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Knacken rechts vom Brustbein


SilviaH

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Geschrieben

Hallo, ich habe den verjährten Beitrag von jemanden hier zu diesem Thema gelesen und möchte mich mit den selben Symptomen melden, aber andere Ursache. Beim Arme ausbreiten hat es permanent beim Brustbein geknackt, seit Sept 2018.Ich wurde 1x Mobilisiert in der BWS letztes Jahr, hat nichts gebracht, außer das ich seitdem Probleme mit dem Tief Durchatmen habe. Vor 1 Monat hat ein Orthopäde Faszienbehandlung im rechten Rippenbereich vorne beim Brustbein durchgeführt und mir am Rücken ein Rippengelenk mit dem Finger leicht in Position gebracht. faszientechnik War enormst schmerzhaft, worüber der Arzt mich nicht aufklärte. Seitdem knackt es zwar viel weniger, nur wenn ich mich arg nach links drehe mit gehobenen Armen, aber es schmerzt seit Wochen. Schmerz immer bei Bewegung der Arme. Lt Ultraschall eine Schwellung der Rippenknorpel 6,7. ich spüre seitdem auch beim schlucken in dieser Höhe etwas wie einen Klos bzw. tat das vor Wochen noch ziemlich weh beim Schlucken. Kann hier noch eine Blockade vorliegen? Es hat auch das Problem mit dem Durchatmen wieder verstärkt.  Durchatmen geht nur mit Schultern hochziehen oder Rücken nach vorne krumm machen,beugen. Lunge, alles ok, habe einen Ärztemarathon hinter mir. Das Knacken  generell begann bei mir ca 3 Wochen nach Beendung von Antibiotikum Levofloxacin, Flourchinolone, Inn sept 2018 ich weiß was die anrichten, habe mit ziemlich viele Nebenwirkungen die letzten 7 Monate gekämpft. Das mit dem Durchatmen kam aber erst mit der BWS Mobilisierung am 2 . Tag danach. Und nun diese Schnerzen (erträglich, aber stechend) im Brustbein. Ich bin bei einer guten Ostheopatin, aber das ist jetzt irgendwie eine schwierige Nuss mit dem Brustbein. Bevor ich beim Faszienarzt war, hatte ich keine Schmerzen, wenn es geknackt hat, ich hätte das lassen sollen vor 1 Monat! Irgendwie steckt etwas, habe ich das Gefühl.... hat jemand vielleicht einen Rat, Idee? Wäre sehr dankbar! 

Lieben Dank! 

 


Geschrieben

Hallo Silvia,

willkommen erstmal im Forum.
Das klingt ja nich so schön was dir da wiederfahren ist.

Erstmal gehe ich von einem gereizten Nerv aus, der dieses Kribbeln verursacht.
Eventuell auch eine Blockade der Wirbelgelenke bzw Rippengelenke.
Wurde dann mal ein MRT bei dir in der BWS Region gemacht?

Du hast soviele Ärzte hinter dir aber auch Physiotherapie?

Ich versteh schon, dass du dir jetzt sagst, "hätte ich das mal nicht gemacht" aber das ist nur ein Schritt nach vorn - du probierst etwas, wenn du nichts probierst kannst du dir Vorwürfe machen.
Hast du mit Wärme gearbeitet oder mal mit Sport?

Viele Fragen erstmal.

LG

Geschrieben

Hi, danke für deine erste Antwort!

Ein Kribbeln habe ich nicht, es ist ein stechender Schmerz, rechts beim Brustbein in der Mitte und am End des Bbrustbein vor allem, wo die Rippenknorpel ansetzen. MRT BWS war ok, außer 2 Hämangiome. Allerdings wurde das MRT erst nach der 1. Mobilisation (Einrenken) im Oktober gemacht. Da haben dann die Durchatmubgsprobleme begonnen. Dachte immer ich habe eine etwas schiefe Wirbelsäule, am MRT war die schön gerade. Kann durch Einrenken eine Wirbelsäule gerade gerichtet werden?  MRT der HWS war mit Bandscheibenvorwölbung und C5/C6 Einengung des Neiroforamens links mit Einengung der Nerfenwirzel links. Hattte hier dann solche Verspannungen mit Spannungskopfschmerz. Physikalische Therapie zur HWS Stabilisierung hatte ich, wobei mir hier die Ostheopatin die meiste Besserung brachte. Sport, Laufen vor allem, aber vor derFadzientherapie hatte es bei jedem, wirklich jedem Laufschritt am Ende des Brustbeinbereiches geknackt, ohne Schmerz aber. Nach den Faszientherapie nochmals Laufen versucht, als der Schnerz etwa weniger wurde. Musste aufhören, starke stechende Schnerzen an dieser Stelle, die sich wie ein Gürtel rechts in den Rückenbereich gezogen haben. An die Stelle wo der Faszienorthopäde das unbewegliche Rippengelenk mit den Fingern in Position gebracht hat. Er hat vorne auch einen Spinliner bei den Rippen damals verwendet, der so Schläge verursacht. Am nächsten tag war ich ja dann beim Ultraschall: Ansatz 11,12 Rippe diskrete Verdickung der knorpeligen Struktur wie bei initialer Chondritis und initiale Insertionstendinopathie im proximalen Ursprungsbereich des Musculus obliquus externus abdominis ebendort. (F Patienten Google bedürftig). Ein weiterer Ultraschall anderen Arztes ergab costolagniäre Schwellung Bereich 6,7 Rippe. Kann dies auch von der Faszientherapie sein? Der Fadzienorthopäde, den ich wegen der Schmerzen mal anrief meinte, eine Entzündung sei mit Flüssigkeit sichtbar, nach Faszientherapie kommen auch Flüssigkeiten im Gewebe . Aber was zu den Schmerzen auch verwunderlich ist, seitdem spüre ich beim Schlucken in dieser Höhe wie einen Klos, das Gefühl hat sich schon gebessert, merke aber es ist lageabhöngig, Dh gerade sitzen beim schlucken besser und wenn ich nach links den Oberkörper bewege auch besser, als wenn ein Rippengelenk in die Speiseröhre drückt. Gibt es so etwas? Die Speiseröhre ist ja im oberen Bereich an der Wirbelsäule fixiert, oder? 

Wärme Abend mit einem Kirschkernsack mehrmals lindert den Schmerz.das mache ich vor allem Abends. 

 

lg Silvia 

 

Mein Problem ist auch, das ich auf alles mechanische seitdem enorm reagiere, also Massagen, Mobilisation, Fadzientherspie,... aber immer mit Atemnot, das ich nicht mehr tief durchatmen kann, als würde ich im Brustbeinbereich anstehen. Meine Ostheopatin ist die einzige, die es versüßen hat, was meinem Körper gut tut, sie sagte das ich enorme Verspannungen Magen, Zwerchfell, rücken,.... Bindegewebe habe, das aber schon viel besser ist, nur dieses Durchatmen steckt nun quasi wieder sehr fest bis zum Brustbein, das nun zusätzlich schmerzt. Ich teau mich deshalb schon kaum jemand manuell an meinen Thorax Beteich zu lassen. 

Lg 

Geschrieben

Liebe Silvia,
ich denke du bist bei deiner Osteopathin in guten Händen. Denn gerade die Osteopathen kennen diese Zusammenhänge. Das Problem was du da schilderst, rührt weniger von deinem Brustkorb/Rippen oder Brustbein her, als von deinem Zwerchfell. Genauer gesagt der "Nervus phrenicus" Zwerchfellnerv. Das ist ein Nerv, der aus dem Halsbereich entspringt (3. bis 5. Halssegment) und u. a. das Zwerchfell innerviert und somit die Atmung beeinflusst. Also sollte man neben einer Behandlung des Zwerchfells auch die HWS mitbehandeln. Aber das sollte deine Therapeutin wissen, denke ich mal...

Geschrieben

Der Gianni hat mir da ja schon fast die Arbeit abgenommen ?! Die Osteopathin hat ebenfalls einen Zusammenhang mit dem Zwerchfell gesehen daß ist schonmal gut. Da sind wir wohl alle einer Meinung. Häufig steckt eben nicht nur die eine Ursache dahinter. Wo ist die Henne wo das Ei? die Rippengelenke, Zwerchfell sollten aufjedenfall mit behandelt werden. Das Klosgefühl müsste nochmal genauer untersucht werden. Aber diese Zusammenhänge können sehr vielfältig sein. Es kann an der ersten Rippe liegen, Halsmuskulatur gerade die Scaleni und der M.sternocleidomastoideus verursacht häufig Schluckbeschwerden (Klossgefühl im Hals). Diese Halsmuskulatur kann z.b auch wieder den N.phrenicus irritieren was zu Zwerchfellprobleme führt. Das Zwerchfell wiederum hat verbindungen zu den Rippen und könnte z.b. für Blockaden verantwortlich sein. AUserdem gibt es fasciale Verbindungen von den Thoraxfascien, Zwerchfell über Fascien zur Halswirbelsäule, 1.Rippe. Hier könnte es einen Zusammenhang geben zu dem Klossgefühl. 

Geschrieben

Hallo ihr beiden!

Lieben Dank für eure Zeilen, ja ich denke es hängen mehrere kleine Dinge zusammen. Das hat meine Ostheopatin eh erkannt. Sie meint auch bei mir müssen wir vorsichtiger ohne starker manueller Therapie vorgehen, da ich so enorm reagiere, das ist auch gut so. Danke für die Info mit der ersten Rippe , wegen denn Klosgefühl! Ich mache auch seit 3 Tagen Dehnübubgen mit den Armen, etwas wippend für die Faszien - Wippen ist ja gut für die Faszien habe ich gehört - und mit dem Faszienball am Rücken hinten, das bringt wirklich etwas. Glaubt man nicht mit so einfachen Dingen, aber wahr! 

Lieben Dank euch!

ps. Habe mich mal bis in euer erstes Jahr hier durchgeblickt und etwas gelesen. Ein Lob an euch! So viele gute Tipps schon gegeben und  vor allem eure Zeit dafür! Top!

lg Silvia 

Geschrieben

Vielen lieben Dank Silvia! Und solche User wie du motivieren uns immer wieder weiter zu machen, und Leuten zu helfen. 

  • 4 years later...
Geschrieben

Hallo zusammen, ich bin 21 Jahre alt und habe ähnlich Beschwerden,

 

seid mehreren Jahren fängt mein Bauch an zu verkrampfen, sobald ich die Atemfrequenz etwas erhöhe, wie etwa beim moderaten Joggen. Zudem habe ich  seid nicht ganz so langer Zeit Schmerzen in der Brust die nach links Ausstrahlen, faszialer Natur. Jeden morgen muss ich bspw. dieselbe Kapsel in der Brust aufknacksen um einigermaßen frei Atmen und mich bewegen zu können. Allerdings geht das Druckgefühl in der Brust nie weg oder auch die ständige Gefahr dass die Kapsel wieder zu macht und alles blockiert. Zudem hatte ich auch schon einige Male den Klos nahe der Speiseröhre und viele der Symptome die oben genannt wurden. Jedoch ist es kein dauerhaftes Knacksen sondern immer ein Gefühl einer Blockierung.

 

Ich bin in Orthopädischer Behandlung, jedoch kann ich es mir nicht leisten jede 2 Wochen zum Orthopäden zu gehen. Denn die Beschwerden wiederholen sich beinahe im Zyklus, nach der Behandlung habe ich ein sehr gutes befreites Gefühl allerdings falle ich dann nach ein paar Tagen wieder in die alte Stellung und alles wiederholt sich. Manchmal habe ich zudem ein extremes Stechen nahe der Speiseröhre minimal unterhalb des Zwerchfells. Es fühlt sich an als würde jemand mit einem Messer auf der Höhe durch den Körper stechen. Dieser Schmerz ist allerdings nicht dauerhaft sondern in regelmäßigen Wellen die entlang der Speiseröhre anfangen, nach unten wandern und dann in dem 'Dolch' enden.


Könnte mir bitte jemand einen Ratschlag geben, wie ich eurer Meinung nach fortfahren soll, welche Übungen für mich geeignet sind und was ich machen sollte. Ich kann anscheinend so gut wie nichts machen, allerdings möchte ich in diesem Zustand nicht mein ganzes Leben verbringen.

 

Ich wäre sehr Dankbar, denn ich habe nur die eine Meinung des aktuellen Orthopäden, ich hätte gerne noch weitere.

Gerne auch Rückfragen ;)

 

Mit freundlichen Grüßen

Benedikt

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Gast Benedikt C.:

Ich bin in Orthopädischer Behandlung, jedoch kann ich es mir nicht leisten jede 2 Wochen zum Orthopäden zu gehen.

...was macht denn der Orthopäde mit dir? Spritzen, einrenken...?

Geschrieben

Hallo Gianni,

ich weiß nicht was mit mir los war, allerdings habe ich gerade deine/meine Nachricht gelesen, ich habe statt Osteopäthische Behandlung Orthopädische Behandlung geschrieben. Vielleicht weil ich in dem großen Text versucht habe alles zu rekapitulieren und dann durcheinander kam, da ich schon viele Stationen hinter mir habe. Deshalb versuche ich einfach nocheinmal verständlich zu schildern. Da mein Problem sehr divers und tiefliegend sein muss.

 

Ich bin sehr dankbar für jede Antwort und die Zeit die Sie aufwenden, ich suche seid Jahren und finde nur schwer jemand der Durchblickt. Es scheint so als wäre der Osteopathe zum Schluss der erste der zumindest die Schmerzen für kurze Zeit lindert.

 

a) Es begann mit der Atmung die irgendwann nicht beim Fußballspielen und Joggen regelmäßig dazu führte, dass ich extremes Seitenstechen bekam, das links unterhalb des Zwerchfells beginnt und dann immer weiter den gesammten Bauch verkrampft, falls ich weitermache.

b)Durch Untersuchen damals, kam heraus dass meine Oberschenkelknochen nicht richtig in der Beckenpfanne sitzen. Zudem hat ein Physio versucht mit den Händen das Zwerchfell zu lockern, da das seid her sehr fest ist.

c) Als ich bei einem Sportmediziener war, war er der Meinung eine Blockade im oberen Rücken wäre die Ursache fürs Seitenstechen, allerdings habe ich diese Blockade nie wargenommen. Nachdem er diese löste, hatte ich ca. 3 Monate lang extreme Probleme mit Blockaden, ich hatte wöchentlich einen Besuch bei dem Arzt, um neue Blockaden zu lösen, denn diese Blockaden hatte mich komplett flachgelegt. Ich vermute durch das lösen der ersten ist das System zusammengebrochen, der Körper hat dann versucht durch die anderen das aufrechtzuhalten. Der Sportmediziner war aber immer der Meinung dass es richtig wäre einfach zu ihm zu kommen und er löst die dann.

d) Seid ca. 6 Monaten habe ich nun auch das Problem im Thorax und die extremen Schmerzen in den Faszien. Das notwendige Knacksen der Kapsel um den Brustkorb zu lösen. Manchmal kommen dann eben auch die Bollen um die Speiseröhre dazu oder das Stechen wie in der obigen Nachricht beschrieben.

 

Das Problem mit dem Zwerchfell bleibt ungelöst, ich kann keinen Ausdauersport nicht mehr machen, das Problem mit dem Thorax kann der Osteopathe dann in der Session lösen, nach einigen Tagen verfällt der Körper wieder in alte Muster und ich bekomme das selbe Druckgefühl auf dem Brustkorb und die Angst bei falscher haltung wieder die Kapsel zu blockieren. Zudem habe ich selbst wenn die Kapsel offen ist bspw. beim Bankdrücken schmerzen im Brustmuskel.

Zudem hat der Osteopathe die These aufgestellt, dass alles durch ein minimal längeres linkes Bein verursacht wird.

 

Vielen Dank im Vorraus

Benedikt

 

 

Geschrieben

Hallo Benedikt!

Wurde deine Schilddrüse schonmal abgeklärt? Das Klossgefühl könnte von einer vergrößerten Schilddrüse kommen. Aber das müsste auch abtastbar sein. Diese kann dazu führen daß der sog. N.phrenicus abgedrückt wird und deine Symptome verursacht. Aber dies ist dennoch selten. Das was du beschreibst klingt sehr nach einer Zwerchfellproblematik. Das Ausstrahlen links in die Brust könnte vom Herzen kommen. Herz und Zwerchfell werden vom N.phrenicus innerviert. Ich vermute tatsächlich daß die Hauptursache ein Engpaßphenomen durch Strukturen/Muskulatur am Hals, evt. auch von der HWS kommen. Eine Zwerchfellbehandlung sollte aufjedenfall in die Behandlung mit integriert werden. Ich denke aber behandelt sollte primär im Halsbereich. Durch diverse Tests kann können diese NErvenEngstellen herausgefunden werden.

 

Gruß Thomas

Geschrieben

Hallo Thomas,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Der Osteopathe hat mich natürlich grundlegend untersucht und auch bereits in der Anordnung der Organe etwas korrigiert (ich meine mich an Milz, Magenspirale, die die Flüssigkeiten in den Dünndarm bringt !? und Leber zu erinnern). Allerdings kann ich mich nicht in die Schilddrüse erinnern.

Das bedeutet beim nächsten Mal werde ich die Schilddrüse ansprechen. Zudem ist deine Vermutung, dass die Ursache für Thorax- und Zwerchfellprobleme durch den Hals und über das Herz zusammenhängen.

 

Ich habe zudem eine Veränderung im Schlaf festgestellt. Ich beobachte das auch schon seit langem, allerdings habe ich sehr lange mit mir selbst und meiner Selbstdisziplin gehadert und als Ursache gesehen. Ich schlafe sehr schlecht ein, was vermutlich einfach eine Veranlagung ist, aber mittlerweile glaube ich jedoch nicht mehr daran, dass es normal ist seinen Wecker im Schlaf nicht zu hören und nach 12-13 h Schlaf aufzuwachen. Ich stelle fest, dass das in den letzten Jahren immer extremer wurde. Manchmal wache ich nach 11 h Schlaf auf und fühle mich dermaßen Müde dass ich einfach nocheinmal 2-3 h weiterschlafe.

Danach kann ich leider auch nicht feststellen dass ich Tag über mich druchgehend schlapp fühlen bzw. das "zu viel Schlaf" spüren würde. Sondern danach fühlt es sich einfach an als wäre ich ausgeschlafen.

Ähnlich ist es beim Sport. Ich bin extrem schnell erschöpft und tue mir sehr schwer konstant meine Leistung über ein 2-3 h zu halten. Ich spiele aktiv im Verein Tischtennis, wo es eben um die Kombination aus explosiven Bewegungen und Konzentration geht, ich habe zu starke schwankungen im Spiel wo ich mich wirklich frage woran es in der Phase liegt.

 

 

Vielen Dank für den Zeitaufwand und die Ratschläge !

 

Viele Grüße

Benedikt

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  • Beiträge

    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke
    • Gast Marilu
      Ganz lieben Dank für die Ratschläge und die ausführliche Erklärungen. Das hilft mir weiter und beruhigt mich mit der Therapie auf dem richtigen Weg zu sein!    Alles Gute dir! 

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