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Stellung der Beine „korrigieren“?


Gast Alexander

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Geschrieben

Hallo liebes Forum, 

 

ich habe dieses Forum hier gefunden und fand es schön eine eigene Ecke für offene Fragestellungen von nicht medizinisch Vorgebildeten zu finden. Die Gelegenheit möchte ich nutzen und euch bei folgender Sache um Ratschläge bitten:

Ich bin 22m, 1.95m bei 75kg, soviel zu mir. Seit einem halben Jahr betreibe ich aktiv Kraftsport um a) Gewicht zuzulegen und b) mein Skelett zu stützen. Als Kind war ich wegen Beckenschiefstand, einer leichten Skoliose und einem Rundrücken mehrmals zur Physio-Kur und bei etlichen Physiotherapeuten. Ich bin mir also grob im Klaren wie ein Bewegungsapparat funktioniert und was man falsch machen kann - zumindest was den Oberkörper angeht. Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass mein Gang sehr „ungeschickt“ aussieht. Meine Knie werden stark nach innen gedrückt und auch im Stand knicken diese leicht nach innen ab. Ich möchte dagegen gern etwas tun. Die Zielstellung ist dabei möglichst einen breiteren Gang zu bekommen. 

Ich habe nun überlegt wie man da rangehen kann, ob es Dehnübungen sind die helfen würden, gezieltes Muskeltraining der äußeren Beinmuskulatur am Oberschenkel, damit diese die Beine nach außen „ziehen“.. aber ich bin ein Laie und mit gevierteltem Halbwissen möchte ich nicht beginnen. Daher meine Frage an euch: Was kann ich machen, um dieser Fehlstellung entgegenzuwirken? 

Ich würde mich sehr über eure Anregungen und Expertisen freuen. Solltet ihr noch bestimmte Angaben brauchen, werd ich diese freimütig geben :)

 

Liebe Grüße

Alexander

 


Geschrieben

Guten Abend Alex,
für deine Geschichte gibt es nur eine Lösung: Du solltest die Spiraldynamik von Dr. Larsen erlernen! Das ist ein ganzheitliches Konzept für anatomisch richtige Bewegung, eine Art Gebrauchsanweisung von Kopf bis Fuß.
Man kann bestimmte Fehlstellung durch Kräftigung eines Muskels oder Musklegruppe nicht korrigieren, da hier die Komplexität und das Zusammenspiel einer ganzen Muskel- und Gelenkkette eine entscheidende Rolle spielt! Das fängt mit einem Knick-Senkfuß an und kann sich, wie ein roter Faden, bis hin zum Nacken ziehen. Übrigens gibt es hierzu auch Einlagen, die nach diesem "spiraldynamischen Prinzip" die Fußfehlstellung verbessern.

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Gast
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  • Beiträge

    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!
    • MathiasBerlin
      Hallo Matze, wenn du bei der Dehnung die Fußspitze nach innen drehst, spannst du vor allem den äußeren Hamstring-Anteil (Biceps femoris) stärker an. Deshalb fühlt sich die Dehnung dann deutlich intensiver an. Ja, verkürzte Hamstrings können auch andere Probleme begünstigen: Spannung im Hüftbeuger oder den Adduktoren Zug auf das Becken, dadurch evtl. Schmerzen im unteren Rücken / oberhalb des Beckenkamms Wichtig: lieber sanft und länger dehnen, nicht maximal „reinziehen“, sonst reagiert der Muskel eher mit noch mehr Spannung. Viele Grüße 🙂
    • Gast Sandra
      Hallo, in meiner Praxis haben wir uns vor 2 Jahren für die Geräte der Firma FREI entschieden. Es gibt verschiedene Modelle. Die computergesteuerten Factum-Geräte sind wirklich empfehlenswert. Sie arbeiten konzentrisch-konzentrisch, d.h. es werden immer Agonist und Antagonist gleichzeitig trainiert. Dies spart nicht nur an der Geräteanzahl im Raum, sondern auch Trainingzeit der Patienten bzw. Kunden. Infos unter www.frei-ag.de Fröhliche Grüße Sandra 

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