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Übungen nach Kapselraffung Schulter


Lalelu97

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Geschrieben

Mir wurde die Kapsel gerafft und nun benötige ich Übungen, wie ich die Kapsel am besten wieder aufdehnen kann. Mein Orthopäde meinte ich hätte eine Teilsteife in der Schulter aufgrund der OP vor 10 Wochen. Er wollte mir keine Physiotherapie mehr verschreiben, da ich in der Reha war aber dort wurden mir keine Übungen gezeigt, wie ich meine Kapsel alleine zu Hause aufdehnen kann. Ich bekomme meinen Arm seitlich nur bis 90 Grad angehoben sowie 20 Grad in die Außenrotation. Nach vorne anheben geht bis ca. 110 Grad. 

Habt ihr Übungen, die ich zu Hause handhaben kann? 


Geschrieben

Hallo Lalelu,
das ist natürlich saublöd. Erst raffen sie dir die Kapsel weil du instabil warst und jetzt kriegst du den Arm nich mehr hoch ?. Das ist echt zum heulen.
Hast du in der Reha keine Manuelle Therapie bekommen? Das wäre für dich eigentlich die richtige Behandlung zur Kapseldehnung. Frag doch nochmal den Doc.
Das kann doch nicht sein, dass man dich mit dem Problem alleine lässt. Alleine durch Übungen wirst du das nicht in den Griff bekommen!Hier hast du aber mal ein paar Übungen, das ist besser wie nix. Aber lass dich nicht abwimmeln, du brauchst eine Therapie!!! https://www.youtube.com/watch?v=JnZyI8JXK-U

 

 

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Geschrieben

Ja das ist echt wirklich zum weinen, weil ich langsam keine Lust mehr habe. Ich sollte auch nochmal zum Operateur, damit der sich das nochmal anschaut und ich soll in 3 Wochen wieder dahin zurück. Er sagt zwar, dass es nicht sein kann da meine Kapsel in der Schulter viel zu schwach ist aber falls das nicht besser wird dann darf ich mich wohlmöglich nochmal operieren lassen. Manuelle hatte ich in der Reha, das hat mir auch ein bisschen was gebracht aber ich bekomm den Arm einfach selbstständig nicht so hoch. Der Physiotherapeut dort meinte auch schon, dass das komisch wäre weil ich so hypermobil/ schlechtes Bindegewebe habe. Ich hab langsam echt keine Lust mehr, weil ich so dermaßen starke Schmerzen hab.

Vielen Dank für die Übungen. ? Ich werde direkt morgen nochmal beim Orthopäden anrufen und mich nicht abwimmeln lassen. 

Geschrieben

...ja genau, und frag ihn gleich mal,  ob das sein kann, dass du sekundär durch die OP eine so genannte "Frozen Shoulder" bekommen hast. Das wäre meiner Meinung nach sehr naheliegend!!!

Geschrieben

Ja das werde ich direkt machen aber kann es überhaupt zu einer „Frozen Shoulder“ kommen, wenn mein Bindegewebe zu schwach ist und mein Kapselbandapparat defekt ist? :/ Ich hab immer gedacht, dass es aufgrund der Überbeweglichkeit nicht zu einer Steife im Schultergelenk kommen kann? 

Geschrieben

Das wichtigste Symptom der "Frozen Shoulder" besteht in der zunehmenden, schmerzhaften Bewegungseinschränkungen.
Man unterscheidet sie ja auch in eine Primäre und einer Sekundäre Form.
Die Ursache der primären Form ist unbekannt, bei der sekundären können neben Operationen und Verletzungen auch Entzündungen des Raumes unter dem Schulterdach (Schleimbeutel/Sehnen), bei Veränderungen der Rotatorenmanschette oder wenn man die Schulter längere Zeit nicht bzw. wenig bewegt hat (Schmerzbedingt), zugrunde liegen. Das hat nicht unbedingt mit deiner Hypermobilität zu tun! Ich hatte schon öfter das Vergnügen mit Patienten, bei denen nach einer Operation das Problem auftrat.

Geschrieben

Ich war heute nochmal beim Orthopäden. Ich hab eine „Frozen Shoulder“ weil ich den Arm in Abduktion nicht weit komme und ich habe nun auch ein Rezept für Physiotherapie bekommen. Jetzt hoffe ich das bis Ende des Monats eine Besserung in Sicht ist, da ich dann nochmal zum Operateur zurück muss und ich möchte ungern nochmal operiert werden :( 

Geschrieben

Ojeh, das habe ich mir fast gedacht ?
Die gute Nachricht: Du bekommst das im "Normalfall" ohne OP weg! Allerdings wirst du, wenn du regelmäßig zur Physio gehst, frühstens in 6 Monaten eine Besserung oder gar eine Heilung der FrozenS. bekommen. Schau dich mal im Netz und auf Youtube um. Da sind eine Menge Übungen, die dafür ausgerichtet sind. Wichtig ist, dass du dran bleibst und zuhause deine Schulter viel beübst! Eine Übung, die du mehrmals tägl. machen solltest ist, dass du Arme seitlich streckst und die Hände, in dieser gestreckten Haltung um die eigene Achse drehst. So weit wie möglich,
erst nach innen, dann nach außen. Also nicht schwingen sondern nur die Hände drehen mit der Schulter! Dadurch werden die Kapseln auf Spannung gebracht. Hier hast du noch ein paar Infos zum Lesen. Gute Besserung...
https://gelenk-doktor.de/schulter/frozen-shoulder-adhaesive-capsulitis

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Bildquelle: yoga-vidya.de

Geschrieben

Vielen Dank ? ! Ich hab nun bei der Physiotherapeutin Termine gemacht, zu der ich schon seit ein paar Jahren gehe. Mein Arzt hat mir 2x wöchentlich KG verordnet und sie haben leider jetzt die Woche nur einen Termin frei und nach Ostern die Woche leider gar nicht. Am 29.4 muss ich zurück ins Krankenhaus zum Operateur und ich hatte dann gerade einmal 2 KG Einheiten. Darf das so sein, wenn der Arzt mir zweimal wöchentlich KG verordnet? 

Geschrieben

Guten Abend,

na was soll die Physiotherapie denn machen, wenn alle Termine belegt sind?
Dich will sicher niemand ärgern.
Kannst den Therapeuten ja einfach beim zweiten Mal um eine Einschätzung für den Operateurtermin bitten.
Viel wichtiger ist, dass du die Hausaufgaben von ihm zuhause machst, genauso wie die Übung von gianni.
Du hast es zum großteil selbst in der Hand wie lange das dauert.

LG

Geschrieben

...Es ist leider ein allgemeines Problem mit den Terminen. Bei mir würdest du erst mitte Mai einen Termin bekommen.:/ Außerdem kommen jetzt viele Feiertage dazwischen, das verlängert die Wartezeit auch ziemlich.
Du kannst du es ja wo anders versuchen, vielleicht bekommst einen früheren und regelmäßigeren Termin. Oder halt warten und deine Therapeutin soll dir noch ein paar Übungern zeigen um die Zeit zu überbrücken! Du kannst es deinem Operateur sagen, dass du nicht so viele Termine hattest, er wird es verstehen und dir deswegen nicht den Kopf abreißen ;)

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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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