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Befund Wirbelsäule


lukas1909

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Geschrieben

Hallo! :) Ich habe folgende Frage: Wie befunde ich einen Patienten, der eine OP an der Wirbelsäule hatte? Freies Sitzen ist bei einer Wirbelsäulen- OP kontraindiziert. In Seitenlage kann ich schlecht die angrenzenden Gelenke im Seitenvergleich testen. Und ich will meinen Patienten ungern den ganzen Befund lang stehen lassen. Hat jemand eine Idee? Vielen Dank im Voraus!


Geschrieben

Servus Lukas,
vielleicht wäre es ganz hilfreich wenn du uns sagen könntest, was an der WS für eine OP gemacht wurde. Z.B. Bandscheibe, Stenose, Spondylodese uws. und wo (L3, L4, L5/S1) Dann wäre vielleicht noch wichtig wie lange die OP schon her ist....

Geschrieben

Danke für die Rückmeldung Gianni! Also geht um BWS & LWS Operationen. Ich versuche mir gerade einen adäquaten Ablauf aufzuschreiben, wie ich bei einem WS Befund dieser Art am Besten vorgehe. Noch habe ich keinen Patienten. Ich will mich aber auf meine Prüfung vorbereiten.

Geschrieben

Achso, das ist dann eher was für den kollegen @PhysioJan. Da sind die Prüfungsunterlagen quasi noch warm ?. Ich bin schon sehr lange raus aus der Prüfungsmaterie und man eignet sich eigene Vorgehensweisen an, was für dein Problem weniger geeignet wäre ;)

Viel Glück für deine Prüfungen!!!

Geschrieben

Ein Befund richtet sich natürlich auch immer danach, was der Patient kann.
Wenn er frisch operiert wurde, hast du auch ganz andere Sorgen als ihn stehen lassen oder sitzen.
Frag nach den Hauptzielen.
Guck was der Operateur freigegeben hat.
Sowas wie en block drehen ist da unheimlich wichtig.
Wenn alles gut geht, kann man mal hohen Sitz probieren.

Wichtig ist, dass der Patient so selbsttändig wie möglich ist, ohne ihn zu gefährden.
 

Die meisten Befundbögen von der Schule aus, sind sehr einfach zum durcharbeiten.
Man kann sich die Kraft in den umliegenden Extremitäten ansehen, Dehnfähigkeit.
Du schreibst quasi alles auf, was du siehst.
Noch hast du die Zeit, mach es, auch wenn es nachher unwichtig ist, immerhin haste es drauf.
Durchdenke die Patienten danach ruhig, Sprich uns hier an wenn was garnicht geht.

 

Eine kurze Anekdote von mir,
war im Praktikum für Ortho - hatte aber quasi nur Hüfte und KnieTEPS - das konnte ich auch.
Plötzlich schickt mich meine Anleiterin zu einer frischen WS Fraktur, frisch operiert.
Ja da stand ich nun.
Improvisieren - wie ichs geschrieben habe, kurz mit dem Patienten gequatscht, gefragt wie es ihm geht, was er kann und was er schon gemacht hat.
Manche sind da ganz flott und machen Dinge....naja.
Hab dann Spannungsübungen nach Brunkow gemacht - drehen en block. Dann Kreislauf angeregt, und etwas Atemtherapie.
Reicht - denk auch dran, die haben gerade eine frische Operation hinter sich, da wirkt noch etwas Betäubungsmittel nach und die liegen die ganze Zeit evtl mit Schmerzen nud bewegen ist da auch nicht so doll.
Man kann auch immer mal Schulter/Nackenbereich detonisieren.

Sprich mit ihnen und geh weg von einem festen Schema - jeder Patient ist anders und reagiert auch anders.
 

LG

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  • Beiträge

    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.
    • gianni
      ...das wäre auch meine Vermutung. Was hast du bisher schon unternommen, bzw. welche Behandlungen wurden schon ausprobiert? Hast du für deine Beinlängendifferenz schon mal einen Fersenkeil/Schuherhöhung bekommen?

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