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Hilfe! - Übungen nach Kreuzband OP


Gast Max

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Geschrieben

Hallo Leute!

Zuerst folgt meine Vorgeschichte. Wer keine Lust hat diese zu lesen, findet mein Anliegen weiter unten. Danke!

Vor 2 Jahren erlitt ich einer Ruptur am rechten vorderen Kreuzband. Da ich keine Zeit für eine OP hatte, bin ich einfach ohne rum gelaufen. Ich bin aber doch des öfteren Mal umgeknickt und entschloss mich dann für eine OP. 

 

Am 08.02. Wurde ich operiert. Dabei wurde mir eine Sehne aus dem Schienbein Bereich (unter dem Knie) entnommen und als neues Kreuzband eingesetzt. Ich hatte nach der OP die schlimmsten Schmerzen und mein Bein war voll mit harten großen Hämatomen. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein Routineeingriff solche schlimmen Folgen haben wird. Da meine Entzündungswerte gestiegen sind, wurde ich erst nach 4 Nächten entlassen. Dabei hatte ich immer noch sehr sehr starke Schmerzen. 

 

In meinem Ort fehlt es leider komplett an kompetenten Ärzten. Mein Hausarzt ist im Urlaub und daher musste ich mir die Physio und die Schmerzmittel bei irgendeinem Arzt für innere Medizin verschreiben lassen. Da ich unter Todes Qualen litt, ging meine Mum los und vereinbarte Termine mit der örtlichen Physiotherapie. Leider mit dem schlimmsten Verein in der ganzen Stadt. Selbst bei Google hat die Reha nur 1,0 Von 5,0 Sternen. 

Mein erster Termin wäre am 18.02. Gewesen. Da ich jedoch auf jeden Fall zu einem anderen Physio gehen wollte, bin ich nicht erschienen. Außerdem habe ich bei besagter Reha nur 1 Termin pro Woche bekommen, was ich lächerlich finde. Ich hab dann erfahren dass ein Wechsel nun jedoch nicht mehr möglich wäre, da die dort schon mein Rezept haben.

 

 

So und nun mein Problem:

Heute ist der 12. Tag nach der OP.  Die Hämatome sind so gut wie weg. Fäden wurden gestern gezogen. Ich habe jedoch noch nicht eine einzige Physio Übung gemacht. Ich habe von anderen Leuten gehört die am Ende der 2. Woche schon ohne Krücken laufen. 

Ich würde gerne wissen, welche Übungen ich ab jetzt täglich machen Kann. Ich kann mein Bein schon im liegen heben. Allerdings nicht gestreckt. Beugen schaffe ich auch zu 90°. 

Ich finde leider nirgends genaue Übungen für Belastbarkeit, Muskelaufbau, Beugung und Streckung.

 

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße,

Max


Geschrieben

Guten Abend Max,

fangen wir mal von vorne an

Vor 2 Jahren Ruptur und weiter belastet, weitere male umgeknickt und dann nach 2 Jahren operieren lassen.
Wurde denn davor noch ein CT gemacht um weitere Folgeverletzungen auszuschließen?
Denn die 2 Jahre könnten dafür gesorgt haben, dass dein Knie weitere Verletzungen abbekommen hat.

Hast du denn in der Klinik keine Physiotherapie bekommen? Wenigstens mal aufstehen mit Stützen und laufen? Am besten noch mit Treppe?

Schade finde ich auch, dass du nicht zur Therapie gegangen bist, wenn du solche Beschwerden hast.
Auch wenn bei Google nur 1 von 5 steht wird man dir zumindest einige Übungen zeigen können. Du hast doch einen Mund - wenn du irgendwas machen sollst, das du nicht kannst oder dir etwas wehtut kannst du doch mit dem Therapeuten sprechen.
Du bist zu nichts gezwungen.
Am 8.2 die OP und 10 Tage später schon Physio wobei du dich ja erst darum gekümmert hattest, nachdem du entlassen wurdest?
Also keine Woche auf Termin warten - glaub mir, das findest du sonst kaum woanders - 1x die Woche ist besser als garkeine Therapie.

Nun zu deinem Problem.
Sind die Schmerzen noch genauso schlimm? Wann sind die Schmerzen schlimm? Bei Bewegung? Eher Beugung oder Streckung.
Vor oder nach Belastung?

Was ist das für ein Schmerz? Ein Stich, ein brennen, ein ziehen, drücken?

Es ist sehr schwer dir Übungen zu geben, wenn man nicht weiß was jetzt los ist.
Wenn du von deinem Operateur eine Freigabe zur Vollbelastung bekommen hast, solltest du normal laufen können.
Ich würds damit versuchen - funktionell, das was du können musst, auch machen - also laufen. Mal kurze Wege, wenn geht länger werden. Vielleicht mal versuchen eine Treppe mit Geländer zu steigen.
Faustformel hier - das nicht betroffene Bein geht hoch und das betroffene rechte kommt hinterher.
Runter ist es genau anders rum - das betroffene Bein geht zuerst runter und das gesunde folgt.
Keine Wechselschritte zu anfang.

Alles weitere ist mir noch zu heikel ohne was genaueres zu wissen.

LG und gute Besserung.

Geschrieben

Hallo Max,

wichtig ist, dass deine Muskelkraft soweit es geht zu erhalten. Da du nicht genauer angeben hast wie du belasten wirst, solltest du auf jeden Fall isometrisch zu trainieren, d.h. den Muskel anspannen ohne dass eine Bewegung entsteht. Ein Beispiel ist die Grundspannung. Ausgangstellung ist die Rückenlage. Dabei ziehst du deine Zehen zur Nase an, versuchst deine Knie in die Unterlage zu drücken und spannst dein Gesäß an. Achte darauf, dass du deinen Quadriceps (vorderer Oberschenkelmuskel) so fest es geht anspannst. Diese Position für 10s halten und kurze Pause machen. Wiederhole diese Übung ca. 10 Mal.

MfG und alles Gute!

Geschrieben

Ich muss so manchem echt zustimmten und traurig finde ich es, das die Physios heutzutage kaum noch ihrem Beruf nachkommen und alles mit halben Ar*** machen ?

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb MiaPia:

Ich muss so manchem echt zustimmten und traurig finde ich es, das die Physios heutzutage kaum noch ihrem Beruf nachkommen und alles mit halben Ar*** machen ?

Wie bitte?
Wie kommst du denn auf diese Ansicht?

 

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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