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Muskelverhärtung am Kniegelenk


jo_eigner

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Geschrieben

Hallo Zusammen !

Ich habe jetzt schon seit mehreren Monaten Knieschmerzen im rechten Knie, die einfach nicht weggehen wollen. Ich bin zwar keine Physiotherapeut, aber ich glaube die Ursache zu wissen.
Ich hoffe hier hatte jemand einen ähnlichen Fall und kann mir weiterhelfen, welche Therapie am sinnvollsten erscheint.

Nun zu meinen Schmerzen:

- Ich bin letzten Winter sehr oft Snowboarden gewesen und habe durch das Tiefschneefahren meinen rechten Oberschenkel sehr beansprucht und danach nie richtig gedehnt oder Ruhe gegönnt.
- Nach einiger Zeit habe ich angefangen meinen Oberschenkel mit einer Blackroll wieder "weich" zu bekommen, was super funktioniert hat. Dabei ist mir durch abtasten des Muskels eine kleine Kugel- / Wulstförmige Verhärtung im Bereich des Muskelansatzes (beim Knie) aufgefallen. Nach einiger Recherche im Internet tippe ich auf den Muskel (vastus medialis obliquus), wo diese Verhärtung ist.
- Der Schmerz ist im Bereich dieser Verhärtung und unterhalb der Kniescheibe empfinde ich auch Schmerzen.
- Bei Kniebeugen ist diese Verhärtung deutlich zu sehen und gut tastbar. Es sieht dann fast so aus als hätte sich der Muskel an dieser Stelle verformt. (???)
- Auf dem Bild ist diese "Verformung" leicht zu erkennen. ( Zum Vergleich habe ich mein linkes Knie auch fotografiert. )

- Ich habe bereits ein MRT machen lassen, aber da wurde nichts gefunden, was der Auslöser für die Knieschmerzen sein könnte. (Meniskus, usw alles OK)


 

Ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen.

Viele Grüße Johannes

IMG-0062.jpg


Geschrieben

Das sieht mir eigentlich nach einem Muskelfaserriss aus. Hat der Radiologe nichts gesagt? Komisch. Hast du noch die Bilder?
Bei welcher Bewegung hast du denn die meisten Schmerzen (strecken, beugen, in Belastung, beim gehen, im sitzen nur bei Berührung)?
Das Loch was da zu sehen ist, hat aber damit nichts zu tun oder - das ist was älteres?
Erzähl doch mal mehr über deine Schmerzen...

 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe die MRT Bilder von 2 Orthopäden anschauen lassen und beide haben nichts gefunden. Die Bilder/CD vom MRT habe ich noch ja. (Könnte auch welche uploaden)

Also strecken und beugen ist alles kein Problem, da spüre ich weniger Schmerzen. Die Schmerzen kommen, nachdem ich meinen rechten Oberschenkel belaste und strahlen dann auf das ganze Knie aus (vor allem in den Bereich unterhalb der Kniescheibe und der Verhärtung).
Wenn ich bei Kniebeugen die Position halte und die Oberschenkel angespannt sind, spüre ich Schmerzen im Bereich der Verhärtung.Die Verhärtung ist am Foto links neben dem Loch leicht zu sehen. Ich denke, dass das Loch damit zusammenhängt, da die Verhärtung vielleicht den Muskel irgendwie verformt, weil zu wenig Platz ist ?? Also ich hatte davor noch nie Knieprobleme oder Operationen am Knie, wovon das Loch kommen könnte.
Wenn ich die Verhärtung abtaste fühlt sie sich sehr hart an und ist weniger schmerzempfindlich.
Kann es sein, dass die Verhärtung auf das Knie drückt und dadurch die Schmerzen auslöst ?

bearbeitet von jo_eigner
Geschrieben

Du bist Sportlich sehr aktiv, was man anhand der Bilder sehen kann. Deine Muskeln sind gut ausgebildet.
Aber einen Faserriss oder ähnliches kann ich tatsächlich auch nicht erkennen.
Hast du deinem Arzt kein Physio-Rezept abschwatzen können. Versuch das doch mal, ich glaube du brauchst hier professionelle Hilfe!
Meiner Meinung nach hast du eine klassische Myogelose oder Triggerpunkt, der Behandelt werden sollte. Solche Verhärtungen können zwar durch kurzfristige Überlastung oder durch chronische Fehlbelastung entstehen aber nicht selten auch durch Einklemmen eines Nerven. Der verantwortliche Triggerpunkt für den Vastus befindet sich übrigens an der vorderen Beckenschaufel! Der Nerv dazu beginnt im Lendenwirbel zwischen L2-4. Ich habe dir mal eine interessante Seite raus gesucht, dass dir etwas Klarheit bringen sollte:
https://www.muskel-und-gelenkschmerzen.de/triggerpunkte/triggerpunkte-selbst-behandeln/quadriceps-femoris/

Wenn du es trotzdem erstmal selber versuchen willst, dann kann ich dir folgende Tipps geben:
Die geeignetste Methode, um einer bereits entstandenen Muskelverhärtung entgegen zu wirken, ist eine Wärmebehandlung. So sind warme oder heiße Bäder (mit Rosmarin Badezusatz), warme Umschläge oder das gezielte Auflegen einer Wärmflasche auf die verkrampften Stellen sehr empfehlenswert. Wärme fördert die Durchblutung und bringt auch starke Verspannungen zum Abklingen. Eine sehr hilfreiche Maßnahme gegen eine Muskelverhärtung ist außerdem eine Massage mit Magnesiumöl oder Gel, ich verwende ganz gerne das von "Zechsal". Während einer bestehenden Muskelverhärtung, sollte das übliche Trainingspensum auf jeden Fall reduziert werden. Sportliche Aktivitäten trotz einer Muskelverhärtung können zu einer Verschlimmerung führen und den Muskel im schlimmsten Fall weiter schädigen.

Also, versuche das mal für ca. eine Woche, sollte es nicht besser werden, weißt du was ja jetzt was zu tun ist (;))

Geschrieben

Vielen Dank für die ausführliche Antwort ! 

Das mit der Wärme werde ich versuchen !

Sportliche Aktivitäten versuche ich zu meiden, aber diese Verhärtung ist jetzt schon ein halbes Jahr vorhanden und da verzweifelt man langsam ?

Ich war bereits bei einem Physio und der meinte, dass da eine Ultraschalltherapie am sinnvollsten sei mit anschließender Strombehandlung. Das war auch ok, bis das Knie nach einer Ultraschallbehandlung extrem zu brennen begonnen hat, dann habe ich die Therapie vorübergehend abgebrochen. 

Ich bin nun etwas spektisch gegenüber dieser Therapie, deshalb suche ich hier weitere Tipps. Zur Therapie: Es wurden 2Watt eingestellt und 5 Minuten massiert. Danach Strombehandlung.

Geschrieben

...wurde sonst nichts gemacht? Also Mobilisationen Becken/Knie/LWS Triggerpunktbehandlung, Dehnungen...
Strom und Ultraschall lokal ist ja OK, (sollte allerdings nicht brennen) man muss aber auch andere Ursachen in Betracht ziehen und nicht immer "Dawos wehtut"!:D
Vielleicht wäre es ratsam einen Sportphysio aufzusuchen, die haben in der Regel mehr Erfahrung mit solchen Verletzungen.9_9

 

Geschrieben

Grüße

klingt echt komisch, diese "Einbuchtung" kam auch erst mit den Beschwerden?
Der Knubbelt tut weh? Da hätte ich auch als erstes an eine Myogelose bzw Triggerpunkt gedacht.
Jedoch finde ich die Symptome dazu nicht ganz passend.
Von mir selbst kenn ich es, wenn ich sauber und ordentlich trainiere und Blut in die Muskulatur bringe werden Myogelosen auch besser.
Neue Rekorde würde ich jetzt nicht brechen wollen.
Wenn nichts ein- oder abgerissen ist, würde ich da definitv erstmal mit Wärme ran und versuchen leicht zu dehnen und mobilisieren.
Das natürlich am besten unter fachlicher Aufsicht.
 

Bei der Ultraschallbehandlung können sehr sensible Patienten schon ein Stromgefühl wahr nehmen, dann sollte man etwas runter drehen.
Ansonsten wäre eine weitere Vermutung wie gianni schon sagte, ein eingeklemmter Nerv.
Würde auch zur Sensibilisierung des Stroms sprechen und Symptome könnten passen.
 

LG

Geschrieben

Also die Einbuchtung ist erst so deutlich zu erkennen wenn ich den Oberschenkel anspanne (bei Kniebeugen zB). Wenn der Muskel locker entspannt ist, dann ist dieses Loch nicht deutlich zu erkennen. Kann es sein, dass der Muskel an dieser Stelle so verklebt/hart ist, dass das Loch dann entsteht ?

Links neben der Einbuchtung ist dieser komische Knubbel, der aber NICHT weh tut wenn man draufdrückt. Das ist einfach ein sehr harter Knoten der meiner Meinung bei Muskelbeanspruchung auf das Knie drückt und dadurch die Schmerzen auslöst. (?)

Ich habe mir ein EMS Gerät gekauft und habe den Bereich schon öfters stimuliert, dass der Muskel arbeitet und durchblutet wird. Ob das hilfreich ist, weis ich aber nicht.

Beim Snowboarden wird dieser Bereich, wo die Verhärtung ist, extrem beansprucht. Ich denke, dass sich durch die ständige Beanspruchung diese Verhärtung entwickelt hat. (Bei Boarden sind meine Füße 15grad nach außen gedreht und der rechte Oberschenkel wird beim Fahren im Tiefschnee sehr belastet.)

Ich werde auf jeden Fall zu einem Sportphysio gehen.

LG

  • 6 months later...
Geschrieben

Hallo, etwas spät aber hast du etwas gefunden das dir geholfen hat? Ich habe genau die selben Symtome und Probleme wie du. Physio habe ich gemacht, aber es hat sich nichts verbessert! 

Bei mir ist zurzeit Ruhe die beste Medizien. Wenn ich jedoch wieder ins sportel anfange, habe ich wieder die selben Probleme. 

 

Lg

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    • Gast Seli
      Hallo, ich habe ein Problem und hoffe mir kann vielleicht jemand hier helfen oder einen Rat geben. Morgens wenn ich aufwache habe ich Verspannungen zwischen den beiden Schulterblättern, also es fängt da an wo der Hals aufhört und geht ein Stück runter rechts und links neben der Wirbelsäule, zusätzlich kribbeln meine Arme morgens ( keine Taubheit, keine Lähmung ), also die Arme kribbeln nur ich kann sie aber normal bewegen. Ich lege mir dann auch oft mal eine Wärmflasche zwischen die Schultern das bessert die Verspannung, tagsüber ist es weniger verspannt und die Arme kribbeln da auch nicht. Allerdings habe ich dann wenn ich aufgestanden bin so ein komisches Gefühl besonders beim stehen und gehen, weis nicht wie ich es nennen soll, Benommenheit oder Schwindel, wobei es dreht sich nichts, sondern es fühlt sich eher so an als wäre ich ein bisschen unsicher beim gehen, so wie wenn ich paar Bier oder Schnaps getrunken hätte ( trinke aber gar kein Alkohol ). Das Gefühl wechselt immer mal wieder, also mal mehr mal ganz wenig. Beim nach unten schauen oder nach vorne beugen fühlt es sich schlimmer an, als sonst. Manchmal habe ich auch ein leichtes ziehen oder drücken im Kopf, als Kopfschmerz würde ich das aber nicht bezeichnen. Manchmal oben oder an den Schläfen, eher leicht. Ich habe auch schon mal gegoogelt, da steht was von HWS Syndrom könnte es sein. Ich habe auch paar so Tests gemacht, Romberg Test, Underberg Test, Einbeinstand mit offenen und geschlossenen Augen, hat alles funktioniert. Jetzt habe ich mal paar Übungen gemacht. Also bei der Übung wo man den Kopf langsam zur Schulter neigt und dann etwas nach vorne, da wirds mir komisch. Beim Schulter kreisen knackst meine linke Schulter an einer Stelle. Kann das knacksen auch provozieren bei bestimmten Bewegungen. Beim langsamen Kopf drehen von einer Seite zur anderen knirscht es manchmal leise in der unteren HWS. Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein könnte und was man dagegen machen kann? Eine Übung die die Verspannung lösen kann oder besser macht? Das schummrige Gefühl beim nach unten schauen macht mir halt auch Probleme, weil wenn man die Treppe nach unten geht aber nicht schauen kann wo die Treppe zu Ende ist weil man geradeaus schaut, ist nicht gerade schön. Nach vorne beugen ist auch so unangenehm. Wollte eigentlich bisschen Unkraut jäten im Garten, aber ist mühselig, wenn ich versuche mit dem Rechen das Unkraut direkt in den Eimer zu kriegen dann gehts ja noch, wenn ich mich nach vorne beuge wirds mir etwas schummrig und ich habe das Gefühl ich kippe nach vorne ( ist zwar nicht passiert aber fühlt sich so an). 
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