Jump to content

Rezeptabrechnung


Gast Sasa

Recommended Posts

Geschrieben

Hallo Ihr Lieben, 

ich eröffne demnächst meine eigene Physiopraxis. Leider habe ich vom Thema Abrechnung nicht so viel Ahnung und kann dort auch keine weiteren Informationen meiner jetzigen Arbeitsstelle erhalten, da die mit einer Software arbeiten. Ich persönlich würde gerne erstmal ohne Software arbeiten und die ganz einfache Abrechnung über Optica laufen lassen. Nun ein paar mehr oder weniger kompetente Fragen an euch: 

1) Kann mir jemand erklären, wie die Vorgehensweise bei der Taxierung von Rezepten ist bzw. auf was ich dabei achten muss? 

2) Kann ich die Zuzahlungen einfach behalten oder werden die auch den Krankenkassen überwiesen? 

3) Nach Abarbeitung eines Privatrezeptes, reicht es, dass ich diesen Patienten eine Rechnung entsprechend meiner Honorarvereinbarung schreibe oder muss ich noch was dabei beachten? 

4) Muss ich auf dem Rezept irgendwo mein IK-Zeichen erkenntlich zeigen? 

 

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten! 

Liebe Grüße 


Geschrieben

Hallo Sasa,
herzlichen Glückwunsch schon mal für deine künftige Praxiseröffnung.
Ich rechne meine Rezepte bestimmt schon seit 20 Jahren mit Optica ab. Es gab noch nie größere Probleme. Und wenn es mal Unstimmigkeiten gibt, ein Anruf genügt und die kümmern sich sofort um dein Anliegen. Wie das im Großen und Ganzen mit Optica abläuft, werden sie dir schon sicherlich schriftlich mitgeteilt haben - da gibt´s keine Probleme, oder? Also, jetzt zu deinen Fragen:

  1. Du brauchst erstmal eine aktuelle Preisliste von allen Kassen, in der Regel schickt dir Optica bei jeder Preisänderung sofort eine neue zu. Bei den Kassen musst du dann Unterteilen zwischen Primärkassen (RVO) und Ersatzkassen (VDEK). Das sollte man deshalb wissen, weil die beiden unterschiedliche Preise haben. Hast du z.B. ein Rezept, wo oben KKH steht, weißt du sofort - AHA das ist ein VDEK - Preis. https://www.vdek.com/ueber_uns/mitgliedskassen.htm Hast du dann den Preis ermittelt, z.B. 6x KG, dann trägst du bei:"Gesamt-Brutto" 6x 19,58€ = 117,48 € und bei "Gesamtzuzahlung" 10% vom Gesamtbrutto, also 11,75 (gerundet) plus die 10,- € Rezeptblattgebühr, also insgesamt steht bei der Zuzahlung: 21,75 € Das muss auch der Patient zahlen! Sollte er von der Zuzahlung befreit sein, trägst du da eine "0" ein (im letzten Feld) Du brauchst dir auch keine Sorgen zu machen, wenn du einen falschen Preis eingetragen hast oder du dich verrechnet hast, Optica korrigiert das automatisch. Sie Schreiben auch deine IK oben rein! Mit den Positionsnummer kennst du dich aus, oder? Z.B. bei KG "Heilmittel Pos.Nr. " 20501 und bei "Faktor" 06 und so weiter...
    Achte darauf, dass vom Arzt alles richtig angekreuzt wurde, der richtige Indikationsschlüssel eingetragen wurde, die richtige Menge, die Häufigkeit (Anzahl pro Woche) muss drin stehen. Und dass die Diagnose, bzw. die Art der Verordnung z.B. KG mit dem Indikationsschlüssel übereinstimmt. Bei Fehlern ist das hier allerdings so, dass Optica dich nicht unbedingt korrigiert, wenn du nicht mit denen, gegen Aufpreis, etwas anderes vereinbart hast! Hier droht dann eine Kürzung der Kassen, bei der AOK sogar den Verlust des Rezeptes. Dann bekommst du kein Geld und kein Rezept zurück!

 

2. Die Zuzahlung gehört dir. Allerdings wird dir das auch von dem "Gesamtbrutto" abgezogen!

 

3  Es gibt zahlreiche Vordrucke im Internet. Ich habe meine Rechnungen in Word selber erstellt und immer wieder,
    nach Bedarf, einpaar ausgedruckt. Hierbei solltest du beachten, dass du auf der Rechnung noch folgendes 
    stehen hast:
    a) Eine fortlaufende (Rechnungs)Nummer
    b) Laut ärztlicher Verordnung vom....
    c) Und du musst die Behandlungsdaten (Tag der Leistung) irgendwo noch stehen haben.
 

4) Eine IK-Nummer auf der Rechnung ist nicht zwingend erforderlich, aber es schadet nichts wenn sie drauf 
    steht. ;)

  • 1 year later...
Geschrieben

Hallo!

Optica (andere auch) bietet zu diesen und anderen Themen Online (Webinare) Seminare an. Man kann auch Seminare ansehen die schon stattgefunden haben. Wenn man Kunde ist hat man dazu auch leichteren Zugang.

 

 

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Gast Seli
      Hallo, ich habe ein Problem und hoffe mir kann vielleicht jemand hier helfen oder einen Rat geben. Morgens wenn ich aufwache habe ich Verspannungen zwischen den beiden Schulterblättern, also es fängt da an wo der Hals aufhört und geht ein Stück runter rechts und links neben der Wirbelsäule, zusätzlich kribbeln meine Arme morgens ( keine Taubheit, keine Lähmung ), also die Arme kribbeln nur ich kann sie aber normal bewegen. Ich lege mir dann auch oft mal eine Wärmflasche zwischen die Schultern das bessert die Verspannung, tagsüber ist es weniger verspannt und die Arme kribbeln da auch nicht. Allerdings habe ich dann wenn ich aufgestanden bin so ein komisches Gefühl besonders beim stehen und gehen, weis nicht wie ich es nennen soll, Benommenheit oder Schwindel, wobei es dreht sich nichts, sondern es fühlt sich eher so an als wäre ich ein bisschen unsicher beim gehen, so wie wenn ich paar Bier oder Schnaps getrunken hätte ( trinke aber gar kein Alkohol ). Das Gefühl wechselt immer mal wieder, also mal mehr mal ganz wenig. Beim nach unten schauen oder nach vorne beugen fühlt es sich schlimmer an, als sonst. Manchmal habe ich auch ein leichtes ziehen oder drücken im Kopf, als Kopfschmerz würde ich das aber nicht bezeichnen. Manchmal oben oder an den Schläfen, eher leicht. Ich habe auch schon mal gegoogelt, da steht was von HWS Syndrom könnte es sein. Ich habe auch paar so Tests gemacht, Romberg Test, Underberg Test, Einbeinstand mit offenen und geschlossenen Augen, hat alles funktioniert. Jetzt habe ich mal paar Übungen gemacht. Also bei der Übung wo man den Kopf langsam zur Schulter neigt und dann etwas nach vorne, da wirds mir komisch. Beim Schulter kreisen knackst meine linke Schulter an einer Stelle. Kann das knacksen auch provozieren bei bestimmten Bewegungen. Beim langsamen Kopf drehen von einer Seite zur anderen knirscht es manchmal leise in der unteren HWS. Habt ihr vielleicht eine Idee was das sein könnte und was man dagegen machen kann? Eine Übung die die Verspannung lösen kann oder besser macht? Das schummrige Gefühl beim nach unten schauen macht mir halt auch Probleme, weil wenn man die Treppe nach unten geht aber nicht schauen kann wo die Treppe zu Ende ist weil man geradeaus schaut, ist nicht gerade schön. Nach vorne beugen ist auch so unangenehm. Wollte eigentlich bisschen Unkraut jäten im Garten, aber ist mühselig, wenn ich versuche mit dem Rechen das Unkraut direkt in den Eimer zu kriegen dann gehts ja noch, wenn ich mich nach vorne beuge wirds mir etwas schummrig und ich habe das Gefühl ich kippe nach vorne ( ist zwar nicht passiert aber fühlt sich so an). 
    • Gast MonaR
      Hallo, Meine Tochter hat aktuell (wieder einmal) Probleme mit Mb. Schlatter. Sie spielt Fußball und trainiert 4-5 x pro Woche.    Sie ist 15, hat wohl gerade wieder einen starken Wachstumsschub (5 cm seit September 2025) und deswegen wieder die Probleme.  Was kann sie unterstützend machen, um schnellstmöglich wieder fit zu sein?   Aktuell Dehnen, Übungen für die Hamstrings, Kühlen und Radfahren.   Ist ein 'Spüren der Stelle tolerabel bzw. wie weit darf sie es ausreizen mit Druck/Schmerz?   Danke Mona  
    • annajule
      Hallo, ich frage mich gerade, was vor 6 Jahren geschehen ist. ich bin vestibuläre Physio (oder wie man das auch immer in Deutschland nennt  ) und habe etliche Klienten mit PPPD. PPPD hast du gut auf einen Nenner gebracht, aber es ist eigentlich noch viel komplexer. Die Ursachen können noch wesentlich weitläufiger sein. Bei so gut wie all meinen Klienten, liegt ein Trauma zu Grunde. Hier wird dies von einem Neurologen diagnostiziert und die Therapie ist interdisziplinär zusammen mit klinischen Psychologen und manchmal Ergo Therapeuten. Auch ist bei vielen Klienten die HWS und/ oder das TMJ durch lange Erfahrungen von Schwindel so dermaßen verspannt (Sekundär Symptome), dass wir muskuloskelettale/TMJ Physios dazu ziehen, oder die Klienten zur Massage schicken (wenn es sich rein um Verspannungen handelt).    Nur mal als Denkanstoss.  Gruss, Anna  

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung