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Schulterluxation

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Lalelu97

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Hallo ihr Lieben

 

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Ich bin Laura und ich mache zurzeit eine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Bin nun im 3. Lehrjahr und hab mir aber blöderweise heute Morgen die Schulter luxiert. Danach hatte ich starke Schmerzen, die aber weniger geworden sind. Bei jeder Bewegung im Schultergelenk knackt es ordentlich und wenn ich meinen Arm z.B hinter den Rücken halte dann schmerzt es auch. Hab nun Angst, dass es nochmal luxiert. Ich soll Montag zum Orthopäden und der schaut sich meine Schulter dann an. Probleme mit der Schulter hab ich schon länger. Meine Bizepssehne ist z.B alle paar Wochen entzündet und mir fällt das Arbeiten mit der Schulter echt schwer. Nun habe ich Angst dass es was ernsthaftes ist und ich deswegen meine Ausbildung unterbrechen oder ggf. sogar abbrechen muss weil ich wahrscheinlich immer Probleme mit der Schulter haben werde. Ich wusste auch, dass es irgendwann luxiert und ich merke, dass es jederzeit wieder passieren kann. Ich nehme auch eine Schonhaltung ein, und versuche den Arm gar nicht erst zu belasten geschweige denn zu bewegen. Eine OP oder eine Pause würden mir so schaden, das kann ich mir im letzten Ausbildungsjahr leider nicht leisten. 

 

Habt ihr einen Tipp für mich? Ich will auf keinen Fall meine Gesundheit aufs Spiel setzen.

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Hallo

du bist selbst im letzten Ausbildungjahr als Physiotherapeutin?
Dann ist das doch die beste Prüfungsvorbereitung
Anatomie der Schulter wiederholen - und überlegen wie du es stabilisieren kannst, damit die Schulter sicher geführt wird.
Stichwort Schultergürtel, Rotatorenmanschette.
Zusätzlich Haltungskontrolle.

Also entweder hat die Schulter sich selbst wieder zurück gezogen oder es ist eher eine subluxation
Wenn du schon länger Beschwerden mit der Schulter hast, warst du schon beim Arzt diesbezüglich? Gibt es Diagnosen?
Wurde schon ein MRT gemacht?
Ist eine Dysplasie vorhanden? Hast du schon selbst Physiotherapie dafür bekommen?

LG

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Da kann ich Jan nur zustimmen!! 

Stabi steht jetzt an erster Stelle, egal ob dann noch eine OP folgt oder nicht. Das können wir gar nicht hier beurteilen, ob die notwendig ist oder nicht, wir haben ja keinen Befund, kennen dich nicht. Da ist es immer unmöglich zu-oder abzuraten. Aber das wirst du als angehende PT auch wissen. Für dein zukünftiges Berufsleben  brauchst du unbedingt eine stabile Schulter, also sei was das angeht sehr aktiv. Anfänglich kannst du dich mit einem Schulterstabitape unterstützen, gerade jetzt, wo du einen akuten Reizzustand hast. Das nimmt der Schulter ein wenig an Last im alltäglichen Leben. Zentrierende Isometrische Übungen für den Humeruskopf, Stabilisierende Übungen für die Schulterblattfixatoren, posturale Übungen ( supergut mit Trampolin zu verbinden-mach ich gern bei jüngeren und fitten älteren Patienten ;-)) sollten regelmäßig und intensiv von Anfang an gemacht werden.

Ist der Reizzustand, der aufgrund der Luxation entstanden ist, vorbei, sollte man dich je nach Befund kräftigend behandeln. Dabei spielt, wie Jan schon angedeutet hatte, die Grundproblemtaik(strukturell oder postural bedingt... ect) eine bedeutende Rolle.

TOI TOI und

LG Andrea  

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Gast
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  • Beiträge

    • ...puhhh das ist sehr ungewöhnlich. Sind das echt beide Arme? Wie lange hast du das schon? Hast du in letzter Zeit ungewohnte Tätigkeiten gemacht? Umzug, Fitness-Studio, neue Arbeit angefangen...?
    • Gast Lucia
      Hallo,   ich glaube, ich habe o. g.   Es schmerzt unten auf den Flexorenseiten der Unterarme, besonders wenn ich die Hand flexe und noch schlimmer, wenn ich sie dabei nach innen rotiere.   Auf den Extensorenseiten der Unterarme schmerzt es auch gewaltig, sogar noch mehr, besonders wenn ich die Unterarme anspanne, die Fäuste balle und dabei die Unterarme nach außen rotiere. Wenn ich die Extensorenseiten abtaste, spüre ich in der Tiefe so Mini-Knubbelchen (Triggerpunkte?).   Wenn ich die Bizepse anspanne, dann schmerzt dieser ebenso auf den Seiten der Bizepse, die den Unterarmen näher sind. Kann das mit den Schmerzen in den Unterarmen zusammenhängen? Falls ja, wie?   Hoffe, ich hab das soweit verständlich geschrieben. 😉   Dankeschön und liebe Grüße    
    • Meine Sportart(Bouldern) ist zudem darauf ausgelegt viel zu springen und wieder auf dem Boden aufzukommen und die Hüfte zu beugen. Zusätzlich bin ich ein Computerarbeiter, der jahrelang falsch auf dem Sitzball gesessen hat.   Derzeit dehne ich meinen (Rectus Femoris?) so wie beim Fussball Früher. Auf einem Bein stehend, Bein angewinkelt, Ferse zum Hintern mit einer Hand umfassend. Ich komme dabei regelmäßig ins Wanken. Könnte auf Verkürzung hindeuten.   Dieses Dehnen auf einem Bein stehend muss ich sehr lange machen, es hat aber eine enorme Wirkung. Nacken löst sich, Kribbeln überall, überall kommen wieder Gefühl, Glücksgefühle, Gerüche und Geschmäcker herein.   Zudem Knacken im Nacken und immer mehr Beweglichkeit im Nacken.   Fragen wären: Warum ist das so ? (Theorie, verkürzter Hüftbeuger zieht Hüfte und Rücken nach vorne, alles andere verspannt durch Dagegenarbeiten) Was wird gedehnt, was löst sich und wieso?   Kann ich noch mehr machen? Die Übung wie im Fussball auf einem Bein stehen (und dabei gerade bleiben) ist perfekt. Aber sie dauert schon 0,30 Sekunden bis 2 Minuten bis Wirkung eintritt.   Wie kann ich noch Steigerungen hereinbekommen, sodass die Dehnung nachhaltiger wird und hält?   Auch hier ist meine Theorie: Einfach noch länger machen. 3,4,5 Minuten pro Bein pro Seite. Die Gegenbewegung habe ich ja auch jahrelang stundenlang am Stück gemacht durch Sitzen.   Was sind eure Gedanken dazu?   Ich selbst finde ich ziemlich heftig, dass ich alleine darauf gekommen bin. Nicht unbedingt im positiven Sinne, die Enttäuschung gegenüber Orthopäden (die Extensionen, Tapes, Muskelrelaxanzien anbieten, ich erspare mir weitere Kommentare dazu) und auch Physios ist schon enorm.   Auch Im Internet finde ich nicht übermäßig viel Informationen zum Rectus Femoris und Zusammenhängen zum Nacken und der Hüfte. Zumindest nicht so wie ich es gern hätte.  

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