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Beckenschiefstand und Schulterasymmetrie


Gast Denis

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Geschrieben

Hallo , 

Ich bin 15 Jahre Alt und habe bei mir einen Beckenschiefstand festgestellt, und dass die Rechte  Schulter weiter rausschaut bzw  weiter unten ist auch von hinten der Trapeziusmuskel.

Die linke sieht dagegen super gesund aus und bisschen muskulöser 

mein Becken rechts ist leicht hochgezogen ungefähr 2,5mm hat der Arzt auch gemessen konnte mir aber nicht weiterhelfen er hat mir gesagt ich soll Einlagesohlen tragen .. 

ich glaube nicht dass es genetisch bedingt ist niemand hat es in meiner Familie  Großeltern .. usw


Geschrieben

Hallo Denis

Einlagen helfen da meistens auch ganz gut.
Langfristig solltest du zum Physiotherapeuten gehen der sich dich einmal genau anguckt und mit dir eine Haltungsschule macht und daran arbeitet.
Lass dir vom Arzt ruhig eine Verordnung für Physiotherapie aufschreiben.

 

Gute Besserung und LG

Geschrieben

...das stimmt was der Kollege Jan schreibt. Man muss genau befunden woher der Schiefstand kommt. Das heißt man müsste dich sehen und die Gelenke und die Muskeln durchtesten und das machen die Physiotherapeuten eigentlich ganz gut :D
Aber ich glaube nicht, dass man das Problem einfach mit einer Einlage beheben kann. Natürlich kann das auch eine Ursache sein, z.B. bei einem einseitigen Knick-Senkfuß aber man muss auch die anderen Gelenke untersuchen z.B. das Kreuzbein - das ist der Chef der Wirbelsäule. Wenn der schief steht muss sich der Rest der WS anpassen. Also suche dir einen guten "Füsiothearpeut" der sich auch deine Füße anschautxD

Geschrieben

Ich bin fast immer ein Gegner von Ausgleichen mit den Einlegesohlen bei wachsenden Menschen und dann noch bei 2,5mm....!!! ( diese Ärzte nerven mich nur noch :-()

Wir sind nicht symmetrisch und gerade Jugendliche im Wachstum holen sich sowas durch zweierlei...die dominante Körperseite kann schonmal ein bisschen schneller sein und die schlechte, schlaffe Haltung ( da der Muskeltonus bei den Herrschaften leider oft Urlaub macht..Gewohnheitshaltungen, einseitige Belastungen und und und..) macht dann das Übrige.

Du solltest tatsächlich zu einem Physio wie schon meine Kollegen gesagt haben, der dich befundet und dir zeigt, welche ADL`s du eventuell ändern, welche Übungen du zur Kräftigung und Dehnung du machen solltest und der dir hilft, ein gutes Körpergefühl für aufrechte Haltung zu entwickeln. Und dann musst DU aktiv daran arbeiten, der Physio kann dich nur anleiten. Solange du wächst, und das kann bei Jungs bis zum 20. LJ gehen, kann sich deine Haltung immer wieder gravierend verändern, sowohl zum Positiven, als auch zum Negativen. 

ich bin eher zudem für eine engmaschige Kontrolle, um rechtzeitig zu erkennen, ob da eventuell doch etwas aus dem Ruder läuft, was man zusätzlich behandeln müsste..aber das Problem mit solchen ausgleichenden Einlagen ist oft, dass die Patienten dann denken, damit ist es getan (es spornt zur Faulheit an-hab ja ne Einlage) UUUUUnd wenn das auch nicht engmaschig kontrolliert wird und die andere Seite nachwächst, produziert man sich das nächste Problem.  

LG Andrea    

Geschrieben

Das mit dein Einlegesohlen stößt wohl ganz schön auf Widerspruch.
Genau das finde ich gut!
Auf Einlagen steh ich so garnicht, das kann man wunderbar austrainieren.
Wie ich aber auch hier im Forum lernen durfte - helfen solche Einlagen gegen akute Probleme.
Mit 15 Jahren wäre es wichtig eine Sportart zu suchen die dir Spaß macht - beweg dich, zeig deinem Körper, dass er gebraucht wird.
Diese Übungen für die Fußmuskeln kannst du auch in der Schule machen und niemand wird was davon sehen.
Mit 15 ist dein ganzer Körper im Wandel - daher mach dir keinen Kopf, du hast noch bisschen Zeit bis du ausgewachsen bist.
Aber wie schon gesagt, mit etwas Physiotherapie solltest du das gut in den Griff bekommen.
 

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Gast
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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
    • gianni
      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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