Jump to content

Schmerzen am Tensor Fasica Latae


djtroyers

Recommended Posts

Geschrieben

Hallo Kollegen 

habe einen Patienten der schmerzen am tensor fascia latae angibt aber auch nicht immer , meist wenn er sich den Taucheranzug anzieht (also das Bein da rein steckt ) 

außerdem bei einer innenrotation der Hüfte 

hat jemand eine Idee zur Behandlung? 

Danke im vorraus 


Geschrieben

Guten Abend djtroyers,

Hat dein Patient auch Schmerzen entlang des Tractus Iliotibialis? Oft findet man diese compiniert mit dem t.f.latae. Gibt dein Pat. zusätzlich einen brennenden Schmerz an am lateralen Oberschenkel?

Also Ich würde deinen Patienten in der Seitlage behandeln. Das wäre zunächst die optimalste Behandlungsposition da du an sämtliche Strukturen und Muskeln im Bereich von Gesäß und Oberschenkel rankommst. Hier könntest du primär schonmal nach schmerzhaften Bereichen und ggf.Triggerpunkten suchen. Triggerpunkte in der Gesäßmuskulatur und v.a. im Tensor sind keine Seltenheit. Bei ziehenden Schmerzen ins Bein steckt oft der ein oder ander Tp  dahinter. In der Seitlage kannst du u.a  sehr  gut den Glutmax, Tensor, und Tractus , mit diversen Massage-, weichteil-, und  Fascientechniken behandeln.

Als zusätzliche Maßnahmen bieten sich zur Vorbereitung an, eine Heiße Rolle oder Schröpfen vorallem am Tractus (5-7 minuten reichen aus)

und am Schluss der Behandlung könnte man z.b. einen Durchblutungsfördernden Strom anlegen wie TOCH, IG30 oder 50.

Als Hausaufgabe würde Ich den Pat. eine Dehnung der Gesäßmuskulatur zeigen (Sitzen oder Rückenlage) Da der Glutmax oft mit Beschwerden am Tensor zusammenhängt. Es gibt auch Möglichkeiten mit der Blackrole und mit Massagebällen zu arbeiten. ein Tennisball eignet sich ebenfalls sehr gut um schmerzpunkte und Triggerpunkte daheim nochmal selbst zu bearbeiten.

Natürlich könnte man sich dann noch das ISG anschauen und bei einem pos. Befund mit in die nächsten Behandlungen  integrieren . Das ISG  kann man ebenfalls  in der Seitlage schön mitbehandeln

Gruß Thomas

 

Geschrieben

hallo bbgphysio

also mein Patient gibt eigentlich keine schmerzen entlang des tractus...eigentlich gar keine schmerzangabe ausser die wenn er in Innenrotation geht oder auch ich passiv dann zeigt er mir dort den Punkt genau an das er schmerzhaft ist.

Gruss 

Geschrieben

Dann kannst du diesen Punkt oder die Stelle die schmerzhaft ist direkt lokal behandeln und am Schluss vielleicht noch einen durchblutungsfördernden Strom drauf. 

Kommentare

You are posting as a guest. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.



  • Beiträge

    • Gast Meike Kk
      Hallo zusammen, aktuell schreibe ich meine Masterthesis im Bereich Public Health. Für meine Umfrage zum Thema "Risikofaktoren für Stress bei Physiotherapeuten", suche ich weitere Teilnehmer. Dauert auch nur maximal 5 Minuten, ist anonym und würde mir sehr weiter helfen! Teilnehmen können alle, die aktiv als Physio arbeiten und aus Deutschland kommen. Ich danke euch! https://uc2456.customervoice360.com/uc/Team_Meike_Karen_Kaster/b75b/
    • salkin21
      Moin zusammen,   ich brauche mal eine ehrliche Einschätzung bzw. Tipps zu meiner aktuellen Situation, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Bei mir wurde eine Chondropathia patellae Grad 2 im Knie festgestellt. Zusätzlich habe ich ein extrem instabiles Sprunggelenk mit insgesamt 6 Bänderrissen in den letzten 4 Jahren. Dazu kommen eine verkürzte Achillessehne sowie weitere verkürzte Strukturen/Bänder in den Beinen.   Außerdem habe ich: einen Senk-Spreiz-Knickfuß gleichzeitig einen Hohlfuß eine leichte X-Bein-Stellung   Aktuell bin ich deswegen in Physiotherapie. Mein Physio sagt im Prinzip hauptsächlich „dehnen“, allerdings fehlt mir ein klarer Plan bzw. eine sinnvolle Struktur aus:   Dehnung Mobilität Stabilität Krafttraining Wiedereinstieg ins Joggen/Fußball   Mein Ziel wäre es, Anfang Juni wieder Fußball spielen zu können – möglichst ohne Schmerzen und ohne dauerhaftes Tape. Aktuell versuche ich wieder mit dem Joggen anzufangen:   3x pro Woche jeweils ca. 25 Minuten 1 Minute Joggen bei 8 km/h danach 2 Minuten Gehen bei 5 km/h Laufkadenz beim Joggen liegt bei ca. 160–170       Problem dabei: Meine Schienbeine machen extrem Probleme. Teilweise verhärten sie komplett und ich bekomme kleine „Bobbel“ bzw. Schwellungen unter der Haut. Knie, Wade und Schienbein wechseln sich mit den Beschwerden teilweise ab. Wenn ich mein aktuelles Laufprogramm mache, bin ich eigentlich dauerhaft knapp an der Belastungsgrenze.     Folgende Hilfsmittel habe ich: Airex-Matte Resistance Bands Gym-Mitgliedschaft   Meine Fragen: Können meine Fußfehlstellungen und die X-Bein-Stellung die Ursache für die anhaltenden Probleme sein? Klingt das eher nach einer Überlastungskette durch die gesamte Beinachse? Sollte ich aktuell überhaupt weiter joggen oder erstmal komplett auf Low-Impact-Ausdauer (Bike/Stairmaster/Crosstrainer) wechseln? Welche Übungen wären bei dieser Kombination wirklich sinnvoll? Macht eine professionelle Laufanalyse bzw. Einlagenversorgung Sinn? Ich wäre echt dankbar über Erfahrungen oder Einschätzungen von Leuten mit ähnlichen Problemen oder physio-/sportmedizinischem Hintergrund.   Zusatz: Die Knieprobleme kamen nach meinem Urlaub im August, der erste Orthopäde hatte mir gesagt das ich eine verschobene Kniescheibe habe und daher die Schmerzen kommen, was aber eine Falsch Diagnose war. Die richtige Diagnose kam im Februar dann. Ich bin aktuell 21 und es ist meiner Meinung nach nicht nochmal das ich weder Joggen noch normal laufen kann. Leider finde ich in der Umgebung keinen Physio der mich ernst nimmt.
    • Gast Daggi
      Hallo, ich habe vor 27 Tagen Botox nach dem PREEMPT-Schema wegen chronischer Migräne bekommen (195 Einheiten). Seit ungefähr Tag 13–14 habe ich deutliche Beschwerden im Hals-/Nackenbereich entwickelt.   Symptome: starke Steifigkeit/Zuggefühl im Nacken und oberen Rücken Schmerzen/Druckgefühl Überlastung führt oft zu deutlicher Verschlechterung („Blockade“/Schutzspannung) ich muss viel liegen und den Kopf anlehnen/stützen   Wichtig: keine Schluckstörungen keine Atemnot keine echte Kopfhalteschwäche mit Nach-vorne-Fallen des Kopfes   Ich versuche aktuell Pacing: kleine Wege in der Wohnung kurze Aktivitätseinheiten dazwischen viel Entlastung keine aggressiven Übungen Meine Frage: Kann man so eine Botox-assoziierte Nackenproblematik vorsichtig zuhause selbst angehen, ohne direkte Physiotherapie vor Ort? Welche Bewegungen oder Übungen wären typischerweise sinnvoll, ohne die Schutzspannung weiter zu provozieren? Ich habe Sorge, dass zu aggressive Physiotherapie mich eher verschlechtert.   danke

×
×
  • Neu erstellen...

Cookie Hinweis

Diese Website verwendet Cookies, um eine bestmögliche Erfahrung bieten zu können | anpassen oder mit okay bestätigen.
Forenregeln | Datenschutzerklärung