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MPFL-Rekonstruktion


MPFL-Knie

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Geschrieben

Hallo Zusammen,

 

Ich hatte aufgrund einer Patellaluxation eine Athroskopie und MPFL-Rekonstruktion im linken Knie um die Stabilität meiner Kniescheibe wiederherzustellen.

Die Operation ist sehr gut verlaufen und ist 5 Tage her und spüre kaum schmerzen im Knie und die Beugung meines Knies ist aufgrund eine PT-Schiene auf 30 grad begrenzt.

Meine Frage ist, ob ich mein Bein regelmäßig anheben sollte um es zu trainieren oder wird der Heilungsprozess dadurch verzögert?

 

Meine zweite Frage wäre, ob ich das Bein regelmäsig in die 30 grad Position versetzen sollte?

Vielen Dank :)

 


Geschrieben

Guten Tag, 

 

das Bein kannst du aufjedenfall selbst trainieren, in dem du es immer wieder mal anhebst etc. Lass dir bei Gelegenheit noch ein paar Übungen deines Physios zeigen. 

Es unterstützt sogar den Heilungsprozess, wenn du das Knie viel bewegst. Durch die Bewegung und dadurch entstehende Zug -und Druckspannung auf Knochen/Band/Muskelstrukturen im Operationsgebiet, wird dort der Stoffwechsel angeregt und der Heilungsprozess geht besser voran.  

 

Hast du denn im Nachbehandlungsschema irgendwas von Lagerung stehen? 

I.d.R ist es so, dass du das Bein viel bewegen sollst, natürlich nur im möglichen Ausmaß. Einerseits hilft es beim Heilungsprozess, andererseits bleibt Gewebe elastisch, Muskeln gekräftigt und der Gelenkknorpel besser genährt. 

In Ruhe kannst du das Bein also ruhig so lagern, wie es dir am angenehmsten ist.  Die 30° sind für das Kniegelenk am entspannendsten, da dies die sogenannte Ruhestellung ist, in der alle Strukturen die das Knie stabilisieren, am wenigsten gespannt sind und das Gelenk max. entlastet ist. 

Hin und wieder würde ich dir aber raten, das Bein gestreckt liegen zu lassen, da diese Position einen wichtigen funktionellen Aspekt darstellt. 

 

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, 

 

Viele Grüße und gute Besserung. 

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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