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Betriebliche Gesundheitsförderung


carocarocaro

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Geschrieben

Hallöchen, 

Heute hat mich eine Bekannte angesprochen, ob ich nicht Lust hätte in ihrer Firma etwas zur betrieblichen Gesundheitsförderung beizutragen. Sprich eine Gruppe im Sinne von Rückenschule oder ähnlichem und Einzelbehandlungen, meistens Massagen, da es sich um Bürotäter handelt. Das ganze auf 400€ Basis oder per Rechnung (das könnte man alles noch klären). Ich bin Physiotherapeutin, habe jedoch keinerlei Weiterbildungen in diesem Bereich. Darf ich das dann überhaupt machen? Bzw. was denkt ihr darüber? 

Über Antworten würde ich mich sehr freuen. 

Liebe Grüße 


Geschrieben

Hallo Caro,
eigentlich spricht nichts dagegen. Du bist eine staatlich geprüfte Therapeutin und darfst somit in deinem beruflichen Rahmen arbeiten.  Die Fortbildung Rückenschule ist zwar eine Ausbildung , die dir helfen könnte deine Arbeit kompetenter ausführen zu können ist aber nicht zwingend erforderlich. Du hast ja schon einiges an Gruppenübungen in deiner Ausbildung gelernt.  Außerdem ist das erstens, keine Kassenleistung was du da anbietest und wird von den Kassen auch nicht bezahlt bzw. es ist keine Verordnung nötig und zweitens ist das eine Art Fitnessangebot. Ich kenne viele Kollegen, ohne Fortbildungen, die entweder in Fitness-Studios oder als Personal-Trainer arbeiten. Bei den Massagen, solltest du das als eine Art "Wohlfühl- oder Wellnessmassage" angeben, da eine klassische Massage oder med. Massage immer Verodnungspflichtig ist bzw. der Pat. eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Onkel Doc benötigt, da falls etwas passiert bist du aus der Verantwortung.
Aber Vorsicht! Ich würde an deiner Stelle abklären, vor allem bei der DRV (Rentenversicherung) ob du damit unter den Freiberuflern fällst. Da gibt es nämlich seit ein paar Jahren eine miese Regelung und kann dich und deinem Arbeitgeber richtig Geld kosten!!!  Hier ein Zitat aus DIESER Homepage. Du kannst dich genauer bei Google informieren.

...zusammenfassend lässt sich sagen: Therapeuten können weiterhin selbstständig tätig sein, jedoch ist der rechtliche Rahmen bei der klassischen „freien Mitarbeit“ deutlich enger geworden. Maßgeblich für die Entscheidung pro oder contra Selbstständigkeit ist immer das konkret ausgestaltete und gelebte Auftragsverhältnis. Wenn Praxen oder selbstständige Therapeuten auf „freie Mitarbeiter“ zurückgreifen wollen, sollten sie daher einen erfahrenen Rechtsanwalt zur Ausgestaltung des Auftragsverhältnisses einbinden, bevor sie bei der Deutschen Rentenversicherung einen Antrag auf Statusfeststellung stellen.

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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