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Verdacht Bandscheibenvorfall HWS

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo ihr Lieben, 

heute bekam ich eine Schockdiagnose und zwar den Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall (mit gerade mal 20 Jahren). Ich mache seit Oktober nun die Ausbildung zur Physiotherapeutin und letzte Woche hat eine Dozentin bei der Lymphdrainage herausgefunden, dass meine Rippe zu hoch steht (1. oder 2. Rippe). Habe auch immer Kopfschmerzen und mein Arm schläft gerne ein, ebenso wache ich morgens gerne mit Paresen/Kribbeln im 4. und 5. Finger auf. Heute morgen waren sie richtig dick. Mein Nacken ist immer verspannt und ich habe starke und akute Schmerzen. War heute im Krankhenhaus und dort meinte der Arzt ich hätte eine Wirbelverschiebung oder sogar einen Bandscheibenvorfall in der HWS. Das hat mich geschockt. Ich hab die Symptome mit der Rippe zusammen gegoogelt und ich kam bei einem Thoracic-Outlet-Syndrom mit Halsrippe aus, da es genau die Symptome sind (habe die Vermutung, dass es das sein könnte). Ich werde nun selber physiotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, habe aber Angst, dass ich später im Beruf dadurch Probleme haben werde. Mir gehts echt beschissen gerade.  

bearbeitet von Haaanni97
Geschrieben

Morgen Haanni! Ich Versuch dir nachher mehr dazu zu schreiben! Nur soviel! Ich möchte  dich beruhigen, es ist weitaus weniger schlimm als du denkst. Selbst bei einem BSV?! Vieles kann man behandeln. 90 Prozent der BS pat. Die gezielt behandeln werden haben keine Beschwerden mehr. Leider sitzt immer noch in den Köpfen der Leute dass ein BSV etwas schlimmes ist, 

Geschrieben

Morgen!! Die Behauptung deines Arztes es wäre ein BSV, wurde dies im MRT auch abgeklärt oder ist es nur eine Vermutung? Schläft dir die ganze Hand ein oder ist es wirklich nur  der. 4.und 5. Finger?

Daß deine 1.und 2.Rippe zu hochsteht, mach dir darüber keinen Kopf. Eine zusätzliche Halsrippe die ein TOS verursacht ist sehr selten. Viele Symptome sind die selben und doch auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückzuführen. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied. Bei einer TOS-problematik ist der Plexus Brachialis betroffen, d.h. alle Nerven werden zusammen irritiert (N.rad, ulnaris und med) somit muss die ganze Hand taub werden oder krippeln. Kommt ein Problem von der HWS im, also vom entsprechenden Segment  z.b. bei BSV, HWS-blockaden, oder Wirbelgleiten,  dann ist es immer ein einzelner nerv, ein dermatomverlauf. So kann man ausstrahlungen z.b vom klein und Ringfinger (N.ulnaris) dem CTÜ (cervicothorakalen übergang) zuordnen, Daumen und Ringfinger (N.rad.) z.b. C6. Ist es bei dir also nur die kleinfingerseite dann kann es kein TOS sein.

TOS bedeutet auch nicht daß die irritation des Plexus nur von einer zusätzlichen Rippe kommt, denn viele antomischen engstellen können die Probleme verursachen. So gehört u.a. dazu der M.pect.minor, die M.scaleni, hypomobilität der 1.Rippe, Fascia zwischen clavicual und scapula. All dies kann ebenfalls zu einem TOS führen. Ebenfalls ein hinweis darauf könnten deine geschwollenen Finger sein, denn nicht nur Nerven werden in diesen Räumen ja irritiert, sondern auch lymphgefäße und Arterien. Somit kann flüssigkeit nicht mehr abtransportiert werden was zu schwellungen in den Fingern führt. 

Ich denke deine Kopfschmerzen haben wieder andere Ursachen, was dein physio danngenauer rausfinden muss, auch die oberen kopfgelenke können diese auslösen, oder es kommt von der nackenmuskulatur. Auch triggerpunkte im Nacken könnten die Beschwerden verursachen.

Wenn du mal deine Manuelle Therapie ausbildung machst, dann wirst du auch lernen wie man diese unterschiedlichen PRoblem und Ursachen herausfindet durch diverse TEstst. Hier lernst du genau zu differenzieren, ob es sich um ein HWS-problem handelt oder ein TOS. Ich hoffe daß dies auch deine physios mit dir machen. Leider kommt der Erstbefund bei vielen praxen zu kurz und man tapt oft im Nebel. 

Auch wenn recht selten BSV bei jungen Pat.gibt es. Wenn dies festgestellt wird brauchst du keine Angst haben. Wenn du nur ein krippeln also nichteinmal ein Taubheitsgefühl hast ist die Nervenirriation auch gering, und selbst bei einem Taubheitsgefühl bekommt man dies mit MT gut in den griff. Der kern der Bandscheibe kann durch spezielle übungen oder maßnahmen aus der MT sich wieder zurückbringen lassen. Der riss wo der Kern heraustrit ist auch in der lage sich wieder zu reparieren. Für das krippeln gibt es ebefalls spezielle maßnahmen wie Srom und nervenmobilsiatione damit sich der nerv wieder regeneriert. Ich hoffe Ich konnte dir einen etwas positiveren Blick auf deine symptome schaffen. Also alles nicht so schlimm. Ich bin überzeugt daß du diese Probleme mit der entsprechenden Behandlung wieder in den griff bekommst ;-).

 

l.g.Thomas

  • 1 month later...

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    • Hallo Japanworm, Ich kann mir vorstellen daß das ziemlich belastend für Dich ist. Gerade als Sportler was ja deine Leidenschaft ist. Hyaloron ist völliger quatsch da die Problematik ja nicht das Kniegelenk ist sondern die Kniescheibe. Bei Chondropathia patella können mehrere Sachen mit reinspielen. Ganz wichtig daß sich deine Beinachse angeschaut wird. X-oder O beine wirken sich negativ auf die Mechanik deiner Patella aus. Dann solltte deine Kniescheibe und Patella auf Instabilitäten untersucht werden. Häufig kommt es nämlich vor  daß die Patella zu beweglich ist und diese schneller verschleißt oder gerade deshalb auch Schmerzen verursacht. Dein Quatriceps kann verkürzt sein und erhöht somit den Anpressdruck auf das Knie. Da wäre Dehnungen sinnvoll. Wo Ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe ist eine Kinesiotape anlage der Kniescheibe. HIer hat man sofort eine gute Entlastung. DAs ist zwar nur eine Symptombehandlung aber primär geht es ja auch um Schmerzlinderung. Du siehst also das ganze kann ziemlich komplex sein. Deshalb ist ein Rezept für Physiotherapie um das von den Kollgen anschauen zu lassen. 
    • Hallo,   ich bin Mitte 40, schlank (fast untergewichtig), sehr sportlich. Meine Hauptsportarten seit Jahren: Tanzen und Wandern Nebenbei noch mein täglicher Spaziergang - das ist mein Mindestmaß an Sport, selbst wenn ich krank bin.   Ich ernähre mich extrem gesund, verzichte weitestehend auf Zucker, rauche nicht, trinke nur zu besonderen Anlässen Alkohol. Also eigentlich alles wie im Bilderbuch.....   Aber ich habe immer mal wieder leichte Knieprobleme und die häufen sich in letzter Zeit. Vor 20 Jahren war ich wegen knirschenden Knien beim Orthopäden. Der hat das abgewunken. Vor 10 Jahren war ich wegen Knieschmerzen beim Orthopäden, MRT hat Chondropathie Grad 1-2 angezeigt. Aber er hat nichts dazu gesagt ....   Jetzt habe ich in BEIDEN Knien Grad 3-4. Was mich am meisten schockt, im linken Knie hat ein MRT vor 1,5 Jahren noch Grad 1-2 gezeigt, also es schreitet auch noch viel schneller voran als gedacht.   Letzte Befunde zusammengefasst: Patella alta retropatellare Chondropathie Grad 1–2 (früher) später Grad 3–4 lateral/kaudal Plica Hoffaitis sonst normale Stellung der gelenkbildenden Strukturen   Mein Orthopäde meinte, meine Knie seien viel älter als ich.... Er faselte was von Hyaloronspritzen und ggf. minimalinvasivem chirurgischen Eingriff.   Ich sehe aber momentan nicht, wie das helfen soll. Ich bin zum Glück die meiste Zeit immer noch schmerzfrei und hab vollen Bewgungsumfang. Vor allem mein linkes Knie zickt immer mal wieder rum, gerne mit Hoffaitis und leichten Schmerzen, aber das ist meistens nur kurzfristig.   Da das bei mir ja ganz offensichtlich ein mechanisches Problem ist, würden OP oder Spritzen nicht viel helfen, denn die Mechanik würde ja nach kürzester Zeit wieder alles zerstören oder sehe ich das falsch?   Ich habe zum Glück eine Überweisung zur Physio bekommen. Jetzt muss ich nur schauen, dass ich die richtige Auswahl treffe. Ich brauche jemanden, der die Problematik versteht, meine Beinachse genau anschaut, meine Hüfte, ich kann mir gut vorstellen, dass mein Knick-Senk-Plattfuß da auch noch mit reinspielt und dann mir hoffentlich entsprechende Übungen zeigt, die ich machen kann und darf, die die Problematik nicht weiter verschlimmern, sondern die Mechanik verbessern und die Muskulatur aufbauen. Ich brauche nur wirklich professionelle Anleitung, weil ich Angst habe, v.a. bei Muskelaufbau, dass ich die falschen Übungen mache oder falsch ausführe und so das bißchen Restknorpel sich dann auch gleich noch verabschiedet.   Ich denke, bei einem Unfall machen operative Eingriffe mehr Sinn, weil ja nicht davon auszugehen ist, dass sich der Knorpel dann wieder verabschiedet. Aber wenn die Mechanik nicht stimmt .....   Für mich ist Bewegung alles. Ich habe und hatte noch nie Hobbies, die nichts mit Bewegung zu tun haben, wäre also ein Alptraum, wenn ich das nicht mehr ausüben könnte. Zum Glück hab ich keine Leidenschaft für Skifahren, Fußball, Volleyball usw. ... aber Wandern und Tanzen muss weiterhin drin sein. Kniebandagen habe ich bereits und setze sie ein, wenn ich das Gefühl habe, meine Knie brauchen Unterstützung, v.a. auch bei bergab wandern, aber da kommen auch noch zusätzlich Stöcke zum Einsatz. Beim Wandern hab ich (bis jetzt) eigentlich nie Probleme gehabt.   Was ist eure Einschätzung und könnt ihr mir irgendwas mit auf den Weg geben?  
    • hallo, ich habe meine Laufschuhe gewechselt. davor hatte ich Sneaker von Adidas, jetzt Joggingschuhe mit besserer Dämpfung von Asics. Am Dienstag ging ich joggen, und nach 25 Minuten hatte ich ein leichtes Problem in der Wade, bin dennoch joggend zurückgekehrt (25 Min.), mäßiges Tempo. Heute ging ich wieder joggen. Da ich kein Problem spürte, dachte ich mir nichts dabei. Aber bereits nach 10 Minuten war wieder ein leichter Schmerz da. Das Problem besteht ca. 30 cm oberhalb der Sohle, mittig im Unterschenkel. Was ist das vermutlich, und was kann ich tun? Kühlen oder eine Salbe, und welche Salbe? Welche Bewegungen kann ich machen, um das heilen zu lassen? Die Joggingschuhe habe ich gebraucht gekauft, in einem guten Zustand. Ich habe mich keineswegs unwohl mit den Schuhen gefühlt. Die Sohlen sind ganz normal geformt.

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