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Freiberufler oder lieber eigene Praxis


luschek

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Geschrieben

Ich überlege mich selbständig zu machen. Entweder mit einer Praxis oder Freiberuflich.

Bei der Praxis würde keine Miete anfallen, nur die Ausstattungskosten.

Nun frage ich mich, was sich mehr rechnen würde (langfristig)

  • 2 weeks later...

Geschrieben

Der Schritt in die Selbständigkeit ist natürlich nicht ohne Risiko (so ist das bei freien Unternehmern: Chancen bieten auch Risiken) und bedarf auch im Falle der Eröffnung einer freien Praxis einiges an Kapital (das bei den Banken als Darlehen schwer erkämpft werden muss, wenn man nicht den Weg 'sponsored by daddy' zur Verfügung hat). Auch der Freie Mitarbeiter als Selbständiger hat Risiken, allerdings nicht das Risko der Kapitalaufnahme. Aber auch diese Form der Selbständigkeit muss man für sich gut durchrechnen,vor allem, wenn man nicht nur für mich selbst sorgen mussDann sollte man umso vorsichtiger sein. Und vor allem vor dem Start als Freier Mitarbeiter sich eine Bescheinigung ausstellen lassen (Rentenversicherungskasse der BFA in Berlin), dass der Vertrag, den man mit einem oder mehreren Praxisinhabern als Freier Mitarbeiter abschließt, auch wasserdicht ist. Höchstrichterliche Entscheidungen haben gezeigt, dass das ein heißes Pflaster ist!! Und bei der Feststellung der Scheinselbständigkeit im Nachhinein muss man für mehrere Monate Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen, der Praxisinhaber sogar für einige Jahre!!!

  • 4 months later...
Geschrieben

Hallo,

sollte es noch aktuell sein würde ich dir von der freien Mitarbeiterschafft abraten, da die DRV Bund alle neuen Statusfeststellungen als sozialversicherungspflichtig einstuft mit Begründung eines Urteils von 2014. Ich kenne von letztem Jahr 3 Fälle und alle wurden als sozialversicherungspflichtig einstuft. Die Entscheidung dauert in der Regel 3 Monate. Du kannst dich also reinhängen und starten aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du nach 3 Monaten wieder einpacken kannst.

  • 1 month later...
Geschrieben

Freier Mitarbeiter bürgt viele risiken, selbstständigkeit auch aber aus meiner Sicht besser kontollierbar. 

Lasse mich erst anstellen für ca. 1-2jahre und nehme dann einen teil für mich. Von Anfang an ist das so abgeklärt und man kann gucken wie es mit dem Patientenstamm aussieht und auch sich langsam an die verantwortung und Organisation heranführen

Kommentare

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Gast
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  • Beiträge

    • japanworm
      Also heute, 3 Tage nach Behandlung, geht's mir immer noch schlechter als am Tag der "Zerrung" selbst. Die Physiotherapeutin hat heute ihren Chef dazu geholt, für mich eigentlich auch ein Schuldeingeständnis, dass ihre Behandlung einfach zu viel war und alles nur verschlimmert hat ... ich muss damit jetzt leben. Ich konnte vor 4 Tagen bereits wieder schmerzfrei Treppen gehen und einen kurzen Spaziergang machen während jetzt wieder alles wehtut. Die Zeit hat getickt, das hat mich jetzt um mind. 7 Tage zurückgeworfen und ich muss meinen Flug zu einem Tanzfestival jetzt absagen, was ich ohne die Behandlung nicht hätte machen müssen ...   Der Chef meinte, es handelt sich wohl eher um einen (leichten) Riss ....    Heute is Tag 11-12 seit der Verletzung.
    • Ioannis
      Hi Gianni, danke für die Rückmeldung.   Ich habe bereits eine Einlage im Schuh, die die Beinlängendifferenz ausgleicht. Auch darüber hinaus habe ich schon vieles probiert: Physiotherapie, Wärmebehandlungen sowie moderaten Ausdauersport und Krafttraining.   Das Ganze geht bei mir ja schon seit 20 Jahren so, und eigentlich bin ich mit der Hüfte immer sehr gut klargekommen. Das eigentliche Problem ist aber, dass mich seit zwei Jahren massive Kopfschmerzen in den Wahnsinn treiben, die ich davor nie hatte.   Meine rechte Hüfte ist kaputt und ich vermute stark, dass mein Körper das mittlerweile bis hoch zum linken Kiefer kompensiert, da ich dort auch eine Blockade und diese ständigen Spannungskopfschmerzen habe.   Ich habe es vor Kurzem sechs Wochen lang mit Sport probiert, was anfangs auch gut lief. Aber ich merke einfach, dass ich an etlichen Stellen Verspannungen kriege – wahrscheinlich durch die ständige Fehlstellung und das Kompensieren, obwohl ich wirklich nur leicht trainiert habe.   Ich werde jetzt erst mal eine orthopädische Reha machen und ziehe danach eine Hüft-TEP nach der AMIS-Methode ernsthaft in Erwägung, um die Ursache endlich anzugehen. Angst habe ich trotzdem und Unsicherheit!    Vielen Dank und liebe Grüße
    • japanworm
      Danke für die Rückmeldung. Ja, es ist auch ein Plattfuß, der da mit reinspielt. Ich versuche jetzt gezielt die Beinmuskulatur aufzubauen. Die Kniescheiben sind tatsächlich beide zu beweglich.   Mir wurde jetzt von mehreren Stellen zu Einlagen geraten, um wenigstens eins der mechanischen Probleme sofort in den Griff zu bekommen. Natürlich möchte ich trotzdem Übungen mit dem Fußbett machen. Da hatte der Pyhsio auch bei beiden Füßen einen Triggerpunkt gezeigt, der seh wehtut....   Ich hoffe, dass das dann wirklich was bringt.

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