erstellt von satomi vor 5.1j
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Lehrer und die Praxis


Hallo,
wollt mal wissen, was ihr für Erfahtungen mit euren Lehrern und ihrer Praxistauglichkeit macht bzw. gemacht habt.
Denn in meiner Schule war es so das von 6 Lehrern nur eine nebenbei in ner Praxis gearbeitet hat, 2 Haben vor 15 Jahren mal praktisch gearbeitet und 3 haben gleich nach der Physioausbildung angefangen als Lehrer zu arbeiten. Dadurch haben sie uns Behandlungsmöglichkeiten beigebracht, die in der Praxis so gar nicht umzusetzten waren und haben wir während eines Praktikumsbesuch so gearbeitet wie wirs in der Praktikumsstelle gelernt haben war das falsch.
Wie war das an euren Schulen, hatten eure Lehrer Praxiserfahrung oder haben sie sogar nebenbei gearbeitet?

MfG Satomi
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Thema: Lehrer und die Praxis

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vor 5.1j
stephan
16.04.2007 22:18

.. jaja ich habe auch gelernt, dass man mit Hydrotherapie und Atemtherapie quasi jeden Patienten wieder fit bekommt ;)
Wir mussten zb. Wickel machen - und Leute sind fast durch die Prüfung gefallen, weil die Anlage der Tücher nicht 1,5cm von einander war. *koppschüttel*

Die Fachtauglichkeit der Lehrer ist so eine Sache ...

vor 5.1j
bunnyb
17.04.2007 20:14

kann ich mich nur anschließen - problem ist einfach das der unterricht alles andere als praxisnahe gestaltet wird...
aber naja wer wills ihnen verübeln - ich würd auch unterrichten wenn ich keine anstellung kriege :)

vor 5.1j
fysionl
18.04.2007 19:46

hallo!

studiere in Heerlen (NL) Physiotherapie. Hier ist es so, dass fast alle Dozenten neben der Uni noch in Praxen oder Kliniken arbeiten. Sie wissen dann auch was in der Arbeitswelt gebraucht wird. :-)

LG

vor 5.1j
stephan
18.04.2007 21:29

^^^genau das würde ich zur voraussetzung für lehrer machen :D

vor 5.1j
superyou
18.04.2007 22:16

lehrjahre sind keine herrenjahre ... hihi

vor 5.1j
natalie
19.04.2007 00:28

Also bei uns hbaen alle lehrer, soweit ich weiß m9ind 3-4 Jahre Berufserfahrung und arbeiten eigentlich alle nebenbei in der Praxis oder sind im Erziehungsurlaub.

Find ich super und v.a. sinnvoll

Liebe Grüße

Natalie



vor 5.1j
juli13
19.04.2007 20:24

mh ich denke es sollte Richtlinien für das Unterrichten geben.
Wie Praxiserfahrung und ein Studium / Lehramt vieleicht.
Wir haben viele junge Lehrer, die nach ihrer Ausbildung gleich mit dem Unterrichten angefangen haben. Sie haben ja nicht mehr Praxiserfahrung wie ein Azubi. Aber auch bei älteren PT ist das schwierig finde ich Theorie - Praxisnah.
Lg Jule

vor 5.1j
bunnyb
20.04.2007 17:51

juli - musst aber auch mal bedenken - eh die lehrer dann zum lehren bereit wären dann sind die ihnen bekannten lehrmethoden längst veraltet

vor 5.1j
sirius
20.04.2007 18:06

Hi,

also ich denke, für die praktischen Fächer sind aktuelle Berufserfahrungen der Lehrer nicht verkehrt. Sei es, indem man nebenbei noch arbeitet oder dann eben regelmäßig Fortbildungen besucht.
Für die theoretischen fächer (v.a. SKL, die meist von Medizinern unterrichtet werden) ist längere Berufsabwesenheit nicht ganz so gravierend. Natürlich erwarte ich trotzdem von diesen Lehrkräften, dass sie auch einem aktuellen Stand sind und ihren Unterricht auch so gestalten.

In jedem Fall finde ich Berufserfahrung von den Lehrkräften wichtig, da sich die Praxis ja doch ziemlich von der Theorie unterscheidet ;)
LG

vor 4.9j
schwabendoc
16.06.2007 14:26

Hi,

Bin grad im 4. Semester und bei uns finde ich gibt es riesen unterschiede zwischen den Lehrern!!! die mit den meisten Erfahrungen und mit denen man mal über ein Patientenproblem ausserhalb ihres Faches fachsimpeln kann sind die wo eine eigene Praxis haben. Danach kommen die wo ein Ärztefach wie SKL-Neuro oder so haben, die bringen des am verständlichsten rüber!! Die Lehrer bei uns wo uns auf den Stationen betreuen und das jeweilige Fach dazu im Unterricht haben sind so unflexibel, die verstehen nur noch was von ihrem fach, wenn man mal andere ideen mit reinbringt, ist man immer gleich falsch und wird zusammengeschissen, obwohl man nur eine andere sichtweisse hat und trotzdem ne richtige Therapie macht!!! Aber Lehrjahre sind keine herrenjahre!!!

LG

vor 4.9j
superyou
16.06.2007 14:36

"die lehrer bei uns wo uns auf den stationen betreuen ..." ### ein furchtbares deutsch ist das.

vor 4.9j
flixxer
18.06.2007 20:00

also meine lehrer sind definitiv alle kompetent und praxisorientiert ... mag daran liegen das sie nebenbei noch in der Klinik arbeiten :)

vor 4.9j
louie
26.06.2007 08:07

hey @all

leider ist oft die regelung, daß man das staatsexamen 2 jahre hinter sich haben muß um unterrichten zu dürfen. zumindest an privaten schulen. und leider macht das nicht gleich jeden zu einem guten dozenten. pädagogik muß man im blut haben oder wirklich gelernt/studiert haben.

wenn ihr euch über einen mangel an kompetenz und unfähigkeit aufregt ist das aber der falsche weg. kein schwein will später als ausrede hören, daß ihr etwas nicht wißt weil ihr unfähige lehrer hattet.

es liegt an euch das was ihr nicht wißt und auch nicht richtig gelehrt bekommt in erfahrung zu bringen. setzt euch auf den hosenboden und lernt. die ausbildung ist kein zuckerschlecken. da mussten wir alle durch.