erstellt von dima21 vor 240d
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Gonarthrose + Knie-TEP Behandlungsschema


Hallo, ich wollte gerne euch meine Behandlungsschema Vortragen u. gerne auch von euch einen Feedback bekommen. Natürlich würde ich diese Behandlungsschema dem jeweiligen Pat. anpassen bzw. seiner Postoperativen Tag usw. Und wollte wissen ob auch diese Behandlungen nicht nur für die obigen *Krankheiten* ausführbar sind. Also speziell jetzt für Knie.

Schmerzlinderung:
Traktion z.b. nur für Gonarthose, BGM, Thermo, Elektro, Hydrotherapie, Schlingentisch, BWB, Lymphdrainage usw.

Mobilisation: RL - Patellamobi, auswahl zB. aus der MT, BGW-Züge um die Patella als Mobi. ,BGM am Recessus patellaris, passives + assistives Bewegen,leichte resistives Bewegen gegen Widerstand, Bewegungserweiterung der Flexion z.B. mit PIR mit dem Thoman´scher Handgriff, Antagonistenhemmung,
Dehnung der Ischi´s ebenfalls mit PIR u./od. Antagonistenhemmung, Querdehnung der Adduktoren.

BL - Bewegungserweiterung der Flexion: Rectus femoris mit PIR + Antagonistenhemmung dehnen, Bewegungserweiterung der Extension: Funtkionsmassage der Ischi´s, BGM in der Kniekehle, Längs, speziell der Querdehnung der Ischi´s.

Wegen SL ist mir nicht wirklich was eingefallen, was mir gefallen würde, oder was bringen könnte.

Kräftigung: Isometrische Ganzbeinspannung,resistives Bewegen, PNF-Beinpattern, In liegen *Fahrrad fahren*, Pezziballübungen an der Bank od. weichen Boden auf der RL im geschlossenen System, BWB, Therabandübungen.

Soll ich was beachten für die Knie-TEP mit meinen Übungen? Sind das zuviele Übungen für zB. 20 min Behandlung? Meine Probleme sind noch zu unterscheiden was ich in den jeweiligen Post-OP-Tagen machen darf u. nicht, also zB. von den jeweiligen Übungen.
Würde mich echt freuen, wenn sich welche melden würden. Wenn meine denken´s weise einigermaßen ok ist dann wüsste ich ob ich wegen meiner Zwischenexamen in Dezember Angst haben muss oder nicht.

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Thema: Gonarthrose + Knie-TEP Behandlungsschema

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vor 240d
anilu87
28.09.2011 17:49

Hallo :)

Also gegen die Übungen ansich spricht nix dagegen :)
Außer das sie natürlich viel zu viele sind für 20 Minuten Behandlung.
Am wichtigsten ist, das du dir deinen Patient anschaust.
Uns wurde zur Prüfung gesagt das du nur ein Problem behandeln sollst, also wenn er noch Einschränkungen bei der Knieflex hat dann behandelst du das als Hauptproblem. Und danach wählst du dann auch deine Übungen aus (also jetzt mal hauptsächlich auf KnieTEP bezogen)

Was ich noch mit reinnehmen würde in die Grundgedanken sind Beinachsentraining (gerade wenn du eine Frau als patientin hast)
und Stabilistationstraining in allen möglichen Ausgangsstellungen, gerade bei Knieproblematiken wichtig.


vor 240d
dima21
28.09.2011 18:17

Wenn es um den Fach PT-Orthopädie angeht hab ich nicht viel Problem. Aber in Fach PT-Chirurgie, haben wir einen Dozenten, der in meinen Augen irgendwie wenig System u. Struktur rein bringt. Kann man nicht aber zB. diese Übungen od. andere auch ein wenig in die Chirurgie mit einfließen, oder müsste ich noch mal gaaanz anders überdenken?

Lg. Dima21
PS: Noch mal´s danke.

vor 239d
melina58
29.09.2011 20:28

resistives Bewegen gegen Widerstand schreibst du , das ist doppelt gemoppelt ! Resistiv heisst " gegen Widerstand ", kommt aus dem Lateinischen von dem Verb resistere !!
Bei frischen Knieteps wäre ich sehr vorsichtig mit Widerstand !
Was noch gut bei Gonarthrose ist : an hoher Bankkante sitzen lassen, und Beine " baumeln" lassen.Ist gut für die Synovia Produktion !
Alles in allem nicht schlecht dein Ansatz ... kannste z.B. auch nach VKB OP`s anwenden. Resistiv, wenn Pat. belasten darf !
Gruss
Sylvia

vor 239d
physiobbg
29.09.2011 22:05

das ist so eigentlich schon alles richtig. Es gibt so viel was man beim patienten machen kann. Am leichtesten tust du dir, wenn du dir ein patientenbeispiel überlegst. Was für defizite hat der patient, und so einen schönen behandlungsaufbau erarbeitest. Denn so ist es nur eine sammlung von maßnahmen, die alle soweit richtig sind. Aber mehr hilft dir wenn du dir eine diagnose überlegst. Dazu die möglichen ziele, oder defizite die der pat. hat. , und dann legst du los mit deinem aufbau. Mit was fängst du an. Am schluß mußt du auch immer Gangschule machen.
Häufig fehlt ja die Beweglichkeit, gerade bei knieteps. Dann kannst du überlegen wie du die beweglichkeit verbessern willst. Auch wichtig zu überlegen in welchem stadium ist der pat. akut oder ist es schon 3 wochen her. So muß die Behandlung auch anders sein. Akut sind eher resorptionsfördernde sachen hubfreies mobilisieren im fordergrund. Überdenke das ganze nochmal und schreib mal paar patientenbeispiele hierher. In deiner behandlung reicht auch wenn du dir 2 ziele herauspickst. Und man muß auch nicht immer 10 maßnahmen für ein ziel bei der behandlung machen. Es kann ja auchmal sein, wenn eine patienten e KnieTEP hat, die jetzt schon länger operiert wurde und die bewegung funktioniert nicht so richtig, daß man die narbe mobilisieren muß, usw.