ich würde gerne wissen wie Eis/Kälte auf den Organismus wirkt!Bezogen auf alle Strukturen,sprich Innere Organe,Blutkreislauf,Muskeln usw.
erstellt von physiojunior21 vor 126d
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Kryotherapie
Hallo liebe Community,
ich würde gerne wissen wie Eis/Kälte auf den Organismus wirkt!Bezogen auf alle Strukturen,sprich Innere Organe,Blutkreislauf,Muskeln usw.
ich würde gerne wissen wie Eis/Kälte auf den Organismus wirkt!Bezogen auf alle Strukturen,sprich Innere Organe,Blutkreislauf,Muskeln usw.
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Thema: Kryotherapie
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20.01.2012 14:27
Willst Du es wirklich wissen???
Wenn Du einen stabilen Kreislauf hast: geh´mal in die Sauna und beobachte dich. Mach zwei Gänge, dazwischen kurz abkühlen, dann geh ins Eisbecken (sollte ein großes sein, in dem man sich auch bewegen kann) und verbringe einige kämpfende Minuten darin. Zuerst spürst Du die Vasokonstriktion, dein Körper will sich vor Wärmeverlust schützen, du denkst, dein Herz setzt aus, deine Muskeln zittern und dein Körper leistet Überlebensarbeit und du zwingst Dich zur Bewegung. Irgendwann setzt die Vasodilatation ein, da dein Körper die Organe wieder durchbluten muß um nicht zu kollabieren. Fühlt sich unglaublich gut an, da die entsprechenden Transmitter diese Dilatation an den Arteriolen bewirken und nebenbei auch eine emotionale Komponente haben. Welche das sind findest Du im Physiologiebuch:)
Der Rest läßt sich leicht ableiten:
Wie gut arbeitet ein nichtdurchbluteter Muskel, kann er schnell an neuen Sauerstoff kommen, werden Stoffwechselendprodukte gut abtransportiert?
Arbeitet die glatte Muskulatur sympathisch oder parasymphatisch in Streßsituationen? Wenn die Gefäße aus glatter Muskulatur bestehen und die Organe ebenfalls: Was passiert, wenn konstriktierende Transmitter freigesetzt werden?...
Das Konstrukt der Frage ist 80% der Antwort.
Onkel Wiki sagt übrigens:
"Vasokonstriktion wird vor allem durch Hormone hervorgerufen, welche sich in den Blutgefäßen an bestimmte Rezeptoren (z. B. bei Noradrenalin an die alpha-Rezeptoren) binden. Vasokonstriktorische Substanzen werden auch als Vasokonstringenzien bezeichnet.
Vasokonstriktorische Hormone sind Angiotensin I und II, Serotonin, Thromboxan A2, das von peripheren Gewebszellen gebildete Endothelin, Noradrenalin und in sehr hohen Konzentrationen auch das sonst vasodilatatorisch wirksame Adrenalin."
Interessant ist das mit dem Adrenalin...