erstellt von stephan vor 5.7j
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Spondylolysthesis vs. Osteopathie


Hi,

ich habe im Moment eine Patientin mit Spondylolysthesis, die von einem Freund, dessen Freund einen Freund kennt, der Osteopath ist und ihre Krankheit in den Griff bekommen kann.

Ist das möglich? Vom Grad her ist sie so weit, dass sie für Mitte Oktober einen OP Termin zur Segmentversteifung bekommen hat.

Bin über Meinungen gespannt
Mfg Stephan

Nichts muss für immer so sein, nur weil es immer so gewesen ist.

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Thema: Spondylolysthesis vs. Osteopathie

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vor 5.7j
susn
02.09.2006 08:41

Was heißt "in den Griff bekommen"?
Nix gegen Osteopathen. Aber genauso wenig wie ein Osteopath ein appes Bein wieder dran zaubern kann, genauso wenig dürfte er bei einer Spondylolyse, also einer Spaltbildung im Wirbelbogen, die Voraussetzung für eine Spondylolisthesis ist, den Spalt wegzaubern können. Kaputt ist kaputt.
Gruß von susn

vor 5.7j
holschell
02.09.2006 15:40

Hallo,
ich interessiere mich auch für eine Methode, einen Gleitwirbel "in den Griff" zu bekommen (schönes Vorstellung); habe das Gefühl, nur Gymnastik mit entsprechender muskulärer Stabilisierung kann letztlich Erfolg haben. Ist jedoch schwer, dies zu vermitteln, besonders wenn der Patient schnelle Hilfe erwartet - also arbeite ich mich mit diversen Methoden ab und beide,Patient und Behandler, sind aufgrund des ausbleibenden schnellen Erfolges frustiert. Wie seht Ihr das?

Gruß
Holger

vor 5.7j
stephan
02.09.2006 15:44

Bleibt erstmal die Frage, ob es generell "Heilbar" ist oder nur verzögerbar?

@susn - meine Meinung. Ihr Zustand ist mittlerweile so, dass 2 Orthopäden getrennt voneinander zur OP geraten haben undjetzt kam der Osteopath und meinte das so hinzubekommen. Ich bin bei sowas ja immer kritisch, und euren Ansichten entnehme ich, dass das auch zu Recht ist.

Mfg Stephan