hi morgen kommt zum 2. mal mein pat. der dies hat außerdem noch initiale
Coxarthrose was aber sekundär ist. er war sein leben lang zimmermann ist nun 67 oder seit seit ca 30 jahren probleme mit dem rücken, besonders LWS. hab ihn noch nicht fertig befundet zB palpation fehlt noch. er gibts kribbeln beider beider re>li an besonders nach längerem gehen oder stehen merkt er es. habe slump test durchgeführt der komischerweise negativ war was mich etwas irritiert hat da ich mir fast sicher war dass was mit dem
Ischias ist. das kribbeln kommt wohl aufgrund einer irritation wegen der spondyarthrose oder?
was wäre bei diesem patienten sinnvoll bis auf die herkömmliche detonisations im LWS bereich falls nötig? was kann man überhaupt bei spondyarthrose tun vermutluch nicht viel...? ich bin mir nicht 100 prozent sicher aber ich glaube auf dem rezept steht KG und Traktion ...
Danke für eure Ideen jetz schonmal!
01.02.2011 21:11
Ich würde es in Bl machen, evtl. das becken etwas mit nem kissen unterlagern. Dann gibst du an den beckenkämmen schub nach kranial richtung kopf des patienten, somit hast du eine kompression. In dieser Ausgangsstellung in Bl, kannst du dich dann auch auf die andere seite am kopf des patienten stellen und gibst über die Beckenkämme schub richtung kaudal, somit hast du dann ne lws traktion.
Schau dir die Haltung von deinem Patienten an. Bei facettarthrose ist das Ziel denke ich hauptsächlich den druck auf die Gelenke zu reduzieren, und somit schmerzlindernd entgegenzuwirken.
Am meisten kompression kommt auf die Wirbelgelenke bei Extension was auch einer hyperlordose in der LWS entspricht.
Hat der Patient eine deutlich hyperlordose, wäre es gut ihm aus seiner haltung herauszubringen, da er im alltag und womöglich im beruf ständig diese für die gelenke belastende position hat, nämlich dauerhafte kompression und dies wirkt sich nicht gerade günstig auf seine Arthrose aus.
Also dann vorallem ventrale oberschenkmuskulatur anschauen, die das Becken, nach anterior bringen und somit den pat. in der lws fixieren.
Also rectus femoris, iliopsoas vorallem auf verkürzung testen. Eine gute übung finde ich für den quatriceps und somit kannst du das auch kontrollieren, am türrahmen. Der pat. sollte erst drauf achten mit der lws komplett am türrahmen aufzuliegen, sich fixieren nicht ins hohlkreuz rein. dann erst den muskel dehnen indem er seinen unterschenkel ranzieht ohne erneut in die hyperlordose zu fallen.
Dann natürlich haltungsschule am besten im stand, beckenkippung nach dorsal geht auch zuerst gut an der wand dann im freien.
Zusammengefaßt für spondylarthrose
hauptziel: kompressionsdruck auf die facettgelenke verringern durch
-Traktionen, muskeldetonisation in der lws region, den patienten aus seiner belastenden extensionhaltung herausbringen (muskeln dehnen, die pat ins hohlkreuz bringen, haltungsschule) denn extension bedeutet kompression der facettgelenke
-Versuchen den knorpe wieder aufzubauen durch
Kompression der lws
-Durch die facettarthrose kann es sein daß es eine kleine höhenminderung gibt somit könnten die bandstrukture zu lang sein, sprich es könnte eine instabilität daraus resultieren. Dann evtl. noch stabilisation mit dem pat. durchführen. M. transversus abd spannung vorallem trainieren.
Instabilitäten, und ob es ebenfalls ein vorrangiges ziel ist findest du folgendermaßen heraus.
Pat. legt sich auf die bauchlage seine hände unter seinen schultern und er soll sich richtig kräftig in die ws extension drücken, sein becken bleibt daubei oben, nennt sich auch sphinxstellung. Wenn er am rest der wirbelsäule gerade ist und hat plötzlich einen unnatürlichen krassen knick in der lws dann ist er auf alle fälle instabil.
hoffe du konntest was damit anfangen.
gruß thomas
kompression (zur entlastung und versuchen den knorpel wieder aufzubauen)
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