Hab nen Patienten (Professor für Sportwissenschaften) der ein neues Kniegelenk bekommen hat. Das Knie musste nochmal aufgemacht werden, weil man da ein Hämatom fand. Nun ist alles soweit in Ordnung, nur er hat an der Kniekehle eine kleine Baker Zyste. Bewegungseinschränkungen hat er nicht wirklich. Die Knieextension ist eingeschränkt. Genaue Werte sind: -/10/110 Der Pat. hat keine muskuläre Verspannungen o.ä. Er war damals Hochspringer.
Mit ihm habe ich viel entstauuende Streichungen gemacht, OS und US geknetet usw. Nun die Frage: Was habt ihr für Erfahrungen mit einer Baker Zyste gemacht? Soll man das Knie eher schonen oder eher passiv bzw. assistiv durchbewegen? Schwellungen o.ä. hat der Pat. gar keine, nur unterhalb der Kniekehle.
Würde über Anregungen usw. freuen.

09.02.2011 10:07
Ich denke schonen und das knie ruhig halten wäre auch net das richtige, da es sonst zu anderen komplikationen kommt, zu möglichen kontrakturen, die muskelpumpe funktioniert nicht richtig so daß die lymphe und abfallprudukte nicht richtig abtransportiert werden.
bakerzyste ist eine ausstülpung der hinteren gelenkskapsel, die auch zur verminderten knieflexion führt, wenn du weiter gehst dann würdest du diese zyste ja quetschen und das provoziert Schmerz, aber generell kannst du bewegen, bei der knieflex musst du halt soweit mobiliseren bis der pat. starke , oder Schmerzen angibt, vorallem in der kniekehle, sonst ist es ein anderen schmerz, wundschmerz ect. Dann weist du jetzt bist du an der grenze dran.