erstellt von andrea26786 vor 3.5j
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Behandlung Meniskusschaden


Hey,
ich bekomme morgen einen neuen Patienten. Wurde letzte Woche am Meniskus operiert (mehr weiß ich noch nciht, also ob der außen oder innenmeniskus).
Bin grad im Praktikum und hatte mit dieser Problematik noch nicht zu tun:-)

Werde morgen erst anamnese machen, inspectie, funktionsuntersuchung machen.

Was steht in der Behandlung zentral? Passief bewegen? Unbelastet üben? Auch schon Krafttraining? Was muss ich beachten.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Bin dankbar für jede Reaktion:-)
Andrea

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Thema: Behandlung Meniskusschaden

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vor 3.5j
mzd
30.11.2008 20:34

direkt belasten natürlich.
koordination , kraft etc

vor 3.5j
h0nk
30.11.2008 21:21

Also mein Bruder wird am Donnerstag am Außenmeniskus (hinter Horn) operiert und hat danach erst mal 3-4 Wochen Belastungsverbot .... Also pauschal direkt belasten natürlich find ich keinen guten Ratschlag. Meistens wird auch von Seiten des Arztes ein Behandlungsschema vorgegeben. So kenn ich es.
Ansonsten erst mal gucken was für Einschränkungen/Probleme der Patient hat.

vor 3.5j
mzd
01.12.2008 10:41

dann sollte er sich einen anderen chirurgen suchen.

vor 3.2j
kalayice
30.03.2009 00:02

Lass erstmal hoeren was er denn für belastungsvorgaben hat..ansonsten wuerd ich sagen wackelbrett und therapie zur stabi..ganz wichtig

vor 3.2j
amygdalla
30.03.2009 22:20

also wenn er schon belasten darf, machts sinn erst mal max bis 60° Flex zu üben. denn dann wird die belastung für den meniskus deutlich höher. passiv bewegen is am anfang immer gut...das aktive hängt von vielem ab, wie vorgaben des arztes, alte und fitness des pat. und soweiter...

vor 3.2j
stephan
31.03.2009 17:39

VORSICHT

Was werden denn hier für halbwissens Vorschläge gemacht <grusel>

@andrea - voll Belasten ist ok, außer der Operateur sagt etwas anders, dann sind seine Vorgaben bindend

@mzd - wenn der Meniskus genäht wurde zerstört die erste Beugung unter Last alles, warum der Patient sich hat Operieren lassen. Bitte Vorsicht mit solchen Behauptungen ohne einen Patienten gesehen zu haben bzw. seine Geschichte zu kennen.

@h0nk - eine 3-4 wöchige Pause ist meiner Erfahrung nach nur akzeptabel, wenn am Meniskus etwas genäht wurde. Ansonsten ist das dämlich.

@amygdalla - ein Patient, der in die Praxis reinGELAUFEN kommt, sollte NIE passiv beübt werden. Wozu dass denn? Im Alltag belastet er voll und unter Kontrolle und Korrektur darf er das nicht? Selbst bei Teilbelastung kann man aktiv Üben. Passiv ist in meinen Augen etwas für Intensivstationen - sonst sinnlos (meine Meinung).

vor 3.2j
h0nk
31.03.2009 18:06

Entschuldige bitte lieber Stephan, aber ich möchte nicht unter Zeile "halbwissens Vorschläge und <grusel>" genannt werden mit einer Aussage von mir die kein Vorschlag sondern eine Tatsachenfeststellung war. Meine Aussage war lediglich diese das ich sagte:
"Also pauschal direkt belasten natürlich find ich keinen guten Ratschlag. Meistens wird auch von Seiten des Arztes ein Behandlungsschema vorgegeben. So kenn ich es.
Ansonsten erst mal gucken was für Einschränkungen/Probleme der Patient hat."

Ansonsten stimme ich dir natürlich zu das eine Pause nur dann sinnvoll ist wenn wirklich am Meniskus direkt genäht wurde ... man beachte also das "PAUSCHAL" :) was so viel heißen soll wie: Grundsätzlich vollbelasten ist GAGA wenn man nichts genaues über den Patienten und die Art der OP weiß, vorallem von Leuten die diesen Patienten noch nie gesehen haben.

Vielen Dank,
h0nk

vor 3.2j
stephan
31.03.2009 20:49

Hi,

das is ja nich böse gemeint - aber es gibt Leute, die dann den Thread lesen und es für ok halten - dem wollte ich vorbeugen :)

Mfg Stephan

vor 3.2j
amygdalla
31.03.2009 21:22

sorry wenns bisschen komisch rüberkam.
will nich sagen, das man NUR apssiv bewegen soll! eine zusatzbewegung/gleitmobi ist ja auch passiv! um die beweglichkeit wiederherzustellen ja durchaus sinnvoll. NATÜRLICH soll er aktiv üben!