ich habe mal eine frage an alle physios hier (fertige und die, die examinerte werden wollen): und zwar find eich das dochn bissel merkwürdig, wie wenig ahnung wir doch über medikamnete haben, die unsere patienten einnehmen. ich denke, das einige doch "unsere" patienten in hinsicht der therapie beeinträchtigen. und das ein patient -ohne medikamnte -anders auf die tharpie anspricht?
warum werden wir inner ausbildung (bei mir wurde das mehr oder weniger -bisher- unter den tisch geschlagen) nicht über die wichtigsten medikamente wenigstens ein wenig über die wirkungsweise aufgeklärt???? oder obligt es dem therapeuten, von selbst rauszufinden, was der wirkkstoff a bewirken kann, und welche problematiken sich evtl dadurch enstehen könnten?
lg, moonie
12.02.2006 21:30
in der Tat ist das merkwürdig. Schon in der Ausbildung habe ich "wenigstens" einen Einblick in die Pharmakologie vermisst. Das einzige was angesprochen wurde war Marcumar, Beta Blocker, Digitalis und Madopar.
Vor allem Schmerzmedikamente können nicht unrelevante Wirkungen im Rahmen der PT Behandlung ausmachen.
Beispiele:
"Novalgin (Noaminsulfon) weitet die peripheren Gefäße > Blutdruck sinkt. Für die Physiotherapie bedeutet dies CAVE wegen Kreislaufbelastung. Die Opiate unterdrücken Atemantrieb und sedieren, hohe Dosen fördern das Pneumonie Risiko."
"Leichte Schmerztropfen wie Tramal und Valoron (Periphere Mittel kombiniert mit Opiaten) sind schwache Opiate und wirken ca. 4 Std., dagegen Dipiperon welches fast dem Morphium entspricht, jedoch ohne Nebenwirkungen und ca. 6 Std. wirkt."
>Da darf man sich nich wundern warum z.B. der "Hüft-TEP" Patient heute unter der Therapie solche Schmerzen hat und gestern doch kaum.
Mhm kann es sein das der vll. heute seine "Dipi" noch nich bekommen hat? *lol
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Ja Moonie es obligt so wie es scheint dem Therapeuten von selbst rauszufinden was ein Präperat bewirkt und in wie weit die Therapie beeinflusst wird. Denke aber das sich nur wenige da informieren. Vorteilhaft ist da zumindest im stationären Bereich ein guter Draht zu dem Pflegeteam, die wissen da so einiges. im Zweifel dann der Doc oder zu guter letzt die "Rote Liste".
Gibt auch ein gutes kleines Buch für PT's wo die wichtigsten Medi's aufgeführt sind. Das hab ich glaube schonmal hier empfohlen. Wenn Interesse besteht stell ich das nochmal rein. ;) Bin damit sehr zufrieden!
Guten Wochenstart und noch einen schönen Abend!
-matthias-