Eine Freundin von mir hat nach längeren Schmerzen die bis jetzt nur als LWS-Syndrom bei Hyperlordose liefen die Diagnose Spondylolistesis bekommen und macht seit dem (bis jetzt 1x) wieder PT (letztes mal vor Jahren). Von ihren Erzählungen war ich jetzt aus therapeutischer Sicht absolut nicht begeistert, bin aber gerade auch erst durchs Examen und da weiß man ja bekanntlich noch nicht ganz so viel! :-) Was mir aber Sorgen macht ist, neben Bauchmuskelübungen die einfach jeden komplett überfordern würden, ganz zu schweigen von jemandem mit eindeutig miserabler LWS-Stabi und "gar keinen" BMm, das meine Freundin auch noch Traktionen bekommt, und zwar nicht einmal manuell, sondern mit Hilfe einer "Streckbank" (jaja, wie hieß das noch gleich, sorry!).
Also meine Frage an alle erfahreneren da draußen: kann das denn gut sein? An einer knöchernen Instabilität zu traktieren? Ich kenne zwar das Ausmaß der Spondy. nicht, aber der Physio ja auch nicht...
Wäre tolle wenn mir jemand weiterhelfen könnte, danke!
10.03.2007 12:22
ich mag diese Bänke grundsätzlich nicht, da sie für mich absolut zu unspeziefisch wirken und der "Delinquent" dort auch mit geraden bzw fast geraden Beinen liegt und damit ja schonwieder im Hohlkreuz hängt. Wenn dann Zug darauf kommt gibt man nach meinem Verständnis sogar noch Kräfte in die in meinen Augen falsche Richtung - nämlich ins Hohlkreuz.
Ich gebe zu, dass dies lediglich mein Verständnis und Vorstellung ist und nicht auf Tests oder Studien beruht.
Generell sollte aber ein ganzheitliches Trainingsprogramm aufgebaut werden, dass den Patient nicht überfordert. Neben Rückenstabilisierung sind Bauchmuskeln und Gesäß natürlich absolut wichtig. Aber bitte kontinuierlich und nicht mit der Brechstange.
Mfg Stephan