erstellt von lutwolf vor 4.6j
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Aufstehen vom Boden trotz 2x Knie-TEP... wie denn!?


Hallo Kollegen,
ich habe eine Patientin jenseits der 75 Jahre mit Schlittenprothese links und Totalendoprothese rechts. Aufgrund ihrer Neigung zu Krampfanfällen ist sie zu mir auf die Neuro gekommen, an sich kein Problem - allerdings hat sie Angst hinzufallen und dann nicht mehr aufstehen zu können, da sie so etwas bereits hinter sich hatte (wurde erst einen Tag später gefunden).
Da sie allerdings nicht in den Kniestand darf, weiß ich nicht wie ich ihr den Transfer vom Liegen/Sitzen in den Stand beibringen soll (Hilfsmittel = null, eigene Wohnung karg möbliert = keine Punkte zur Unterstützung, Kraftzustand allgemein herabgesetzt)...
Hilfe?

Stress hat, wer sich Stress macht n_n

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Thema: Aufstehen vom Boden trotz 2x Knie-TEP... wie denn!?

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vor 4.6j
louie
04.10.2007 11:50

hey lutwolf

darf sie in den vierfüßler? dann könnte sie ja über den bärenstand versuchen hochzukommen.
darf sie mit beiden knien nicht in den kniestand? sonst über einbeinkniestand.
wie ist es mit dem verbot wenn sie ein kissen oder was ähnliches drunter packt zur druckverteilung?

lg louie

vor 4.6j
lutwolf
04.10.2007 17:11

Theoretisch darf sie in den Vierfüßler, allerdings schafft sie es nicht aus eigener Kraft. Kissen etc. wäre nicht sehr praktikabel, da so etwas selten auf der Straße liegt ^^ Beide Knie haben "Knie-Verbot", demnach auch ein Einbeinkniestand möglich - trotzdem danke!

vor 4.6j
louie
09.10.2007 11:16

schade,

dann funktioniert wohl auch der bärenstand nicht, oder?

hast du mal versucht aus der rückenlage über seitlage mit einseitigem unterarmstütz und flektiertem contralateralem (oberes) bein mit ein wenig schwung in den vierfüßler mit unterarmstütz zu kommen?

wie wäre es mit inlinerknieschützern zur druckverteilung? ich weiß das klingt total bekloppt aber egal. bevor sie garnicht mehr hochkommt ...

lg louie

vor 4.6j
lutwolf
09.10.2007 19:40

Tja, danke, aber alles außerhalb des machbaren Bereichs... Ich beschränke mich momentan eher darauf ihr Gleichgewicht zu trainieren, damit sie zumindest nicht so häufig fällt. Sie bekommt auch einen Pieper, damit sie sich zumindest bemerkbar machen kann...

vor 4.6j
louie
11.10.2007 14:27

ich komm irgendwie nicht drüber weg, daß sie totales knie-verbot hat. normal ist das jedenfalls nicht.

warum darf sie das nicht? wie lang ist denn die op her? was sagt der arzt dazu das sie unter sturzneigung leidet? kann er nicht das verbot relativieren?

wie wäre es wenn du unter kontrollierten bedingungen unter entlastung ( zb airexmatte) trotzdem mal n transfer mit ihr schulst, damit sie sieht, daß sie es schaffen würde. immerhin ist bald winter und dann sind die strassen bekanntlich glatter als im sommer. :-) und bevor sie sich was holt weil sie in der kälte draußen liegt soll sie sich doch lieber n bissl die knie ramponieren, oder? ne peumonie hat ne höhere letalitätsrate als kaputte k-tep's.

lg louie

vor 4.6j
lutwolf
13.10.2007 21:02

Das ist richtig, aber anscheinend denken nicht alle Ärzte an die Patientenbelange... Knieverbot bleibt weiterhin, keine Relativierung möglich... vllt muss erst was passieren, bevor "etwas passiert" u_u