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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link><![CDATA[https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/?sortby=cms_custom_database_1.record_publish_date&sortdirection=desc&d=1]]></link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>Mehr Praxis Erfolg mit W&#xE4;rme und Ergonomie | Angebote</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/mehr-praxis-erfolg-mit-warme-und-ergonomie-angebote-r4510/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2026_02/Massunda-SMART-5-Kopie.jpg.4229fc35d50ffac1c4159f5c912bd1d2.jpg" /></p>
<h3>
	Effizienz trifft Wohlbefinden in Ihrer Physiotherapiepraxis
</h3>

<p>
	Der Alltag in physiotherapeutischen Praxen ist anspruchsvoll. Hohe Patientenzahlen, unterschiedliche Beschwerdebilder und steigende Erwartungen an Behandlungsqualität gehören ebenso dazu wie die eigene körperliche Belastung. Gleichzeitig wächst der Anspruch an effiziente Abläufe, wirtschaftliches Arbeiten und ein professionelles Praxisumfeld.
</p>

<p>
	Um langfristig erfolgreich und gesund arbeiten zu können, braucht es Lösungen, die Therapiequalität, Effizienz und Ergonomie sinnvoll miteinander verbinden. Genau hier setzt das Massageliegenhaus Massunda an. Seit vielen Jahren arbeitet das Team eng mit Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zusammen und kennt die Anforderungen moderner Praxen aus der täglichen Zusammenarbeit.
</p>

<p>
	Der Fokus liegt dabei nicht auf theoretischen Konzepten, sondern auf praxiserprobten Lösungen, die im Alltag spürbar entlasten, sowohl für das therapeutische Team als auch für die Patientinnen und Patienten.
</p>

<h2>
	Effizienz und Ergonomie als Grundlage für nachhaltigen Praxiserfolg
</h2>

<p>
	Physiotherapie ist körperliche Arbeit auf hohem Niveau. Wiederkehrende Bewegungen, manuelle Techniken, häufige Positionswechsel und lange Behandlungszeiten belasten den Bewegungsapparat dauerhaft. Rücken, Schultern und Gelenke stehen dabei besonders im Fokus.
</p>

<p>
	Gleichzeitig erwarten Patientinnen und Patienten eine Behandlung, die ruhig, strukturiert und professionell abläuft, sich angenehm anfühlt und Vertrauen in Qualität und Kompetenz vermittelt.
</p>

<p>
	Eine ergonomische Ausstattung und gut organisierte Abläufe sind deshalb keine Nebensache, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor. Sie tragen dazu bei:
</p>

<ul>
	<li>
		die eigene Gesundheit langfristig zu schützen
	</li>
	<li>
		Behandlungen entspannter und konzentrierter durchzuführen
	</li>
	<li>
		Zusatzangebote ohne Mehraufwand zu integrieren
	</li>
	<li>
		die wahrgenommene Qualität der Praxis sichtbar zu erhöhen
	</li>
</ul>

<h2>
	Moor and More Aktionsbundle Wärme und Kältetherapie einfach integrieren
</h2>

<p>
	Wärme und Kältetherapie sind feste Bestandteile physiotherapeutischer Behandlungsansätze. Je nach Indikation wirken sie muskelentspannend, durchblutungsfördernd oder reizlindernd. In vielen Praxen wird ihr Potenzial jedoch nicht vollständig ausgeschöpft, da Vorbereitung, Lagerung oder Hygiene als zeitintensiv empfunden werden.
</p>

<p>
	Das Moor and More Aktionsbundle bietet hier eine einfache und praxisnahe Lösung. Die gebrauchsfertigen Heilmoorpackungen sind sofort einsatzbereit und flexibel einsetzbar für warme oder kalte Anwendungen. Zusätzliche Vorbereitungsschritte entfallen vollständig.
</p>

<p>
	Typische Einsatzbereiche sind unter anderem:
</p>

<ul>
	<li>
		muskuläre Verspannungen
	</li>
	<li>
		degenerative Gelenkbeschwerden
	</li>
	<li>
		akute Reizzustände
	</li>
	<li>
		vorbereitende oder begleitende Maßnahmen zur manuellen Therapie
	</li>
</ul>

<p>
	Durch die unkomplizierte Anwendung lassen sich Wärme oder Kälte gezielt einsetzen, ohne den Behandlungsfluss zu unterbrechen.
</p>

<h3>
	Aktionspakete für den Praxisalltag
</h3>

<p>
	<img alt="Physionwissen-Moor-and-More.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileid="1407" data-ratio="140.63" data-unique="9n6b810tz" style="width: 320px; height: auto; float: right;" width="320" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2026_02/Physionwissen-Moor-and-More.jpg.9584bd54cc61568bef61bb5fbc53998a.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png">Für Physiotherapiepraxen stehen zwei durchdachte Bundle Angebote zur Verfügung:
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Paket eins - </strong>180 Moorpackungen inklusive eines kostenlosen Wärmeträgers
	</li>
	<li>
		<strong>Paket zwei - </strong>360 Moorpackungen inklusive zwei Wärmeträgern <br>
		&gt;&gt;<strong><a href="https://www.massageliegenhaus.com/products/heilmoorpackung-waermetraeger-set?_pos=2&amp;_sid=fc66ccf6d&amp;_ss=r" rel="external nofollow"> Hier gehts zum Angebot</a></strong> | <strong>Physiowissen Gutschein physio50 für 50€ Rabatt</strong><br>
		 
	</li>
</ul>

<p>
	Die Moor Wärmeträger sorgen für eine gleichmäßige, sanfte Wärmeabgabe über einen Zeitraum von etwa zwanzig bis dreißig Minuten. Damit passen sie optimal zu typischen Behandlungszeiten. Die glatte hygienische Oberfläche ermöglicht eine schnelle Reinigung und unterstützt hohe Hygienestandards auch bei hoher Patientenfrequenz.
</p>

<h2>
	Massunda SMART Therapieliege ergonomisch elektrisch praxisgerecht
</h2>

<p>
	Neben wirksamen Therapieformen ist die Therapieliege das zentrale Arbeitsinstrument in jeder Praxis. Die Massunda SMART wurde speziell für den physiotherapeutischen Alltag entwickelt und konsequent auf Ergonomie, Sicherheit und Effizienz ausgerichtet.
</p>

<p>
	Die elektrische Rundumschaltung ermöglicht eine komfortable Höhenverstellung von etwa vierundvierzig bis fünfundachtzig Zentimetern. Die Arbeitshöhe lässt sich jederzeit anpassen, ohne die Behandlung zu unterbrechen. Das unterstützt rückenschonendes Arbeiten in jeder Therapiesituation.
</p>

<p>
	<img alt="Physionwissen-SMART.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileid="1408" data-ratio="140.63" data-unique="iey3mv4fe" style="width: 320px; height: auto; float: left;" width="320" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2026_02/Physionwissen-SMART.jpg.8c8434cf2fed3a1622612748b0c8e384.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png">Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen zählen:
</p>

<ul>
	<li>
		dreiteiliges Kopfteil für flexible Lagerung
	</li>
	<li>
		absenkbare Armlehnen für entspanntes Liegen
	</li>
	<li>
		präzise Verstellmöglichkeiten für unterschiedliche Techniken
	</li>
	<li>
		Hubkraft bis zweihundert Kilogramm
	</li>
	<li>
		integrierter Radhebesatz zum einfachen Bewegen der Liege
	</li>
</ul>

<p>
	Auch das Thema Sicherheit ist zentral. Die Doppeltipp Technologie und der Freilaufmotor sorgen für kontrollierte Bewegungen und eine sichere Lagerung der Patientinnen und Patienten. Zusätzlich ist die Massunda SMART BGW förderfähig, was die Investitionsentscheidung erleichtert.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<strong>Auch hier haben wir einen Gutschein für euch. Mit dem Gutschein physio150 spart ihr 150€ auf die SMART 4-Segmente Therapieliege<br>
	<a href="https://www.massageliegenhaus.com/products/therapieliege-massunda%C2%AE-smart-elektrisch-4-segmente" rel="external nofollow">&gt;&gt; zum Angebot</a></strong>
</p>

<h2>
	Warum beide Lösungen gemeinsam überzeugen
</h2>

<p>
	Das Moor and More Aktionsbundle und die Massunda SMART Therapieliege verfolgen ein gemeinsames Ziel, den Praxisalltag einfacher, gesünder und effizienter zu gestalten.
</p>

<p>
	Die Moorpackungen erweitern das therapeutische Angebot und ermöglichen den unkomplizierten Einsatz von Wärme und Kälte. Die ergonomische Liege schafft gleichzeitig die Grundlage für entspanntes, körperlich schonendes Arbeiten. In Kombination entsteht ein deutlicher Mehrwert für das gesamte Praxisteam.
</p>

<p>
	Die Vorteile im Überblick:
</p>

<ul>
	<li>
		höhere Behandlungsqualität
	</li>
	<li>
		zufriedene Patientinnen und Patienten
	</li>
	<li>
		geringere körperliche Belastung für Therapeutinnen und Therapeuten
	</li>
	<li>
		ein professioneller moderner Praxisauftritt
	</li>
</ul>

<p>
	 
</p>

<p>
	<img alt="Massunda-SMART-4-a.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="1406" data-ratio="100.00" data-unique="ggxk5pjmk" style="width: 600px; height: auto;" width="1200" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2026_02/Massunda-SMART-4-a.jpg.2297635c89da4c0eb293c1e0ee927004.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png">
</p>

<h2>
	Fazit Investition in Qualität die sich täglich auszahlt
</h2>

<p>
	Physiotherapie lebt von Fachwissen, Erfahrung und persönlichem Einsatz. Damit diese Ressourcen langfristig erhalten bleiben, braucht es eine Ausstattung, die den Alltag unterstützt statt belastet. Mit durchdachten Lösungen für Wärme und Kältetherapie sowie ergonomische Arbeitsbedingungen begleitet Massageliegenhaus Massunda Physiotherapiepraxen auf dem Weg zu mehr Effizienz, Gesundheit und nachhaltigem Praxiserfolg. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.massageliegenhaus.com" rel="external nofollow">www.massageliegenhaus.com</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Massageliegenhaus Massunda<br>
	Ihr Partner für Wärme, Ergonomie und Praxiserfolg seit Jahrzehnten
</p>

<p>
	<strong>Advertorial</strong> In Kooperation mit Massageliegenhaus Massunda.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4510</guid><pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:32:00 +0000</pubDate></item><item><title>MIROXX Training | Unser Erfahrungsbericht</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/miroxx-test/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2025_09/miroxx-wandhalterung.jpg.76d056357c2d405401debdbaa149f6de.jpg" /></p>
<section id="einleitung">
	<h2>
		Wie wir das ideale Trainingsgerät für unsere Praxis fanden
	</h2>

	<p>
		Als wir unsere Praxis für <a href="https://www.physiotherapie-schmied.de" rel="external">Physiotherapie in Leipzig</a> gründeten, war uns klar: Wir wollen moderne, wissenschaftlich fundierte Therapie auf höchstem Niveau anbieten – ohne auf persönliche Betreuung oder Effizienz zu verzichten. Dabei standen wir schnell vor der Frage: Wie kombinieren wir individuelle Trainingssteuerung, objektive Analyse und geringen Platzbedarf?
	</p>

	<p>
		Auf der <strong>FIBO </strong>fiel uns erstmals das <strong>Miroxx-System</strong> ins Auge – zwischen sehr platzaufwändigen Geräteparks und altbekannten Seilzügen wirkte es wie ein durchdachter Gegenentwurf. Richtig überzeugt hat uns aber die <strong>Live-Demo auf der Therapie Leipzig</strong>: kompakt, digital, präzise – und mit vier wissenschaftlich fundierten Trainingsformen. 
	</p>

	<p>
		<strong>Noch auf der Messe haben wir entschieden:</strong> Dieses Gerät passt zu uns. Wir haben es gekauft – aus Überzeugung, nicht gesponsert.
	</p>

	<p>
		 
	</p>

	<video controls="" data-video-embed="" id="ips_uid_7163_6" src="https://www.physiowissen.de/miroxx.mp4" width:="">
		<source type="video/mp4" data-video-src="https://www.physiowissen.de/miroxx.mp4"> Dein Browser unterstützt das Video-Tag nicht.
	</video>

	<p align="center">
		<font color="#3498db"><b><a href="https://www.miroxx.world/?affiliates=aab3238922bcc25a6f606eb525ffdc56" rel="external nofollow">mehr informationen direkt auf Miroxx.world</a></b></font>
	</p>

	<h2>
		Warum wir uns für Miroxx entschieden haben
	</h2>

	<h3>
		Klassische Geräte waren keine Option
	</h3>

	<ul>
		<li>
			Nur isotonische Standardbelastung, kaum therapeutisch steuerbar
		</li>
		<li>
			Großer Platzbedarf (separate Räume oder fixe Aufbauten)
		</li>
		<li>
			Fitnessgeräte mit Therapie-Label, aber ohne echte Dokumentation
		</li>
	</ul>

	<h3>
		Was Miroxx für uns überzeugend macht
	</h3>

	<ul>
		<li>
			Vier evidenzbasierte Trainingsmodi
		</li>
		<li>
			Kompakte Bauweise (ca. 0,8 m² Grundfläche)
		</li>
		<li>
			Einfache Integration in den Praxisalltag
		</li>
		<li>
			Profilbasierte Nutzerverwaltung &amp; digitale Dokumentation
		</li>
		<li>
			sieht einfach super modern aus verleiht der Praxis einen sehr modernen Eindruck
		</li>
	</ul>
</section>

<section id="trainingsformen">
	<h2>
		Die vier Trainingsformen im Praxiseinsatz
	</h2>

	<ol>
		<li>
			<img alt="Miroxx Trainingsgerät" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileid="1401" data-ratio="97.50" data-unique="601l2iend" style="width: 400px; height: auto; float: right;" width="656" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2025_09/miroxx-wandhalterung.jpg.f6225121892c07c1689ab90192af1183.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png"><strong>Standard-Modus (isotonisch/konzentrisch)</strong><br>
			<em>Reha-Einstieg, allgemeine Kräftigung.</em>
		</li>
		<li>
			<strong>Exzentrisches Training – unser Gamechanger</strong><br>
			<em>Besonders effektiv bei Sehnenpathologien (Tendinopathien), höhere Kraftentwicklung möglich.</em>
		</li>
		<li>
			<strong>Fluid-Modus – dynamisch &amp; gelenkschonend</strong><br>
			<em>Adaptive Belastung, geeignet u. a. bei Arthrose, neurologischen Patient:innen und Senior:innen.</em>
		</li>
		<li>
			<strong>Isokinetik – präzise Analyse &amp; Leistung</strong><br>
			<em>Goldstandard für Diagnostik und High-Level-Reha, ideal für Sportler:innen.</em>
		</li>
	</ol>

	<p>
		<br>
		Integration in den Praxisalltag
	</p>
</section>

<section id="integration">
	<ul>
		<li>
			<strong>Aufbau &amp; Einrichtung:</strong> Zwei Personen, ca. 60 Minuten; Gerät ca. 95 kg; WLAN verbinden – los geht’s.
		</li>
		<li>
			<strong>Workflow:</strong> Profilerkennung (z. B. Chipkarte), Patientenwechsel &lt; 2 Minuten, durchgängige digitale Dokumentation.
		</li>
		<li>
			<strong>Selbstzahler:</strong> Trainingskarten als strukturierter Anschluss an die Therapie mit hinterlegten Übungsplänen.
		</li>
	</ul>
</section>

<p align="center">
	<br>
	<font color="#3498db"><b><a href="https://www.miroxx.world/?affiliates=aab3238922bcc25a6f606eb525ffdc56" rel="external nofollow">mehr informationen direkt auf Miroxx.world</a></b></font>
</p>

<p align="center">
	 
</p>

<h2>
	Gerätetraining zwischen Analyse, Therapie und Prävention
</h2>

<p>
	Moderne Physiotherapie entwickelt sich zunehmend von rein passiven Behandlungsmethoden hin zu aktiven, evidenzorientierten Trainingskonzepten. Geräte wie das MIROXX-System sind ein Beispiel für diesen Wandel. Das kompakte Trainingsgerät kombiniert digitale Steuerung, elektronisch regulierten Widerstand und eine Vielzahl therapeutischer Trainingsmodi, sodass sowohl Rehabilitation als auch Prävention und leistungsorientiertes Training möglich sind. Statt klassischer Gewichtsplatten arbeitet das System mit einer elektronischen Gegengewichtstechnologie, die Widerstände präzise und stufenlos einstellen kann – meist bis zu etwa 100 kg. Dadurch lassen sich Belastungen exakt dosieren und an unterschiedliche Patientenprofile anpassen, vom Reha-Patienten bis zum ambitionierten Sportler.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Ein besonderer Vorteil solcher digital gesteuerten Trainingsgeräte liegt in der Vielfalt der Trainingsformen. Neben klassischem Krafttraining können beispielsweise exzentrische oder isokinetische Trainingsmodi eingesetzt werden, die in der Physiotherapie eine wichtige Rolle beim gezielten Muskelaufbau und bei der Verbesserung der neuromuskulären Kontrolle spielen. Gleichzeitig ermöglicht die Software eine strukturierte Trainingsplanung sowie eine Dokumentation der Fortschritte. Dadurch lassen sich Therapieprozesse objektiver bewerten und Trainingsprogramme individuell anpassen. Moderne Systeme bieten häufig mehrere hundert Übungsvarianten, mit denen nahezu alle Muskelgruppen angesprochen werden können.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Für Physiotherapiepraxen ist zudem der geringe Platzbedarf ein entscheidender Faktor. Während klassische Trainingsparks oft einen eigenen Raum benötigen, lassen sich kompakte Seilzuglösungen häufig auf weniger als einem Quadratmeter installieren und flexibel in den Praxisalltag integrieren. Das erleichtert es, aktive Therapieelemente in die Behandlung einzubauen und Patienten frühzeitig an eigenständiges Training heranzuführen. Insgesamt zeigt sich, dass digitale Trainingsgeräte wie MIROXX die klassische Krankengymnastik sinnvoll ergänzen können – insbesondere dann, wenn Therapie, Analyse und Training miteinander kombiniert werden.
</p>

<section id="wirtschaftlichkeit">
	<h2>
		Wirtschaftlichkeit &amp; Fazit
	</h2>

	<p>
		Hohe Auslastung, geringe laufende Kosten und starke Patientenbindung – für uns eine Investition, die sich schnell amortisiert hat. Miroxx ist kein Fitnessspielzeug, sondern ein fundiertes Therapiesystem, das unseren Praxisalltag <strong>bereichert, professionalisiert und patientenorientierter</strong> gemacht hat.
	</p>

	<p>
		Empfehlenswert für Kolleg:innen, die evidenzbasiert arbeiten, Platz effizient nutzen und moderne Reha- sowie Selbstzahler-Konzepte integrieren möchten. <br>
		<img alt="Miroxx Logo" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileid="1402" data-ratio="22.79" data-unique="g0m4968q6" style="width: 294px; height: auto; float: right;" width="294" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2025_09/miroxx-logo.jpg.85a187a6c73cf29293bbcc794b432348.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png">Dass wir uns für das Gerät sehr begeistern, hat sich auch bis zu Miroxx selbst herumgesprochen und wir überlegen eine Kooperation. Der Artikel ist ohne Gegenleistung entstanden - Anfragen leiten wir aber natürlich gern weiter. 
	</p>

	<p align="center">
		<br>
		<a href="mailto:info@physiowissen.de%0A%0A%0A%0A%0A%0A%0A%0A%0A?subject=Miroxx%20-%20unverbindliche%20Info%0A%0A%0A%0A%0A%0A%0A%0A%0A&amp;body=Liebes%20Physiowissen%20Team,%0D%0A%0D%0Abitte%20senden%20Sie%20mir%20unverbindlich%20Informationen%20zu%20Miroxx.%20Sie%20erreichen%20mich%20per%20Mail%20oder%20gern%20auch%20per%20Telefon%20unter:%20_____%0D%0A%0D%0AViele%20Gr%C3%BC%C3%9Fe%20___________" rel=""><strong><span style="color:#3498db;">Bitte senden Sie mir mehr Informationen für Physio Praxen</span></strong></a>
	</p>
	<small>Foto: Hersteller | das Gerät wurde in keiner Weise gesponsert - für eine potentielle Vermittlung an weitere Interessenten sind Provisionen durch Miroxx an uns möglich. Das hat für Sie keinen Einfluss auf Leistung oder Preise.</small>
</section>
]]></description><guid isPermaLink="false">4509</guid><pubDate>Tue, 16 Sep 2025 19:25:00 +0000</pubDate></item><item><title>Interstuhl Pure Fashion / Pure Active Test im Vergleich</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/interstuhl-pure-active/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2021_06/255420322_2021-05-1211_34_31.jpg.6b5e0e94e1e5482d7b99e6af9d88320e.jpg" /></p>
<p>
	Ein neues Familienmitglied ist in der Redaktion angekommen; heute keine neue Mitarbeiter/in, sondern ein Stuhl für den Test. Spannend! Für Menschen wie mich und alle bei Physiowissen, die viel Zeit am Schreibtisch sitzen, ist ein ergonomisch geformter Bürostuhl unverzichtbar. Ich habe auch schon den ganzen Tag auf einem unbequemen Stuhl gearbeitet und weiß daher, wie sich das anfühlt. Es war schlecht für meine Stimmung und für meine Produktivität. Außerdem fühlte ich mich am Abend wie gerädert. Damit Ihnen das nicht auch passiert, gibt es Modelle wie den Bürostuhl <em><strong>"<a href="https://shop.interstuhl.com/de-de/home-office/style-editions/pure?affiliate=physiowissen&amp;utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=coop&amp;utm_campaign=pure-fashion&amp;utm_term=blog&amp;utm_content=pure-vergleich" rel="external nofollow">Interstuhl Pure Fashion</a>"</strong></em> (<strong>15% Gutscheincode: PHYSIOWISSEN</strong>), verspricht der Hersteller. Das Fabrikat wurde uns von Interstuhl für die Redaktion für den Dauertest zur Verfügung gestellt - gleich dazu ein Gutschein für Physiowissen-Leser. Mehr dazu am Ende des Artikels. 
</p>

<h2>
	Interstuhl Pure Fashion Test // Erster Eindruck
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileext="jpg" data-fileid="1270" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2021_06/1139573154_2021-05-1211_37_14.jpg.5770f7b44af6e23601018cedd418e8d7.jpg" rel="" style="float:right;"><img alt="1257157287_2021-05-1211_37_14.thumb.jpg.a34a4bdcc1041aaf72e6130cb9819363.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="1270" data-ratio="177,73" style="width:300px;height:auto;" width="422" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2021_06/1257157287_2021-05-1211_37_14.thumb.jpg.a34a4bdcc1041aaf72e6130cb9819363.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>Der Stuhl ist deutlich leichter als all unsere anderen Bürostühle. Kurz mit unserer Paketwaage nachgemessen bringt er es auf nur rund 13kg! Erstaunlich! Die übrigen Stühle im Raum haben alle 25kg oder mehr auf den Rippen. Das merkt man im Sitz natürlich nicht direkt, aber im täglichen Handling oder mal eben zur Seite fahren geht merklich einfacher.
</p>

<h2>
	Bitte Platznehmen
</h2>

<p>
	Ich fühle mich sofort wohl, auch wenn die Sitzfläche jede meiner Bewegung nachgibt. Nach kurzer Zeit merke ich, wie sich mein Körper ständig etwas bewegt und sich ausgleicht. Interstuhl gibt eine seitliche Neigung von maximal 26° an; wird hinkommen, gemessen habe ich das nicht. Viel zu sehr bin ich damit beschäftigt jede Richtung mal auszuprobieren, ob sie für dauerhaftes Arbeiten nicht angenehmer wäre. Wahrscheinlich ist gerade der Wechsel das Geheimnis, welches ich ja auch bei jeder Rückenschule an meine Patienten weitergebe.
</p>

<h2>
	Sitzposition - Pure Fashion
</h2>

<p>
	Wie angesprochen fühle ich mich sehr wohl, was auch nach einigen Stunden noch der Fall ist, jedoch vermisse ich meine alten Armlehnen. Die am neuen Stuhl verbauten passen nicht ganz zu mir und meinen Proportionen. Darauf hatte ich nicht geachtet, also mal fix bei Interstuhl angerufen und nachgefragt, ob ich eine Einstellposition übersehen habe. Nein, die im Standard montierten sind in der tat starr. Für alle, die noch etwas mehr Einstellmöglichkeiten wollen gibt es jedoch in alle Dimensionen Verstellbare, die ich direkt bestelle. Wenige Tage später geliefert, fix angebaut und: ja! Jetzt passt es richtig. Tipp an euch: direkt mit bestellen!<br />
	Meinen Patienten rate bei der Auswahl eines neuen Bürostuhls immer darauf zu achten, dass sich die Sitzfläche auch negativ, also nach vorn neigen kann. Auch hier kann der Pure Fashion mithalten, auch wenn man diese Position nicht verriegeln kann, was sich aber im Alltag nicht nachteilig herausstellt oder gar fehlt.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="1269" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2021_06/2113846498_2021-05-1211_34_31.jpg.6c5c83e29b417b7c5c8cdc45faa3a6a3.jpg" rel=""><img alt="1901275170_2021-05-1211_34_31.thumb.jpg.65adc177f2c41afbe7a10cc206d8656d.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="1269" data-ratio="75,7" style="height:auto;" width="999" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2021_06/1901275170_2021-05-1211_34_31.thumb.jpg.65adc177f2c41afbe7a10cc206d8656d.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<p>
	 
</p>

<h2>
	Der Bürostuhl für aktives Sitzen im Büro und Home-Office
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="1271" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2021_06/275593979_2021-05-1211_39_35.jpg.720ce6d96e7dbef175e5954398763658.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="1319967128_2021-05-1211_39_35.thumb.jpg.92c55a65e0d7ca34a180a35384f84f30.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="1271" data-ratio="153,69" style="width:300px;height:auto;" width="488" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2021_06/1319967128_2021-05-1211_39_35.thumb.jpg.92c55a65e0d7ca34a180a35384f84f30.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>Jetzt mal zu den Fakten. Mein neuer Arbeitsstuhl ist auf den Namen „<em>Pure Fashion</em>“ getauft, besitzt einen komfortabel gepolsterten, atmungsaktiven Sitz mit angenehmem Stoffbezug, den ich in verschiedenen Farben hätte haben können. Das tiefe blau passt perfekt zu unserem Physiowissen Logo, daher fiel die Wahl nicht schwer. Die eingangs erwähnte aktive Sitzposition wird von einem Smart-Spring-Technologie genannten Federmechanismus ermöglich, der sich dem Gewicht seiner Nutzer anpasst.
</p>

<p>
	Die Lehne muss ich unbedingt noch kurz erwähnen. Wann immer ich leicht nach hinten kippe federt sie mich zurück und ich sitze wieder aufrecht. Meine geliebte, aber für meinen Rücken nicht gute Hängeposition muss ich jetzt fast erzwingen und macht er mir nicht leicht. Auf Wunsch kann ich das auch arretieren, aber manchmal muss es doch noch sein <img src="https://cdn.jsdelivr.net/gh/twitter/twemoji@14.0.2/assets/72x72/1f609.png" class="ipsEmoji" alt="😉">
</p>

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</p>

<p>
	<strong>Update nach 4 Wochen:</strong> Ich hatte den Stuhl Anfangs kurz coronabedingt im Home-Office, wo er mir immer mehr ans Herz gewachsen ist. Bequem sitzen und beim Saubermachen einfach kurz zur Seite schubsen. Jetzt sind wieder fast alle Kollegen wieder in der Redaktion vor Ort und er ist natürlich mit zurückgekehrt - meinen Stuhl gebe ich nicht mehr her, auch wenn andere Kollegen immer wieder versuchen ihn mir heimlich auszutauschen. Besonders das geringe Gewicht ist doch ausschlaggebender als anfänglich gedacht.
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	<strong>GUTSCHEIN für euch:</strong> Den <strong><em><a href="https://shop.interstuhl.com/de-de/home-office/style-editions/pure?affiliate=physiowissen&amp;utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=coop&amp;utm_campaign=pure-fashion&amp;utm_term=blog&amp;utm_content=pure-vergleich" rel="external nofollow">Interstuhl Pure Fashion</a></em></strong> gibt es für euch mit <strong>15% Nachlass</strong>, wenn ihr im Warenkorb den Gutschein "<strong>PHYSIOWISSEN</strong>." hinzufügt. 
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	<strong>UPDATE OKTOBER 2021:</strong> Wir bekommen auch den <em><strong><a href="https://shop.interstuhl.com/de-de/home-office/ergonomie-editions/pure?affiliate=physiowissen&amp;utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=coop&amp;utm_campaign=pure-active&amp;utm_term=blog&amp;utm_content=pure-vergleich" rel="external nofollow">Interstuhl Pure Active</a></strong></em> zum Test. Sehr cool und damit wird auch eine weitere Mitarbeiterin ihren bisherigen, etwas in die Jahre gekommenen Bürostuhl gegen einen neuen tauschen. 
</p>

<p>
	 
</p>

<h2>
	Interstuhl Pure Active im Test 
</h2>

<p>
	Wir haben wieder Post bekommen und packen aus der Folie einen <strong><em>Interstuhl Pure Active</em></strong> in schwarz/rot aus. Der erste Eindruck ist genau so gut wie beim Pure Fashion, ein paar Unterschiede (die auch den etwas geringeren Preis ausmachen) finden wir aber schnell. Kurz zum größten äußeren Unterschied: der Active hat eine Netzlehne, die besonders gute Belüftung des Rückenbereiches ermöglichen soll. Wir sitzen oft lange Zeiten, jedoch schwitzen wir beim moderieren unseres Forums nicht so sehr, dass wir diesen Unterschied in der Praxis testen konnten. Vielleicht im nächsten Sommer ;). 
</p>

<h2>
	Sitzposition &amp; Komfort
</h2>

<p>
	Aha denke ich noch kurz, daher der Name „Active“ – leuchtet ein als ich mich setze und der Stuhl das mittlerweile vertraute, freibewegliche Sitzgefühl zeigt. Ich fühle mich sofort wieder Wohl, hat den vorher getesteten blauen Stuhl meine Kollegin mittlerweile in Dauerbeschlag und gibt ihn auch nicht mehr her. Jetzt muss Sie ihn aber nochmal kurz mir überlassen, damit ich beide Stühle nebeneinander stellen und vergleichen kann. 
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	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="1304" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2022_02/interstuhl-vergleich-test-pure-active-fashion-min.jpg.2fcd090e77d733ad4a9a691ddfc022c3.jpg" rel=""><img alt="interstuhl-vergleich-test-pure-active-fashion-min.thumb.jpg.18b9955db248afc48ce155fe815a1045.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="1304" data-ratio="56.30" style="height:auto;" width="1000" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2022_02/interstuhl-vergleich-test-pure-active-fashion-min.thumb.jpg.18b9955db248afc48ce155fe815a1045.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>
</p>

<h2>
	Vergleich Pure Fashion vs. Pure Active Interstuhl
</h2>

<p>
	<strong>OPTIK: </strong>Ich fange von unten an und entdecke an einer Stelle noch Schutzkappen an den Rollen. Irgendwie waren wir davon ausgegangen, dass die Rollen einfach etwas anders aussehen als im Shop und haben erst viel später bemerkt, dass diese nur dem Schutz beim Transport dienen. Hier wäre ein Hinweis vielleicht spannend gewesen, aber wir hätten auch drauf kommen können. Das Drehgestell bei beiden Stühlen ist in unserem Fall schwarz, sodass mir beinahe der Unterschied von <strong>Kunststoff (Active) zu Metall (Fashion)</strong> nicht aufgefallen wäre. Die helleren Farbvarianten haben eine verchromtes Drehgestell, wo der Unterschied dann deutlicher wird.
</p>

<p>
	Kleiner Unterschied an der Sitzfläche sind die Seitenflächen aus Nappa Leder beim pure Fashion - sieht stylish aus, hat aber für den Sitzkomfort wenig bis keinen Einfluss und hat eher ästhetische Pluspunkte. 
</p>

<p>
	 
</p>

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	<span style="color:#c0392b;"><strong>GUTSCHEIN für euch:</strong> Den </span><strong><em><a href="https://shop.interstuhl.com/de-de/home-office/style-editions/pure?affiliate=physiowissen&amp;utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=coop&amp;utm_campaign=pure-fashion&amp;utm_term=blog&amp;utm_content=pure-vergleich" rel="external nofollow">Interstuhl Pure Fashion</a></em></strong><span style="color:#c0392b;"> gibt es für euch mit <strong>15% Nachlass</strong>, wenn ihr im Warenkorb den Gutschein "<strong>PHYSIOWISSEN</strong>." hinzufügt. </span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileext="jpg" data-fileid="1306" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2022_02/intersport-pure-fashion-test-min.jpg.4504eb8574a76d98fc83e07100c8f751.jpg" rel="" style="float:right;"><img alt="intersport-pure-fashion-test-min.thumb.jpg.bde4d82d1121d15bdefb4623bdd8bd88.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="1306" data-ratio="177.67" style="width:300px;height:auto;" width="422" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2022_02/intersport-pure-fashion-test-min.thumb.jpg.bde4d82d1121d15bdefb4623bdd8bd88.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a><strong>Die Sitzstoffe</strong> sind in ganz verschiedenen Kombinationen erhältlich, so hat unser Pure Fashion schwarz/blaue Polster und Nähte, der Pure Fashion ist in schwarz/rot gehalten. Hier spielt der eigene Geschmack (oder das Design der Umgebung) die größte Rolle. Der Active ist in "aktiveren" Farben erhältlich und wirkt daher etwas frischer und sportlicher und passt zB. in Physiotherapie Praxen perfekt. Der Fashion wirkt etwas gediegener und ist dann auch in gesetzteren Farbtönen wie weinrot oder auch komplett in weiß erhältlich. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<strong>FUNKTIONEN:</strong> Nach oben geht es jetzt bis zur Sitzfläche exakt gleich weiter. Die Höhenverstellung und Sitzfläche wirken sehr identisch - größere Unterschiede im Komfort oder Bedienung konnten wir nicht feststellen. <strong>Beide Bürostühle haben die gleichen Verstellmöglichkeiten für Höhe, Arretierung der Neigung nach hinten und die Höhenverstellbarkeit für die Armlehnen.</strong> Dieses mal war ich schlauer und hab diese direkt mit bestellt. Die Montage war einfach und mit 3 Schrauben schnell geschehen. 
</p>

<h2>
	Größter Unterschied: Rückenlehne
</h2>

<p>
	Am Rücken verbirgt sich der für uns größte Unterschied des Stuhls. War der Pure Fashion hier gepolstert, gibt der Active sich mit einer leichten Netzbespannung zufrieden. Was besser ist? Die gepolsterte Variante gefällt uns bei längeren Arbeitsstunden deutlich besser und ist bequemer, hat man den Vergleich nicht, wird man beim Active wohl nicht viel vermissen. Beide sind bequem und "Langstrecken" tauglich. Gibt man einmal Geld für unserer Meinung nach sehr gutes sitzen aus, würden wir den Aufpreis wohl in Kauf nehmen. Die leichtere Netzlehne des Active mach ihn jedoch gefühlt etwas handlicher beim verschieben, was nur zum tragen kommt, wenn man ihn an verschiedenen Stellen nutzt. 
</p>

<h2>
	Fazit
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileext="jpg" data-fileid="1305" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2022_02/interstuhl-armlehnen-min.jpg.dd56740cb5dac0906a109ce6f836ca13.jpg" rel="" style="float:right;"><img alt="interstuhl-armlehnen-min.thumb.jpg.4305cb113342708fca0bc33966bb7814.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="1305" data-ratio="177.67" style="width:300px;height:auto;" width="422" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2022_02/interstuhl-armlehnen-min.thumb.jpg.4305cb113342708fca0bc33966bb7814.jpg" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" /></a>Beide Stühle bieten ein sehr angenehmes Sitzerlebnis an, lassen sich auf die Sitzposition gut einstellen und fördern "aktives" sitzen gleich gut. Den Aufpreis für die Armlehnen sollte man unbedingt ausgeben, denn erst dann konnte ich ihn für mich korrekt einstellen. Vorher waren sie schlicht zu niedrig für meine Körperproportionen. Lässt sich bestimmt sonst auch nachbestellen, falls man es erstmal ohne probieren möchte. Ob sich der Aufpreis für den Pure Fashion lohnt bleibt jedem selbst überlassen. Für gelegentliches Sitzen erscheint es nicht nötig, für "Dauersitzer" ist er doch noch eine Spur bequemer - optisch liegt der Fashion für mich ebenfalls leicht vorn. 
</p>

<p>
	<strong>Nach mehreren Wochen Testzeit</strong> habe ich meinen alten (fast doppelt so teuren) Bürostuhl endgültig an einen anderen Arbeitsplatz abgestellt und bleibe beim Pure Fashion. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	<span style="color:#c0392b;"><strong>GUTSCHEIN für euch:</strong> Den </span><a href="https://shop.interstuhl.com/de-de/home-office/style-editions/pure?affiliate=physiowissen&amp;utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=coop&amp;utm_campaign=pure-fashion&amp;utm_term=blog&amp;utm_content=pure-vergleich" rel="external nofollow">Interstuhl Pure Fashion</a><span style="color:#c0392b;"> gibt es für euch mit <strong>15% Nachlass</strong>, wenn ihr im Warenkorb den Gutschein "<strong>PHYSIOWISSEN</strong>." hinzufügt, damit ist der Preisunterschied fast 0 und ich würde definitiv zum Fashion greifen <img alt=":)" data-emoticon="" height="20" src="https://www.physiowissen.de/uploads/emoticons/smile.png" srcset="https://www.physiowissen.de/uploads/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" /> </span>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	 
</p>

<p style="text-align:right;">
	<span style="font-size:9px;">Hinweis: Die Stühle wurden uns ohne Zusage von Gegenleistungen zur Verfügung gestellt.</span><br />
	<span style="font-size:8px;">Für Käufe über die Links erhalten wir eine kleine Provision - Ihr Preis wird durch Nutzung des Gutscheins verringert </span>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4506</guid><pubDate>Fri, 11 Feb 2022 08:14:00 +0000</pubDate></item><item><title>Paracetamol unwirksam bei Arthrose</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/paracetamol-unwirksam-bei-arthrose-r4468/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4468-Paracetamol_unwirksam_bei_Arthrose.jpg" /></p>
<p>
	Es gibt kaum eine andere Krankheit, die bei älteren Erwachsenen so schmerzhaft verläuft wie Arthrose. In vielen Fällen behandeln die Betroffenen ihre Schmerzen mit dem Schmerzmittel Paracetamol. Eine neue Studie aber zeigt, dass Paracetamol bei Arthrose nicht geeignet ist, weil der Wirkstoff in Paracetamol bei Arthrose nicht hilft.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Der Knorpel in den Gelenken ist ein unterschätzter Helfer im Körper. An den Stellen, wo zwei Knochen aufeinanderliegen, überzieht der Knorpel die Enden, sodass das Gelenk reibungsfrei funktioniert. Mit zunehmendem Alter, durch Vererbung und durch ein zu hohes Körpergewicht, nutzt sich der Knorpel schneller ab. Am Ende ist die Knorpelmasse verschwunden, die Knochen reiben schmerzhaft aufeinander, was nicht nur die Bewegung eingeschränkt, sondern auch Schmerzen verursacht - <strong>man spricht von Arthrose. Um die Schmerzen zu lindern, nehmen viele Betroffene das Schmerzmittel Paracetamol. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt aber, dass Paracetamol wenig hilft.</strong>
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Forscher der Uni in Bern haben dazu bereits 2016 insgesamt mehr als 70 Studien ausgewertet, an denen weit über 50.000 Betroffene teilnahmen. Sie bekamen entweder eine Therapie gegen Schmerzen oder ein Placebo. Das Ergebnis ist erstaunlich: Das Medikament Paracetamol hilft nicht besser als ein Placebo.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Laut den durchgeführten Studien konnte Paracetamol die Schmerzen zwar etwas besser lindern als das Placebo. Die Unterschiede waren jedoch so minimal, dass die Forscher sie als nicht relevant bewerteten. <strong>Dabei spielte es keine Rolle, in welcher Dosis Paracetamol verabreicht wurde</strong>. Schon vorher hatte eine andere Studie gezeigt, dass Paracetamol auch bei Rückenschmerzen versagt. 
</p>

<h2>
	Schmerzmittel und die Nebenwirkungen
</h2>

<p>
	Im Vergleich zu anderen Schmerzmedikamenten ist Paracetamol von den Nebenwirkungen eher harmlos, aber <strong>dauerhaft eingenommen kann es auch hier zu Schädigungen der Leber</strong> kommen. Wird Paracetamol bei Arthrose gegen die Schmerzen eingesetzt, steht dem geringen Nutzen ein größeres Risiko gegenüber. 
</p>

<h3>
	Alternativen zu Paracetamol
</h3>

<p>
	Die Forscher in Bern haben sich insgesamt mit sieben Schmerzmitteln genauer beschäftigt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass hohe Dosen von <strong>Diclofenac und Etoricoxib</strong> besonders bei Arthrose am Knie und an der Hüfte am besten wirkten. <strong>Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen warnen die Forscher jedoch grundsätzlich davor, entzündungshemmende Schmerzmittel über einen langen Zeitraum ununterbrochen einzunehmen</strong>.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Dauerhaft eingenommen führen alle Medikamente zu Problemen mit Magen und Darm sowie mit Herz und Kreislauf. Zwar sei Paracetamol bis dato oft das Mittel der Wahl gewesen, aber die Daten aus der aktuellen Studie zeigen, dass es nicht effektiv hilft. Besser ist, Medikamente wie Diclofenac einzunehmen, die Einnahme aber regelmäßig zu unterbrechen. 
</p>

<h2>
	Aussagekraft der Studie
</h2>

<p>
	Bei vielen Studien wurden die Probanden meistens nur maximal drei Monate begleitet. Darüber hinaus erfolgte die Einnahme der Tabletten nach einem konkreten Zeitplan und nicht nach Bedarf wie im wirklichen Leben. Es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um zu klären, wie sich die mit Arthrose verbundenen Schmerzen langfristig am besten lindern lassen. In der aktuellen Studie fanden viele andere entzündungshemmende Schmerzmittel keine Berücksichtigung.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass viele Betroffene entweder unter den Nebenwirkungen der Schmerzmittel leiden oder von der weitgehenden Wirkungsfreiheit von Paracetamol betroffen sind, sollte die Behandlung von Arthrose neu durchdacht werden. Vielleicht gibt es Schmerzmittel, die besser helfen und weniger Nebenwirkungen verursachen. Die zunehmende Zahl der Arthrosepatienten verlangt nach neuen Lösungsansätzen.
</p>

<p>
	 
</p>

<div>
	Copyright: dimasobko - Fotolia.com #104355957
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4468</guid><pubDate>Wed, 30 Nov 2016 20:37:45 +0000</pubDate></item><item><title>CMD als Folge von Zahnimplantaten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/cmd-als-folge-von-zahnimplantaten-r4394/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4394-CMD_als_Folge_von_Zahnimplantaten.jpg" /></p>
<p>
	<strong>Was ist CMD?</strong> Bei der <a href="https://www.physiowissen.de/magazin/buecher/thema-artikel4424-Craniomandibulaere_Dysfunktion_2_Auflage___Paul_Ridder.html-r4424/" rel="">Craniomandibulären Dysfunktion</a>, häufig auch als CMD abgekürzt, handelt es sich um eine Fehlfunktion des Kiefergelenks. Diese Fehlfunktion kann muskulärer Art sein, sich jedoch auch auf das Gelenk selber erstrecken. Kann das Kiefergelenk nicht normal beansprucht werden, kann dies vielfältige Ursachen haben.
</p>

<p>
	Häufig ist die Ursache <strong>psychischer oder funktioneller Art</strong>. Die Betroffenen klagen vermehrt über Schmerzen beim Kauen und Sprechen. Hinzu kommt häufig <strong>nächtliches Knirschen (Bruxismus)</strong>, was zum Hypertonus der gesamten Kau-, Kopf- und Nackenmuskulatur führt. Darüber hinaus führt die Craniomandibulären Dysfunktion häufig zu starken Kopfschmerzen und Schmerzen im gesamten Mund- und Rachenraum. <strong>Aus medizinischer Sicht</strong> stellt eine CMD ein ernst zu nehmendes Krankheitsbild dar, da die Probleme der Kaumuskulatur häufig durch die Verschiebung der Knorpel des Kiefergelenks entsteht. Daraus können sich meist weitere unangenehme Symptome wie beispielsweise Schwindel, Tinnitus, Schluckbeschwerden, Augenprobleme und Sehstörungen, sowie Schwierigkeiten bei der Betätigung der Kaumuskulatur ergeben.
</p>

<h2>
	Ursachen für CMD
</h2>

<p>
	Eine Craniomandibulären Dysfunktion kann durch eine Vielzahl von Ursachen ausgelöst werden. Häufig liegt eine Anfälligkeit für dieses Krankheitsbild bereits in der Familie. In seltenen Fällen tritt eine CMD jedoch auch kurzfristig in <b>außergewöhnlichen Belastungssituationen</b> auf. In diesem Fall werden die Beschwerden jedoch meist weniger, sobald der Betroffenen sich weniger Stress aussetzt. Sehr häufig tritt eine CMD jedoch als <strong>Folge einer kieferorthopädischen Behandlung</strong> wie z.B. dem Einsatz eines Zahnimplantats auf. Dabei wirken meist starke Kräfte auf den Kiefer, während der Kieferknochen angebohrt wird, um das Implantat zu befestigen. Es kann dabei zu kleineren und anfangs unmerklichen Verletzungen kommen. Durch die manuelle Einwirkung auf die Kaumuskulatur und das Kiefergelenk sind darüber hinaus auch Verletzungen des Muskelgewebes und auch zu einer <strong>minimalen Verschiebung der Gelenksknorpel</strong> kommen. Dies kann im weiteren Heilungsverlauf jedoch zu ernsthaften Beschwerden bei den Betroffenen führen.
</p>

<p>
	Durch das normale Infektionsrisiko sind auch <strong>entzündliche Prozesse</strong> möglich. Was leider noch viel zu wenig Beachtung findet ist die absolut exakte Anpassung der Implantats in der Höhe. Bei vielen Patienten sehen wir optisch und kosmetisch tadellose Ergebnisse, die der vorherigen Zahnstellung übergeordnet werden. So können selbst kleinste Höhenunterschiede im Mikrometer Bereich zu dauerhaften Veränderungen im Aufbiss führen. Als Abhilfe bleibt hier Höhenanpassung des Implantats durch den behandelnden Zahnarzt.
</p>

<h2>
	Diagnose von Craniomandibulären Dysfunktionen
</h2>

<p>
	Craniomandibulären Dysfunktion ist oftmals relativ schwer zu diagnostizieren und die Behandlung ist relativ langwierig. In besonders schweren Fällen, sehr zu Leidwesen der Betroffenen, kaum möglich. Es ist daher stets zu berücksichtigen, dass <span>Zahnimplantate</span> eine sehr intensiv auf den Kiefer einwirkende Möglichkeit sind. Um einer CMD vorzubeugen, sollten daher möglichst zuerst andere Alternativen ausgeschöpft werden und der Rat eines Facharztes für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie eingeholt werden. Dieser kann den Patienten fachkundig über das Risiko an CMD zu erkranken, aufklären.
</p>

<div>
	Copyright: Hemera | Thinkstock Images
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4394</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Kapselmuster - Diagnose und Deutung f&#xFC;r die Manuelle Therapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/kapselmuster/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2020_01/kapselmuster.jpg.5d76774ef09cac9232af1a3d79151785.jpg" /></p>
<div data-controller="core.front.core.articlePages">
	<div data-role="contentPage">
		<h2>
			Definition: Kapselmuster
		</h2>

		<p>
			Ein Kapselmuster gibt ein für jedes Gelenk individuelles und charakteristisches Muster an, in dem ein Gelenk typischerweise einschränkt, wenn durch ein Krankheitsbild die Kapsel in ihrer Gesamtheit betroffen ist. Die Bewegungseinschränkung ist dabei von einen generierten Schmerz unabhängig.
		</p>

		<h2>
			Test (angewandt im Rahmen der Manuellen Therapie)
		</h2>

		<p>
			Die Bewegungsausschläge werden <strong>passiv</strong> und im <strong>Seitenvergleich</strong> in Grad getestet. Das Ausmaß der Einschränkung bestimmt die Ratio.
		</p>

		<h3>
			Beispiel - Kapselmuster an der Schulter
		</h3>

		<p>
			Das Glenohumeralgelenk schränkt bei degenerativen Erkrankungen in folgender Reihe ein:
		</p>

		<p>
			Außenrotation &gt;&gt;&gt; Abduktion &gt;&gt; Innenrotation (Ratio 3 : 2 : 1)
		</p>

		<p>
			In diesem Beispiel ist die Außenrotation charakteristisch 3 mal so stark eingeschränkt wie die Innenrotation.
		</p>

		<p>
			Die genauen Abfolgen sowie deren Ratios unterliegen laufenden Veränderungen und Anpassungen, die in anbetracht aktueller Forschungsergebnisse vorgenommen werden. <strong>So geben unterschiedliche Literaturen auch unterschiedliche Werte an.</strong> Wir haben uns auf häufige Werte aktueller Literatur bezogen.
		</p>

		<h2>
			Wie wertet man Bewegungseinschränkungen im Sinne eines Kapselmuster aus?
		</h2>

		<p>
			Findet man bei einem Patienten bei passiven Bewegungen im Seitenvergleich diese Bewegungseinschränkungen, dann liegt mit sehr großer Sicherheit ein Kapselmuster vor. Sind nicht alle Bewegungen bzw. nicht in dieser Ratio eingeschränkt liegt jedoch nicht zwingend kein Kapselmuster vor. Sind zum Beispiel die Veränderungen in einem sehr frühen Stadium, so liegen die Einschränkungen im Bereich der Messungenauigkeit.
		</p>

		<p>
			Bei positivem Test kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von einer Gelenkpathologie ausgehen, jedoch ist (wie oben beschrieben) es nicht möglich den Umkehrschluss zu ziehen, dass bei atypischen Einschränkungen oder anders definierten Ratios das Gelenk nicht betroffen ist!<br />
			Es liegt eine relativ hohe Spezifität, jedoch keine zwingende Sensitivität der Tests vor.
		</p>

		<p>
			Schmerzfreie Gelenkpathologien mit charakteristischen Einschränkungen werden als <strong>Arthrose</strong> bezeichnet, schmerzhafte als <strong>Arthritis</strong>.
		</p>

		<p>
			 
		</p>

		<h2>
			Kapselmuster der einzelnen Gelenke
		</h2>

		<table cellspacing="10" width="100%">
			<tbody>
				<tr>
					<td>
						<div align="center">
							<strong>Kapselmuster</strong>
						</div>

						<div align="center">
							 
						</div>
					</td>
					<td>
						<div align="center">
							<strong>Ruheposition</strong>
						</div>

						<div align="center">
							 
						</div>
					</td>
					<td>
						<div align="center">
							<strong>Verriegelte Stellung </strong>
						</div>

						<div align="center">
							 
						</div>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Hüftgelenk<br />
						Art. coxae</strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Innenrotation &gt;&gt;&gt; Flexion &gt; Außenrotation &gt; Extension<br />
							(Ratio: 3 : 1 : 1 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						30° Flexion<br />
						25° Abduktion<br />
						10° Außenrotation
					</td>
					<td>
						Extension / Abduktion / Innenrotation
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Kniegelenk<br />
						Art. genu </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Flexion &gt; Extension<br />
							(Ratio: 5 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						20-25° Flexion
					</td>
					<td>
						maximale Extension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Oberes Sprunggelenk<br />
						Art. talocruralis</strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Plantarflexion &gt; Dorsalextension<br />
							(Ratio 2 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						10° Plantarflexion
					</td>
					<td>
						maximale Dorsalextension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Unteres Sprunggelenk<br />
						Art. talocalcanearis </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Varusstellung
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						10° Plantarflexion
					</td>
					<td>
						Valgusstellung
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Proximale Tarsalgelenke<br />
						Art. calcaneocuboideum<br />
						Art. talonavicularis </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Inversion &gt; Eversion<br />
							(Ratio 2 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						10° Plantarflexion
					</td>
					<td>
						maximale Plantarflexion
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Fußwurzelgelenke<br />
						Art. tarsometatarsae </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							nicht definiert
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						nicht definiert
					</td>
					<td>
						nicht definiert
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Zehengrundgelenke<br />
						Art. metatarsophalangae </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Extension &gt; Flexion<br />
							(Ratio 2 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						10° Extension
					</td>
					<td>
						maximale Extension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Proximale und distale Interphalangealgelenke<br />
						( PIP + DIP )</strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Beugung - Steckung<br />
							(Ratio 1 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						5° Flexion
					</td>
					<td>
						maximale Extension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Schultergelenk<br />
						Art. glenohumeralis </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Außenrotation &gt;&gt; Abduktion &gt; Innenrotation<br />
							(Ratio 3 : 2 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						50° Abduktion<br />
						30° Flexion (Anteflexion)<br />
						= Scapulaebene - Scaption
					</td>
					<td>
						90° Abduktion<br />
						maximale Außenrotation
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Acromioclaviculargelenk<br />
						Art. acromioclavicularis </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							endgradige Bewegungen
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						Nullstellung
					</td>
					<td>
						Arm in 90° Abduktion
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Sternoclaviculargelenk<br />
						Art. sternoclavicularis</strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							endgradige Bewegungen
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						Nullstellung
					</td>
					<td>
						Arm in maximale Elevation
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Ellenbogengelenk<br />
						Art. humeroulnaris </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Flexion &gt;&gt;&gt; Extension<br />
							(Ratio 5 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						70° Flexion<br />
						10° Supination
					</td>
					<td>
						maximale Extension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Art. humeroradialis</strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Flexion &gt;&gt;&gt; Extension<br />
							(Ratio 5 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						maximale Extension
					</td>
					<td>
						90° Flexion
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Art. radioulnaris proximalis</strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Pronation - Supination<br />
							(Ratio 1 : 1)<br />
							(nur bei starker Einschränkung im HRG/HUG)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						70° Flexion<br />
						30° Supination
					</td>
					<td>
						5° Supination
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Handgelenk<br />
						Art. radiocarpea </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Dorsalextension - Volarflexion<br />
							(Ratio 1 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						10° Volarflexion<br />
						10° Ulnarabduktion
					</td>
					<td>
						maximale Dorsalextension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Art. metacarpophalangae</strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Flexion - Extension<br />
							(Ratio 1:1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						10° Flexion
					</td>
					<td>
						maximale Flexion
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Art. interphalangeales proximales ( PIP ) </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Flexion &gt; Extension<br />
							(Ratio 2 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						15° Flexion
					</td>
					<td>
						maximale Extension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Art. interphalangeales distales ( DIP ) </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						<p>
							Flexion &gt; Extension<br />
							(Ratio 2 : 1)
						</p>

						<p>
							 
						</p>
					</td>
					<td>
						10° Flexion
					</td>
					<td>
						maximale Extension
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td colspan="3">
						<strong>Art. carpometacarpales pollicis </strong>
					</td>
				</tr>
				<tr align="left" valign="top">
					<td>
						Reposition
					</td>
					<td>
						Mittelstellung aller Bewegungsachsen
					</td>
					<td>
						Opposition
					</td>
				</tr>
			</tbody>
		</table>

		<p>
			Foto:  Depositphotos 108175106 glisic_albin
		</p>
	</div>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4504</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Ein Sturz kostet 6300&#x20AC; - Sturzprophylaxe als Haupttherapieziel ab 65</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/ein-sturz-kostet-6300Eur-sturzprophylaxe-als-haupttherapieziel-ab-65-r4438/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4438-Ein_Sturz_kostet_6300_Euro.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Sehr häufig sehen wir Senioren im Alter 65+ in unseren Praxen, wobei wir mit den verschiedensten Krankheitsbildern konfrontiert werden. Eine sehr merkliche Gruppe sind traumatische Verletzungen, die durch Sturz entstehen.</strong>
</p>

<h2>
	Sturzprophylaxe
</h2>

<p>
	Physiotherapie zur Sturzprophylaxe ist mittlerweile eine anerkannte Therapieform und wird sowohl in Einzel- als auch in Gruppenbehandlungen erfolgreich eingesetzt. Schwer abzuschätzen, wie vielen älteren Menschen wir damit zum Teil heftige Verletzungen ersparen können.
</p>

<h3>
	Betroffene Altersgruppen
</h3>

<p>
	Eine britische Studie zeigt eindrucksvoll, dass bereits die Patientengruppe ab 60 Lebensjahren ein erhöhtes Risiko zeigt, <strong>ab 65 Jahren steigt das Risiko nochmals deutlich an</strong>. Grund genug, schon in diesen Altersgruppen mit konsequtenter Sturzprophylaxe zu beginnen. Die Studie sagt nichts über die Verteilung von Stürzen mit schweren Verletzungen zum Lebensalter aus, aber das war auch nicht das Ziel.
</p>

<h2>
	Wirtschaftliche Folgen
</h2>

<p>
	Vielmehr sollten die Kosten untersucht werden, die hieraus entstehen. Was anfang herzlos klingt, schenkt man dem Leid der Betroffenen damit keine Beachtung, ist aus wirtschaftlicher Sicht gravierend. So kam man zum Ergebnis, dass leichte und mittlere Stürze quasi keine Behandlungskosten verursachen, ein schwerer Sturz schlägt dafür mit ca 5000 Pfund (ca 6300 Euro) Behandlungskosten zu Buche. Auf deutsche Maßstäbe umgerechnet kommt das <strong>ca 400 Einheiten Krankengymnastik</strong> gleich.
</p>

<p>
	Die Zahl ist natürlich etwas hypothetisch, zeigt aber sehr deutlich, dass <strong>Physiotherapie</strong> als effektive Variante <strong>auch wirtschaftlich gesehen sinnvoll</strong> ist.
</p>

<p>
	 
</p>

<div>
	Copyright: © dalaprod - Fotolia.com
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4438</guid><pubDate>Wed, 19 Feb 2020 08:22:00 +0000</pubDate></item><item><title>Schwindelbehandlung mit myofaszialer Triggertherapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/schwindelbehandlung-mit-myofaszialer-triggertherapie-r4414/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4414-Schwindelbehandlung_mit_myofaszialer_Triggertherapie.jpg" /></p>

<p>
	Die tiefen Nackenextensoren (suboccipitale Muskulatur) weisen eine hohe Nervendichte auf und sind an der Steuerung des Grundtonus der Muskulatur, der Regulierung des Blutdrucks und an der Stellung des Kopfes zum Rumpf im Raum beteiligt. Ihre Funktion liegt hauptsächlich in der Bewegungsverhinderung, der Seitwärtsneigung sowie der Rotation des Kopfes. Weiterhin ist dieser Muskulaturtypus für Raumorientierung und Gleichgewicht mitverantwortlich. Eine Störung der tiefen Nackenmuskeln kann - neben Kopfschmerzen am Morgen als erstes mögliches Symptom - zu Schwindel und Gangunsicherheit führen.
</p>

<h2>
	Kopfschmerzen am Morgen als erstes Symptom
</h2>

<p>
	Sind die tiefen Nackkenextensoren verspannt, weisen Sie also "Trigger" auf, können sie unter anderem Kopfschmerzen bis tief in den Kopf hinein verursachen. Morgens werden diese Schmerzen meist als am Schlimmsten empfunden, da die Muskeln den Kopf über Nacht gegen das Kopfkissen gedrückt haben; damit die Triggerpunkte aktiviert wurden. Die Verspannungen in dieser Muskulatur bewirken oftmals eine Bewegungseinschränkung – vor allem hinsichtlich der Flexion (Beugung) und Rotation (Drehung) des Kopfes. Oftmals führt das Vorhandensein von Triggerpunkten in dieser Muskulatur außerdem zu Schwindel mit eventueller Gangunsicherheit.
</p>

<h3>
	Ursache für Triggerpunkte
</h3>

<p>
	Die Ursache der Triggerpunkte in den tiefen Nackenextensoren liegt sehr häufig neben dem Halswirbelsäulen-Schleudertrauma (HWS-Schleudertrauma) in einer chronischen Fehlhaltung, in der der Kopf entweder zu lang in einer Rotations- oder Flexionshaltung fixiert wird. Am Häufigsten wird eine solche Fehlhaltung an einem langen Arbeitstag vor dem Computer eingenommen. Patienten klagen dann über eine schnelle Versteifung des Nackens, welche bei fortgesetzter Fehlhaltung oft zu den oben aufgeführten Symptomen führen kann.
</p>

<h3>
	Wie entstehen Triggerpunkte - Genese der Symptombildung
</h3>

<p>
	Zu Anfang stellt sich das Symptombild mit Steifheit im Nacken und leichtem Unwohlsein dar. Später folgen Kopfschmerzen und in manchen Fällen Schwindel und Gangunsicherheit. Bevor die suboccipitalen Muskeln verspannen, melden sich meist andere Schulter- und Nackenmuskeln, z. B. der Levator scapulae, der Trapezius ascendens und descendens oder der Sternokleidomastoideus. Diese Muskeln werden durch die falsche Gewohnheitshaltung am Arbeitsplatz in der Regel zuerst aktiviert. Die Aktivierung dieser Muskeln kann zusätzlich Beschwerden im Kopf-, Kiefer-, und Schulterbereich bis in die Hand verursachen.
</p>

<h2>
	Behandlung mit myofaszialer Triggertherapie
</h2>

<p>
	Es ist wichtig bei einer länger bestehenden Fehlhaltung am Arbeitsplatz einen Physiotherapeuten aufzusuchen, der sich in der Behandlung von myofaszialen Schmerzen versteht, damit die Ursache der Beschwerden mit der Triggertherapie behoben werden kann und dem Patienten Hilfestellungen an die Hand gegeben werden, wie er sich besser am Arbeitsplatz verhalten und gegebenenfalls kräftigende und dehnende Übungen selber ausführen kann. Die Behandlung führe ich gern manuell, mit einem Triggerschlüssel (vorsichtig) oder mit der radialen, bzw. fokussierten Stoßwelle durch. Vorsicht ist vor allem bei der Anwendung der fokussierten Stoßwelle geboten! Sie verlangt unbedingt eine fundierte Ausbildung, um folgenträchtige Schäden zu vermeiden. Die myofasziale Triggertherapie sollte von einem erfahrenen und geschulten Therapeuten ausgeführt werden, damit der Patient eine für ihn angenehme und effektive Behandlung erfährt, die Symptome lindert und ein erneutes späteres Auftreten der Symptome effektiv verhindert.
</p>

<div>
	Copyright: Nervale Dichte am Hals - © Sebastian Kaulitzki - Fotolia.com
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4414</guid><pubDate>Tue, 07 Jan 2020 07:30:00 +0000</pubDate></item><item><title>Warum Warm-Up wichtiger ist als man denkt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/warum-warm-up-wichtiger-ist-als-man-denkt-r4347/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4347-Warum_Warm_Up_wichtiger_ist_als_man_denkt1.jpg" /></p>
<p>
	Das Aufwärmen vor dem Sport ein wichtiger Bestandteil ist, das wissen die Meisten, aber nur die wenigsten berücksichtigen das leider auch und machen sich nicht die Mühe mit einigen einfachen und effektiven Aufwärmübungen den Körper auf die nötige Betriebstemperatur zu bringen.
</p>

<h2>
	Warm-Up steigert die Muskelleistung
</h2>

<p>
	Wie wichtig ein gezieltes Warm-up ist, belegt jetzt eine neue <strong><a href="http://gizmodo.com/5904356/warming-up-actually-increases-your-maximum-strength" rel="external nofollow">Studie aus Australien</a></strong>, spätestens jetzt sollte schnellstens umgedacht werden. Diese Untersuchung zeigt ganz klar, das ein Aufwärmen des Muskels die <strong>tatsächliche Leistung während des Trainings und auch Wettkampfs erhöht</strong>. Ebenfalls wurde noch beobachtet, dass die Zeit bis der Muskel seine maximale Leistung bringt, ebenfalls verkürzt wird und der Athlet viel schneller auf Touren kommt.
</p>

<h3>
	Gegenstand der Studie
</h3>

<p>
	Die Studie wurde durchgeführt vonder La Trobe School of Physiotherapy (Schule der Physiotherapie) in Victoria. Die australische Universität ist führend im Bereich Forschung und Entwicklung und hat die Auswirkung von Aufwärmübungen an 22 so genannten Elite-Athleten getestet, die Sportler hatten sich freundlicherweise sofort zur Verfügung gestellt.
</p>

<h2>
	Andauernde Leistungssteigerung
</h2>

<p>
	Die Ergebnisse waren für viele letztendlich eine wirkliche Überraschung. Bestimmte Warm-up Übungen erhöhen und fördern wirklich die so genannte <strong>Explosivkraft des Muskels</strong> und das <strong>während des gesamten Work Out </strong>(Buchrezension: <strong><a href="thema-artikel4441-Functional_Training.html" rel="">Handbuch Functional Training</a></strong>). Ein kleiner zusätzlicher Aufwand bedeutet im Endeffekt viel mehr zusätzliche Leistung und das über einen Wettkampf oder einer Trainingseinheit verteilt.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Einer der Forscher, Justin Crow vom La Trobe School of Physiotherapy erklärte gegenüber dem Medical Express: „<em>Zur Leistungssteigerung der Muskulatur der unteren Extremitäten ist ein Warm-Up mit geringer Belastung und gezielten Übungen für die Gesäßmuskulatur äußerst wirksam. Trainer sollten diese Erfahrungen für die Vorbereitung von Athleten für kommende Wettkämpfe oder auch Trainingseinheiten mit einbauen. Besonders geeignet für Sportarten, die einen explosivartigen Antritt benötigen, wie zum Beispiel Sprinter, Springer und auch Gewichtheber.</em>“
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Besonders wichtig ist dies überall dort wo es in erster Linie auf die Beine ankommt und diese schnell volle Belastung umsetzen sollen. Ein effektives und gezieltes Work-Out für ein zielgerichtetes Ergebnis, umsetzbar <strong>für Sportler und Patienten gleichermaßen</strong>. Justin Crow schlägt in der Tat einige einfache Übungen zur Gewichtsverlagerung als Aufwärmübungen vor. Warum genau diese Art des Aufwärmens die Ausdauer stärkt, kann auch der Forscher noch nicht genau beantworten. Dass der Stoffwechsel des Muskels beeinflusst wird, das ist nachweislich erwiesen. Ziel ist durch gezielte Stretching-Übungen verletzungsfrei und ausdauernder durch das Training oder den Wettkampf zu kommen.
</p>

<p>
	Im Prinzip wusste es bis dato jeder, nur angewendet wird es nur von wenigen. Gerade im Bereich der Hobbysportler sollte nun endlich auch ein Umdenken erfolgen, von nun an nur noch mit aufgewärmten Muskelpartien durch den sportlichen Feierabend. Der Körper sagt Danke und schließlich freut sich auch jeder über eine Leistungssteigerung.
</p>

<div>
	Copyright: Ting Hoo | Thinkstock Images
</div>

<div>
	Quelle: <span><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22233788" rel="external nofollow">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22233788</a></span>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4347</guid><pubDate>Sun, 27 Mar 2016 09:39:09 +0000</pubDate></item><item><title>Artikel 13 verabschiedet - schlecht f&#xFC;r Physiotherapeuten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/artikel-13-verabschiedet-schlecht-fuer-physiotherapeuten-r4501/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2019_03/530786943_artikel13-physiotherapeuten-Kopie.jpg.875fc95fd0c8258d9a8f21b57afcd8fd.jpg" /></p>

<p>
	Liebe Kollegen,
</p>

<p>
	heute ist kein guter Tag für uns Physiotherapeuten. Heute hat das europäische Parlament den allseits diskutierten Artikel 13 durchgewunken.
</p>

<h2>
	Was beinhaltet der Artikel 13?
</h2>

<p>
	Artikel 13 wird von den Machern als Revolution des Urheberrechts angepriesen. Kurs gesagt, <strong>Ziel ist es, dass jeder, der einen Inhalt erschafft</strong> (Musik, Videos, Texte, …) <strong>dafür auch entlohnt wird</strong>. Das ist natürlich absolut in Ordnung und der Gedanke ist tugendhaft. Geht es an die Umsetzung, stößt die Reform an ihre Grenzen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass jede Plattform wie z.B. Youtube für die bereitgestellten Inhalte haftbar ist, sofern sie keine Lizenzgebühr entrichten, doch woher will man wissen, wer für jedes einzelne Werk Urheber ist und wie will man verhindern, dass fremde Inhalte hochgeladen werden? Praktisch geht dies nur, wenn alle Uploads vorher gefiltert werden. Diese <strong>Uploadfilter</strong> müssen dann alle geschützten Werke erkennen und diese herausfiltern. Dies würde mit ziemlicher Sicherheit auch Inhalte filtern, die strittig oder ungeschützt sind. <strong>Das käme einer Inhaltszensur gleich.</strong>
</p>

<h2>
	Wie verlief die Abstimmung zu Artikel 13
</h2>

<p>
	Nachdem am Morgen eine Diskussionsrunde abgehalten wurde, bei der nur wenige Abgeordnete zugegen waren, ging es am Mittag zu Abstimmung. Die Gegner hatten verschiedene Anträge vorgebracht, um Teile der Reform zu verändern. Abstimmung 1 legte jedoch fest, dass die Reform im Ganzen und <strong>ohne Änderungen zur Abstimmung</strong> kommen soll und direkt in der Abstimmung 2 wurde das gesamte Paket mit leichter Mehrheit verabschiedet. Im nächsten Schritt wird der EU-Ministerrat noch darüber abstimmen (wahrscheinlich noch im April 2019 – noch vor der EU Wahl). Wird auch dann der Reform zugestimmt, haben die Länder Europas 2 Jahre Zeit aus der Vorlage einen verbindlichen Gesetzestext zu erstellen. Spannend wird dann sein, ob sich hier Unterschiede von Land zu Land ergeben werden, was das Chaos perfekt machen würde.
</p>

<h2>
	Warum ist das schlecht für Physiotherapeuten
</h2>

<p>
	<strong>Viele werden sich jetzt fragen, an welcher Stelle sie dies betrifft</strong>. Im Grunde erst einmal gar nicht, sofern man nichts im Internet hochlädt, was nicht sicher eigene Werke sind bzw man die Rechte dafür besitzt.
</p>

<p>
	<strong>ABER</strong>, die Auswirkungen werden alle zu spüren bekommen. <a href="https://www.physiowissen.de" rel="">Physiowissen.de</a> zum Beispiel dient als Forum dem Wissenaustausch. Hierfür können Dokumente und Skripte, im Forum auch Bilder und andere Inhalte bereitgestellt werden, die die Diskussion unterstützen. Dabei ist es natürlich auch möglich und auch schon vorgekommen, dass geschützte Bilder oder Videos bereitgestellt wurden. Wird der Urheber darauf aufmerksam und fordert die Entfernung, müssen wir dem nachkommen um einer Strafe zu entgehen. Selbstverständlich tun wir dies, Urheberrechtsverletzungen dulden wir nicht und werden dies nie tun.
</p>

<p>
	<strong>Diese Haftung wird jetzt jedoch umgedreht. </strong>Fortan sollen alle Plattformbetreiber wie wir es z.B. sind, von vorn herein für Uploads haften. In den Medien wird nur von den großen Plattformen wie Youtube usw gesprochen, aber es betrifft in der aktuellen Fassung alle. Dikussionen, Informationsbeschaffung und damit Wissenaufbau wird wahrscheinlich viel schwerer.
</p>

<p>
	Sollte es am Ende wirklich zur 1:1 Umsetzung des Gesetzes kommen, bleibt uns nur, sämtliche Uploads auf Physiowissen.de abzuschalten. <strong>Wir werden sehen …</strong>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4501</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Therapeuten in der Krise | Missst&#xE4;nde im Jahr 2019</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/therapeuten-kriese-demo-leipzig/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2019_03/therapeuten-demo-leipzig.jpg.3194ce79390ebaa87cda03081fcdc720.jpg" /></p>

<h2>
	Physiotherapeuten  demonstrieren in Leipzig für mehr Anerkennung    
</h2>

<p>
	Physiotherapeuten nehmen, zusammen mit den Schwesternberufen Ergotherapie, Podologie, Masseur, Logopädie und Diätassistenten eine Schlüsselrolle in der medizinischen Versorgung ein und es gibt wohl keinen Patienten, der nicht mit mindestens einer der Therapeutengruppen Erfahrungen hat. Umso wichtiger ist es, auf die massiven Missstände hinzuweisen, denen die Therapeutenberufe ausgesetzt sind. So geschehen am 09.03.2019 in der Innenstadt von Leipzig, riefen die Vereinten Therapeuten (zur Webseite) zur gemeinsamen Demo auf.
</p>

<p>
	Lautstark zogen ca. 1200 Therapeuten unterstützt durch Vertreter der Politik, durch die Innenstadt von Leipzig und den angrenzenden Straßenring, der zeitweise komplett gesperrt wurde. Das sorgt nicht nur bei den damit ausgebremsten Autofahrern, sondern auch bei zahlreichen Besuchern der Stadt für Aufsehen und natürlich Interesse. Eine Frau kam etwas schüchtern auf uns zu und fragte uns, was das Ziel der Demo ist. Nach kurzer Aufklärung kam die direkte Nachfrage: „Ist das wirklich so schlimm? Das habe ich ja gar nicht gewusst“, und begleitete den Demozug spontan mit. Herzlichen Dank dafür, wenngleich es aufzeigt, wie wichtig Aufklärung unserer Patienten ist. Letztlich sind sie eine Macht von 80 Millionen Menschen allein in Deutschland, die es zu mobilisieren gilt.
</p>

<h2>
	Ziele der Therapeuten
</h2>

<p>
	Auf der zentralen Bühne am Leipziger Markt, nimmt der 1. Vorsitzende vom Verein „<a href="https://vereinte-therapeuten.de/" rel="external nofollow">Vereinte Therapeuten</a>“ Thomas Etzmuß das Mikrofon in die Hand und umsteckt die Forderungen, die der Verein seit seiner Gründung verfolgt.
</p>

<h3>
	Anhebung der Vergütung – 30% on Top!
</h3>

<p>
	In den vergangenen Monaten sind die Therapeuten in der Berliner Politik stark in den Fokus gerückt und erste Erfolge in Form besserer Vergütungen sind, nicht zuletzt durch die regelmäßigen Demos, bereits erfolgt.  Doch das reicht nicht, verdienen Therapeuten aktuell noch immer weniger als die meisten Automechaniker, und dabei sollte die Therapie am Menschen das höchste Gut unserer Gesellschaft sein. <strong>Das muss sich ändern!</strong>
</p>

<h3>
	Sitz im Gemeinsamen Bundesausschuss
</h3>

<p>
	Gesundheitliche Themen werden in der Regel im gemeinsamen Bundesausschuss der Regierung besprochen, seine Empfehlungen sind maßgeblich für zukünftige Gesetzte. Leider haben Therapeuten hier nach wie vor nur ein Anhörungsrecht – selbst das nur auf Antrag. Das muss sich ändern um unsere Stimmen dauerhaft und ohne bürokratische Hürden direkt in Berlin vertreten zu können. <strong>Das muss sich ändern!</strong>
</p>

<h3>
	Bundesweite Abschaffung des Schulgeldes
</h3>

<p>
	Physiotherapeuten zahlen für ihre Ausbildung oft bis zu 20000€ und starten dann oft mit Schulden in einen unterbezahlten Job, in dem Fachkräfte händeringend gesucht werden. Ein Paradoxon in dem es erste Bewegung gibt. Erste Bundesländer haben die Schulgeldpflicht bereits aufgehoben, um den Personalmangel in Griff zu bekommen, jedoch ist dies längst nicht überall der Fall.  <strong>Das muss sich ändern!</strong>
</p>

<h3>
	Ende der Rezept-Prüfpflicht
</h3>

<p>
	Behandelt ein Therapeut einen Patienten, bestätigt dieser die Behandlung durch seine Unterschrift. Nach Abschluss des Rezepts, kann der Therapeut jedoch längst nicht sicher sein, für seine Leistungen auch bezahlt zu werden. Häufig kommt es durch Formfehler in der Ausstellung zur Absetzung eines Teils oder des gesamten Rezeptes, er erhält keinen Lohn für seine bereits geleistete Arbeit. Dieses Risiko trägt allein die Therapeutin bzw. der Therapeut. Die Prüfung des Rezepts auf alle Vorgaben und Feinheiten des Gesetzgebers ist ein Mehraufwand und Risiko, welches nicht Sache der Therapeuten sein darf. Vielmehr könnte man in der heutigen Zeit erwarten, dass die Software der Arztpraxen so eingestellt werden kann, dass sowieso nur gültige Verordnungen ausgestellt werden können. <strong>Das muss sich ändern!</strong>
</p>

<h2>
	Presseecho zur Demo in Leipzig
</h2>

<p>
	Die lautstarke Stimme der Demo in Leipzig, ist auch den Medien nicht entgangen.
</p>

<p>
	<strong>ZDF heute journal vom 9.03.2019 – „Proteste gegen Arbeitsbedingungen – Therapeuten in der Dauerkrise“ </strong>(<a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-9-maerz-2019-102.html" rel="external nofollow">zur Mediathek</a> – ab Minute 5:00)
</p>

<p>
	<em>„Heute demonstrierten in Leipzig etwa 1000 Therapeuten für bessere Entlohnung und Arbeitsbedingungen. Die Änderungen, die Gesundheitsminister Spahn verspricht, gehen ihnen nicht weit und kommen nicht schnell genug. […] über einen Beruf, den ohnehin nur Menschen mit Idealismus wählen. Sie verdienen faire Gegenleistung.“</em>
</p>

<p>
	<strong>MDR Aktuell „Wut im Bauch – hunderte Therapeuten demonstrieren in Leipzig“</strong> (<a href="https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video-281590_zc-7748e51b_zs-1638fa4e.html" rel="external nofollow">zum Artikel</a>)
</p>

<p>
	„Wir brauchen sie immer dringender und wir brauchen immer mehr, weil unsere Gesellschaft immer älter wird und trotzdem sind die Arbeitsbedingungen für Therapeuten mehr als unbefriedigend.“ […] „ … an zahlreichen Fachschulen kostet die Ausbildung über 20000€. Für viele Therapeuten ist ein Berufseinstieg mit Schulden also vorprogrammiert. „
</p>

<p>
	<strong>MDR.de – „Therapeuten warnen in Leipzig vor bundesweiter Unterversorgung“</strong> (<a href="https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/therapeuten-demonstration-leipzig-bezahlung-buerokratie-unterversorgung-100.html" rel="external nofollow">zum Artikel</a>)
</p>

<p>
	<em>„Eine kleine Umfrage unter den Demonstranten zeigte, dass sich Therapeuten aus der ganzen Republik beteiligt haben. Ihre wichtigsten Anliegen sind ganz unterschiedlich: "Ich komme aus dem Main-Taunus-Kreis und demonstriere insbesondere gegen den Bürokratiewahnsinn. Wir werden praktisch davon abgehalten, unsere Patienten so zu behandeln, wie es eigentlich notwendig wäre.“</em>
</p>

<p>
	<strong>LVZ.de „1000 Therapeuten demonstrieren in Leipziger Innenstadt“ </strong>(<a href="http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/1000-Therapeuten-demonstrieren-in-der-Leipziger-Innenstadt" rel="external nofollow">zum Artikel</a>)
</p>

<p>
	<em>„Plakate wie „Therapieberufe sind kein Ehrenamt“ oder „Eigentlich brenne ich für meinen Beruf – die Politik lässt mich ausbrennen“ skizzieren das Empfinden geringer Wertschätzung, die sich Logopäden, Masseure, Physiotherapeuten, Podologen, Diätassistenten oder Ergotherapeuten nicht mehr bieten lassen wollen.“</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4500</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Petition zur Schulgeldfreiheit an Physiotherapie Privatschulen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/petition-zur-schulgeldfreiheit-an-physiotherapie-privatschulen-r4499/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2019_02/1017436420_2019-02-2012_15_55-SchulgeldfreiheitfrPhysio-ErgotherapeutenundLogopdenanPrivatschulen-.png.4ed3caa99254b0c8b188465820b4ec20.png" /></p>
<p>
	Liebe Kollegen,
</p>

<p>
	Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten werden aktuell auf dem Arbeitsmarkt stark gesucht (zur <strong><a href="https://www.physiotherapie-jobs.com" rel="external nofollow">Physiotherapie Stellenbörse</a></strong>). Grund genug auch für die Politik zu handeln, so haben bereits die ersten Bundesländer wie Schleswig Holstein oder NRW das Schulgeld für die Ausbildung zum Teil abgeschafft; von einer bundeseinheitlichen Lösung ist man aber noch weit entfernt. 
</p>

<p>
	Physiotherapeuten sind genau wie alle anderen Heilmittelerbringer das Rückgrat des Gesundheitssystems, jedoch wird diese zentrale Säule kaum in der Bevölkerung sichtbar anerkannt. Das geht so weit, dass man für die Ausbildung selbst zahlen muss, während vergleichbare Berufsgruppen wie Krankenpfleger und Krankenschwestern vom ersten Tag an eine Ausbildungsvergütung erhalten.
</p>

<p>
	Bei openPetition wurde daher jetzt eine Petition gestartet, mit der der Gesetzgeber auf diesen Missstand hingewiesen und im Idealfall auch zum Handeln animiert werden soll. Petitionen leben natürlich immer vom Mitmachen. 
</p>

<p>
	Mitmachen können Sie unter folgendem Link: <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/schulgeldfreiheit-fuer-physio-ergotherapeuten-und-logopaeden-an-privatschulen" rel="external nofollow">https://www.openpetition.de/petition/online/schulgeldfreiheit-fuer-physio-ergotherapeuten-und-logopaeden-an-privatschulen</a>
</p>

<p>
	Danke für jede Stimme <span><img alt=":)" data-emoticon="" height="20" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" srcset="https://www.physiowissen.de/uploads/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/emoticons/smile.png"> </span>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4499</guid><pubDate>Wed, 20 Feb 2019 11:28:08 +0000</pubDate></item><item><title>Top 5 Nahrungserg&#xE4;nungsmittel f&#xFC;r Sportler</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/top-5-nahrungserg%C3%A4nungsmittel-f%C3%BCr-sportler-r4494/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2018_11/116019870_sport-nahungsergzungsmittel-min.jpg.276c16178e94714a75e767f5b19143e6.jpg" /></p>
<p>Sind Sie derzeit auf einem Fitnessplateau gefangen? Möchten Sie wieder ins Fitnessstudio zurückkehren und anfangen in Form zu kommen? Es gibt Dutzende von Nahrungsergänzungsmittel für Sportler auf dem Markt, aber nicht alle sind gleich. Einige erhöhen das Muskelwachstum. Andere helfen beim Ausdauersport. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die fünf besten Nahrungsergänzungsmittel, die jeder Sportler kennen sollte. 
</p>

<h2>
	1. Die Multivitamine 
</h2>

<p>
	Multivitamine sind ausgezeichnete Nahrungsergänzungsmittel für Sportler und Nicht-Sportler gleichermaßen. Obwohl sie das Muskelwachstum nicht direkt fördern, können Multivitamine Ihnen helfen, gesünder zu bleiben. Weniger Krankheitstage bedeuten mehr Tage im Fitnessstudio. <br>
	Es gibt eine Reihe von Multivitaminen auf dem Markt. Wie wählt man das beste Multivitamin aus, das einem alles bietet, was man braucht? <br>
	Stellen Sie sicher, dass Ihr Multivitamin enthält: 
</p>

<ul><li>
		Vitamine C, A, E, D und K 
	</li>
	<li>
		<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vitamin_B" rel="external nofollow">Die B-Vitamine</a> (Thiamin, Riboflavin, B6, Folsäure, etc.) 
	</li>
	<li>
		Kalium 
	</li>
	<li>
		Zink 
	</li>
	<li>
		Kalzium 
	</li>
	<li>
		Magnesium 
	</li>
</ul><p>
	Ihr Multivitamin sollte 100% der Vitamine und Mineralien liefern, die Sie täglich benötigen. Es gibt auch Stoffe, die speziell auf Männer oder Frauen zugeschnitten sind. Männer und Frauen benötigen physiologisch unterschiedliche Dosen von Vitaminen und Mineralien. 
</p>

<h2>
	2. Die BCAAs (Branch Chain Amino Acids) 
</h2>

<p>
	Möchten Sie einen schlanken Körperbau? Machen Sie neben dem intermittierenden Fasten auch ein hochintervalides, HIIT Kardio-Training? Wenn ja, können Sie mit Aminosäuren mit Verzweigungsketten nichts falsch machen. Neben Kohlenstoffatomen enthält eine verzweigtkettige Aminosäure Valin, Leucin und Isoleucin. Die Wirkung dieser drei Aminosäuren kann dazu beitragen, dass Ihr Körper besser Protein bildet. Sie spalten Ihre Muskeln, während Sie Gewichte heben. Deshalb müssen Sie vor und nach dem Training Protein konsumieren. 
</p>

<p>
	Aber, wenn Sie schwerere Gewichte in den kürzeren Wiederholungen anheben oder HIIT Trainings durchführen, dann müssen Sie für einen optimalen Effekt auch supplementieren. BCAAs sind dabei eine beliebte Option. Es gibt BCAA Power Riegel, Shakes und Pulver zur Auswahl. 
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="756" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2018_11/1841604577_sport-nahungsergzungsmittel-min.jpg.e23e4beb29c0d8f953f8034dc5f01dac.jpg" rel=""><img alt="432877111_sport-nahungsergzungsmittel-min.thumb.jpg.af34fa7af1c0a11939e53abc23bff907.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="756" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2018_11/432877111_sport-nahungsergzungsmittel-min.thumb.jpg.af34fa7af1c0a11939e53abc23bff907.jpg" width="1000" data-ratio="66,8"></a>
</p>

<h2>
	3. Das Magnesium 
</h2>

<p>
	Magnesiummangel kann zu Muskelschwäche und Müdigkeit führen. Wenn sich Ihre Muskeln in diesem Zustand befinden, kann kein Training das Problem lösen. Sie können Ihrem Körper tatsächlich mehr Schaden als Nutzen zufügen, wenn Sie trainieren, während Sie einen Magnesiummangel haben. Ohne genügend Magnesium könnten Sie anfälliger für Verletzungen werden. Fühlen Sie sich müder als sonst? Haben Sie kürzlich Appetitlosigkeit oder Schlaflosigkeit erlebt?
</p>

<p>
	Magnesium ist auch für unseren Daueraktiven Muskel wichtig: das Herz. Hier bieten sich besonders Kombinationen mit Coenzymen an um auch der "Pumpe" <a href="https://www.bioprophyl.de/herzkraft.html" rel="external follow">mehr Herzkraft zu verleihen</a>. Neben der Beeinträchtigung der Muskulatur wirkt sich der Magnesiummangel auch auf das geistige Wohlbefinden aus. Wenn Sie sich nicht gut fühlen, werden Sie wahrscheinlich nicht Ihr Bestes geben. Es gibt Magnesiumpräparate auf dem Markt. Ansonsten gibt es auch andere, köstliche Magnesiumquellen, darunter dunkle Schokolade und Avocado.
</p>

<h2>
	4. Das Molke-Protein 
</h2>

<p>
	Seit Jahren ist Molkeprotein ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel nach dem Training, das Sportler zur Regeneration verwenden. Wie BCAAs hilft Molkenprotein bei der Proteinsynthese. Und wie BCAAs ist auch Molkeprotein eine häufige Ergänzung unter den Kraftsportlern. Menschen, die Fett verbrennen wollen, neigen dazu, Molkenprotein zu sich zu nehmen. Während es hilft, Muskeln zu entwickeln, unterstützt Molkenprotein den Stoffwechsel Ihres Körpers. <br>
	Molkeprotein-Drinks [<a href="https://amzn.to/2DHODck" rel="external nofollow">jetzt bei Amazon finden</a>] und -Pulver sind besonders leckere Nahrungsergänzungsmittel für Sportler! 
</p>

<h2>
	5. Omega-3-Fettsäuren 
</h2>

<p>
	Omega-3-Fettsäuren leisten mehr, als die Muskeln zu stärken. Fischöle sind für die kardiovaskuläre Gesundheit unerlässlich. Sie helfen, Ihre Hormone, Ihre Herzfrequenz und Ihren Blutdruck zu regulieren und senken sogar Ihren Blutdruck. Sie sind auch eine Ergänzung zu Ihrer psychischen Gesundheit. 
</p>

<p>
	Es gibt viele Fischöltabletten auf dem Markt. Aber man kann nie etwas falsch machen, wenn man Heilbutt, Lachs, Makrele oder Forelle kocht. Für die Vegetarier und Veganer eignen sich auch pflanzliche Omega-3-Fettquellen, wie beispielsweise Leinsamen und Chiasamen. Peppen Sie doch einfach Ihr nächstes Müsli oder den nächsten Smoothie damit auf! 
</p>

<p>
	Um Ihr Bestes zu geben, brauchen Sie eine tägliche Anwendung, die Sie energetisiert und gesund hält. Durch die Nahrungsergänzungsmittel leisten Sie nicht nur Ihr Bestes, sondern fühlen sich auch am wohlsten. Worauf warteten Sie noch? Schnüren Sie Ihre Schuhe, joggen Sie zum Bioladen und geben Sie Ihrem Körper den Treibstoff und die Nährstoffe, die er verdient!
</p>

<small>Foto: depositphotos.com | 	AllaSerebrina | #223174404</small>
]]></description><guid isPermaLink="false">4494</guid><pubDate>Fri, 16 Nov 2018 14:55:32 +0000</pubDate></item><item><title>EMS Training in der Physiotherapie?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/ems-training-in-der-physiotherapie-r4492/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2018_08/ems-training.jpg.7ef1542ea5635e7e1706bb4d5531499c.jpg" /></p>

<p>
	Das EMS Training wird immer beliebter, doch kann man mit der EMS-Methode tatsächlich abnehmen. Viele Menschen zwängen sich in ganz enge Anzüge, um den klassischen Sport zu Hause oder im Fitnessstudio zu ergänzen. In diese Anzüge sind Elektroden eingearbeitet, die Strom-Impulse sollen nun die Muskeln trainieren und die Pfunde purzeln lassen. Was ist nun dran, diese neue Fitness-Methode hat Vor- und Nachteile. Welche das sind und wie das EMS Training wirkt, erfahren Sie in folgendem Artikel.
</p>

<h2>
	Was ist eigentlich EMS-Training?
</h2>

<p>
	EMS bedeutet Elektro-Myo-Stimulation, einfacher gesagt ist es ein Elektro-Stimulations-Training, das den Muskelaufbau ganz wesentlich verbessert. Normalerweise leiten unsere Nerven die Impulse bei körperlicher Anstrengung vom Gehirn an die Muskeln weiter. Das EMS-Training unterstützt diesen Prozess, während Bewegungen ausgeführt werden, wird ein sehr niedriger Strom-Impuls an die Muskeln geleitet und so soll die natürliche Kontraktion verstärkt werden. Die Muskeln werden also durch elektrischen Strom trainiert. <a href="https://www.stimawell-ems.de" rel="external nofollow">Mehr Informationen finden Sie hier</a>.
</p>

<h2>
	Trainieren unter Strom?
</h2>

<p>
	Der Stromimpuls wird bei diesem Training durch Elektron erzeugt, die in einen speziellen Anzug eingearbeitet sind. Dieser Ganzkörper-Anzug wird zunächst mit Wasser eingesprüht, einfach um die Leitfähigkeit der Elektroden zu erhöhen. Über einen Regler können Sie jede Muskelgruppe erreichen und ganz gezielt trainieren. Das ist natürlich bei allen Geräten anders, je nach Ausstattung können Sie Brust, Bauch, Schultern, Arme, Beine, usw. stimulieren. 
</p>

<h2>
	Gute Erfolge in der <a href="https://www.physiowissen.de" rel="">Physiotherapie</a> 
</h2>

<p>
	Die Physiotherapie setzt Reizstrom schon seit vielen Jahren ein, hier werden ganz gezielt Muskeln aufgebaut oder es wird Muskelschwund vorgebeugt. Das wird beispielsweise nach einer Operation an den Beinen oder am Knie praktiziert. Natürlich müssen Sie dazu nicht in Anzüge schlüpfen, in der Physiotherapie werden die Elektroden direkt auf die Haut geklebt. Auch hier hat EMS schon große Erfolge erzielt, allerdings wird diese Methode nur kurzfristig als zusätzliche Reha-Maßnahme zum Muskelaufbau angewendet. 
</p>

<h2>
	Wie wirkt EMS auf die Muskeln 
</h2>

<p>
	Die Muskeln wachsen durch das regelmäßige Zusammenziehen. Egal ob dies nun durch Aktivitäten erfolgt oder ob Strom-Impulse verursacht werden. Also werden die Muskeln gestärkt, ohne dass Sie sich viel bewegen müssen. Das EMS-Training hat eine gute Wirkung auf den Muskelaufbau, das ist mittlerweile von Wissenschaftlern bestätigt worden. Die Rückenmuskulatur wird gestärkt und neueste Studien behaupten sogar, dass man manchen Krankheiten vorbeugen kann. Allerdings gibt es noch keine Resultate, wie sich EMS bei einer Langzeitstudio bewährt. <br />
	<br />
	Das EMS-Training ist auf alle Fälle sehr effektiv, die Muskeln wachsen viel schneller, als das bei normalem Krafttraining zu erzielen ist. Die ersten Erfolge sollen schon nach wenigen Trainingseinheiten zu sehen sein. <strong>Probieren Sie es aus !</strong>
</p>

<p>
	Ein Trainer zeigt Ihnen, welche Muskeln trainiert werden sollen und er regelt auch die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrode" rel="external nofollow">Elektroden</a>. Der Strom verursacht im Körper keine Schmerzen, ein leichtes Kribbeln ist allerdings normal. Hierbei kommen Klassiker, wie etwa Situps und Kniebeugen zum Einsatz, aber auch gewisse Anspannungsübungen. Das EMS-Training ist optimal, wenn es ein- oder zweimal in der Woche ausgeführt wird. 15 bis 20 Minuten reichen übrigens. Öfter sollten Sie dieses Training nicht anwenden, der Körper braucht seine Erholungsphasen. 
</p>

<h3>
	Ohne Anstrengung schlank werden? 
</h3>

<p>
	Das EMS-Training müsste doch für „Faule“ ein wahrer Segen sein. Doch so einfach ist es nicht, die Stromimpulse regen zwar die Muskeln zum Wachstum an, aber das Training ist anstrengend und selbst kleinste Bewegungen können Ihre ganz Kraft erfordern. Beim EMS-Training soll der Kalorienverbrauch rund 17 % höher sein, als bei einem normalen Krafttraining. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, ein Sport-Programm dauert in aller Regel länger als nur 20 Minuten, also werden dadurch auch viele Kalorien verbraucht. 
</p>

<h2>
	EMS ist kein Ersatz für das normale Training 
</h2>

<p>
	EMS regt zwar den Muskelaufbau an, aber es ist kein Ersatz für das Ausdauer- und Krafttraining. Durch das Ausdauertraining wird die Koordination gestärkt, das Herz-Kreislauf-System positiv unterstützt und die Gelenke werden gefördert. EMS kann also nur unterstützend wirken, das körperliche Training aber niemals ersetzen. Für diese Methode gibt es viele Befürworter, aber auch Skeptiker. Wenn Sie es nicht übertreiben, ist EMS aber durchaus gesund und für die Muskeln sehr förderlich. Einige Menschen klagen über Kopfschmerzen, Übelkeit, Kreislaufproblemen, Muskelkater, ..  
</p>

<p>
	Die Herzmuskulatur wird jedoch nicht beeinträchtigt, die Strom-Impulse sind sehr schwach und können dem Herzen gar nichts anhaben. Nicht geeignet ist EMS jedoch für Personen mit einem Herzschrittmacher, Krebs, Epilepsie, Kreislauferkrankungen, Implantaten, usw. Auch während einer Schwangerschaft ist das Training mit EMS nicht gerade zu empfehlen. Ein großer Nachteil sind die Kosten, 20 Minuten kosten beim EMS-Training schon mal 20 bis 25 Euro. Wenn Sie also einmal pro Woche trainieren, kostet das auf Jahr gesehen durchaus 1.000 bis 1.300 Euro. Dennoch sollten Sie ins Fitnessstudio gehen und nicht auf eigene Faust loslegen. Hier ist stets ein professioneller Trainer vorhanden und bei vielen Anbietern erhalten Sie ein Trainingsprogramm, das auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 
</p>

<p>
	Fazit: Das EMS-Training ist eine sehr gute Möglichkeit, auch mit wenig Zeitaufwand die Muskeln zum Wachstum anzuregen. Vergessen Sie jedoch niemals, dass EMS kein Ersatz für das herkömmliche Training ist und beim Laufen oder Joggen bewegen Sie sich viel an der frischen Luft, was wiederum den ganzen Körper zugute kommt.
</p>

<p>
	Foto: Depositphotos 115137816 /C/ racorn
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4492</guid><pubDate>Sun, 05 Aug 2018 19:09:00 +0000</pubDate></item><item><title>Fachkr&#xE4;ftemangel in der Physiotherapie - Reisende muss man aufhalten!</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/fachkr%C3%A4ftemangel-in-der-physiotherapie-reisende-muss-man-aufhalten-r4491/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2018_06/physiotherapie-fachkraeftemangel_rgb.jpg.7cd5868341e00799a0c16d03d317cd62.jpg" /></p>

<p>
	<em>Die Situation hat sich auch im vergangenen Jahr weiter zugespitzt. Gute und qualifizierte Physiotherapeuten werden händeringend gesucht – und immer seltener gefunden. Das Finden und Binden von Mitarbeitern wird zur Herausforderung für Arbeitgeber, die sich ins Zeug legen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.</em>
</p>

<p>
	<a href="https://www.up-aktuell.de/aktuell/2018/02/fachkraeftemangel-mitarbeitersuche-in-der-physiotherapie-dauert-im-schnitt-151-tage-39402.html" rel="external nofollow">Die Zahlen, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurden</a>, sprechen eine eindeutige Sprache: In zehn von 16 Bundesländern herrscht akuter physiotherapeutischer Fachkräftemangel. Die <strong>Vakanzzeit offener Stellen beträgt mehr als 150 Tage</strong>. Fast ein halbes Jahr lang bleiben also Stellen unbesetzt. Stellen, die dringend benötigt werden. Das ist ärgerlich: für Patienten, die lange auf ihre Behandlung warten oder sogar abgewiesen werden müssen, für angestellte Physiotherapeuten, die mit Überstunden und Dauerstress zu kämpfen haben und nicht zuletzt für Arbeitgeber, die das Potenzial ihres Unternehmens nicht voll abrufen können.
</p>

<p>
	Die Gründe für den Engpass sind vielfältig und teilweise hausgemacht. Der demografische Wandel sorgt für einen <strong>stetig steigenden Bedarf an physiotherapeutischen Anwendungen</strong>, den es zu decken gilt. Demgegenüber stehen allerdings <strong>rückläufige Ausbildungszahlen</strong>, eine <strong>steigende Quote von Ausbildungsabbrechern</strong> sowie die <strong>fehlenden Entwicklungsperspektiven</strong> von Angestellten. Und genau an dieser Stellschraube können Arbeitgeber ansetzen.
</p>

<h2>
	Mitarbeiterbindung durch duales Studium
</h2>

<p>
	Um Angestellten berufliche Perspektiven zu ermöglichen, sie gleichzeitig an die Praxis zu binden und sich als attraktiver Arbeitgeber am Markt zu positionieren, ist das Anbieten eines berufsbegleitenden Fernstudiums das ideale Werkzeug. Institute wie die <a href="https://www.ist-hochschule.de/fitness-und-gesundheit?utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=fachartikel&amp;utm_campaign=physiowissen_fachartikel_juli2018_hochschule_fachbereich_gesundheit" rel="external nofollow">IST-Hochschule für Management</a> in Düsseldorf bieten zahlreiche nebenberufliche Qualifizierungen für motivierte Physiotherapeuten an. Im dualen Studium können sie Bachelor- und Masterabschlüsse erwerben und gleichzeitig weiterhin in der Praxis tätig sein. Eine hohe zeitliche Flexibilität bei der Studienplanung, nur wenige Präsenzphasen und gut aufbereitete Studienmaterialien, die auch online zur Verfügung stehen sorgen für eine gute Vereinbarkeit von Job und Studium.
</p>

<p>
	Das ist eine <strong>Win-win-Situation für</strong> alle Beteiligten. Der <strong>Arbeitgeber bietet den Angestellten</strong> berufliche Perspektiven und bindet sie gleichzeitig über Jahre an seine Praxis. Der Angestellte hingegen kann sich weiterentwickeln, ohne die finanziellen Einbußen eines Vollzeitstudiums in Kauf nehmen zu müssen. Die Studienkosten kann der Arbeitgeber bezuschussen oder komplett übernehmen. Ein Finanzierungsmodell anzubieten, dass die Rückzahlung über die nächsten Jahre regelt oder beim Verlassen der Praxis ist eine branchenübliche Variante.
</p>

<h2>
	Stark im War for Talents
</h2>

<p>
	Aber auch bei den kostengünstigeren und deutlich <a href="https://www.ist.de/gesundheit-und-wellness/gesundheit?utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=fachartikel&amp;utm_campaign=physiowissen_fachartikel_juli2018_studieninstitut_fachbereich_gesundheit" rel="external nofollow">kürzeren Weiterbildungen</a> und Qualifizierungsmaßnahmen sollten sich Praxisinhaber finanziell beteiligen und ihre Mitarbeiter in jeglicher Form unterstützen. Das schützt vor beruflicher Unzufriedenheit und daraus resultierender Abwanderung. So bleiben der Praxis zufriedene und gut ausgebildete Fachkräfte erhalten und sie positioniert sich gleichzeitig als attraktiver und Perspektiven bietender Arbeitgeber im härter werdenden War for Talents am Arbeitsmarkt.
</p>

<p>
	Weitere Informationen zu den Studiengängen und Weiterbildungsangeboten finden Sie auf <a href="https://www.ist-hochschule.de/?utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=fachartikel&amp;utm_campaign=physiowissen_fachartikel_juli2018_hochschule_startseite" rel="external nofollow">www.ist-hochschule.de</a> und auf <a href="https://www.ist.de/?utm_source=physiowissen&amp;utm_medium=fachartikel&amp;utm_campaign=physiowissen_fachartikel_juli2018_studienintitut_startseite" rel="external nofollow">www.ist.de</a>.<br />
	Fotos Copyright: ist.de 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4491</guid><pubDate>Fri, 29 Jun 2018 10:54:45 +0000</pubDate></item><item><title>Neue Medical Schuhe von HAIX - Helden im Praxisalltag</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/neue-medical-schuhe-von-haix-helden-im-praxisalltag-r4490/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_10/03322_web-editorial_be-air_1280x600px_102017_website-min.jpg.2cb87bef55144ab805167c51eb9a82ef.jpg" /></p>

<p>
	Der für seine Funktionsschuhe bekannte High-Tech-Hersteller HAIX aus Mainburg in Bayern bringt ein neues Modell auf den Markt, das besonders für den Einsatz in Krankenhäusern und Praxen entwickelt wurde. Der BLACK EAGLE AIR eignet sich für den Physio- und Fitnessbereich sowie für die Arbeit in Arztpraxen und Krankenhäusern. Das attraktive Design verleiht dabei einen rundum sportlichen Look.
</p>

<h2>
	Jetzt noch Tragetester werden!
</h2>

<p>
	Seid die ersten, die den neuen Schuh testen: <strong>Noch bis zum 10. November 2017 könnt Ihr euch für einen Tragetest bewerben</strong>. HAIX sucht Tester, die im Krankenhaus-, Therapie- und Praxisbereich tätig sind, und den Medical Schuh im Berufsalltag auf Herz und Nieren prüfen. Die Bewerbung für den Tragetest und weitere Infos findet Ihr unter: <a href="https://www.haix.de/medical?utm_source=physiowissen.de&amp;utm_medium=Editorial&amp;utm_campaign=Directbooking" rel="external nofollow">www.haix.de/medical</a>
</p>

<h3>
	Sicher unterwegs mit stabilisierender Ferse und rutschfester Sohle
</h3>

<p>
	<strong>Physiotherapeuten sind Vorbild</strong> für Patienten und möchten auch selbst den ganzen Tag über sicher und bequem Gehen und Stehen. Der Fersenbereich des BLACK EAGLE AIR ist besonders stabilisierend gestaltet. Das sorgt für eine optimale Fußführung und verhindert, dass das Fußgelenk stark beansprucht wird. Die spezielle Gummisohle dämpft jeden Schritt und ist so zusätzlich extra gelenkschonend. Insgesamt sorgen beste ergonomische Eigenschaften für ein angenehmes Tragegefühl im Arbeitsalltag, damit Physiotherapeuten selbst leistungsfähig bleiben und zu hundert Prozent auf ihre Patienten eingehen können.
</p>

<p>
	Die sogenannten <strong>Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle (SRS)</strong> sind die meisten Arbeitsunfälle, die im Praxis- und Krankenhausbereich passieren. Der BLACK EAGLE AIR besitzt eine besonders rutschfeste Sohle aus Spezialgummi und ein robustes Profil. So wird das Ausrutschen verhindert und glatte, nasse oder rutschige Böden stellen keine Gefahr mehr dar.
</p>

<p>
	Der ausgeklügelte Schnellverschluss des Smart Lacing Systems spart Zeit: Wenn es schnell gehen muss, einfach Verschluss hochziehen und das Ende in der praktischen Schnürsenkeltasche verstauen. So sind auch die Schnürsenkel sicher untergebracht und stellen kein Stolperrisiko dar. Außerdem geben die zusätzlich mitgelieferten Schnürsenkel in drei verschiedenen Farben, grün, rot und blau, jedem Schuh einen individuellen Look, während die hellen Grundfarben der Schuhe auf den Praxisalltag abgestimmt sind. Das Damenmodell ist in grey-white erhältlich, die Herrenvariante in grey-silver. Damit die helle Farbe des BLACK EAGLE AIR erhalten bleibt und hygienischer Tragekomfort sichergestellt ist, ist der Schuh bei 30 Grad waschbar.
</p>

<h3>
	Luftig-leichter Tragekomfort den ganzen Tag
</h3>

<p>
	Der Praxisschuh ist insbesondere auf den Arbeitsalltag im Innenbereich abgestimmt. Eine hochwertige Mikrofaser/Textil Kombination macht den BLACK EAGLE AIR leicht und atmungsaktiv. Das sorgt für ein angenehmes Tragegefühl den ganzen Tag. Die spezielle Sohle verhindert außerdem unschöne Spuren auf dem Praxisboden.
</p>

<p>
	Die Schuhe von HAIX für den Medical Bereich sind zudem vollkommen metallfrei. Damit ist auch in Bereichen mit statischer Aufladung ein sicherer Tritt gewährleistet.
</p>

<p>
	Zusammengefasst ist der BLACK EAGLE AIR von HAIX also ein Schuh der speziell für den Arbeitsalltag in medizinischen Berufen sowie für den Physiotherapie- und Fitnessbereich entwickelt wurde und auf die Bedürfnisse von Physiotherapeuten, Arzthelfern, Krankenschwestern und Pflegern abgestimmt ist. Mit dem leichten Material und der praktischen Sohle eignet er sich besonders für die Arbeit im Innenbereich. Das sportive Design verleiht dem funktionellen Schuh schließlich ein rundum sportliches Gesamtbild.
</p>

<p>
	Erhältlich ist der BLACK EAGLE AIR auf <a href="https://www.haix.de/?utm_source=physiowissen.de&amp;utm_medium=Editorial&amp;utm_campaign=Directbooking" rel="external nofollow">www.haix.de</a> - dort findet Ihr auch weitere Modelle, zum Beispiel für den Freizeitbereich.
</p>

<p>
	Dieser Artikel wurde vom Hersteller gesponsert. 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4490</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Reha und Physiotherapie bei Krebs</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/reha-und-physiotherapie-bei-krebs-r4489/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_10/59ef065066b1a_krebs-rehabilitation-kostentrger-min.jpg.e7e795a1407cff33890676b7123e3a74.jpg" /></p>

<p>
	Eine nahtlose Rückkehr in den Alltag scheint für viele an Krebs Erkrankte nach den Behandlungen unmöglich. Oft hat man mit psychischen Problemen zu kämpfen und der Körper ist geschwächt. Hier ein Einblick, welche Rehamöglichkeiten es gibt und welche Kostenträger die Behandlungen übernehmen.
</p>

<p>
	Um dem Patienten Hilfe beim Start in einen neuen Lebensabschnitt zu bieten, ist eine therapiebegleitende Krankengymnastik äußerst wichtig. Dabei wird der Kreislauf angeregt und die Muskulatur gekräftigt. Wenn infolge gestauter Lymphflüssigkeit etwa ein Bein geschwollen ist, kann Lymphdrainage zur Anwendung kommen, um die Beschwerden zu lindern. Insbesondere im Rahmen von Rehabilitationsmaßnahmen wird Wert auf solch aufbauende Therapien gelegt.
</p>

<p>
	Welche spezielle Therapie für einen Krebspatienten die richtige ist, hängt von den individuellen Merkmalen ab. Zu beachten sind hierbei auch das Alter und das Vorhandensein anderer Erkrankungen. Auch die Art des Tumors ist entscheidend für die richtige Therapiewahl. Hierbei sind der Gewebetyp, die Wachstumstendenz, die Größe und die Lage genauso entscheidend wie auch eine etwaige Streuung.
</p>

<p>
	Eine Rehabilitationsbehandlung sollte sich an den Krankenhausaufenthalt anschließen und kann sowohl in ambulanten Einrichtungen als auch in speziellen Rehabilitationskliniken durchgeführt werden. Damit soll eine optimale Versorgung gesichert sein. Mögliche Nebenwirkungen der Krankheit oder der Behandlung sollen verringert und gleichzeitig der Erfolg einer bereits durchgeführten Therapie gefestigt werden. Auch eine Reha bei Krebs wird speziell auf den Einzelnen abgestellt – je nach Art der Erkrankung und dem individuellen Krankheitsverlauf.
</p>

<h2>
	Der zuständige Leistungsträger
</h2>

<p>
	Für Rehabilitationsleistungen sind in Deutschland unterschiedliche Leistungsträger zuständig. Man muss daher klären, wer letztlich die Leistungen bewilligen kann. Um Leistungen zu bekommen, muss eine Reha-Maßnahme selbst beantragt werden. Sie erfolgt nicht automatisch.
</p>

<p>
	Grundsätzlich ist der Antrag beim zuständigen Leistungsträger zu stellen. Da jedoch alle Träger zur Zusammenarbeit verpflichtet sind, wird der Antrag, egal bei wem er gestellt wurde, binnen 14 Tagen an den zuständigen Leistungsträger weitergeleitet. Zudem gibt es deutschlandweit gemeinsame Servicestellen der Rehabilitationsträger, die bei der Inanspruchnahme der Leistungen und der Antragstellung behilflich sind.
</p>

<p>
	<strong>Welcher Kostenträger für ein Anschlussbehandlung (AHB) bzw. eine Reha bei Krebs zuständig ist, muss von Fall zu Fall geprüft werden.</strong>
</p>

<ul><li>
		In der Regel übernimmt Behandlungen, die der Wiedereingliederung ins Berufsleben dienen, die <strong>Rentenversicherung</strong>.
	</li>
	<li>
		Die <strong>Unfallversicherung</strong> ist zuständig, wenn die Behandlungen <strong>aufgrund einer Berufskrankheit</strong> (etwa Hautkrebs bei Betroffenen, die ständig im Freien arbeiten müssen) oder einer arbeitsbedingten Gesundheitsgefahr (wie Einatmen von mineralischem Staub) notwendig geworden sind. Die Krankenversicherung zahlt, wenn Reha-Maßnahmen erforderlich sind, um eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden oder zu lindern.
	</li>
	<li>
		Wenn man <strong>privat versichert</strong> ist, hängt es vom Vertrag ab, ob die Kosten übernommen werden. Das sollte bestenfalls vor dem Zustandekommen des Vertrags geklärt werden. In der Regel werden die Ausgaben für eine Anschlussheilbehandlung aber übernommen.
	</li>
	<li>
		Die <strong>Sozialhilfe</strong> ist als Kostenträger für alle beantragten Maßnahmen zuständig, die nicht in den Zuständigkeitsbereich anderer Reha-Träger fallen.
	</li>
</ul><h2>
	Möglichkeiten einer Reha bei Krebs
</h2>

<p>
	Eine Krebs Reha erfolgt nach der Krebsbehandlung und dauert in der Regel drei bis vier Wochen. Dabei kann es durchaus auch zu Wartezeiten von drei Monaten oder mehr kommen – je nachdem wo man untergebracht wird oder untergebracht werden will. Die Reha kann stationär oder ambulant erfolgen. Eine Verlängerung ist möglich, wenn Arzt oder Klinik die Verlängerung medizinisch-therapeutisch begründen. Grundsätzlich unterscheidet man
</p>

<h3>
	Medizinische Rehabilitation
</h3>

<p>
	Sie umfasst – meist medizinische – Maßnahmen, die auf die Erhaltung oder Besserung des Gesundheitszustands ausgerichtet sind. [5] So regt etwa eine therapiebegleitende Krankengymnastik den Kreislauf an und kräftigt die Muskulatur.
</p>

<h3>
	Berufliche Rehabilitation
</h3>

<p>
	Sie dient der Eingliederung des Krebspatienten in sein vorheriges Arbeitsleben. Dabei kann es sich um Maßnahmen wie Umschulung, Weiterbildung oder Umgestaltung des früheren Arbeitsplatzes auf die jetzigen Bedürfnissen des Erkrankten handeln.
</p>

<h3>
	Soziale Rehabilitation
</h3>

<p>
	Sie zielt auf die Bewältigung der individuellen Anforderungen im Alltag und der Wiedereingliederung in das soziale Umfeld ab. [1] Ist der Patient nicht in der Lage, seinen Haushalt eigenständig zu führen, wird ihm je nach Hilfebedarf eine Haushaltshilfe bewilligt.
</p>

<h3>
	Onkologische Rehabilitation
</h3>

<p>
	Sie gehört zur medizinischen Rehabilitation und wird oft in einer Spezialklinik durchgeführt. Die Reha bei Krebs bietet neben medizinischen Behandlungen u.a. auch Physiotherapie, sportliche Betätigung, psychologische Beratung, Entspannungsverfahren, kreative Therapien und Ernährungsberatung an.
</p>

<h2>
	Wie sehen die Zuzahlungen aus?
</h2>

<p>
	Auf wie viele Behandlungstage die Reha-Zuzahlung begrenzt ist, hängt von der Art der Leistung, von der Dauer der Leistung und vom Kostenträger ab. Zu stationären Vorsorge- und Reha-Maßnahmen muss eine Zuzahlung von 10,- Euro je Tag geleistet werden. Die Zuzahlung ist für die gesamte Dauer der Maßnahme zu zahlen, längstens jedoch 42 Tage.
</p>

<p>
	Bei einer Onkologie Reha unmittelbar im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung muss allerdings für längstens 14 Tage eine Zuzahlung von 10,- Euro je Tag geleistet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen (geringes Einkommen oder ALG II)) können sich Versicherte vollständig oder teilweise von den Zuzahlungen befreien lassen.
</p>

<p>
	Zuzahlungen, die im laufenden Kalenderjahr bereits für eine Krankenhausbehandlung oder AHB geleistet wurden, werden angerechnet.
</p>

<h2>
	Reha bei Krebs für mehr Lebensqualität
</h2>

<p>
	Mit Hilfe spezieller, auf den Krebspatienten abgestellte Reha-Maßnahmen steigt das allgemeine Wohlbefinden des Krebspatienten und seine Beschwerden gehen deutlich zurück. Die positiven Wirkungen bei einer Reha nach Krebs werden noch verstärkt, wenn im Anschluss an die stationäre Rehabilitation weiterhin ambulante Therapien durchgeführt werden. Vor allem wird das Selbstwertgefühl gestärkt und der eigene Körper besser akzeptiert.
</p>

<p>
	Auch wenn eine Krebs Reha in den meisten Fällen äußerst wertvoll ist, muss kein Krebspatient daran teilnehmen. Da eine Rehabilitation immer speziell auf die individuelle Erkrankung abgestimmt wird und die vorangegangenen Behandlungen und Therapien mitberücksichtigt werden, ist eine Teilnahme aber allemal eine Überlegung wert – zumal fast allen Krebspatienten eine Reha zusteht. Die Rahmenbedingungen sind für gesetzlich Versicherte im Sozialgesetzbuch festgelegt (SGB V). Für privat Versicherte und Beihilfeberechtigte gibt es eigene Bestimmungen.
</p>

<p style="text-align:right;">
	Autor: maggie2<br />
	Foto: photographee.eu | depositiphotos.com
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4489</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>TEAP 2019 - Tagung experimentell arbeitender Psychologen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/teap-2019-tagung-experimentell-arbeitender-psychologen-r4498/</link><description><![CDATA[
<p>
	Die Tagung Experimentell Arbeitender Psychologen, kurz TEAP, ist eine psychologische Forschungskonferenz, die bereits seit dem Jahr 1959 in unterschiedlichen Universitäten verschiedener Länder veranstaltet wird. Auf der Konferenz mit langer Tradition finden sich jährlich junge und erfahrenere Wissenschaftler der experimentellen Psychologie ein, um ihr Wissen zu teilen und über Themen zu diskutieren. In der experimentellen Psychologie zu arbeiten bedeutet, sich mit Methoden zu beschäftigen und Experimente durchzuführen. Wissenschaftler dieser Fachrichtung setzen sich so oft mit vielen verschiedenartigen Bereichen der klassischen Psychologie auseinander. <br />
	<br />
	Die TEAP findet seit 1959 zum ersten Mal in England statt. Sie beginnt im Jahr 2019 am Montag, dem 15. April, und endet am Mittwoch, dem 17. April. 
</p>

<h2>
	Aussteller und Sponsoren 
</h2>

<p>
	Auf der TEAP 2019 präsentieren mehr als 400 Wissenschaftler der experimentellen Psychologie. Besucher sind in der Lage, sich mit Psychologen aus Deutschland, Großbritannien und anderen Länder auszutauschen. Sie können außerdem Designs bestaunen, die für die Forschung in den unterschiedlichen psychologischen Bereichen verwendet werden, und dürfen sich mit psychophysiologischen Reaktionen, wie dem Motor Tracker, dem Eye Tracker, EEG und ERP auseinandersetzen. Die Ausstellung beschäftigt sich in diesem Zusammenhang mit Feldern der kognitiven, der biologischen, der sozialen, der klinischen, der pädagogischen und der entwicklungsbasierten Psychologie. 
</p>

<h2>
	Sprecher und Vorträge 
</h2>

<p>
	Die TEAP 2019 wird in einem Zeitraum von 3 Tagen stattfinden. Wie bereits aus den vergangenen Jahren bekannt, werden auch in diesem Jahr täglich Vorträge in verschiedenen Räumen des Konferenzschauplatzes veranstaltet werden. Als wichtiger Sprecher gilt in diesem Jahr Hans-Peter Langfeldt. Der Professor der Goethe Universität aus Frankfurt wird die Veranstaltung mit dem Vortrag „60 Years of TEAP“ eröffnen. Als weitere wichtige Sprecherin wird Jutta Mueller genannt. Die Wissenschaftlerin der Universität in Osnabrück hält einen Vortrag zum Thema „Ontogenetic and phylogenetic roots of gramma learning“. David Shanks, ein Sprecher der Universität aus London, wird außerdem über folgende Problematik reden: „Testing your memory: The many consequences of retrieval on long-term learning and retention”. 
</p>

<h2>
	Konferenzparty und Dinner 
</h2>

<p>
	Die Konferenzparty findet in diesem Jahr am ersten Tag der Konferenz in der Großen Halle der London Metropolitan University statt. Gegen eine kleine Gebühr können hier bis zu 600 Teilnehmer erscheinen und ihren Abend mit Wein, Bier oder Brot ausklingen lassen. Die Londoner Bäckerei hat für den Anlass extra frisches Brot zur Verfügung gestellt. Für die passende Tanzmusik sorgt die Tuxedo Jazz Band aus London. 
</p>

<p>
	Das Konferenzdinner findet am zweiten Tag der Konferenz statt. Im Old Kitchen vom Kenwood House können sich insgesamt 80 Teilnehmer im Zuge eines Drei-Gänge-Menüs verwöhnen lassen. Da die Plätze durch den wenigen Raum sehr gering sind, sollten sich Besucher schnell anmelden, um sich ein Drei-Gänge-Menü zu sichern.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4498</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Lymph&#xF6;dem - was es ist und wie man es behandelt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/lymphodem-was-es-ist-und-wie-man-es-behandelt-r4487/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_06/lymphoedem.jpg.b52e2f4159fd908c874575ab81392fc2.jpg" /></p>
<h2>
	Was ist unter einem Lymphödem zu verstehen
</h2>

<p>
	Bei einem primären oder sekundären Lymphödem handelt es sich um eine proteinreiche Flüssigkeitsansammlung im Interstitium, den Zellzwischenräumen, die medizinisch als chronisch eingestuft wird. Diese Flüssigkeitsansammlung ist optisch sichtbar und auch zu ertasten. In der Regel sind bestimmte Teile des Körpers wie Arme, Beine, Brust bzw. Brustwand betroffen. Allerdings kann ein Lymphödem auch am Kopf sowie dem Hals und den Genitalien auftreten. 
</p>

<h3>
	Unterteilt wird in Lymphödem in vier Schweregrade:
</h3>

<ul>
	<li>
		Grad I latent
	</li>
	<li>
		Grad II reversibel
	</li>
	<li>
		Grad III irreversibel
	</li>
	<li>
		Grad IV Elephantiasis
	</li>
</ul>

<p>
	Häufig erfolgt die Manifestation über Jahre verteilt besonders bei Mädchen und jüngeren Frauen auf.  Bei den Manifestationen wird unterschieden zwischen: 
</p>

<ul>
	<li>
		dem manchmal mit anderen Missbildungen in Verbindung stehenden angeborenen Lymphödem 
	</li>
	<li>
		dem pubertären Lymphödem
	</li>
	<li>
		dem häufigsten zwischen dem 2. bzw. 3. Lebensjahrzehnt sowie während einer <a href="https://www.physiowissen.de/tags/schwangerschaft/" rel="">Schwangerschaft</a>
	</li>
	<li>
		dem seltener auftretenden späten Lymphödem (nach dem 35. Lebensjahr)
	</li>
</ul>

<h2>
	Welche Ursachen können vorliegen
</h2>

<p>
	Eine angeborene Störung (34 % der Erkrankungen) gilt als Ursache für ein primäres Lymphödem. Zu 80 % sind Frauen betroffen. An den Armen tritt es einseitig auf. An den Beinen hingegen in 60 % der Fälle beidseitig, wobei die Ödeme nicht zwingend zeitgleich auftreten. Zuerst tritt die primäre Form an den Zehen und Vorderfüßen auf. Erst mit Fortschreiten der Erkrankung sind auch die Unterschenkel und folgend die Oberschenkel betroffen. 
</p>

<p>
	Meistens basiert das Lymphödem auf einer Aplasie (zu wenige Lymphgefäße) oder einer Hypoplasie (zu enge Lymphgefäße). Allerdings kann es sich auch um eine Lymphangiektasie (Erweiterung von Lymphgefäßen mit einer Störung der Klappen) handeln. Abzuklären ist auch, ob ursächlich eine Lymphknotenfibrose (Fehlanlage von Lymphknoten) vorliegt. 
</p>

<p>
	Bei Schädigungen durch eine Operation, Strahlentherapie oder Fillariosis (Parasiten) bzw. einem Trauma ist die Rede von einem sekundären Lymphödem (Erkrankungsrate verdoppelt zur primären Form). Auch die Bildung von Metastasen oder eine Selbstschädigung kann für ein sekundäres Lymphödem verantwortlich sein. 
</p>

<h2>
	Wie entsteht ein Lymphödem
</h2>

<p>
	Verantwortlich ist eine mechanische Insuffizienz des Lymphgefäßsystems, die dazu führt, dass die interstitielle Flüssigkeit mit Eiweißen und Gewebeflüssigkeit über die Lymphgefäße nicht mehr ausreichend abtransportiert wird. Infolge dessen verbleibt sie im Gewebe, das zwischen den Zellen liegt. 
</p>

<h2>
	Welche Behandlungsformen kommen zur Anwendung
</h2>

<p>
	Damit ein Fortschreiten der Erkrankung vermieden wird, ist eine Behandlung so früh wie möglich zu beginnen. 
</p>

<h3>
	Die Behandlung des primären Lymphödems
</h3>

<p>
	Den zentralen Punkt bildet eine konservative Behandlung, die auf einer physikalischen Entstauungstherapie basiert. Diese wirkt auf die Lymphbildung wie auch den Lymphtransport und die Lymphknoten. Mit einer <strong>physiotherapeutischen <a href="https://www.physiowissen.de/tags/lymphdrainage/" rel="">Lymphdrainage</a></strong> kann eine Verbesserung des Lymphtransports erzielt werden. 
</p>

<p>
	Das Ziel ist die Lymphverschiebung in Bereiche, die frei von Ödemen sind und somit ein Abtransport durch normale Lymphkollektoren erfolgen kann. Der so erzielte stärkere Abtransport basiert auf einer Sogwirkung. Diese wird durch eine Anastomose (eröffnete sowie erweiterte Verbindungen) erzielt, die nun zwischen den Lymphabflussgebieten erfolgen kann. 
</p>

<p>
	Ergänzt wird diese Behandlungsform durch eine <strong>Kompressionstherapie</strong>. Im Rahmen dieser Therapieform wird mit einem Kompressionsverband die erzielte Entstauung konserviert und im weiteren Verlauf optimiert. Nach Erreichen einer Endödematisierung reicht meistens ein Kompressionsstrumpf bzw. eine Kompressionshose. 
</p>

<h3>
	Die Behandlung des sekundären Lymphödems
</h3>

<p>
	Vom Prinzip her verläuft die Behandlung des sekundären Lymphödems identisch mit der eines primären Lymphödems. Die Dauer der Behandlung legt der verordnende Arzt für den Physiotherapeuten mit 30 bis 60 Minuten (je nach Stärke des Ödems) fest und wird in der Regel zweimal pro Woche erfolgen. 
</p>

<p>
	Besteht ein einseitiges Ödem, ist die Behandlung hin zur gesunden Seite zu empfehlen, weil so die Anastomose gefördert werden kann. 
</p>

<p>
	Kennzeichnend ist der zweiphasige Behandlungsablauf. In der <strong>ersten Phase</strong> wird das Ödem reduziert. Dafür werden Bandagen so angelegt, dass in Ruhe und bei Bewegung das Druckgefühl verschwindet. In der <strong>zweiten Phase</strong> steht der Erhalt der Minimierung im Vordergrund. Die individuell nach Maß angefertigte Kompressionsbestrumpfung erfolgt für die Arme mit Klasse II und für die Beine mit Klasse III. 
</p>

<p>
	Bei der primären wie auch der sekundären Behandlung ist zu beachten, dass durch ein <a href="http://www.lymphoedem.net" rel="external nofollow">Lymphödem</a> Komplikationen wie ein Erysipel, ein Lymphangiosarkom oder auch die Entstehung von Dermatomykosen nicht ausgeschlossen werden können. 
</p>

<h3>
	Die kombinierte physikalische Therapie (KPE) nach Asdonk 
</h3>

<p>
	Für diese Behandlungsmethode erhielt Dr. Asdonk 1978 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Sie vereint die manuelle Lymphdrainage mit der Kompressionstherapie und der Bewegungstherapie.
</p>

<p>
	<strong>Das Behandlungsprogramm gestaltet sich folgendermaßen:</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		1-2-mal täglich manuelle Lymphdrainage über 30 bis 60 Minuten
	</li>
	<li>
		Kompressionsbandagierung
	</li>
	<li>
		Gymnastik und Bewegung 
	</li>
</ul>

<h3>
	Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK)
</h3>

<p>
	Hierbei werden geringgradige Lymphödeme mit einem Kompressionsgerät behandelt, wenn der Lymphabfluss noch funktioniert. Das setzt voraus, dass noch keine Operation oder Radiatio von Leisten- oder Beckenlymphen durchgeführt wurde. 
</p>

<p>
	Darüber hinaus ist eine manuelle Lockerung der Fibrosen bei schwergradigen Lymphödemen mit gleichzeitiger manueller Lymphdrainage erforderlich, damit die durch das Kompressionsgerät zum Körper hin gepumpte Lymphflüssigkeit wieder abfließen kann. 
</p>

<h3>
	Die Operation der Lymphgefäße
</h3>

<p>
	Die erste Lymphgefäßoperation, bei der Lymphgefäße des gesunden Beines für die Überbrückung einer Abflussblockade in Lokalanästhesie an die ödematöse Extremität gesetzt werden, erfolgte 1980. Das Verfahren wird als lymphovenöse Anastomosenoperation bezeichnet. Das Verfahren ist in seinen bisherigen Ergebnissen umstritten. 
</p>

<h3>
	Die Behandlung in einer lymphologischen Klinik 
</h3>

<p>
	Diese ist erforderlich, wenn sich die Entstauungstherapie durch kardiale Begleiterkrankungen, Erysipel oder Ulcus cruris (chronische Wunden) erschwert. 
</p>

<p>
	<strong>Über die Ödembehandlung hinaus zu beachten</strong>
</p>

<p>
	Über die genannten Therapieformen hinaus sollte bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion erfolgen, die ggf. von einem Arzt und einem Ernährungsberater begleitet wird. Auch eine angepasste ph-neutrale Hautpflege mit hocheffizienten Wirkstoffen ist unerlässlich.
</p>

<p style="text-align:right;">
	Foto: Fotolia #61095870 | tibanna79
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4487</guid><pubDate>Mon, 26 Jun 2017 13:47:17 +0000</pubDate></item><item><title>Rollstuhlbasketball - Teamsport mit perfekter Inklusion</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/rollstuhlbasketball-sport/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_05/rollstuhlbasketball.jpg.e1628887e2996c2d89c0b9692ecd10fd.jpg" /></p>

<h2>
	Entwicklung von Rollstuhlbasketball
</h2>

<p>
	Die Trendsportart wurde 1946 in den USA erfunden, als einstige Basketballspieler im Krieg schwere Verletzungen erlitten.  Trotz der Kriegsverletzungen wollten die Sportler ihrem Hobby nachgehen und somit wurde der Grundstein für diese Sportart gelegt. Mittlerweile spielen nicht nur Menschen mit körperlicher Behinderung Rollstuhlbasketball, auch Männer und Frauen ohne körperliche Einschränkungen haben diese Disziplin zu ihrem Hobby gemacht. An Wettkämpfen dürfen allerdings ausschließlich Personen mit körperlicher Einschränkung teilnehmen. Diese olympische Behindertensportart boomt weltweit und Sportler mit körperlichen Einschränkungen können sich in zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen miteinander messen.<br />
	Innerhalb des Rollstuhl-Sports ist Rollstuhlbasketball sowohl die älteste als auch spannendste Disziplin, da zahlreiche Elemente kombiniert werden.
</p>

<h2>
	Positive Effekte für Athleten
</h2>

<p>
	Es ist schon einmal eine Kunst, den Rollstuhl schnell in Bewegung zu setzen, diesen abrupt zu drehen oder zu stoppen. Neben dem in Fahrt setzen des Rollstuhls werden den Athleten natürlich auch technische Elemente wie Fangen, Werfen und Dribbeln abverlangt.
</p>

<p>
	Basketballer benötigen viel Kraft in den Armen, im Rücken und auch die Bauchmuskulatur wird bei dieser Disziplin gestärkt. Sportler trainieren neben Kraft auch Schnelligkeit und Ausdauer. Zudem verbessert Rollstuhlbasketball die Reaktionsfähigkeit ebenso wie die Beweglichkeit. Sowohl Sportler mit als auch ohne körperlichem Defizit verbessern ihre Koordination. Ein wichtiger Aspekt ist, dass Rollstuhlfahrer bei dieser Sportart Lebensfreude tanken können. Zahlreiche Sportler berichten von den positiven Auswirkungen auf die Psyche, da trotz Behinderung Sport getrieben werden kann.
</p>

<p>
	Beim Rollstuhlbasketball treffen Rollstuhlfahrer in einem natürlichen Umfeld sowohl auf andere Rollstuhlfahrer als auch auf Personen ohne Behinderung. Diese Disziplin dient der Integration, Hemmschwellen in Bezug auf das Verhalten mit Rollstuhlfahrern werden rasch abgebaut, da auch nicht behinderte Personen den Rollstuhl als Fortbewegungsmittel benutzen. Rollstuhlbasketball ist für zahlreiche Rollstuhlfahrer nicht nur eine Lebenshilfe, sondern auch ein sozialer Treffpunkt.
</p>

<h2>
	Speziell entwickelter Rollstuhl
</h2>

<p>
	Generell ist es möglich, in jedem Rollstuhl dieser Sportart nachzugehen. Da beim Basketball jedoch abruptes Anfahren, Drehen und Stoppen wesentliche Merkmale dieser Disziplin darstellen, gibt es mittlerweile speziell entwickelte Rollstühle. Im Gegensatz zu herkömmlichen Rollstühlen sind diese Sportmodelle für Basketball stabiler, das Drehvermögen ist hervorragend und auch das Laufverhalten der Rollen wurde speziell entwickelt.
</p>

<h2>
	Regeln beim Rollstuhl-Basketbal
</h2>

<p>
	Das Regelwerk ist an das klassische Basketball angelehnt, jedoch wurden einige Punkte aufgrund des Gebrauchs eines Rollstuhls abgeändert.  Wie auch beim Basketball ist es das Ziel, den Ball in den Korb zu werfen und mehr Punkte als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Ein Freiwurf zählt einen Punkt, zwei Punkte werden für einen Treffer gezählt, der innerhalb der Dreipunktelinie erfolgt und drei Punkte können bei einem Treffer gezählt werden, der außerhalb der Dreipunktelinie erfolgt.
</p>

<p>
	Jedes Basketballteam setzt sich aus fünf Feldspielern und maximal sieben Ersatzspielern zusammen.  Gespielt werden Viertel zu je zehn Minuten. Das Team hat 24 Sekunden lang Zeit, den Ball in den Korb zu befördern. Wird während dieses Zeitlimits der Ball nicht gegen den Ring geworfen, so erhält die gegnerische Mannschaft den Ball. Ebenso wie beim herkömmlichen Basketball muss der Ball vom Spieler, der diesen besitzt, gedribbelt werden. Ein Schubfehler wird dann verhängt, wenn der Sportler den Greifring öfter als zweimal zieht, ohne dabei den Basketball zu dribbeln.
</p>

<p>
	Das Fußspiel ist verboten und die Spieler haben nur acht Sekunden lang Zeit, den Ball in die andere Spielfeldhälfte zu befördern.  Rollstuhlbasketball wird auf einem herkömmlichen Basketballspielfeld gespielt und auch der Korb ist auf 3,05 Meter angebracht. 
</p>

<h3>
	Fouls
</h3>

<p>
	Wie auch beim Basketball erfolgt nach dem zweiten unsportlichen Foul bzw. nach dem fünften Foul ein Ausschluss. Körperlicher Kontakt mit dem Gegner ist zwar erlaubt, jedoch darf der gegnerische Sportler nicht zurückgehalten werden und auch das Nachdrücken ist untersagt.
</p>

<h3>
	Pausen und Verlängerung
</h3>

<p>
	Sowohl nach dem ersten Viertel als auch nach dem dritten erfolgt eine Pause von je 2 Minuten. Eine Pause von 15 Minuten wird nach dem zweiten Viertel eingelegt. Zu einer Verlängerung kommt es dann, wenn nach dem vierten Viertel Gleichstand herrscht. Sollten beide Teams nach diesen zusätzlichen 5 Minuten immer noch gleich viele Punkte erzielt haben, so erfolgt so lange eine Verlängerung, bis ein Team siegt.
</p>

<h3>
	Klassifizierung
</h3>

<p>
	Um einen Ausgleich zwischen Sportlern mit verschieden starker Behinderung herzustellen, wurde die sogenannte Klassifizierung eingeführt.<br />
	Je nach Grad der Behinderung unterscheidet man zwischen acht Stufen.<br />
	Sportler mit der höchsten Bewegungseinschränkung werden als 1,0 eingestuft, also der niedrigsten Punktzahl. Sportler ohne Behinderung zählen zur Stufe 4,5.<br />
	Die Klassifizierung erfolgt in Schritten zu je 0,5. Setzt sich ein Team aus Männern und Frauen zusammen, so erhält die gemischte Mannschaft je Frau einen Punktabzug, der zwischen 1,5 und 1 liegt. Jedes Team darf maximal 14,5 Punkte erreichen.
</p>

<h3>
	Wettkämpfe im Rollstuhlbasketball
</h3>

<p>
	Beim Rollstuhlbasketball wird der Ehrgeiz geweckt und mittlerweile gibt es zahlreiche und internationale Wettkämpfe. Bis zur Liga des Europacups dürfen sowohl Personen mit Behinderung als auch Sportler ohne Handicap an den Wettkämpfen teilnehmen. Rollstuhlbasketballer dürfen Hilfsmittel einsetzen, welche ihren Bewegungsumfang verbessern. Der internationale Dachverband des Rollstuhlsports ist die International Wheelchair Basketball Federation. Dieser Dachverband zählt mehr als 50 Mitgliedstaaten und er ist seit dem Jahre 1993 eine unabhängige Sportorganisation.
</p>

<p>
	Seit 1960 ist Rollstuhlbasketball eine Disziplin der paralympischen Sommerspiele. 2012 erkämpften sich die kanadischen Herren die Goldmedaille und die deutschen Damen konnten sich über den olympischen Titel freuen. Jedes vierte Jahr werden Weltmeisterschaften ausgetragen. Europameisterschaften erfolgen im Zweijahres-Turnus und sie sind zudem ein Qualifikationsturnier, um an den Weltmeisterschaften teilzunehmen.
</p>

<p>
	Das europaweit erfolgreichste Herren-Team aus Frankreich konnte bisher sieben EM-Titel erzielen und bei den Damen führt die deutsche Nationalmannschaft mit 10 Titeln bei Europameisterschaften.
</p>

<p>
	Rollstuhlbasketball hat sich nicht bei Sportlern mit Handicap, sondern auch bei Athleten ohne Behinderung zur Trendsportart entwickelt, die in über 50 Ländern weltweit ausgeübt wird. Das spannende Ballspiel dient nicht nur der körperlichen Ertüchtigung, sondern auch der Integration. Sportler können sich sowohl physisch als auch psychisch stärken, ein Ziel verfolgen und als wichtiges Mitglied eines Teams fungieren.
</p>

<p style="text-align:right;">
	Foto: Fotolia_119898255_S_Datei #119898255  Urheber Fxquadro
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4485</guid><pubDate>Sat, 27 May 2017 21:04:26 +0000</pubDate></item><item><title>Lerntypen - einfach lernen mit Strategie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/lerntypen-einfach-lernen-mit-strategie-r4483/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_03/58da7df89dd0a_Fotolia_101381763_S_101381763Urheberstokkete.jpg.3edf4c8c070e64438d62691625e49438.jpg" /></p>

<p>
	Hallo liebe Kollegen und welche die noch auf dem Weg dahin sind  
</p>

<p>
	Ich möchte einfach mal frei weg von der Seele schreiben, von einem Thema welches ich hier fast tag-täglich lese. Es geht um das liebe Lernen. Wöchentlich kommen sehr oft anfragen, wie ich denn am besten Anatomie oder Physiologie oder andere Dinge lerne. Mein Artikel basiert auf meinen eigenen Ansichten und meiner ganz persönlichen Meinung. Senf dazu geben ist demnach herzlich erwünscht.  
</p>

<p>
	Also:
</p>

<h2>
	Wie lerne ich denn nun eigentlich am besten?    
</h2>

<p>
	Nun diese Frage lässt sehr viel Diskussionsstoff zu. Doch wer hier meint, eine Pauschalantwort zu finden - liegt falsch. Es gibt wahrscheinlich - wie nirgendwo im Leben, eine Methode die auf alle Menschen zutrifft. Daher: Finde deine eigene! (Später gehe ich noch mehr darauf ein)
</p>

<p>
	Es gibt ja inzwischen zig Möglichkeiten sein lernen zu festigen: Lernen im Internet mit Wikipedia,Youtube oder DocCheck, Karteikarten schreiben, Schulbücher benutzen, 3D Modelle kaufen oder auch hier inzwischen sogar schon auf dem Tablet zu erwerben. Oder ganz altmodisch - Lexikas benutzen sowie die eigenen Aufzeichnungen.  
</p>

<p>
	Und jeder hat auch darüber seine eigene Meinung. Und das ist auch gut so. Solltest du dich gerade in der Ausbildung zum Physiotherapeuten befinden, hast du mindestens Realschulabschluss, wenn nicht gar Abitur. Das heißt für dich, dass du in deinem Leben bisher schon ein paar mal für größere Sachen lernen musstest und dann auch sicherlich schon festgestellt hast, was für ein Lerntyp du bist. Auch die Ausbildung zum Physiotherapeuten ist relativ anspruchsvoll und prallgefüllt mit Infos. Daher stellt sich nun folgende Frage:
</p>

<h2>
	Welcher Lerntyp bin ich?  
</h2>

<p>
	Diese Frage ist für dein Lernerfolg nun mal unabdingbar. Und die kannst du dir leider nur allein beantworten!
</p>

<p>
	Bist du eher der - welcher sich sein Wissen gerne über Medien wie Youtube,Wikipedia o.ä. Portale holt oder auch gerne Sachen mitfilmt, damit sie immer wieder anzusehen sind und somit auch besser im Kopf verbleiben?
</p>

<p>
	Oder eher der Mitschreiber - kritzeln jeden noch so kleinen Stichpunkt mit und decken sich schon im Unterricht mit Informationen zu, während der andere den Stift lieber ruhen lässt und einfach zuschaut?
</p>

<p>
	Oder vielleicht auch der Stresslerner, der alles in der letzten Minute runterlernt?
</p>

<p>
	Oder der Gesprächige - der anderen gern alles erzählt, was er sich gemerkt hat? Fachsimpeln und Vorsprechen zeigt einem auch gern und deutlich Unklarheiten und Unsicherheiten auf, sofern ihr euch nicht gut Vorbereitet habt.
</p>

<p>
	Es gibt viele herangehensweißen ans lernen. Gut bei manchen Fächern wie Arbeitsmedizin o.ä. ist man wohl froh, wenn es nach 10 Minuten wieder aus dem Kurzzeitgedächtnis verschwunden ist.  
</p>

<p>
	Kommt man aber zu großen und wichtigen Fächern wie Anatomie/Physiologie oder Krankheitslehrefächern sieht das schon anders aus. Und da empfiehlt sich dann schon ein ordentlich, sauberes und kontinuierlich dauerhaftes lernen. Ihr werdet Anatomie als absolute Grundlage für wirklich jede Weiterbildung benötigen und wollt ihr später funktionell und qualitativ arbeiten - auch immer wieder als Grundlage um Ursachen auf den Grund zu gehen. Und Grundlagen sind meistens nie einfach zu begreifen, wenn sie aber sitzen, gehts umso leichter. Also gebt euch Mühe diese vollwertig mitzunehmen. 
</p>

<p>
	Dennoch bleibt zusagen, dass jeder Mensch anders ist. Wenn jemand Stresslerner ist, kann er für sich aber auch wahrscheinlich die wichtigsten Stichpunkte und Themengebiete herausfiltern, während ein anderer Mensch eben eher viel mehr Ruhe und Vorbereitungszeit braucht!
</p>

<p>
	Da hat jeder seine eigenen Fähigkeiten und Methoden. Mir fallen da z.B. die Kreuz und Quer-lerner ein. Die Anatomie und Physiologie oder Anatomie und Arztfächer zusammenlernen usw.
</p>

<p>
	Um Grundlagen zu festigen und zu verstehen, sollte man aber sich genug Zeit geben um den Körper in seiner Gesamtheit und im einfachsten Aufbau zu verstehen und das geht nicht von heute auf morgen! (Denn das ist sowieso eine Lebensaufgabe). Sollte also die erste Zeit nicht so gut laufen, sei nicht so hart zu dir. Viele gute Mitarbeiter und Dozenten der Physiotherapie waren früher auch einmal nur Beginner und ich kenne auch einige, die sogar durch Anatomie gefallen sind - heute aber zu den Besten der Besten gehören. Vergesst aber nicht, dass heißt nicht, dass man sich zurücklehnen soll. Das kann und soll lediglich heißen, dass ihr nicht automatisch schlecht oder ungeeignet für den Beruf seid, wenn's zu Beginn nicht gleich so klappt, wie ihr das wollt. Denn egal mit was man im Leben beginnt, sei es laufen, rennen, oder die ersten Matheaufgaben lösen oder auch das Autofahren - in allem benötigt man ein gewisses Quantum an Übung. Und das müsst ihr auch hier verstehen und euch einräumen. 
</p>

<p>
	Ich finde für mich persönlich das beste Lernsystem folgendes: Ich habe egal zu welchen Thema - ob Anatomie/Physiologie/Krankheitslehre etc. viel Zeit im Internet verbracht und mir Zusatzinfos über o.g. Seiten versorgt. (Denn ich finde Schulzeug immer langweilig und schlecht zu merken).  Und meine Meinung ist es, je mehr man sich auch selber Informationen beschafft, desto mehr Bezug bekommt man dazu und umso leichter lässt es sich auch merken. Denn solltet ihr in Innere über Diabetis Mellitus gequält werden, erinnert ihr euch sicher über den ein oder anderen DocCheck-Bericht oder vielleicht auch Patienten hier zurück, der euch hier seine Symptome genannt hat, welche gerade abgefragt werden. Versteht ihr also den Zusammenhang? Schafft euch ein Bezug zu eurer Thematik die euch bevorsteht. Versteht ihr also dieses komische Diffusionsgefälle-Dings nicht oder gehen euch partou Symptome zur paVK-III nicht in den Kopf, schaut euch um, wo es Infos gibt, in dem ihr euer Wissen dazu vertiefen könnt. Es soll ja keine Wissenschaftliche Arbeit werden aber in den 3 Jahren kommen viele hunderte Infos auf euch zu, die es irgendwie gilt, zu sortieren.  
</p>

<p>
	Ein Tipp der mir gerade noch in den Sinn dazu kommt, sofern ihr während des Praktikums die Möglichkeit dazu habt oder im privaten Umfeld oder wo auch immer: Sprecht mit den Menschen und spitzt eure Öhrchen. Viele Dinge die Patienten erzählen sind Interessant und teilen mehr mit, als jedes Praxisbuch. Befund ist für viele Azubis in den ersten Tagen ein Graus. Aber er ist das wichtigste Mittel zur qualitativen Arbeit und dient zur Ursachenfindung und er gleicht sich ein klein wenig mit Detektivarbeit. Viele Informationen bekomme ich schon mitgeteilt, da hat der Patient noch kein Ton mit mir gesprochen. Haltung, Gewohnheiten, Gangbild und Mimik sagen viel aus. Schult diesen Blick und eure Sinne und lasst keine Möglichkeit aus, an Informationen zu kommen!
</p>

<p>
	Oftmals bekommt man 10 Seiten voll mit ach wie tollen Informationen, doch wirklich essentiell sind die wenigsten Sachen. Ich sehe Muskeln lieber an einem echten Modell/Skelett oder in einem Youtube Video animiert um sich gleich ihre Funktion merken zu können, als auf dem Papier. Da ist meine Vorstellungskraft einfach begrenzt. Denn oftmals liegen auch Muskelschichten übereinander und da sieht und fühlt man das doch lieber am Skelett als auf dem Papier.   Außerdem lassen sich (sofern eine gewisse Theoretische Grundlage zu einem Thema schon vorhanden) dann über Videos viele Sachen einfach besser verstehen und merken. 
</p>

<p>
	Was sind denn eure Meinungen dazu? Bin mal gespannt.  
</p>

<p style="text-align:right;">
	<em>Bild-Copyright: stokkete | #101381763 Fotolia.com</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4483</guid><pubDate>Tue, 28 Mar 2017 15:14:17 +0000</pubDate></item><item><title>Therapie Messe Leipzig - Innovationen und gesundheitspolitische Auseinandersetzung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/therapie-messe-leipzig-innovationen-und-gesundheitspolitische-auseinandersetzung-r4481/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_03/Therapie_Tom_Schulze_1478.jpg.312685fba60d2a9970154b1bf869ebf3.jpg" /></p>
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	Vom 16. bis 18. März 2017 ist es wieder soweit, die "<strong><em>therapie Leipzig</em></strong>" öffnet ihre Pforten. Es ist "DIE" Gelegenheit für Physiotherapeuten und anderes Fachpublikum, sich mit Neuheiten aus dem Bereich der Therapie bekannt zu machen. Aber was erwartet die Besucher explizit? Werfen wir also vorab einen Blick in den <strong><a href="http://ad3.adfarm1.adition.com/redi?sid=3080144&amp;kid=1884925&amp;bid=6434356" rel="external nofollow">Veranstaltungsplan</a></strong>...
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	Fachpublikum trifft auf Innovation! 
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	Die "therapie Leipzig" gilt als führende Fachmesse für Therapie, Medizinische Rehabilitation sowie Prävention in Deutschland, der ein Kongress angeschlossen ist. Sie bietet sowohl Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten als auch Sporttherapeuten, Sportwissenschaftlern und Trainern Fitness und Sport das geeignete Podium. Aber auch Ärzte, Masseure, medizinische Bademeister und Übungsleiter bzw. Trainer für Reha- und Gesundheitssport können sich hier ein Bild über die neuesten Therapiemethoden machen. Der Slogan der "therapie Leipzig" "<em>Bleib am Ball!</em>" kann wörtlich genommen werden, denn diese Messe wird von den Menschen bestimmt, die auf ihr zusammen kommen. So steht dem interessanten Dialog nichts im Wege, wenn Fachbesucher auf gegenseitige Erfahrungen treffen.
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	Spannend wird es auch, wenn prominente Gäste und Besucher aus Sport &amp; Politik ihr Statement abgeben. In diesem Kontext seien nur <strong>Klaus Eder und Julia Boie</strong> genannt. "ER", der <strong>Chef-Physiotherapeut der Deutschen Nationalmannschaft</strong>, verfügt über einen großen Wissensschatz und gibt ihn erfreulicherweise gerne als Referent weiter. So auch auf der "therapie Leipzig", wo er am 18. März dem Thema "Neue Trends sowie Methoden der modernen Sportphysiotherapie" einen interessanten Vortrag widmen möchte.
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	"SIE" betreut als Physiotherapeutin und Ostheopatin die deutsche <strong>Hockey-Damen-Mannschaft</strong> und vermag Kniffe und Techniken zu vermitteln, die dazu beitrugen, olympisches Bronze in Rio zu erzielen. Julia Boie wird am Freitag am Messestand des Pflaum-Verlages in der Halle 1, Stand E01, zugegen sein, um aus ihrem großen Erfahrungsschatz zu plaudern. Apropos großer Erfahrungsschatz, diesen hat auch die Olympiasiegerin Heike Drechsler, die Messebesucher am <em>Freitag, den 17. März</em>, hautnah in der Halle 1 am Stand F12a erleben können.
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	Bundespolitische Impulse vermitteln sowohl Dr. Roy Kühne als auch Maria Michalk und Hilde Mattheis, denn diese Mitlieder des Deutschen Bundestages widmen sich den aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen, Themen, die viel Brisanz in sich bergen und sicher auch viele Zuhörer begeistern werden. Im Hinblick auf die im September 2017 stattfindende Bundestagswahl wird bei der Auftaktveranstaltung besonders über Impulse zur Problematik der Reha 2017 bis 2021 diskutiert. Es geht um Positionierung und faire sowie innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. 
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<p style="text-align:center;">
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="89" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_03/Therapie0599.jpg.44167b0f7480338ef93e7062396f92b4.jpg" rel=""><img alt="Therapie Messe Leipzig" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="89" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" style="width:904px;height:auto;" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_03/Therapie0599.thumb.jpg.9c50f98fd346a01e429734400a72cf8c.jpg" width="1000" data-ratio="66,7"></a><br><em>Massagen für Wellness und Prävention waren am Stand von WAVEBALANCE® auf der therapie Leipzig 2015 zu erleben. <br>
	Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze</em>
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	Die "Therapie Leipzig" - Podium gesundheitsheitspolitischer Auseinandersetzung!
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	Des Weiteren möchten der <em><strong>Heilmittel-Wirtschaftsbericht 2017</strong></em> sowie viele aktuelle Fragen bezüglich der Berufspolitik auf sich aufmerksam machen. Fragen wie "<strong>Wie sieht die zahlenmäßige Entwicklung von Heilmittelpraxen bzw. ihrer Mitarbeiter aus?</strong>" oder "<strong>Welche wirtschaftlichen Herausforderungen bewältigten die Therapeuten im zurückliegenden Jahr?</strong>" werden im Fokus stehen, und viele Interessierte werden diese Themen in ihren Bann ziehen.
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	Aber auch etliche Sonderschauen wissen zu begeistern, denn hier punkten Konzeptideen zum Anfassen. Egal, ob es die Geräte zur Sturzprävention sind oder ein Bewegungsparcours zum Testen einlädt, ein breites Angebot widmet sich den verschiedensten Themen rund um die Praxis. Hier werden Konzeptansätze vermittelt, die sowohl die therapeutische Arbeit als auch das Praxis-Management berücksichtigen. Wie wird sie wohl aussehen, die Praxis der Zukunft 2020? Nun, jeder Fachbesucher sollte sich wirklich überraschen lassen, denn Themen wie Angebotserweiterungen, Kundenbindung, Betriebsstruktur und Mitarbeitergewinnung kommen auf den Prüfstand.
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	Fit von Kopf bis Fuß, wer wünscht sich das nicht?
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	Der Bewegungsparcour "Spielen, lernen, Spaß haben!" ist ein Schritt in die richtige Richtung. Bewegungsförderung wird hier groß geschrieben und wird durch Geräte für ein propriozeptives Ganzkörpertraining sowie Kleingeräte für verschiedene Bewegungsreize unterstützt. Der Work-Park wiederum, bietet berufsbezogenen Therapieansätzen innerhalb einer medizinisch-beruflichen Rehabilitation eine individuelle Bühne, wobei die Geräte multifunktionell und kombinierbar zum Einsatz kommen. Eine interessante Sonderschau widmet sich der Sturzprävention, einem Thema, das eine private und betriebliche Gesundheitsförderung beinhaltet. Last but not least wird noch auf besondere Angebote im Bereich Sprachtherapie, Logopädie und eine Ostheopathie-Ausbildung in deutschen Landen hingewiesen.
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<p style="text-align:center;">
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileid="88" href="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_03/Therapie0817.jpg.f9688d8acbf646e3c845ab5f8af27f0f.jpg" rel=""><img alt="Therapie0817.thumb.jpg.4f2512626cd8777c04bd4a9e823303bc.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="88" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_03/Therapie0817.thumb.jpg.4f2512626cd8777c04bd4a9e823303bc.jpg" width="1000" data-ratio="66,7"></a><br><em>Slackline in der Therapie: In die Übungsmöglichkeiten mit der Slackline führten Maria Bartke und Caroline Käding von der Medical Slackline Concept GbR auf der Aktionsfläche der therapie Leipzig 2015 ein.<br>
	Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze</em>
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	Bei der "Therapie Leipzig" wird aber nicht nur gefachsimpelt, hier wird auch in lockerer Atmosphäre ein wenig geschlemmt. Die "After Hour" bietet Gelegenheit, mit Ausstellern, Besuchern und Journalisten einen entspannten Tagesausklang zu erleben, bei dem auch sie dabei sein können...
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<p style="text-align:right;">
	<em>Foto: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze<br>
	Titelbild: 40 Kinder des Leipziger Tanztheaters setzten am 20. März 2015 auf der Aktionsfläche der therapie Leipzig mit einem Tanz-Flashmob ein Zeichen für mehr Bewegung – initiiert wurde die Aktion von der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) und der Deutsche Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e.V. (DVGS).</em>
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]]></description><guid isPermaLink="false">4481</guid><pubDate>Mon, 13 Mar 2017 15:38:23 +0000</pubDate></item><item><title>[Update] Vereinfachter Zugang zu Physiotherapie in &#xD6;sterreich / Salzburg</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/update-vereinfachter-zugang-zu-physiotherapie-in-%C3%B6sterreich-salzburg-r4479/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_02/physiotherapie-direktzugang.jpg.aaf99c75d1f17e5e682e312f0001b0a7.jpg" /></p>

<h2>
	<span style="color:#c0392b;">Der Text wurde am 14.02.2017 aktualisiert - Details unter dem Artikel</span>
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	Ein neues Tarifsystem für die PhysiotherapeutInnen Salzburgs
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	Im österreichischen Bundesland Salzburg erhielten die PhysiotherapeutInnen zum 1. Januar 2017 eine neue Tarifverordnung. In den letzten drei Jahren wurde das neue System von der AG Tarifverhandlungen des Salzburger Zweigvereins für freiberuflich tätige PhysiotherapeutInnen von Physio Austria und der Gebietskrankenkasse (GKK) Salzburg ausgehandelt. Diese Änderung ist nun für die Mehrzahl der Versicherten im Bundesland Salzburg maßgeblich. Durch den neuen Leistungskatalog wird PhysiotherapeutInnen aufgrund ihrer Fachkompetenz und Ausbildung die Entscheidungskompetenz in Bezug auf die Methode und die Anwendung von Begleitmaßnahmen (ehemals passive Therapien), auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, übertragen. Der Kompetenzgewinn vereinfacht zudem das Verordnungs- und Bewilligungsprozedere für die ZuweiserInnen und PatientInnen und sorgt für mehr Transparenz. Dabei soll der Berufsstand gestärkt werden. 
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<p>
	Die Vereinfachungen werden durch eine pauschale Anordnung/Generalverordnung zu den Positionen PT1, PT2 oder PT3 erreicht.
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	Tarifposition Physiotherapie
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<p>
	Im neuen Tarifsystem können PhysiotherapeutInnen auf Basis der ärztlichen Verordnung, welche die Dauer und Anzahl der Therapien festlegt, die Inhalte eigenständig festlegen. Entsprechend dem physiotherapeutischen Prozess vereinbart der/die PhysiotherapeutIn gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin das individuelle Behandlungsziel und erstellt einen Behandlungsplan, der die entsprechenden Maßnahmen enthält.
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<h2>
	Mehr Eigenständigkeit für PhysiotherapeutInnen
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	Die Verhandlungen zwischen den PhysiotherapeutInnen und der GKK Salzburg führten zu einem Vertrag, der in Österreich neu ist und eine Imageverbesserung für die physiotherapeutischen Praxen bedeuten kann. Oft sehen sich die PhysiotherapeutInnen auf eine Rolle als MasseurInnen beschränkt. Kernelement der Physiotherapie sind jedoch Bewegungstherapien mit nachhaltigem Charakter und Beratungen. 
</p>

<p>
	Gerade das Verschreiben von Teilmassagen, die bei PatientInnen sehr beliebt sind, reduzierten die PhysiotherapeutInnen auf ihre ungewollte Rolle. Massagen sind nur ein sehr kleiner Teil der Leistungen eines/einer PhysiotherapeutIn. Auf dem Verordnungsschein steht fortan das Wort "Physiotherapie". Physiotherapie ist die Arbeit mit Bewegung und umfasst physiotherapeutische Verfahren der Bewegungstherapie sowie begleitende Maßnahmen der physikalischen Therapie. Fokus der Physiotherapie liegt auf der Bewegungsfähigkeit. Im Zentrum stehen Entwicklungen und Funktionsweisen des Bewegungssystems, aber auch der Einfluss durch Organ- und Nervensystem sowie das Zusammenspiel von Sensorik und Motorik. Das Arbeitsfeld der Physiotherapie umfasst praktisch alle medizinischen Fachbereiche.
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<h2>
	Vorteile für PatientInnen
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	Die PatientInnen werden von bürokratischen Vorgaben entlastet. Vor dem 1. Januar 2017 mussten alle Behandlungen durch Physiotherapeuten vom chefärztlichen Dienst der Gebietskrankenhasse abgesegnet werden. Sonst hätte die Krankenkasse die Kosten nicht getragen, wie es heute noch in anderen Teilen Österreichs üblich ist. In Salzburg brauchen die Versicherten der GKK für sechs Einheiten Physiotherapie im Vierteljahr nur noch die Verordnung des Arztes. Sollte eine höhere Anzahl von Therapien notwendig sein, muss der GKK-Chefarzt diese weiterhin bewilligen.
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</p>

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	Update 14.02.2017 - Hinweis des Verbandes "physioAustria"
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<blockquote class="ipsQuote" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents">
		<p>
			Der Wegfall des Erfordernisses der chefärztlichen Bewilligung für eine definierte Anzahl an physiotherapeutischen Behandlungen im Bundesland Salzburg bedeutet NICHT den Wegfall des (berufsrechtlichen) Erfordernisses der ärztlichen Anordnung. Dieses Erfordernis bleibt selbstverständlich auch weiterhin bestehen. Der Arzt für Allgemeinmedizin ("Hausarzt") oder ein anderer zuweisender Arzt verordnet Physiotherapie und stellt selbstverständlich vor der Verordnung auch eine ärztliche Diagnose, die in der Behandlung Berücksichtigung findet. Ich darf Sie in diesem Zusammenhang auf den physiotherapeutischen Prozess hinweisen, an dem sich die physiotherapeutische Behandlung orientiert. Beginn des Prozesses ist im Falle einer erforderlichen Krankenbehandlung die ärztliche Verordnung (im Falle der Prävention an Gesunden ist keine Verordnung erforderlich, wobei präventive Interventionen auch nicht in den Leistungskatalogen der Krankenversicherungsträger abgebildet sind und daher in jedem Fall Privatleistungen darstellen). Auf Grundlage der Befunderhebung und Erstellung der physiotherapeutischen Diagnose vereinbart die/der PhysiotherapeutIn gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin das individuelle Behandlungsziel und erstellt einen Behandlungsplan, der die entsprechenden Maßnahmen enthält. Nach jeder Behandlung werden die Ergebnisse geprüft und der Behandlungsplan bei Bedarf angepasst. Eine Darstellung des physiotherapeutischen Prozesses finden Sie unter folgendem Link: <a href="https://www.physioaustria.at/system/files/general/der_physiotherapeutische_prozess.pdf" rel="external nofollow">https://www.physioaustria.at/system/files/general/der_physiotherapeutische_prozess.pdf</a><br /><br />
			Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Methodenwahl berufsrechtlich ohnehin möglich ist. Einige Krankenversicherungsträger haben jedoch Tarifpositionen eingerichtet, welche für bestimmte Maßnahmen der Physiotherapie eine eigene Verordnung erfordern. Dies war bei der Salzburger Gebietskrankenkasse auch die Massage. Die Sinnhaftigkeit dieser passiven Therapieform als eigene Tarifposition wird schon seit Jahren infrage gestellt. Der Leistungskatalog wurde nunmehr an die Qualifikation der PhysiotherapeutInnen angepasst. Die ärztliche Verordnung sieht für das neue Modell statt Einzelpositionen nur mehr Zeiteinheiten (45, 60 oder 75 Minuten) vor. Den PhysiotherapeutInnen wird aufgrund ihrer Fachkompetenz und Ausbildung damit die Entscheidungskompetenz in Bezug auf die physiotherapeutischen Maßnahmen und die Anwendung von Begleitmaßnahmen (ehemals Passive Therapien) übertragen.<br /><strong>Es ist festzuhalten, dass es sich hierbei um keinen Direktzugang handelt!</strong>
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	 
</p>

<p style="text-align:right;">
	<span style="font-size:10px;">Quelle: <a href="http://www.up-aktuell.de/themensammlung/thema-politik/thema-gesundheitspolitik/2017/02/blankoverordnung-physiotherapeuten-gkk-salzburg-36083.html" rel="external nofollow">UP-Aktuell.de</a><br />
	Bild: Wegweiser Daumen hoch, Physiotherapie © kamasigns | Fotolia.com</span><br />
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4479</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Bundesrat pusht Physiotherapie Direktzugang</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/bundesrat-pusht-physiotherapie-direktzugang-r4477/</link><description><![CDATA[
<p>
	Es bewegt sich etwas, dieses mal geht der Bundesrat voran. Unterstützt wird von den Ländern, dass die Heilmittelerbringer, wozu u.a. wir Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten gehören, mehr Verantwortung übernehmen sollen. Dass sich dies nicht von heute auf morgen regeln lässt versteht sich im deutschen Gesundheitswesen von selbst.
</p>

<p>
	Kritik kommt (wie fast nicht anders zu erwarten) von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung KBV. Hier sieht man das Modellvorhaben kritisch und fordert, dass Therapeuten dann auch für die Wirtschaftlichkeit mit haften müssen. Nichts desto trotz, sollen Modellprojekte aufgelegt werden, in denen der Direktzugang getestet wird. Der Bundesrat wird darüber am 14. Oktober weiter beraten. 
</p>

<p>
	Den kompletten Artikel der Ärztezeitung findet ihr <a href="http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/assistenzberufe/article/920700/physiotherapie-co-bundesrat-will-direktzugang-patienten.html" rel="external nofollow">hier</a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4477</guid><pubDate>Thu, 06 Oct 2016 15:32:57 +0000</pubDate></item><item><title>Hoffnung f&#xFC;r Physiotherapeuten - Grundlohnsummenbindung wackelt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4470-Hoffnung_fuer_Physiotherapeuten___Grundlohnsummenbindung_wackelt.html-r4470/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4470-Hoffnung_fuer_Physiotherapeuten___Grundlohnsummenbindung_wackelt.jpg" /></p>
<p>Die Grundlohnsumme bildet die haupts&auml;chliche Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Einkommen und die Einkommensentwicklung der im Gesundheitswesen Besch&auml;ftigten. Konkret wird dabei aus dem beitragspflichtigen Arbeitsentgelt aller in Deutschland Besch&auml;ftigten &ndash; also der Grundlohnsumme - zun&auml;chst der Beitrag der Arbeitnehmer zur gesetzlichen Krankenversicherung berechnet.</p>
<h2>Wie setzt sich die Grundlohnsumme zusammen?</h2>
<p>Die so festgesetzten monatlichen <strong>Beitr&auml;ge zur Krankenversicherung</strong> seitens der Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden von den Krankenkassen im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnungen eingezogen und <strong>direkt an den Gesundheitsfonds weitergeleitet</strong>. Anschliessend weist der Gesundheitsfonds den Krankenkassen Gelder wieder zu. Diese Zuweisungen berechnen sich nach einem bestimmten Schl&uuml;ssel, zum Beispiel entsprechend der durchschnittlichen Risikoklassifizierung der Krankenkassenmitglieder wobei unter anderem die Morbidit&auml;t der Mitglieder ber&uuml;cksichtigt wird (<em>Risikostrukturausgleich</em>).</p>
<p><strong>Aus diesen Geldern</strong> m&uuml;ssen dann seitens der Krankenkassen die Kosten f&uuml;r Heilmittel und Behandlungen sowie die <strong>Verg&uuml;tungen</strong> der &Auml;rzteschaft und der Heilberufe wie <strong>f&uuml;r uns Physiotherapeuten</strong> bestritten werden, wobei der Grundsatz der Beitragsstabilit&auml;t gilt.</p>
<h2>Gro&szlig;e Nachteile f&uuml;r Physiotherapeuten durch&nbsp;Grundlohnsummen-Bindung</h2>
<p>Gerade f&uuml;r Physiotherapeuten und Krankengymnasten als sonstige Leistungserbringer im Heilmittelbereich, hat dies in der Vergangenheit dazu gef&uuml;hrt, dass die Einkommen mehrfach <strong>einer realen Schrumpfung unterlagen</strong>. Die Ursache hierf&uuml;r liegt im Wesentlichen in der Beitragsstabilit&auml;t und damit in nur geringf&uuml;gig ver&auml;nderten Grundlohnsummen. Die Anpassung der an die Grundlohnsumme gebundenen Preise f&uuml;r Physiotherapeuten und f&uuml;r Krankengymnasten an die Ver&auml;nderung der Grundlohnsumme lag bereits <strong>mehrfach unter der Inflationsrate</strong>, was einen realen Einkommensverlust der in der Branche Besch&auml;ftigten darstellt. Einzig eine Entkoppelung der Verg&uuml;tung f&uuml;r Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann hier Abhilfe schaffen.</p>
<h3>Unterschied zur &Auml;rzteschaft</h3>
<p>Im Gegensatz zu &Auml;rzte- bzw. Zahn&auml;rtzeschaft, bei denen die Grundlohnsumme und deren Ver&auml;nderung nur ein Baustein der Gesamtverg&uuml;tung darstellt, ist die Ver&auml;nderungsrate der Grundlohnsumme im physiotherapeutischen Bereich wesentlicher Parameter f&uuml;r die Einkommensanpassung.</p>
<h2>Erste Erfolge</h2>
<p>Trotz zwischenzeitlicher Erfolge, wie die k&uuml;rzlich zum 1. Februar bzw. 1. M&auml;rz 2016 in Hamburg geschlossene Vereinbarung zwischen dem Verband f&uuml;r Physiotherapie (ZVK) und den Prim&auml;rkassen (AOK, IKK u.a.) mit der wichtige Preiserh&ouml;hungen f&uuml;r Physiotherapien und Krankengymnastik durchgesetzt werden konnten, bleibt die generelle Bindung der Einkommen in der Physiotherapie insgesamt ein grosses Problem.</p>
<p>Im Rahmen der Gespr&auml;che und Verhandlungen &uuml;ber die <strong>Entkoppelung von der Grundlohnsumme</strong> vermeldet der <a href="http://bund-vereinter-therapeuten.de/erste-etappenziele-in-sichtweite/" target="_blank">Bund vereinter Therapeuten e.V. (BvT)</a>, als bundesweite Interessenvertretung von Ergotherapeuten, Logop&auml;den, Masseuren, Physiotherapeuten und Podologen nun, dass erste wichtige Etappenziele auf dem Weg in greifbare N&auml;he ger&uuml;ckt sind und ruft seine Mitglieder zur weiteren Untermauerung und um den Forderungen Nachdruck zu verleihen zu einer Unterschriftenaktion auf.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Nach Einsch&auml;tzung des BvT besteht die realistische Chance, das die Bindung an die Grundlohnsumme in absehbarer Zeit fallen und ebenso, dass die L&auml;nge der Schiedsverfahren in Anlehnung an &sect;89 SGB V auf nur drei Monate reduziert werden k&ouml;nnte. Der Verein beruft sich dabei auf Verlautbarungen aus Gespr&auml;chen, die durch die Vertreter der unterschiedlichen Verb&auml;nde auf Bundes- und Landesebene gef&uuml;hrt wurden.</p>
<p>Zugleich wird betont, wie wichtig der Schulterschluss zwischen den verschiedenen Verb&auml;nden im Heilmittelbereich ist und <strong>wie wichtig die Zukunftsperspektiven der Physiotherapeuten davon abh&auml;ngen, dass die unterschiedlichen Interessenvertreter und Verb&auml;nde eine gemeinsame Linie und Vorgehensweise in den Gespr&auml;chen mit den politischen Verantwortlichen finden</strong>.</p>
<p>Im Falle der in Aussicht stehenden Entkoppelung der Verg&uuml;tung f&uuml;r Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann es laut BvT endlich zu einer gerechteren Entlohnung kommen, in der unter anderem die allgemeinen Kostensteigerungen mit ber&uuml;cksichtigt werden und somit die reale Einkommensverluste zuk&uuml;nftig vermieden werden.</p><div class="copyright">Copyright: DOC RABE Media | Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4470</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
