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  1. Ich rauche täglich ca. 5 Big-Packs. Gibt es eine Idee wie ich damit aufhören kann?
  2. Gast

    Immer weniger Jugendliche rauchen

    Während man vor wenigen Jahren noch den Trend beobachtete, dass immer jüngere Teenager zum Glimmstengel greifen, scheint das Rauchen aktuell seinen Reiz für die Jugendlichen zu verlieren. In der Altersgruppe von 12 bis 17 Jahren rauchen lediglich noch 13 Prozent. Bereits vor 30 Jahren hat man in Deutschland mit entsprechenden Studien begonnen, und solch einen Tiefstand konnte man seither niemals verzeichnen. Wenn man die aktuellen Zahlen mit denen aus dem Jahr 2001 vergleicht, dann ist die Zahl der jugendlichen Raucher enorm zurückgegangen, denn damals waren es noch 28 Prozent. Das entspricht einem Rückgang um mehr als 50 Prozent, die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans konnte diese erfreuliche Entwicklung vor kurzem der Öffentlichkeit verkünden. Der deutliche Rückgang bezieht sich vor allem auf Mädchen, denn hier rauchen nur noch 12 Prozent, bei den Jungen sind es mit 14 Prozent etwas mehr. Vor zwei Jahren war dies noch anders, da rauchten 16 Prozent der Mädchen, bei den Jungen lag der Anteil nur bei 15 Prozent, so dass es hier eine Verschiebung im Bezug auf das Geschlecht gegeben hat. Auch wenn man die Altersgruppe von 18 bis 25 Jahren betrachtet, gab es einen Rückgang. Der Anteil an Rauchern liegt hier aktuell bei 38 Prozent, was einem Rückgang von etwa fünf Prozent entspricht. Auch in dieser Altersgruppe gab es in den letzten 30 Jahren keinen niedrigeren Wert. Die Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass die meisten Jugendlichen im Alter von 14 Jahren mit dem Rauchen anfangen, auch hier gab es eine geringe Verschiebung nach hinten. Zwei Jahre zuvor lag das Durchschnittsalter noch bei 13,7 Jahren. Experten sehen den Rückgang vor allem in den Aufklärungsprogrammen, die anscheinend zu einem besseren Bewusstsein im Bezug auf Gesundheit geführt haben. In den letzten Jahren stieg der Anteil der Nichtraucher immer weiter an. Inzwischen haben fast 70 Prozent aller Minderjährigen noch niemals zur Zigarette gegriffen. Vor 10 Jahren lag dieser Anteil bei gerade einmal 41 Prozent, so dass die Entwicklung hier sehr positiv ist. Das Rauchen scheint also für Jugendliche „out“ zu sein. Copyright: bluebetty | sxc.hu
  3. Gast

    Sucht im Blickpunkt - Männer und Frauen

    Süchte gibt es bei Männern und Frauen gleichermaßen, doch unterscheiden sie sich je nach Geschlecht teilweise ganz erheblich. So sind Männer wesentlich gefährdeter, in eine Alkoholsucht abzudriften als Frauen, nämlich zweimal so häufig. Wissenschaftler sind sich bisher nicht ganz einig, warum dem so ist, man vermutet jedoch einen engen Zusammenhang mit dem Hormon Dopamin. Wenn man Alkohol konsumiert, dann wird bei Männern wesentlich mehr Dopamin vom Gehirn ausgeschüttet, so dass sich das Wohlbefinden in der Folge verbessert. Um den Zusammenhang zwischen dem Alkohol und dem jeweiligen Geschlecht herauszufinden, hat man männliche und weibliche Studenten an zwei Tagen zu einem Test geladen, keiner der Probanden hatte ein Alkoholproblem. Am ersten Tag erhielten die Teilnehmer der Studie einen alkoholischen Drink, anschließend hat man den Dopamin-Gehalt gemessen. Am nächsten Tag nahmen die Teilnehmer ein nicht-alkoholisches Getränk zu sich, auch nach diesem Durchgang hat man die Ausschüttung von Dopamin gemessen. Obwohl die Männer die gleiche Menge an Alkohol zu sich genommen hatten, schüttete ihr Körper wesentlich mehr Dopamin aus als bei den Frauen. Dabei konnte man ein Anstieg des Hormons vor allem in einem Bereich des Gehirns messen, der auch für das Empfinden von Freude, aber auch die Entwicklung einer Abhängigkeit verantwortlich ist. Männer empfinden den Einfluss von Alkohol demnach wesentlich positiver, da er ihr Wohlbefinden beeinflusst. Bei Frauen entwickeln sich Süchte dagegen eher langsam und weniger spektakulär als beim männlichen Geschlecht. Frauen trinken eher heimlich Alkohol, so dass ihre Sucht sehr lange verborgen bleiben kann. Oft wird der tägliche Konsum zur Gewohnheit und nicht mehr als problematisch angesehen. Böses erwachen gibt es dann oft erst, wenn die Selbstüberschätzung dazu führt, dass man am Straßenverkehr teilnimmt. Hier erwischt zu werden fürt Führerscheinentzug und MPU mit sich, was aber immernoch die bessere Alternative ist, als betrunken jemandem anderen Schaden zuzufügen. Bei Frauen ist es auch auffallend, dass es wesentlich häufiger zu einer Abhängigkeit von mehreren Stoffen kommt, so geht mit einer Alkoholsucht auch häufig eine Medikamentenabhängigkeit einher. Frauen neigen eher zu einer Abhängigkeit von Medikamenten, da diese in der Gesellschaft weniger auffällt als eine Alkoholsucht, außerdem gilt Alkohol schon seit langer zeit als typisch männliches Rauschmittel. Wenn Frauen in der Öffentlichkeit große Mengen Alkohol konsumieren, dann wird das eher verachtet, als wenn Männer das gleiche tun. Trotz Emanzipation hat sich der Anteil an alkoholabhängigen Frauen anscheinend nicht erhöht. Bei Frauen sind es häufig auch andere Probleme, die in die Sucht führen, nämlich Ängste, Depressionen oder gar das Borderlinesyndrom. Beim Rauchen gibt es dagegen keinen großen Unterschied zwischen Männern und Frauen, der weibliche Anteil liegt bei rund 26 Prozent, der männliche Anteil der Bevölkerung bei etwa 34 Prozent. Statistiken belegen, dass vor allem im jungen Alter der Anteil an Männern besonders hoch ist, im Alter von 40 bis 49 Jahren nimmt der Anteil schlagartig ab. Wenn man die Entwicklung einmal auf lange Sicht betrachtet, dann zeigt sich, dass sich das Rauchverhalten von Frauen und Männern immer mehr annähert. Es fällt jedoch auch auf, dass Männer durchschnittlich mehr Zigaretten am Tag rauchen, so dass es sich um stärkere Raucher handelt. Copyright: Thinkstock Images

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