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Chandra

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Alle erstellten Inhalte von Chandra

  1. Lieber Jan, danke für den Tipp! In den Wald gehe ich ja bereits jeden Tag, am Woe halte ich manchmal sogar nach Pilzen Ausschau und ich bilde mir ein, dass ich sogar schon mal einen Chaga-Pilz gefunden habe. Bin mir nicht ganz sicher, denn er war relativ hoch an einem Birkenstamm und ich wär eh nicht rangekommen. Hm, ok. Entschuldigt übrigens, dass ich so oft nachfrage. Ist nur so, dass mir meine bisherigen Baustellen eigentlich reichen und es kommen halt immer weitere dazu. Bekomm mittlerweile auch schon Arthrose in den Fingergelenken mit meinen 32 Jahren. Frag mich dann immer, wie das aussehen soll, wenn ich mal wirklich alt bin. Deshalb würde ich fürchterlich gerne was mehr auch mal für die Gelenke tun...
  2. Ich nehme mal an, Stabilität ist wahrscheinlich immer sinnvoll für Gelenke, oder? Also Koordination und Gleichgewicht trainieren? Habe mir mal alle Koordinations- und Gleichgewichtsübungen hier durchgelesen, aber das sind glaube ich alles keine Übungen, die mich sonderlich stabilisieren würden (ein festen Punkt fixieren und dann drehen oder mit einer Hand ein Quadrat und einer anderen ein Rechteck in die Luft malen etc.). Kann ich nicht ganz banal mir im Wald einen von den vielen rumliegenden Baumstämmen suchen und da einfach was balancieren? Oder gibt es spezielle Übungen, um jeweils Sprunggelenke, Knie und Hüften zu stabilisieren?
  3. Also in der Kurzzusammenfassung hatte ich geschrieben, dass bislang an den Gelenken tatsächlich nicht so viel versucht worden ist, weil alle nach Nerven und Muskeln gucken - was auch Sinn machen würde, wenn man da noch was ändern könnte. Und ich fühle mich geschmeichelt, dass Du mir zutraust, ich könne selber einschätzen, ob ich stabilisierend arbeiten möchte - dazu fehlt mir leider die Expertise. Habe das aber von einem Kollegen mal empfohlen bekommen (der mich allerdings nicht untersucht hat).
  4. Hmm, nachdem meine Kampfsportkarriere vorbei war, habe ich ja noch einige Jahre Taiji und ein bisschen Qigong trainiert, da bekommt man hier und da ein bisschen was aus der TCM mit. Zumindest genug, um zu wissen, dass es nie ein "je mehr, desto besser oder schlechter" gibt, es geht immer um ein Gleichgewicht, eine Balance. Das gilt für Bewegung ebenso wie für Ernährung und ziemlich sicher auch für diese Pilze, von denen ich ansonsten jedoch wenig Ahnung habe. Bevor ich mir also Literweise Vitalpilztee besorge, würde ich da schon gerne jemanden drüber schauen lassen, der sich damit auskennt. Ich glaube Dir natürlich, dass Du Dich auskennst, Jan, aber Du kannst ja aus der Ferne keine TCM-Diagnose stellen. ? Habe mir Giannis Link mal in Ruhe durchgelesen. Anscheinend wird der Aufenthalt in einem 2-Bett-Zimmer zusammen mit einer Art Grundversorgung von der Kasse übernommen, es werden jedoch haufenweise IGEL-Leistungen angeboten, die entsprechender Zuzahlung bedürfen. Was in dieser Grundversorgung alles enthalten ist, ist jedoch die Frage. Ich informier mich da mal genauer. Danke Euch! ? Ebenfalls schönen Sonntag Euch!
  5. Danke, Jan! Also stabilisier ich damit auch Knie und Hüften? Dachte immer, die autochthone Muskulatur wäre v.a. für den Rücken relevant... ? Zu verlieren habe ich nicht viel, Frage ist bei sowas immer, ob die Kasse das übernimmt, werds mir mal in Ruhe durchlesen. ?
  6. Danke für die schnelle Antwort! Du weißt aber, dass ich Dir sicher nicht böse bin, wenn Du mir mal ein oder zwei Wochen nicht antwortest. Gerade, wenn hier im Forum alle gleichzeitig was wollen. ? Wassergymnastik ist leider eher ein wenig schwierig. Während meine Rumpfmuskulatur noch relativ unbeeinträchtigt ist, sind die Peripheren grottig, die sind im Wasser bei dem hohen Widerstand immer sofort überfordert und krampfen. Akupunktur hatte ich ganz am Anfang (vor etwa 17 Jahren) mal, da wusste man aber noch gar nicht, wo das Problem liegt, entsprechend hats auch nicht so viel gebracht. Könnte ich mir sicherlich nochmal anschauen. ? Ich nehm mal an, man kann keine festen Muskelgruppen benennen, deren Stärkung Sinn machen würde? Entschuldigt, wenn ich da immer wieder nach frage, tatsächlich hab ich von den Gelenksachen wie gesagt keine Ahnung... ?
  7. Danke, Gianni! Um eine Reha werde auf über kurz oder lang wohl nicht herumkommen. Aber neurologische Rehas sind fürchterlich frustrierend, wenn Du da einer der fittesten Patienten bist und alle anderen mit Rollstuhl oder Unterarmgehstützen unterwegs sind. Zumal sich dann natürlich auch die Wirksamkeit der Gruppenphysio für mich in Grenzen hält. Also, eine gute ambulante Betreuung wär mir schon lieber, aber wie wir ja bereits festgestellt haben, ist das nicht so einfach. Mach Dir keinen Kopf, ist nicht Deine Aufgabe! Wär nur schön gewesen, wenn Du eine Idee gehabt hättest. ? Kann man denn generell sagen, welche Muskeln man aufbauen müsste, wenn man bspw. Hüften und Knie entlasten möchte? Kann ja mal schauen, inwieweit ich das hinbekomme...
  8. Hi nochmal, Habe schon wieder eine Frage. Diesmal auch kein Neuro!! Das beschriebene Gangbild und die teilweise Unfähigkeit, beim Laufen die Füße vernünftig zu heben, führen bei mir zu erheblichen Gelenkschmerzen. Die Sprunggelenke und ich fürchte auch die Knie wird man nicht mehr groß "retten" können, aber ich habe auch immer mal wieder Schmerzen in den Hüften, in diversen Bereichen der Wirbelsäule, v.a. der HWS sowie den Schultern. Gibt es irgendetwas über das "normale" Übungsprogramm hinaus, dass ich tun kann, damit die Gelenke nicht ganz so viel Schaden nehmen? Oder gibt es Übungen, die ich vielleicht besser weglassen sollte (z.B. bestimmte Dehnübungen)? Muskelaufbau zur Stabilisierung ist bei mir ja leider schwierig, aber in vielen Muskelgruppen auch nicht unmöglich. Übrigens sind es glaube ich keine Paresen, sondern einfach Phasen ausgeprägter Muskelschwäche einzelner Muskeln (springen auf empfangene Nervensignale nicht richtig an) - im Übrigen stark abhängig von der Stoffwechselaktivität...
  9. Hallo Ammisia, es klingt für mich schon so, als würde es sehr in die Richtung Abhängigkeit gehen. Anscheinend musste sie bereits sehr früh lernen, Verantwortung zu übernehmen, für die sie noch nicht reif war und ständig für andere da zu sein. Wenn das die eigenen Fähigkeiten übersteigt, ist das ein wahnsinns Stressfaktor, der dauerhaft da ist und dazu führt, dass die Patientn lernt, ihre eignen Grenzen zu ignorieren. Auf körperliche Warnsignale wie Müdigkeit zu achten, kann sie sich nicht leisten, da sie für die anderen funktionieren muss - Zähne zusammenbeißen (oft wörtlich) und durch. Diesen Mechanismus findet man häufig bei Fibromyalgiepatienten, bei denen ja auch sympathische Fehlreaktionen als (Mit-)Ursache diskutiert werden - insofern passt das sehr gut. Sie hat durch diesen massiven Stress wahrscheinlich gelernt, dass es egal ist, wie sehr sie sich anstrengt, ihre Fähigkeiten alleine reichen zur Alltagsbewältigung nicht aus, darum die starke Trennungsangst. Für sie wäre es wichtig zu wissen, dass sie sich auf Dich verlassen kann. Es kann immer mal zu Störungen kommen, es ist nur die Frage, wie diese mit der Pat. kommuniziert werden. Denn wenn bspw. ein Termin ausfällt, kann das wiederum diese starke Angst vor Ablehnung hervorrufen, also am besten möglichst offen mit der Pat. über die entsprechenden Gründe sprechen. Du kannst auch mal versuchen, wenn sie Dir z.B. Geschenke mitbringt, dass Du ihr bei der einen Verhaltensweise deutlich machst, dass es nicht nötig ist und dass Dir das vielleicht auch etwas unangenehm ist. Wäre so eine Zwischenlösung. ? Mir hilft es immer sehr, mir vor Augen zu führen, warum sich jemand so verhält, wie er es tut. Die Pat. mag Dir auf die Nerven gehen (das ist manchmal einfach so), aber sie meint es überhaupt nicht böse, ganz im Gegenteil - sie will es so sehr allen Recht machen, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse dafür zurücksetzt. Wenn ich mir die Intention hinter dem Verhalten bewusst mache, fällts mir persönlich oft leichter, damit umzugehen. Liebe Grüße
  10. Hi Jan, ja, damit würdest Du der Pat. auf jeden Fall Verständnis signalisieren, was super wichtig ist, um ihr Vertrauen zu gewinnen und was vielleicht auch zu einer kurzzeitigen Entlastung bei ihr führt. Damit machst Du u.U. jedoch ihre Abhängigkeit von Dir noch größer, das müsste man dann beobachten. Also da "heil weder rauszukommen" ganz ohne es anzusprechen, stell ich mir schwierig vor. Wenn Du Dich einmal in einer solchen Gesprächssituation befindest und sie sich Dir gegenüber öffnet (und Dir bereits vertraut), kannst Du es ggf versuchen mit "Ich hab manchmal den Eindruck, Sie haben oft Angst" oder "Ich glaube, an ihrer Stelle hätte ich Angst, das alles alleine durchzumachen" oder so. Aber wie gesagt, das kommt immer total auf den Kontext an. Leider gibts dafür kein Kochrezept... Professionelle Hilfe bekommt sie ja eigentlich schon...
  11. Noch ein kleiner aber wichtiger Nachtrag: Ich weiß ja nicht viel über die Pat., nur dass sie alleinstehend ist, wohl abhängiges Verhalten zeigt und sich in Therapie befindet. Außerdem ists eine Frau Ende 60, die zur MLD kommt - ist ihr ein Mamma-Ca reseziert worden? Was ja zusätzlich ein ziemlicher Belastungsfaktor wäre. Für mich klingt das insgesamt nach einer sehr instabilen Geschichte, auch wenn das aus der Ferne echt schwer einzuschätzen ist. Wenn Du es ansprechen möchtest, lies Dich doch mal weiter in das Thema Gesprächsführung ein: Ich-Aussagen, Aktives Zuhören, Spiegeln, klientenzentriertes Gespräch nach Rogers,... und übe das v.a. mal bei Kollegen oder Freunden. Lass Dir von ihnen auch Rückmeldung geben, wie Du dabei wirkst. Und wenn Du das Gefühl hast, dass die Pat. das Gespräch sehr mitnimmt, frag sie auch, ob sie danach alleine ist, ob sie zu jemandem gehen kann, der Therapeut ein Krisengespräch führen kann oder gib ihr die Nummer von einer Telefonseelsorge oder vom sozialpsychiatrischen Dienst. Es muss ja nichts Schlimmes sein, aber dependente Persönlichkeiten können sich auch als Folge einer Traumatisierung (sexueller Missbrauch) in der Kindheit entwickeln. Wie gesagt, muss nicht, aber für den einen blöden Fall ists besser darauf vorbereitet zu sein.
  12. Hi, einen "Trick" gibt es eben leider nicht. Ich gehe jetzt mal davon aus, die "Diagnose" emotionale Abhängigkeit wurde richtig gestellt und die Pat. weist starke dependente Persönlichkeitszüge auf. In diesem Fall wäre es ihr egal, wer sie behandelt, sie wird bei jedem Therapeuten anklammerndes, vielleicht auch stark angepasstes, unterwürfiges Verhalten zeigen. Aus diversen Gründen kann es sein, dass Menschen in ihrer Kindheit keine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, z.B. weil sie zu behütet aufwachsen und ihnen alles abgenommen wird oder auch das Gegenteil: Dass sie zu früh zu hoher Verantwortung ausgesetzt werden, der sie noch gar nicht gewachsen sein können. Auf jeden Fall brauchen sie immer eine Art Kompass, jemanden, der ihnen zeigt, wo sie langgehen sollen und auf welche Weise. Wer das ist, ist ziemlich egal. Stell Dir vor, Du verläufst Dich beim Pilzesammeln tief im Wald - da wirst Du auch den nächstbesten Menschen fragen, wie Du da wieder rauskommst - egal ob Dir seine Nase passt. Ich reite da so sehr drauf rum, weil es einen Unterschied macht, ob einfach die Beziehung zwischen Therapeut und Patient sehr tief ist oder sie wirklich abhängig ist. In letzterem Fall bringt es dann nämlich nichts, sie an einen Kollegen abzugeben - der wird das gleiche Problem mit ihr haben und sich bei Dir herzlich bedanken. ? Was Dir dann noch bleibt, sind 2 Möglichkeiten: Entweder schlucken oder ansprechen. Beides ist für einen Physio blöd, weil du dafür nicht zuständig bist. Sowas als Physio anzusprechen ist in etwa so, als ob man als Psychotherapeut Tipps fürs Rückentraining gibt - da hat mans schwer, ernst genommen zu werden. Im schlimmsten Fall hat sie nachher das Gefühl, Du mischst Dich in Angelegenheiten, die Dich nichts angehen. Fall 1: Schlucken: Ist geeignet, wenn sich das Problem bald ohnehin "von selbst löst". Du also weißt, die Pat. ist geheilt oder zieht weg oder so (und befindet sich anscheinend ja ohnehin in amb. Psychotherapie - sollen die Therapeuten das mit ihr bearbeiten). Auf die Dauer ist das aber keine gute Lösung, insbesondere, wenn es Dich belastet. Fall 2: Ansprechen. Schwierig. Auch für Psychotherapeuten ist das echt immer wieder sehr heikel, weil gerade diese Pat.-Gruppe sehr leicht kränkbar ist und Du mit dem Ansprechen sehr tiefsitzende Ängste vor bspw. Ablehnung triggern kannst. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Du zum Zeitpunkt des Ansprechens bereits ihr Vertrauen besitzt (wir nennen das "Beziehungscredit") und dass Du Dir sehr genau überlegst, wie Du es ansprichst. Es sollte auf jeden Fall vermittelt werden, dass für Dich das Verhalten der Patientin sehr anstrengend ist, während Du die Patientin als Person aber sehr gerne hast. Die Gesprächsatmosphäre sollte also von Respekt, Wertschätzung und Verständnis geprägt sein. Das Verhalten ist für Dich schwierig, nicht die Patientin. Dann solltest Du ihr auch sehr genau und konkret nennen können, welches Verhalten genau für Dich problematisch ist und was es bei Dir auslöst (z.B. dass Du Dich bedrängt fühlst). Dabei gilt es, generelle Regeln der Gesprächsführung zu beachten, Ich- statt Du-Aussagen, keine Vorwürfe, kein Bagatellisieren, kein Belehren usw. Versuch Dir vorher zu überlegen, wie sich die Pat. vielleicht stattdessen verhalten könnte - also ein Alternativverhalten anzubieten. Und Dir sollte bewusst sein, dass Du Dir noch so viel Mühe geben kannst mit dem Gespräch: Es kann dazu führen, dass die Patientin die MLD abbricht oder es kann sein, dass sie nur hört "Die mag mich", den Rest ausblendet, verdrängt, aber weil Du die Angst kurz angestoßen hast, kanns Dir passieren, dass sie danach reflektorisch umso mehr klammert. Das ist allerdings selten, meistens sind die Patienten eher gekränkt. Mit ein bisschen Glück sind die Ängste der Patientin nicht sehr tiefsitzend, sie ist vielleicht einfach einsam und dann kanns sein, dass Du auf aufnahmebereite Ohren stößt. Es gibt theoretisch noch eine dritte Möglichkeit: Indirekt ansprechen. Also z.B. bei der Behandlung von einer Freundin erzählen, die Du anstrengend findest, weil sie entsprechendes Verhalten zeigt. Aber Vorsicht: Wenn sie nicht total unterdurchschnittlich begabt ist, weiß sie genau, worauf Du anspielst, was dazu führen kann, dass sie sich veräppelt vorkommt. In der Regel macht man das nur bei Kindern. Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Antwort für Dich alles andere als befriedigend ist, weil Ihr einen sehr praktischen Beruf habt, bei dem man "einfach" die Rotatorenmanschette stabilisiert oder weiß der Geier und so ein schwieriges Gespräch ist viel schwammiger und anders als bei Euch eben wirklich mit jedem Patienten sehr unterschiedlich zu führen. Nur die Grundregeln sind immer dieselben, aber ich kann Dir z.B. keinen genauen Wortlaut nennen, so wie man bei Euch bestimmte Übungen empfehlen kann. Manchmal beneide ich Euch da! ? So Fälle wie Deiner lassen es mich immer wieder schade finden, wie schlecht ambulante Therapeuten unterschiedlicher Disziplinen zusammenarbeiten. Es wäre viel besser, wenn Du das mit ihrem Psychotherapeuten besprechen und er es mit ihr bearbeiten könnte. Kannst ja mal berichten, viel Erfolg und lg Chandra
  13. Hi, Muss Dir leider gleich sagen, dass es keine Ideallösung gibt, eine solche Situation ist echt schwierig. Wie verhält sich die Patientin denn genau? Hast Du das Gefühl, sie klammert an Dir als Person, weil Ihr so eine gute Beziehung habt oder braucht sie nur "irgendeinen Physio", weil sie vlt einfach einsam ist? Sag mal kurz Bescheid, ob Du noch Interesse an einer Antwort hast, dann würde ich ein bisschen mehr ausholen. ?
  14. Hallo Ammisia, ich kann zeitlich bedingt leider gerade nicht ausführlich antworten, aber vielleicht kannst Du schon mal beschreiben, welche Verhaltensweisen der Pat. Dich darauf bringen, dass eine Abhängigkeit besteht und ob Du bisher schon irgendwas versucht hast? Warum kannst Du sie nicht an Kollegen abgeben? Werd Dir in den nächsten Tagen mal ausführlicher antworten. ? Lg Chandra
  15. Ja, als Abwechslung kann ichs mir auch vorstellen. Oder zum Aufwärmen. Übrigens trainier ich nicht so viel, als dass sich meine Muskeln nicht regenerieren könnten. Nur die Lust erholt sich so schnell nicht. Das wird bei mir aber auch nicht besser, wenn ich nur 2-3x wöchentlich trainiere. Seit ich nur nur trockenschwimme (so nenn ich jetzt einfach mal Theraband- und Co-Übungen), könnte ich gefühlsmäßig den ganzen Winter pausieren- das wär dann für die Muskeln definitiv zu lang. Ich denke, man kann sich bei Vielem auf sein Körper- und sein Bauchgefühl verlassen, aber hierbei täuscht es leider ein bisschen. Mal sehen, was das neue Jahr so bringt, bestimmt gehts auch viel besser, wenn ich Eure Tipps mal umgesetzt hab. Ich wünsch Euch allen einen guten Rutsch, natürlich viel Gesundheit und viel Freude an Arbeit und Freizeit! ? Und Danke Euch für Eure viele Zeit und Eure Geduld!!! ?
  16. Übrigens weiß ich Eure Tipps durchaus zu schätzen! Und es tut mir furchtbar Leid, wenn ich zwischendurch mit einer "Ja, aber"-Haltung ankomme. Aber (?) ich schaffe es leider nicht, mein Training als Kann-Option zu betrachten und wenn ich mal keine Lust habe und mein Körper ne Pause braucht, nehm ich sie mir halt. Denn ich habe einfach Angst, dass in der Pause Muskeln abbauen, die ich später nicht mehr (oder nicht mehr so leicht) wieder aufbauen kann. Darum sehe ich das Thema so eng und vielleicht auch ein wenig zu verbissen... Ist bestimmt nicht persönlich gemeint oder weil ich Eure Frusttoleranz testen will oder so. Sorry!!! Und ich profitiere trotzdem unwahrscheinlich von Euren Tipps und Anregungen! Danke! Auch für die Pilzkunde! Die werd ich nächstes Wochenende mal anwenden. Haben viele Birken bei uns, mal sehen, ob ich da so nen schwarzen Chaga finden kann!
  17. Ach Jan, Du bist echt super! Du kannst auch aus der Ferne meine Bauchmuskeln trainieren, indem Du mich einfach zum Lachen bringst! ? Ich stell mir gerade vor, wie Deine Kollegen ihren Patienten schön zu Nordic Walking oder Fahrradfahren raten und Du stattdessen eine Vitalpilzsuche vorschlägst! ? Versteh mich nicht falsch, ich find die Idee im Grunde super, aber die Vorstellung ist gerade für mich echt lustig! Zumindest hast Du mich echt aufgeheitert - danke Dir! ? Ok, jetzt nochmal ernsthaft: Pilzsuche find ich toll, ist Bewegung an der frischen Luft mit viel Ablenkung (man konzentriert sich ja aufs Suchen) und viel Koordinations- und Tiefenmuskeltraining. Leider lässt die Pilzsuche ein bisschen an Lauftempo zu wünschen übrig. Wenn man zu viel Gas gibt, kann man ja nicht mehr suchen. Gibt man zu wenig Gas, habe ich auf Dauer zu wenig Trainingseffekt und kein "Ausdauertraining". Und ich müsste zumindest die gesamte Armmuskulatur noch gesondert trainieren, die davon nicht so angesprochen wird und ich schätze auch die oberflächlichen Bauch- und Rückenmuskeln kommen ein bisschen kurz, auch wenns für die autochthone natürlich ein Traum ist! Also mal gerne, aber für regelmäßig ist mir der körperliche Anspruch für die meisten Muskelgruppen zu gering, aber für die periphere Bein-/ Fußmuskulatur sogar schon grenzwertig hoch (von wegen Füße heben, über Stock und Stein... ?). Ach man, ich machs auch nicht leicht, entschuldige! Es sei denn, ich schätze die körperlichen Anforderungen völlig falsch ein - da seid Ihr die Profis! ? Wie oft findest Du eigentlich bei Deiner Suche wirklich brauchbare Pilze?
  18. Hallo Lonewolf, Danke! Ja, spätestens im Frühling wirds wieder besser mit der Motivation! Müssen wir nur noch die Zeit bis dahin rumkriegen. Schaffen wir schon.
  19. das Problem ist eben, dass ich schon wirklich lange gar keine Lust hab, auch nicht, wenn ich mit dem Training angefangen habe. Einmal ganz abgesehen davon, dass ich meistens mit Schmerzen fürs Trainieren belohnt werde, sind die Übungen für mich reizlos und stupide. Ich vergleich das mal mit Fußball: Da hast Du eine Aufgabe, da spielst Du mit Deinem Team zusammen und klar ist das anstrengend, aber es macht so viel Spaß und Du bist dabei so abgelenkt, dass Du das kaum merkst. So was fehlt mir voll. Irgendwas, was mich mitnimmt. Und ich kenne ne Menge Übungen, aber Spaß machen sie mir alle nicht wirklich. Und mir fällt auch keine Sportart ein, die ich in einem Verein/ einer Schule durchführen könnte. Ich geb zu, dass mein Problem nicht ganz einfach ist, aber wenn es das wäre, könnte ich es wohl selbst lösen. Ich werde mir aber ein paar Eurer Methoden zu Herzen nehmen und einmal ausprobieren und habe ein bisschen die Hoffnung, dass mir die Summe der vielen "Kleinigkeiten" helfen kann. Also nochmal: Vielen Dank Euch! ?
  20. Also erstmal vielen lieben Dank Euch beiden! ? Wahrscheinlich hast Du da Recht, Jan. Das Peinliche ist ja, dass ich in der Theorie über Motivation ausgebildet wurde. Ich kenne die ganze Theorie dahinter, die unter anderem besagt, gewünschtes Verhalten (Training) sehr konkret und präzise zu planen, z.B. Montag, Mittwoch, Freitag von 17.00-19.00 die Übungen xy, so und so viele Sätze, anstatt 3x pro Woche 2h. So hat der "innere Schweinehund" weniger Schlupflöcher und Ausreden und wenn die Gewohnheit irgendwann einsetzt, erleichtert sie es einem zusätzlich. Aber nach meinem Plan müsste ich exakt JETZT trainieren und was mache ich? Ich schlag die Zeit tot, bis es für heute wieder zu spät ist. Und danach ist man dann wegen des schlechten Gewissens und des Misserfolgs beim nicht durchgeführten Training fürs nächste Mal noch demotivierter. Vielleicht sollte ich einfach meinen Laptop kaputt hauen und mir ein Nagelbrett auf die Couch legen. ? Oder den Plan über Bord werfen! Pilzsammeln find ich super. Da hätten meine Hunde Spaß dran und dadurch, dass man sich konzentrieren muss, merkt man nicht, wieviel man sich bewegt. Auch den Aspekt vermisse ich bei den rein funktionalen Muskelübungen. Egal, es hilft alles nichts, ich geh mich jetzt aufwärmen und dann beiss ich mich mal wieder durch den Mist durch! Danke Euch, man liest sich!
  21. Also weißt Du, was Du zu tun hast: Viel Ablenkung, nach Möglichkeit dem Schwindel keine Aufmerksamkeit schenken. Vielleicht versuchst Du Dich mal mit was abzulenken, wofür Du Dich konzentrieren musst, das klappt meist am besten. Und nach Möglichkeit nicht den ganzen Tag liegen, ist auch nicht so gut für den Kreislauf. Kannst Du sagen, ob in der Woche, in der der Schwindel nicht da ist, irgendwas anders ist als sonst? Ohrensausen kann auch ein Zeichen von zu hoher Muskelspannung im Kiefer-Nacken-Bereich sein. Weißt Du, ob Du nachts mit den Zähnen knirschst? Wie schläfst Du eigentlich? Die Funktionen des Immunsystems sind von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem aber davon, wie gut wir schlafen und wieviel Stress wir haben. Bei länger anhaltendem Stress produziert unser Körper vermehrt das Stresshormon Cortisol, das zu vielen unterschiedlichen unerwünschten Langzeitfolgen führen kann. Erhöhte Infektanfälligkeit ist nur eine von vielen. Insofern kann Stress tatsächlich körperlich krank machen. Der Vorteil davon ist, dass nicht unbedingt "was Schlimmeres" dahinter stecken muss. Ich weiß nicht, was es für eine psychische Belastung ist, die Du zur Zeit hast und hier wäre auch nicht der Rahmen, um darüber zu sprechen, aber Belastungen aller Art führen letztlich dazu, dass verschiedene Stresshormone wie Cortisol gebildet werden, die dazu führen, dass Puls, Blutdruck, Blutzucker und Muskeltonus steigen, wir Verdauungsprobleme bekommen und schlechter schlafen können. Der hohe Muskeltonus kann zu Verspannungen führen, die zum einen schmerzhaft sind und die Schmerzen an sich führen dazu, dass noch mehr Stresshormone ausgeschüttet werden (Teufelskreis). Auf der anderen Seite können die Verspannungen zu Schwindel und Tinnitus führen, die durchaus beängstigend sind, wenn man die Ursache nicht festmachen kann. Ich würde Dir wirklich empfehlen, die Entspannungsübungen zusammen mit Dehnübungen und Wärmeanwendungen zu machen. Vielleicht zeigt Dein Physio Dir auch, wie Du Deine Faszien mobilisieren kannst. Und wenn Du das einige Wochen lang regelmäßig ausübst und Dich immer vom Schwindel ablenkst, statt Dich darauf zu konzentrieren und in der Psychotherapie auch die Stressursache mit bekämpft wird, denke ich wirklich, dass es Dir bald besser gehen sollte. Zumindest wünsche ich Dir das! Meld Dich gern und berichte uns mal!
  22. Hi Eryk, na, für 04.00 morgens klingt das echt motiviert! Danke für Deine ausführliche Antwort! Das Bekloppte ist ja, dass ich früher nie Motivationsprobleme hatte. Zum einen hab ich mich immer schon den ganzen Tag aufs Training gefreut und selbst, wenn ich mal müde war, stellte sich nie die Frage, ob ich zum Training gehe oder nicht. Ich war in einigen Sportvereinen, in denen ich mir von meinen Trainingspartnern Einiges hätte anhören müssen, wenn ich wegen „keine Lust“ nicht zum Training gekommen wär. Wahrscheinlich fehlt mir das mit am meisten, dieser soziale Aspekt. Denn unterm Strich hab ich mich nicht nur aufs Training, sondern vor allem auf die Leute gefreut. Leider bin ich nicht fit genug, um in einem Verein mit Gleichaltrigen zu trainieren und ich muss beim Sport Diverses beachten, sodass mir eigentlich nur Einzeltraining bleibt. Und das ist ätzend und langweilig. Für mich jedenfalls. Jaa, Youtube-Videos missbrauche ich auch schon fleißig zu Motivationszwecken, oft klappt das auch einigermaßen. Aber wenn ich richtig unmotiviert bin, kann ich damit dann auch nicht mehr viel reißen. Ich hab früher vor allem verschiedene Kampfsportarten betrieben, neben anderen Sportarten wie Akrobatik und Leichtathletik, die ich nur ausgeübt hab, um im Kampfsport besser zu werden. Leider habe ich schon oft feststellen dürfen, dass das (warum auch immer - das frag ich Euch wann anders… ) nicht so der gesündeste Sport ist und dabei auch noch auf mehreren Ebenen verdammt fordernd. Wenn ich mir an „schlechten Tagen“ sowas angucke, erinnert es mich nur daran, dass ich das nie wieder richtig machen kann – eine Tatsache, die ich eigentlich schon lange akzeptiert habe und die auch in Ordnung so ist. Wie Du schon schreibst: Alles zu seiner Zeit. An „guten Tagen“ denke ich mir leichte Abwandlungen von Kampfsportübungen aus und bin damit glücklich, diese schlecht ausgeführt alleine im Wohnzimmer auszuüben, an anderen Tagen würde mich das rasend machen. Insofern, Youtube-Videos und machen, was einem Spaß macht: Klappt oft, aber nicht immer. Eine richtige Trainingspause traue ich mich nicht so recht, da mir von Ärzten und Physios immer ein „je mehr Training umso besser“ vermittelt wird (Muskelerkrankung). Aber ich trainier auch schon mal in unterschiedlichen Intensitäten und reduzier auch ab und an die Trainingshäufigkeiten. Aber das mache ich glaube ich falsch. Normalerweise heißt es ja „aufhören, wenns am schönsten ist“. Ich reduzier aber immer erst dann, wenn ich sowieso schon gar keine Lust mehr habe oder ich irgendwas verletzt hab und das machts mir schwerer, irgendwann nochmal Motivation aufzubauen. ? Das mit der Trainingsausrüstung ist ein interessanter Tipp. Muss ich mal austesten. Leider geht das nicht endlos.
  23. Hallo Corinna, wenn Dir die Physiotherapieübungen helfen, ist das zwar kein Beweis, dass Deine Beschwerden von muskulären Verspannungen kommen, aber doch ein deutlicher Hinweis. Und alles, was hilft, hat erstmal Recht, finde ich. Die meisten Anwendungen kannst Du auch für Dich zuhause machen, z.B. die Dehnübungen oder auch Wärme (heiß duschen, Wärmeumschläge, Wärmflaschen,...). Hast Du ansonsten etwas gefunden, das den Schwindel reduziert? Oder hast Du mal beobachten können, wann er stärker wird? Hier hast Du ja die Augenbewegungen genannt, aber gibt es darüber hinaus noch etwas? Ein Belastungs-EKG ist im Grunde genommen ein normales EKG, während Du in Bewegung bist (meist auf einem Fahrrad-Ergometer). Hier soll einfach geschaut werden, wie Dein Herz-Kreislaufsystem auf körperliche Belastung reagiert. Die meisten Hausärzte bieten das mittlerweile an. Auf alle Fälle kannst Du es aber bei einem Kardiologen oder Sportmediziner machen lassen. Deinen Psychologen könntest Du mal nach Entspannungsübungen fragen, falls Ihr das noch nicht gemacht habt. Das würde Dir bestimmt guttun. Physios kennen sich mit Entspannung zwar auch aus, aber mit KG-Einheiten muss man ja leider sparsamer haushalten als mit Psychotherapie...
  24. Hallo Corinna, Da hast Du in Deinem Alter ja schon Einiges mitgemacht. Ich hätte noch ein paar Fragen: Was sagt denn Dein Physio dazu? Hat er Dich am Anfang untersucht? Und helfen Dir seine Anwendungen? Und als Du im Krankenhaus warst, hat man sicherlich auch andere Tests gemacht? Blutbild ist ja gemacht worden, also auch mal Eisen-, Hämoglobin, Erythrozytenwerte, Blutzucker untersucht und Puls und Blutdruck kontrolliert? Zu niedriger Blutdruck ist bei jungen Frauen in Deinem Alter eine ziemlich häufige Ursache für Schwindelattacken. Und ist bei Dir mal ein EKG, besser noch ein Belastungs-EKG gemacht worden? Du schreibst von einer großen psychischen Belastung. Unsere seelische Verfassung hat leider auch immer einen großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Hast Du mal Entspannungsübungen versucht? Progressive Muskelentspannung, Meditation, autogenes Training, Yoga, Phantasiereisen? Einfach mal mit den Gedanken runterkommen. Selbst, wenn Stress nicht die Ursache sein sollte, wirkt er sich nicht unbedingt gut auf Deinen Körper aus. Hast Du jemanden, der Dir bei Deiner Stressbewältigung helfen kann? Viel trinken ist wichtig und wenn Dein Physio Dir grünes Licht gibt, auch regelmäßige körperliche Bewegung. Ein leichtes Ausdauertraining wäre gut, um den Kreislauf zu stabilisieren, wenn Arzt und Physio hier keine Einwände haben. Machst Du Sport? Hierbei wäre es wichtig zu gucken, dass der Schwindel nicht zu stark ist. Nicht, dass Du nachher beim Fahrradfahren oder so umkippst - darum auf jeden Fall vorher beim Experten anfragen, ob Du das machen kannst. Ich wünsche Dir erstmal gute Besserung und frohe Festtage, Chandra
  25. Zunächst wünsche ich allen frohe Festtage und einen guten Rutsch! ? Und dann habe ich eine Frage an Euch, die eigentlich nichts mit Physiotherapie zu tun hat. Aber ich implizier einfach mal, dass die meisten von Euch regelmäßig Sport betreiben. Kennt Ihr das, wenn die Tage kürzer (und jetzt ja Gott sei Dank im Zeitlupentempo wieder länger) werden, es draußen kalt, nass und dunkel ist, Euch vielleicht auch das ein oder andere wehtut, dass Ihr einfach keine Lust habt, Euch groß zu bewegen? Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich im Winter kaum zu Bewegung aufraffen kann, obwohl ich Sport eigentlich liebe und obwohl ich weiß, wie wichtig regelmäßiges Training ist... Die Frage klingt vielleicht banal, aber was macht Ihr dann? Wie motiviert Ihr Euch? Und was trainiert Ihr überhaupt so? Ich frag nicht nur aus reiner Neugier, Ihr würdet mir ggf. sogar sehr damit helfen. Liebe Grüße Chandra

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