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    PhysioWissen

    Warum Warm-Up wichtiger ist als man denkt

    Das Aufwärmen vor dem Sport ein wichtiger Bestandteil ist, das wissen die Meisten, aber nur die wenigsten berücksichtigen das leider auch und machen sich nicht die Mühe mit einigen einfachen und effektiven Aufwärmübungen den Körper auf die nötige Betriebstemperatur zu bringen.

    Warm-Up steigert die Muskelleistung

    Wie wichtig ein gezieltes Warm-up ist, belegt jetzt eine neue Studie aus Australien, spätestens jetzt sollte schnellstens umgedacht werden. Diese Untersuchung zeigt ganz klar, das ein Aufwärmen des Muskels die tatsächliche Leistung während des Trainings und auch Wettkampfs erhöht. Ebenfalls wurde noch beobachtet, dass die Zeit bis der Muskel seine maximale Leistung bringt, ebenfalls verkürzt wird und der Athlet viel schneller auf Touren kommt.

    Gegenstand der Studie

    Die Studie wurde durchgeführt vonder La Trobe School of Physiotherapy (Schule der Physiotherapie) in Victoria. Die australische Universität ist führend im Bereich Forschung und Entwicklung und hat die Auswirkung von Aufwärmübungen an 22 so genannten Elite-Athleten getestet, die Sportler hatten sich freundlicherweise sofort zur Verfügung gestellt.

    Andauernde Leistungssteigerung

    Die Ergebnisse waren für viele letztendlich eine wirkliche Überraschung. Bestimmte Warm-up Übungen erhöhen und fördern wirklich die so genannte Explosivkraft des Muskels und das während des gesamten Work Out (Buchrezension: Handbuch Functional Training). Ein kleiner zusätzlicher Aufwand bedeutet im Endeffekt viel mehr zusätzliche Leistung und das über einen Wettkampf oder einer Trainingseinheit verteilt.

     

    Einer der Forscher, Justin Crow vom La Trobe School of Physiotherapy erklärte gegenüber dem Medical Express: „Zur Leistungssteigerung der Muskulatur der unteren Extremitäten ist ein Warm-Up mit geringer Belastung und gezielten Übungen für die Gesäßmuskulatur äußerst wirksam. Trainer sollten diese Erfahrungen für die Vorbereitung von Athleten für kommende Wettkämpfe oder auch Trainingseinheiten mit einbauen. Besonders geeignet für Sportarten, die einen explosivartigen Antritt benötigen, wie zum Beispiel Sprinter, Springer und auch Gewichtheber.

     

    Besonders wichtig ist dies überall dort wo es in erster Linie auf die Beine ankommt und diese schnell volle Belastung umsetzen sollen. Ein effektives und gezieltes Work-Out für ein zielgerichtetes Ergebnis, umsetzbar für Sportler und Patienten gleichermaßen. Justin Crow schlägt in der Tat einige einfache Übungen zur Gewichtsverlagerung als Aufwärmübungen vor. Warum genau diese Art des Aufwärmens die Ausdauer stärkt, kann auch der Forscher noch nicht genau beantworten. Dass der Stoffwechsel des Muskels beeinflusst wird, das ist nachweislich erwiesen. Ziel ist durch gezielte Stretching-Übungen verletzungsfrei und ausdauernder durch das Training oder den Wettkampf zu kommen.

    Im Prinzip wusste es bis dato jeder, nur angewendet wird es nur von wenigen. Gerade im Bereich der Hobbysportler sollte nun endlich auch ein Umdenken erfolgen, von nun an nur noch mit aufgewärmten Muskelpartien durch den sportlichen Feierabend. Der Körper sagt Danke und schließlich freut sich auch jeder über eine Leistungssteigerung.



    Rückmeldungen von Benutzern

    Recommended Comments

    richtig, der letzte absatz sagt es. nix neues nur nochmal belegt. :)


    ist es möglich beim nächsten mal gleich eine quellenangabe zu geben?

    also wen es interessiert:

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22233788

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    Die Differenzierung fehlt etwas.
    Neurologische Aufwärmung sollte immer sein. Stretching ist bei Ausdauersportarten eher kontraproduktiv und sollte eine extra-Einheit im Training sein. Auch fehlt mir in diesem Kontext die Unterscheidung des passiven Dehnens und die Vorteile des aktiven Dehnens (z.B. antagonistische Hemmung)
    Erwärmung bereitet in erster Linie die Enrgiebereitstellung und die intramuskuläre Koordination vor! Darum guter Verweiß auf die Gesäßmuskulatur...

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