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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/page/6/?d=1</link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>Patientenmotivation ist ma&#xDF;geblich f&#xFC;r Therapieerfolg</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4181-Patientenmotivation_ist_massgeblich_fuer_Therapieerfolg.html-r4181/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/patientenmotivation.jpg" /></p>
Die Universität von Göteborg hat eine umfassende Studie mit etwa 400 Patienten gemacht, die mit Nacken- und Rückenschmerzen zu kämpfen haben. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde ihr gesundheitlicher Zustand regelmäßig überprüft und Aufzeichnungen über die Lebenseinstellung und die berufliche Situation gemacht. 

Dabei hat sich ganz deutlich gezeigt, dass die Dauer einer Erkrankung maßgeblich von vielen persönlichen Faktoren abhängt. In einem Interview betonte die Leiterin der Studie, dass bei vielen Patienten eher eine umfassende Beratung als Physiotherapie angezeigt wäre. Krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeitsplatz werden häufig durch chronische Rücken- und Nackenprobleme verursacht. 

In sehr vielen Fällen kann noch nicht einmal eine körperliche Ursache für diese Beschwerden gefunden werden, so dass man von psychosozialen Ursachen ausgehen muss. Es ist bekannt, dass Stress den Tonus der Muskulatur erhöht und es somit vermehrt zu schmerzhaften Verspannungen kommen kann. Während der Studie wurden die Probanden immer wieder über ihre Einstellung zur Arbeit und ihre Gedanken bezüglich der beruflichen Zukunft befragt. 

Dabei zeigte sich ganz deutlich, dass die Patienten, die eine positive Einstellung zu ihrer Arbeit hatten, viel schneller wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehrten. Aufgrund dieser Untersuchungsergebnisse sollte in Zukunft zusätzlich zur Physiotherapie auch ein psychologisches Coaching erfolgen, welches durchaus auch der Physiotherapeut übernehmen könnte, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. 

Die Patienten sollten so schnell wie möglich wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, denn das wäre nicht nur positiv für die Gesellschaft und den Arbeitgeber, sondern würde auch den Leidensdruck des Patienten verringern, weil er sich nicht minderwertig vorkommt. <div class="copyright">Copyright: Catherine Yeulet</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4181</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Studie: Rheuma - Bewegung gegen Schmerzen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4176-Studie__Rheuma___Bewegung_gegen_Schmerzen.html-r4176/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/rheuma-studie.jpg" /></p>
<p>Rheumatiker haben h&auml;ufig unter starken Schmerzen zu leiden und vermeiden daher oftmals Bewegung, und gehen in eine bestimmte Schonhaltung. Doch gerade das kann die Schmerzen und Beschwerden auf Dauer noch verschlimmern, denn eigentlich sollten sich <a href="http://www.senioren-krankheiten.de/o1-Rheuma.html">Rheuma</a>-Patienten regelm&auml;&szlig;ig bewegen, damit ihre Muskulatur und ihre Gelenke beweglich bleiben. Nun haben Rehamediziner von zwei deutschen Kliniken in Zusammenarbeit mit Fachleuten der Universit&auml;t in Halle neue Formen des Trainings speziell f&uuml;r Rheumatiker getestet.</p>
<h2>Studie beweist erh&ouml;hte Leistungsf&auml;higkeit bei Rheuma durch Konditionierung</h2>
<p>Es wurde ein besonderes Konditionstraining mit der bisherigen Standardrehabilitation verglichen, und in der Tat konnte die Leistungsf&auml;higkeit der Patienten merklich verbessert werden. Insgesamt 402 Patienten wurden f&uuml;r diese Studie herangezogen, bei der sowohl Ausdauer, Koordination, Kraft und auch Motivation verbessert werden sollten. Die Forscher konnten bei einem Kongress der Rehawissenschaften sogar einen Preis f&uuml;r diesen neuen Ansatz ergattern.</p>
<h3>Training f&ouml;rdert nebenbei Spa&szlig; und Motivation bei Rheumapatienten</h3>
<p>Bisher hatte man bei der Rheuma-Therapie vor allem physikalische Anwendungen mit einfacher Gymnastik kombiniert. Nun sollten die Patienten jedoch ein recht anspruchsvolles Bewegungsprogramm absolvieren, welches aus Ergometer-Training, Zirkeltraining mit Elementen f&uuml;r die Koordination und den Muskelaufbau und Spielen wie Soft- oder Federball bestand. Die meisten Probanden litten an Gelenkrheuma oder Wirbels&auml;ulenrheuma und reagierten erstaunlich positiv auf das doch recht anstrengende Training. Au&szlig;erdem machte das Training in der Gruppe allen richtig Spa&szlig; und f&ouml;rderte die Motivation.</p>
<h2>Positiver Effekt f&uuml;r K&ouml;rper und Seele</h2>
<p>Etwa 20 Prozent der Patienten h&auml;tten sich sogar noch eine Steigerung des Programmes gew&uuml;nscht, alle anderen waren vollkommen zufrieden mit dem Anspruch. An der Studie nahmen &uuml;berwiegend Frauen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren teil, das Selbstbewusstsein und die Leistungsf&auml;higkeit konnten ganz deutlich gesteigert werden. So konnte nicht nur ein positiver Effekt auf die k&ouml;rperliche Verfassung, sondern auch auf das seelische Gleichgewicht erzielt werden.</p><div class="copyright">Copyright: jamstock | istockphoto.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4176</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Krankenkassen Zusatzbeitr&#xE4;ge sorgen f&#xFC;r Frust</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4165-Krankenkassen_Zusatzbeitraege_sorgen_fuer_Frust.html-r4165/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/krankenkassen-zusatzbeitrag.jpg" /></p>
<p>Die Mitglieder einiger Krankenkassen &auml;rgern sich gerade &uuml;ber die Erhebung eines Zusatzbeitrages, und immer mehr erw&auml;gen deshalb einen Wechsel. Wenn man sich die Bilanz des Jahres 2009 einmal anschaut, dann kann man diese Mehrkosten in der Tat nicht wirklich verstehen. Die Krankenkassen haben im vergangenen Jahr einen deutlichen &Uuml;berschuss erwirtschaftet, behaupten aber, dass dies nichts an der schlechten Finanzlage &auml;ndern w&uuml;rde. Laut Berichten soll der &Uuml;berschuss sogar rund eine Milliarde Euro betragen.</p>
<h2>&Uuml;bersicht der Bilanzen einzelner Krankenkassen&nbsp;</h2>
<p>Die Gewinner waren neben der AOK auch die Innungskrankenkassen und die Betriebskrankenkassen, lediglich die Ersatzkassen mussten ein Minus verbuchen. W&auml;hrend BKK und AOK die Zahlen inzwischen best&auml;tigt haben, will das Gesundheitsministerium die Bilanzen noch genau &uuml;berpr&uuml;fen, so dass bis zum Fr&uuml;hsommer genaue Ergebnisse vorliegen sollen. Es k&ouml;nnte also durchaus sein, dass die Zahlen sich bis zum Abschluss der Pr&uuml;fung noch ver&auml;ndern, da einige Krankenkassen noch R&uuml;ckzahlungen leisten m&uuml;ssen, weil sie im vergangenen Jahr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen haben.</p>
<h2>H&ouml;he des Zusatsbeitrages</h2>
<p>Die positive Bilanz der meisten Krankenkassen wird in erster Linie auf die Einf&uuml;hrung dieses Gesundheitsfonds Anfang 2009 zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Der Zusatzbeitrag, den einige Krankenkassen nun erheben, kann in der H&ouml;he ganz unterschiedlich ausfallen und bis zu einem Prozent vom Einkommen betragen. Im Moment verlangen erst sechs von 130 Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, es wird jedoch angenommen, dass viele Krankenkassen in den n&auml;chsten Wochen und Monaten nachziehen werden. Die Mitglieder haben bei einer Erh&ouml;hung der Beitr&auml;ge die M&ouml;glichkeit, die Krankenkasse zu wechseln, und ein gro&szlig;er Prozentsatz wird dies vermutlich auch tun.</p>
<h2>Erh&ouml;hung der Geh&auml;lter der Vorstandsmitglieder zu Lasten der B&uuml;rger?</h2>
<p>Im Widerspruch zur angeblich immer noch angespannten Finanzlage steht jedoch die Tatsache, dass bei vielen Vorstandsmitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen die Geh&auml;lter stark angehoben wurden. Einmal mehr trifft es den kleinen Mann und viele fragen sich, wo hier die Gerechtigkeit bleibt. F&uuml;r viele Bundesb&uuml;rger stellt der Zusatzbeitrag eine finanzielle Belastung dar, w&auml;hrend sich die Vorstandsmitglieder der Krankenkassen &uuml;ber eine Erh&ouml;hung ihrer ohnehin hohen Bez&uuml;ge freuen d&uuml;rfen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">4165</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>4 von 5 R&#xFC;ckenoperationen sind unn&#xF6;tig!</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel59-4_von_5_Rueckenoperationen_sind_unnoetig.html-r59/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/ruecken-wirbelsaeule-bandscheiben-op.jpg" /></p>
<p>Etwa 230.000 Menschen werden in Deutschland jedes Jahr am R&uuml;cken operiert. Viele dieser Eingriffe sollen angeblich unn&ouml;tig sein. Das behauptet zumindest die Techniker Krankenkasse, denn laut deren Angabe k&ouml;nnte man vier von f&uuml;nf Operationen umgehen. In den meisten F&auml;lle solle es m&ouml;glich sein, den Patienten mit ad&auml;quater Physiotherapie zu helfen und die Beschwerden zu lindern.</p>
<h2>Trotz OP keine Symptomlinderung</h2>
<p>Es hat sich n&auml;mlich gezeigt, dass viele Betroffene selbst nach einem operativen Eingriff nicht beschwerdefrei sind, so dass Sinn und Zweck der Operation eigentlich nicht erf&uuml;llt ist. Statt dessen folgen langwierige Rehabilitationsma&szlig;nahmen und trotz aller Bem&uuml;hungen lassen sich die Beschwerden h&auml;ufig nicht in einem befriedigenden Ma&szlig; lindern.</p>
<h2>Ist Schmerztherapie die bessere Alternative?</h2>
<p>Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Schmerztherapie und der Managementgesellschaft Integrative Managed Care hat die Techniker Krankenkasse nun ein besonderes Angebot erstellt, um betroffenen Patienten besser helfen zu k&ouml;nnen. Insgesamt 30 Schmerzzentren in ganz Deutschland beteiligen sich an diesem neuartigen Programm, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gew&auml;hrleisten und unn&ouml;tige Operationen zu vermeiden.</p>
<h3><em>Ein neues Angebot der Techniker Krankenkasse</em></h3>
<p>Versicherte der Techniker Krankenkasse k&ouml;nnen in jeder Zweigstelle das n&auml;chstgelegene Schmerzzentrum erfragen und sich dort einen Termin geben lassen. Es ist m&ouml;glich, innerhalb von nur zwei Werktagen einen Termin zu bekommen, so dass auch dringende Fragen kurzfristig gekl&auml;rt werden k&ouml;nnen. Bei diesem Angebot der Techniker Krankenkasse geht es darum, eine zweite Meinung einzuholen, bevor man sich f&uuml;r eine Operation entscheidet. Auch wenn der behandelnde Arzt eine Operation vorschl&auml;gt, sollte man &uuml;berpr&uuml;fen, ob eine operative Ma&szlig;nahme nicht doch umgangen werden kann.</p>
<h4>Information und Eingangsuntersuchung in spezialisierten Schmerzzentren</h4>
<p>In den teilnehmenden Schmerzzentren k&uuml;mmern sich ein Physiotherapeut, ein Schmerztherapeut und sogar ein Psychotherapeut um den Patienten. Sie erarbeiten nach der eingehenden Untersuchung einen Behandlungsplan, der als Alternative zur Operation gew&auml;hlt werden k&ouml;nnte. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen auch Patienten, die nicht Mitglied bei der Techniker Krankenkasse sind, jederzeit eine zweite Meinung von einem anderen Mediziner einholen. Das macht auf jeden Fall immer Sinn, denn es gilt so viele R&uuml;ckenoperationen wie m&ouml;glich zu vermeiden.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">59</guid><pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:45:44 +0000</pubDate></item><item><title>&#xC4;rzte fordern Abschaffung der Budgetierung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel56-Aerzte_fordern_Abschaffung_der_Budgetierung.html-r56/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/arzt-budget.jpg" /></p>
<p>Seit einigen Jahren steht Medizinern in Deutschland ein festes Budget f&uuml;r die Versorgung ihrer Patienten zur Verf&uuml;gung, damit die Kosten f&uuml;r die Krankenkassen einged&auml;mmt werden k&ouml;nnen. &Auml;rzten ist es somit nur m&ouml;glich, ihre Patienten in einem festgesetzten Rahmen zu versorgen, oder die Mehrkosten aus eigener Tasche zu finanzieren.</p>
<h2>Patienten m&uuml;ssen Einschr&auml;nkungen hinnehmen</h2>
<p>Patienten mussten Einschr&auml;nkungen sowohl bei der Verordnung von Medikamenten als auch bei der Genehmigung von speziellen Untersuchungen in Kauf nehmen. Immer wieder kam es deshalb zu Streiks und Demonstrationen, viele kleine Arztpraxen konnten sich langfristig nicht &uuml;ber Wasser halten und mussten geschlossen werden. Bei vielen Fach&auml;rzten war es in der Vergangenheit schwer, kurzfristig einen Termin zu bekommen, in vielen Praxen wurden Privatpatienten eindeutig vorgezogen. Kritiker sehen seit langem eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, viele Patienten haben inzwischen auch auf eine private Krankenversicherung umgeschwenkt.</p>
<h2>Patientenbeauftragter Wolfgang Z&ouml;ller</h2>
<p><strong>Wolfgang Z&ouml;ller</strong>, der neue Patientenbeauftragte, hat nun offiziell eine Abschaffung der &Auml;rzte-Budgetierung gefordert, damit die Mediziner wieder eine ad&auml;quate Behandlung aller Patienten gew&auml;hrleisten k&ouml;nnen und eine leistungsgerechte Bezahlung stattfindet. Experten sehen diese Forderung jedoch sehr kritisch, da sie bef&uuml;rchten, dass die Kosten in diesem Fall explodieren k&ouml;nnten.</p>
<h2>Anreiz f&uuml;r Mediziner</h2>
<p>Wolfgang Z&ouml;ller sieht jedoch in der Aufhebung der Budgetierung einen weiteren gro&szlig;en Vorteil, denn es k&ouml;nnte einen Anreiz f&uuml;r den &Auml;rzte-Nachwuchs sein, nachdem es in Deutschland inzwischen fast schon einen Mangel an jungen Medizinern gibt. Die Bundesregierung wird noch im Januar eine Sitzung anberaumen, um ausf&uuml;hrliches &uuml;ber dieses Thema zu sprechen. Es soll eine L&ouml;sung gefunden werden, mit der sowohl die Krankenkassen als auch die Mediziner leben k&ouml;nnen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">56</guid><pubDate>Fri, 08 Jan 2010 17:33:49 +0000</pubDate></item><item><title>Depressionen - Bewegung hilft!</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel52-Studie__Bewegung_hilft_gegen_Depressionen.html-r52/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/studie-depression.jpg" /></p>
<p>Depressionen sind in unserer Gesellschaft leider immer noch ein Tabuthema. Durch den Freitod des Torh&uuml;ters Robert Enke, ist das Thema erneut in die Schlagzeilen gekommen, und k&ouml;nnte in Zukunft eventuell etwas pr&auml;senter in den Medien sein. Viele Menschen sch&auml;men sich zuzugeben, dass sie an Depressionen leiden, dabei hat diese Erkrankung gar nichts mit &bdquo;Verr&uuml;cktsein&ldquo; zu tun, sondern kommt weitaus h&auml;ufiger vor, als von vielen angenommen. Da kaum dar&uuml;ber gesprochen wird, d&uuml;rfte die Dunkelziffer sehr hoch sein.&nbsp;</p>
<h2>Wer ist von Depression betroffen?</h2>
<p>Nun haben Forscher herausgefunden, dass <strong><a href="http://www.neurologie-krankheiten.de/n1-Depression.html">Depressionen</a> auch durch einen Bewegungsmangel beg&uuml;nstigt werden k&ouml;nnen</strong>. Da unsere Gesellschaft immer mehr Zeit vor dem Computer verbringt, und Sport bei vielen in den Hintergrund r&uuml;ckt, ist es nicht verwunderlich, dass Depressionen inzwischen zur Volkskrankheit geworden sind. Da auch schon immer mehr Kinder und Jugendliche einen Gro&szlig;teil ihrer Freizeit vor dem Computer oder mit ihrer Spielkonsole verbringen, sind heutzutage auch schon sehr viele junge Menschen von Depressionen betroffen.</p>
<h3>Alternativen zu Medikamenten?</h3>
<p>Dabei muss es gar nicht immer die Chemikeule sein, um die Depressionen zu bek&auml;mpfen, denn vielen w&uuml;rde einfach etwas mehr Bewegung an der frischen Luft helfen. Trotz viel Aufkl&auml;rung wird eine Depression immer noch von vielen mit einer Geisteserkrankung gleichgesetzt. Dabei k&ouml;nnen die Betroffenen selbst nichts f&uuml;r ihre Antriebslosigkeit, da es sich um eine St&ouml;rung im Hirnstoffwechsel handelt. Viele Menschen w&uuml;rde gar nicht erst in solch ein tiefes Loch fallen, wenn sie rechtzeitig einen Facharzt aufsuchen und sich helfen lassen w&uuml;rden, doch bei vielen verhindert die Scham eine rasche Hilfe.</p>
<h3>Flucht in die Sucht</h3>
<p>Leider ergreifen viele Betroffene die Flucht in eine oder mehrere S&uuml;chte, im schlimmsten Fall handelt es sich nicht nur um eine vor&uuml;bergehende Entgleisung, sondern eine Sucht, die das Leben vollkommen aus der Bahn bringt. Dabei k&ouml;nnte man in vielen F&auml;llen durch einige Ma&szlig;nahmen im Alltag den vollkommenen Absturz verhindern und den Menschen helfen, aus ihrer Krise herauszukommen. Betroffene m&uuml;ssen h&auml;ufig ihren Alltag neu strukturieren und vor allem einen geregelten Schlaf- und Wachrhythmus einhalten.</p>
<h2>BEWEGUNG aus der Sucht</h2>
<p>Au&szlig;erdem gilt es das Selbstwertgef&uuml;hl zu steigern und sich sinnvoll zu besch&auml;ftigen. Vor allem der regelm&auml;&szlig;igen k&ouml;rperlichen Bewegung kommt ein hoher Stellenwert zu. Auf diese Weise k&ouml;nnen m&ouml;gliche Aggressionen abgebaut, das Selbstbewusstsein gest&auml;rkt und Stress abgebaut werden. Die Menschen m&uuml;ssen wieder vom &uuml;berm&auml;&szlig;igen TV-Konsum und dem Surfen im Internet wegkommen und wieder mehr auf ihr k&ouml;rperliches Wohlbefinden achten, dann haben auch Depressionen weniger Chancen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">52</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Wirkung von Physiotherapie bei Ataxie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel49-Studie__progressive_Ataxie.html-r49/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/ataxie.jpg" /></p>
<p>Gute Nachrichten f&uuml;r Ataxiepatienten. Die Uni T&uuml;bingen konnte erstmals die Wirksamkeit von Physiotherapie bei Ataxien im Erkrankungsfeld degenerative Kleinhirnerkrankungen nachweisen. Getestet wurde, ob motorische Leistungsf&auml;higkeit im Bezug auf Gleichgewicht und K&ouml;rperkoordination im Alltag verbesserbar ist.</p>
<h2>Definition</h2>
<p>Cerebell&auml;re St&ouml;rungen wirken sich ma&szlig;geblich auf alle Bewegungen des K&ouml;rpers aus, da es Bewegungsplanung, sowie das Erlernen neuer Bewegungen steuert und &uuml;berwacht. Sch&auml;digungen (egal ob genetisch, tumor&ouml;s, entz&uuml;ndlich oder Schlaganfallbedingt) bewirken, dass vorgegebene Bewegungsabl&auml;ufe nicht mehr exakt mit Informationen aus der Peripherie, sowie des Gleichgewichtsorgans &uuml;ber deren Ausf&uuml;hrung verglichen werden k&ouml;nnen. Man spricht vom Symptom der Ataxie.</p>
<h3>Macht Physiotherapie Sinn?</h3>
<p>Problematisch zeigt sich das Krankheitsbild der degenerativen Kleihirnsch&auml;digungen, da der Funktionsverlust, gefolgt vom Absterben von Nervenzellen, im Kleinhirn zu drastischen Einschnitten beim Erlernen neuer Bewegungsabl&auml;ufe f&uuml;hrt. Sowohl &Auml;rzte als auch Therapeuten waren skeptisch, ob man diesem Abbau durch Training entgegenwirken kann. Sollte die Studie also zeigen, dass Physiotherapie kein wirksames Mittel darstellt, w&auml;re dies sowohl Ern&uuml;chterung f&uuml;r die betroffenen Patienten, als auch ein St&uuml;ck Ohnmacht f&uuml;r die Therapeuten.</p>
<h2>Studie: Wirkung von Physiotherapie bei Ataxie</h2>
<p>Die Studie umfasste 16 Patienten mit progressiver Ataxie in Folge degenerativer Kleinhirnsch&auml;digung, die &uuml;ber 4 Wochen hinweg trainiert, sowie von Neurologen kontrolliert wurden.</p>
<h3>Dokumentation &amp; Methode</h3>
<p>Die Ergebnisse wurden durch folgende drei Methoden dokumentiert:</p>
<ol>
<li>Bewertung anhand einer Ataxieskala durch Neurologen</li>
<li>Computergest&uuml;tzte Bewegungsanalyse von Gang und Gleichgewicht</li>
<li>Beurteilung der Auswirkungen auf den Alltag durch die Patienten</li>
</ol>
<p>Dar&uuml;ber hinaus wurde die Effektivit&auml;t auf mittelfristige Sicht durch Kontrollen 8 Wochen vor bzw. nach der Trainingszeit getestet.</p>
<h3><em>Ergebnis der Studie</em></h3>
<p>Es konnten signifikante Verbesserungen mittels aller drei Dokumentationswege erreicht und dokumentiert werden. Dar&uuml;ber hinaus war es durch die technische Bewegungs- und Ganganalyse m&ouml;glich nachzuweisen, dass die Verbesserungen nicht auf kardiopulmonales Training, sondern auf tats&auml;chliche Besserung der Gleichgewichtskontrolle und der Koordination von Bewegungen basieren.</p>
<h3><em>Fazit f&uuml;r die Physiotherapie</em></h3>
<p>Eine wichtige Erkenntnis brachten auch die Nachuntersuchungen. So zeigte sich, dass der Therapieeffekt deutlich ma&szlig;geblicher und langanhaltender gesteigert werden konnte, sofern die Patienten das Training zu hause fortf&uuml;hrten.</p>
<p>An der Studie nahmen Wissenschaftler aus den Bereichen Motorik und Neurologie sowie Physiotherapeutinnen des Hertie-Instituts f&uuml;r klinische Hirnforschung (HIH), des Centrums f&uuml;r Integrative Neurowissenschaften (CIN) und des Universit&auml;tsklinikums T&uuml;bingen teil.</p><div class="copyright">Copyright: Thinkstock Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">49</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>[Update] Fibromyalgie - neue Erkenntnisse </title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel47-Fibromyalgie___Leben_mit_Schmerzen.html-r47/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/fibromyalgie.jpg" /></p>
<p>Die Fibromyalgie wurde früher oft als Weichteilrheumatismus bezeichnet, was jedoch nicht korrekt ist. Diese Erkrankung ist nicht entzündlich und ist vor allem durch Schmerzen in den Muskeln gekennzeichnet. Verschiedene Schmerzdruckpunkte, die so genannten Tender Points, reagieren auf Druck mit Schmerzen, so dass der Mediziner schnell einen ersten Anhaltspunkt für die Diagnose erhält. Diese Druckpunkte befinden sich im Nacken, an den Schultern, am Rücken und in den Hüftgelenken, es sind insgesamt 18 Punkte, an denen Sehnen ansetzen.</p>
<h2>Häufigkeit</h2>
<p>Wesentlich mehr Frauen als Männer sind von dieser Erkrankung betroffen. Die meisten Patienten sind zwischen 20 und 50 Jahre alt. Jedoch auch bei älteren Personen und sogar Kindern kommt diese Art von Erkrankung recht häufig vor. Insgesamt sind rund ein bis zwei Prozent der Bevölkerung davon betroffen.</p>
<h2>Mögliche Ursachen und beeinflussende Faktoren</h2>
<p>Eine genaue Ursache für die Entstehung einer Fibromyalgie konnte bisher noch nicht herausgefunden werden. Die Sehnen und Muskeln des Patienten, wo der Schmerz meist lokalisiert ist, sind jedoch nicht krankhaft verändert. Es wird vermutet, dass ein Trauma, zum Beispiel nach einem Unfall oder einer Operation eine Fibromyalgie begünstigen kann. Außerdem werden bestimmte Infektionen für die Entstehung der Muskelschmerzen verantwortlich gemacht, aber auch ein gestörter Stoffwechsel in der Muskulatur. Die Schmerzen sind nicht immer gleich stark ausgeprägt und hängen von mehreren Faktoren ab. So können zum Beispiel Stress, Müdigkeit, Ängste, feuchtes oder kaltes Wetter, sowie starke körperliche Anstrengung, die Beschwerden erheblich verschlimmern.</p>
<h3>Fibromyalgie- Folge oder Usache einer anderen Grunderkrankung?</h3>
<p>Beobachtet wurde, dass Fibromyalgiepatienten zumeist unter Schlafstörungen leiden. Dies lässt einige Experten mutmaßen, dass Fibromyalgie als eine Folgeerkrankung bei einer Trigeminusstörung oder -neuralgie angesehen werden kann. Hier käme auch eine Craniomandibuläre Dysfunktion als primäre Ursache in Frage. Häufig kommt es durch den Mangel an Erholung zu Depressionen.</p>
<h4>Psychische Komponente</h4>
<p>Unklar ist, ob die Fibromyalgie zu den psychosomatischen Erkrankungen gezählt werden kann. Die Psyche hat einen starken Einfluss auf diese Krankheit. Es ist nur nicht sicher, ob starker psychischer Stress zu einer Fibromyalgie führt, oder ob die psychischen Veränderungen infolge der Erkrankung entstehen.</p>
<h4>Veränderungen der Neurotransmitter</h4>
<p>Darüber hinaus wurde eine Veränderung bei der Bildung von wichtigen Botenstoffen im Gehirn festgestellt. So ist zum Einen bei den Betroffenen eine geringere Ausschüttung von Serotonin auffällig, welches die Schmerzhemmung reguliert. Zum anderen wird z.B. die sogenannte Substanz P, die für die afferente Schmerzweiterleitung verantwortlich ist, vermehrt gebildet. Die Schmerzen entstehen also als Folge einer gestörten Schmerzverarbeitung und -wahrnehmung im Gehirn, oder -weiterleitung von der Peripherie zum Gehirn. Oft können daher keinerlei Entzündungen oder Veränderungen der Gelenke, Knochen oder Weichteile diagnostiziert werden. Die Patienten bilden sich also die Schmerzen nicht ein, sondern sie reagieren empfindlicher auf Reize. Was die Therapie leider nicht einfacher gestalten lässt. </p>
<h2>Klinische Symptome</h2>
<p>Wie gerade beschrieben, ist die Fibromyalgie vor allem durch starke Schmerzen gekennzeichnet, die als fließend und großflächig geschildert werden. Die Patienten leiden oft seit vielen Jahren unter den Beschwerden. Sie fühlen sich regelrecht krank und abgeschlagen. Um die Diagnose stellen zu können, müssen mindestens 11 der Tender Points schmerzen, wenn Druck auf sie ausgeübt wird. Desweiteren müssen die Beschwerden bereits über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten bestehen.</p>
<h2>Therapeutische Ansätze</h2>
<p>Schmerzmittel und Antirheumatika verschaffen den Patienten kaum Linderung und sind auch keine Dauerlösung. Bestimmte physiotherapeutische Maßnahmen, z.B. mit dem Ziel der Mobilitätsverbesserung können die geringe Schmerztoleranz positiv beeinflussen. Wichtig ist, eine sanfte Therapieform zu wählen, bei der der Patient keine erneuten Schmerzen ertragen muss und Vertrauen zum Physiotherapeuten entwickelt werden kann. So können myofasziale Techniken, Craniosacrale Therapie, Manuelle Lymphdrainage oder leichte Dehnungen, bzw. andere Maßnahmen der Schmerzhemmung und Stoffwechselanregung sehr hilfreich sein. Wärmeanwendungen und Entspannungsübungen tragen zum psychoemotionalen Wohlbefinden und damit zur Symptomlinderung bei. Andere Primärerkrankungen, wie eine CMD müssen natürlich ausgeschlossen bzw. behandelt werden. Die Patienten sollten versuchen, Stress weitestgehend zu vermeiden, und ein möglichst entspanntes Leben zu führen. Eventuell müssen andere Fachdisziplinen (z.B. Psychotherapie, Psychiater) zu Rate gezogen und dem Patienten empfohlen werden. Auch der Einsatz von Antidepressiva ist in Einzelfällen für eine verbesserte Entspannungsfähigkeit notwendig. Ebenso ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung wichtig.</p>
<h2>Update: Neue Forschungsergebnisse</h2>
<p>Frau Dr. Claudia Sommer, Neurologin am Universitätsklinikum Würzburg steht in der NDR Talkshow "Visite" Rede und Antwort. Ihren Ergebnissen nach kann die Diagnose Fibromyalgie bereits bei weniger oder anderen Symptomen gestellt werden als noch vor 10 Jahren. Gleichzeitig wächst aus aktuellen Forschungsergebnissen die Hoffnung auf eine Grundlegende Therapie, die an den Ursachen ansetzt anstatt die Symptome zu behandeln.</p>
<p><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="600" height="338" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="//www.youtube.com/embed/Qty350H-8yo"></iframe></p>]]></description><guid isPermaLink="false">47</guid><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 14:13:28 +0000</pubDate></item><item><title>Kneipp Therapie - alte Methode ganz modern</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel22-Kneipp_Therapie___alte_Methode_ganz_modern.html-r22/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/kneipp.jpg" /></p>
<p>Alles dreht sich um das Lebenselement Wasser wenn es nach Pfarrer Sebastian Kneipp ging. Er erkannte: &bdquo;Wasser ist das Allererste, vorz&uuml;glichste und allgemeinste Heilmittel f&uuml;r den menschlichen K&ouml;rper" und entwickelte daraus sein Konzept, das mehr beinhaltet als im Storchengang durch kaltes Wasser zu waten.</p>
<h2>Indikationen</h2>
<p>Mittlerweile hat die moderne Wissenschaft belegt, dass die einzelnen Verfahren und die Gesamtwirkung der ganzheitlichen Kneipp-Kur medizinisch wirksam sind. Eine volle Kneipp-Kur umfasst einen Zeitraum von 3 &ndash; 4 Wochen und behandelt Herz- und Kreislauferkrankungen, Durchblutungsst&ouml;rungen, orthop&auml;dische Erkrankungen, Abwehrschw&auml;che und vegetative St&ouml;rungen und wird in einem Kneippkurort durchgef&uuml;hrt. Einige Elemente der Kneipp-Kur k&ouml;nnen aber jederzeit von jedermann durchgef&uuml;hrt werden. Es empfehlen sich hier z.B. das Barfu&szlig;laufen im Wasser, auf taunassen Wiesen oder im Schnee oder die Eigenanwendung von G&uuml;ssen. Das Kneipp-Konzept wirkt sowohl kurativ als auch pr&auml;ventiv.</p>
<h2>Die 5 Kneipps&auml;ulen</h2>
<p>Kneipp begr&uuml;ndet sein Konzept auf den 5 S&auml;ulen <strong>Hydrotherapie</strong> (Wasseranwendungen wie die bekannten Kneippg&uuml;sse und Wassertreten, sowie Dampfbehandlungen), <strong>Ern&auml;hrung</strong> (vielseitige Vollwertkost), <strong>Bewegungstherapie</strong> (Abh&auml;rtung durch Barfu&szlig;laufen), <strong>Phytotherapie</strong> (Anwendung der entsprechenden Heilpflanzen) und <strong>Ordnungstherapie</strong> (bewusste Lebensf&uuml;hrung durch die Balance von K&ouml;rper, Geist und Seele). Diese Ans&auml;tze sind heute wieder sehr modern und in aller Munde: Wasser spielt bei den meisten Wellnessbehandlungen eine gro&szlig;e Rolle, in der Ern&auml;hrung wird auf Slow Food und frische Zutaten gesetzt und Bewegung ist Empfehlung Nr. 1 f&uuml;r Jedermann. Die Heilkraft der Pflanzen spricht sich immer mehr herum, Hom&ouml;opathie und Tees boomen und Anleitungen zu einem geregelteren Leben sind sehr gefragt.</p>
<h2>Art der Anwendungen</h2>
<p>Wasser in kalter, warmer oder dampfartiger Form kommt in einer Kneippkur zum Einsatz. Sofern bestimmte Beschwerden wie die des Herz-/Kreislauf-Systems eine Kneippkur nicht verhindern, eignen sich Kneipps Anwendungen f&uuml;r fast jedes Alter. Das Heilverfahren umfasst, G&uuml;sse, B&auml;der, Waschungen, Wickel und Dampfanwendungen.</p>
<h3><em>G&uuml;sse</em></h3>
<p>Die G&uuml;sse&nbsp;f&ouml;rdern die Durchblutung und k&ouml;nnen an den Armen, dem Gesicht, den Knien, den Schenkeln und am R&uuml;cken angewendet werden, kalt oder als Wechselguss. Dabei soll Wasser f&uuml;r 60 &ndash; 90 Sekunden aus einem Schlauch in weichem Strahl aus einem Abstand von 10 - 20 cm &uuml;ber das entsprechende K&ouml;rperteil flie&szlig;en. F&uuml;r Gesichtsg&uuml;sse sollte die Wassertemperatur bei 16 &ndash; 18 &deg;C und f&uuml;r die restlichen bei 10 &ndash; 12 &deg; C liegen. Warmg&uuml;sse sind auf 36&deg;C zu erw&auml;rmen. Wechselg&uuml;sse an Armen, Knien oder Schenkeln stimulieren den Kreislauf. W&auml;hrend der G&uuml;sse sollte die Atmung normal bleiben. Kneipp Anwendungen beginnen stets mit warmem Wasser und enden mit kaltem Wasser.</p>
<h3><em>B&auml;der</em></h3>
<p>B&auml;der nach Kneipp sind Voll- oder Teilb&auml;der. Vollb&auml;der finden in warmem Wasser statt, Teilb&auml;der gibt es in allen Temperaturbereichen, h&auml;ufig auch ansteigend. So gilt es den K&ouml;rper von unten nach oben zu behandeln. Tipp: Fu&szlig;b&auml;der mit ansteigender Temperatur helfen gegen kalte F&uuml;&szlig;e und Armb&auml;der k&ouml;nnen Kopfschmerzen vertreiben.</p>
<h2>Generelle Tips zur Durchf&uuml;hrung</h2>
<p>Wenn Sie Beschwerden haben, sprechen Sie bitte mit ihrem Arzt, ob kneippsche Anwendungen f&uuml;r Sie in Frage kommen. Lassen Sie sich beraten oder ziehen Sie Literatur zum Thema zu Rate. Generell gilt aber f&uuml;r alle Anwendungen nach Kneipp: G&ouml;nnen Sie sich Ruhe und Entspannung. Detailliertere Regeln finden Sie in der einschl&auml;gigen Literatur. Dazu geh&ouml;ren auch die folgenden Anweisungen, weder mit vollem, noch mit leerem Magen zu beginnen, Alkohol und Zigaretten eine Stunde vor und nach der Anwendung zu meiden, f&uuml;r W&auml;rme zu sorgen, damit F&uuml;&szlig;e und K&ouml;rper nicht ausk&uuml;hlen, ein Badethermometer f&uuml;r die richtige Wassertemperatur zu benutzen, nicht zu lange und nicht zu hei&szlig; Baden und das Wasser abzustreifen statt abzufrottieren.</p><div class="copyright">Copyright: Matteo Mazoni | sxc.hu</div>]]></description><guid isPermaLink="false">22</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Burnout bei Physiotherapeuten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/burnout-bei-physiotherapeuten-r18/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/burnout.jpg" /></p>

<p>
	Der Begriff „Burnout“ wurde 1974 von dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger geprägt und kennzeichnet einen Zustand der psychischen Erschöpfung, die unter anderem zu starkem Leistungsabfall führt. Innere Leere, Antriebslosigkeit, Apathie, Aggressivität, chronische Müdigkeit, Energielosigkeit, depressive Reaktionen und erhöhte Suchtgefahr sind nur einige der vielfältigen Symptome, die diese Erkrankung beschreiben. Besonders gefährdet ist hierbei das Personal in medizinischen Berufen. Physiotherapeuten, Kranken- und Altenpfleger, Ärzte und Sozialarbeiter sind Menschen, deren Idealismus, anderen Menschen zu helfen, sie selbst oftmals krank macht. Aber was ist der Grund dafür?
</p>

<h2>
	Eine Fallstudie - Physiotherapeutin
</h2>

<p>
	Bleiben wir beim Beispiel des Physiotherapeuten und nennen wir unseren Beispielkandidaten „Dagmar“. <em>Dagmar ist 29 Jahre alt. Sie arbeitet seit 8 Jahren als Physiotherapeutin in einer kleineren Praxis in einer Kleinstadt. Dagmar gilt als flexibel, fachlich kompetent und belastbar, Kollegen wenden sich gern an sie mit Fachfragen oder wenn sie Termine tauschen müssen. Ihre Hochzeit ist für den nächsten Sommer geplant, Dagmar möchte eine eigene Familie, da die Eltern weiter weg wohnen und selbst nicht mehr die Jüngsten sind. Dagmar arbeitet oft von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends, sie hat zwar eine längere Mittagspause, aber die verbringt sie oft mit Abrechnungen oder dem Fahrtenbuch. In der kleinen Praxis fallen ausserdem des öfteren Verwaltungsarbeiten, Telefonate, Terminplanung, Teamtreffen und Abendkurse an. Ihr Mann kritisiert ihre Arbeitszeiten und ihre Bezahlung auch laufend. Weil Dagmar aber während Ihrer Tätigkeit in der Praxis von einigen Fortbildungen profitieren konnte, möchte sie jetzt etwas zurückgeben und fühlt sich verpflichtet. Sie hat schon lange ein Problem damit, jeden Termin unter Zeitdruck absolvieren zu müssen und immer weniger Zeit für die Patienten zugestanden zu bekommen. Gern würde sie manchmal Hintergründe, Zusammenhänge oder Fallverläufe bei ihren Patienten erfragen, aber dazu fehlt die Zeit, die Taktung ist einfach zu kurz. Immer wieder hat sie das Problem, dass ohne Rücksprache mit ihr für sie durch Kollegen Termine eingetragen wurden, was sie oft erst am Morgen des entsprechenden Tages sieht, manchmal sogar erst in der Mittagspause für den gleichen Nachmittag.</em>
</p>

<p>
	Die arme Dagmar erfüllt alle Kriterien, um einem Burnout entgegenzuschlittern. Sie befindet sich im richtigen Altern für einen Burnout, in der sogenannten „Rushhour des Lebens“, also der Zeit zwischen dem Ausbildungsende und dem Zenit des Lebens. Nun ist die Zeit, an Familiengründung und –management zu denken, an Altersvorsorge und zu sehen, wie die eigenen Eltern alt werden, so vieles muss unter einen Hut gebracht werden. Dazu kommen Dagmars Mehrfachbelastungen in der Praxis, die kräftezehrenden Arbeitszeiten, der ständige Druck um Zeit, Kosten und Termine, die schlechte Kommunikation in der Praxis, die geringe Anerkennung, die sie für ihre Arbeit bekommt. Wenn nun ein schlechtes Stressmanagement dazukommen und der <strong>unter Physiotherapeuten weit verbreitete Wunsch, möglichst empathisch mit seinen Patienten umgehen zu wollen</strong>, führt das schnell dazu, dass Dagmar sich dafür aufopfert und ihr eigenes Wohl hinter das ihrer Patienten und ihrer Praxis stellt. Sie will eben niemanden enttäuschen, sie will doch nur helfen.
</p>

<p>
	Von ihrem Chef bekommt sie auch wenig Feedback über ihre Arbeit, Bewertungskriterien, Qualitäts- und Personalmanagement kranken vor sich hin und die Kollegen sind auch nicht gerade motiviert. Dagmars eigene Erwartungen an ihren Beruf, an ihre Kollegen und ihren Chef sind enttäuscht und es ist niemand da, der motivierend eingreifen kann, es fehlt an Anerkennung, Kompetenzspielräumen, Entfaltungsmöglichkeiten. Oft kommen Über- oder Unterforderung hinzu und das Bemerken der fehlenden sozialen Unterstützung. Wie Dagmar beginnen viele Physiotherapeuten ihren Beruf mit einer idealistischen Begeisterung. Das Trügerische in diesem Berufszweig ist jedoch, dass Erfolgserlebnisse, die in anderen Berufen üblich sind, oftmals ausbleiben, oder nur in schleichenden Prozessen stattfinden und somit kaum wahrgenommen werden.
</p>

<h2>
	<strong>Die Kerze</strong> brennt<strong> erst hell, dann hinunter bis sie erlischt</strong>
</h2>

<p>
	Gerade die Begeisterung darüber, einen Beruf gewählt zu haben, in dem man sicher anderen Menschen helfen und ihr Leben positiv verändern kann und die Hoffnung, an einer dadurch verbesserten Welt teilhaben zu können leisten einem Burnout Vorschub, denn dieser beginnt in seiner ersten Phase meistens mit starkem Engagement, manchmal sogar einer regelrechten Überaktivität im neuen Beruf. Da werden eigene Bedürfnisse rasch hinten angestellt und übersehen. Das führt zu Erschöpfungsanzeichen wie Müdigkeit und Energie- und Antriebslosigkeit nach Dienstschluss. Dieser Phase folgt der Rückzug von der Arbeit – erst emotional, dann geistig und im Verhalten merkbar. Alles scheint monoton, unwichtig und nichts zu verändern.
</p>

<p>
	Bald weitet sich diese Stimmung auf das Privatleben aus, Burnout-Betroffene beginnen sich zurückzuziehen und erleben immer weniger positive Gefühle. Sie distanzieren sich emotional immer stärker und stumpfen regelrecht ab, oft wird Zynismus ein ständiger Begleiter. Früher oder später erfolgt die „innere Kündigung“, der Idealismus ist passé und die negative Einstellung zur Arbeit und der Frust darüber überwiegen. Nun nimmt die Leistungsfähigkeit tatsächlich ab, die Konzentration wird schlechter, Motivation und Kreativität gehen gegen Null, der Wille, etwas in der Praxis voranzubringen oder zu verändern ist fort. Betroffene schieben Dienst nach Vorschrift, werden immer unflexibler und sperren sich gegen jegliche Zusatzaufgaben, auf die sie sich früher begeistert gestürzt haben. Mittlerweile weiten sich die depressiven Verstimmungen, Verzweiflungszustände, das Gefühl der Hilflosigkeit gepaart mit allgemeiner Hoffnungslosigkeit auch auf den Privatbereich auf. Plötzlich stellt sich die Frage nach der Sinnlosigkeit des Lebens.
</p>

<p>
	Besonders in Altenheimen oder auch Krankenhäusern, ist die Gefahr des Burnouts sehr hoch. Alte und kranke Menschen zu pflegen, ist körperlich, aber auch psychisch sehr anstrengend. Der Alltag ist mit dem Tod nahe verbunden. Schnell fühlt man sich dafür verantwortlich und schuldig, hätte man durch einen anderen Lösungsweg das Leben eines Verstorbenen noch retten können? Hätte man ihm das Leben erleichtern können, wenn mehr Zeit oder Geld da gewesen wäre? Tagtäglich wird ein Physiotherapeut mit Krankheiten, Leid und Trauer konfrontiert und kann doch meist nur temporär helfen. Denn die Geheilten sieht er meist nicht wieder. Als Physiotherapeut ist man oft auch Ansprechpartner für Hinterbliebene, muss Trauerarbeit leisten und Frust ertragen können, den man tagtäglich abbekommt. Die Gesundheitsreform zwingt Physiotherapiepraxen, aber auch soziale Einrichtungen wie Altenheime und Krankenhäuser zur Einsparung von Zeit, Geld und Fachkräften. Somit ist es keine Seltenheit, dass auf einer Station, mit ca. 30 Patienten nur 3 Mitarbeiter Schicht leisten oder in einer kleinen Praxis ein Physiotherapeut 2, manchmal sogar 3 Patienten gleichzeitig behandelt. Die Zeit für den Einzelnen geht verloren. Sie ist sogar so knapp, dass in Pflegeberufen nur wenige Minuten Zeit sind, die tägliche Körperhygiene und Nahrungsaufnahme zu verrichten. Für den Physiotherapeuten bedeutet die Zeitknappheit oft, dass er Kindern oder Menschen mit Behinderung, die fremdeln, nicht genügend Zeit geben kann, seine Berührungen zu ertragen. Menschlichkeit existiert nur selten, obwohl sie ein elemtares Grundbedürfnis ist. Der Patient wird zur Ware, für seine Befindlichkeiten und Ängste ist kein Raum.
</p>

<p>
	Von Termin zu Termin kämpfen sich nun die Physiotherapeuten durch den Tag, ständig mit dem Wissen, dass noch Patienten auf sie warten und dass jede Minute, die sie bei einem mehr verbringen, von der Zeit eines anderen oder von der eigenen Zeit abgehen. Ganz egal, wie sehr sie sich anstrengen, komplette Zufriedenheit werden sie nie erfahren, da sie meist nur das Nötigste leisten können und selten Dank erfahren. Die permanent wechselnde Termine, Anforderungen und Überstunden lassen somit die Fachkräfte an die Grenzen ihrer Leistbarkeit stoßen, körperlich wie auch psychisch. Ein Burnout beginnt meist unbemerkt und i.d.R. wird erst reagiert, wenn psychische oder vermehrt auch physische Symptome nicht mehr zu übersehen sind. Dazu zählen:
</p>

<ul>
	<li>
		Kopfschmerzen
	</li>
	<li>
		Drehschwindel
	</li>
	<li>
		Konzentrationsschwäche
	</li>
	<li>
		Schlaflosigkeit
	</li>
	<li>
		chronischen Erschöpfung
	</li>
	<li>
		Antriebslosigkeit
	</li>
	<li>
		Angstzustände
	</li>
	<li>
		Vernachlässigung der sozialen Kontakte
	</li>
	<li>
		Erhöhte Infektanfälligkeit
	</li>
	<li>
		Erhöhte Erregbarkeit, häufiges Weinen
	</li>
	<li>
		Herzbeschwerden
	</li>
	<li>
		Atembeschwerden
	</li>
	<li>
		Blutdruckschwankungen
	</li>
	<li>
		Übelkeit und Verdauungsstörungen
	</li>
	<li>
		Gewichtsschwankungen
	</li>
	<li>
		Muskelverspannungen
	</li>
	<li>
		Sexuelle Störungen oder Unlust
	</li>
	<li>
		Zunehmende Suchttendenzen
	</li>
</ul>

<p>
	Diese körperlichen Symptome und die vielfältigen psychischen Symptome können natürlich auch andere Ursachen haben. Trotzdem ist keines zu vernachlässigen. Gehen Sie ehrlich mit sich um und beraten Sie sich mit ihrem Hausarzt, denn sollten Sie betroffen sein, brauchen Sie professionelle Unterstützung. Diese kann in Form einer Medikation (i.d.R mit SSRI), einer ausgedehnten Erholungsphase oder Kur, einem Arbeitsplatzwechsel oder einer gezielten Psychotherapie erfolgen. Im fortgeschrittenen Stadium vergehen Burnout-Symptome nicht wieder. Außerdem drohen Rückfälle.
</p>

<h2>
	Wie kann man das ausbrennen umgehen? - Therapie von Burnouts
</h2>

<p>
	Fast immer reagiert das Umfeld erstaunt und ungläubig wenn ein Burnout bekannt wird: „ Wie bitte? Ausgerechnet die Dagmar soll ausgebrannt sein? Die war doch immer total motiviert, auf die konnte man sich immer verlassen! Die war immer so nett und engagiert, hat sich immer ein bisschen Zeit extra genommen! Und im Verein hat sie sich auch immer voll reingehängt“. Dabei hätte Dagmar gut mal ein solches Lob oder eine solche Einschätzung von ihrem Chef oder ihren Kollegen vertragen können bevor es zu spät war.
</p>

<h3>
	<strong>Was jeder tun kann, um sich zu schützen:</strong>
</h3>

<ul>
	<li>
		Machen Sie sich nicht abhängig von Lob ihres Vorgesetzten oder Ihrer Kolleginnen und arbeiten Sie an übersteigertem Perfektionismus.
	</li>
	<li>
		Bewahren Sie Distanz zu Ihrer Arbeit und nehmen Sie nichts „mit nach Hause“, überprüfen Sie ihre Vorstellungen, Wünsche und Ziele mit der Realität.
	</li>
	<li>
		Lesen Sie ihren Arbeitsvertrag und machen Sie sich mit den einschlägigen Bestimmungen vertraut und bestehen Sie auf deren Umsetzung.
	</li>
	<li>
		Vermeiden Sie chronische Überbelastung. Zu wenig Personal überlastet den Einzelnen und führt zu Stress und dauernder Überforderung. Sprechen Sie Missstände an. Sehen Sie in den Erkrankungen Ihrer Patienten Herausforderungen und keine Schicksale. Erkennen Sie die Grenzen Ihrer Behandlungsmöglichkeiten und akzeptieren Sie sie. Führen Sie für sich ein Erfolgstagebuch.
	</li>
	<li>
		Bilden Sie sich weiter, das öffnet nicht nur den Horizont, sondern verkleinert auch die Angst vor Jobverlust, weil Kompetenz den eigenen Wert als Mitarbeiter steigert Erlauben Sie sich Zeit zur Genesung wenn Sie krank sind und bestehen Sie auf einer geeigneten Stellvertretung. Das gilt auch für Urlaube.
	</li>
	<li>
		Vermeiden Sie unnötigen Aufwand, modernisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe. Achten Sie darauf, dass jeder das arbeitet, was er gut kann und was in seinem Arbeitsvertrag vorgesehen ist.
	</li>
	<li>
		Schaffen Sie sich Kompetenzspielräume durch Selbstorganisation und Fachwissen. Sprechen Sie Arbeiten ab und überarbeiten Sie gemeinsam Arbeitsabläufe, üben Sie Respekt und Wertschätzung vor Ihrer eigenen und der Arbeit der anderen. Entscheidungen sollten von Mitarbeitern und Vorgesetzten gemeinsam getroffen werden.
	</li>
	<li>
		Sorgen Sie für soziale Unterstützung in Form von Problembewussstein und –bewältigung, Ratschlägen und angemessener Aufmerksamkeit. Arbeiten Sie teamorientiert. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Aufgaben und Termine realistisch geplant werden, akzeptieren Sie die Planung anderer und verbessern Sie die Kommunikation.
	</li>
	<li>
		Planen und verteidigen Sie ihre Freizeit. Sie dient Ihrer Erholung und ist ihr gutes Recht. Es sollte einen „kurzen“ Tag pro Woche geben, die empfohlene Feierabend-Zeit ist 16 Uhr.
	</li>
	<li>
		Gehen Sie Ihren Hobbys nach, nehmen Sie sich Zeit für sich, Meditation, Gebete oder Entspannungstechniken. Geben Sie sich Zeit zur „Selbstpflege“. Sprechen Sie offen mit ihrem Hausarzt wenn Sie der Meinung sind, chronisch überlastet zu sein oder möglicherweise bereits körperliche Symptome zeigen. Akzeptieren Sie eine Krankschreibung und eine verordnete Therapie.
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Zusätzlich zu den Dingen,die jeder selbst tun kann, egal, ob er nun Chef oder Mitarbeiter ist, sind weitere Veränderungen notwendig. Veränderungen im sozialen Bereich sollten sein:</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Die Gesundheitsreform muss es ermöglichen, dass in einer Einrichtung mehr Mitarbeiter vorhanden sind.
	</li>
	<li>
		Für erfolgreiche Behandlungen muss eine realistische Zeit angesetzt werden.
	</li>
	<li>
		Einsparungen durch Hilfskräfte dürfen examinierte Fachkräfte nicht gefährden. Eine professionelle, regelmäßige Supervision sollte Pflicht sein, Bewertungen und Zielsetzung müssen regelmäßig erfolgen.
	</li>
	<li>
		Die Aufklärung über die Gefahren des <a href="http://www.neurologie-krankheiten.de/m1-Burnout_Syndrom.html" rel="external nofollow">Burnout-Syndrom</a> muss Teil einer sozialen Ausbildung werden.
	</li>
</ul>

<p>
	All dies sind nur Ansätze um diese Erkrankung zu minimieren, dennoch muss sich die Politik über das erhöhte Risiko des Bunrouts bewusst werden, denn medizinische Berufe werden immer wichtiger! Vor allem aber muss aber jeder einzelne begreifen, dass der Mensch, für den er am meisten verantwortlich vor allen anderen, er selbst ist.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">18</guid><pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:13:00 +0000</pubDate></item><item><title>H&#xE4;nde Pflegen bei medizinischen Berufen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel12-Haende_Pflegen_bei_medizinischen_Berufen.html-r12/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/haende-waschen-pflegen.jpg" /></p>
<h2>Hände richtig plfegen für medizinische Berufe</h2>

Warum ist die richtige Pflege so wichtig?
Viele Angestellte in medizinischen Gebieten die auch selber Hand mit anlegen müssen kennen das Promblem von dauerbelasteter Haut. Durch das tragen von Handschuhen und den häufigen Gebrauch von Desinfektionsmitteln wird die Haut täglich gereizt und durch verschiedene Faktoren geschädigt.

<strong>Welche Folgen hat das für die Betroffenen?</strong>

Gerade in Krankenhäusern oder assistierenden Funktionen in Ärztehäusern oder bei Zahnärzten klagen immer mehr Patienten über Rötungen und verfall der Haut. Bei einigen kommt es sogar zur Bildung von kleinen Pusteln oder juckenden Ausschlägen. Diese äußern sich meist in kleinen Pickelartigel Bläschen die mit wässrigem Eiter gefüllt sind. Durch kratzen verschlimmern sich die Symptome kaum.

<strong>Was verursacht diese Probleme?</strong>

Ursache dieser Probleme sind mehrere Faktoren und von Person zu Person verschieden. Bei den einen reicht der enge Kontakt mit dem eigenen Schweiß unter den Handschuhen schon aus, bei anderen kommt häufig noch eine Latexallergie hinzu. Eine andere Ursache ist eine Unverträglichkeit gegen die benutzen Desinfektionsmittel. Diese trocknen die Haut auf Dauer nicht nur aus, sondern sie reizen diese auch und tragen dadurch negativ zu den Folgen bei.

<strong>Was kann ich präventiv dagegen unternehmen?</strong>

In den Fällen von Unverträglichkeit auf bestimmte Inhaltsstoffe oder Materialien hilft meisten nur das Meiden dieser. Bei Handschuhen ist dies noch relativ einfach, da es hier spezielle Handschuhe für Allergiker gibt. Auch gibt es verschiedene Sorten von Handschuhen, die sich in dem Pulver unterscheiden, welches in den Handschuhen verwendet wird. Beim Desinfektikum wird es aber schon schwerer. Die meisten Hersteller von Desinfektionsmittel verwenden die gleichen Allergieauslösenden Stoffe. Die Arbeitgeber oder Institutionen steigen meisten eher ungern auf alternative Bioprodukte um, da ihnen oft mangelnde Wirksamkeit vorgeworfen wird und die Preise zu hoch.

<h2>Was tun, wenn die Hände jucken?</h2>

In allen Fällen gilt: Anzeichen beachten! Man sollte sich am besten sofort seiner Handschuhe entledigen und die Hände unter kaltem Wasser abwaschen, sobald erste Rötungen auftreten oder ein Jucken verspürt wird. Bei den meisten hilft ein gründliches Händewaschen mit einer PH-neutralen Seife und anschließendem Eincremen mit einer beliebigen Feuchtigkeitscreme. Bei Menschen die mit Ausschlägen reagieren, versprechen leider meist nur Salben mit Cortison oder anderen Cortison-Ersatzstoffen wie Dexpanthenol. Diese sollte man dann auch in Absprache mit einem Hautarzt verwenden. Gezielte Anwendung führt meist zu rascher Linderung. 

Handbäder in Lavendelöl oder warmer Milch helfen auch des hartnäckigen Juckreiz zu lindern. Grundsätzlich sollten sich Angestellte in medizinischen Berufen oft und ausgiebig die Hände mit einer nachfettenden Creme einreiben. Auch zu Hause und nach dem Duschen oder Baden. So können sich die Hände in der Ruhezeit regenerieren.<div class="copyright">Copyright: William Stadler | sxc.hu</div>]]></description><guid isPermaLink="false">12</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
