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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link><![CDATA[https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/page/3/?sortby=record_last_comment&sortdirection=desc&d=1]]></link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>Offener Brief an ZVK - Verband f&#xFC;r Physiotherapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4378-Offener_Brief_an_ZVK___Verband_fuer_Physiotherapie.html-r4378/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4378-Offener_Brief_an_ZVK___Verband_fuer_Physiotherapie.jpg" /></p>
<p>3 Tage sind seit Artikel zu den 10 größten Fehlern der Physiotherapeuten (<a href="http://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/physiotherapie/physiotherapie-haeufigste-fehler-guten-therapeuten-erklaeren-28093364.bild.html" target="_blank">zum BILD.de Artikel</a> - <a href="http://www.physiowissen.de/thema-artikel4377-Die_ganze_Wahrheit_zu___Die_10_groessten_Fehler_von_Physiotherapeuten.html" target="_blank">unsere Stellungnahme zur ganzen Wahrheit</a>) nun vergangen. Die Wellen haben sehr hoch gekocht und die Reaktionen zeigen deutlich, welcher Frust sich bei uns Physiotherapeuten aufgestaut hat. 

Jetzt wird es Zeit herauszufinden, was man daraus lernen und wie man die frei gewordene Energie zum Wohle unseres Berufsstandes einsetzen kann. Der Verband ist Ihren eigenen Worten nach sehr an Transparenz interessiert, weswegen auch wir unseren Brief öffentlich machen und auf eine Stellungnahme hoffen. 

<a href="http://www.physiowissen.de/pictures/zvk-1.jpg" target="_blank"><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="http://www.physiowissen.de/pictures/zvk-1_tn.jpg"></a>

<a href="http://www.physiowissen.de/pictures/zvk-2.jpg" target="_blank"><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" data-src="http://www.physiowissen.de/pictures/zvk-2_tn.jpg"></a></p>]]></description><guid isPermaLink="false">4378</guid><pubDate>Thu, 21 Mar 2013 10:14:30 +0000</pubDate></item><item><title>Missstand Physiotherapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4326-Missstand_Physiotherapie.html-r4326/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4326-Missstand_Physiotherapie.jpg" /></p>
<p>Im R&uuml;ckblick auf das Jahr 2011 liegt es leider nahe, sich mit gravierenden Missst&auml;nden im Gesundheitssystem auseinander zu setzen. Die deutsche Politik macht es uns Physiotherapeuten nicht einfach.</p>
<h2>1) Abrechnungsirrsinn und Absetzungen von Physiotherapie Rezepten</h2>
<p>Zu nennen ist hier der totale <strong>Irrsinn in der Abrechnung von Heilmitteln</strong>. So wird Beispielsweise nahezu keine Schikane ausgelassen, Fehler in der Verordnung zu Lasten der Physiotherapeuten auszulegen und anstatt hier die zumeist eingesessenen &Auml;rzte in der korrekten Ausstellung zu schulen und die Computerprogramme der Praxen konsequent auf Fehlervermeidung zu optimieren, wird die Zahlung unkorrigierbar abgelehnt. Ein Trauerspiel f&uuml;r einen sowieso schon komplett unterbezahlten Arbeitsbereich, der zunehmend Existenzen kostet.</p>
<h2>2) Physiotherapie Ausbildung - wer studiert hat nix davon</h2>
<p>Neben zerm&uuml;rbenden Regulierungen im Heilmittel- und Abrechnungsbereich ist auch nach wie vor die <strong>Ausbildungssituation in Deutschland</strong> ungen&uuml;gend geregelt. Staatlich anerkannt ist noch immer nur die schulische Ausbildung, eine h&ouml;here Ausbildung an Universit&auml;ten wird zwar ebenfalls akzeptiert, jedoch wird der h&ouml;here Aufwand in der t&auml;glichen Arbeit am Patienten nicht anders verg&uuml;tet. Vorteile bringen diese h&ouml;heren Ausbildungsformen zur Zeit nur in der Forschung sowie im Ausland. Die Universit&auml;ten und Hochschulen gehen jedoch immer weiter voran und bieten weitere vollzeitliche und nebenberufliche Studieng&auml;nge an. Die neueste Ank&uuml;ndigung kommt hier von der FH Aachen, die diesen Studiengang ab dem Wintersemester 2012/13 anbieten wird.</p>
<h2>3) Erfahrungsbasierte Entlohnung</h2>
<p>Der 3. Missstand ist die Gleichbehandlung der Therapeuten. Klingt auf den ersten Blick wie ein w&uuml;nschenswertes Ziel, jedoch kann eine <strong>gleiche Verg&uuml;tung eines Berufseinsteigers und eines Therapeuten mit mehrj&auml;hriger Berufserfahrung</strong> und mehreren absolvierten Fortbildungen nicht sein. Kein anderer Berufszweig ist so im Zwang Fortbildungen zu absolvieren um seine Qualit&auml;t zu verbessern wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logop&auml;den. Momentan ist hierf&uuml;r der Anreiz lediglich die eigene Qualit&auml;tssicherung sowie die Arbeitsplatzerhaltung. Eine bessere Entlohnung f&uuml;r die mutma&szlig;lich hochwertigere Behandlung fehlt im heutigen Gesundheitssystem leider v&ouml;llig. W&uuml;rden hier seitens des Gesetzgebers Anreize in Form von besserer Bezahlung hochqualifizierter Fachkr&auml;fte pro Behandlung geschaffen, w&auml;re auch der allt&auml;gliche Frust &uuml;ber die zumeist selbst zu tragenden Kosten f&uuml;r Weiterbildungen nicht so hoch, h&auml;tte man doch eine Aussicht auf eine Refinanzierung. Unklar ist auch, warum die Krankenkassen dies nicht konsequent unterst&uuml;tzen? Liegt die Behandlungsdauer, -effizienz und -erfolg eines erfahrenen Therapeuten doch mutma&szlig;lich h&ouml;her und spart somit im Umkehrschluss wieder Kosten.</p>
<h2>4) Akademisierung der Physiotherapie</h2>
<p>Selbstverst&auml;ndlich w&uuml;rde eine <strong>Akademisierung der Physiotherapie</strong> weitere Fragen aufwerfen, wie zum Beispiel, wie mit langj&auml;hrig aktiven Therapeuten verfahren wird, welchen Stand der Therapeut im Bezug zum Arzt hat und wie das Diagnoserecht verteilt wird, doch sind diese Fragen im Moment nur theoretischer Natur, da sie von den Personen, die etwas ver&auml;ndern k&ouml;nnten nicht gestellt werden. Die Therapeuten m&uuml;ssen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes so viele Stunden am Patienten bew&auml;ltigen, dass keine Zeit f&uuml;r Lobbyarbeit bleibt und die Verb&auml;nde legen die H&auml;nde in den Scho&szlig;. Ob hieran mangelnde Ideen oder einfach nur Resignation Schuld ist, bleibt unbeantwortet.</p>
<h3>Physiowissen als Sprachrohr</h3>
<p>An dieser Stelle m&ouml;chten wir gern allen, die etwas bewegen m&ouml;chten unsere Hilfe anbieten und strecken auch den Vertretern der Gesundheitspolitik die Hand zum Gespr&auml;ch aus und bitten Sie sich folgende Frage ehrlich zu beantworten: <strong>Ist Physiotherapie nicht einer der wertvollsten Berufe, die es gibt?</strong> Wo sonst wird mit derartig intensiven Bem&uuml;hungen 1:1 direkt am Patient an dessen Wohl und Gesundheit gearbeitet? Stephan Schmied</p><div class="copyright">Copyright: Goodshot | Thinkstock Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4326</guid><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 12:43:08 +0000</pubDate></item><item><title>Kinesio Taping erreicht bei der Pr&#xE4;vention immer h&#xF6;heren Stellenwert</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4209-Kinesio_Taping_erreicht_bei_der_Praevention_immer_hoeheren_Stellenwert.html-r4209/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/kinesio-tape.jpg" /></p>
Viele haben gerade bei Profi-Tennisspielern schon häufiger bunte Klebestreifen, zum Beispiel unterhalb der Kniescheibe, gesehen, und sich gefragt, für was das wohl gut sein soll?! Die Reporter sprachen dann immer von einem so genannten Tape, doch auch darunter können sich viele nichts konkretes vorstellen. 

Seit einiger Zeit ist dieses Taping jedoch nicht mehr ausschließlich im Profi-Sport zu finden, sondern es wird auch verstärkt im Alltag eingesetzt, um Verletzungen zu verhindern oder Gelenke zu entlasten. Seltsamerweise konnte bisher noch keine wissenschaftliche Studie die Wirksamkeit dieser Tapes nachweisen, doch berichten Patienten von hervorragenden Erfolgen. 

Zum <a href="disc-bereich10008-1-Kinesio_Tape.html">Kinesio Tape Forum</a> auf Physiowissen

In der Praxis kommen sowohl das klassische weiße Tape, das nicht elastisch ist, als auch so genannte Kinesio-Tapes, die meistens bunt sind, zum Einsatz. Die Kinesio-Tapes unterscheiden sich von den herkömmlichen Tapes darin, dass sie elastisch und auch etwas breiter sind. Das klassische Taping wird meistens bei Sportlern angewandt, um einem Unfall vorzubeugen, indem Gelenke fixiert werden. 

Gerade das elastische Kinesio-Tape hat sich in der Praxis bewährt, da es die Beweglichkeit der Gelenke in keiner Weise einschränkt, es kann auch an der Wirbelsäule angewendet werden, oder zur Entlastung eines Tennisellenbogens. Dabei ist die Stabilisierung nur ein Nebeneffekt, denn in erster Linie werden durch die Kinesio-Tapes Hautrezeptoren gereizt, so dass auch die Wundheilung bei Muskelproblemen beschleunigt werden kann. 

Ähnlich wie bei der Akupunktur gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise, das Taping funktioniert einfach, und die Patienten fühlen sich besser damit. Das Kinesio-Tape ist jedoch keineswegs nur für Gelenke gedacht, es kann auch auf innere Organe wirken. So wird es zum Beispiel auch bei Bauchschmerzen oder Verstopfung angewendet. Die Kinesio-Tapes werden in der Regel während einer Bewegung aufgeklebt, während die klassischen Tapes während der Ruhigstellung aufgebracht werden. 

Viele Patienten berichten auch darüber, dass die verschiedenen Farben auch ganz unterschiedliche Auswirkungen haben, doch auch hierfür gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise. Wissenschaftliche Beweise hin oder her, wichtig ist doch, dass die Patienten eine Erleichterung und Linderung durch das Taping erfahren. <div class="copyright">Copyright: iStockimages</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4209</guid><pubDate>Mon, 16 Aug 2010 13:07:47 +0000</pubDate></item><item><title>Parkinsonstudien - Aktueller Stand </title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4357-Parkinsonstudien___Aktueller_Stand_.html-r4357/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4357-Parkinsonstudien___Aktueller_Stand_.jpg" /></p>
Im Rahmen einer systematischen Überprüfung von Studien in diesem Gebiet zeigte sich: An Parkinson erkrankten Menschen beweist sich eine Physiotherapie als durchaus effektiv und sinnvoll, zumindest kurzfristig. Dies wurde auch auf der BMJ Website (www.bjm.com) veröffentlicht.

Catherine Sackley, Professorin für Physiotherapie an der University of East Anglia, war Mitglied des 11-köpfigen Teams, das die Studie produziert hatte. Sie stellte fest, dass in der Vergangenheit relativ wenige Patienten mit Parkinson, einen Physiotherapeuten empfohlen bekamen.

Die Überprüfung betraf 39 randomisierte kontrollierte Studien (engl.: randomized controlled trial RCT) von 1827 Patienten, und zeigte nachweislich das Nutzen der Physiotherapie, in einem Zeitraum von drei Monaten oder weniger.

Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass Physiotherapeuten bereits eine breite Palette von Techniken verwendeten, um die Symptome der komplexen neurodegenerativen Erkrankung zu behandeln, jedoch mit geringen Unterschieden zwischen den Ansätzen. Sie schließen daraus, dass die Nachweise für die Anwendung der Physiotherapie, wegen Mangel an langfristig verfügbaren Beweisen, ausgeglichen werden müssen.

<h2>Evidenzbasis muss gestärkt werden</h2>

Viel mehr anspruchsvolle Forschung sei erforderlich, so die Autoren: "Große, gut gestaltete RCTs, mit verbesserter Methodik und Berichterstattung sind erforderlich, um die Wirksamkeit und Kosteneffizienz der Physiotherapie, zur Behandlung der Parkinson-Krankheit, auf längere Sicht zu beurteilen."

Die Überprüfung stellte fest, dass eine aktuelle Leitlinie der National Institute for Health und Clinical Excellence, die Einbeziehung der Physiotherapeuten zukünftig besser sichern soll.

<h2>Ziele der Physiotherapie</h2>

<ul><li>Erhaltung des bestehenden Repertoires</li>
<li>Aktivierung der Haltungsregulation</li>
<li>Verbesserung der motorischen Reaktionsfähigkeit</li>
<li>Regulation der Tonusverhältnisse</li>
<li>Verbesserung des Bewegungsflusses</li>
</ul>

Durch willkürliche Bewegungen, die öfter wiederholt werden müssen, kann dem Patienten geholfen werden, die bisher noch vorhandenen und erlernten Bewegungsmuster auszunützen, um diese im Laufe ihrer Krankheit nicht vollständig zu verlieren.

Haltung, Sitz, Gang und Gleichgewichtsreaktionen, werden in der Physiotherapie korrigiert. Die Gelenkbeweglichkeit, sowie andere Bewegungsmuster, sollen so gut wie möglich erhalten bleiben, auch ist es ein Ziel gewohnte Lebensführung und Erhaltung der Berufsfähigkeit bei den Patienten bei zu behalten.<div class="copyright">Copyright: © nenovbrothers - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4357</guid><pubDate>Wed, 22 Aug 2012 09:30:09 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapeut verklagen als Patient</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4348-Physiotherapeut_verklagen_als_Patient.html-r4348/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4348-Physiotherapeut_verklagen_als_Patient.jpg" /></p>
Als Physiotherapeut möchte ich <a href="http://www.physiowissen.de/disc-beitrag852095-Physiotherapeut_verklagen.html">diese Diskussion im Forum</a> gern kommentieren, da mir die zunehmende "<i>da ist etwas passiert, was ich nicht verstehe - den verklag ich</i>" Mentalität echt Sorgen macht. Ich schreibe einmal aus meiner Sicht und zu Gute des Therapeuten ein paar Zeilen ohne konkret auf die Rechtsfrage einzugehen. 

Zuerst einmal die Massage. Als Therapeut ist es mein Ziel dem Patienten zu helfen. Besonders bei Bandscheibenvorfällen kommt es als Reaktion auf den Schmerz eigentlich immer zu massiven Verspannungen, die unbedingt in Griff gebracht werden müssen um an die wirklichen Strukturen zu gelangen. Hierfür ist Massage ein guter Weg. Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Techniken, die man als Patient aber ebenfalls als Massage einstufen könnte (Querdehnungen, Triggerpointbehandlung usw). Ich erlebe es in der Praxis sehr häufig, dass Patienten sich "massiert fühlen" obwohl ich zb mit manualtherapeutischen Techniken behandle. 

Darüber hinaus kommt es bei Physiotherapie recht häufig erst einmal zu einer Verschlimmerung der Beschwerden, bevor die Besserung einsetzt. Hier gibt es mindestens 4 Gründe.

<ol>
<li>Häufig basieren Bandscheibenvorfälle aus Haltungsdefiziten. Wenn man also anfängt in das seit Jahren gewohnte Haltungsmuster einzuwirken, kommt es unweigerlich zu einer Veränderung der gesamten Statik des Körpers, d.h. es können auch "Baustellen" aufkommen, wo vorher keine waren.</li> 
<li>Massiv verspannte Strukturen werden gelöst und schmerzen als Reaktion auf die Reaktivierung. </li>
<li>3. Die Verschlechterung hat nichts mit der Therapie zutun und geht auf weitere Einflüsse zurück (vielleicht eine Reizung der Bandscheibe durch falsche Matratze, eine Bewegung in der Freizeit, die nicht gut war o.ä.). </li>
<li>Die Diagnose Bandscheibenvorfall könnte auch falsch sein oder es liegt eine weitere Diagnose vor, die vom Arzt nicht erkannt wurde und die Therapie schlägt daher nicht an oder ins Gegenteil um. </li>
</ol>

Ich kann nur dringend raten zuerst das Gespräch mit dem Therapeuten zu suchen, bevor man ernsthaft an eine Klage denkt. Jeder Patient ist unterschiedlich und natürlich kann man als Therapeut auch mal daneben greifen. Wir haben leider keinen Röntgenblick und können daher auch nicht zaubern. Sehr oft kommt man nur mit so genannten "Probebehandlungen" ans Ziel. Das heißt praktisch, dass eine Technik oder Methode angewandt wird und man aus dem weiteren Verlauf entscheiden kann, ob diese richtig ist oder ob man etwas verändern muss.

Letztendlich sehe ich jedoch noch ein weiteres Problem. Physiotherapie hat immer etwas mit Vertrauen zutun und anders ist eine Therapie nicht möglich. Sie müssen sich dem Therapeuten anvertrauen und auf sein jahrelanges Können und Wissen vertrauen. Hierfür hat der Therapeut mind. 3 Jahre gelernt und oft auch unzählige Stunden, Tage, Wochen in Weiterbildungen verbracht. Was ich Ihrem Therapeuten jedoch schon jetzt vorwerfen kann ist, dass er sich definitiv nicht um all Ihre Fragen gekümmert hat. 
Wenn also keine Vertrauensbasis besteht (und davon ist auszugehen, wenn Sie sogar rechtliche Schritte erwägen), dann kann ich Ihnen nur raten den Therapeuten zu wechseln. 

Viele Grüße und gute Besserung,
Stephan Schmied<div class="copyright">Copyright: © N-Media-Images - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4348</guid><pubDate>Wed, 16 May 2012 12:05:02 +0000</pubDate></item><item><title>Die Gefahr des durchs Internet aufgekl&#xE4;rten Patienten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4349-Die_Gefahr_des_durchs_Internet_aufgeklaerten_Patienten.html-r4349/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4349-Die_Gefahr_des_durchs_Internet_aufgeklaerten_Patienten.jpg" /></p>
Die Zeiten ändern sich. Was wie eine ausgequetschte Floskel klingt hat für unseren Berufsstand sehr viel Wahres. Ich will nicht schon wieder auf den ewigen Kampf mit den Krankenkassen und dem deutschen Gesundheitssystem eingehen, vielmehr geht es mir heute um die Patienten. Sind diese noch immer die Gleichen wie vor 5/10/25 Jahren? Sicher nicht! Gehen wir ein halbes Jahrhundert zurück, so war der Arzt in weiß die Autoritätsperson schlechthin. Was der Arzt sagte wird ohne Anzweiflung angenommen und auch nicht hinterfragt. Die Autorität des Mediziners ist auch heute noch ein Tabuthema, was besonders bei älteren Menschen standhält und kritische Zwischenfragen erhalten allenfalls wir Therapeuten. 

<h2>Der Arzt-hörige Patient</h2>

Ich weiß gar nicht, wie oft ich meine vorwiegend älteren Patienten gefragt habe, warum sie ihre Fragen nicht direkt Ihren Arzt stellen? Die Antwort gleicht sich oft: "Der hat so viel zu tun, da wollte ich nicht stören". Ein Unding! Die Fragen der Patienten zu beantworten ist auch Aufgabe des Arztes, doch natürlich kann er nicht hellsehen. Da dies jedoch recht fest in vielen Köpfen verankert ist, lässt sich das sowieso nicht ändern. Also beantworte ich natürlich gern die Fragen und übersetze Befunde in verständliches Deutsch und bestärke Ich meine Patienten immer gern darin zukünftig auch den Arzt alles zu fragen, was ihnen auf der Seele brennt. 

Der junge Patient von heute ist da gänzlich anders! Oftmals durchs Internet oder den Medien aufgeklärt geht er mit einer fertigen Diagnosevorstellung zum Arzt und nicht zuletzt auch zu uns. Leider verfügt der Großteil der Patienten natürlich nicht über das medizinische Hintergrundwissen für die Zusammenhänge im Körper und an welchem sprichwörtlichen Rädchen man drehen muss um die Beschwerden an einer anderen Stelle in Griff zu bekommen. An dieser Stelle vertraut der Patient leider zunehmend weniger unserer Fachkompetenz. So lange er dies durch Nachfragen tut, ist das kein Problem. Gern erläutern wir auch bis ins Details, was wir gerade machen und warum. 

<h2>Der durchs Internet aufgeklärte Patient</h2>

Gefährlicher sind Patienten, die dies mit sich selbst ausmachen. So geschehen in der vergangenen Woche, als sich ein Patient im Forum meldete, <a href="http://www.physiowissen.de/disc-beitrag852095-Physiotherapeut_verklagen.html">welche Rechte er gegen seinen Therapeuten</a> in der Hand hat. 
(Antwort als Artikel: <a href="http://www.physiowissen.de/thema-artikel4348-Physiotherapeut_verklagen_als_Patient.html">Physiotherapeut verklagen als Patient</a> )

Natürlich war ich bei seiner Behandlung nicht dabei und kann nicht einschätzen, ob es echt ein Fehler des Therapeuten war oder nicht, aber eins weiß ich sicher: es gibt definitiv ein <strong>Kommunikationsproblem</strong>, was die Gedanken des Patienten möglicherweise hätte zerstreuen können. Wir sind wahrlich keine Götter, können nicht zaubern und ein paar schwarze Schafe gibt es sicher auch in unseren Reihen, doch sprechenden Menschen können wir normalerweise helfen. 
Ich will hier niemanden ankratzen, vielmehr euch alle ermutigen eure Kommunikation mit dem Patienten kritisch zu hinterfragen. Wie oft wird die Zunge nach 8 Stunden schwer und träge, doch gerade der letzte Patient ist vielleicht der, dessen Zweifel euch selbst bei bester Behandlung den Therapieerfolg verwehren, da er gar nicht offen für eure Arbeit ist.

Diese Entwicklung ist natürlich erschreckend, weil natürlich auch wir nicht in den Patient hineinsehen können und nicht ahnen können, welche Zweifel an unserer Behandlung ihn wirklich beschäftigen. Dabei ist es doch genau diese Aufklärung, die den Patienten ein großes Stück weit auch beruhigt und ihm Vertrauen zu unserer Arbeit schenkt. Letztlich bin ich mir sicher, dass ein Therapieerfolg nur mit Vertrauen zum Therapeuten zu sichern ist und im letzten Schritt euch vielleicht vor einer Klage retten kann.

Viel Erfolg bei guter Kommunikation. 
Stephan Schmied
<div class="copyright">Copyright: Peter Atkins - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4349</guid><pubDate>Tue, 22 May 2012 09:52:41 +0000</pubDate></item><item><title>Burnout bei Physiotherapeuten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/burnout-bei-physiotherapeuten-r18/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/burnout.jpg" /></p>

<p>
	Der Begriff „Burnout“ wurde 1974 von dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger geprägt und kennzeichnet einen Zustand der psychischen Erschöpfung, die unter anderem zu starkem Leistungsabfall führt. Innere Leere, Antriebslosigkeit, Apathie, Aggressivität, chronische Müdigkeit, Energielosigkeit, depressive Reaktionen und erhöhte Suchtgefahr sind nur einige der vielfältigen Symptome, die diese Erkrankung beschreiben. Besonders gefährdet ist hierbei das Personal in medizinischen Berufen. Physiotherapeuten, Kranken- und Altenpfleger, Ärzte und Sozialarbeiter sind Menschen, deren Idealismus, anderen Menschen zu helfen, sie selbst oftmals krank macht. Aber was ist der Grund dafür?
</p>

<h2>
	Eine Fallstudie - Physiotherapeutin
</h2>

<p>
	Bleiben wir beim Beispiel des Physiotherapeuten und nennen wir unseren Beispielkandidaten „Dagmar“. <em>Dagmar ist 29 Jahre alt. Sie arbeitet seit 8 Jahren als Physiotherapeutin in einer kleineren Praxis in einer Kleinstadt. Dagmar gilt als flexibel, fachlich kompetent und belastbar, Kollegen wenden sich gern an sie mit Fachfragen oder wenn sie Termine tauschen müssen. Ihre Hochzeit ist für den nächsten Sommer geplant, Dagmar möchte eine eigene Familie, da die Eltern weiter weg wohnen und selbst nicht mehr die Jüngsten sind. Dagmar arbeitet oft von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends, sie hat zwar eine längere Mittagspause, aber die verbringt sie oft mit Abrechnungen oder dem Fahrtenbuch. In der kleinen Praxis fallen ausserdem des öfteren Verwaltungsarbeiten, Telefonate, Terminplanung, Teamtreffen und Abendkurse an. Ihr Mann kritisiert ihre Arbeitszeiten und ihre Bezahlung auch laufend. Weil Dagmar aber während Ihrer Tätigkeit in der Praxis von einigen Fortbildungen profitieren konnte, möchte sie jetzt etwas zurückgeben und fühlt sich verpflichtet. Sie hat schon lange ein Problem damit, jeden Termin unter Zeitdruck absolvieren zu müssen und immer weniger Zeit für die Patienten zugestanden zu bekommen. Gern würde sie manchmal Hintergründe, Zusammenhänge oder Fallverläufe bei ihren Patienten erfragen, aber dazu fehlt die Zeit, die Taktung ist einfach zu kurz. Immer wieder hat sie das Problem, dass ohne Rücksprache mit ihr für sie durch Kollegen Termine eingetragen wurden, was sie oft erst am Morgen des entsprechenden Tages sieht, manchmal sogar erst in der Mittagspause für den gleichen Nachmittag.</em>
</p>

<p>
	Die arme Dagmar erfüllt alle Kriterien, um einem Burnout entgegenzuschlittern. Sie befindet sich im richtigen Altern für einen Burnout, in der sogenannten „Rushhour des Lebens“, also der Zeit zwischen dem Ausbildungsende und dem Zenit des Lebens. Nun ist die Zeit, an Familiengründung und –management zu denken, an Altersvorsorge und zu sehen, wie die eigenen Eltern alt werden, so vieles muss unter einen Hut gebracht werden. Dazu kommen Dagmars Mehrfachbelastungen in der Praxis, die kräftezehrenden Arbeitszeiten, der ständige Druck um Zeit, Kosten und Termine, die schlechte Kommunikation in der Praxis, die geringe Anerkennung, die sie für ihre Arbeit bekommt. Wenn nun ein schlechtes Stressmanagement dazukommen und der <strong>unter Physiotherapeuten weit verbreitete Wunsch, möglichst empathisch mit seinen Patienten umgehen zu wollen</strong>, führt das schnell dazu, dass Dagmar sich dafür aufopfert und ihr eigenes Wohl hinter das ihrer Patienten und ihrer Praxis stellt. Sie will eben niemanden enttäuschen, sie will doch nur helfen.
</p>

<p>
	Von ihrem Chef bekommt sie auch wenig Feedback über ihre Arbeit, Bewertungskriterien, Qualitäts- und Personalmanagement kranken vor sich hin und die Kollegen sind auch nicht gerade motiviert. Dagmars eigene Erwartungen an ihren Beruf, an ihre Kollegen und ihren Chef sind enttäuscht und es ist niemand da, der motivierend eingreifen kann, es fehlt an Anerkennung, Kompetenzspielräumen, Entfaltungsmöglichkeiten. Oft kommen Über- oder Unterforderung hinzu und das Bemerken der fehlenden sozialen Unterstützung. Wie Dagmar beginnen viele Physiotherapeuten ihren Beruf mit einer idealistischen Begeisterung. Das Trügerische in diesem Berufszweig ist jedoch, dass Erfolgserlebnisse, die in anderen Berufen üblich sind, oftmals ausbleiben, oder nur in schleichenden Prozessen stattfinden und somit kaum wahrgenommen werden.
</p>

<h2>
	<strong>Die Kerze</strong> brennt<strong> erst hell, dann hinunter bis sie erlischt</strong>
</h2>

<p>
	Gerade die Begeisterung darüber, einen Beruf gewählt zu haben, in dem man sicher anderen Menschen helfen und ihr Leben positiv verändern kann und die Hoffnung, an einer dadurch verbesserten Welt teilhaben zu können leisten einem Burnout Vorschub, denn dieser beginnt in seiner ersten Phase meistens mit starkem Engagement, manchmal sogar einer regelrechten Überaktivität im neuen Beruf. Da werden eigene Bedürfnisse rasch hinten angestellt und übersehen. Das führt zu Erschöpfungsanzeichen wie Müdigkeit und Energie- und Antriebslosigkeit nach Dienstschluss. Dieser Phase folgt der Rückzug von der Arbeit – erst emotional, dann geistig und im Verhalten merkbar. Alles scheint monoton, unwichtig und nichts zu verändern.
</p>

<p>
	Bald weitet sich diese Stimmung auf das Privatleben aus, Burnout-Betroffene beginnen sich zurückzuziehen und erleben immer weniger positive Gefühle. Sie distanzieren sich emotional immer stärker und stumpfen regelrecht ab, oft wird Zynismus ein ständiger Begleiter. Früher oder später erfolgt die „innere Kündigung“, der Idealismus ist passé und die negative Einstellung zur Arbeit und der Frust darüber überwiegen. Nun nimmt die Leistungsfähigkeit tatsächlich ab, die Konzentration wird schlechter, Motivation und Kreativität gehen gegen Null, der Wille, etwas in der Praxis voranzubringen oder zu verändern ist fort. Betroffene schieben Dienst nach Vorschrift, werden immer unflexibler und sperren sich gegen jegliche Zusatzaufgaben, auf die sie sich früher begeistert gestürzt haben. Mittlerweile weiten sich die depressiven Verstimmungen, Verzweiflungszustände, das Gefühl der Hilflosigkeit gepaart mit allgemeiner Hoffnungslosigkeit auch auf den Privatbereich auf. Plötzlich stellt sich die Frage nach der Sinnlosigkeit des Lebens.
</p>

<p>
	Besonders in Altenheimen oder auch Krankenhäusern, ist die Gefahr des Burnouts sehr hoch. Alte und kranke Menschen zu pflegen, ist körperlich, aber auch psychisch sehr anstrengend. Der Alltag ist mit dem Tod nahe verbunden. Schnell fühlt man sich dafür verantwortlich und schuldig, hätte man durch einen anderen Lösungsweg das Leben eines Verstorbenen noch retten können? Hätte man ihm das Leben erleichtern können, wenn mehr Zeit oder Geld da gewesen wäre? Tagtäglich wird ein Physiotherapeut mit Krankheiten, Leid und Trauer konfrontiert und kann doch meist nur temporär helfen. Denn die Geheilten sieht er meist nicht wieder. Als Physiotherapeut ist man oft auch Ansprechpartner für Hinterbliebene, muss Trauerarbeit leisten und Frust ertragen können, den man tagtäglich abbekommt. Die Gesundheitsreform zwingt Physiotherapiepraxen, aber auch soziale Einrichtungen wie Altenheime und Krankenhäuser zur Einsparung von Zeit, Geld und Fachkräften. Somit ist es keine Seltenheit, dass auf einer Station, mit ca. 30 Patienten nur 3 Mitarbeiter Schicht leisten oder in einer kleinen Praxis ein Physiotherapeut 2, manchmal sogar 3 Patienten gleichzeitig behandelt. Die Zeit für den Einzelnen geht verloren. Sie ist sogar so knapp, dass in Pflegeberufen nur wenige Minuten Zeit sind, die tägliche Körperhygiene und Nahrungsaufnahme zu verrichten. Für den Physiotherapeuten bedeutet die Zeitknappheit oft, dass er Kindern oder Menschen mit Behinderung, die fremdeln, nicht genügend Zeit geben kann, seine Berührungen zu ertragen. Menschlichkeit existiert nur selten, obwohl sie ein elemtares Grundbedürfnis ist. Der Patient wird zur Ware, für seine Befindlichkeiten und Ängste ist kein Raum.
</p>

<p>
	Von Termin zu Termin kämpfen sich nun die Physiotherapeuten durch den Tag, ständig mit dem Wissen, dass noch Patienten auf sie warten und dass jede Minute, die sie bei einem mehr verbringen, von der Zeit eines anderen oder von der eigenen Zeit abgehen. Ganz egal, wie sehr sie sich anstrengen, komplette Zufriedenheit werden sie nie erfahren, da sie meist nur das Nötigste leisten können und selten Dank erfahren. Die permanent wechselnde Termine, Anforderungen und Überstunden lassen somit die Fachkräfte an die Grenzen ihrer Leistbarkeit stoßen, körperlich wie auch psychisch. Ein Burnout beginnt meist unbemerkt und i.d.R. wird erst reagiert, wenn psychische oder vermehrt auch physische Symptome nicht mehr zu übersehen sind. Dazu zählen:
</p>

<ul>
	<li>
		Kopfschmerzen
	</li>
	<li>
		Drehschwindel
	</li>
	<li>
		Konzentrationsschwäche
	</li>
	<li>
		Schlaflosigkeit
	</li>
	<li>
		chronischen Erschöpfung
	</li>
	<li>
		Antriebslosigkeit
	</li>
	<li>
		Angstzustände
	</li>
	<li>
		Vernachlässigung der sozialen Kontakte
	</li>
	<li>
		Erhöhte Infektanfälligkeit
	</li>
	<li>
		Erhöhte Erregbarkeit, häufiges Weinen
	</li>
	<li>
		Herzbeschwerden
	</li>
	<li>
		Atembeschwerden
	</li>
	<li>
		Blutdruckschwankungen
	</li>
	<li>
		Übelkeit und Verdauungsstörungen
	</li>
	<li>
		Gewichtsschwankungen
	</li>
	<li>
		Muskelverspannungen
	</li>
	<li>
		Sexuelle Störungen oder Unlust
	</li>
	<li>
		Zunehmende Suchttendenzen
	</li>
</ul>

<p>
	Diese körperlichen Symptome und die vielfältigen psychischen Symptome können natürlich auch andere Ursachen haben. Trotzdem ist keines zu vernachlässigen. Gehen Sie ehrlich mit sich um und beraten Sie sich mit ihrem Hausarzt, denn sollten Sie betroffen sein, brauchen Sie professionelle Unterstützung. Diese kann in Form einer Medikation (i.d.R mit SSRI), einer ausgedehnten Erholungsphase oder Kur, einem Arbeitsplatzwechsel oder einer gezielten Psychotherapie erfolgen. Im fortgeschrittenen Stadium vergehen Burnout-Symptome nicht wieder. Außerdem drohen Rückfälle.
</p>

<h2>
	Wie kann man das ausbrennen umgehen? - Therapie von Burnouts
</h2>

<p>
	Fast immer reagiert das Umfeld erstaunt und ungläubig wenn ein Burnout bekannt wird: „ Wie bitte? Ausgerechnet die Dagmar soll ausgebrannt sein? Die war doch immer total motiviert, auf die konnte man sich immer verlassen! Die war immer so nett und engagiert, hat sich immer ein bisschen Zeit extra genommen! Und im Verein hat sie sich auch immer voll reingehängt“. Dabei hätte Dagmar gut mal ein solches Lob oder eine solche Einschätzung von ihrem Chef oder ihren Kollegen vertragen können bevor es zu spät war.
</p>

<h3>
	<strong>Was jeder tun kann, um sich zu schützen:</strong>
</h3>

<ul>
	<li>
		Machen Sie sich nicht abhängig von Lob ihres Vorgesetzten oder Ihrer Kolleginnen und arbeiten Sie an übersteigertem Perfektionismus.
	</li>
	<li>
		Bewahren Sie Distanz zu Ihrer Arbeit und nehmen Sie nichts „mit nach Hause“, überprüfen Sie ihre Vorstellungen, Wünsche und Ziele mit der Realität.
	</li>
	<li>
		Lesen Sie ihren Arbeitsvertrag und machen Sie sich mit den einschlägigen Bestimmungen vertraut und bestehen Sie auf deren Umsetzung.
	</li>
	<li>
		Vermeiden Sie chronische Überbelastung. Zu wenig Personal überlastet den Einzelnen und führt zu Stress und dauernder Überforderung. Sprechen Sie Missstände an. Sehen Sie in den Erkrankungen Ihrer Patienten Herausforderungen und keine Schicksale. Erkennen Sie die Grenzen Ihrer Behandlungsmöglichkeiten und akzeptieren Sie sie. Führen Sie für sich ein Erfolgstagebuch.
	</li>
	<li>
		Bilden Sie sich weiter, das öffnet nicht nur den Horizont, sondern verkleinert auch die Angst vor Jobverlust, weil Kompetenz den eigenen Wert als Mitarbeiter steigert Erlauben Sie sich Zeit zur Genesung wenn Sie krank sind und bestehen Sie auf einer geeigneten Stellvertretung. Das gilt auch für Urlaube.
	</li>
	<li>
		Vermeiden Sie unnötigen Aufwand, modernisieren Sie Ihre Arbeitsabläufe. Achten Sie darauf, dass jeder das arbeitet, was er gut kann und was in seinem Arbeitsvertrag vorgesehen ist.
	</li>
	<li>
		Schaffen Sie sich Kompetenzspielräume durch Selbstorganisation und Fachwissen. Sprechen Sie Arbeiten ab und überarbeiten Sie gemeinsam Arbeitsabläufe, üben Sie Respekt und Wertschätzung vor Ihrer eigenen und der Arbeit der anderen. Entscheidungen sollten von Mitarbeitern und Vorgesetzten gemeinsam getroffen werden.
	</li>
	<li>
		Sorgen Sie für soziale Unterstützung in Form von Problembewussstein und –bewältigung, Ratschlägen und angemessener Aufmerksamkeit. Arbeiten Sie teamorientiert. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Aufgaben und Termine realistisch geplant werden, akzeptieren Sie die Planung anderer und verbessern Sie die Kommunikation.
	</li>
	<li>
		Planen und verteidigen Sie ihre Freizeit. Sie dient Ihrer Erholung und ist ihr gutes Recht. Es sollte einen „kurzen“ Tag pro Woche geben, die empfohlene Feierabend-Zeit ist 16 Uhr.
	</li>
	<li>
		Gehen Sie Ihren Hobbys nach, nehmen Sie sich Zeit für sich, Meditation, Gebete oder Entspannungstechniken. Geben Sie sich Zeit zur „Selbstpflege“. Sprechen Sie offen mit ihrem Hausarzt wenn Sie der Meinung sind, chronisch überlastet zu sein oder möglicherweise bereits körperliche Symptome zeigen. Akzeptieren Sie eine Krankschreibung und eine verordnete Therapie.
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Zusätzlich zu den Dingen,die jeder selbst tun kann, egal, ob er nun Chef oder Mitarbeiter ist, sind weitere Veränderungen notwendig. Veränderungen im sozialen Bereich sollten sein:</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Die Gesundheitsreform muss es ermöglichen, dass in einer Einrichtung mehr Mitarbeiter vorhanden sind.
	</li>
	<li>
		Für erfolgreiche Behandlungen muss eine realistische Zeit angesetzt werden.
	</li>
	<li>
		Einsparungen durch Hilfskräfte dürfen examinierte Fachkräfte nicht gefährden. Eine professionelle, regelmäßige Supervision sollte Pflicht sein, Bewertungen und Zielsetzung müssen regelmäßig erfolgen.
	</li>
	<li>
		Die Aufklärung über die Gefahren des <a href="http://www.neurologie-krankheiten.de/m1-Burnout_Syndrom.html" rel="external nofollow">Burnout-Syndrom</a> muss Teil einer sozialen Ausbildung werden.
	</li>
</ul>

<p>
	All dies sind nur Ansätze um diese Erkrankung zu minimieren, dennoch muss sich die Politik über das erhöhte Risiko des Bunrouts bewusst werden, denn medizinische Berufe werden immer wichtiger! Vor allem aber muss aber jeder einzelne begreifen, dass der Mensch, für den er am meisten verantwortlich vor allen anderen, er selbst ist.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">18</guid><pubDate>Sun, 16 Aug 2009 13:13:00 +0000</pubDate></item><item><title>Beschluss: erleichterte Abrechnungspraxis f&#xFC;r Heilmittelerbringer</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4342-Beschluss__erleichterte_Abrechnungspraxis_fuer_Heilmittelerbringer.html-r4342/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4342-Urteil__erleichterte_Abrechnungspraxis_fuer_Heilmittelerbringer.jpg" /></p>
Am Donnerstag, den 22. März 2012 beschloss der Sozialverband des Landtages in Baden-Württemberg einstimmig die Bewilligung des Antrages zur Neuregelung der Grenzen, innerhalb derer eine Selbstkontrolle fehlerhafter Verordnungen durch die Heilmittelerbringer selbst möglich ist. Die Verordnung geht auf einen interfraktionellen Antrag von CDU, SPD, Grünen und FDP/DVP an den Sozialausschuss des Landtages Baden Württemberg zurück. Ausgangspunkt der Problematik war der Rahmenvertrag zwischen den physiotherapeutischen Berufsverbänden und der AOK Baden-Württemberg, der in der Abrechnungspraxis immer wieder zu Verzögerungen und Störungen führte. 

Ausgehend von dem aktualisierten Rahmenvertrag der AOK Baden-Württemberg, erlassen im Dezember 2011, war es Heilmittelerbringern zwar erlaubt, fehlerhafte Verordnungen innerhalb bestimmter Grenzen selbst zu korrigieren. Zugleich sah die Prüfliste der AOK Baden-Württemberg zur Kontrolle fehlerhafter und/oder ungültiger Abrechnungen eine verschärfte Kontrolle vor. Damit verfolgte die AOK konsequent ihre Strategie, nur völlig fehlerfrei eingereichte Rezepte zu genehmigen. Resultat dieser Neuverordnung war, dass Heilmittelerbringer zwar innerhalb der festgelegten Grenzen selbstständig eine ungültige Verordnung korrigieren dürften. Die verstärkte Prüfpflicht der Heilmittelverordnung jedoch zur Folge hatte, dass sich eine solche Korrektur in der Praxis kaum umsetzen ließ. Unabsichtliche und vermeintlich unbedeutende Abweichungen führten zu einer Zurückweisung der Verordnung und damit schließlich zu einer Ablehnung der Leistungsvergütung seitens der Krankenkasse. Zeugnis dieses Vorganges sind einbehaltene Verordnungen und ungerechtfertigte Kürzungen, denen sich die Heilmittelerbringer bei ihrer Abrechnung fortwährend stellen mussten. Damit waren Heilmittelerbringer auch weiterhin mit dem Problem konfrontiert, wie die Leistungen bei offensichtlich fehlerhaften Verordnungen von der Krankenkasse vergütet werden konnten.

Der Sozialausschuss stellte sich jetzt in seiner Sitzung eben dieser problematischen Situation mit einem vorläufigen Erfolg. Jedoch sei der Antrag nur ein erster Schritt zu einer letztendlichen Lösung der Frage, wie unbeabsichtigt fehlerhafte Verordnungen vor der Abrechnung korrigiert werden können, so die Vorsitzende des Gremiums, Bärbl Mielich. Das Land Baden-Württemberg wie auch insbesondere die Krankenkassen seien gefordert weitere Lösungen zur vorliegenden Problematik zu finden, so die Grünen-Abgeordnete. 

Inwiefern die vorliegende Thematik die Arbeit der Heilmittelerbringer und der Krankenkasse behindert, zeigt das jüngste Beispiel aus Baden-Württemberg. Stefan Teufel (Abgeordneter CDU) und Jochen Haußmann (Abgeordneter FDP/DVP) legten im November 2011 dem zuständigen Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren eine Anfrage bezüglich der Situation von Heilmittelerbringern in Baden-Württemberg vor. In einem Auszug ihrer Anfrage wird die Frage gestellt, „ob es zutrifft, dass auch bloße Formfehler bereits zur Ablehnung der Vergütung führen können, ohne dass eine nachträgliche Korrekturmöglichkeit eingeräumt wird.“ Das Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg, die zur Aufsicht der Krankenkassen zuständige Behörde, erklärte darauf, dass wenn lediglich rein formelle Fehler vorliegen, durch eine nachträgliche Ergänzung der Verordnung eine Nachberechnung oder erneute Rechnungslegung durchaus möglich ist. Der Ausführung liegen die Aussagen der zu kontrollierenden AOK Baden-Württemberg zugrunde, die sich jedoch gravierend von einer aktuellen Ausführung selbiger Krankenkasse unterscheiden.

So bleibt abschließend zu hoffen, die problematische Situation durch den vorliegenden Beschluss schnellstmöglich beseitigen zu können. Betroffen von der verstärkten Kontrolle durch die Prüfung der Krankenkassen sind insbesondere Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden. Man muss natürlich feststellen, dass mit dem Beschluss zur Neuregelung erst der erste Schritt in die richtige Richtung gegangen wurde, aber immerhin ist das Problem jetzt Teil der Tagesordnungen und drängt immer weiter ins Bewustsein der Politik.<div class="copyright">Copyright: © Yurok Aleksandrovich - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4342</guid><pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:19:50 +0000</pubDate></item><item><title>Umfrage zur Physio-Ausbildung im europ&#xE4;ischen Vergleich (GesinE)</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4343-Umfrage_zur_Physio_Ausbildung_im_europaeischen_Vergleich_GesinE.html-r4343/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4343-Umfrage_zur_Physio_Ausbildung_im_europaeischen_Vergleich_GesinE.jpg" /></p>
<p>Gern m&ouml;chten wir das Projekt GesinE () der Universit&auml;t Halle-Wittenberg unterst&uuml;tzen. Ziel der Umfrage ist, die aktuell bestehenden Ausbildungsstandarts in der Physiotherapie und weiteren Gesundheitsberufen herauszufinden und aus den Ergebnissen (vermutlich erst in fernerer Zukunft) einen europ&auml;isch einheitlichen Ausbildungsstandart zu erreichen. Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit f&uuml;r die Umfrage.</p>
<blockquote><strong>Bestandsaufnahme der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen im europ&auml;ischen Vergleich (GesinE)</strong> Sehr geehrte Physiotherapeut/-innen, hiermit bitten wir Sie um Ihre Unterst&uuml;tzung. Im Auftrag des Bundesministeriums f&uuml;r Bildung und Forschung werden im Rahmen des praxisorientierten Forschungsprojekts &bdquo;Bestandsaufnahme der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen im europ&auml;ischen Vergleich (GesinE)" Analysen zur Aus&uuml;bung und Ausbildung der Berufe Physiotherapie, Medizinisch-technische Radiologieassistenz (MTRA) und Pflege in den L&auml;ndern Deutschland, Frankreich, Gro&szlig;britannien, Niederlande und &Ouml;sterreich durchgef&uuml;hrt. Dazu werden aus verschiedenen Perspektiven Erkenntnisse zusammengetragen. Von besonderem Interesse sind dabei vor allem auch Ihre Erfahrungen und Einsch&auml;tzungen als Angeh&ouml;rige der Physiotherapie. Mit Ihrer Hilfe wollen wir mittels einer Onlinebefragung die Vielf&auml;ltigkeit der tats&auml;chlichen Berufsaus&uuml;bung in der t&auml;glichen Praxis von Physiotherapeut/-innen erfassen. Dabei sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Berufsaus&uuml;bung und -ausbildung in den f&uuml;nf genannten L&auml;ndern herausgearbeitet werden. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Weiterentwicklung und Neuordnung der Gesundheitsfachberufe in Deutschland sowie zur Anpassung der Qualifizierungswege in Europa leisten. Wir w&uuml;rden uns sehr freuen, wenn Sie sich an der Onlinebefragung beteiligen w&uuml;rden. Den Zugang dazu finden Sie hier: <a href="http://www.gesine.biz" rel="nofollow"><strong>www.gesine.biz</strong></a> F&uuml;r Ihr Interesse und die Zeit, die Sie f&uuml;r die Befragung aufwenden werden, m&ouml;chten wir uns schon jetzt bei Ihnen bedanken. Katrin Beutner stellvertretend f&uuml;r das GesinE-Projektteam <em>Martin-Luther-Universit&auml;t Halle-Wittenberg - Medizinische Fakult&auml;t &middot; Institut f&uuml;r Gesundheits- und Pflegewissenschaft Magdeburger Stra&szlig;e 8 &middot; 06097 Halle (Saale) &middot; http://www.medizin.uni-halle.de/pflegewissenschaft</em></blockquote>]]></description><guid isPermaLink="false">4343</guid><pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:15:35 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie ab 2012: Umsatzsteuer auf Pr&#xE4;ventionsma&#xDF;nahmen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4329-Physiotherapie_ab_2012__Umsatzsteuer_auf_Praeventionsmassnahmen.html-r4329/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4329-Physiotherapie_ab_2012__Umsatzsteuer_auf_Praeventionsmassnahmen.jpg" /></p>
Ab dem 01. Januar 2012 sind für physiotherapeutische Anschlussbehandlungen Änderungen in der Umsatzsteuer in Kraft getreten, die es zu beachten gibt. Folgendes hat sich verändert.

<strong>Die Rechtslage vor dem 01. Januar 2012</strong>

Wenn Heilbehandlungen zum Zweck der Vorsorge, Diagnose und Heilung von Krankheiten, sowie Behandlung von Gesundheitsstörungen am Patienten vorgenommen wurden, war dieses nach dem umsatzsteuergesetzt steuerbefreit. Zur Ausübung der Heilkunde gehörten auch Leistungen zur vorbeugenden Gesundheitspflege. Physiotherapeutische Maßnahmen im Anschluss an eine ärztliche Diagnose waren bisher von der Umsatzsteuer befreit, wenn sie ein medizinisch therapeutisches Ziel hatten. Auch Vorsorge und Leistungen im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme, zählten auch ohne ärztliche Anordnung dazu. 

<h3>Die neue Rechtslage ab dem 01. Januar 2012</h3>

Die Finanzverwaltung hat nun eine neue Leitlinie vereinbart und diese sieht vor das Behandlungen die im Anschluss an eine ärztliche Diagnose erfolgen, vom Patienten selbst zu tragen sind, somit sind die Kosten für Heilbehandlungen nicht mehr als steuerfrei zu betrachten. Die Einordnung, der diese Behandlungen ab dem 01. Januar 2012 unterliegen werden als <strong>steuerpflichtige Präventionsmaßnahmen oder als Maßnahmen der Allgemeinpräventation ohne speziellen Krankheitsbezug eingeordnet</strong>. Es wird hier von Heilbehandlungen ohne Krankheitsbezug gesprochen, da sie lediglich den Gesundheitszustand verbessern sollen. Dafür ist eine Umsatzsteuer von 7% zu leisten. Anders sieht es für physiotherapeutische Behandlungen nach einer ärztlichen Diagnose aus, diese bleiben weiterhin umsatzsteurerbefreit. Das gilt nicht nur für Kassenrezepte, sondern auch Privatrezepte vom Hausarzt oder Bescheinigungen über die Diagnose mit entsprechender Weiterbehandlungsempfehlung sind mit einbezogen. 

<h2>Neuerungen in der Physiotherapie 2012 auf einen Blick</h2>

<ul>
<li>Für eine Umsatzsteuerbefreiung ist es erforderlich, dass eine ärztliche Verordnung vorliegt oder die Behandlung zur Vorsorge oder Rehabilitation erfolgt.
- Es muss jede einzelne Leistung nachgewiesen werden, um Steuerbefreiung zu erlangen.</li>
<li>Aus kosmetischen Gründen oder zur Verbesserung des Wohlbefindens erbrachte Leistungen sind nicht mehr steuerbefreit. Bei diesen Behandlungen ist eine Umsatzsteuer von 7% zu berechnen.</li>
<li>Beim Finanzamt ist die Umsatzsteuer mit der Umsatzsteuervoranmeldung und der Jahressteuer aufzuführen und abzugeben.</li>
<li>Bei unterschiedlichen Behandlungen, die gleichzeitig ausgeführt werden, ist eine getrennte Berechnung aufzuführen, um die steuerbefreiten und steuerpflichtigen Leistungen getrennt zu führen.</li>
<li>Wer Umsatzsteuer auf einer Rechnung stellt, muss diese auch beim Finanzamt abführen.</li>
<li>Ärztliche Bescheinigungen zu Behandlung sollten gescannt oder kopiert werden, da dass Finanzamt einem Nachweis für jeden umsatzsteuerbefreiten Fall anfordern kann. </li>
</ul><div class="copyright">Copyright: © WavebreakMediaMicro - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4329</guid><pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:41:21 +0000</pubDate></item><item><title>OPs oft schon vor Aussch&#xF6;pfung aller Physiotherapeutischen Therapiemittel</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4279-OPs_oft_schon_vor_Ausschoepfung_aller_Physiotherapeutischen_Therapiemittel.html-r4279/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/heilmittelbericht-2011.jpg" /></p>
Der Heilmittelbericht des Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) wurde in der vergangenn Woche in Berlin präsentiert. Seit jeher soll der Bericht Missstände in der Behandlungsphilosophie in deutschen Arztpraxen und Kliniken aufdecken und zeigen, wo durch aktuelle Studien belegbar, andere Therapiemethoden als Mittel der Wahl die althergebrachten Ansichten ersetzen oder ergänzen. Wir haben uns einige der Kritikpunkte einmal genauer angesehen:

Als Punkt 1 sehen die Experten die die voreilige Verordnung von Medikamenten und Operationen. Zum Beispiel bei <b>Hüft- und Kniegelenk Operationen</b> sind schnell verordnet und durchgeführt. Dabei müsste manche OP gar nicht erst  sein. An deren Stelle ist oftmals eine Physiotherapie wirksamer und eine Operation könnte hinausgeschoben oder sogar völlig aufgehoben werden. Eine Implantation sollte erst in Betracht gezogen werden, wenn die Maßnahmen einer Physiotherapie nicht ausreichen, um eine Bewegungsfreiheit wieder herzustellen. 

Die Patientenzahl der <b>Harnerkrankungen</b> wie <b>Harninkontinenzen</b> ist in Deutschland extrem gestiegen. Eine Behandlung wird durchweg mit Tabletten durchgeführt, die nur die Schmerzen lindern, doch die Ursache kaum beseitigt wird. Die Behandlung mit einer Beckenbodengymnastik durch einen Physiotherapeuten wäre viel effektiver und wirkungsvoller.Viele Menschen, meist Frauen, leiden an Krampfadern. Hierbei sind Kompressionstrümpfe besser zur Unterstützung der Heilung, anstatt einer Operation, die oftmals wiederholt werden muss.

Sogar <b>Arthritis</b> wird von Ärzten selten mit therapeutischen Maßnahmen unterstützt. Mit Medikamenten kaum behandelbar. Gerade diese Krankheit wird durch Physiotherapie gelindert. Die Bewegungsfreiheit der Füße und Hände wird durch die Behandlung weitgehend verbessert

Gerade mal ein Prozent der Kranken haben sich bisher einer <b>Elektrotherapie</b> unterzogen. Gerade diese Therapie dient der Schmerzlinderung bei Wirbelsäulenerkrankungen. Diese Behandlungsart wird selten genutzt, weil wissenschaftlich wenig studiert. Die Elektrotherapie wird kaum im Bereich der Neurologie oder im Falle eines Schlaganfalles eingesetzt. Empfohlen wird diese Behandlung im aktuellen Katalog leider nicht, die Kritik geht in die Richtung, das diese Behandlungen im Katalog ergänzt werden müssen. Interessanterweise wird Elektrotherapie in den östlichen Bundesländern deutlich häufiger verordnet, während eine größere Zahl westlicher Praxen dies nicht einmal im Praxisangebot hat. Zu selten wird verordnet, als dass sich die Kosten für ein zumeist sehr teures Gerät amortisiert.

Studien der Heilmittel werden derzeit immer noch im Ausland durchgeführt. Es besteht diesbezüglich dringender Handlungsbedarf, sind manche Probleme doch typisch deutsch und nicht von anderen Ländern 1:1 übernehmbar. Die Wirksamkeit der Heilmittel anstatt von Medikamenten müssten mehr erforscht werden. Heilmittel statt Operationen sollten dringend getestet werden.

Die Physiotherapie bietet so viele Möglichkeiten, die kaum genutzt werden. In der Logopädie und Ergotherapie steigen die Ausgaben für Behandlungen extrem. Es ist zu hinterfragen, ob das Wachstum in den  Bereichen der Heilmittel unterstützt werden sollte. In diesen Bereichen besteht ein Optimierungsbedarf, der nachgeholt werden muss. Oft kommt die Verordnung von Heilmitteln zu spät. Wenn diese Einstellung geändert werden würde, dann könnten manche stationäre Aufenthalte, Medikamente und Operationen vermieden werden. Für die meisten Ärzte bedeutet das Wirtschaftliche eine größere Rolle als die Nutzen der Heilmittel durch die Physiotherapie.

Die Sozialpolitiker fordern, dass der Bundesausschuss die Inhalte des Heilmittel Katalogs dem Gesundheitswesen auf Bundesebene zur Bewertung vorgelegt wird.<div class="copyright">Copyright: © kontur-vid - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4279</guid><pubDate>Mon, 26 Sep 2011 08:31:05 +0000</pubDate></item><item><title>Direktzugang zur Physiotherapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4264-Direktzugang_zur_Physiotherapie.html-r4264/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/direktzugang-physiotherapie.jpg" /></p>
<p>Jeder der bis Dato an Gelenk oder andere chronischen Schmerzen k&ouml;rperlicher Art litt, sah sich gezwungen immer zuerst einen Arzt aufzusuchen, um sich dann anschliessend der Physiotherapie &uuml;berweisen zu lassen. Diese Vorgang kostete dem Patienten des &ouml;fteren sehr viel Zeit und Nerven, weshalb nun ein Besuch beim Therapeuten auch ohne &auml;rztliche Absprache erm&ouml;glicht werden soll.</p>
<h2>Standpunkt des ZVK</h2>
<p>Eben das fordert Heinz Christian Esser,Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des ZVK (Zentral&shy;verbands der Physiothera&shy;peuten/Kranken&shy;gymnasten). Laut seinen Aussagen, betr&uuml;ge die durchschnittliche Wartezeit f&uuml;r einen Termin beim Hausarzt circa drei Wochen, zus&auml;tzlich einer bis der Physiotherapeut Zeit hat. Aus einem therapeutischen Blickwinkel betrachtet, seien dies f&uuml;r den leidenden Patienten unzumutbare Umst&auml;nde. Auch nach einer Krankenhausentlassung, oder bei Schlaganfallpatienten, also in besonders dringlichen F&auml;llen, seien zwei Wochen Wartezeit die Regel.</p>
<h3>Privatpatienten d&uuml;rfen vor!</h3>
<p>Vor allem der Umstand, dass es privat Krankenversicherten m&ouml;glich sei, sich direkt an den Physiotherapeuten zu wenden und unn&ouml;tige Schikanen so wegfielen, l&auml;sst ihn stutzig werden. Das m&uuml;sse auch f&uuml;r den gesetzlich Versicherten gehen.</p>
<p>Dem setzte Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der Kassen&auml;rztlichen Vereinigung, entgegen, dass f&uuml;r Patienten welche blutverd&uuml;nnende Mittel bek&auml;men zum Beispiel eine Physiotherapie ungeeignet sei. Auch k&ouml;nne der Arzt nicht mehr diagnostizieren, was denn genau f&uuml;r die Schmerzen des Patienten der Verursacher sei, so dass im schlimmsten Fall gef&auml;hrliche Krankheiten unentdeckt blieben und deshalb gesundheitliche Risiken entst&uuml;nden.</p>
<h2>Kompromiss, der keiner ist</h2>
<p>Um die Situation zu Entspannen, entschloss sich der Gemeinsame Bundestagsausschuss (GBA) eine neue Heilmittelverordnung durchzusetzen. Dieser Schritt wurde von beiden Parteien als sinnvoll begr&uuml;&szlig;t:</p>
<p>anstatt sich jedes Quartal um eine Heilmittelverordnung k&uuml;mmern zu m&uuml;ssen, wurde der Geltungsraum f&uuml;r chronisch kranke Patienten auf ein Jahr verl&auml;ngert. Dennoch sollte der Schlaganfallpatient seine regelm&auml;&szlig;igen Arztbesuche nicht wegfallen lassen, vielmehr sollte er sich mit Arzt und Therapeuten absprechen, um die Behandlungen auf einander abzustimmen.</p>
<p>Das die Durchsetzung der Verordnung so viel Zeit in Anspruch genommen hat, ver&auml;rgert den ZVK-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Es w&auml;re bei den ganzen Diskussionsrunden um die Wirtschaftlichkeit der Heilmittel f&uuml;r den Arzt, statt um die Behandlungseffizienz f&uuml;r den Patienten gegangen. F&uuml;r dieses Themengebiet Geld sei das GBA schlichtweg nicht zust&auml;ndig.</p>
<h2>Regresse und Rezeptabsetzungen</h2>
<p>Auch die vielen Arten von Sperren und m&ouml;glichen Regressen im neuen System hinterlassen ein ungutes Gef&uuml;hl: dem Arzt fehlt schlichtweg der Raum die Hilfs- und Heilmittel so zu verordnen, wie er es f&uuml;r angebracht h&auml;lt.&nbsp;</p>
<p>Die Menge an zus&auml;tzlich einzuhaltenden Richtgr&ouml;&szlig;en und Richtlinien ist so un&uuml;bersichtlich, dass manchen &Auml;rzte mit Motivationsproblemen zu k&auml;mpfen haben. Laut Esser w&uuml;rde hier eine angepasste Praxissoftware Sinn machen, um den Arzt zu signalisieren wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Regresses ist oder ob er irgendwas nicht beachtet hat. Eben aus diesen Gr&uuml;nden wurden die Inhalte des kommenden Versorgungsgesetzes der Situation angepasst, und die strengen Auflagen etwas gelockert.</p>
<h3>Patient in Eigenverantwortung</h3>
<p>Wie der Patient darauf reagiert, ist abzuwarten. Tatsache ist, dass dieses Programm die Eigenverantwortung des Kranken fordert. Das Bedeutet wiederum, das bei &auml;lteren oder demenzkranken Menschen ein zus&auml;tzlicher &Uuml;berwachungsorganismus notwendig ist, um eine optimale Behandlung zu garantieren. Eben dieser Punkt k&ouml;nnte den Verantwortlichen noch den ein oder anderen Nerv kosten. F&uuml;r den Kranken ist das nicht gut.</p>
<p>Wir w&uuml;nschen uns, das der Patienten die leitende Handlungsmaxime wird, und keine pseudo&ouml;konomische Gr&uuml;nde an seine Stelle treten.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">4264</guid><pubDate>Thu, 19 May 2011 13:01:11 +0000</pubDate></item><item><title>Weltkongress der Physiotherapeuten 20. - 23. Juni 2011 in Amsterdam</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4211-Weltkongress_der_Physiotherapeuten_20___23_Juni_2011_in_Amsterdam.html-r4211/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/physio-konferenz-amsterdam-2011.jpg" /></p>
Vom 20. bis 23. Juni 2011 werden sich über 3.500 Physiotherapeuten aus aller Welt zum Weltkongress der Physiotherapeuten in Amsterdam treffen. Bereits seit dem Jahr 1953 findet dieser internationale Kongress statt, um Therapeuten aus aller Welt die Kommunikation zu ermöglichen und um über Neuigkeiten aus diesem Bereich zu informieren. 

Der Kongress umfasst wie jedes Jahr neben zahlreichen Referaten auch Film- und Video-Präsentationen sowie verschiedene Workshops. Der diesjährige Kongress soll vor allem fünf Schwerpunktthemen behandeln. Beim Thema „Globale Gesundheit“ soll es vor allem um internationale Gesundheitsthemen gehen, beim Thema „Berufliche Fortbildung“ sollen die aktuellen Möglichkeiten der Weiterbildung erörtert werden. Die Anforderungen an Physiotherapeuten werden immer größer, so dass man immer einen Mittelweg zwischen Gegenwart und Zukunft finden muss, um seinen Patienten eine optimale Behandlung anbieten zu können. 

Während des Kongresses soll auch über die Frage diskutiert werden, wie ein Physiotherapeut einen Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten kann, eher durch Prävention oder eher durch Rehabilitation. Beim Thema „Wissenschaftliche Forschung“ sollen internationale Kontakte auf dem Gebiet der Wissenschaft gefördert werden. Ab September können sich Physiotherapeuten zu diesem Kongress anmelden, die Kosten werden voraussichtlich bei rund 350 Euro liegen. Der ZKV ist der deutsche Vertreter, denn aus jedem Land ist nur ein einziger Berufsverband zum Kongress zugelassen. <div class="copyright">Copyright: sxc.hu</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4211</guid><pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:51:54 +0000</pubDate></item><item><title>Osteopathie wirkt bei Migr&#xE4;ne von Kindern und Jugendlichen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4188-Osteopathie_wirkt_bei_Migraene_von_Kindern_und_Jugendlichen.html-r4188/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/kinder-jugendliche-migraene.jpg" /></p>
<p>Fr&uuml;her war Migr&auml;ne vor allem eine Erkrankung des Erwachsenenalters, doch heutzutage leiden auch immer mehr Kinder und Jugendliche unter den qu&auml;lenden Kopfschmerzen. Leider sind Kopfschmerzen nicht das einzige Symptom, denn oftmals werden sie auch von &Uuml;belkeit und Erbrechen begleitet.</p>
<h2>Schulmedizin bringt kaum Abhilfe bei Migr&auml;ne</h2>
<p>Leider gibt es schulmedizinisch gesehen keine M&ouml;glichkeit, die Migr&auml;ne dauerhaft in den Griff zu bekommen, meistens hilft nur die Einnahme von Schmerztabletten, was jedoch nicht zur Dauertherapie geeignet ist. Au&szlig;erdem wird durch Medikamente ja nicht die Ursache beseitigt, sondern es erfolgt lediglich eine Behandlung der Symptome.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Studie: Wirkung von Osteopathie&nbsp;</h2>
<p>Eine Studie hat nun gezeigt, dass Kindern und Jugendlichen durch osteopathische Behandlungen geholfen werden kann, wobei es zu einer Verminderung der H&auml;ufigkeit, der Intensit&auml;t und der Dauer der Migr&auml;ne-Attacken kommen kann. Bereits nach etwa drei Behandlungen konnten betroffene Kinder und Jugendliche eine deutliche Linderung der Symptome versp&uuml;ren. Das gute an der Osteopathie ist, dass die Patienten vollkommen ohne Nebenwirkungen behandelt werden k&ouml;nnen. Dar&uuml;ber hinaus kann sogar eine Behebung der Ursachen erfolgen, so dass der Patient auch auf lange Sicht weniger Probleme hat.</p>
<h3>Migr&auml;ne-Therapie durch Osteopathie</h3>
<p>Der Osteopath wertet zuerst medizinische Befunde aus und f&uuml;hrt eine ausf&uuml;hrliche Anamnese durch. In der Osteopathie wird der menschliche K&ouml;rper als Einheit gesehen, und nicht nur einzelne Organe behandelt. Da alle Strukturen des menschlichen Organismus irgendwie miteinander verbunden sind, muss die Ursache nicht zwangsl&auml;ufig an der schmerzenden Stelle zu finden sein.</p>
<p>Der K&ouml;rper wird systematisch abgetastet, die Behandlung erfolgt nur mit Hilfe der H&auml;nde. W&auml;hrend einer Studie wurden Patienten zwischen acht und f&uuml;nfzehn Jahren viermal osteopathisch behandelt, und f&uuml;hlten sich sogar noch ein halbes Jahr danach wesentlich besser, einige erfreuten sich sogar an vollkommener Beschwerdefreiheit.</p><div class="copyright">Copyright: iStockphoto | Thinkstock</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4188</guid><pubDate>Fri, 02 Jul 2010 16:15:12 +0000</pubDate></item><item><title>Was ist eigentlich Shiatsu?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4247-Was_ist_eigentlich_Shiatsu.html-r4247/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/shiatsu.jpg" /></p>
Bei Shiatsu handelt es sich um eine Variante der ganzheitlichen Behandlung, die von der Lebenskunde und der Philosophie des fernen Ostens abstammt. Wie bei den anderen traditionellen fernöstlichen Behandlungsmethoden, geht es beim Shiatsu auch um das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. 

Durch die Stimulation verschiedener Punkte durch sanften aber tiefenwirksamen Druck, kann es zu einem Energiefluss im Körper kommen, so dass es in der Folge zu einer Ausgeglichenheit in Bezug auf Seele und Körper kommt. Durch diese besonders Stimulation können verschiedenen Blockaden im Körper gelöst werden, die nicht nur für körperliche Beeinträchtigungen, sondern auch für emotionale Verstimmungen verantwortlich gemacht werden. 

Es erfolgt quasi eine Harmonisierung des Energieflusses, so dass der Patient zu mehr Ruhe, Ausgeglichenheit und Wohlgefühl findet. Außerdem werden sie Selbstheilungskräfte des menschlichen Organismus aktiviert, so dass auch das Immunsystem gestärkt wird. Beim Shiatsu geht es darum, dass man Faktoren, die den Fluss der Lebensenergie negativ beeinflussen frühzeitig entdecken und ausschalten möchte, bevor es zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit kommt. 

Doch auch wenn jemand an einer chronischen Krankheit leidet, kann Shiatsu zu einer Besserung des gesundheitlichen Zustandes führen. Shiatsu eignet sich zur Behandlung von Patienten in jeder Altersstufe, denn die Behandlungsmethode ist äußerst sanft. Normalerweise liegt der Patient auf einer Matte auf dem Boden, dabei sollte bequeme Kleidung getragen werden, die jedoch auch wärmt, denn bei einer entspannenden Behandlung verringert sich häufig die Körpertemperatur. 

Die Behandlungszeit beträgt durchschnittlich eine Stunde, es sollten jedoch mehrere Termine vereinbart werden, um eine Verbesserung der Beschwerden zu erreichen. Am besten plant man eine Behandlung jede Woche, oder auch alle zwei Wochen, ein. 

Shiatsu stammt genau gesehen aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts, doch die Wurzeln reichen viel weiter in die traditionelle fernöstliche Medizin zurück, man nimmt an, dass die ersten Elemente sich um 530 vor Christus entwickelten. Beim Shiatsu geht es im Grunde um eine Mischung aus Druckpunkt-Therapie und Massage, wodurch eine Verjüngung und eine Entgiftung des Organismus erreicht werden soll. 

Heute bezeichnet man Shiatsu offiziell als eine Variante der manuellen Behandlung, wobei lediglich die Hände benutzt werden, um gezielt Druck auf bestimmte Bereiche des Körpers auszuüben. Dabei sollen innere Fehlfunktionen korrigiert, bestimmte Krankheiten behandelt und die Gesundheit im allgemeinen gefördert werden. Erst seit den 70er Jahren ist das Shiatsu auch in Europa und den USA bekannt.<div class="copyright">Copyright: tbel | fotolia</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4247</guid><pubDate>Sun, 20 Feb 2011 11:44:29 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie und Neurologie - eng verwandt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4235-Physiotherapie_und_Neurologie___eng_verwandt.html-r4235/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/physiotherapie-neurologie.jpg" /></p>
Forscher aus den Niederlanden haben den Zusammenhang zwischen der Motorik und dem menschlichen Gehirn ganz genau untersucht. Davon verspricht man sich vor allem neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Behandlung von Schlaganfall-Patienten. 

In diesem Monat fand nun im schwäbischen Fellbach ein Fachsymposium des Verbandes Physikalische Therapie statt, das insgesamt sechs Vorträge umfasste. Die sechs renommierten Referenten informierten die Anwesenden über den engen Zusammenhang zwischen der Neurologie und der Physiotherapie. Dabei konnte deutlich aufgezeigt werden, dass die Motorik nach einem Schlaganfall durch ein Zusammenspiel von Nerven, der Muskulatur und dem Gehirn wieder neu erlernt wird. 

Der niederländische Neurologe Theo Mulder bezeichnete das menschliche Gehirn als komplexestes Maschine überhaupt und erklärte, dass es sich dabei um ein äußerst dynamisches und flexibles Körperteil handelt. Das Gehirn ist ständig mit allen anderen Körperteilen verbunden, so dass sämtliche Funktionen von dieser Schaltzentrale aus gesteuert werden können. Es erhält auch immer eine Rückmeldung über die einzelnen Vorgänge im Körper. 

Wenn nach einem Schlaganfall nun bestimmte Bewegungen verloren gegangen sind, können die Patienten diese Abläufe durch intensives Beobachten und verschiedenen Aktivitäten wieder neu erlernen. Zu dieser Erkenntnis gelangten die Forscher nach verschiedenen Experimenten. So wurde zum Beispiel bei einem Probanden die Hand für sechs Wochen fixiert. Als dann wieder die ersten Bewegungen ausgeführt wurden, konnte eine vermehrte Gehirnaktivität festgestellt werden. 

Somit ist klar, dass Beobachtung und Vorstellung des Patienten einen wichtigen Bestandteil in der Rehabilitation darstellen. Nun arbeitet man eifrig an entsprechenden Behandlungskonzepten, damit möglichst viele Betroffene davon profitieren können. <div class="copyright">Copyright: Gettyimages | Thinkstock Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4235</guid><pubDate>Mon, 27 Dec 2010 17:12:57 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie kann depressiven M&#xFC;ttern aus ihrem Tief helfen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4221-Physiotherapie_kann_depressiven_Muettern_aus_ihrem_Tief_helfen.html-r4221/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/depression-bei-muettern.jpg" /></p>
Viele Mütter leiden in den Wochen nach der Entbindung an einer depressiven Verstimmung, der Begriff „Wochenbett-Depression“ ist den meisten ein Begriff. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine Reaktion auf die starken hormonellen Veränderungen, gepaart mit der großen Verantwortung und dem Stress, der mit der Geburt eines Kindes auf die jungen Frauen zukommen. 

Rund 13 Prozent aller Frauen leiden nach der Entbindung an einer Wochenbett-Depression, in der Regel vergehen die Beschwerden nach etwa drei Monaten wieder, in schweren Fällen kann es jedoch bis zu einem Jahr dauern, bis die junge Mutter wieder beschwerdefrei ist. 

Eine australische Studie hat nun gezeigt, dass man mit der Hilfe von Physiotherapie einer solchen Depression bei jungen Müttern vorbeugen kann, so dass das Risiko eines Stimmungstiefs nach der Entbindung deutlich gesenkt werden kann. Es handelte sich um die erste Studie zu diesem Thema weltweit, es nahmen 161 Schwangere an den Untersuchungen teil, die allesamt vor der Entbindung nicht an Depressionen gelitten hatten. 

26 Frauen trieben während ihrer Schwangerschaft keinerlei Sport und nahmen auch nicht an einer Schulung teil, 73 Frauen konnten zumindest spezielles Schulungsmaterial studieren. 62 werdende Mütter nahmen dagegen acht Wochen lang an einem speziellen Programm teil, das sowohl eine Schulung als auch Sportübungen für Schwangere umfasste. 

Bei der Studie der Universität von Melbourne konnte aufgezeigt werden, dass das seelische Wohlbefinden bei den Frauen, die sich bewegten und entsprechend geschult wurden, wesentlich besser war als bei den anderen Teilnehmerinnen. Sogar ein paar Wochen nach dem Ende des Kurses, konnten die jungen Frauen von den positiven Effekten profitieren. 
<div class="copyright">Copyright: Thinkstock Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4221</guid><pubDate>Tue, 05 Oct 2010 17:36:45 +0000</pubDate></item><item><title>Kinder bekommen immer &#xF6;fter Physiotherapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4226-Kinder_bekommen_immer_oefter_Physiotherapie.html-r4226/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/physiotherapie-bei-kindern.jpg" /></p>
Kürzlich hatte die Techniker Krankenkasse bei der Forsa eine Umfrage in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse doch sehr überraschend waren. Die Studie hat gezeigt, dass im Bundesland Hessen mittlerweile die Hälfte aller Schulkinder bereits mindestens eine heiltherapeutische Behandlung hinter sich hat, sei es in Form von Ergo-, Psycho-, Sprach- oder Physiotherapie. 

Die Umfrage hat jedoch auch ganz klar die Gründe für diesen erhöhten Bedarf zum Vorschein gebracht. Kinder die jeden Tag mehr als zwei Stunden vor dem Fernseher verbringen benötigen wesentlich häufiger eine solche Therapie, was ganz klar einen Zusammenhang zwischen dem unter Kinder und Jugendlichen weit verbreiteten Bewegungsmangel und dem Bedarf an Therapie aufzeigt. 

Auch Kinderärzte beklagen, dass sie in ihren Praxen immer mehr Kinder zu Gesicht bekommen, deren Beschwerden offensichtlich von mangelnder Bewegung herrühren. Diesen Kindern fehlt nicht nur ein gutes Körpergefühl, sondern auch die Sprache lässt oftmals stark zu wünschen übrig. Durch die häufige Beschäftigung mit dem Computer, der Spielekonsole oder dem Fernseher werden die Kinder nicht nur träge, sondern auch das äußerst wichtige Sozialverhalten wird nicht ausreichend gefördert, das Interesse an der Umwelt geht in der Folge verloren. 

Bei vielen Kindern reicht inzwischen eine Therapiemaßnahme nicht mehr aus, häufig müssen gleich mehrere Therapien nebeneinander her in Anspruch genommen werden, um Defizite wieder auszugleichen. Auf der anderen Seite sind Eltern heutzutage aber auch wesentlich besser aufgeklärt, so dass sie bei Problemen auch eher einen Spezialisten aufsuchen. 

Die Untersuchung hat auch deutlich gezeigt, dass sich inzwischen auch ausländische Elternteile nicht mehr scheuen, mit ihren Kindern zu einem Arzt oder Therapeuten zu gehen. Laut der Techniker Krankenkasse wurde in den meisten Fällen eine Sprachtherapie verordnet, darüber hinaus steigt auch der Bedarf an Physiotherapie für Kinder. <div class="copyright">Copyright: Keith Brofsky | Thinkstock Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4226</guid><pubDate>Thu, 11 Nov 2010 16:42:19 +0000</pubDate></item><item><title>&#xC4;rzte fordern Abschaffung der Budgetierung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel56-Aerzte_fordern_Abschaffung_der_Budgetierung.html-r56/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/arzt-budget.jpg" /></p>
<p>Seit einigen Jahren steht Medizinern in Deutschland ein festes Budget f&uuml;r die Versorgung ihrer Patienten zur Verf&uuml;gung, damit die Kosten f&uuml;r die Krankenkassen einged&auml;mmt werden k&ouml;nnen. &Auml;rzten ist es somit nur m&ouml;glich, ihre Patienten in einem festgesetzten Rahmen zu versorgen, oder die Mehrkosten aus eigener Tasche zu finanzieren.</p>
<h2>Patienten m&uuml;ssen Einschr&auml;nkungen hinnehmen</h2>
<p>Patienten mussten Einschr&auml;nkungen sowohl bei der Verordnung von Medikamenten als auch bei der Genehmigung von speziellen Untersuchungen in Kauf nehmen. Immer wieder kam es deshalb zu Streiks und Demonstrationen, viele kleine Arztpraxen konnten sich langfristig nicht &uuml;ber Wasser halten und mussten geschlossen werden. Bei vielen Fach&auml;rzten war es in der Vergangenheit schwer, kurzfristig einen Termin zu bekommen, in vielen Praxen wurden Privatpatienten eindeutig vorgezogen. Kritiker sehen seit langem eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, viele Patienten haben inzwischen auch auf eine private Krankenversicherung umgeschwenkt.</p>
<h2>Patientenbeauftragter Wolfgang Z&ouml;ller</h2>
<p><strong>Wolfgang Z&ouml;ller</strong>, der neue Patientenbeauftragte, hat nun offiziell eine Abschaffung der &Auml;rzte-Budgetierung gefordert, damit die Mediziner wieder eine ad&auml;quate Behandlung aller Patienten gew&auml;hrleisten k&ouml;nnen und eine leistungsgerechte Bezahlung stattfindet. Experten sehen diese Forderung jedoch sehr kritisch, da sie bef&uuml;rchten, dass die Kosten in diesem Fall explodieren k&ouml;nnten.</p>
<h2>Anreiz f&uuml;r Mediziner</h2>
<p>Wolfgang Z&ouml;ller sieht jedoch in der Aufhebung der Budgetierung einen weiteren gro&szlig;en Vorteil, denn es k&ouml;nnte einen Anreiz f&uuml;r den &Auml;rzte-Nachwuchs sein, nachdem es in Deutschland inzwischen fast schon einen Mangel an jungen Medizinern gibt. Die Bundesregierung wird noch im Januar eine Sitzung anberaumen, um ausf&uuml;hrliches &uuml;ber dieses Thema zu sprechen. Es soll eine L&ouml;sung gefunden werden, mit der sowohl die Krankenkassen als auch die Mediziner leben k&ouml;nnen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">56</guid><pubDate>Fri, 08 Jan 2010 17:33:49 +0000</pubDate></item><item><title>4 von 5 R&#xFC;ckenoperationen sind unn&#xF6;tig!</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel59-4_von_5_Rueckenoperationen_sind_unnoetig.html-r59/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/ruecken-wirbelsaeule-bandscheiben-op.jpg" /></p>
<p>Etwa 230.000 Menschen werden in Deutschland jedes Jahr am R&uuml;cken operiert. Viele dieser Eingriffe sollen angeblich unn&ouml;tig sein. Das behauptet zumindest die Techniker Krankenkasse, denn laut deren Angabe k&ouml;nnte man vier von f&uuml;nf Operationen umgehen. In den meisten F&auml;lle solle es m&ouml;glich sein, den Patienten mit ad&auml;quater Physiotherapie zu helfen und die Beschwerden zu lindern.</p>
<h2>Trotz OP keine Symptomlinderung</h2>
<p>Es hat sich n&auml;mlich gezeigt, dass viele Betroffene selbst nach einem operativen Eingriff nicht beschwerdefrei sind, so dass Sinn und Zweck der Operation eigentlich nicht erf&uuml;llt ist. Statt dessen folgen langwierige Rehabilitationsma&szlig;nahmen und trotz aller Bem&uuml;hungen lassen sich die Beschwerden h&auml;ufig nicht in einem befriedigenden Ma&szlig; lindern.</p>
<h2>Ist Schmerztherapie die bessere Alternative?</h2>
<p>Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Schmerztherapie und der Managementgesellschaft Integrative Managed Care hat die Techniker Krankenkasse nun ein besonderes Angebot erstellt, um betroffenen Patienten besser helfen zu k&ouml;nnen. Insgesamt 30 Schmerzzentren in ganz Deutschland beteiligen sich an diesem neuartigen Programm, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gew&auml;hrleisten und unn&ouml;tige Operationen zu vermeiden.</p>
<h3><em>Ein neues Angebot der Techniker Krankenkasse</em></h3>
<p>Versicherte der Techniker Krankenkasse k&ouml;nnen in jeder Zweigstelle das n&auml;chstgelegene Schmerzzentrum erfragen und sich dort einen Termin geben lassen. Es ist m&ouml;glich, innerhalb von nur zwei Werktagen einen Termin zu bekommen, so dass auch dringende Fragen kurzfristig gekl&auml;rt werden k&ouml;nnen. Bei diesem Angebot der Techniker Krankenkasse geht es darum, eine zweite Meinung einzuholen, bevor man sich f&uuml;r eine Operation entscheidet. Auch wenn der behandelnde Arzt eine Operation vorschl&auml;gt, sollte man &uuml;berpr&uuml;fen, ob eine operative Ma&szlig;nahme nicht doch umgangen werden kann.</p>
<h4>Information und Eingangsuntersuchung in spezialisierten Schmerzzentren</h4>
<p>In den teilnehmenden Schmerzzentren k&uuml;mmern sich ein Physiotherapeut, ein Schmerztherapeut und sogar ein Psychotherapeut um den Patienten. Sie erarbeiten nach der eingehenden Untersuchung einen Behandlungsplan, der als Alternative zur Operation gew&auml;hlt werden k&ouml;nnte. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen auch Patienten, die nicht Mitglied bei der Techniker Krankenkasse sind, jederzeit eine zweite Meinung von einem anderen Mediziner einholen. Das macht auf jeden Fall immer Sinn, denn es gilt so viele R&uuml;ckenoperationen wie m&ouml;glich zu vermeiden.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">59</guid><pubDate>Mon, 25 Jan 2010 15:45:44 +0000</pubDate></item><item><title>Hoffnung f&#xFC;r Physiotherapeuten - Grundlohnsummenbindung wackelt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4470-Hoffnung_fuer_Physiotherapeuten___Grundlohnsummenbindung_wackelt.html-r4470/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4470-Hoffnung_fuer_Physiotherapeuten___Grundlohnsummenbindung_wackelt.jpg" /></p>
<p>Die Grundlohnsumme bildet die haupts&auml;chliche Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Einkommen und die Einkommensentwicklung der im Gesundheitswesen Besch&auml;ftigten. Konkret wird dabei aus dem beitragspflichtigen Arbeitsentgelt aller in Deutschland Besch&auml;ftigten &ndash; also der Grundlohnsumme - zun&auml;chst der Beitrag der Arbeitnehmer zur gesetzlichen Krankenversicherung berechnet.</p>
<h2>Wie setzt sich die Grundlohnsumme zusammen?</h2>
<p>Die so festgesetzten monatlichen <strong>Beitr&auml;ge zur Krankenversicherung</strong> seitens der Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden von den Krankenkassen im Rahmen der Lohn- und Gehaltsabrechnungen eingezogen und <strong>direkt an den Gesundheitsfonds weitergeleitet</strong>. Anschliessend weist der Gesundheitsfonds den Krankenkassen Gelder wieder zu. Diese Zuweisungen berechnen sich nach einem bestimmten Schl&uuml;ssel, zum Beispiel entsprechend der durchschnittlichen Risikoklassifizierung der Krankenkassenmitglieder wobei unter anderem die Morbidit&auml;t der Mitglieder ber&uuml;cksichtigt wird (<em>Risikostrukturausgleich</em>).</p>
<p><strong>Aus diesen Geldern</strong> m&uuml;ssen dann seitens der Krankenkassen die Kosten f&uuml;r Heilmittel und Behandlungen sowie die <strong>Verg&uuml;tungen</strong> der &Auml;rzteschaft und der Heilberufe wie <strong>f&uuml;r uns Physiotherapeuten</strong> bestritten werden, wobei der Grundsatz der Beitragsstabilit&auml;t gilt.</p>
<h2>Gro&szlig;e Nachteile f&uuml;r Physiotherapeuten durch&nbsp;Grundlohnsummen-Bindung</h2>
<p>Gerade f&uuml;r Physiotherapeuten und Krankengymnasten als sonstige Leistungserbringer im Heilmittelbereich, hat dies in der Vergangenheit dazu gef&uuml;hrt, dass die Einkommen mehrfach <strong>einer realen Schrumpfung unterlagen</strong>. Die Ursache hierf&uuml;r liegt im Wesentlichen in der Beitragsstabilit&auml;t und damit in nur geringf&uuml;gig ver&auml;nderten Grundlohnsummen. Die Anpassung der an die Grundlohnsumme gebundenen Preise f&uuml;r Physiotherapeuten und f&uuml;r Krankengymnasten an die Ver&auml;nderung der Grundlohnsumme lag bereits <strong>mehrfach unter der Inflationsrate</strong>, was einen realen Einkommensverlust der in der Branche Besch&auml;ftigten darstellt. Einzig eine Entkoppelung der Verg&uuml;tung f&uuml;r Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann hier Abhilfe schaffen.</p>
<h3>Unterschied zur &Auml;rzteschaft</h3>
<p>Im Gegensatz zu &Auml;rzte- bzw. Zahn&auml;rtzeschaft, bei denen die Grundlohnsumme und deren Ver&auml;nderung nur ein Baustein der Gesamtverg&uuml;tung darstellt, ist die Ver&auml;nderungsrate der Grundlohnsumme im physiotherapeutischen Bereich wesentlicher Parameter f&uuml;r die Einkommensanpassung.</p>
<h2>Erste Erfolge</h2>
<p>Trotz zwischenzeitlicher Erfolge, wie die k&uuml;rzlich zum 1. Februar bzw. 1. M&auml;rz 2016 in Hamburg geschlossene Vereinbarung zwischen dem Verband f&uuml;r Physiotherapie (ZVK) und den Prim&auml;rkassen (AOK, IKK u.a.) mit der wichtige Preiserh&ouml;hungen f&uuml;r Physiotherapien und Krankengymnastik durchgesetzt werden konnten, bleibt die generelle Bindung der Einkommen in der Physiotherapie insgesamt ein grosses Problem.</p>
<p>Im Rahmen der Gespr&auml;che und Verhandlungen &uuml;ber die <strong>Entkoppelung von der Grundlohnsumme</strong> vermeldet der <a href="http://bund-vereinter-therapeuten.de/erste-etappenziele-in-sichtweite/" target="_blank">Bund vereinter Therapeuten e.V. (BvT)</a>, als bundesweite Interessenvertretung von Ergotherapeuten, Logop&auml;den, Masseuren, Physiotherapeuten und Podologen nun, dass erste wichtige Etappenziele auf dem Weg in greifbare N&auml;he ger&uuml;ckt sind und ruft seine Mitglieder zur weiteren Untermauerung und um den Forderungen Nachdruck zu verleihen zu einer Unterschriftenaktion auf.</p>
<h2>Ausblick</h2>
<p>Nach Einsch&auml;tzung des BvT besteht die realistische Chance, das die Bindung an die Grundlohnsumme in absehbarer Zeit fallen und ebenso, dass die L&auml;nge der Schiedsverfahren in Anlehnung an &sect;89 SGB V auf nur drei Monate reduziert werden k&ouml;nnte. Der Verein beruft sich dabei auf Verlautbarungen aus Gespr&auml;chen, die durch die Vertreter der unterschiedlichen Verb&auml;nde auf Bundes- und Landesebene gef&uuml;hrt wurden.</p>
<p>Zugleich wird betont, wie wichtig der Schulterschluss zwischen den verschiedenen Verb&auml;nden im Heilmittelbereich ist und <strong>wie wichtig die Zukunftsperspektiven der Physiotherapeuten davon abh&auml;ngen, dass die unterschiedlichen Interessenvertreter und Verb&auml;nde eine gemeinsame Linie und Vorgehensweise in den Gespr&auml;chen mit den politischen Verantwortlichen finden</strong>.</p>
<p>Im Falle der in Aussicht stehenden Entkoppelung der Verg&uuml;tung f&uuml;r Physiotherapeuten von der Grundlohnsumme kann es laut BvT endlich zu einer gerechteren Entlohnung kommen, in der unter anderem die allgemeinen Kostensteigerungen mit ber&uuml;cksichtigt werden und somit die reale Einkommensverluste zuk&uuml;nftig vermieden werden.</p><div class="copyright">Copyright: DOC RABE Media | Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4470</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>FIBO 2016 - Top5 Neuheiten f&#xFC;r Physiotherapeuten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4469-FIBO_2016___Top5_Neuheiten_fuer_Physiotherapeuten.html-r4469/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4469-FIBO_2016___Top5_Neuheiten_fuer_Physiotherapeuten.jpg" /></p>
<p>Die FIBO ist eine internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit, die an den beiden letzten Ausstellungstagen auch dem öffentlichen Publikum zugänglich ist.</p>
<p>Aktuell präsentieren in der Zeit vom 07. bis 10. April 2016 ca. 720 Aussteller aus dem In- und Ausland auf ca. 130.000 Quadratmeter nicht nur die gesamte Bandbreite <strong>aktueller Fitnessmode, sondern auch die neuesten Wellnesstrends und Ernährungsmethoden</strong>. Hinzu kommt ein großes und abwechslungsreiches Rahmen- und Showprogramm, dass mit Modern Dance, Live-Bühnenshows und Kampfsport-Perfomances für Unterhaltung und Abwechslung sorgt.</p>
<p> </p>
<h2>Das Angebot der FIBO</h2>
<p>Das Angebot der Aussteller erstreckt sich vom Anlagenbau und der Architektur (jeweils mit Ausstattungsangeboten) über die unterschiedlichsten <strong>Fitnessgeräte</strong> und <strong>Schönheitsapparaturen</strong> sowie <strong>Physiotherapie, REHA- und Präventionsgeräte</strong> bis hin zu <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=Sportbekleidung&amp;linkCode=ur2&amp;tag=wwwphysiowisd-21" target="_blank">Sportbekleidung</a></strong>, <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=Nahrungserg%C3%A4nzungsmittel&amp;linkCode=ur2&amp;tag=wwwphysiowisd-21">Nahrungsergänzung</a></strong> uvm.</p>
<p>Auch der Dienstleistungssektor, der Fittnessanbieter und Fitnesskunden anspricht, ist mit den Bereichen Ernährungsberatung, Finanzierung und Leasing, Krankenkassen und Versicherungen, Rechtsberatung, Teamentwicklung und Incentives sowie Trainingskonzepten und Unternehmensberatung vertreten.</p>
<p> </p>
<h2>Die Thementage auf der FIBO</h2>
<ul>
<li><strong>Donnerstag, den 07. 04.</strong> ist als <strong>Tag der Existenzgründer</strong> überschrieben. Jeder, der sich in der Fitnessbranche selbstständig machen möchte, erhält auf dem EMS Vortragsforum in Halle 5.2 sowie in der Networking Lounge in Halle 8 interessante Informationen zu den Themen Businessplan, Franchising und Existenzgründung.</li>
<li><strong>Freitag, den 08.04.</strong> findet nicht nur der <strong>DGSP Kongress</strong> statt, sondern auch der <strong>Physiotag</strong>. Auf dem DGSP Kongress (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention) dreht sich alles um das Thema: Präventionsgesetz - was nun? Die Diskussion erfolgt unter Einbindung unterschiedlicher interdisziplinärer Blickwinkel.</li>
<li>Am <strong>Physiotag</strong> bietet ein interprofessionelles Referententeam Einblicke in die Möglichkeiten, Trainingseffekte zu steigern.</li>
<li>Am Samstag, 09.04. findet der FIBO MED Kongress statt. Das Themenspektrum umfasst die Bereiche: Big Data, Haftungsfragen aber auch Cardio und Ausbildung.</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Das <strong>DASSM Symposium</strong> (Deutsche Akademie für angewandte Sportmedizin) öffnet am Donnerstag, 07.04. für Fachbesucher und Samstag, 09.04. für das öffentliche Publikum seine Tore.</p>
<p>International renommierte Referenten aus den USA referieren am Donnerstag, den 07.04. für Physiotherapeuten und Mediziner zu den Themen: <em><strong>progressive Rehabilitation, Faszien sowie Ernährung und Motivation</strong></em>.</p>
<p>Mit <strong>DIFG (Digital Fitness Summit)</strong> dreht sich alles um die Digitalisierung im Fittness- und Gesundheitsmarkt. Organisiert wird die DIFG vom Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. für Betreiber, Führungskräfte und Mitarbeiter von Fitnessklubs.</p>
<p> </p>
<h3>Weitere interessante Bereiche auf der FIBO</h3>
<p><strong>Die Profiplattform</strong> - Investoren und Entscheidungsträger sowie Manager aber auch Händler und Zulieferer aus der Gesundheits- sowie Fitness- und Wellnessbranche erhalten auf der eigens für Sie eingerichteten Plattform gezielte Informationen in Form von Meetings und persönlichen Kontaktgesprächen.</p>
<p><strong>Shopping für Fitnessfans</strong> - Wer als fitnessbegeisterter <strong>Privatbesucher die FIBO</strong> besucht, der kann in angenehmer Atmosphäre neben einem Catwalk bummeln und shoppen.</p>
<p> </p>
<h2>Promis auf der Fibo</h2>
<p>Wie in jedem Jahr, zieht die Fibo auch zahlreiche Promis aus Sport, Fitness und Unterhaltung an. In diesem Jahr kann man zB.<strong> Regina Halmich, Raf Möller, Thorsten Legat, Fernanda Brandao, Dame Kelly Holmes, Oliver Roggisch, Florian Molzahn, Johannes Lochner oder Jens Lehmann</strong> persönlich treffen. </p>
<p> </p>
<h2>Die 5 TOP-NEUHEITEN auf der FIBO 2016</h2>
<h3>AKERN BodyComp MF Hexa - Bioimpendanzanalyse (Stand 7/A01)</h3>
<p>Bei "BIA" handelt es sich um ein medizinisch zertifiziertes Gerät für die Bioelektrische Impedanzanalyse der Firma SMT medical technology GmbH &amp; Co. KG. Das System ist perfekt für den Einsatz im Wellness- und Fitnessbereich aber auch für den Einsatz im Bereich der Ernährungsberatung sowie für die Beratung im Gewichtsmanagement.</p>
<p>Höchstmögliche Genauigkeit und zuverlässige Ergebnisse liefern die 6 Messfrequenzen für alle Körperkonstitutionen. Besonders bei übergewichtigen Personen.</p>
<p>Es erfolgt nicht nur die Ermittlung der Kompartimente von Zell-, Fett- und Muskelmasse sonder auch die Hydration (Verteilung von intra- und extrazellulärem Wasser), deren Wert für eine effektive Ernährungs- und Fitnessberatung von unverzichtbarem Wert ist. Neu ist auch ein Modul für ein Aktivitäts- und Gewichtsmanagement mit übersichtlichem Trendvergleich.  Sobald die Messung nach nur wenigen Sekunden beendet ist, werden die Werte über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle direkt auf den PC oder das Tablet übertragen. Von Vorteil ist auch, dass das BodyComp MF Hexa komplett kompatibel ist und somit im gesamten Fitnessbereich zur Anwendung kommen kann. <a href="http://www.smt-medical.com/produkte/akernbioimpedanzanalysegeraete/bodycomp-mf-hexa.html" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p> </p>
<h3>airwalk ap - Gewichtsentlastungsgerät - Stand 7/E05</h3>
<p>Dieses Gerät der Firma h/p/cosmos sports &amp; medical GmbH ist konzipiert für den Einsatz in der Sport-Reha sowie dem Athletik-Training.</p>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Airwalk Training" width="800" height="533" data-src="/uploads/oldthema/airwalk.jpg"></p>
<p><strong>Zu den speziellen Einsatzbereichen gehören: </strong></p>
<ul>
<li>die Gewichtsentlastung (während Laufbandtherapie / -training)</li>
<li>die Sturzsicherung (während Laufbandtherapie / -training)</li>
<li>das gewichtsentlastete Gleichgewichtstraining</li>
<li>spezielle gewichtsentlastete und/oder gesicherte Gehübungen</li>
<li>das Geschwindigkeitstraining in Fitness und Leistungssport</li>
</ul>
<p><a href="https://www.h-p-cosmos.com/de/produkte/einzelprodukte/hpcosmos-airwalk-ap" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p> </p>
<h3>"mobee fit" - Stand 8/E47</h3>
<p>Hierbei handelt es sich um ein innovatives System der SportMed AG, dass die Beweglichkeit des Menschen erfasst. Damit eignet es sich für den Einsatz im Bereich Prävention sowie Fitness und Sport.</p>
<p>Dank der integrierten präzisen Sensortechnik wird der Beweglichkeitsstatus der Kunden exakt und reproduzierbar erhoben. Der Trainer erhält die Möglichkeit, sich voll und ganz auf seinen Probanden zu konzentrieren. Währenddessen erfolgt eine Übertragung der Messergebnisse mittels Liveanimation der Bewegungsausführung direkt auf den Bildschirm des PCs. Trainer und Proband können somit gemeinsam die veranschaulichten Messergebnisse verfolgen. <a href="http://www.mo-bee.de/index.php/mobee-startseite.html" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/Lu8kHv4HUU4"></iframe></p>
<p>Die Durchführung erfolgt schnell und unkompliziert. Selbst der Aufwand für die Integration ist mit der interaktiven Lernfunktion minimal. Zeitintensive Schulungen erübrigen sich somit.</p>
<p> </p>
<h3>Wellsystem Medical_Plus Überwasser-Massage - Stand 8/B40</h3>
<p>In diesem revolutionären System wird die sanfte Kraft des Wassers mit wohltuender Wärme zu einem einzigartigen Therapiekonzept verbunden.<br>Die wohltuende Wärme strahlt bis in die tiefen Gewebsschichten und fördert somit die Durchblutung des Patienten. Gleichzeitig wird der Stoffwechsel aktiviert, die Muskulatur gelockert sowie Verspannungen und Verhärtungen gelockert. Von großem Vorteil ist auch, dass diese Wärmetherapie ohne Belastung des Kreislaufs stattfindet.</p>
<p>Die Füllung des "Wellsystems Medical_Plus" erfolgt mit etwa 300 Liter Wasser. Diese können auf angenehmen 25 bis 40 Grad erhitzt werden. Die Masssagedüsen können für gleichmäßige Bewegungen gegen die Unterseite der angenehmen Liegefläche aus Naturkautschuk stufenlos reguliert werden. Die Druckstärke, der Massagebereich und die Massagezeiten sind ebenfalls individuell regulierbar. <a href="http://www.wellsystem.de/produkte/wellsystem_medical_plus/" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/7bRWmxPrn4Y"></iframe></p>
<p> </p>
<h3>Synchro Trainingsgeräte für §20 Präventionskurse - Stand 7/E23</h3>
<p>Die SCHNELL Trainingsgeräte GmbH präsentiert an Ihrem Stand Trainingsgeräte, die nach §20 als Präventionskursen kombinierbar sind. Dieses neue Gesundheitskonzept ermöglicht den Einsatz dieser vollautomatischen Geräte für zwei zertifizierte und unterschiedliche Kurskonzepte nach §20.</p>
<p>Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und den inhaltlichen Umsetzungen des Kurses erfolgt die Mitarbeiterschulung. Die Erschließung neuer Zielgruppen und die schnelle Refinanzierung der Investitionskosten wird mit der Bezuschussung von mindestens 75 % durch die Krankenkassen bereits mit einigen durchgeführten Kursen beschleunigt möglich. Die vier Geräte des "synchro 4back conceptes" - Extension, Flexion, Lateralflexion und Rotation ermöglichen schon ab 16 m² ein hochwirksames Rückentraining. Die Kombination mit einem § 20-Kurs ermöglicht den Kursteilnehmern, sich von den positiven Erfolgen eines regelmäßigen und gezielten Krafttrainings zu überzeugen. Die Motivation, als Selbstzahler weiter zu trainieren, erhöht sich damit um ein Vielfaches. <a href="http://www.schnell-online.de/de/physiotherapie-und-rehabilitation/" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p><a title="Übungen Rückenschule" href="udb2-portal-_Rueckenschule-21-100-.html">Übungen zur Rückenschule findet ihr in der Übungsdatenbank</a></p><div class="copyright">Copyright: Fibo | Reed Exhibitions</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4469</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Physiowissen hat 50000 Mitglieder</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4467-Physiowissen_hat_50000_Mitglieder.html-r4467/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4467-Physiowissen_hat_50000_Mitglieder.jpg" /></p>
<p>Wir freuen uns riesig! Am heutigen Tag hat die Mitgliederzahl die magische 50000er Grenze &uuml;bersprungen. Unvorstellbar und es gibt nur eines, was wir dazu sagen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center; font-size: 40px; font-weight: bold;"><strong>DANKE</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="false">4467</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie Demo in Essen/NRW - UPDATE 28.08.2015</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4457-Physiotherapeuten_Demo_in_Essen_NRW.html-r4457/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4457-Physiotherapeuten_Demo_in_Essen_NRW.jpg" /></p>
<p>Nach der überaus erfolgreichen Demo in Leipzig, gehen wir Heilmittelerbringer wieder auf die Straße um auf die Missstände unseres Berufs aufmerksam zu machen. Federführend ist auch bei der 4. Demo der BvT – Bund vereinter Therapeuten unter der Leitung von David Lopez.</p>
<p>"Schluss mit dem Kuschelkurs" – überschreibt der Bund sein Vorgehen, in dem er erneut zu einer gemeinsamen Demonstration aufruft. Dieses mal geht die Demonstration durch die Innenstadt von Essen, mitten im Ruhrgebiet und damit durch die Bevölkerungsreichste Gegend Deutschlands. Man stelle sich inmitten von über 5 Millionen Einwohner vor, wenn die Heilmittelerbringer Ernst machen würden und ihre Arbeit im Streik niederlegen würden? So weit ist es allerdings noch nicht, vielmehr ist es auch bei diesem Streik wieder das große Ziel, lautstark auf uns aufmerksam zu machen.</p>
<h2>Demonstration – Wann und wo?</h2>
<p>Am 05. September 2015 – 14 Uhr trifft sich der Demonstrationszug am Stadtgarten hinter der Philharmonie in Essen. Der Weg wird, wie vorher in Leipzig, wieder durch die Innenstadt bis zum Kennedyplatz führen, wo ab 14:45 eine Kundgebung stattfinden wird. Das alles wie bekannt mit musikalischer Unterstützung.</p>
<h2>Wer ist aufgerufen?</h2>
<p><strong>ALLE!</strong> So pauschal kann man die Zielgruppe zusammenfassen, denn nicht nur wir Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Masseure leiden unter den aktuellen Zuständen, sondern auch alle Patienten haben die Einschränkungen längst mitbekommen. Ladet sie alle ein! Ein Plakat zum Download findet ihr auf der Homepage des BvT [<a href="http://bund-vereinter-therapeuten.de/downloadbereich/" target="_blank" rel="nofollow">Download</a>].</p>
<h2>Die Ziele</h2>
<ul>
<li>Reelle Vergütung für reale Arbeit</li>
<li>Ende des Bürokratiewahnsinns</li>
<li>Mitbestimmung im G-BA</li>
<li>Abschaffung der Richtgrößen, Budgetierung und Regresse</li>
<li>Zukunft sichern für Heilmittelerbringer und Patienten</li>
</ul>
<h2>UPDATE 13.07.2015: Reaktionen der Verbände</h2>
<p>Wie schon bei der Demo in Leipzig, wurden auch dieses mal wieder alle namhaften Verbände durch den BvT eingeladen und gebeten, Ihre Mitglieder zur Teilnahme aufzurufen. </p>
<p><strong>Teilnahme zugesagt:</strong></p>
<ul>
<li>vdb-Physiotherapieverband e.V.</li>
<li>bed e.V.</li>
<li>Logo Deutschland e.V. </li>
</ul>
<p>Was an Arroganz jedoch kaum zu überbieten ist, ist die Reaktion des von <strong>Physio-Deutschland (ZVK)</strong>. Hier hält man eine Demo "zum gegenwärtigen Zeitpunkg für nicht zielführend". Wir werden in den nächsten Tagen (wenn wir uns nicht mehr ganz so aufregen, wie wir dies gerade tun) wohl mal nachfragen müssen, was aus der 38,5% Idee geworden ist .. </p>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Physio-Deutschland" width="539" height="474" data-src="/uploads/oldthema/201507-zvk.jpg"></p>
<p> </p>
<p style="font-size: 20px;"> </p>
<h2>UPDATE 28.08.2015 - Zusagen aus der Politik</h2>
<p>Wir freuen uns sehr, dass die Demonstration der Heilmittelerbringer auch seitens der Politik immer mehr unterstützt wird. Folgende Poltiker werden mit uns auf die Straße gehen:</p>
<h3>MdB Dirk Heidenblut (SPD)</h3>
<p>Der SPD Poliktiker MdB Dirk Heidenblut (*61) ist seit 1987 Geschäftsführer beim Arbeiter-Samariter-Bund in Essen und hat somit sicher einen tiefen Einblick in die Gesundheitspolitik und ist als Vertreter im Verwaltungsbeitrat der Bundesagentur für Arbeit in Essen. <br><strong>Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.</strong></p>
<p> </p>
<h3>MdB Jutta Eckenbach (CDU)</h3>
<p>Auch MdB Jutta Eckenbach (*52) stellt als Vertretung der CDU/CSU sicher, dass auch die 2. große Volkspartei an der Demonstration teilnehmen wir. Sie ist seit 1999 stellvertretende Franktionsvorsitzende der Essener CDU. <br><strong>Auch Ihnen unser herzlicher Dank für Ihre Teilnahme.</strong></p>
<p style="font-size: 20px;"><strong>Wir hoffen ihr seid dabei?</strong></p>
<p><strong>Hier ein Rückblick, wie genial viele Menschen der Demo in Leipzig gefolgt sind:</strong></p>
<div class="post-img embed"><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/uhOjMRqGnws"></iframe></div><div class="copyright">Copyright: Physiowissen</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4457</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Patienten leiden am meisten unter Regressen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4455-Patienten_leiden_am_meisten_unter_Regressen.html-r4455/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4455-Patienten_leiden_am_meisten_unter_Regressen.jpg" /></p>
<p>Die finanziellen Mittel im deutschen Gesundheitssystem sind nicht unersch&ouml;pflich. Daher m&uuml;ssen Mediziner ein Auge darauf haben, ihr Budget einzuhalten, andernfalls drohen Strafen - so will es das Gesetz. Die Regress-Praxis gegen Allgemeinmediziner ger&auml;t aber mehr und mehr in die Kritik. Sie schade &Auml;rzten wie Patienten gleicherma&szlig;en, Pr&uuml;fungen und Verfahren verliefen zu oberfl&auml;chlich und hastig, sagen Kritiker. An den Vorw&uuml;rfen ist durchaus Wahres, so das NDR&nbsp;Magazin "panorama".</p>
<h2>Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fung treibt immer mehr niedergelassene &Auml;rzte in die Insolvenz</h2>
<p><strong>152 Euro</strong> darf ein Allgemeinmediziner pro Quartal f&uuml;r einen einzelnen Patienten ausgeben - nicht gerade viel, besonders f&uuml;r Allgemeinmediziner, die h&auml;ufig viele chronisch kranke oder alte Patienten betreuen. &Uuml;berschreitet ein Arzt sein Quartals-Budget um mehr als 25 %, droht ihm ein Strafverfahren, der Regress. Nicht selten kommen dabei schnell Summen von &uuml;ber 100.000 Euro Strafe pro Jahr zusammen. F&uuml;r viele kleinere Arztpraxen bedeutet das dann die Insolvenz. F&uuml;r die Patienten bedeutet das eine schlechtere medizinische Versorgung, besonders auf lange Sicht. Gerade bei kostspieligen, l&auml;ngerfristigen Therapien sinkt die Rezept-Vergabe der &Auml;rzte ab dem ersten Folgerezept merklich. Damit trifft diese Einsparpolitik auch direkt die Praxen von Physiotherapeuten und &auml;hnlichen therapeutischen Berufsgruppen. Zwar k&ouml;nnen die &Auml;rzte gegen Regressanspr&uuml;che Beschwerde einlegen, doch l&auml;uft ein solches Verfahren meist mehrere Jahre und bedeutet viel Aufwand. Mediziner f&uuml;hlen sich schikaniert.</p>
<h2>Entscheiden die Pr&uuml;fungskommissionen willk&uuml;rlich?</h2>
<p>Immer mehr &Auml;rzte nehmen sich daher einen Anwalt, und immer mehr Anw&auml;lte prangern die Pr&uuml;fungskommissionen der Bundesl&auml;nder an. Pr&uuml;fungsverfahren w&uuml;rden zu schnell und nicht ausreichend gr&uuml;ndlich durchgef&uuml;hrt, ist ein Regressanspruch dann einmal entstanden, lie&szlig;e man Beschwerden einfach jahrelang unbearbeitet. Diese Vorw&uuml;rfe wiegen schwer, dennoch beziehen die Pr&uuml;fungskommissionen dazu nicht eindeutig Stellung, verweisen auf die rechtliche Legitimit&auml;t ihrer Arbeit. Die Kritik daran richtet sich aber vor allem auf den Punkt der Praxisbesonderheiten - ein ohnehin schwammig formulierter Faktor. Denn wie weit ein Mediziner sein Budget &uuml;berschreiten darf, das h&auml;ngt auch davon ab, ob in Anbetracht der Besonderheiten seiner Praxis oder seines Standortes die &Uuml;berziehung zu rechtfertigen ist. Und gerade hier berichten viele &Auml;rzte, Fakten wie eine Patientenschaft mit besonders hohem Durchschnittsalter w&uuml;rden nicht ausreichend bei der Entscheidungsfindung der Pr&uuml;fungskommission bedacht. Das scheint auf viele &Auml;rzte Eindruck zu machen: Die Verschreibungszahlen sinken.</p>
<h2>Was die Regresse f&uuml;r nicht&auml;rztliches medizinisches Personal bedeuten</h2>
<p>Letztlich leidet darunter nicht nur der Arzt, der, sofern er seine Patienten ethisch einwandfrei behandeln m&ouml;chte, mit seinem Privatverm&ouml;gen teilweise f&uuml;r verordnete Verhandlungen aufkommen muss, sondern auch die Patienten und andere Berufsgruppen. Durch die mangelnde Behandlung werden auch Therapeuten und Apotheker schwer getroffen. Gerade im Bereich der Therapien und der Physiotherapie nimmt dies bedenkliche Ausma&szlig;e an. Denn zum einen leiden die Physiotherapeuten finanziell unter den schnell wegbrechenden Patienten, dar&uuml;ber hinaus ist auch eine sinnvolle Behandlung in den wenigen bereitwillig verordneten Stunden oft kaum m&ouml;glich.</p>
<p><strong>Den kompletten Beitrag des NDR k&ouml;nnen Sie hier ansehen:&nbsp;<br /><a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/Patienten-leiden-unter-Regressen-gegen-%C3%84/NDR-Fernsehen/Video?documentId=28523998&amp;bcastId=14049184" target="_blank">Patienten leiden unter Regressen gegen &Auml;rzte - Panorama v. 26.05.2015 - NDR</a></strong></p><div class="copyright">Copyright: nito @ fotolia.com #82561372</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4455</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
