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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/page/2/?d=1</link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>FIBO 2016 - Top5 Neuheiten f&#xFC;r Physiotherapeuten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4469-FIBO_2016___Top5_Neuheiten_fuer_Physiotherapeuten.html-r4469/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4469-FIBO_2016___Top5_Neuheiten_fuer_Physiotherapeuten.jpg" /></p>
<p>Die FIBO ist eine internationale Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit, die an den beiden letzten Ausstellungstagen auch dem öffentlichen Publikum zugänglich ist.</p>
<p>Aktuell präsentieren in der Zeit vom 07. bis 10. April 2016 ca. 720 Aussteller aus dem In- und Ausland auf ca. 130.000 Quadratmeter nicht nur die gesamte Bandbreite <strong>aktueller Fitnessmode, sondern auch die neuesten Wellnesstrends und Ernährungsmethoden</strong>. Hinzu kommt ein großes und abwechslungsreiches Rahmen- und Showprogramm, dass mit Modern Dance, Live-Bühnenshows und Kampfsport-Perfomances für Unterhaltung und Abwechslung sorgt.</p>
<p> </p>
<h2>Das Angebot der FIBO</h2>
<p>Das Angebot der Aussteller erstreckt sich vom Anlagenbau und der Architektur (jeweils mit Ausstattungsangeboten) über die unterschiedlichsten <strong>Fitnessgeräte</strong> und <strong>Schönheitsapparaturen</strong> sowie <strong>Physiotherapie, REHA- und Präventionsgeräte</strong> bis hin zu <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=Sportbekleidung&amp;linkCode=ur2&amp;tag=wwwphysiowisd-21" target="_blank">Sportbekleidung</a></strong>, <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=aps&amp;keywords=Nahrungserg%C3%A4nzungsmittel&amp;linkCode=ur2&amp;tag=wwwphysiowisd-21">Nahrungsergänzung</a></strong> uvm.</p>
<p>Auch der Dienstleistungssektor, der Fittnessanbieter und Fitnesskunden anspricht, ist mit den Bereichen Ernährungsberatung, Finanzierung und Leasing, Krankenkassen und Versicherungen, Rechtsberatung, Teamentwicklung und Incentives sowie Trainingskonzepten und Unternehmensberatung vertreten.</p>
<p> </p>
<h2>Die Thementage auf der FIBO</h2>
<ul>
<li><strong>Donnerstag, den 07. 04.</strong> ist als <strong>Tag der Existenzgründer</strong> überschrieben. Jeder, der sich in der Fitnessbranche selbstständig machen möchte, erhält auf dem EMS Vortragsforum in Halle 5.2 sowie in der Networking Lounge in Halle 8 interessante Informationen zu den Themen Businessplan, Franchising und Existenzgründung.</li>
<li><strong>Freitag, den 08.04.</strong> findet nicht nur der <strong>DGSP Kongress</strong> statt, sondern auch der <strong>Physiotag</strong>. Auf dem DGSP Kongress (Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention) dreht sich alles um das Thema: Präventionsgesetz - was nun? Die Diskussion erfolgt unter Einbindung unterschiedlicher interdisziplinärer Blickwinkel.</li>
<li>Am <strong>Physiotag</strong> bietet ein interprofessionelles Referententeam Einblicke in die Möglichkeiten, Trainingseffekte zu steigern.</li>
<li>Am Samstag, 09.04. findet der FIBO MED Kongress statt. Das Themenspektrum umfasst die Bereiche: Big Data, Haftungsfragen aber auch Cardio und Ausbildung.</li>
</ul>
<p> </p>
<p>Das <strong>DASSM Symposium</strong> (Deutsche Akademie für angewandte Sportmedizin) öffnet am Donnerstag, 07.04. für Fachbesucher und Samstag, 09.04. für das öffentliche Publikum seine Tore.</p>
<p>International renommierte Referenten aus den USA referieren am Donnerstag, den 07.04. für Physiotherapeuten und Mediziner zu den Themen: <em><strong>progressive Rehabilitation, Faszien sowie Ernährung und Motivation</strong></em>.</p>
<p>Mit <strong>DIFG (Digital Fitness Summit)</strong> dreht sich alles um die Digitalisierung im Fittness- und Gesundheitsmarkt. Organisiert wird die DIFG vom Deutschen Industrieverband für Fitness und Gesundheit e. V. für Betreiber, Führungskräfte und Mitarbeiter von Fitnessklubs.</p>
<p> </p>
<h3>Weitere interessante Bereiche auf der FIBO</h3>
<p><strong>Die Profiplattform</strong> - Investoren und Entscheidungsträger sowie Manager aber auch Händler und Zulieferer aus der Gesundheits- sowie Fitness- und Wellnessbranche erhalten auf der eigens für Sie eingerichteten Plattform gezielte Informationen in Form von Meetings und persönlichen Kontaktgesprächen.</p>
<p><strong>Shopping für Fitnessfans</strong> - Wer als fitnessbegeisterter <strong>Privatbesucher die FIBO</strong> besucht, der kann in angenehmer Atmosphäre neben einem Catwalk bummeln und shoppen.</p>
<p> </p>
<h2>Promis auf der Fibo</h2>
<p>Wie in jedem Jahr, zieht die Fibo auch zahlreiche Promis aus Sport, Fitness und Unterhaltung an. In diesem Jahr kann man zB.<strong> Regina Halmich, Raf Möller, Thorsten Legat, Fernanda Brandao, Dame Kelly Holmes, Oliver Roggisch, Florian Molzahn, Johannes Lochner oder Jens Lehmann</strong> persönlich treffen. </p>
<p> </p>
<h2>Die 5 TOP-NEUHEITEN auf der FIBO 2016</h2>
<h3>AKERN BodyComp MF Hexa - Bioimpendanzanalyse (Stand 7/A01)</h3>
<p>Bei "BIA" handelt es sich um ein medizinisch zertifiziertes Gerät für die Bioelektrische Impedanzanalyse der Firma SMT medical technology GmbH &amp; Co. KG. Das System ist perfekt für den Einsatz im Wellness- und Fitnessbereich aber auch für den Einsatz im Bereich der Ernährungsberatung sowie für die Beratung im Gewichtsmanagement.</p>
<p>Höchstmögliche Genauigkeit und zuverlässige Ergebnisse liefern die 6 Messfrequenzen für alle Körperkonstitutionen. Besonders bei übergewichtigen Personen.</p>
<p>Es erfolgt nicht nur die Ermittlung der Kompartimente von Zell-, Fett- und Muskelmasse sonder auch die Hydration (Verteilung von intra- und extrazellulärem Wasser), deren Wert für eine effektive Ernährungs- und Fitnessberatung von unverzichtbarem Wert ist. Neu ist auch ein Modul für ein Aktivitäts- und Gewichtsmanagement mit übersichtlichem Trendvergleich.  Sobald die Messung nach nur wenigen Sekunden beendet ist, werden die Werte über die integrierte Bluetooth-Schnittstelle direkt auf den PC oder das Tablet übertragen. Von Vorteil ist auch, dass das BodyComp MF Hexa komplett kompatibel ist und somit im gesamten Fitnessbereich zur Anwendung kommen kann. <a href="http://www.smt-medical.com/produkte/akernbioimpedanzanalysegeraete/bodycomp-mf-hexa.html" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p> </p>
<h3>airwalk ap - Gewichtsentlastungsgerät - Stand 7/E05</h3>
<p>Dieses Gerät der Firma h/p/cosmos sports &amp; medical GmbH ist konzipiert für den Einsatz in der Sport-Reha sowie dem Athletik-Training.</p>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Airwalk Training" width="800" height="533" data-src="/uploads/oldthema/airwalk.jpg"></p>
<p><strong>Zu den speziellen Einsatzbereichen gehören: </strong></p>
<ul>
<li>die Gewichtsentlastung (während Laufbandtherapie / -training)</li>
<li>die Sturzsicherung (während Laufbandtherapie / -training)</li>
<li>das gewichtsentlastete Gleichgewichtstraining</li>
<li>spezielle gewichtsentlastete und/oder gesicherte Gehübungen</li>
<li>das Geschwindigkeitstraining in Fitness und Leistungssport</li>
</ul>
<p><a href="https://www.h-p-cosmos.com/de/produkte/einzelprodukte/hpcosmos-airwalk-ap" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p> </p>
<h3>"mobee fit" - Stand 8/E47</h3>
<p>Hierbei handelt es sich um ein innovatives System der SportMed AG, dass die Beweglichkeit des Menschen erfasst. Damit eignet es sich für den Einsatz im Bereich Prävention sowie Fitness und Sport.</p>
<p>Dank der integrierten präzisen Sensortechnik wird der Beweglichkeitsstatus der Kunden exakt und reproduzierbar erhoben. Der Trainer erhält die Möglichkeit, sich voll und ganz auf seinen Probanden zu konzentrieren. Währenddessen erfolgt eine Übertragung der Messergebnisse mittels Liveanimation der Bewegungsausführung direkt auf den Bildschirm des PCs. Trainer und Proband können somit gemeinsam die veranschaulichten Messergebnisse verfolgen. <a href="http://www.mo-bee.de/index.php/mobee-startseite.html" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/Lu8kHv4HUU4"></iframe></p>
<p>Die Durchführung erfolgt schnell und unkompliziert. Selbst der Aufwand für die Integration ist mit der interaktiven Lernfunktion minimal. Zeitintensive Schulungen erübrigen sich somit.</p>
<p> </p>
<h3>Wellsystem Medical_Plus Überwasser-Massage - Stand 8/B40</h3>
<p>In diesem revolutionären System wird die sanfte Kraft des Wassers mit wohltuender Wärme zu einem einzigartigen Therapiekonzept verbunden.<br>Die wohltuende Wärme strahlt bis in die tiefen Gewebsschichten und fördert somit die Durchblutung des Patienten. Gleichzeitig wird der Stoffwechsel aktiviert, die Muskulatur gelockert sowie Verspannungen und Verhärtungen gelockert. Von großem Vorteil ist auch, dass diese Wärmetherapie ohne Belastung des Kreislaufs stattfindet.</p>
<p>Die Füllung des "Wellsystems Medical_Plus" erfolgt mit etwa 300 Liter Wasser. Diese können auf angenehmen 25 bis 40 Grad erhitzt werden. Die Masssagedüsen können für gleichmäßige Bewegungen gegen die Unterseite der angenehmen Liegefläche aus Naturkautschuk stufenlos reguliert werden. Die Druckstärke, der Massagebereich und die Massagezeiten sind ebenfalls individuell regulierbar. <a href="http://www.wellsystem.de/produkte/wellsystem_medical_plus/" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/7bRWmxPrn4Y"></iframe></p>
<p> </p>
<h3>Synchro Trainingsgeräte für §20 Präventionskurse - Stand 7/E23</h3>
<p>Die SCHNELL Trainingsgeräte GmbH präsentiert an Ihrem Stand Trainingsgeräte, die nach §20 als Präventionskursen kombinierbar sind. Dieses neue Gesundheitskonzept ermöglicht den Einsatz dieser vollautomatischen Geräte für zwei zertifizierte und unterschiedliche Kurskonzepte nach §20.</p>
<p>Entsprechend den örtlichen Gegebenheiten und den inhaltlichen Umsetzungen des Kurses erfolgt die Mitarbeiterschulung. Die Erschließung neuer Zielgruppen und die schnelle Refinanzierung der Investitionskosten wird mit der Bezuschussung von mindestens 75 % durch die Krankenkassen bereits mit einigen durchgeführten Kursen beschleunigt möglich. Die vier Geräte des "synchro 4back conceptes" - Extension, Flexion, Lateralflexion und Rotation ermöglichen schon ab 16 m² ein hochwirksames Rückentraining. Die Kombination mit einem § 20-Kurs ermöglicht den Kursteilnehmern, sich von den positiven Erfolgen eines regelmäßigen und gezielten Krafttrainings zu überzeugen. Die Motivation, als Selbstzahler weiter zu trainieren, erhöht sich damit um ein Vielfaches. <a href="http://www.schnell-online.de/de/physiotherapie-und-rehabilitation/" target="_blank" rel="nofollow">Mehr Informationen</a></p>
<p><a title="Übungen Rückenschule" href="udb2-portal-_Rueckenschule-21-100-.html">Übungen zur Rückenschule findet ihr in der Übungsdatenbank</a></p><div class="copyright">Copyright: Fibo | Reed Exhibitions</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4469</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Physiowissen hat 50000 Mitglieder</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4467-Physiowissen_hat_50000_Mitglieder.html-r4467/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4467-Physiowissen_hat_50000_Mitglieder.jpg" /></p>
<p>Wir freuen uns riesig! Am heutigen Tag hat die Mitgliederzahl die magische 50000er Grenze &uuml;bersprungen. Unvorstellbar und es gibt nur eines, was wir dazu sagen k&ouml;nnen:&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center; font-size: 40px; font-weight: bold;"><strong>DANKE</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="false">4467</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Grundlohnsummenbindung f&#xFC;r Physiotherapeuten wackelt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4464-Grundlohnsummenbindung_fuer_Physiotherapeuten_wackelt.html-r4464/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4464-Grundlohnsummenbindung_fuer_Physiotherapeuten_wackelt.jpg" /></p>
<p>Seit Jahren gef&uuml;hrte Diskussionen &uuml;ber ein zu niedriges Einkommen f&uuml;r ausgebildete Physiotherapeuten k&ouml;nnten nun neuen Schwung bekommen. Denn die seit 2004 in Kraft getretene Grundlohnsummenbindung soll nun an das E-Health-Gesetz angedockt werden. F&uuml;r Physiotherapeuten und andere Heilmittelerbringer k&ouml;nnte das endlich eine Anhebung des Einkommens erm&ouml;glichen.</p>
<h2>Heilmittelbringer hoffen durch&nbsp;kopplung an E-Health-Gesetzt auf h&ouml;here L&ouml;hne</h2>
<p>Die Grundlohnsummenbindung ist nicht nur ein b&uuml;rokratisches Unwort, sondern auch der Grund weshalb das Einkommen von Heilmittelerbringern, zu denen auch Physiotherapeuten angeh&ouml;ren, <strong>seit 2004 kaum noch nach oben</strong> steigt. Die Kopplung des Grundlohns wird j&auml;hrlich von den gesetzlichen Krankenkassen neu berechnet und basiert auf den beitragspflichtigen Einnahmen der Kassen. Das bedeutet, <strong>haben gesetzliche Krankenkassen im Jahr hohe Ausgaben f&uuml;r Physiotherapie und &auml;hnliche Anwendungen, steigt gleichzeitig die Grundlohnsumme</strong>. Zwar konnte 2014 eine positive Anhebung von 2,95 % verzeichnet werden. Doch in den vergangenen Jahren mussten sich Heilmittelerbringer mit weit niedrigeren Erh&ouml;hungen zufrieden geben. So lag die Anhebungsrate zwischen 2004 und 2010 gerade einmal zwischen 0.17 und 1,54 Prozent.</p>
<h2>Angela Merkel wird auf die Lage der Physiotherapeuten aufmerksam</h2>
<p>Vor allem Heilmittelerbringer und Verb&auml;nde sind schon seit einigen Jahren mit der Grundlohnsummenbindung unzufrieden. Denn es macht vor allem den Beruf des Physiotherapeuten unattraktiver. Nicht nur, dass die Ausbildung selbst finanziert werden muss, auch das sp&auml;tere Einkommen ist vergleichbar niedrig, sodass sich junge Menschen f&uuml;r andere Berufe entscheiden und es zwangsl&auml;ufig zu einem <strong>Fachkr&auml;ftemangel in der Physiotherapie</strong> kommt.</p>
<p>Dass die Diskussion &uuml;ber eine Ankopplung an das E-Health-Gesetz erneut entfachte, ist auf <strong>Dr. Roy K&uuml;hne</strong> zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Bei einer Anh&ouml;rung zum E-Health-Gesetz Anfang November 2015 entfachte der Unions-Berichterstatter f&uuml;r Heilmittel eine neue Debatte und nach eigenen Angaben wird er das Anliegen beim Bundesgesundheitsministerium anwerben. Selbst <strong>Bundeskanzlerin Angela Merkel</strong> scheint sich &uuml;ber die &Auml;nderung erste Gedanken zu machen. Bei einem k&uuml;rzlich stattfindenden B&uuml;rgerdialog betonte die Bundeskanzlerin die Misere der Pflegeberufe und sagte, sie wolle sich &uuml;ber die Grundlohnsummenbindung mit dem Bundesgesundheitsminister unterhalten.</p>
<p>Doch nicht alle sind vom &Auml;nderungsvorschlag angetan. Der GKV-Spitzenverband bef&uuml;rchtet, dass es ohne Kopplung zu h&ouml;heren Beitr&auml;gen f&uuml;r Versicherte kommen kann. Zugleich ist der Verband mit der bisherigen Methode zufrieden und h&auml;lt diese f&uuml;r bew&auml;hrt.</p>
<h2>Bayern stellt Dringlichkeitsantrag f&uuml;r eine verbesserte Situation der Heilmittelerbringer</h2>
<p>Der Freistaat Bayern hingegen diskutiert nicht mehr, sondern handelt. Um die Situation der Heilmittelerbringer zu verbessern, stellte der bayerische Landtag einen Dringlichkeitsantrag an die bayerische Staatsregierung. Zun&auml;chst soll gepr&uuml;ft werden, welche Ma&szlig;nahmen notwendig sind, damit sich die berufliche und finanzielle Situation von Heilmittelerbringern verbessert. Dazu geh&ouml;rt auch die &Uuml;berpr&uuml;fung &uuml;ber die Notwendigkeit der Ankopplung der Grundlohnsummenbildung an das E-Health-Gesetz.</p><div class="copyright">Copyright: Zerbor #47115809 | fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4464</guid><pubDate>Wed, 11 Nov 2015 14:09:35 +0000</pubDate></item><item><title>Therapiem&#xF6;glichkeiten bei Adipositas</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/therapiemoeglichkeiten-bei-adipositas-r4462/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4462-Therapiemoeglichkeiten_bei_Adipositas.jpg" /></p>

<p>
	Als Adipositas wird ein starkes bzw. krankhaftes Übergewicht bezeichnet, welches einen gesundheitlichen Risikofaktor darstellt. In der Medizin wird grundsätzlich zwischen Normal-, Übergewicht und Adipositas unterschieden. Für die Bestimmung wird dafür der Body Mass Index (kurz BMI) herangezogen, welcher das Verhältnis zwischen Körpergröße und Körpergewicht bestimmt. Ein BMI zwischen 20 und 25 ist dabei Normalgewicht und ab 30 beginnt Adipositas, wobei es nochmals zwischen Adipositas Grad 1, 2 und 3 zu unterscheiden gilt.<br />
	<br />
	Ein solch starkes Übergewicht kann zu <a href="http://www.healthexpress.eu/de/fettleibigkeit.html#Folgen%20und%20Symptome" rel="external nofollow">verschiedenen Einschränkungen und Problemen führen</a>, dazu zählen eine <strong>verminderte Leistungsfähigkeit, erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Gelenkschmerzen oder auch Einschränkungen im alltäglichen Leben und soziale Zurückweisung</strong>.
</p>

<p>
	Laut RKI waren 2012 23,6 % der Erwachsenen in Deutschland adipös, was auch für das Gesundheitssystem eine immer größere Belastung darstellt. Adipositas verursacht hohe <strong>direkte und indirekte Kosten</strong> wie Arznei- und Behandlungskosten, Frührenten und Produktionsausfälle und laut Statistischem Bundesamt könnten bei steigenden Adipositasraten die Folgekosten bis 2020 auf etwa 25 Milliarden Euro ansteigen.
</p>

<p>
	<a href="http://www.zentrum-der-gesundheit.de/adipositas.html" rel="external nofollow">Der Grund für ein starkes Übergewicht</a> liegt meist in <strong>mangelnder Bewegung und einer unausgewogenen stark fett- und kalorienhaltigen Ernährungsweise</strong>. Doch auch genetische Faktoren wie Veranlagungen oder Krankheiten können Adipositas hervorrufen.
</p>

<p>
	Den Betroffenen steht eine relativ große Bandbreite an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Der Königsweg besteht dabei aus Sporttherapien und einer Ernährungs- und Verhaltensänderung, um das Gewichtsproblem langsam und in Anleitung zu behandeln.
</p>

<h2>
	Verhaltensänderungen
</h2>

<h3>
	1) Ernährungsumstellung
</h3>

<p>
	<strong>Ernährungsumstellung</strong> meint keine radikalen Diäten, sondern eine dauerhafte Umstellung der Essgewohnheiten. Diäten besitzen den berüchtigten Jo-Jo-Effekt und schaden durch einseitige Ernährungspläne die Betroffenen mehr als dass die nützen.
</p>

<p>
	Eine Ernährungsumstellung zielt eher auf eine <a href="http://www.apotheken-umschau.de/Abnehmen" rel="external nofollow">langsame Gewichtsreduktion durch gesundes und ausgewogenes Essen</a> ab, welches aber stets im möglichen Rahmen der betroffenen Person liegen muss. Es geht also weniger um eine reine Fett- oder Kohlenhydratreduktion, sondern vielmehr um eine Ernährungsweise, die weniger Kalorien zuführt als verbraucht werden und dennoch ausgewogen ist.
</p>

<h3>
	2) Bewegungstherapie
</h3>

<p>
	Eine Ernährungsumstellung wird auch immer mit einer <strong>Bewegungstherapie</strong> gekoppelt. Es sollen dabei aber - ähnlich zur Ernährung - nicht einfach auf kurze Zeit viele Kalorien verbrannt werden. Je nach körperlicher Verfassung wird ein Bewegungsplan ausgearbeitet, der in erster Form die <strong>Muskulatur wieder aufbaut und den Energieumsatz steigert</strong>. Letzteres aber nur moderat, da der Körper bei extremen körperlichen Anstrengungen eher auf Kalorien- und weniger auf die Fettspeicher zurückgreift.
</p>

<h3>
	3) Psychologische Betreuung
</h3>

<p>
	Zusätzlich dazu kann eine psychologische Betreuung helfen, festgefahrene oder <strong>ungesunde Verhaltensmuster zu erkennen und alternative Verhaltensweisen herauszuarbeiten und anzutrainieren</strong>. Ziel dabei ist, das eigene Wohlbefinden und die Lebensqualität zu steigern. Auch der richtige Umgang mit der eigenen Erkrankung und Schulung von Familienmitgliedern ist durch die Psychotherapie möglich. Dieser therapeutische Ansatz ist jedoch für die meisten Betroffenen sehr schwer und langwierig und bedarf nicht selten mehrere Jahre der professionellen Betreuung durch geschulte Ernährungs- und Psychotherapeuten.
</p>

<h2>
	Physiotherapie Behandlung als Bindeglied
</h2>

<p>
	Physiotherapie darf gern als Bindeglied der Therapie angesehen werden. Ist die <strong>Umsetzung aller Bewegungsziele</strong> nur unter fachmännischer Aufsicht zu empfehlen. Die Physiotherapie zählt darüber hinaus auch noch zu den s<strong>ekundären Therapieverfahren</strong> gegen Adipositas, da die <strong>Ermöglichung der Bewegungstherapie</strong> wichtige Voraussetzung für eine Gewichtsabnahme darstellt. 
</p>

<p>
	Bei Fettleibigkeit sind nahezu immer auch körperliche Beschwerden als <strong>Nebendiagnosen</strong> wie zb. Bewegungseinschränkungen, Gelenkschmerzen, Durchblutungsstörungen, lymphathische Stauungen oder Herz-Kreislauf Diagnosen mit zu behandeln. Ohne deren konsequente Aufarbeitung, ist eine Leistungssteigerung kaum zu erreichen. Wichtig hierbei ist auch, dass wir Therapeuten ständig unseren Befund anpassen, da die Patienten häufig kaum noch Bewegung gewohnt sind. Mit Aufnahme von sportlichen Tätigkeiten, können auch immer wieder weitere Fakten wie zum Beispiel Fehlstellungen auftreten, die eine Behandlung bedürfen.
</p>

<p>
	<strong>Physiowissen-Übungen:</strong> <a href="http://uebungen/ubungen-in-der-gruppe/adipoistas-gruppe-ubungen/" rel="external nofollow">Adipositas Gruppen-Übungen</a>
</p>

<h2>
	Medizinische Eingriffe
</h2>

<p>
	Eine medikamentöse Therapie wird nur empfohlen, wenn alles andere nicht anschlägt oder Folgeerkrankungen von Adipositas wie Diabetes behandelt werden müssen. Gegen die Fettleibigkeit gibt es allerdings nur einen zugelassenen Wirkstoff, Orlistat. Alle anderen Wirkstoffe mussten aufgrund von starken Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen werden. Orlistat verhindert die Fettaufnahme aus dem Darm, der dann mit anderen fettlöslichen Vitaminen wieder ausgeschieden wird. Eine Behandlung mit diesem Medikament sollte stets unter ärztlicher Aufsicht und nur für einen kurzen Zeitraum geschehen, auch wenn das Präparat rezeptfrei erhältlich ist. Daneben gibt es diverse Appetitzügler, deren Wirkweise ist allerdings umstritten.
</p>

<p>
	Eine chirurgische Therapie ist stark invasiv und wird <strong>nur im Ausnahmefall</strong> empfohlen. Dieser liegt vor, wenn der BMI dauerhaft bei 40 oder mehr oder über 35 liegt und erhebliche Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 2 vorliegen. Zu den chirurgischen Eingriffen zählen Fettabsaugung, Hautstraffung, Magenbypass, Magenverkleinerung und der Einsatz eines Magenbandes. In Kombination mit einer konservativen Therapie (Bewegung, Ernährungsumstellung und Verhaltensänderung) sind hier die besten Heilungschancen zu erwarten.
</p>

<div>
	Copyright: Photographee.eu - shutterstock.com
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4462</guid><pubDate>Wed, 30 Sep 2015 12:17:00 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie Ausbildung - Fachkr&#xE4;ftemangel und Notstand in den Schulen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4460-Physiotherapie_Ausbildung___Notstand_an_der_Basis.html-r4460/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4460-Physiotherapie_Ausbildung___Notstand_an_der_Basis.jpg" /></p>
<p>Der Deutsche Verband der Physiotherapeuten zeigt sich aktuell besorgt &uuml;ber die Situation der Ausbildungsfinanzierung bei Physiotherapeuten. Die Forderung, das Land m&uuml;sse mehr f&ouml;rdern, bezieht sich nicht zuletzt auch auf den bestehenden Mangel an Fachkr&auml;ften.</p>
<p>Michael Preibsch, Landeschef des Deutschen Verbandes f&uuml;r Physiotherapie in Baden-W&uuml;rttemberg (ZVK) moniert zudem die Weigerung des Landes an. Es w&uuml;rde nicht zur Kenntnis nehmen, dass ein Fachkr&auml;ftemangel bestehe. Zudem w&uuml;rden sich allein in Baden-W&uuml;rttemberg 36 Schulen (Erg&auml;nzungsschulen) f&uuml;r Physiotherapie, die sich &uuml;berwiegend in privater Tr&auml;gerschaft befinden, existentiell bedroht f&uuml;hlen. Lediglich 4 Schulen f&uuml;r Physiotherapie werden anders finanziert, weil sie an Krankenh&auml;user angeschlossen sind.</p>
<p>&nbsp;Selbst das Sozialministerium zeigt sich bisher nicht sonderlich interessiert an dieser Thematik. Nach der Sommerpause soll lediglich eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden "<em>um sich dieses Thema anzusehen</em>".</p>
<h2>"Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten stellen kein vorrangiges Handlungsfeld dar"</h2>
<p>Mit den Worten: "<em>Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten stellen kein vorrangiges Handlungsfeld dar</em>" gibt das Ministerium zu verstehen, dass es keinen Notstand erkennen kann. Schlie&szlig;lich h&auml;tte sich die Zahl der zugelassenen Krankengymnasten von 1990 bis zum Jahr 2013 im Bundesland mehr als verdreifacht.</p>
<p>Dem h&auml;lt der Landeschef des ZKV entgegen, dass <strong>die meisten krankengymnastischen Behandlungen auf Grund k&uuml;rzerer Verweilzeiten im Krankenhaus ambulant in physiotherapeutischen Praxen in Anspruch genommen w&uuml;rden</strong>. Der Physiotherapieverband pl&auml;diert f&uuml;r ein Branchenmonitoring mit genauer Bedarfsanalyse wie bereits in Rheinland-Pfalz und Berlin-Brandenburg. Ein Fortbestehen des Fachkr&auml;ftemangels sieht Priebsch auch darin begr&uuml;ndet, dass sich viele Frauen sp&auml;testens mit Beginn der Familienphase wegen <strong>fehlender finanzieller Anreize</strong> verabschieden.</p>
<h2>Die derzeitige Finanzierungssituation verst&ouml;&szlig;t gegen geltendes Recht!</h2>
<p>Die Erg&auml;nzungsschulen erheben ein Schulgeld zwischen <strong>250 und 440 Euro pro Monat</strong>&nbsp;und erhalten zur Finanzierung des Lehrangebotes staatliche Zusch&uuml;sse. Lt. Landesrechnungshof ist das Schulgeld jedoch zu hoch. Die Schulen w&uuml;rden <strong>gegen das geltende grundgesetzliche Sonderungsverbot versto&szlig;en</strong>. Dieses verbietet ausdr&uuml;cklich die soziale Ausgrenzung zu Ausbildungsberufen. Der Besuch einer privaten Schule d&uuml;rfe nicht nur den reichen vorbehalten sein. Letztlich diene eine private Physiotherapieschule der Deckung des therapeutischen Bedarfs und muss alleine deshalb vom Land in finanzieller Weise unterst&uuml;tzt werden.</p>
<p>Entsprechend einer <strong>verwaltungsgerichtlichen Beurteilung sind 161 Euro privates Schulgeld pro Monat angemessen</strong>. Damit diese Obergrenze eingef&uuml;hrt werden kann muss im Gegenzug die F&ouml;rderung von derzeit 5.158 Euro p. a. und Sch&uuml;ler durch das Land erh&ouml;ht werden. Mit diesem Betrag sind n&auml;mlich nur ca. 50% der Ausbildung nach Landesvorgaben kostenm&auml;&szlig;ig gedeckt. Neun Millionen sind derzeit erforderlich, um die Existenz der Schulen zu sichern. Eigene Kopfs&auml;tze w&auml;ren lt. Preibsch eigentlich erforderlich. Ein Gutachten best&auml;tigt dies ausdr&uuml;cklich.</p>
<h3>Verg&uuml;tung der Ausbildung - undenkbar</h3>
<p>Die seit 01.07.2014 kostenlose Ausbildung an klinischen Schulen f&uuml;r Physiotherapie f&uuml;hrt dazu, dass diese Einrichtungen in Heidelberg, Mannheim, Freiburg und T&uuml;bingen sich vor Bewerbern "nicht retten k&ouml;nnen". <br />Sollte zuk&uuml;nftig wie bei den Notfallsanit&auml;tern die Ausbildung verg&uuml;tet werden, sieht Priebsch jetzt schon eine kaum zu bew&auml;ltigende Zusatzbelastung auf diese Kliniken zukommen.<br />In NRW m&uuml;sse im &uuml;brigen schon jetzt das Land und nicht die Kliniken f&uuml;r die Ausbildungskosten aufkommen.</p>
<p>3.600 Auszubildende zur Physiotherapeutin bzw. zum Physiotherapeuten sind derzeit mit sinkender Tendenz verzeichnet. Davon ist dem jeweiligen Examensjahrgang ein Drittel zuzuordnen. Die Durchfallquote liegt bei bis zu 20% pro Jahrgang.</p>
<h2>Aktuelle F&ouml;rderungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die schulische Physiotherapie Ausbildung</h2>
<p>Die finanziellen F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten beschr&auml;nken sich auf:</p>
<ul>
<li><strong><a title="Sch&uuml;ler BAf&ouml;G Ratgeber" href="http://www.amazon.de/gp/product/3844854800/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3844854800&amp;linkCode=as2&amp;tag=wwwphysiowisd-21">Sch&uuml;ler-BAf&ouml;G</a></strong>&nbsp;f&uuml;r die Erstausbildung (bzw. bis zum 30. Lebensjahr) ohne R&uuml;ckzahlung durch die Auszubildende bzw. den Auszubildenden, abh&auml;ngig vom Einkommen der Eltern</li>
<li><strong><a href="http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_BT/Bildungskredit/bildungskredit_node.html" target="_blank">zinsg&uuml;nstige Bildungskredit</a></strong>&nbsp;der Bundesregierung f&uuml;r Sch&uuml;ler und Studenten in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen einer Vollzeitausbildung; auch zus&auml;tzlich zum Baf&ouml;G. Maximale H&ouml;he: 7.200 Euro p. a.</li>
<li><strong>F&ouml;rderung durch die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit</strong> bzw. dem JobCenter ist im Einzelfall&nbsp;nach SGB II oder III vom Grundsatz her m&ouml;glich.</li>
<li><strong>F&ouml;rderung durch die Bundeswehr f&uuml;r Zeitsoldaten</strong> durch den Berufsf&ouml;rderungsdienst&nbsp;nach dem Soldatenversorgungsgesetz.</li>
<li><strong>Steuerliche Ber&uuml;cksichtigung</strong> in H&ouml;he von 30% des Schulgeldes</li>
</ul><div class="copyright">Copyright: Datei: #56436443 | Urheber: Igor Mojzes | Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4460</guid><pubDate>Fri, 28 Aug 2015 08:20:59 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie B&#xFC;cher gebraucht kaufen und verkaufen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4459-Physiotherapie_Buecher_gebraucht_kaufen_und_verkaufen.html-r4459/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4459-Physiotherapie_Buecher_gebraucht_kaufen_und_verkaufen.jpg" /></p>
<p> </p>
<p>Im Mai haben wir Euch im Rahmen eines Gewinnspiels gefragt, welche Funktion Physiowissen noch fehlt. Der häufig gewünschte Gewinnervorschlag war ein Marktplatz, auf dem man nicht mehr benötigte Physiotherapie Bücher kaufen und verkaufen kann. Das haben wir gern für euch umgesetzt!</p>
<p>Besonders jetzt, wenn das neue Ausbildungsjahr kurz bevorsteht, ist ein sehr guter Zeitpunkt um sich von nicht mehr benötigten Büchern zu trennen und damit neuen Schülerinnen und Schülern bares Geld zu sparen. <strong>Das ganze ist natürlich kostenlos!</strong></p>
<h2>Physiotherapie Bücher verkaufen</h2>
<p>Es ist wie gewohnt ganz einfach. Geht einfach in den neuen <strong><a title="Physiotherapie Bücher kaufen verkaufen" href="markt-buecher.html">Bücher-Marktplatz</a></strong>. Ganz oben gebt ihr einfach die ISBN Nummer eures Buches ein (diese findet ihr auf der Rückseite). Im Anschluss füllen wir <strong>automatisch</strong> die relevanten Fakten ein. Alles was ihr noch tun müsst, ist <strong>euren Verkaufspreis anzugeben sowie den Zustand des Buches</strong> zu beschreiben. Gern könnt ihr noch eine Anmerkung machen. <strong>Fertig! </strong></p>
<p>Dein Buch erscheint jetzt für <strong>8 Wochen kostenlos</strong> auf unserer Seite. Wurde es nicht verkauft, kannst du es nach 14 Tagen einfach wieder ganz nach oben schieben oder mit nur einem klickwieder einstellen. Einfach, oder?</p>
<p> </p>
<div align="center"><a class="button color medium" href="markt-buecher.html">Zum Bücher Marktplatz</a></div>
<p> </p>
<h2>Physiotherapie Bücher kaufen</h2>
<p>Kaufen ist noch einfacher. Sobald du eingeloggt bist, siehst du unter jedem Buch den <strong>Verkäufer</strong>, den du <strong>direkt anschreiben</strong> kannst. Seid ihr euch einig, hast du schon bald ein neues Buch und das zu einem super günstigen Preis.</p>
<h2>Gewinnspiel</h2>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Biomechanik der Hand" width="600" height="371" data-src="pictures/thema/4449-Anatomie_und_Biomechanik_der_Hand.jpg"></p>
<p>Wer jetzt direkt Bücher einstellt, kann darüber hinaus noch ein tolles Buch "<strong><a title="Physiotherapie Gewinnspiel - Buch Anatomie und Biomechanik der Hand" href="thema-artikel4449-Anatomie_und_Biomechanik_der_Hand.html">Anatomie und Biomechanik der Hand</a></strong>" – erschienen im Thieme Verlag, gewinnen. Es nimmt jedes bis zum 12.08.2015 eingestellte Buch an der Verlosung Teil. Viel Glück.</p>
<p> </p>
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<p> </p>]]></description><guid isPermaLink="false">4459</guid><pubDate>Wed, 22 Jul 2015 10:40:35 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie Demo in Essen/NRW - UPDATE 28.08.2015</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4457-Physiotherapeuten_Demo_in_Essen_NRW.html-r4457/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4457-Physiotherapeuten_Demo_in_Essen_NRW.jpg" /></p>
<p>Nach der überaus erfolgreichen Demo in Leipzig, gehen wir Heilmittelerbringer wieder auf die Straße um auf die Missstände unseres Berufs aufmerksam zu machen. Federführend ist auch bei der 4. Demo der BvT – Bund vereinter Therapeuten unter der Leitung von David Lopez.</p>
<p>"Schluss mit dem Kuschelkurs" – überschreibt der Bund sein Vorgehen, in dem er erneut zu einer gemeinsamen Demonstration aufruft. Dieses mal geht die Demonstration durch die Innenstadt von Essen, mitten im Ruhrgebiet und damit durch die Bevölkerungsreichste Gegend Deutschlands. Man stelle sich inmitten von über 5 Millionen Einwohner vor, wenn die Heilmittelerbringer Ernst machen würden und ihre Arbeit im Streik niederlegen würden? So weit ist es allerdings noch nicht, vielmehr ist es auch bei diesem Streik wieder das große Ziel, lautstark auf uns aufmerksam zu machen.</p>
<h2>Demonstration – Wann und wo?</h2>
<p>Am 05. September 2015 – 14 Uhr trifft sich der Demonstrationszug am Stadtgarten hinter der Philharmonie in Essen. Der Weg wird, wie vorher in Leipzig, wieder durch die Innenstadt bis zum Kennedyplatz führen, wo ab 14:45 eine Kundgebung stattfinden wird. Das alles wie bekannt mit musikalischer Unterstützung.</p>
<h2>Wer ist aufgerufen?</h2>
<p><strong>ALLE!</strong> So pauschal kann man die Zielgruppe zusammenfassen, denn nicht nur wir Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Masseure leiden unter den aktuellen Zuständen, sondern auch alle Patienten haben die Einschränkungen längst mitbekommen. Ladet sie alle ein! Ein Plakat zum Download findet ihr auf der Homepage des BvT [<a href="http://bund-vereinter-therapeuten.de/downloadbereich/" target="_blank" rel="nofollow">Download</a>].</p>
<h2>Die Ziele</h2>
<ul>
<li>Reelle Vergütung für reale Arbeit</li>
<li>Ende des Bürokratiewahnsinns</li>
<li>Mitbestimmung im G-BA</li>
<li>Abschaffung der Richtgrößen, Budgetierung und Regresse</li>
<li>Zukunft sichern für Heilmittelerbringer und Patienten</li>
</ul>
<h2>UPDATE 13.07.2015: Reaktionen der Verbände</h2>
<p>Wie schon bei der Demo in Leipzig, wurden auch dieses mal wieder alle namhaften Verbände durch den BvT eingeladen und gebeten, Ihre Mitglieder zur Teilnahme aufzurufen. </p>
<p><strong>Teilnahme zugesagt:</strong></p>
<ul>
<li>vdb-Physiotherapieverband e.V.</li>
<li>bed e.V.</li>
<li>Logo Deutschland e.V. </li>
</ul>
<p>Was an Arroganz jedoch kaum zu überbieten ist, ist die Reaktion des von <strong>Physio-Deutschland (ZVK)</strong>. Hier hält man eine Demo "zum gegenwärtigen Zeitpunkg für nicht zielführend". Wir werden in den nächsten Tagen (wenn wir uns nicht mehr ganz so aufregen, wie wir dies gerade tun) wohl mal nachfragen müssen, was aus der 38,5% Idee geworden ist .. </p>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Physio-Deutschland" width="539" height="474" data-src="/uploads/oldthema/201507-zvk.jpg"></p>
<p> </p>
<p style="font-size: 20px;"> </p>
<h2>UPDATE 28.08.2015 - Zusagen aus der Politik</h2>
<p>Wir freuen uns sehr, dass die Demonstration der Heilmittelerbringer auch seitens der Politik immer mehr unterstützt wird. Folgende Poltiker werden mit uns auf die Straße gehen:</p>
<h3>MdB Dirk Heidenblut (SPD)</h3>
<p>Der SPD Poliktiker MdB Dirk Heidenblut (*61) ist seit 1987 Geschäftsführer beim Arbeiter-Samariter-Bund in Essen und hat somit sicher einen tiefen Einblick in die Gesundheitspolitik und ist als Vertreter im Verwaltungsbeitrat der Bundesagentur für Arbeit in Essen. <br><strong>Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.</strong></p>
<p> </p>
<h3>MdB Jutta Eckenbach (CDU)</h3>
<p>Auch MdB Jutta Eckenbach (*52) stellt als Vertretung der CDU/CSU sicher, dass auch die 2. große Volkspartei an der Demonstration teilnehmen wir. Sie ist seit 1999 stellvertretende Franktionsvorsitzende der Essener CDU. <br><strong>Auch Ihnen unser herzlicher Dank für Ihre Teilnahme.</strong></p>
<p style="font-size: 20px;"><strong>Wir hoffen ihr seid dabei?</strong></p>
<p><strong>Hier ein Rückblick, wie genial viele Menschen der Demo in Leipzig gefolgt sind:</strong></p>
<div class="post-img embed"><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="300" height="150" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/uhOjMRqGnws"></iframe></div><div class="copyright">Copyright: Physiowissen</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4457</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Patienten leiden am meisten unter Regressen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4455-Patienten_leiden_am_meisten_unter_Regressen.html-r4455/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4455-Patienten_leiden_am_meisten_unter_Regressen.jpg" /></p>
<p>Die finanziellen Mittel im deutschen Gesundheitssystem sind nicht unersch&ouml;pflich. Daher m&uuml;ssen Mediziner ein Auge darauf haben, ihr Budget einzuhalten, andernfalls drohen Strafen - so will es das Gesetz. Die Regress-Praxis gegen Allgemeinmediziner ger&auml;t aber mehr und mehr in die Kritik. Sie schade &Auml;rzten wie Patienten gleicherma&szlig;en, Pr&uuml;fungen und Verfahren verliefen zu oberfl&auml;chlich und hastig, sagen Kritiker. An den Vorw&uuml;rfen ist durchaus Wahres, so das NDR&nbsp;Magazin "panorama".</p>
<h2>Wirtschaftlichkeitspr&uuml;fung treibt immer mehr niedergelassene &Auml;rzte in die Insolvenz</h2>
<p><strong>152 Euro</strong> darf ein Allgemeinmediziner pro Quartal f&uuml;r einen einzelnen Patienten ausgeben - nicht gerade viel, besonders f&uuml;r Allgemeinmediziner, die h&auml;ufig viele chronisch kranke oder alte Patienten betreuen. &Uuml;berschreitet ein Arzt sein Quartals-Budget um mehr als 25 %, droht ihm ein Strafverfahren, der Regress. Nicht selten kommen dabei schnell Summen von &uuml;ber 100.000 Euro Strafe pro Jahr zusammen. F&uuml;r viele kleinere Arztpraxen bedeutet das dann die Insolvenz. F&uuml;r die Patienten bedeutet das eine schlechtere medizinische Versorgung, besonders auf lange Sicht. Gerade bei kostspieligen, l&auml;ngerfristigen Therapien sinkt die Rezept-Vergabe der &Auml;rzte ab dem ersten Folgerezept merklich. Damit trifft diese Einsparpolitik auch direkt die Praxen von Physiotherapeuten und &auml;hnlichen therapeutischen Berufsgruppen. Zwar k&ouml;nnen die &Auml;rzte gegen Regressanspr&uuml;che Beschwerde einlegen, doch l&auml;uft ein solches Verfahren meist mehrere Jahre und bedeutet viel Aufwand. Mediziner f&uuml;hlen sich schikaniert.</p>
<h2>Entscheiden die Pr&uuml;fungskommissionen willk&uuml;rlich?</h2>
<p>Immer mehr &Auml;rzte nehmen sich daher einen Anwalt, und immer mehr Anw&auml;lte prangern die Pr&uuml;fungskommissionen der Bundesl&auml;nder an. Pr&uuml;fungsverfahren w&uuml;rden zu schnell und nicht ausreichend gr&uuml;ndlich durchgef&uuml;hrt, ist ein Regressanspruch dann einmal entstanden, lie&szlig;e man Beschwerden einfach jahrelang unbearbeitet. Diese Vorw&uuml;rfe wiegen schwer, dennoch beziehen die Pr&uuml;fungskommissionen dazu nicht eindeutig Stellung, verweisen auf die rechtliche Legitimit&auml;t ihrer Arbeit. Die Kritik daran richtet sich aber vor allem auf den Punkt der Praxisbesonderheiten - ein ohnehin schwammig formulierter Faktor. Denn wie weit ein Mediziner sein Budget &uuml;berschreiten darf, das h&auml;ngt auch davon ab, ob in Anbetracht der Besonderheiten seiner Praxis oder seines Standortes die &Uuml;berziehung zu rechtfertigen ist. Und gerade hier berichten viele &Auml;rzte, Fakten wie eine Patientenschaft mit besonders hohem Durchschnittsalter w&uuml;rden nicht ausreichend bei der Entscheidungsfindung der Pr&uuml;fungskommission bedacht. Das scheint auf viele &Auml;rzte Eindruck zu machen: Die Verschreibungszahlen sinken.</p>
<h2>Was die Regresse f&uuml;r nicht&auml;rztliches medizinisches Personal bedeuten</h2>
<p>Letztlich leidet darunter nicht nur der Arzt, der, sofern er seine Patienten ethisch einwandfrei behandeln m&ouml;chte, mit seinem Privatverm&ouml;gen teilweise f&uuml;r verordnete Verhandlungen aufkommen muss, sondern auch die Patienten und andere Berufsgruppen. Durch die mangelnde Behandlung werden auch Therapeuten und Apotheker schwer getroffen. Gerade im Bereich der Therapien und der Physiotherapie nimmt dies bedenkliche Ausma&szlig;e an. Denn zum einen leiden die Physiotherapeuten finanziell unter den schnell wegbrechenden Patienten, dar&uuml;ber hinaus ist auch eine sinnvolle Behandlung in den wenigen bereitwillig verordneten Stunden oft kaum m&ouml;glich.</p>
<p><strong>Den kompletten Beitrag des NDR k&ouml;nnen Sie hier ansehen:&nbsp;<br /><a href="http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/Patienten-leiden-unter-Regressen-gegen-%C3%84/NDR-Fernsehen/Video?documentId=28523998&amp;bcastId=14049184" target="_blank">Patienten leiden unter Regressen gegen &Auml;rzte - Panorama v. 26.05.2015 - NDR</a></strong></p><div class="copyright">Copyright: nito @ fotolia.com #82561372</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4455</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Freeletics - der eigene K&#xF6;rper als Trainingsger&#xE4;t</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4453-Freeletics___der_eigene_Koerper_als_Trainingsgeraet.html-r4453/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4453-Freeletics___der_eigene_Koerper_als_Trainingsgeraet.jpg" /></p>
<p>Dass Gruppenbetätigung und vor allem solche Trainingstypen, die mit dem eigenen Körpergewicht und ohne Hilfsmittel ausgeführt werden, boomen und den Trendsportmarkt erobern, ist keine Neuigkeit. Neu ist allerdings, dass diese zumeist kurze Trends sich über einen solchen Zeitraum halten und zeitgleich sämtliche Altersgruppen ansprechen. Neben Calisthenics, einer Sportart aus dem alten Sparta, den die Krieger ausübten, um sich für ihre Kämpfe fit zu machen, wird auch Freeletics, ein 2012 entwickeltes Ganzkörperfitnesstraining immer beliebter und von zahlreichen "Athleten" in ganz Deutschland ausgeübt.</p>
<h2>Was ist Freeletics?</h2>
<p>Die Trainingsvariante des Freeletics, die 2012 von den Münchener Sportstudenten Joshua Cornelius und Mehmet Yilmaz entwickelt wurde und von nun mehr als 4 Millionen Athleten weltweit ausgeübt wird, ist eine Art hochintensives Intervalltraining(HIIT) und verbindet fordernde Kraftübungen mit strammen Laufeinheiten. Interessant dabei ist, dass ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht, demnach also ohne zusätzliche Gewichte, trainiert wird. Ziel des Trainings ist es, den Ursprung des Körpers wieder zu erhalten und die Leistungsfähigkeit des sogenannten "freien Athleten" zu fordern und zu fördern. Eine weitere Besonderheit des Trainings findet sich in der Verortung der Ausübung. Diese fordernde Sportart kann quasi jederzeit und vor allem an jedem Ort ausgeübt werden, da Freeletics fast ohne weitere Geräte betrieben wird. Lediglich eine Stange, an der diverse Klimmzugübungen praktiziert werden, wird in einigen der vorgegebenen Workouts benötigt. Die freien Athleten sind dabei äußerst einfallsreich, so eignen sich hauseigene Wäschestangen, diverse Gerätschaften an Spielplätzen oder gar Tore als optimales Trainingsgerät. Gleich ob zu Hause, im Garten, im Park oder auf Bolzplätzen - überall findet sich Gelegenheit, dieses Training auszuüben. </p>
<h2>Freeletics-Training im Überblick.</h2>
<p>Wie bereits beschrieben handelt es sich bei Freeletics um ein <strong>Ganzkörpertraining, welches Kraft- und Ausdauersportelemente verbindet</strong>. Um das Training auszuführen, wird eine, in der einfachen Version kostenfreie, App benötigt, die sowohl bei Android (<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.freeletics.lite" target="_blank">zur App</a>) als auch bei Appletelefonen <a href="https://itunes.apple.com/de/app/freeletics/id654810212?mt=8" target="_blank">im iStore</a> heruntergeladen werden kann. Nach einer kurzen Anmeldung erhalten die Athleten Zugang zu verschiedensten Workouts. Benutzt man die Vollversion, steht dem Athleten für 15 Wochen ein sogenannter Cyber-Couch zur Verfügung. Im Wochenrhythmus erhalten die Appbesitzer einen Trainingsplan, den sie auszuführen haben.<strong> Nach jeder Woche fragt der Couch danach nach, wie anstrengend das Training war und stellt somit das passende Workout für die kommende Woche zusammen.</strong></p>
<p>Die verschiedensten Workouts wie Aphrodite, Dion oder Zeus dauern in der Regel <strong>15 bis 60 Minuten</strong>. Das große Augenmerk liegt dabei auf der Zeit der Trainings. Je schneller das Workout ausgeführt wird, umso besser gliedert sich der Trainierende im Ranking ein, umso höher sind Trainingsergebnis und Nachbrenneffekt. Das Training verspricht in den nur 15 Wochen eine deutliche <a href="http://www.andro-shop.com" target="_blank">Leistungssteigerung, Gewichtsreduktion sowie Muskelaufbau</a>.</p>
<h2>Verletzungsgefahren</h2>
<p>Durch die schnelle Ausführung der Übungen werden die einzelnen Trainingselemente oft unsauber und zu ruckartig ausgeführt. Zwar weist ein Erklärungsvideo auf die richtigen Ausführungen hin, nichts desto trotz kann kein realer Couch oder Trainer die Ausübung kontrollieren. Oftmals treffen sich freie Athleten daher in Gruppen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu motivieren und die Ausführungen zu beobachten. Dies ersetzt in den meisten Fällen aber keinen geschulten Trainer. Durch die schnellen Bewegungen reagieren Ärzte zudem kritisch hinsichtlich der Gelenkbelastung. Schnelle Sprünge in den Liegestütz beispielsweise belasten Handgelenke ungemein und schüren das Verletzungsrisiko.</p>
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<h2>Ernährung</h2>
<p>Wie bei fast jeder anderen Sportart, <strong>unterstützt eine angemessene Ernährung den Trainingserfolg</strong>. Die Erfinder von Freeletics bieten deshalb neben den verschiedensten Workouts auch einen Ernährungsguide, der wöchentlich Tipps und wichtiges Hintergrundwissen zur Ernährung vermittelt. Dabei gibt der Guide keine Ernährungform wie Low-Carb oder High-Protein vor, sondern berät die Trainierenden ausschließlich hinsichtlich einiger wichtiger Nährstoffe und Rezeptideen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Freeletics ist ein Trendsport und lässt sich von jedem und an jedem Ort ausüben. Durch Gruppentrainings entsteht dabei eine Art Eigendynamik, die Trainierende motiviert und somit im Fitnessgrad vorantreiben kann. Nichts desto trotz sollte man sich stets vor Augen halten, dass der Athlet bei jedem Training auf sich allein gestellt ist und keinerlei Trainer zur Kontrolle der Ausübung hat.</p><div class="copyright">Copyright: Freeletics</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4453</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Viele &#xC4;rzte sind offen f&#xFC;r den Direct Access zum Physiotherapeuten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4452-Viele_Aerzte_sind_offen_fuer_den_Direct_Access_zum_Physiotherapeuten.html-r4452/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4452-Viele_Aerzte_sind_offen_fuer_den_Direct_Access_zum_Physiotherapeuten.jpg" /></p>
<p>In einer berufspolitischen Umfrage, welche die Zusammenarbeit zwischen Therapeuten und Ärzten thematisiert hat, wurde sehr deutlich, dass die Ärzte die Arbeit von Therapeuten als wichtig erachten. Darüber hinaus belegen die Ergebnisse, dass die Ärzte aufgrund des finanziellen Drucks (Richtgrößen/Budgets) vielfach nicht das verschreiben können, was medizinisch notwendig wäre.</p>
<p>Für die Umfrage haben sich letzten Jahres (Nov 2014) die Bachelor-Studenten des 6. Semesters des Fachbereichs Gesundheit und Pflege der katholischen Hochschule Mainz einer quantitativen Untersuchung zusammengeschlossen und über 600 niedergelassene Ärzte im Rhein-Main Gebiet befragt. In diesem Artikel werden die prägnantesten Ergebnisse vorgestellt.</p>
<h2>Umfrage unter 234 Ärzten</h2>
<p> </p>
<p><strong>234 Fragebögen konnten für diese Untersuchung verwertet werden, wobei der größte Teil von Allgemeinmedizinern stammt, welche schon mehr als 10 Jahre in ihrem Beruf arbeiten.</strong></p>
<p><strong>Wie regelmäßig empfehlen Sie auf Nachfrage eine bestimmte Praxis (Physiotherapie/Logopädie)?</strong></p>
<p><strong>84,2%</strong> der befragten Ärzte geben an, auf Nachfrage eine bestimmte Praxis zu empfehlen. 35% geben sogar an, häufig oder gar sehr oft eine bestimmte therapeutische Praxis zu empfehlen.</p>
<p><strong>Verordnen Sie eine Therapie häufiger auf direkte Nachfrage des Patienten oder aus eigenem Ermessen?</strong></p>
<p>Auf diese Frage antworteten 79,9% der Ärzte, dass sie aus eigenem Ermessen eine Therapie verordnen würden und nur 9,8% auf direkte Nachfrage des Patienten.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Physiotherapie Verordnung des Arztes" width="528" height="425" data-src="/uploads/oldthema/2015-studie-mh-01.png"></p>
<p><strong>Für wie nützlich halten Sie physiotherapeutische/logopädische Therapieberichte für den Patienten?</strong> </p>
<p>Zu dieser Frage äußerten sich nur 5,2% der Ärzte, dass diese die Therapieberichte für unbrauchbar halten würden. <strong>91,9% halten Therapieberichte</strong> für nützlich, allein 41,9% für sehr nützlich.</p>
<p>Diese Antworten zeigen deutlich, dass ein Großteil der Ärzte die Arbeit von Therapeuten als sehr wichtig erachtet.</p>
<p><strong>Wie sehr fühlen Sie sich durch die Richtgröße in Ihrer medizinischen Versorgung von Patienten eingeschränkt? </strong></p>
<p>84,6% der Ärzte fühlen sich durch Richtgrößen oder Budgetierung wie es noch früher hieß, eingeschränkt. Über 60% behaupten sogar, dass sie sich stark eingeschränkt fühlen, den Patienten so zu versorgen, wie es eigentlich von Nöten wäre!</p>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Richtgrößen der Krankenkassen schränken Ärzte ein" width="558" height="336" data-src="/uploads/oldthema/2015-studie-mh-02.png"></p>
<p><strong>Wie weit schränkt Sie das bei der Verordnung von Therapien ein? </strong></p>
<p>82% der Ärzte werden von Richtgrößen in der Versorgung Ihrer Therapie eingeschränkt, wobei ich davon ausgehe, dass der Anteil noch größer ist, da in der Untersuchung auch Neurologen, Zahnärzte und Privatpraxen befragt wurden, die nicht unter die Richtgrößenreglung fallen. Knapp 60% geben sogar an stark in der Verordnung ihrer Therapien eingeschränkt zu sein und das nur aufgrund der Richtgrößen.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Einschränkungen der Ärzte bei der Verordnung von Physiotherapie" width="549" height="316" data-src="/uploads/oldthema/2015-studie-mh-03.png"></p>
<h2>Die Folge für Patienten:</h2>
<p>Wie oft haben Sie schon gehört, dass Ihr Arzt Ihnen keine Therapie mehr verschreiben kann, weil es am Ende des Quartals ist oder gar das Wort Budgetierung fällt? Das hat nichts damit zu tun ob Ihr Arzt schlecht oder gut ist, nur damit unter welchen Rahmenbedingungen er sich beugen muss! Denn was passiert wenn er sich nicht diesen Bedingungen beugt? Regressforderungen, das sind sogenannte Strafzahlungen der Ärzte an die Krankenkassen, falls sie ihr Budget für überschritten haben. Regressforderungen können bis zu fünf Jahre rückwirkend an den Arzt gestellt werden. Falls er diese nicht zahlen kann, muss er seine Praxis schließen.</p>
<p><strong>Wie sehr fühlen Sie sich durch mögliche Regressforderungen durch die Krankenkassen in Ihrer Existenz bedroht?</strong></p>
<p>50,8% der Ärzte im Rhein-Main Gebiet fühlen sich durch Regressforderungen bedroht und haben demnach Angst davor ihre Praxis schließen zu müssen. Das sind alarmierende Zahlen. Denn wenn notwendige Verordnungen nicht ausgestellt werden, bedeutet das für die Patienten, dass medizinisch notwenige Therapien nicht mehr verordnet werden. Was bleibt sind Schmerzen, Ausfall am Arbeitsplatz etc. obwohl der Patient und sein Arbeitgeber regelmäßig Versicherungsbeiträge leisten, um im Krankheitsfall versorgt zu werden. Neben den Patienten trifft es auch die Therapeuten, denn ohne Verschreibungen keine Arbeit und keine Einkünfte.</p>
<h2>Direktzugang zum Therapeuten </h2>
<p><strong>Könnte der Therapeut dem Arzt in Bezug auf die Richtgrößen Arbeit abnehmen, indem er selbst fachbezogene Diagnosen stellen darf? </strong></p>
<p>Über 40% der Ärzte sagen ja und geben an, dass dies eine Hilfe sein kann.</p>
<p>Wir reden hier vom „<strong><em>Direct Access</em></strong>“. Das was beispielsweise in den Niederlanden schon lange gelebte Praxis der Fall ist: Der Patient muss nicht erst zum Arzt gehen, sondern kann direkt zum Therapeuten, der ihn dann eingehend fachgerecht und kompetent behandelt. Dies spart auch unnötige Wartezeiten auf Termine beim Facharzt. Zusätzlich fällt somit das häufige Problem weg, dass der Patient erst viel zu spät in therapeutische Behandlung kommt. Der Patient darf hier auch selbst entscheiden, was für ihn gut und richtig ist! <br>Er darf sich für den direkten Weg zum Therapeuten entscheiden. Und selbst, wenn der Therapeut dann feststellt, dass ein Patient nicht durch seine Therapie genesen kann, dann hat ihn bereits seine Ausbildung derart fachlich kompetent gemacht, patientengerecht zu entscheiden, dass ein Arzt die bessere Wahl für ihn ist.</p>
<p> </p>
<h3>Entlastung der Ärzte</h3>
<p>Auf diese Art und Weise können viele Ärzte entlastet werden, da es für bestimmte Erkrankungen nun mal Spezialisten gibt; die Physiotherapeuten für den gesamten Bewegungsapparat des Menschen und die Logopäden für die medizinische Sprachheilkunde. Es gibt aber auch Fälle, in denen der Arzt gebraucht wird, wenn der Therapeut dies im Rahmen seiner Untersuchung oder im Rahmen der Behandlung feststellt, wird er den Patienten entsprechend an den Arzt verweisen. Anzeichen und Tests hierfür sind klar definiert und bei vielen Therapeuten bereits lange Bestandteil in Ausbildung, Studium und <a title="Physiotherapie Fortbildungen" href="fortbildungen-index.html">Fortbildungen</a>.</p>
<p>Aktuell gibt es eine <a href="thema-artikel4451-Physiotherapie_Direktzugang_zur_Physiotherapie_und_Angleichung_des_Einkommens_.html">Gesetzesvorlage bezüglich Veränderungen im Therapiebereich</a>. Eine der Hauptforderungen ist die Möglichkeit des „Direct Access“ für Praxen und Therapeuten, die dafür qualifiziert sind. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung spricht sich mit ihrer Aussage stark gegen den „Erstkontakt“ mit dem Therapeuten aus: Nur der Arzt kennt die Krankheitsgeschichte des Patienten komplett und deswegen müssen Diagnose und Indikationsschlüssel in ärztlicher Hand bleiben. (vgl. Ärzte Zeitung online, 2015) Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen aber deutlich, wenn die praktizierenden Ärzte gefragt werden würden, würde es ganz anders aussehen.</p><div class="copyright">Copyright: Thinkstock Image | Jupiter Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4452</guid><pubDate>Tue, 21 Apr 2015 06:55:12 +0000</pubDate></item><item><title>Direktzugang zur Physiotherapie und Einkommensangleichung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4451-Physiotherapie_Direktzugang_zur_Physiotherapie_und_Angleichung_des_Einkommens_.html-r4451/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4451-Physiotherapie_Direktzugang_zur_Physiotherapie_und_Angleichung_des_Einkommens_.jpg" /></p>
<p>Es regt sich etwas in der Politik! Ob hier die Demonstrationen wie zuletzt in Leipzig ausschlaggebend waren ist nicht bekannt, jedoch Fakt ist: wenn es nach CDU/CSU geht, soll die Stellung der nicht&auml;rztlichen Heilberufe, wie uns Physiotherapeuten, Ergotherapeuten oder Logop&auml;den, in Zukunft deutlich gest&auml;rkt werden. Hierf&uuml;r wurde ein Positionspapier beschlossen, welches einschneidende Ver&auml;nderungen f&uuml;r uns Physiotherapeuten mit sich bringen kann.</p>
<h2>Physiotherapie-Direktzugang kann 2016 in die Testphase gehen</h2>
<p>Das von der Arbeitsgruppe Gesundheit der Unionsfraktion Ende M&auml;rz beschlossene Papier sieht neben einem Direktzugang der Patienten zu den Therapeuten auch mehr Eigenverantwortung f&uuml;r qualifizierte Leistungsanbieter sowie auch eine Testphase ab dem Jahr 2016 vor. Die Patienten w&uuml;rden nach Ansicht des nieders&auml;chsischen Unionspolitikers und Sportphysiotherapeuten Dr. Roy K&uuml;hne von dem neuen Modell nur profitieren. Er sieht auch gute Chancen f&uuml;r eine rasche Umsetzung, denn der Koalitionspartner SPD hat bereits in weiten Teilen seine Zustimmung signalisiert.</p>
<h3>Blankorezept oder direkt zur Therapie?</h3>
<p>W&auml;hrend der Testphase k&ouml;nnten verschiedene Modelle gepr&uuml;ft werden. In den Medien wird hier der Begriff des "Blankorezept" gehandelt, in dem der Arzt seine Untersuchung durchf&uuml;hrt, die Notwenidigkeit von physikalischer Theapie feststellt, jedoch die Wahl der Therapiemittel dem Therapeuten &uuml;berl&auml;sst. Ein anderer Weg, der zur Erprobung angedacht ist sieht vor, dass sich Patienten direkt an diese Heilberufsangeh&ouml;rigen wenden k&ouml;nnen, ohne vorher einen Arzt konsultieren zu m&uuml;ssen. Immerhin ist dieses Modell in Schweden oder in den Niederlanden bereits heute &uuml;blich und bew&auml;hrt.</p>
<h2>L&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Einkommensangleichung</h2>
<p>Ebenfalls sieht das entsprechende Positionspapier der Union vor, dass Therapeuten zuk&uuml;nftig mehr Geld f&uuml;r ihre Leistungen erhalten sollen. Zwischen den tariflichen Einkommen von angestellten Therapeuten und solchen in freier Praxis herrscht derzeit noch eine signifikante Einkommenskluft von bis zu 40 Prozent. Dazu kommen dann auch noch die Einkommensunterschiede zwischen West und Ost. Beides wolle die Unionsfraktion im Bundestag nach den Angaben im Positionspapier zeitnah regeln. Weiterhin ist die Abschaffung des Schulgelds f&uuml;r angehende Therapeuten vorgesehen, damit die Ausbildungszahlen der Therapeuten als wichtige St&uuml;tze des Gesundheitswesens nicht noch weiter absinken.</p>
<h2>Wir haben EIN GEMEINSAMES Ziel</h2>
<p>Den Vorsto&szlig; der CDU/CSU kann man aus Therapeutischer Sicht nur begr&uuml;&szlig;en, werden endlich die Grundprobleme zur Sprache und ein konkreter Weg zur Besserung vorgebracht. Wie genau dieser Weg aussehen wird, kann nur die Praxis zeigen, in der sich alle Mitglieder des Gesundheitssystems bewegen m&uuml;ssen. &Auml;rzte, die bereit sein m&uuml;ssen ein St&uuml;ck Verantwortung abzugeben und Therapeuten, die diese verantwortungsbewusst tragen wollen. &Uuml;ber all dem muss das Wohl den Patienten stehen, das unter keinen Umst&auml;nden durch Kompetenzgerangel leiden darf.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">4451</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapie Verb&#xE4;nde ziehen nicht mit</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4450-Physiotherapie_Verbaende_ziehen_nicht_mit.html-r4450/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4450-Physiotherapie_Verbaende_ziehen_nicht_mit.jpg" /></p>
<p>Nach unserem letzten Newsletter wurden wir gefragt, warum jetzt 2 Demonstrationen am 21.03.2015 in Leipzig stattfinden. Die Demo des Bund vereinter Therapeuten ist bereits seit Dezember angemeldet und bekannt gegeben – und auf einmal noch eine weitere?</p>
<p>In der tat, nach etwas Recherche sind wir auf den Spitzenverband der Heilmittelverbände e.V. (SHV) gestoßen, die kurzerhand für den Samstag zusätzlich noch direkt auf dem Messegelände eine Veranstaltung angesetzt haben. Da Physiowissen keinem Verband angehört, sind wir natürlich auch nicht informiert worden.</p>
<h2>WAS SOLL DAS?</h2>
<p>Wir Heilmittelerbringer, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden haben längst gemerkt, dass es <strong>nur gemeinsam</strong> voran gehen kann, <strong>unsere Verbände offensichtlich leider nicht</strong>. Sollten wir nicht maximale Unterstützung durch unsere mitgliedsbeitragsfinanzierten Vertreter erwarten können? Scheinbar nicht.</p>
<h2>Warum eine zweite Demo?</h2>
<p>Fakt ist, dass der BvT seine Demonstration am 16. Dezember 2014 auf seiner Webseite öffentlich bekannt gegeben hat; der SHV erst am 06. Februar 2015. Auf Nachfrage beim Bund vereinter Therapeuten auf der Therapie Messe in Leipzig, haben nahezu alle Verbände ihre Mitglieder informiert und unterstützen den Demo-Aufruf ausdrücklich. Unangehenehme Ausnahme sind die im SHV organisierten Verbände: <strong>IFK, DVE, Physio-Deutschland (ZVK) und VPT, von denen weder eine Rückmeldung noch eine Unterstützung</strong> zu vernehmen war. Stattdessen wurde hier lieber ein eigenes Süppchen gekocht.</p>
<p>Wir werden in der kommenden Woche versuchen hierzu eine Stellungnahme des SHV zu bekommen.</p>
<h3>Demo in der Glashalle auf der Messe in Leipzig?</h3>
<p>Einen besonders faden Beigeschmack hinterlässt der gewählte Ort für die "<em>interne Demo</em>" des SHV. Warum intern? Nun, zum einen muss man im Besitz eines Besucherausweises (Online-Tageskarte €13 – vor Ort €18.-) sein, um die Glashalle der Messe (Verbindungsgebäude zwischen den Messehallen) betreten zu können. Verbandsmitglieder haben hierfür offenbar über die Geschäftsstellen Freikarten erhalten.</p>
<h3>Protest außerhalb der Öffentlichkeit</h3>
<p>Kommt da nicht unweigerlich die Sinn-Frage auf? <strong>Sollte eine Demo nicht in der Öffentlichkeit stattfinden</strong>, sodass die Allgemeinheit um die Sorgen und Probleme des Berufsstands erfährt? Wir Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten kennen die Problematik gut genug, was fehlt ist die Patienten und Mitmenschen aufzuklären. In der Glashalle warten sie sicher nicht.</p>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="" width="600" height="388" data-src="/uploads/oldthema/therapie-leipzig.jpg"></p>
<p>Schaut man auf den Geländeplan der Messe wird ein <strong>weiterer Irrsinn</strong> offensichtlich: Die Messe findet maßgeblich in Halle1 sowie den Konferenz- und Kongressräumen statt. Die Halle dient nur als Zugang und Verbindung zum Congress Center. Bei unserem Besuch heute morgen war die Glashalle nahezu komplett verwaist, einzig ein paar Besucher, die hektisch zur Halle 1 drängten und 2 Imbissstände im oberen Zugang waren zu sehen. <strong>Woher soll so selbst unter den Messebesuchern Aufmerksamkeit aufkommen? Ich fürchte, das wissen die Verbände selbst nicht. </strong></p>
<p>Für das mitgliedsbeiträgefinanzierte Verbandsgewissen wird es reichen um sich am Ende des Tages zurück zu lehnen, in der Gewissheit überhaupt irgend etwas versucht zu haben.</p>
<p> </p><div class="copyright">Copyright: Titelbild: (c) 76440828 - fotomek - Fotolia.com | Geländeplan: Messe Leipzig GmbH</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4450</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Demoaufruf - "sonst habt ihr keine Wahl" </title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4448-Demoaufruf___%5Csonst_habt_ihr_keine_Wahl%5C_.html-r4448/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4448-Demoaufruf_sonst_habt_ihr_keine_Wahl.jpg" /></p>
<p>Noch einmal Physiotherapie-Schüler/in sein! Allein der Gedanke wird vielen von uns eher aufgestellte Nackenhaare als einen dringlichlichen Wunsch auslösen. Die Situation der Physiotherapeuten ist leider hinlänglich bekannt. </p>
<p>"<strong>KEINE WAHL</strong>" - die <strong><a href="thema-artikel4442-Physiotherapeuten_gehen_auf_die_Strasse.html">Physiotherapie Demo in Leipzig am 21.03.2015</a></strong> soll darauf aufmerksam machen. Bitte seid dabei, nur so können wir etwas bewirken! <strong>Allein schon dem Nachwuchs sind wir es schuldig, dabei zu sein.</strong></p>
<p>Sehr spannend fanden wir die Gedanken, die sich die Schüler der Bildungsakademie Dresden / Schulteil Leipzig über unseren Beruf gemacht haben. Der "kleine" Schüler sitzt an seinem Tisch und grübelt über die Zukunft, welche Wünsche und Träume man hat und mit welchen Gedanken man sich über Perspektiven, Lohn und Vergütung und mögliche Freizeit beschäftigen muss:</p>
<p><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="600" height="340" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/j8uh3dVoGz4"></iframe></p><div class="copyright">Copyright: Bildungsakademie Dresden - Klasse E35</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4448</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Einrenken als Gesch&#xE4;ftsmodell</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4447-Einrenken_als_Geschaeftsmodell.html-r4447/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4447-Einrenken_als_Geschaeftsmodell.jpg" /></p>
<p>Vor einigen Tagen haben wir das <a href="thema-artikel4444-Lehrbuch_Chiropraktik_.html">Lehrbuch Chiropraktik</a> ausführlich betrachtet, woraufhin es Rückmeldungen bei uns gab, dass Einrenken keine Option moderner Physiotherapie sein sollte, gibt es doch weit sanftere Methoden zum lösen von Blockierungen. </p>
<h2>Was ist eine Blockierung?</h2>
<p>Spannend an dieser Stelle ist, dass keiner genau weiß, was eine Blockierung überhaupt ist. Den einzigen gemeinsamen Nenner, auf den man sich in allen Lehrbüchern einigen kann ist die Definition einer "<em><strong>Gelenk-Funktionsstörung</strong></em>". Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Auch Fakt ist die Tatsache, dass sich der Körper ans einrenken gewöhnen kann. Vielmehr wurde beobachtet, dass das "<em>knacken</em>" und das darauf folgende Erleichterungsgefühl wie eine Belohnung auf den Körper wirkt und dieses Gefühl will man fortan gern immer öfter. </p>
<h2>Chiropraktik als Geschäftsmodell</h2>
<p>Beim Streifzug durchs Internet sind wir auf Dr. Lee gestoßen, der seine Dienste der Chirotherapie in Hollywood anbietet. Was sein Werbevideo bei uns auslöst, kann man gar nicht in Worte fassen. Seht selbst:</p>
<h3>Video</h3>
<p><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="https://www.youtube.com/embed/BJQfT9C5Adc"></iframe></p><div class="copyright">Copyright: Youtube</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4447</guid><pubDate>Thu, 12 Feb 2015 18:28:08 +0000</pubDate></item><item><title>Heilmittel gegen Krebs - einfach und genial?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4446-Simples_Heilmittel_gegen_Krebs.html-r4446/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4446-Simples_Heilmittel_gegen_Krebs.jpg" /></p>
<p>In der Krebsforschung machen Wissenschaftler immer wieder neue Entdeckungen, die beim Verstehen und Bek&auml;mpfen der Krankheit helfen sollen. Die neuste Entdeckung aus Gro&szlig;britannien klingt einfach, soll aber sehr vielversprechend sein.</p>
<h2>Was hat die neue Krebsforschung angesto&szlig;en?</h2>
<p>Professor Michael P. Lisanti und seine Gattin &ndash; beide Teil der Breakthrough Breast Cancer Research Unit &ndash; fragten ihre 8-j&auml;hrige Tochter Camilla, wie sie Krebs behandeln wollen w&uuml;rde. <strong>Die Antwort des M&auml;dchens war ziemlich einfach</strong>: sie w&uuml;rde Antibiotika verschreiben, da f&uuml;r sie Krebs nichts anderes als eine hartn&auml;ckige Krankheit ist.</p>
<p>Der Gedanke war f&uuml;r Professor Lisanti so simpel und zun&auml;chst unwahrscheinlich, dass er die Idee seiner Tochter zum Anlass nahm, um eine ganz neue Forschungsreihe zu starten. Dabei wurden verschiedene Gewebeproben mit acht unterschiedlichen Krebstumoren jeweils f&uuml;nf g&auml;ngigen Antibiotika ausgesetzt. Das Ergebnis war verbl&uuml;ffend: vier der f&uuml;nf Antibiotika bewirkten einen <strong>R&uuml;ckgang der Tumorbildung und das Absterben der Krebszellen</strong>.</p>
<h2>Wie soll Anbitiotika gegen Krebs helfen?</h2>
<p>Professor Lisanti fand heraus, dass die <strong>Antibiotika die Mitochondrien in den Krebszellen angriffen</strong> und zerst&ouml;rten. Dadurch konnten die Mitochondrien, die als &bdquo;Kraftwerke der Zellen&ldquo; gelten, ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Die Zellen starben ab und der Tumor ging dadurch ein, ohne dass gesundes Gewebe bei der Behandlung besch&auml;digt wurde.</p>
<p>Die Erkl&auml;rung f&uuml;r diese erstaunliche Wirkung w&uuml;rde nach Meinung des Professors in der Herkunft der Mitochondrien liegen. Die Wissenschaft nimmt an, dass diese von Bakterien stammen, welche sich vor Millionen von Jahren mit Zellen anderer Lebewesen verbanden und durch die Zellteilung verbreiteten. Dabei h&auml;tten die Mitochondrien ihre Eigenschaften als Bakterium aber anscheinend behalten. Das ist nach Professor Lisantis Auffassung die Erkl&auml;rung daf&uuml;r, dass die Antibiotika die Mitochondrien angreifen und zerst&ouml;ren konnten, obwohl diese eigentlich zu menschlichen Zellen geh&ouml;rten.</p>
<h2>Neue Forschung in Aussicht</h2>
<p>Nach den ersten, vielversprechenden Testreihen mit Krebszellen und Antibiotika will Professor Lisanti mit seiner Forschungsgruppe den n&auml;chsten Schritt gehen und die Tests mit menschlichen Probanden weiterf&uuml;hren. Die Hoffnung liegt darin, die Ergebnisse aus den kleinen Testreihen wiederholen zu k&ouml;nnen. Langfristig gesehen w&uuml;rde eine funktionierende Therapie mit Antibiotika fast nur Vorteile f&uuml;r Patienten mit sich bringen. <strong>Zum einen w&auml;re die Behandlung wesentlich vertr&auml;glicher</strong> als die bisherige Chemo-Therapie, bei der die kranken Krebszellen durch eine Mischung aus aggressiven Chemikalien und Bestrahlung zerst&ouml;rt werden sollen. Zum anderen w&auml;re eine <strong>Behandlung mit Antibiotika wesentlich g&uuml;nstiger</strong>, da die notwendigen Mittel in nahezu jeder Apotheke erh&auml;ltlich sind.</p>
<p>Ob und wann es weitere Forschungen zu den Wirkungen von Antibiotika auf Krebszellen geben wird, ist aber noch unklar. Erst m&uuml;ssen die Ergebnisse von Professor Lisanti gefestigt werden, um eine Grundlage f&uuml;r weitere Forschungen bilden zu k&ouml;nnen.</p><div class="copyright">Copyright: #76682226 - Researcher at work© Minerva Studio - fotolia</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4446</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Mehr Profit durch Privatversicherte: Studie legt Zahlen vor</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4445-Mehr_Profit_durch_Privatversicherte__Studie_legt_Zahlen_vor.html-r4445/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4445-Mehr_Profit_durch_Privatversicherte__Studie_legt_Zahlen_vor.jpg" /></p>
<p>Heilmittelerbringer erwirtschaften mit der Behandlung privat Versicherter einen rechnerischen <strong>Mehrumsatz von 13.300 Euro pro Jahr</strong>. Das ergab die aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherer (WIP) aus K&ouml;ln. Die Berechnung des Umsatzes bezieht sich auf die theoretische Zahl von insgesamt 70.360 Heilmittelerbringer in Deutschland. Davon sollen &uuml;ber 45.000 als Physiotherapeuten t&auml;tig sein.</p>
<h2>10% der Deutschen sind privat versichert</h2>
<p>Die Daten der Erhebung stammen aus dem Jahr 2013. Laut Studienleiterin Verena Finkenst&auml;dt gab die GKV in jenem Jahr rund 5,6 Milliarden Euro f&uuml;r Heilmittel aus. Dem gegen&uuml;ber stehen die Ausgaben der Privaten Krankenversicherer (PKV) in H&ouml;he von knapp 1,6 Milliarden Euro. Etwa zehn Prozent der Deutschen sind privat versichert.</p>
<p>Im Fokus der Studie stand der rechnerische <strong>Vergleich von PKV und GKV in puncto Heilmittelausgaben</strong>. Der kalkulierte Mehrumsatz stellt die j&auml;hrlichen Gesamtausgaben der Privaten Versicherer einer fiktiven Summe gegen&uuml;ber: Jene ist der Betrag, die die PKV f&uuml;r Heilmittel ausg&auml;be, wenn sie mit dem Budget der gesetzlichen Krankenkassen agierte.</p>
<h2>Private kassen geben 60% mehr f&uuml;r Physiotherapie aus</h2>
<p>Autorin Finkenst&auml;dt beziffert die Heilmittelauslagen der PKV im Jahr 2013 auf 1.554 Millionen Euro. Der hypothetische Betrag, der nach GKV-Richtlinien entstanden w&auml;re, bel&auml;uft sich auf 618 Millionen Euro. Daraus ergibt sich f&uuml;r die Heilmittelerbringer ein rechnerischer Mehrumsatz in H&ouml;he von 936 Millionen Euro. Sind die Zahlen korrekt, gaben die Privaten Versicherer mehr als doppelt so viel f&uuml;r Heilmittel aus wie die gesetzlichen Kassen.</p>
<p>Aus dem Studienergebnis das durchschnittliche Umsatzplus f&uuml;r Physiotherapie-Praxen abzuleiten, ist nur eingeschr&auml;nkt m&ouml;glich. Es mangele an offiziellen Daten &uuml;ber die Gesamtanzahl der Heilmittelerbringer in Deutschland, so Finkenst&auml;dt. <strong>Die Autorin verweist auf die Erhebungen des Statistischen Bundesamts; jenes erfasst nur die Gesamtanzahl der zugelassenen Physiotherapeuten und schlie&szlig;t auch Therapeuten mit ein, die im station&auml;ren Sektor t&auml;tig sind</strong>.</p>
<h2>GKV K&uuml;rzungen vergr&ouml;&szlig;ern den Spalt</h2>
<p>Die verl&auml;sslichsten Zahlen liefern Statistiken, die auf das sogenannte Institutionskennzeichen (IK) Bezug nehmen. Ein IK erh&auml;lt jeder Heilmittelerbringer f&uuml;r die Abrechnung mit der jeweiligen Krankenkasse. Die Studie beziffert daraus folgend die Anzahl der <strong>ambulant t&auml;tigen Physiotherapeuten im Jahr 2013 auf 45.190</strong>. Die Zahl der zugelassenen Heilmittelerbringer in Deutschland wird mit 70.360 angegeben. Der Vergleich schlie&szlig;t mit der Nennung des Umsatzplus von 13.300 Euro, den Heilmittel-Praxen durch die Behandlung privat Versicherter rein rechnerisch erwirtschaften. Dieses Ergebnis stellt den Effekt der Etatk&uuml;rzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) deutlich heraus.</p>
<p>Die Daten &uuml;ber die Ausgaben der gesetzlichen Kassen entstammen der amtlichen Statistik des <a href="http://www.bmg.bund.de/">Bundesgesundheitsministeriums</a>. Diese umfasst die finalen Rechnungsergebnisse der GKV. Die H&ouml;he der PKV-Auslagen bezieht die Studie aus den Ver&ouml;ffentlichungen des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V. Die zitierten Ausgabenwerte f&uuml;r gesetzliche Kassen und private Krankenversicherer schlie&szlig;en Zuzahlungen beziehungsweise Selbstbehalte mit ein.</p><div class="copyright">Copyright: #60995846 Medizin - Rezept - Privat © PhotoSG - Fotolia</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4445</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>SPIEGEL: Existenzgef&#xE4;hrdende Verg&#xFC;tung von Physiotherapeuten/innen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4443-SPIEGEL__Existenzgefaehrdende_Verguetung_von_Physiotherapeuten_innen.html-r4443/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4443-SPIEGEL__Existenzgefaehrdende_Verguetung_von_Physiotherapeuten_innen.jpg" /></p>
<p>Unter der leicht irritierenden &Uuml;berschrift "<strong>M&auml;use und L&ouml;wen</strong>" (M&auml;use - klar, aber welches sind hier die L&ouml;wen?) berichtete der Spiegel in seiner Ausgabe 3/2015 &uuml;ber die miserable bis existenzgef&auml;hrdende Verg&uuml;tung von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten.</p>
<p>Simone Edlinger, seit 26 Jahren selbstst&auml;ndige Physiotherapeutin, hatte der Reporterin Michaela Schie&szlig;l <strong>Einblicke in den Arbeitsalltag in ihrem Traumberuf</strong> verschafft. Bei 15 bis 16 &euro; Verg&uuml;tung f&uuml;r eine 25-min&uuml;tige Behandlung musste Edlinger zum Schluss zehn Stunden pro Tag in der Praxis verbringen, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Darunter litt ihre eigene Gesundheit. Als letzte Konsequenz gab sie ihre Kassenzulassung zur&uuml;ck und behandelt jetzt nur noch Selbstzahler und Privatpatienten.</p>
<h2>10h pro Tag in der Praxis</h2>
<p>Gut 30 &euro; pro Stunden m&ouml;gen manchem uninformiertem Arbeitnehmer zun&auml;chst angemessen erscheinen. Ber&uuml;cksichtigt man dazu aber nicht direkt honorierte T&auml;tigkeiten, wie die Praxisorganisation, den gestiegenen<strong> b&uuml;rokratischen Aufwand</strong> bei der <strong>Dokumentation</strong> der Behandlung und die von den Kassen eingeforderte <strong>&Uuml;berpr&uuml;fung der Arztrezepte</strong>, ergibt sich ein anderes Bild. Dazu kommen Abrechnungen und andere T&auml;tigkeiten in der <strong>Buchhaltung</strong> und die Steuererkl&auml;rung, die entweder selbst erledigt oder teuer in Auftrag gegeben werden m&uuml;ssen. Nicht zuletzt sind die Aufwendungen f&uuml;r <strong>Weiterbildung, Miete, Ausstattung der Praxi</strong>s, Versicherungen und Altersr&uuml;ckstellungen erhebliche Kostenfaktoren, die bei allen Selbstst&auml;ndigen in der Gesundheitsbranche einkommensmindernd zu Buche schlagen.</p>
<h3>Weiterbildung und&nbsp;Nebenkosten fressen&nbsp;den Gewinn auf</h3>
<p>Die <strong>anspruchsvolle, selbst finanzierte dreij&auml;hrige <a title="Physiotherapie Ausbildung" href="thema-berufsbild-physiotherapeut.html">Ausbildung zum Physiotherapeuten</a></strong>&nbsp;wird damit oft nur mit einem Einkommen honoriert, das in den vergangenen zehn Jahren inflationsbereinigt gesunken ist, f&uuml;r Selbstst&auml;ndige aufgrund der gestiegenen Nebenkosten noch st&auml;rker als f&uuml;r Angestellte. Das wird sich m&ouml;glicherweise in naher Zukunft in einem Versorgungsmangel der &auml;lter werdenden Bev&ouml;lkerung niederschlagen. Physiotherapeut Wim Jansen, der seit 29 Jahren seine Praxis f&uuml;hrt, berichtet in einem Video-Interview (<a href="http://video2.spiegel.de/flash/28/17/1547182_1024x576_H264_HQ.mp4" target="_blank">Spiegel.de Video</a>), er k&ouml;nne seine Mitarbeiter nicht angemessen entlohnen. Das f&uuml;hre dazu, dass er, obwohl er Arbeit f&uuml;r zwei bis drei zus&auml;tzliche Therapeuten h&auml;tte, einfach keine weiteren qualifizierten Mitarbeiter finde.</p>
<h2>Beruf des Physiotherapeuten muss attraktiver werden</h2>
<p>Vor diesem Hintergrund, auch nach Zahlen des Bundesinstituts f&uuml;r Berufsbildung (BIBB) vom Juni 2014 scheinen die Nachwuchszahlen zur&uuml;ckzugehen, fordert der Deutsche Verband f&uuml;r Physiotherapie (ZVK), den Beruf attraktiver zu gestalten und die Verg&uuml;tungen deutlich anzuheben. Mithilfe der <strong>Kampagne &bdquo;38,7 % mehr wert.&ldquo;</strong> soll die bisherige ungerechte Praxis &ouml;ffentlich kommuniziert und eine angemessene Bezahlung f&uuml;r die wichtigen Leistungen der Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten durchgesetzt werden. Auch die Landesgruppen des VPT (Verband physikalische Therapie) und der VDB-Physiotherapieverband weisen in der &Ouml;ffentlichkeit schon l&auml;nger auf die dr&auml;ngenden Probleme hin. Der VD fordert einen Satz von mindestens <strong>einem Euro pro Therapieminute</strong>, damit nach der Zahlung aller Nebenkosten ein angemessenes Gehalt f&uuml;r die Therapeuten &uuml;brig bleibt. Das Einstiegsgehalt nach der teuren selbst finanzierten Ausbildung liegt f&uuml;r junge Physiotherapeuten in einigen L&auml;ndern derzeit nur geringf&uuml;gig &uuml;ber dem gesetzlichen Mindestlohn (<a href="http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Physiotherapeut-Physiotherapeutin" target="_blank" rel="nofollow">http://www.gehaltsvergleich.com/gehalt/Physiotherapeut-Physiotherapeutin</a>).</p>
<p>Der neu gegr&uuml;ndete &bdquo;Bund vereinter Therapeuten e.V.&ldquo; bl&auml;st zum Angriff. In einem Aufruf zur <a href="thema-artikel4442-Physiotherapeuten_gehen_auf_die_Strasse.html">Demo und Kundgebung in Leipzig am Samstag, 21. M&auml;rz 2015</a>, dem sich bereits mehrere andere Verb&auml;nde angeschlossen haben, fordert er die Politik dazu auf, die Zukunft f&uuml;r &bdquo;Heilmittelerbringer und Patienten&ldquo; zu sichern.</p><div class="copyright">Copyright: © Kzenon - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4443</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Frohe Weihnachten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4327-Frohe_Weihnachten.html-r4327/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4327-Frohe_Weihnachten.jpg" /></p>
<p>das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu. Deshalb m&ouml;chte ich heute die Chance ergreifen und mich herzlich bei Ihnen f&uuml;r das Vertrauen bedanken, das ihr in den vergangenen Monaten&nbsp;in uns gesetzt haben! Wir hoffen, dass wir alle Erwartungen, W&uuml;nsche und Anliegen so erf&uuml;llen konnten, wie Sie dies selbst f&uuml;r Ihre Patienten erm&ouml;glichen.</p>
<p>Wir&nbsp;w&uuml;nschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches neues Jahr!</p>
<p>Frohe Weihnachten,<br />Stephan Schmied</p><div class="copyright">Copyright: © Roman Sigaev - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4327</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Gemeinsam handeln - gemeinsam aktiv!  - Frage deinen Abgeordneten zum Stand der Physiotherapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4437-Gemeinsam_handeln___gemeinsam_aktiv_.html-r4437/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4437-Gemeinsam_handeln___gemeinsam_aktiv_.jpg" /></p>
<p>Der Bund Vereinter Therapeuten hat die Aktion: <strong>“Gemeinsam handeln – gemeinsam aktiv!”</strong> ins Leben gerufen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen, denen die Heilmittelerbringer ausgesetzt sind. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die <strong>Ausbildung</strong> zum Physiotherapeuten, aber auch zum Ergotherapeuten, Logopäden, Masseur oder Podologen aufwendig <strong>selbst finanziert</strong> werden muss, und im Vergleich zu anderen Berufsgruppen die Löhne ein sinkendes Niveau aufweisen.</p>
<p>Diese Situation gefährde die flächendeckende Versorgung von Patienten mit Therapien: Die <strong>Wartezeiten seien teilweise unerträglich</strong> lang, es bestehe kaum noch Möglichkeiten für Hausbesuche, und erstmals sei der Nachwuchs in den entsprechenden Fachberufen durch <strong>sinkende Ausbildungszahlen</strong> rückläufig. Zudem werde in den Medien ein verzerrtes Bild der Berufsstände dargestellt, welches das Vertrauen der Patienten unterminiere. (mit Verweis auf die Sendung von Report München am 2.12.2014). Die Initiatoren der Aktion machen deutlich, dass sich an den beschriebenen Missständen dringend etwas ändern müsse. Darum haben sie eine Briefaktion ins Leben gerufen und fordern alle Kollegen und auch Patienten dazu auf, ihren Bundestagabgeordneten ihre missliche Lage ausführlich und persönlich darzulegen, um Änderungen anstoßen zu können. Das Motto diese Aktion lautet: <strong>Nur gemeinsam können wir etwas erreichen!</strong></p>
<h2>Was sind die Forderungen des Bundes Vereinigter Therapeuten?</h2>
<p>Durch den demografischen Wandel seien wir alle Veränderungen ausgesetzt, die sich besonders im Gesundheitsbereich negativ auswirken. Einem <strong>steigenden Therapiebedarf</strong> stünden <strong>zu wenige, schlecht entlohnte Heilmittelerbringer</strong> gegenüber. Diese Schieflage können die Therapeuten nicht mehr länger ausgleichen und äußern in Anbetracht der kommenden Entwicklungen starke Besorgnis. Die flächendeckende Versorgung der Patienten mit den nötigen Therapien müsse gewährleistet sein, um deren Gesundheit und Wohlbefinden erhalten zu können.</p>
<p>Dazu zählt auch, dass die Heilmittelerbringer in den Bereichen Ergotherapie, Logopädie, Massage, Physiotherapie und Podologie für ihre verantwortungsvollen Aufgaben <strong>fair entlohnt</strong> werden. Durch die <strong>Bindung an die Grundlohnrate</strong> sind jedoch 200.000 Heilmittelerbringer in Deutschland von einer Senkung der Reallöhne betroffen - ein Umstand, den der Bund nicht länger hinnehmen möchte.</p>
<h2>Wie sollen diese Forderungen durchgesetzt werden?</h2>
<p>In einer groß angelegten <strong>Briefaktion sollen die jeweilig zuständigen Bundestagsabgeordneten</strong> aufgefordert werden, die Rahmenbedingungen für die Berufsstände der Heilmittelerbringer zu verbessern. Der Bund beruft sich hierbei auf den Koalitionsvertrag der Bundesregierung, in dem es unter Punkt 2.4 heißt: "<em>Der</em><br><em>Einsatz von qualifizierten nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen, die delegierte ärztliche Leistungen erbringen, soll flächendeckend ermöglicht und leistungsgerecht vergütet werden."</em> Diesen Worten haben Taten zu folgen.</p>
<h3>Links</h3>
<p><strong><a title="Physiotherapie Aktion " href="http://gemeinsam-handeln-gemeinsam-aktiv.de/dowloadbereich/" target="_blank" rel="nofollow">Download: Musterbrief an die Bundestagsabgeordnete</a></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/">Bundestagsabgeordnete/n Ihres Wahlkreises suchen</a></strong></p>
<p> </p>
<p><strong>Jeder Betroffene ist aufgefordert, einen Brief zu schreiben, der persönlich formuliert sein soll um die Bundestagsabgeordneten aufzurütteln.</strong> Die Probleme der Patienten und die eigene missliche Lage sollen geschildert werden um zu verdeutlichen, dass diese Situation geändert werden muss.</p>
<p>Auf der extra eingerichteten Aktionsseite findet jeder entsprechende Vordrucke und Formulierungshilfen. Eine individuelle Formulierung sei jedoch ausschlaggebend, um abwiegelnde Standard-Antworten auf Standard-Briefe von vornherein auszuschließen.<br>Auch Patienten sollen aufgefordert werden, sich zu äußern und sich an der Aktion zu beteiligen. Erst wenn das breite Interesse der Öffentlichkeit geweckt sei, könne sich etwas ändern. <strong>“Gemeinsam handeln – gemeinsam aktiv!”</strong></p>
<h3><strong>Update 11.12.2014</strong></h3>
<p><strong><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="Physiotherapie Aktion" width="600" height="339" data-src="/uploads/oldthema/gemeinsam-handeln-physiotherapie.jpg"></strong></p>
<p>Glücklicherweise gehört unsere Geschäftsadresse zu 2 verschiedenen Wahlkreisen, sodass wir insgesamt 5 Bundestagsabgeordnete in unserem Wahlkreis erreichen können. Wir sind gespannt, da es sich hier um Abgeordnete verschiedener Fraktionen, namentlich der SPD, CDU/CSU und der Bündnis90/Die Grünen handelt. </p>
<p> </p>]]></description><guid isPermaLink="false">4437</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Patientenbeispiele - Folgen moderner Technik</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4435-Patientenbeispiele___Folgen_moderner_Technik.html-r4435/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4435-Patientenbeispiele___Folgen_moderner_Technik.jpg" /></p>
<p>Smartphones, E-Reader und Laptops sollten unser Leben erleichtern und f&uuml;r Freude sorgen. Immer h&auml;ufiger verursachen die Ger&auml;te jedoch k&ouml;rperliche Beschwerden, die zu erheblichen Schmerzen f&uuml;hren k&ouml;nnen.</p>
<p>Insbesondere die Ger&auml;te mit einem Touchscreen sorgen bei &uuml;berm&auml;&szlig;igem Gebrauch f&uuml;r Belastungen der H&auml;nde, des Halses und des R&uuml;ckens. Der Grund daf&uuml;r ist die gebeugte K&ouml;rperhaltung der Nutzer. Diese ung&uuml;nstige Haltung wird verst&auml;rkt beim Versenden von SMS oder beim Spielen eingenommen. Vor allem die Kinder und die Jugendlichen sind immer &ouml;fter von den gesundheitlichen Problemen betroffen. Wir haben &Auml;rzte aus Berlinnach Patientenbeispielen gefragt, deren Symptome sich in den letzten Jahren h&auml;ufen:</p>
<h2>Sehnenscheidenentz&uuml;ndung &ndash; Laurin (16)</h2>
<p><strong>Symptome</strong>: Daumenschmerzen</p>
<p>Laurin, die als Sch&uuml;lerin gerade ihre Abschlusspr&uuml;fung ablegte, sp&uuml;rte pl&ouml;tzlich einen stechenden Schmerz in dem Daumen. Der Schmerz war so stark, dass sie ihren Stift nicht mehr lange genug halten konnte, um die Pr&uuml;fung beenden zu k&ouml;nnen. Ein Arzt diagnostizierte bei ihr eine Entz&uuml;ndung der Sehnen im Daumen. Die Entz&uuml;ndung breitete sich bereits auf das Handgelenk aus. Der Grund f&uuml;r die Erkrankung war die &uuml;berm&auml;&szlig;ige Nutzung des Mobiltelefons zum Versenden von SMS und zum Surfen. Durchschnittlich verbrachte Laurin 3 bis 4 Stunden an dem mobilen Ger&auml;t. Zur Behandlung verordnete der Arzt entz&uuml;ndungshemmende Medikamente, kalte Kompressen und einen vollst&auml;ndigen Verzicht auf das Surfen am Mobiltelefon.</p>
<h2>Epilepsie &ndash; Mike (12)</h2>
<p><strong>Symptome</strong>: Kopfschmerzen, R&uuml;ckenschmerzen, Agressivit&auml;t</p>
<p>Der 12-j&auml;hrige Mike war ein aktives und vom Sport begeistertes Kind. Er spielte Fu&szlig;ball, Basketball und trainierte am Schie&szlig;stand. Er hat immer wieder gewonnen. Leider spielten sich all diese sportlichen Aktivit&auml;ten nur in der virtuellen Welt ab. Er spielte stundenlang an seinem 7-Zoll-Tablet und hatte keine Freunde in der Realit&auml;t. Mit der Zeit wurde er aggressiv und gereizt. Seine schulische Leistung verschlechterte sich. Er klagte zunehmend &uuml;ber Kopf- und R&uuml;ckenschmerzen.</p>
<p align="">Ein Arzt stellte bei Mike Epilepsie fest. Der Grund f&uuml;r das neurologische Problem ist die &uuml;berm&auml;&szlig;ige Nutzung des Tabletts. Das stundenlange Spielen fordert extreme Konzentration und &uuml;berlastet auf Dauer das Gehirn. Die starre K&ouml;rperhaltung f&uuml;hrt au&szlig;erdem zu Muskelschmerzen im Nacken- und R&uuml;ckenbereich. Der Arzt untersagte dem Kind daraufhin die weitere Nutzung des Tabletts.</p>
<h2>Nackensteife &ndash; Paul (17)</h2>
<p><strong>Symptome</strong>: Hypertonus Halsmuskulatur, Nackensteife</p>
<p>Paul besuchte die 11. Klasse einer Privatschule. Sein einziger Laster waren B&uuml;cher, die er an seinem E-Book-Reader gelesen hatte. Damit verbrachte er seine gesamte Freizeit. Zum Lesen legte er seinen Kopf auf einen Kissenstapel oder platzierte ein gro&szlig;es Kissen auf seinem Scho&szlig;, um seine Ellbogen darauf abzust&uuml;tzen. Beide Positionen beanspruchen den Hals und die Wirbels&auml;ule extrem stark, was schlie&szlig;lich zu einer Verkrampfung der Halsmuskeln f&uuml;hrte. Nach einer Weile konnte Paul seinen Hals nicht mehr bewegen. Der behandelnde Arzt riet dringend dazu, gr&ouml;&szlig;ere Vorsicht bei den Lese- und Schlafhaltungen walten zu lassen. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sind die Haltungssch&auml;den sehr gef&auml;hrlich, da der Knochenbau noch im Wachstum ist. In besonders schweren F&auml;llen kann es dazu kommen, dass nicht einmal mehr eine Physiotherapie eine Linderung der Beschwerden verschaffen kann. Bleibende Haltungssch&auml;den und chronische Schmerzen sind dann die Folge.</p>
<h2>Nacken- und Kopfschmerzen &ndash; Julia (15)</h2>
<p>Die 15-j&auml;hrige Julia konnte sich ein Leben ohne ihr Smartphone nicht mehr vorstellen. Sie bekam das Ger&auml;t, als sie noch klein war. Sie spielte mit verschiedenen Social-Media-Plattformen und wurde schlie&szlig;lich SMS-s&uuml;chtig. Eines Tages traten bei ihr starke Kopfschmerzen auf, die von Ohr-und Nackenschmerzen begleitet wurden. Zuerst konnten die &Auml;rzte keine Ursachen f&uuml;r die Beschwerden finden. Erst als die Lebensgewohnheiten der Jugendlichen zur Sprache kamen, wurde klar, dass ihr Smartphone die Ursache war. Die gebeugte K&ouml;rperhaltung bei der Nutzung des Smartphones sorgt f&uuml;r einen starken Druck auf den Hals und die Wirbels&auml;ule. Die Verspannung der Muskeln ist dann die Folge.</p>
<h3>Physiotherapie-Fazit</h3>
<p><strong>Die physiotherapeutische Behnandlung basiert auf einem gr&uuml;ndlichen <a href="doc-bereich45-1-Befundung.html">Befund</a>, jedoch nehmen viele Therapeuten die Befundformulare nur all zu w&ouml;rtlich, arbeiten Punkt f&uuml;r Punkt ab. Hier steckt einer der h&auml;ufigsten Fehler unseres Berufes: die Gewohnheiten der Patient sind h&auml;ufig die ma&szlig;geblichsten Quellen f&uuml;r Beschwerden. Fragt bei Nackenschmerzen mal nach der Dauer der Handynutzung oder ob der Patient allabendlich auf dem Sofa einschl&auml;ft. Unser Vorteil ist der direkte Kontakt zum Patienten und das Ziel muss immer eine Vertrauensbasis sein, in dem auch der Alltag des Patienten den Weg in die Bahndlung findet.&nbsp;</strong></p><div class="copyright">Copyright: © jackfrog - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4435</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>BvT Demo in Frankfurt - R&#xFC;ckblick</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4434-BvT_Demo_in_Frankfurt___Rueckblick.html-r4434/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4434-BvT_Demo_in_Frankfurt___Rueckblick.jpg" /></p>
<p>Am 11.10.2014 fand in Frankfurt am Main eine Kundgebung des Bundes vereinter Therapeuten f&uuml;r &Auml;rzte, Heilmittelerbringer sowie Patienten statt. Ab 10 Uhr trafen sich Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logop&auml;den, Studenten und Sch&uuml;ler, &Auml;rzte und Patienten zusammen auf dem R&ouml;mer, um gemeinsam zu demonstrieren. Insgesamt waren 350 aktive Demonstranten an der Veranstaltung beteiligt.</p>
<h2>Ziele der Demonstration</h2>
<p>Die zentralen Ziele bzw. Kernthemen des Bund vereinter Therapeuten sowie der Bewegung selbst waren zum einen eine <strong>angemessene Verg&uuml;tung aller Therapeuten</strong> bundesweit, der <strong>Unterlass von Strafzahlungen</strong> f&uuml;r alle &Auml;rzte sowie die <strong>Aufhebung der b&uuml;rokratischen Verkomplizierungen</strong> des deutschen Rezeptformats. Die Demonstranten forderten jedoch auch die <strong>&Auml;rztebudgets f&uuml;r Heilmittel abzuschaffen</strong>. Auch der Fachkr&auml;ftemangel stellte ein Kernproblem der Demonstration dar.</p>
<h3>Der Demonstrationszug</h3>
<p>Die 350 versammelten Demonstranten zogen vom R&ouml;mer &uuml;ber den R&ouml;merberg an der Paulskirche vorbei. Von hier ging der Zug &uuml;ber die Hauptwache bis hin zum Ro&szlig;markt, auf dem von 11 Uhr bis 12:30 Uhr eine Kundgebung stattfand. Die Demonstranten fielen vor allem durch Pfeifen, Ratschen und Schlachtrufe wie &bdquo;<em><strong>Auf geht&rsquo;s Therapeuten, lasst Euch nicht ausbeuten!</strong></em>&ldquo; oder &bdquo;<em><strong>Volksgesundheit schafft ihr nie, ohne unsre Therapie!</strong></em>&ldquo; auf. Auch mitgebrachte Banner wurden auf dem gesamten Zug in die H&ouml;he gehalten und sorgten f&uuml;r viel Aufmerksamkeit.</p>
<h2>Die Kundgebung der Demonstration</h2>
<p>Auf der Kundgebung, die nach dem Demonstrationszug stattfand, wurden s&auml;mtliche Kernthemen des BvT behandelt. Einige wichtige Menschen der Demonstration, wie <strong>David Lopez</strong>, 1. Vorsitzender des Bund vereinter Therapeuten e.V., kamen zu Wort. Er betonte, dass man an einem Punkt angelangt sei, an dem alle Heilmittelerbringer sowie deren Vertreter zusammenhalten sollten. Er erkl&auml;rte, dass es wichtig sei, Patienten, aber auch &Auml;rzte zu informieren und die breite Masse &uuml;ber die derzeitige Situation aufzukl&auml;ren, damit sich endlich etwas in Bewegung setzt. Lopez berichtete &uuml;ber die reale Lohnentwicklung in den letzten 10 Jahren, die bei den Therapeuten bei &uuml;ber minus 6% liegt, dabei werden diese Berufe in der Ausbildung nicht verg&uuml;tet. Dieser Fakt wurde mit lautem Pfeifen der Menge kommentiert. Der 1. Vorsitzende f&uuml;hrte den Demonstranten vor Augen, dass der Aufwand f&uuml;r den Administrationszweig der Krankenkassen fast zweifach so hoch sei wie die Ausgaben f&uuml;r alle Heilmittelerbringer insgesamt. Forderungen nach einer angemessenen Verg&uuml;tung waren ebenfalls Teil der Kundgebung.</p>
<p>Auch <strong>Dr. Roy K&uuml;hne</strong>, ein Mitglied im deutschen Bundestag und selbst&auml;ndiger Physiotherapeut, wurde bei der Kundgebung angeh&ouml;rt. Er best&auml;rkte die Anwesenden, zusammenzuhalten und gemeinsam vorzugehen, damit man f&uuml;r alle Heilmiitelerbringer etwas durchgesetzt werden kann". Dr. K&uuml;hne erz&auml;hlte zum Thema "Entb&uuml;rokratisierung/Retaxierung" von einer aktuellen Gesetzesvorlage , bei der geplant wird, dass die Software in Arztpraxen eine Rezeptausstellung nur noch nach den aktuellen Heilmittelverordungen garantieren soll.</p>
<h3>Weiteres Programm</h3>
<p>Eine musikalische Umrahmung der Veranstaltung bot die Band "Niteshift" mit der Frontfrau Natascha Grin, die mit der treffenden Auswahl der Lieder f&uuml;r eine tolle Stimmung sorgten.&nbsp;</p>
<p>Ein Kamerateam um Thorsten Breitbach der UNSMEDIA aus K&ouml;ln, hat die Demonstration sowie die Kundgebung den ganzen Tag &uuml;ber begleitet und arbeitet aktuell daran, einen Film &uuml;ber die Veranstaltung zusammenstellen, der nach Fertigstellung auf der Homepage des BvT zu finden sein wird.</p>
<h2>Physiowissen Kommentar</h2>
<p>Wir freuen uns, dass es den BvT gibt, der sich f&uuml;r uns Physiotherapeuten einsetzt. Fakt ist aber auch, dass 350 noch viel zu wenige sind um in der Politik Aufsehen f&uuml;r uns zu erzeugen.&nbsp;</p>
<p>Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn wir Reaktionen aus Berlin zur Demonstration vermelden k&ouml;nnen.</p><div class="copyright">Copyright: BvT - Bund-vereinter-Therapeuten.de</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4434</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Schmerzbek&#xE4;mpfung mit Physiotherapie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4432-Schmerzbekaempfung_mit_Physiotherapie.html-r4432/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4432-Schmerzbekaempfung_mit_Physiotherapie.jpg" /></p>
<p>Wer es &bdquo;<em>mit den Knochen hat</em>&ldquo;, sieht sich oft mehr oder minder schnell dem Gebrauch von Schmerzmitteln gegen&uuml;ber. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates oft die Physiotherapie eine lohnende Alternative zu Schmerzmitteln und Muskelentspannern darstellen kann.</p>
<h2>Schmerz aus physiologischer Sicht</h2>
<p>Betrachtet man Gelenks- und R&uuml;ckenschmerzen aus physiologischer Sicht, so stehen hier fast immer Statik-Probleme, sowie <strong>muskul&auml;re Ungleichgewichte</strong> in der Verantwortung, Schmerzen und auch Entz&uuml;ndungen zu verschlimmern oder gar erst zu erzeugen. Betrachtet man dies am Beispiel R&uuml;ckenschmerz, so ist oft die Rumpfmuskulatur verk&uuml;rzt oder &uuml;berdehnt, was zu Fehlhaltungen f&uuml;hrt. Diese Fehlhaltungen wiederum sorgen f&uuml;r unausgewogene Druckverh&auml;ltnisse, vor allem im Nacken- und Lendenwirbelbereich, das f&uuml;r die Betroffenen leidvolle &bdquo;<em>Kreuz mit dem Kreuz</em>&ldquo; beginnt.</p>
<p>Statt nun eine Schmerztablette einzunehmen kann der Betroffene vom Physiotherapeuten bestimmte Dehn&uuml;bungen erlernen, die den schmerzenden Bereich sofort entlasten. Die Muskeln, die sich zusammenziehen, um den oft in der L&auml;nge nicht stimmigen Gegenspielern entgegenzuarbeiten und die K&ouml;rperstatik zu erhalten, werden gelockert, der Schmerz und auch der Druck auf die Wirbels&auml;ule l&auml;sst nach.</p>
<h3>Harmonie erzeugt Schmerzfreiheit</h3>
<p>Bei den meisten Menschen sind die Muskeln in der linken und rechten K&ouml;rperseite unterschiedlich stark ausgepr&auml;gt. Das kann soweit gehen, dass in einer Seite Muskeln regelrecht verk&uuml;rzt sind. Hier die Harmonie wieder herzustellen, kostet sicherlich Zeit und konsequentes Training, doch kann auf diese Weise Gelenks- und R&uuml;ckenschmerz wirksam und vor allem dauerhaft bek&auml;mpft werden. Auch bei Arthrose- oder Rheumapatienten ist eine enorme Verbesserung der Schmerzgeschichte m&ouml;glich, wenn die das defekte Gelenk umgebenden Muskeln sinnvoll aufgebaut werden, und so das Gelenk erheblich entlasten k&ouml;nnen. Als Nebeneffekt kann auf diese Weise die Beweglichkeit des Patienten oft um Jahre l&auml;nger erhalten werden, als das mit einer rein medikament&ouml;sen Schmerztherapie m&ouml;glich w&auml;re.</p>
<p>Harmonie im K&ouml;rper hat jedoch nicht nur mit statischen Fragen zu tun, auch der ungehinderte Durchfluss von Blut und Lymphfl&uuml;ssigkeit tr&auml;gt dazu bei. Die Physiotherapie kennt viele durchflussf&ouml;rdernden Methoden, wie bestimmte Massagetechniken oder auch physikalische Anwendungen, wie W&auml;rme, K&auml;lte oder Reizstrombehandlungen. Stauungen von Lymph- und Gewebswasser &uuml;ben zum Teil sehr schmerzhaften Druck auf K&ouml;rperbereiche aus. Der Physiotherapeut kann unterst&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen ergreifen, damit diese Stauungen abflie&szlig;en und der K&ouml;rper lernt, die Fl&uuml;ssigkeitsbahnen wieder selbst zu regulieren. Entz&uuml;ndungsherde k&ouml;nnen schneller abgebaut werden und entsprechende physikalische Reize unterst&uuml;tzen Entspannung und Beruhigung des erkrankten Bereiches.</p>
<h3>Schmerzlindernde Physiotherapie ist Schutz f&uuml;r Patienten</h3>
<p>Es mag sicherlich richtig sein, dass der Schmerzpatient nicht ganz ohne Medikamente auskommt. Ebenso mag richtig sein, dass die medikament&ouml;se Therapie scheinbar besser, weil schneller, wirkt. Doch auf Dauer gesehen kann ein gro&szlig;er Schmerzmittelverbrauch sich als &auml;u&szlig;erst nachteilig erweisen. Die Patienten brauchen immer h&ouml;here Dosen oder st&auml;rkere Pr&auml;parate, Organe werden so gef&auml;hrdet und auch das Risiko der Abh&auml;ngigkeit oder des Medikamentenmissbrauchs steht im Raum. Eine konsequente physiotherapeutische Unterst&uuml;tzung hilft, den Medikamentenbedarf zu senken und so die organische Gesundheit des Patienten zu sch&uuml;tzen.</p>
<p>Ebenso darf der psychologische Aspekt nicht untersch&auml;tzt werden. Durch Training und &Uuml;bung wird der Betroffene auch seelisch gest&auml;rkt. Er ist den Schmerzen nicht mehr ausgeliefert sondern kann ihnen aktiv etwas entgegensetzen. Der Gang zum Physiotherapeuten h&auml;lt den Patienten in der aktiven Position und hilft ihm, nicht im so sooft beschriebenen,&nbsp; &bdquo;Schmerzgef&auml;ngnis&ldquo; zu bleiben.</p><div class="copyright">Copyright: stabiliza © Ambrophoto - Fotolia</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4432</guid><pubDate>Fri, 17 Oct 2014 11:45:18 +0000</pubDate></item><item><title>Therapeuten gemeinsam auf die Stra&#xDF;e - Demonstration am 11.10.2014 in Frankfurt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4431-Therapeuten_gemeinsam_auf_die_Strasse___Demonstration_am_11102014_in_Frankfurt.html-r4431/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4431-Therapeuten_gemeinsam_auf_die_Strasse___Demonstration_am_11102014_in_Frankfurt.jpg" /></p>
<p>Der Bund vereinter Therapeuten e.V. (BvT) um David Lopez, Thomas Etzmuß und Matthias Ullmann hat sich die Bundesweite Interessenvertretung aller medizinischen Heilberufe zum Ziel gesetzt. Insbesondere die berufspolitischen Interessen der Deutschen Masseure, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten sollen in der Öffentlichkeit vertreten werden.</p>
<h2>11.10.2014 - Demonstration der Therapeuten in Frankfurt/Main</h2>
<p>Den bestehenden Problemen und Missständen von uns Physiotherapeuten kann nur entgegengetreten werden, wenn die Öffentlichkeit informiert und mit ins Boot geholt wird. Erst, wenn jeder Patient weiß, unter welchen Rahmenbedingungen an seiner Gesundheit gearbeitet wird, besteht die Möglichkeit, dass sich etwas grundlegend ändert. Hierfür hat die Interessenvertretung am Samstag, dem <strong>11.10.2014 von 10:30 bis 12:30 wird in Frankfurt</strong> eine Demonstration angesetzt, zu der alle Therapeuten (Praxisinhaber, genau wie Angestellte und Schüler) herzlich eingeladen sind. Darüber hinaus natürlich auch alle, die sich informieren und/oder uns unterstützen möchten. Besonders wurde darauf hingewiesen, dass man sich lautstark äußern möchte. Erlaubt ist also alles, was Aufmerksamkeit erzeugt (Trillerpfeifen, Banner, Plakate, ... ).</p>
<h3>Ziele der Demonstration</h3>
<ul>
<li>Reelle Vergütung für reale Arbeit</li>
<li>Ende des Bürokratiewahnsinns</li>
<li>Ein Mitbestimmungsrecht im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)</li>
<li>Abschaffung der Richtgrößen, Budgetierung und Regresse</li>
<li>Zukunft sichern für Heilmittelerbringer und Patienten</li>
</ul>
<p>Alle, die mitmachen möchten, sollten sich daher um 10.30 Uhr am Römer in Frankfurt eintreffen, von wo aus der Umzug sich bis zum Roßmarkt bewegen wird. Alle Informationen könnt ihr natürlich auch direkt auf Facebook verfolgen: <a href="https://www.facebook.com/pages/Bund-vereinter-Therapeuten/608413785902641" target="_blank">Bund vereinter Therapeuten bei Facebook</a></p>
<p>Erfreulicherweise wird die Demonstration auch von ersten Vertretern der Politik mit getragen, so hat Herr Dr. Roy Kühne (MdB - CDU) sein Kommen angekündigt.</p>
<h3>Demoaufruf (Video)</h3>
<p><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="//www.youtube.com/embed/VEc504zyoQY"></iframe></p>
<h2>Gemeinsam für bessere Arbeitsbedingungen stark machen</h2>
<p>Sieht man es einmal ganz nüchtern, sollten Aktionen wie diese von den Verbänden ausgehen – erwarten dies doch ihre (zahlenden) Mitglieder. Sinnvollerweise wurden die größten Verbände über die bevorstehende Demo auch informiert. Die Reaktionen fallen jedoch sehr unterschiedlich aus.</p>
<p>So meldete sich der <strong>Bundesverband für Ergotherapeuten</strong>, der seine Mitglieder gern informiert, die Aktion unterstützt und noch einmal ausdrücklich darauf hinweist, dass eine Verdänderung nur bei gemeinsamen agieren aller Verbände möglich ist.</p>
<p>Völlig anderer Meinung ist der <strong>Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V</strong>., der die Forderungen wohl teilt, jedoch eine Demonstration für den falschen Weg hält und somit seine Mitglieder auch weder darüber informiert noch zu einer Teilnahme aufrufen wird. Hier wäre natürlich eine konkrete Aussage schön gewesen, wie man die Probleme stattdessen angehen möchte.</p>
<p>Soweit der Webseite des Verbandes zu entnehmen ist, haben sich die <strong>Physiotherapie-Verbände</strong> mit Stellungnahmen vornehm zurück gehalten. Wir werden natürlich nachfragen, wie die darüber denken und dies hier veröffentlichen.</p>
<h2>Interview mit David Lopez – 1. Vorsitzender des BvT</h2>
<p><strong>Hallo Herr Lopez. Können Sie uns kurz ein paar Worte über Sie und den Bund vereinter Therapeuten erzählen?</strong></p>
<p><em><img class="fright" src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="David Lopez" width="200" height="300" data-src="/uploads/oldthema/david-lopez2.jpg"></em>Der BvT ist ein eingetragener Verein der sich für die Verbesserungen der Rahmenbedingungen aller Heilmittelerbringer (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Masseure und Podologen) einsetzt. Die Heilmittelerbringer werden im Gesundheitssystem gleichermaßen benachteiligt daher bietet der BvT als einzige Interessenvertretung in Deutschland eine Dachorganisation für alle Heilmittelerbringer.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wie sind Sie dazu gekommen einen Verein zu gründen? Gab es dafür einen besonderen Anlass?</strong></p>
<p>Die Gründung des BvT basiert vordergründig auf der Unzufriedenheit der berufspolitischen Rahmenbedingungen und der passiven Vorgehensweise der bestehenden Verbände. Im Vorfeld der Gründung haben wir Interviews mit den Geschäftsführern der drei größten Verbände der Physiotherapie geführt, hierbei wurde schnell deutlich, dass die Verbände im Großen und Ganzen mit ihrer Arbeit sehr zufrieden sind. Eine notwendige und richtungsweisende Kursänderung ist nicht zu erkennen gewesen. Daher haben wir uns entschlossen unabhängig einen Verein zu gründen der wachrüttelt und Politik und Kostenträger gleichermaßen mit den Problemen zu konfrontieren.</p>
<p> </p>
<p><strong>Bei welchen Zielen sehen Sie für uns Therapeuten persönlich den dringendsten Handlungsbearf?</strong></p>
<ol>
<li>Abkopplung der Vergütung an der Grundlohnsummenbindung welche seit Jahren eine negative Lohnentwicklung mitsichbringt,</li>
<li>Abschaffung des ausufernden Bürokratiewahnsinns welcher bislang kostenlos durchgeführt werden muss und zu Lasten der Heilmittelerbringer und Patienten fällt,</li>
<li>Mitbestimmungsrecht im gemeinsamen Bundesausschuß,</li>
<li>Abschaffung der Richtgößen (Budget´s) der niedergelassenen Ärzte</li>
</ol>
<p>Wir Therapeuten müssen nach Jahren der Lethargie aktiv werden. Wir fordern alle Kollgen auf, mit uns zusammen laut zu werden. Es ist bereits kurz vor 12, der Fachkräftemangel in den Ballungszentren ist allgegenwertig und kaum noch aufzuhalten. Wir fordern auch diejenigen Kollegen die bereits in Verbänden Mitglied sind sich unseren Demonstrationen anzuschliessen, ebenso gehen wir auf die Verbände zu und bitten Sie gemeinsame Aktionen mit uns abzuhalten. Wir sind der Meinung, dass wir nur gemeinsam erfolgreich sein können und werden.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wie sind die Reaktionen auf die Demo? Mit wie vielen Personen rechnen Sie bei der Demo am Samstag in Frankfurt?</strong></p>
<p>Die Demo in Berlin war unsere erste Kundgebung. Hierzu haben wir lediglich über soziale Netzweke und in unserem persönlichen Umfeld aufgerufen. Dennoch war selbige sehr erfolgreich. Die Resonanz hieraus strahlt noch bis heute. Wir erhalten beinahe täglich Anfragen per Email oder Telefon bezüglich unserer Arbeit und Zielen. Wir haben in Berlin einen gewichtigen Partner und Verbündeten gewinnen können. Mitglied des Bundestages Herr Dr. Roy Kühne ist unserer Einladung nach Berlin gefolgt und hat unsere Infoveranstaltung aktiv mitgestaltet. Seitdem kämpft er u.a. mit uns Schulter an Schulter auf der politischen Bühne um unsere Forderungen an richitiger Stelle entsprechend zu transportieren. Er wird auch in Frankfurt dabei sein und sowol bei der Demonstration mitgehen als auch an der Infoveranstaltung einen Redebeitrag erhalten. Abzuschätzen wie viele Menschen unserer Einladung in Frankfurt folgen werden ist nur ganz schwer zu beziffern, Da sich aber bereits im Vorfeld namenhafte Medienvertreter wie die neue Frankfurter Presse und der Thieme Verlag angemeldet haben und viele Kollegen Ihr kommen zugesagt haben gehen wir davon aus, zahlreich vertreten zu sein.</p>
<p> </p>
<p><strong>Unterstützung aus der Politik hat sich ja mit MdB Herr Dr. Roy Kühne angekündigt. Gibt es schon weitere Gesprächsangebote aus Berlin?</strong></p>
<p>Wir haben mit Herrn Dr. Kühne ein Sprachrohr in Berlin und somit einen Fuß in der Tür. Mittelfristig gibt es eine Menge Redebedarf an welchem das Bundesgesundheitsministerium nicht mehr vorbeikommt. Bedingt durch den Fachkräftemangel ist bereits jetzt keine flächendeckende Versorgung im Heilmittelbereich gesichert. Alleine diese Tatsache bringt die Politik in Zugzwang und hier stehen wir bereit um kontruktiv und zielorientiert Lösungen zu liefern und umzusetzen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Haben Sie weitere Demos oder Aktionen geplant? Wie geht es weiter?</strong></p>
<p>Selbstverständlich sind noch viele weiteren Aktionen geplant, wir stehen erst am Anfang und werden nicht kleinbei geben bis wir Veränderungen herbeigeführt haben. Wir werden in weiteren Städten Deutschlands Kundgebungen, Demonstrationen und Infoveranstaltungen abhalten. Wir werden auf Messen present sein, z.B. auf der Therapie in Leipzig. Man wird von uns hören, in Patientenkreisen, in der Ärzteschaft, in der Politik und bei den Kostenträgern.</p>
<p><strong>Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Zeit. <br>Viel Glück und Erfolg für Samstag.</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="false">4431</guid><pubDate>Tue, 07 Oct 2014 15:28:33 +0000</pubDate></item><item><title>Befund: ist das Nervensystem betroffen?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4429-Befund__ist_das_Nervensystem_betroffen.html-r4429/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4429-Befund__ist_das_Nervensystem_betroffen.jpg" /></p>
<p>Oft fragt man sich als Therapeut, ob wirklich neurale Strukturen betroffen sind oder ein muskulärer Hypertonus einen Schmerz verursacht. Um dies zu unterscheiden, beginnt der Physiotherapeut mit Tests:</p>
<h2>Test auf neurologische Beteiligung</h2>
<p><strong>Einstiegstest:</strong> Der Patient wird aufgefordert nur soweit in seine schmerzauslösende Bewegungsrichtung hinein zu gehen, dass er gerade keine Symptome verspürt. Er geht also, bei diesem als <strong>Provokationstest</strong> bezeichneten Vorgang, bis kurz vor die symtomauslösende Mobilitätsgrenze des Nervensystems. Ohne die Position der Wirbelsäule und die der anderen Gelenke zu verändern, soll der Patient ein peripheres Gelenk (Hand-/Sprunggelenk) so bewegen, dass das Nervensystem auf Dehnung kommt.</p>
<p>Bei dem darauffolgenden <strong>Linderungstest</strong> verändert der Patient seine periphere Gelenkstellung (Hand- oder Sprunggelenk) soweit, dass er gerade seine Symptome verspürt. Aus dieser Nervendehnposition heraus soll der Patient das entsprechende periphere Gelenk soweit in die Gegenrichtung bewegen, bis eine Entspannung des Nervensystems und damit eine Symptomlinderung entsteht. Auch hier darf er die Position der Wirbelsäule und der anderen Gelenke nicht verändern! Der Therapeut muss dabei genau auf<strong> unbewusste Ausweichbewegungen</strong> seines Patieten achten.</p>
<h2>neurologische Untersuchungstechniken der LWS</h2>
<p>Aufgrund der hohen Empfindlichkeit des neuralen Systems auf mechanische Belastungen, haben diese Untersuchungen vor allen Anderen absolute Priorität! Dies gilt nicht nur für die LWS, sondern auch bei Beschwerden im Bereich der unteren Extremität, die evtl. durch Kompression, Verklebung oder erhöhte Empfindlichkeit neuraler Strukturen zu stande kommen können.</p>
<h3>Beispiel: Flexion der LWS löst Schmerzen aus</h3>
<p>Für die <strong>Provokation</strong> bewegt der Patient aus dem Stand oder Sitz (richtet sich individuell danach, in welcher Position der Schmerz verursacht wird) also nur soweit in Richtung der WS- flexion, wie gerade noch kein Symptom spürbar ist. Danach soll der Patient eine Dorsalextension des Fußes der betroffenen Seite durchführen, bis sein Symptom spürbar ist. Ohne jedoch die vorher eingenommene Haltung zu verändern!</p>
<p>Für die <strong>Linderung</strong> bewegt der Patient mit dorsalextendiertem Sprunggelenk der betroffenen Seite soweit, dass er gerade Symptome spürt. Aus dieser Position bewegt der Patient seinen Fuß in Plantarflexion, ohne wiederum die WS- /Gelenkposition zu verändern. Es kommt zur Symptomlinderung.</p>
<h2>Kann der Test schädlich sein?</h2>
<p><strong>Alle Schmerzprovokationstests sind mit äußerster Vorsicht durchzuführen</strong>, da selbst geringe Schmerzreize die Bandscheibe und umliegende Strukturen mehr schädigen können. (kleiner Reiz- große Wirkung!) Häufig können folgende Testungen aufgrund großer Schmerzen in der WS gar nicht durchgeführt werden!</p>
<h2>Nerven-Mobilitätstest</h2>
<p>Mobilität des Nervensystems in Relation zu angrenzenden Strukturen?<br>Um herauszufinden, ob das nervale System sich im Verhältnis zu angrenzenden Regionen nach cranial oder caudal bewegen lässt, geben folgende Tests Aufschluss.</p>
<h3>SLR Test - N. ischiadicus</h3>
<p>SLR (straight leg raise - gestrecktes Bein heben) Beweglichkeitstest der neuralen Strukturen des N. ischiadicus: Der Patient liegt in Rückenlage mit flektiertem Kopf (hochgestelltes Kopfteil).</p>
<p>Der Therapeut beginnt passiv die Dorsalextension im oberen Sprunggelenk des zu testenden Beines einzustellen. Anschließend hebt er vorsichtig passiv das Bein mit extendiertem Kniegelenk an. <strong>Sobald der ausstrahlende Schmerz auftritt soll der Patient Stopp rufen</strong>. Der Therapeut hält das Bein in dieser Position fest und verharrt. <br>An dieser Stelle kann der Therapeut den Abstand der Ferse zur Bank messen oder sich die Gradzahl der flektierten Hüfte als messbaren Befund notieren. So ist ein späterer Vergleich nach erfolgter Behandlung über Retests möglich.</p>
<p>Um genau zu differenzieren, ob der Schmerz wirklich durch neuronale Strukturen des N. ischiadicus (= positiver Test) oder durch eine Muskeldehnung verursacht wurde, soll der Patient <strong>den Schmerz genau lokalisieren</strong>. Oft ist vom Therapeuten die Frage hilfreich, ob der Schmerz von der WS kommt und im gesamten Nervenverlauf spürbar ist. Zusätzlich sollte der Therapeut über die Bewegungen des Fußes und der HWS oder dem sogenannten "Bow-string-Test" die betroffene Struktur bestimmen, deren Spannungsänderung die beschriebenen Symptome wahrscheinlich verursacht hat.</p>
<h3>Bow-string-Test (Test der Bogensehne)</h3>
<p>Das Bein wird in Rücken-, Seitlage oder Sitz mit leichter Knieflexion in der Hüfte bis kurz vor die Symptomgrenze gebeugt. Der Therapeut hält mit einer Hand den distalen Unterschenkel, mit der Anderen prüft er über Druck den N. tibialis in der Kniekehle.</p>
<p>Durch Dorsalextension und Plantarflexion des oberen Sprunggelenkes entstehen Spannungsveränderungen, die so palpiert werden können. Und der Nerv kann darüber leicht gefunden werden. Dann drückt er auf die Ansatzsehnen der Mm. ischiocrurales. Die Struktur, die besagten Schmerz auslöst, ist vermutlich für die Symptome verantwortlich.</p>
<h3>Slump- Test</h3>
<p>Der Patient sitzt mit flektierter WS und vollständig unterlagerten Oberschenkeln (Bankkante berührt Kniekehlen) auf der Behandlungsbank. Seine Hände werden dabei hinter den Rücken gelegt.</p>
<p>Der Therapeut bewegt passiv den Fuß des zu testenden Beins in Dorsalextension, das Knie in Extension, bis der Patient seinen bekannten Schmerz oder sein Symptom verspürt. Hier wird in der Bewegung verharrt. Dann wird wieder über die Bewegungen der HWS und des Fußes genau unterschieden.</p>
<p><img src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/js/spacer.png" alt="SLUMP Test" width="600" height="529" data-src="/uploads/oldthema/slump-test.jpg"></p>
<h2>Interpretation der neuralen Beweglichkeitstests</h2>
<p>Der Test ist positiv sobald die beschriebenen Symptome ausgelöst werden. Man vermutet, dass der periphere Nerv, die Nervenwurzel oder die Dura mater irgendwo in ihrem Gleiten zu umgebenden Strukturen behindert werden oder unter Spannung geraten.</p>
<p>Um genauere Aussagen treffen zu können, sind weitere Tests notwendig. Zum Beispiel Untersuchungen zur Bandscheibenebene, um herauszufinden, ob die Kompression im Bereich der LWS liegt oder ob sie sich durch deren Veränderungen<br> beeinflussen lässt.</p><div class="copyright">Copyright: © Alexandr Mitiuc - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4429</guid><pubDate>Thu, 04 Sep 2014 17:14:06 +0000</pubDate></item><item><title>Prehabilitation - Aktiv werden, bevor Symptome auftreten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie/thema-artikel4427-Prehabilitation___Aktiv_werden_bevor_Symptome_auftreten.html-r4427/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4427-Prehabilitation___Aktiv_werden_bevor_Symptome_auftreten.jpg" /></p>
<p>Prävention ist die beste Heilung – eine Weisheit, die von vielen Physiotherapeuten bestätigt wird. Wird der Patient erst einmal von Schmerzen gepeinigt, sind die Chancen auf eine schnelle Heilung meist begrenzt. Jede frühzeitige Initiative, den Verlauf einer Erkrankung rechtzeitig zu kontrollieren ist eine sinnvolle Therapie, die den Betroffenen viel Leid ersparen können. Bedeutend besser sind die Vorbeugung und die optimierte Konditionierung des Körpers. Wer seinen Organismus auf Belastungen vorbereitet, verhindert eine ernsthafte Entzündung der Gelenke, stärkt die Muskeln und kann so Schmerzen direkt verhindern oder minimieren.</p>
<h2>"Prehabilitation" - Prävention UND Rehabilitation</h2>
<p>Im englischsprachigen Raum existiert dafür der Begriff "<strong>Prehabilitation</strong>", der sehr gut die Verbindung von Prävention und Rehabilitation beschreibt.</p>
<p>Für den Insider gehört diese Bezeichnung längst zum festen Angebot der Behandlung. Jedoch ist sie für den Laien und den Patienten häufig in seiner Sinnhaftigkeit nicht transparent. Dabei könnten viele Menschen von diesen Methoden profitieren. <strong>Es müsste ihnen nur verständlich gemacht werden, welche gesundheitlichen Vorteile sie von der frühzeitigen Vorbereitung auf Belastungen des Organismus haben.</strong></p>
<p>Physiotherapie kann eine hervorragende Prophylaxe bieten. Die Patienten erfahren dadurch eine weitestgehend schmerzlose Nutzung des Bewegungsapparates oder mit der Zeit eine Motivation für Sport und Bewegung. Denn die Aussicht später einmal kaum Schmerzen oder Gelenkbeschwerden zu entwickeln, sollte doch Motivation genug sein.</p>
<h3>Fehlhaltungen und Dysbalancen ausgleichen bevor Schaden entsteht</h3>
<p>Gerade im Bereich der präventiven Maßnahmen bei Sportlern oder sportbegeisterten Menschen hat sich gezeigt, dass viele Verletzungen an Schultern, den bekannten Entzündungen im Knie und andere, durch Fehlbelastung entstandene Schmerzen, rechtzeitig verhindert werden können. Als Physiotherapeut können Sie diese <strong>Risiken</strong> im Vorfeld nicht nur bestimmen, sondern auch <strong>korrigieren</strong>. Eine Verletzung wird verhindert, bevor sie überhaupt entstehen kann. Der neue Ansatz für eine Behandlung ist so definiert, dass vor der Therapie eine ganzheitliche Untersuchung stattfindet, die alle potenziellen Schwächen analysiert und vorhandene Engpässe im Körper transparent macht. Aufgrund dieser Daten bekommt der Patient einen individuellen Behandlungsplan, der exakt auf seine Bedürfnisse abzielt.</p>
<h2>Befund: Analyse ohne Symptome</h2>
<p>Mit einer gezielten Behandlung und einer genau erfassten Befunderhebung, definiert nach Geschlecht, Alter, Gewicht, Größe und körperlicher Verfassung, werden alle Parameter sichtbar, die einen direkten Einfluss auf die Gesundheit zulassen. Exakt diese Informationen werden bei einer Prehabilitation zugrunde gelegt. Aufbauend auf diesen Faktoren kann der Physiotherapeut ein vielversprechendes Training mit den jeweiligen "Patienten" durchführen, dass sie tatsächlich besser schützt. Wenn sich diese Art von Prävention mehr und mehr etabliert, hat sie das Potenzial völlig neue Erfolge gegen zahlreiche Zeichen der Zeit zu werden. Wer ganzheitlich arbeitet, kennt diese vorbeugende Therapieform und hat sie bereits in seine Behandlung/ Trainingsprogramme integriert.</p>
<h2>Unkomplizierte Methode - schnelle Diagnostik</h2>
<p>Die Methode ist unkompliziert und kann jederzeit wiederholt werden. Die Betroffenen profitieren durch die schnelle Diagnose und wissen innerhalb kurzer Zeit, wo individuelle Problemzonen bestehen. Die Auswertung weist auf Hypomobilitäten der Gliedmaßen hin, zeigt Muskelschwächen, Haltungsschäden, falsche Bewegungsabläufe und viele andere Gewohnheiten, die sich manifestiert haben. <strong>Alles, was ein umfangreicher Befund ohnehin aufdecken sollte. </strong></p>
<p>Zur Vorbeugung werden Trainingsprogramme erstellt, deren Erfolg natürlich messbar ist. Jeder Erfolg kann beim Physiotherapeuten nachgewiesen werden. In Kooperation mit dem Therapeuten haben sich international schon sehr viele Patienten auf diese neue Technik eingeschworen. Der Erfolg hat viele Namen und Prehabilitation hat gute Chancen, sich perfekt zu positionieren.</p>
<h2>Prehabilitation</h2>
<p>Schwachstellen im Nacken, der Rücken oder jede andere sensitive Stelle am Körper kann mit intensiven Trainingseinheiten gestärkt werden. Wo auch immer die Problemzone sitzt – durch Prehabilitation werden Schäden erkannt und können sofort therapiert werden. Zeiten, in denen sich Patienten erst nach erfolgter Schädigung beim Physiotherapeuten melden, sollten zukünftig der Vergangenheit angehören. So weit muss es nicht mehr kommen, denn dank der neuen Checklisten sind bereits Affinitäten zu erkennen. Wer das Problem bei der Wurzel packt, wird mit Sicherheit größere Schäden vermeiden. Eine gute Nachricht für alle Menschen, die sich bis ins hohe Alter schmerzlos bewegen wollen. Heute werden die Muskeln gestärkt bevor sie erschlaffen und Gelenke durch gezielte Behandlung optimal gefordert und stabilisiert. </p>
<h3>Video - University of Louisville</h3>
<p>Die Universität Louisville (USA) geht im Video noch einmal auf die maßgeblichen Vorteile von Prehabilitation ein. </p>
<p><iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" width="420" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-embed-src="//www.youtube.com/embed/n4_crqU-dAs"></iframe></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Das frühzeitigste Antiaging, dass es gibt!</p><div class="copyright">Copyright: © gewitterkind - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4427</guid><pubDate>Mon, 18 Aug 2014 11:58:04 +0000</pubDate></item></channel></rss>
