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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie-fortbildung/page/2/?d=1</link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>Osteopathie</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie-fortbildung/thema-artikel4292-Osteopathie.html-r4292/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4292-Osteopathie.jpg" /></p>
Die Osteopathie ist zwar eine eigenständige Therapieform, wird jedoch häufig auch von Physiotherapeuten angeboten. Die Osteopathie stammt ursprünglich aus den USA, wo sie im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, Krankheiten auch ohne chirurgische Eingriffe und Medikamente zu heilen. Dabei wurde festgestellt, dass die Funktionsfähigkeit der einzelnen Organe ganz eng mit der Struktur und Beweglichkeit der Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke in Verbindung steht. Wenn diese Verbindungen blockiert oder zerstört sind, dann können innere Organe erkranken, oder es kann zu anderen körperlichen Beschwerden kommen.

Der Osteopath benutzt lediglich seine Hände als Werkzeuge. Mit diesen wird der Körper abgetastet, um die Problemstellen ausfindig zu machen, und die ensprechende Behandlung festzulegen. Der Osteopath ist also auch in der Lage, selbst eine Diagnose zu stellen, nur durch Ertasten und Erfühlen. Innerhalb der Osteopathie unterscheidet man nochmal zwischen drei verschiedenen Therapieformen. Die Parietale Osteopathie dient der Behandlung des Muskel-Gelenk-Systems, die Viszerale Osteopathie wird zur Behandlung der inneren Organe angewendet und die Craniosacrale Osteopathie wird zur Behandlung des Gehirns und seiner Umgebung eingesetzt. 

Die Osteopathie sieht den Menschen immer als Ganzes und behandelt nicht nur einzelne Bereiche. Zu den Indikationen für eine Osteopathie gehören chronische Schmerzen, Tinnitus, Beschwerden nach Unfällen und Operationen, Probleme des Bewegungsapparates, Erkrankungen der inneren Organe, Depressionen, Entwicklungsstörungen bei Kindern, Störungen des Hormonhaushaltes und bei einer Reihe anderer akuter und chronischer Erkrankungen.

Die Osteopathische Behandlung muss auf jeden Fall aus eigener Tasche bezahlt werden, da sie keine Kassenleistung darstellt. In manchen Fällen genügen eine oder zwei Behandlungen, um eine Besserung der Beschwerden zu erreichen. Durch die Osteopathie sollen auch die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden, so dass auch noch einige Zeit nach der Behandlung Veränderungen auftreten können. In einigen Fällen sind auch mehrere Sitzungen notwendig, vor allem wenn die Beschwerden bereits seit längerer Zeit bestehen. 

Obwohl das Wissen über die Osteopathie in Deutschland noch nicht allzu weit verbreitet ist, können durch diese Art der Behandlung enorme Erfolge erzielt werden. Vor allem Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, können sehr von dieser Behandlung profitieren.<div class="copyright">Copyright: Claus Mikosch - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4292</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Vojta</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/physiotherapie-fortbildung/vojta-r4291/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4291-Vojta.jpg" /></p>

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	Die Vojta-Therapie wurde von dem tschechischen Professor Vaclav Vojta in den 50-er und 60-er Jahren entwickelt. Professor Vojta entdeckte während seiner Arbeit als Neurologe, dass man in die Steuerung des Gehirns eingreifen kann. Auf diese Weise können Bewegung und Haltung positiv verändert werden.
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	Der Professor stellte fest, dass jede <strong>Haltung und Bewegung im Gehirn des Menschen programmiert</strong> ist. Genauso kann das Gehirn auch „fehlprogrammiert“ sein, so dass Fehler im Bewegungsablauf oder Haltungsschäden entstehen können. Durch die Vojta-Therapie kann das Gehirn wieder richtig programmiert werden, so dass Probleme verschwinden oder sich zumindest grundlegend verbessern. Je früher mit der Therapie begonnen wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten. Aus diesem Grund werden bereits Fehlhaltungen bei Babys durch das Vojta-Konzept therapiert.
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	Als Grundlage für diese Form der Therapie diente das Wissen um die motorische Entwicklung eines Säuglings im ersten Lebensjahr. An bestimmten Punkten des Körpers, auch Trigger-Punkte genannt, werden vom Therapeuten Reize gesetzt, um bestimmte Reflexe auszulösen. Diese gezielte Stimulierung bewirkt bestimmte im Gehirn <strong>programmierte Bewegungsabläufe und Haltungsmuster</strong>. Die Vojta-Therapie wird in verschiedenen Bereichen der Medizin erfolgreich eingesetzt, sowohl in der Kinderheilkunde als auch in der Chirurgie, der Orthopädie und der Neurologie. Gerade bei Kindern ins diese Therapie teilweise recht umstritten, da diese Behandlung für die Kinder auch psychisch sehr anstrengend sein kann, so dass sie anfangen zu weinen und zu schreien. Da viele Mütter diesen Zustand nicht aushalten können, brechen sie häufig die Therapie vorzeitig ab.
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	In der Vojta-Therapie gibt es etwa 20 verschiedene Ausgangsstellung, meistens in liegender Position. In dieser Ausgangsstellung werden dann verschiedene Bewegungsabläufe ausgeführt, wobei gleichzeitig Druck auf eine bestimmte Reflexzone ausgeübt wird. Dieser Druck auf verschiedene Trigger-Punkte kann für den Patienten unter Umständen auch etwas schmerzhaft sein, was vor allem die Therapie bei Kindern sehr erschwert. Dennoch ist die Therapie vor allem bei Babys und Kleinkindern in der Entwicklungsphase sehr erfolgreich, da Fehlprogrammierungen des Gehirns noch ausgeglichen werden können, so dass keine Fehlhaltungen entstehen.
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	Copyright: © Omid Mahdawi - Fotolia.com
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