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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/page/8/?d=1</link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>Honig - medizinische Anwendung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel1-Honig___Nahrungsmittel_und_Medizin.html-r1/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/honig-als-medizin.jpg" /></p>
Honig ist nat&uuml;rlich allen Menschen bekannt, er gilt haupts&auml;chlich als Nahrungsmittel. Der Honig besteht aus rund 80% Zucker (auch Frucht- und Traubenzucker) und 20% Wasser. Der Honig schmeckt durch den hohen Zuckergehalt nat&uuml;rlich sehr gut, ist aber auch in der Lage, dem K&ouml;rper schnelle Energie zu liefern und wichtige K&ouml;rperfunktionen in Gang zu halten. So ist Honig daf&uuml;r bekannt die Kondition wie auch die Konzentration zu f&ouml;rdern. Dar&uuml;ber hinaus hat Honig den Menschen aber viel mehr zu bieten, er wurde schon im Altertum als Heilmittel eingesetzt und gesch&auml;tzt. Dazu muss man allerdings sagen, dass die Heilwirkung des Honigs wissenschaftlich nicht untersucht wurde. Lediglich im medizinischen Bereich liegen gen&uuml;gend Daten vor, um den Honig auch in der Wundbehandlung und bei Entz&uuml;ndungen einzusetzen.&nbsp;


<h2>Honig als Wundverband gegen Infektionen</h2>
Honig hat eine sehr positive Wirkung auf Wunden, allerdings nur dann, wenn er nicht w&auml;rmebehandelt worden ist. Die heilende Wirkung ist eigentlich recht schnell erkl&auml;rt, der <strong>Honig hat einen hohen Zuckeranteil und entzieht so den Bakterien lebenswichtiges Wasser</strong>. Ein weiterer Inhaltsstoff entsteht durch die Verd&uuml;nnung des Honigs, er nennt sich <strong>Wasserstoffperoxid</strong>. Nach der Verd&uuml;nnung bleibt dieser Wirkstoff f&uuml;r 24 Stunden erhalten und kann Mikroorganismen zu Leibe r&uuml;cken. Da konzentrierter Honig oberfl&auml;chlich eingesetzt antibakteriell wirkt, ist er <strong>gut einzusetzen, wenn selbst Antibiotika restistent sind</strong>. Leider kann ein Antibiotika nicht bei allen Wunden helfen, da es mittlerweile gen&uuml;gend Bakterien gibt, die gegen diese Arznei immun sind. Honig sorgt f&uuml;r die abheilende Wirkung der Wunden. Au&szlig;erdem bildet sich auf Wunden die mit Honig behandelt wurden, weniger Narbengewebe. Es ist kaum zu glauben, aber es gibt ca. 60 Arten von Bakterien die mit Honig bek&auml;mpft und besiegt werden k&ouml;nnen. Die Wundheilung so wird vermutet, geht von der antimikrobiellen Wirkung der Honig Enzyme hervor, diese werden von Bienen produziert.


<h2>Honig als Hausmittel und Medizin</h2>
Honig ist ein sehr bekanntes Heilmittel bei einer Erk&auml;ltung, aber nur die wenigsten Menschen wissen, warum dies so ist. Der Honig enth&auml;lt wichtige Flavonoide (Spurenstoffe) die Entz&uuml;ndungen hemmen. Der Honig verf&uuml;gt &uuml;ber sehr viele verschiedene Flavonoide, die alle Namen erhalten haben. Darunter gibt es die Flavonoide dei gegen Viren helfen, andere die gegen Krebs helfen und wieder andere, die sich auf die Herzt&auml;tigkeit auswirken. So kann ein Mensch der viel Honig zu sich nimmt, seinen Herzschlag verringern, verengte Herzkranzgef&auml;&szlig;e erweitern und sogar den Blutdruck senken. M&ouml;chte man diese Wirkungen erzielen, sollte man immer daran denken, den Honig nie mehr als bis zu 40 Grad zu erhitzen. Dies bedeutet auch, dass Tee oder Wasser in die man Honig geben m&ouml;chte, diese Temperatur nicht &uuml;berschreiten d&uuml;rfen. Ansonsten gilt der Honig doch nur als Nahrungsmittel, da er seine heilende Wirkung verliert.


<h3>Vorsicht! Honig bei&nbsp;S&auml;uglingen</h3>
Leider kann der Honig den Leuten auch schaden: Bei einer Erkrankung des Zuckerstoffwechsels sollte Honig auf gar keinen Fall verwendet werden. F&uuml;r S&auml;uglinge kann der Verzehr von Honig t&ouml;dlich enden, daher d&uuml;rfen Eltern ihn nicht f&uuml;r ihren Nachwuchs verwenden. Grund hierf&uuml;r ist ein Krankheitserreger, der in Fom von Sporen im Honig &uuml;berleben kann. Die noch nicht voll entwickelte Darmflora von Neugeborenen kann diesen Erreger nicht unsch&auml;dlich machen, was zu L&auml;hmungserscheinungen durch Freisetzung von Botulinumtoxin f&uuml;hren kann.


<h3>Wusstest du schon?</h3>
Honig wurde 2005 als "Medihoney" europaweit als Medizinprodukt zugelassen. Dabei wird besonders h&auml;ufig Manuka Honig eingesetzt, dessen Zusammensetzung eine vielfach h&ouml;here antibakterielle und antimykotische Wirkung aufweist und zur Sterilit&auml;t mit UV-Licht bestrahlt wird. Seither haben sich bereits mehrere Kliniken auf die <strong>Wundversorgung mit Honig</strong> spezialisiert.

<div class="copyright">Copyright: Zsuzsanna Kilián | sxc.hu</div>]]></description><guid isPermaLink="false">1</guid><pubDate>Tue, 11 Aug 2009 11:47:57 +0000</pubDate></item></channel></rss>
