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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/page/6/?d=1</link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>Klimawandel f&#xFC;hrt zu mehr Erkrankungen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel63-Klimawandel_fuehrt_zu_mehr_Erkrankungen.html-r63/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/klimawandel-erkrankungen.jpg" /></p>
Der Klimawandel hat nicht nur katastrophale Auswirkungen auf unsere Umwelt, sondern er wird sich auch unmittelbar auf den Menschen auswirken. Laut Experten werden in Deutschland viele Krankheiten auftreten, die sonst eher in den Tropen anzutreffen sind. Aufgrund der Erderwärmung könnte es also durchaus so weit kommen, dass die Cholera wieder in Europa vorkommt. 

Wenn die Sommer weiter so heiß sind, dann könnten Stechmücken und Zecken in einigen Jahren auch bei uns Erkrankungen wie Malaria oder das Sandmückenfieber übertragen. Nun ist auch die Forschung verstärkt gefragt, denn es müssen dringend neue Impfstoffe entwickelt werden. Gerade was Malaria angeht, stellt sich außerdem das Problem dar, dass viele Medikamente bei der Behandlung von Erkrankten nicht mehr richtig anschlagen, weil eine gewisse Resistenz gegenüber bestimmten Wirkstoffen entstanden ist. 

Viele Tropenkrankheiten werden von den Forschern heutzutage schlichtweg vernachlässigt, weil sie für die Pharmaunternehmen einfach finanziell nicht interessant genug sind, obwohl mit genügend betroffenen Patienten zu rechnen ist. Doch gerade das könnte uns in einigen Jahren eventuell zum Verhängnis werden, wenn Tropenkrankheiten auch in Europa vermehrt vorkommen werden. Bereits heute gibt es in unseren Breitengraden immer mehr Erkrankungen, die schon seit Jahrzehnten bei uns ausgerottet waren. 

Bisher wurden tropische Krankheiten vor allem von Urlaubern nach Deutschland eingeschleppt, doch das könnte sich in Zukunft gravierend ändern. Vom Süden her werden sich Viruserkrankungen aber auch parasitäre Erkrankungen immer weiter in Richtung Norden ausbreiten, so dass man diese Entwicklung in den kommenden Jahren genau beobachten muss, um rechtzeitig eingreifen zu können. Bereits heute hört man von immer neuen Krankheiten, wie aktuell die Schweinegrippe oder vor einigen Jahren die Vogelgrippe, die ursprünglich nur in Asien vorkam. <div class="copyright">Copyright: Dimitri Castrique</div>]]></description><guid isPermaLink="false">63</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Nickelallergie - wenn Schmuck zum Alptraum wird</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel62-Nickelallergie___wenn_Schmuck_zum_Alptraum_wird.html-r62/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/holzuhr.jpg" /></p>
Schmuck gehört gerade für Frauen zum perfekten Outfit dazu, doch es gibt immer mehr Menschen, die allergisch auf einige Schmuckstücke reagieren. Die zunehmende Zahl an Allergikern ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass verschiedene Umwelteinflüsse unseren Körper sensibler gemacht haben. 

Schmuckstücke bestehen in den meisten Fällen nicht aus reinem Edelmetall, da dieses sich nicht zur Verarbeitung eignet und der Schmuck dann auch für die meisten unbezahlbar wäre. Gold ist zum Beispiel viel zu weich, um es zu verarbeiten, so dass man andere Metalle hinzugeben muss, um Schmuckstücke daraus herstellen zu können. 

Vor allem Nickel spielt in der Schmuckindustrie eine wichtige Rolle, auch wenn es inzwischen wesentlich weniger verarbeitet wird. Dermatologen gehen davon aus, dass etwa jeder fünfte Mensch eine Allergie auf dieses Metall hat. Das Metall an sich ist nicht das Problem, doch wenn man Schmuck trägt, welcher Nickel enthält, dann entstehen feinste Nickelsalze, sobald man schwitzt. Dabei kann es bereits beim ersten Kontakt mit dem Metall zu einer allergischen Reaktion kommen. Einige Menschen reagieren lediglich mit Juckreiz, andere hingegen entwickeln kleine Bläschen oder gar ein großflächiges Ekzem. 

In diesem Fall muss jeglicher Kontakt zu nickelhaltigem Schmuck vermieden werden, so dass bisher nur der Griff zu hochwertigem Gold- oder Platin-Schmuck blieb. Mittlerweile gibt es eine andere Alternative, die zudem wesentlich preisgünstiger und zudem noch besonders außergewöhnlich ist. <a href="http://www.holzschmuck-shop.de">Holzschmuck</a> wie eine Holzarmbanduhr ist nicht nur eine tolle Lösung in Bezug auf Allergien, sondern sie stellen auch noch ein besonderes Highlight dar. 

Bereits ab etwa 90 Euro kann man zeitlose Unikate bekommen, bei denen man keine Allergie befürchten muss. Auf <a href="http://www.holzuhren.com" title="holzuhr">www.holzuhren.com</a> oder <a href="https://www.tensewatch.de" title="Tense Holzuhren">www.tensewatch.de</a> findet man eine große Auswahl an verschiedenen Modellen für Damen und Herren. Die Holzuhr verbindet gekonnt ein klassisches und edles Design mit modernster, präziser Technik. Vor allem Allergiker, die bisher Schwierigkeiten bei der Auswahl einer Armbanduhr hatten, werden von der Holzarmbanduhr total begeistert sein. <div class="copyright">Copyright: Holzuhren.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">62</guid><pubDate>Fri, 12 Feb 2010 00:21:59 +0000</pubDate></item><item><title>Fitness Spiele f&#xFC;r Wii - kaum Trainingserfolg</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel60-Fitness_Spiele_fuer_Wii___kaum_Trainingserfolg.html-r60/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/wii-sports-training.jpg" /></p>
Fitness-Spiele für Konsolen erleben gerade einen regelrechten Boom. Vor allem die Hersteller der Wii-Konsole wollen zeigen, dass das Spielen an einer Konsole nicht unbedingt mit Trägheit einhergehen muss. In der Werbung wird den Verbrauchern suggeriert, dass sie sich durch die speziellen Fitness-Spiele körperlich ertüchtigen und ihre Leistungsfähigkeit verbessern können. 

Für viele Menschen, gerade Frauen, sind diese Spiele ein willkommener Ersatz zum Training im Fitnessstudio oder dem Ausüben einer Sportart im Verein. Auf diese Weise können gerade Hausfrauen ihrem gewohnten Alltag nachgehen, und trotzdem etwas für ihre Figur und ihre Fitness tun. 

Nun haben Studien jedoch gezeigt, dass diese Fitness-Spiele auf keinen Fall als Ersatz zum Sporttreiben herhalten können. Das Institut für Sportmedizin an der Uni Münster lies 40 Studenten vier Disziplinen eines solchen Spieles absolvieren. Die Sportstudenten führten jede Disziplin 15 Minuten lang durch, zwischen den einzelnen Übungen lag eine Pause von jeweils 20 Minuten zur Regeneration. Anschließend wurden die Herzfrequenz und der Laktatwert der Probanden gemessen, und zusätzlich sollten die Studenten den Level der Anstrengung anhand einer Skala angeben. 

Dann verglichen die Experten die Ergebnisse mit den Werten, wie sie beim Ausüben von verschiedenen Sportarten erreicht werden. Die Untersuchung hat eindeutig belegt, dass es einen enormen Unterschied zwischen den beim realen Sport und den beim Durchführen von Fitness-Spielen erzielten Werten gibt. Weder der Trainingseffekt noch das Belastungsniveau konnten bei den Konsolen-Spielen überzeugen, so dass erwiesen ist, dass sie nicht als Sportersatz taugen. Eine Ausnahme bilden jedoch Box-Spiele, bei denen eine einigermaßen moderate Belastung erreicht werden konnte. 

Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund, warum Fitness-Spiele nicht als Sportersatz geeignet sind. Die Untersuchungen haben auch gezeigt, dass die Controller bereits auf kleinste Bewegungen reagieren. Aus diesem Grund sind keine großen Anstrengungen nötig, um das Spiel erfolgreich zu absolvieren. Wer also etwas für seine körperliche Leistungsfähigkeit und seine Figur tun möchte, der kommt auf Dauer nicht um das Ausüben von realem Sport herum.]]></description><guid isPermaLink="false">60</guid><pubDate>Sun, 31 Jan 2010 12:39:00 +0000</pubDate></item><item><title>Reizdarm - das stille Leiden</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel58-Reizdarm___das_stille_Leiden.html-r58/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/reizdarm.jpg" /></p>
Wer an einem Reizdarm leidet, der muss sich mit Verdauungsbeschwerden abfinden und leidet häufig im Stillen. Das Reizdarm-Syndrom ist kein Thema, über das man gerne in der Öffentlichkeit spricht, so dass die Dunkelziffer der Betroffenen entsprechend hoch sein dürfte. Die Patienten leiden unter Bauchschmerzen, Blähungen und abwechselnd unter Durchfall und Verstopfung. Es ist Medizinern bisher jedoch nicht gelungen, eine organische Ursache für diese Störung zu finden, was eine adäquate Behandlung natürlich enorm erschwert. 

Der Reizdarm, auch Reizkolon genannt, ist eine harmlose Behandlung, die jedoch durch die Beschwerden den Alltag der Betroffenen stark einschränken kann. Viele Patienten müssen ein Leben lang mit dieser Störung zurecht kommen, bei anderen bilden sich die Symptome nach einigen Monaten oder Jahren wieder zurück. Es wird geschätzt, dass in Deutschland rund fünf Millionen Menschen an diesem Syndrom leiden, wobei die Krankheit meist im Alter von 20 bis 30 Jahren zum ersten Mal auftritt, wobei Frauen wesentlich häufiger davon betroffen sind. 

Da keine körperlichen Ursachen ausgemacht werden konnten, geht man davon aus, dass der Informationsaustauch zwischen dem Darm und dem Gehirn gestört ist. Die Bewegungsabläufe des Darmes sind vermutlich wegen einer Störung des Serotonin-Haushaltes gestört. Stress, ein schlechtes Essverhalten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können die Beschwerden enorm verschlimmern. Man geht auch davon aus, dass die Darmwand beim Reizdarm-Syndrom entzündet ist, da man an dieser Stelle eine erhöhte Anzahl an weißen Blutkörperchen ausmachen konnte. Nachts sind die Patienten in der Regel beschwerdefrei, am Tag können die Symptome jedoch sehr quälend sein. Sie leiden an Krämpfen, Missempfindungen und Schmerzen im kompletten Bauchbereich, nach dem Stuhlgang bessern sich diese Beschwerden häufig. Die Stuhlzusammensetzung ist stark verändert, wobei sich Durchfall und Verstopfung abwechseln können, einige Patienten leiden jedoch nur an einem von beiden. 

Das Reizdarm-Syndrom betrifft jedoch nicht nur ausschließlich den Verdauungstrakt, sondern geht auch häufig mit Depressionen, Angstzuständen, Konzentrationsproblemen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Rückenschmerzen einher. Einen ersten Anhaltspunkt für die Diagnose erhält der Mediziner durch die Schilderung der Beschwerden. Nun müssen andere Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Darmkrebs, eine Laktose-Intoleranz und eine chronische Entzündung des Dickdarmes ausgeschlossen werden. Der Stuhl wird auf Bakterien, Blut und Parasiten untersucht, zusätzlich werden weitere Laboruntersuchungen durchgeführt. Der Dickdarm und der Mastdarm werden in vielen Fällen noch endoskopisch untersucht, außerdem wird ein Test zur Überprüfung der Laktose-Toleranz durchgeführt. In einigen Fällen wird auch eine Röntgenuntersuchung oder eine Computertomographie angeordnet. 

Der Reizdarm ist bis heute nicht heilbar, es können lediglich die Symtompe gelindert werden. Bei der Ernährung sollte man darauf achten, keine schwerverdaulichen und blähenden Speisen zu sich zu nehmen. Außerdem sollte auf Nikotin, Alkohol, Kaffee und scharfe Gewürze weitgehend verzichtet werden. Es sollten über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten eingenommen und reichlich Wasser getrunken werden. Medikamente sollten immer nur im Notfall und über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden. Vielen Patienten hilft es, für eine gewisse Zeit ein Tagebuch zu führen, um festzustellen, wann sich die Beschwerden verschlimmern. Viel Bewegung, das Vermeiden von Stress und eine Wärmebehandlung können die Beschwerden etwas mildern.]]></description><guid isPermaLink="false">58</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Eisbaden - gesund? - Neujahresschwimmen D&#xFC;sseldorf 2010 </title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel57-Eisbaden___gesund___Neujahresschwimmen_Duesseldorf_2010_.html-r57/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/eisbaden.jpg" /></p>
Seit nunmehr 45 Jahren hat das Neujahrsschwimmen in Düsseldorf nun Tradition. Jedes Jahr wird dieser Spaß im eiskalten Nass am Ufer des Rheins vom DLRG veranstaltet und erfreut sich großer Beliebtheit. Das Event beginnt unterhalt der Kniebrücke und endet dann 5,5 Kilometer weiter entfernt im Löricker Hafen. Da das Schwimmen im eiskalten Wasser nicht ganz ohne ist, muss jeder Teilnehmer sich vorher anmelden und ausgebildeter Rettungsschwimmer oder -taucher sein. 

In diesem Jahr stürzten sich rund 250 Teilnehmer in die Fluten, teilweise mit lustiger Kopfbekleidung oder mit aufblasbaren Gummitieren ausgestattet. Wir waren am 16. Januar für Euch in Düsseldorf mit dabei, und haben einige der Teilnehmer befragt, was sie bewegt, bei diesen eisigen Temperaturen ins Wasser zu steigen. Sasha P. aus Köln meinte: „Ich habe in diesem Jahr eine Wette verloren, so dass mir gar nichts anderes übrig blieb, als die Zähne zusammenzubeißen.“ Es gibt jedoch auch Sportler, die wirklich Spaß bei der Sache haben, so wie Reinhard H. aus Düsseldorf: „Ich bin seit nunmehr 11 Jahren jedes Jahr mit am Start, weil es einfach ein außergewöhnliches Ereignis ist, für das ich mich immer wieder motivieren kann.“ Markus R. aus Bochum hat dagegen noch einen ganz anderen Beweggrund: „Eisbaden kann einen sehr positiven Effekt auf den menschlichen Körper haben, denn er wird wunderbar abgehärtet, außerdem kann ich meine Grenzen austesten.“ 

Das Eisbaden mag zwar hierzulande ein besonderer Event sein, doch in anderen Teilen der Erde ist dies etwas vollkommen Normales. Schon der Naturheilkundler Sebastian Kneipp entdeckte die positive Auswirkung von kaltem Wasser auf den menschlichen Organismus. In Russland hat das Eisbaden zum Beispiel eine ganz lange Tradition, da man hier bereits sehr früh die positiven Effekte auf die Gesundheit festgestellt hat. In diesem Land hat dieser Brauch sogar einen religiösen Hintergrund, denn die russisch-orthodoxe Kirche feiert jedes Jahr am 19. Januar die Taufe Jesu im Freien. Das Bad im kalten Nass soll das Gewissen reinigen und vor bösen Geistern schützen. Doch es gibt auch genügend Teilnehmer, bei denen eher das Vergnügen im Vordergrund steht und nicht der religiöse Hintergrund. 

Da das Eisbaden bei Wassertemperaturen von etwa um die null Grad erfolgt, sollte man sich nicht länger als fünf Minuten im Wasser aufhalten. Nur vollkommen gesunde Menschen sollten am Eisbaden teilnehmen, danach ist das sofortige Anziehen von warmer Kleidung zu empfehlen, um eine Unterkühlung zu vermeiden. Durch den enormen Temperaturunterschied wird durch das Eisbaden die Blutzirkulation angekurbelt, so dass der Kreislauf stabilisiert wird. Darüberhinaus kann das Eisbaden das Immunsystem stärken, so dass man wesentlich weniger anfällig für Infekte ist. 

So betrachtet ist das Eisbaden wahrlich gesundheitsfördernd, doch sollte man es nicht damit übertreiben, da es durchaus auch Risiken birgt. Wenn man sich zulange im eisigen Wasser aufhält, kann es zu einem lebensbedrohlichen Kälteschock kommen. Menschen, die körperlich nicht ganz fit sind, sollten vorher unbedingt einen Arzt aufsuchen. Richtig betrieben ist das Eisbaden also eine richtige Wellness-Sportart mit vielen positiven Effekten. <div class="copyright">Copyright: Stephan Schmied</div>]]></description><guid isPermaLink="false">57</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Studie: Deutsche Kinder werden immer DICKER</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel55-Studie__Deutsche_Kinder_werden_immer_DICKER.html-r55/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/dickes-kind.jpg" /></p>
Die Zahlen sind erschreckend, doch auch nicht wirklich verwunderlich. Kinder und Jugendliche in Deutschland werden immer dicker, gerade junge Mädchen sind besonders davon betroffen. Eine Studie hat nun gezeigt, dass sich die Zahl der übergewichtigen Mädchen innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren verdoppelt hat. Wenn man die Altersgruppe der 15-jährigen Teenager betrachtet, dann sind nur Jugendliche in den USA, in Portugal und in Finnland schwerer als in unserem Land. 

In vielen Familien ist die Ernährung viel zu fetthaltig, meistens sind mehrere Familienmitglieder übergewichtig. Hinzu kommt noch eine unzureichende Bewegung, denn viele Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit vor dem Fernseher, der Spielkonsole oder dem Computer. Immer wieder gibt es Kampagnen und Aktionen von den Krankenkassen oder der Regierung, um die Bundesbürger sensibler für diese Problematik zu machen. Leider ist es vielen nur sehr schwer möglich, einmal eingefahrene Essgewohnheiten dauerhaft zu verändern. 

Übergewicht ist bei weitem nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch schwere gesundheitliche Beschwerden nach sich ziehen, vor allem wenn es bereits im Kindesalter besteht. Die Blutgefäße werden schon in jungen Jahren beschädigt, so dass es leichter zu einer Arterienverkalkung kommen kann. Darüberhinaus steigt das Diabetes-Risiko enorm an, und auch der Blutdruck ist wesentlich höher als bei normalgewichtigen Kindern und Jugendlichen. 

Die Studie hat ergeben, dass das Problem vor allem in sozial schlechter gestellten Familien vorkommt. Auch die Bundesregierung hat sich bereits eingehend mit diesem Thema beschäftigt, und der Bundesrat hatte bereits dafür gestimmt, dass an deutschen Schulen kostenloses Obst verteilt werden soll. Angesichts der finanziellen Lage zogen dabei jedoch einige Bundesländer nicht mit, so dass das Vorhaben wieder im Sand verlaufen ist. Im Grunde ist Übergewicht das Problem jedes Einzelnen, doch auf Dauer ist auch das deutsche Gesundheitssystem davon betroffen, so dass es auch die Allgemeinheit etwas angeht. <div class="copyright">Copyright: aboutpixel.de / böser Blick © Rainer Sturm</div>]]></description><guid isPermaLink="false">55</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Zuviel S&#xFC;&#xDF;es macht agressiv</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel53-Zuviel_Suesses_macht_agressiv.html-r53/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/suessigkeiten.jpg" /></p>
Dass Schokolade glücklich macht, ist bereits seit längerem bekannt, denn sie kann den Serotoninspiegel im Gehirn anheben und somit für eine bessere Stimmung sorgen. Das Serotonin wird auch als Glückshormon bezeichnet, bei depressiven Menschen wird dieser Botenstoff nicht in ausreichender Menge vom Gehirn aufgenommen. 

Darüberhinaus enthält Schokolade noch zwei weitere Stoffe, allerdings in geringer Menge, die sich ebenfalls positiv auf unsere Stimmung auswirken. Viele Menschen gönnen sich in Stresssituationen etwas Süßes, denn alleine schon der Genuss hilft dabei, sich etwas zu entspannen. Doch auch bei den Süßigkeiten scheint das Motto zu gelten „alles in Maßen“, nicht nur der Figur zuliebe. 

Es gibt die Vermutung, dass ein Zuviel an Süßigkeiten in der Kindheit, das Aggressionspotential im späteren Leben steigern kann. Psychologen haben angeblich einen Zusammenhang erkannt zwischen Aggressionsproblemen im Erwachsenenalter und einem übermäßigen Genuß von Süßigkeiten in der Kindheit. 

Über 17.000 Patienten im Alter von 34 Jahren wurden in Großbritannien untersucht. Bei fast 70 Prozent konnte ein Zusammenhang zwischen ihrer aktuellen Aggressivität und ihrem Konsumverhalten als 10-jährige festgestellt werden. Die Probanden, die mit Aggressionen zu kämpfen haben, bekamen in ihrer Kindheit fast jeden Tag Bonbons oder Schokolade zu essen. Nun wird das gesteigerte Aggressionspotential jedoch nicht auf irgendwelche Inhaltsstoffe in den Süßigkeiten zurückgeführt, sondern auf die Art und Weise wie Kinder von ihren Eltern Süßigkeiten erhalten. 

Es soll also vielmehr um eine anerzogene Ungeduld gehen, denn die Betroffenen haben in der Kindheit nicht gelernt, abwarten zu müssen, bevor es eine Belohnung gibt. Deshalb fällt es ihnen im späteren Leben besonders schwer, auf etwas warten zu müssen, so dass sie dann schneller mit Aggressionen reagieren. Die Langzeitstudie in England wurde bereits im Jahr 1970 gestartet, so dass die Ergebnisse ziemlich aussagekräftig zu sein scheinen. <div class="copyright">Copyright: aboutpixel.de / SchokoSchaumKüsse 2 © Werner Linnemann</div>]]></description><guid isPermaLink="false">53</guid><pubDate>Sun, 13 Dec 2009 15:58:00 +0000</pubDate></item><item><title>Panikmache: H1N1 Impfstoff mit Squalen l&#xF6;st Golfkriegssyndrom aus </title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel51-Panikmache__H1N1_Impfstoff_mit_Squalen_loest_Golfkriegssyndrom_aus_.html-r51/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/squalen-schweinegrippe" /></p>
Kettenmails sollen Bundesbürger verunsichern und vor der Schweinegrippe-Impfung warnen

Die Schweinegrippe ist zur Zeit in aller Munde, und vor allem die Impfung sorgt für reichlich Gesprächsstoff. Die Bundesbürger sind sehr unsicher geworden, ob eine Impfung Sinn macht, oder ob sie ganz im Gegenteil sogar Gefahren birgt. Zahlreiche Meldungen in der Presse haben die Deutschen verunsichert, und immer weniger Menschen entscheiden sich für die Impfung. 

Ins Gespräch gekommen ist der Impfstoff, weil er angeblich einen Stoff enthalten soll, der das so genannte Golfkriegssyndrom auslösen kann. Zuletzt wurden Kettenmails verschickt, welche Bundesbürger vor dieser Gefahr warnen, Experten verurteilen diese Panikmache jedoch aufs Schärfste und befürchten, dass nun weniger Menschen sich impfen lassen und stattdessen eventuelle Komplikationen durch die Schweinegrippe in Kauf nehmen. 

Bei dem angeblich gefährlichen Stoff handelt es sich um Squalen, welches jedoch auch ganz natürlich im menschlichen Körper gebildet wird. Das Immunsystem ist somit an diesen Stoff gewöhnt, so dass es auf keinen Fall zu außergewöhnlichen Reaktionen kommen kann. Der fettähnliche Stoff ist auch in zahlreichen Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten, zum Beispiel in Oliven- und Fischöl. 

Die Versender dieser Mails berufen sich auf eine Studie aus dem Jahr 2000 als man bei Soldaten, die im Golfkrieg eingesetzt wurden, Antikörper gegen Squalen im Blut fand. Diese Studie wurde jedoch mehrfach angezweifelt, und eine weitere Untersuchung zeigte, dass diese Antikörper auch bei gesunden Menschen im Blut nachweisbar sind. Damals ging es um eine Milzbrand-Impfung, welche bei den Soldaten vorgenommen wurde und in den Verdacht geriet, das Golfkriegssyndrom ausgelöst zu haben. Das Syndrom ist durch Gedächtnisprobleme, Müdigkeit und Muskelschmerzen gekennzeichnet. Im Nachhinein hat man jedoch festgestellt, dass die damals eingesetzten Impfstoffe überhaupt kein Squalen enthielten. 

In Deutschland kommen derzeit drei verschiedene Impfstoffe gegen die Schweinegrippe zum Einsatz, wovon zwei Stück Squalen enthalten. Es dient in den Impfstoffen als Wirkungsverstärker und wird bereits seit vielen Jahren in den Impfstoffen gegen die saisonale Grippe verarbeitet. Bisher konnte keine Nebenwirkungen durch das Squalen festgestellt werden, so dass Gesundheitsexperten immer wieder betonen, dass die Impfung gegen Schweinegrippe vollkommen harmlos ist. 


<h2>Hier die komplette Spam Mail</h2>
<blockquote>*Betreff: * *Impfen Schweinegrippe (nicht lustig)*

Wer es noch nicht weiß:

Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte "Schweinegrippe"  Pandemrix® und Focetria®, enthalten als Adjuvans Wirkverstärker) Squalen.

Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als Impfverstärker engesetzt worden. 23-27%, also jeder Vierte von ihnen. 

Auch solche, die zu Hause blieben(!), bekamen die sog. Golfkriegskrankheit, mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), neben Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen,Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen.

Die Erkrankung hat sich seit 1991 also seit 18 Jahren nicht gebessert. Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden, bei den Geimpften, aber nicht Erkrankten. Das bedeutet, dass tatsächlich nur die erkrankt sind, die Antikörper gebildet haben. Hätten diese die Impfung nicht bekommen, dann hätten sie vielleicht/wahrscheinlich die Krankheit nicht bekommen....

Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US-Verteidigungsministerium anerkannt.

Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden.

Geben Sie dieses Email bitte an möglichst viele ihrer Bekannten weiter.</blockquote>]]></description><guid isPermaLink="false">51</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Welt Aids Tag 2009</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel50-Welt_Aids_Tag_2009.html-r50/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/aids.jpg" /></p>
Am heutigen Dienstag findet der 22. Welt-Aids-Tag statt. Erstmals 1988 von der WHO ausgerufen, wird jedes Jahr am 1. Dezember der HIV-Infizierten, AIDS-Kranken und bisherigen Opfer der Immunschwächekrankheit gedacht und zur Solidarität mit den Betroffenen aufgerufen. Das Symbol des Welt-Aids-Tages und für die vorherrschende Solidarität ist die weithin bekannte rote Schleife, die allerdings nicht nur am Welt-Aids-tag direkt erworben werden kann.

Das Motto der letzten, wie auch diesen Jahres ist <strong>„Stop Aids – Keep the Promise“</strong>. Dieses Motto soll vor allem die Politiker daran erinnern, ihr, 2001 auf einer Sondersitzung der Vereinten Nationen zum Thema Aids und seine Gefahren, gegebenes Versprechen, sich auch weiterhin im Kampf gegen die weitere Verbreitung von AIDS einzusetzen, einzuhalten und sich verstärkt um Unterstützung und Hilfe für an Aids erkrankte Menschen zu kümmern.

Weltweit haben sich bisher in der Altersgruppe der 15 bis 24jährigen insgesamt 4,9 Millionen Menschen mit Aids infiziert. Besonders die Menschenrechtsorganisation UNICEF kämpft darum, die Zahl der Ansteckungen durch eine umfassende Aufklärung über die Krankheit und ihre Risiken möglichst zu minimieren. In Deutschland ist positiv zu sehen, dass man in den letzten Jahren leichte Erfolge bezüglich der Neuansteckungen verzeichnen konnte. Im letzten Jahr haben sich laut Betrachtungen des Robert-Koch-Institutes etwa 3000 Menschen neu infiziert. Das bedeutet für das Robert-Koch-Institut einen nur sehr geringen Zuwachs an Neuerkrankungen und kann als die niedrigste Ansteckungsrate in Westeuropa bezeichnet werden.

Zum diesjährigen Welt-Aids-Tag starteten wieder eine Reihe auffälliger Aktionen, die den Blick der Gesellschaft wieder einmal aufs Neue auf das brisante Thema Aids lenken sollen. Zum Beispiel wurde die Aktion „Der Mensch in der Kugel“ durchgeführt. „Der Mensch in der Kugel“ tourte im November durch sechs deutsche Städte, heute ist der Schlussauftakt in Berlin. Bei dieser Aktion haben Menschen die Möglichkeit, sich in eine große, transparente Kugel zu begeben und sich damit durch die Stadt zu bewegen. Deutlich gemacht werden soll mit dieser Aktion die Ausgrenzung, die HIV-infizierte und Aidskranke oft zu erdulden haben. Zudem wurden bei dieser Aktion von prominenten Helfern Informationsmaterialien und rote Aids-Schleifen an informationsinteressierte ausgegeben.

Als weitere Aktion kostümierten sich die Mitarbeiterinnen des Zentrums für sexuelle Gesundheit und Familienplanung in Berlin als wandelnde Kondome um auf die Wichtigkeit hinzuweisen, sich bei dem Geschlechtsverkehr mit Kondomen auch vor Ansteckungskrankheiten zu schützen.<div class="copyright">Copyright: aboutpixel.de / safety first I © Christoph Ruhland</div>]]></description><guid isPermaLink="false">50</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Fehldiagnose Wachkoma</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel48-Fehldiagnose_Wachkoma.html-r48/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/wachkoma-fehldiagnose.jpg" /></p>
Man kann sich fast nichts schlimmeres vorstellen als gefangen im eigenen Körper für Jahre als Wachkomapatient ohne Bewusstsein abgestempelt zu werden. Doch genau dieses Schicksal durchlebte der Belgier Ron Houben während der letzten 23 Jahre. Die fatale Fehldiagnose "<strong>Apallisches Syndrom</strong> oder auch Wachkoma fiel vor über 20 Jahren, nachdem Houben einen schweren Autounfall erlitt und seither  keine Möglichkeit hatte zu kommunizieren, allerdings nicht wie angenommen aufgrund fehlenden  Bewusstseins, sondern wegen einer nahezu globalen Lähmung. Erst neue Erkenntnisse im Universitätsklinikum Lüttich bestätigten eine nahezu normale Hirnaktivität, die durch Computertomographie dargestellt werden konnte. 

Wie oft fragt man sich bei der Behandlung von Patienten ohne Bewusstsein, was diese wohl mitbekommen; genau weiß es keiner, doch Houben kann jetzt mittels moderner Kommunikationshilfen berichten, wie es sich anfühlt. Ohnmächtig musste er feststellen, dass ihm sein Körper nicht mehr gehorcht und wie Ärzte und Pfleger irgendwann die Hoffnung aufgaben und die falsche Diagnose stellten. <i><strong>"Ich habe geschrien, aber es war nichts zu hören."</strong></i>

Eine neue Studie geht Steven Laureys jetzt nochweiter. Seinen Schätzungen nach ist dies kein Einzelschicksal, sondern unfassbare Realität für ca. 40% der Wachkomapatienten. Oftmals konnte er noch Reste von Bewusstsein diagnostizieren, wo andere bereits keine Hoffnung mehr sahen. 

Der Neurologe sieht den Fehler im Gesundheitssystem. Die Diagnose wird nie leichtfertig gestellt, und unterliegt oft vielen Wochen an Diagnostik, doch wer einmal als Patient ohne Bewusstsein eingestuft wurde, wird vom System nie wieder geprüft. 


<strong>Stichwort: Apallisches Syndrom</strong>

Apallisches Syndrom beschreibt eine schwere Hirnschädigung, bei der es zum fast vollständigen oder totalen Ausfall der Großhirnfunktion, während grundlegende Funktionen von niederen Hirnarealen wie Hirnstamm oder Rückenmark erhalten bleiben. 

Symptome (Definition durch die Multi-Society-Task-Force):
<ul><li>Bewusstseinsverlust</li>
<li>Kommunikationsverlust</li>
<li>Verhaltensveränderungsverlust infolge externer Reize</li>
<li>Verlust von Sprachverständnis und Sprachproduktion</li>
<li>Verlust von Blasen- und Mastdarmfunktion</li>
<li>Störung von Schlaf-/Wachrythmus</li>
<li>Erhalt von Hirnstamm, spinaler, hypthalämischer sowie autonomen Reflexen</li><div class="copyright">Copyright: Peter Reinäcker | pixelio.de</div>]]></description><guid isPermaLink="false">48</guid><pubDate>Sun, 22 Nov 2009 18:03:42 +0000</pubDate></item><item><title>Zusatzstoffe und ihre Wirkung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel38-Zusatzstoffe_und_ihre_Wirkung.html-r38/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/nahrungsmittel-zusatzstoffe.jpg" /></p>
<p>Es ist keine neue Erfindung, bestimmte Lebensmittel mit Zusatsstoffen zu behandeln um sie einzuf&auml;rben,zu konservieren oder sie als Hilfsmittel einzusetzen. In Omas Rezeptebuch findet sich noch Pottasche zum Backen und im Lebkuchenrezept, der beim R&auml;uchern entstehende Rauch macht schon seit Jahrtausenden Fleisch haltbar und Karamell schmeckt nicht nur gut als Bonbon sondern dient schon lange als Farbstoff, das in &Auml;pfeln enthaltene Pektin wird schon lange in Form von geriebenen &Auml;pfeln als Zugabe zu Marmeladen als Eindickungsmittel verwendet.</p>
<h2>K&uuml;nstliche Zusatzstoffe und Allergien</h2>
<p>Industriell zugesetzte Zusatzstoffe unterlaufen aufw&auml;ndige Zulassungsverfahren, bei denen u. a. aus dem Tierversuch die f&uuml;r den Menschen gesundheitlich unbedenkliche H&ouml;chstmenge abgeleiteet wird, auch wenn der Mensch diesen Stoff &uuml;ber Jahre konsumiert. Trotzdem nimmt die Anzahl der Allergien immer weiter zu. Doch sind es nicht nur echte <strong>Allergien</strong>, die dem modernen Menschen zu schaffen machen, wie zum Beispiel <strong>gegen Kuhmilch, H&uuml;hnereiweiss, N&uuml;sse oder H&uuml;lsenfr&uuml;chte, sondern h&auml;ufig auch die sogenannten Pseudo-Allergien</strong>, die sich in der Regel gegen bestimmte Zusatzstoffe richten. Diese sogenannten Pseudo-Allergien sind nicht-allergische &Uuml;berempfindlichkeiten, &auml;hneln aber Allergien in ihren Symptomen. Diese Symptome sind keine Antik&ouml;rperrakation, sondern eine direkte Reaktion auf einen bestimmten Stoff in einer bestimmten Menge, zum Beispiel Farbstoffe oder bestimmte Konservierungsstoffe (Benzoes&auml;ure und Sorbins&auml;ure), Histamin (in Thunfisch, Sardellen und anderen Fischsorten enthalten), biogene Amine (enthalten in <strong>Hefeextrakt</strong>, Schokolade, Avocado und Tomaten) und Salicylate, die G&auml;rung und F&auml;ulnis hemmen sollen (enthalten in verschiedenen Fr&uuml;chten, Wein und bestimmten Medikamenten).</p>
<h2>Nachweis von Unvertr&auml;glichkeiten?</h2>
<p>Nicht-allergene &Uuml;berempfindlichkeiten sind meist nur schwer eindeutig herauszufinden und nachzuweisen. Am sichersten ist ein Ausschlussverfahren und ein genaues Ern&auml;hrungstagebuch. Die zur Zeit 305 in der EU zugelassenen Zusatzstoffe werden mit den sogenannten E-Nummern versehen,die in der EU, Australien und Neuseeland die gleiche Bedeutung haben und auch von der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) verwendet werden.</p>
<p>So steht zum Beispiel E 200 immer f&uuml;r Sorbins&auml;ure und E 300 immer f&uuml;r Vitamin C. Leider hat das System L&uuml;cken: es m&uuml;ssen nur die Zusatzstoffe gekennzeichnet werden, die im verkaufsfertigen Produkt noch eine aktive Wirkung haben, sonst gelten sie als technische Hilfsstoffe, die nicht aufgedruckt werden m&uuml;ssen. Somit sind zum Beispiel Tr&auml;gerstoffe oder L&ouml;sungsmittel f&uuml;r Zusatzstoffe wie <strong>Aromen oder Enzyme nicht kennzeichnungspflichtig</strong>, wenn sie auch rechtlich eigentlich als Zusatzstoff gelten. Aromastoffe sind ebenfalls von der genauen Kennzeichnung ausgenommen, ausserdem Zusatzsstoffe in alkoholischen Getr&auml;nken &uuml;ber 1,2% Vol. und Zusatzsstoffe in Waren, deren Verpackungsgr&ouml;sse kleiner als 10 cm&sup2; ist.</p>
<h2>Liste von E-Nummern - Zusatzstoffe</h2>
<p>Wer grob wissen will, was sich hinter welcher E-Nummer verbirgt, sollte wissen, dass die E-Nummern in die folgenden Klassen eingeteilt sind:</p>
<ul>
<li>E 100 - E 180 = Farbstoffe</li>
<li>E 200 - E 290, E 1105 = Konservierungsstoffe</li>
<li>E 290 &ndash; E297 = S&auml;uerungsmittel</li>
<li>E 300 &ndash; E 321 = Antioxidationsmittel</li>
<li>E 325 &ndash; E 380 = S&auml;ureregulatoren</li>
<li>E 400 &ndash; E469 = Verdickungsmittel</li>
<li>E 420 + E422 = Feuchthaltemittel</li>
<li>E 450 &ndash; E452, E 331 = Schmelzsalze</li>
<li>E 470 &ndash; E495, E 322, E442 = Emulgatoren</li>
<li>E 500 &ndash; E 530 = Backtriebmittel</li>
<li>E 530 &ndash; E 569 = Trennmittel</li>
<li>E 570 &ndash; E578 = Festigungsmittel</li>
<li>E 620 &ndash; E 640 = Geschmacksverst&auml;rker</li>
<li>E 570 + E900 = Schaumverh&uuml;ter</li>
<li>E 901 &ndash; E914 = &Uuml;berzugsmittel</li>
<li>E 938 &ndash; E948 + E 290 = Pack-, Treib- und Schutzgase</li>
<li>E 950 &ndash; E967, E 420, E 421, = S&uuml;&szlig;ungsmittel</li>
<li>E 100 &ndash; F&uuml;llstoffe</li>
<li>E1404 &ndash; E1451 = modifizierte St&auml;erken und Geliermittel</li>
</ul>
<h2>Gut versteckte Zusatzstoffe&nbsp;</h2>
<p>Aber auch viele Angaben auf der Ware lassen nicht auf den ersten Blick sehen, was sich dahinter verbirgt. Steht also auf der Ware &bdquo;mit Nitritp&ouml;kelsalz&ldquo;, enth&auml;lt das Lebensmittel Natrium-, Kaliumnitrit (E 249, E 250), steht da &bdquo;geschwefelt&ldquo; kamen Schwefelverbindungen E 220 &ndash; 224, E 226 &ndash; 228 zum Einsatz und heisst es &bdquo;enth&auml;lt eine Phenylalaninquelle&ldquo;, dann sind Aspartam (E 951), Aspartam-Acesulfamsalz (E 962) enthalten. Aspartam wiederum geh&ouml;rt zu den S&uuml;&szlig;ungsmitteln (E 420, 421, E 950 - 955, E 957,E 959, E 962, E 965 &ndash; 967). Wer Bescheid wissen will, sollte genau nachfragen: viele Gesch&auml;fte halten ein Zutaten-Buch bereit und das Verkaufspersonal sollte auf Nachfrage Auskunft geben k&ouml;nnen, da es Zugang zu den vollst&auml;ndigen Zutatenlisten der verkauften losen Ware haben sollte. Auch im Restaurant sollte der Kellner auf Nachfragen eine Antwort haben, auch wenn er sie in der K&uuml;che einholen muss. Welche Nebenwirkungen die einzelnen Erg&auml;nzungsmittel haben lesen Sie in K&uuml;rze im 2. Teil.</p><div class="copyright">Copyright: Paul-Georg Meister | Pixelio.de</div>]]></description><guid isPermaLink="false">38</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Pantai Luar</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel46-Pantai_Luar.html-r46/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/pantai-luar.jpg" /></p>
Heutzutage sind die Menschen im Beruf sowie im Privatleben fast immer überlastet. Die Folgen sind Burn-Out’s und diverse Krankheiten wie zum Beispiel Magengeschwüre und Migräne. Die Gefahr einen Herzinfarkt zu bekommen steigt enorm. Aufgrund dessen sollte man sich ab und zu mal eine Auszeit gönnen. Für solche Auszeiten lohnt es sich Angebote von verschiedenen Wellnesszentren zu vergleichen. Hat man dann den Termin im Wellnesszentrum gebucht muss man sich zwischen Bädern, Saunen, Massagen und anderem entscheiden.

Massagen wurden schon früher zur manuellen Therapie für Körper und Geist verwendet. Sie steigern das Selbstwertgefühl und verhelfen somit zu mehr Wohlbefinden, der Geist fühlt sich freier. In Bezug auf den Körper werden Massagen angewendet um die Muskulatur, die Haut und das Bindegewebe durch Reize wie Dehnung, Zug oder Druck zu beeinflussen. Die Massage-Angebote in Wellnesszentren sind sehr vielfältig, sie variieren in Form und Art. 

Die „Pantai-Luar-Massage“ wurde im ostasiatischen Raum erfunden und in China, Japan, Korea, Taiwan und der Mongolei durchgeführt. Seit einiger Zeit ist sie auch im europäischen Raum sehr beliebt. „Pantai Luar“ bedeutet übersetzt „an neuen Ufern“ und wird mit Kräuterstempeln praktiziert. Es ist eine besondere Form der Ganzkörpermassage und wird durch eine spezielle Technik ausgeführt. Diese Technik enthält thermophysikalische Komponente. Sie basiert auf der Verwendung von Kräutern und Ölen, die Bestandteile haben in Ostasien eine große Bedeutung.

Eine Pantai-Luar-Massage dauert ca. 60-90 Minuten. Zu Beginn der Massage wird der Körper mit einem Kräuterwasser befeuchtet und anschließend mit einem Öl aus Früchten u. Kräutern eingerieben. Dieses Öl wurde vorab auf 120 Grad erwärmt. Nachdem der Körper eingerieben wurde beginnt die eigentliche Massage. Die Kräuterstempel, die wie kleine Säckchen aussehen, werden in dem Öl erwärmt und dann mit schnellen und fließenden Bewegungen über die Haut gezogen. Der Anpressdruck wird dabei langsam gesteigert. Den Thermorezeptoren der Haut wird eine Hautverbrennung vermittelt. Diese findet jedoch nicht statt. Nach der Massage mit den Kräuterstempeln erfolgt eine Tiefenwärmebehandlung. Danach kann sich der Körper in einer Nachruhezeit von 30 Minuten entspannen. Bevor man jedoch in die Nachruhezeit übergeht wird der Körper mit einem saugfähigen Vliestuch bedeckt, dass soll die Reste des Öls aufnehmen.

In den Schulungen, die für den Masseur bzw. die Masseuse aufgrund der hohen Verbrennungsgefahr Pflicht sind, werden, außer der Technik selbst, noch die vier Grundeffekte der Pantai-Luar-Massage, vermittelt. Das sind die Hautstraffung durch die Kräuter und Öle, die Förderung der Durchblutung, die entgiftende Wirkung und die entspannende Wirkung auf die Muskeln.

Bei der Auswahl des Wellnesszentrums sollte man auf eventuell vorhandene Kundenbewertungen achten. Diese können einem den Stand der Hygiene und der Kundenfreundlichkeit vermitteln. Außerdem sollte man sich, wenn man sich unwohl oder unsicher fühlt, die Zeugnisse des jeweiligen Masseurs vorzeigen lassen um eventuelle gesundheitliche Folgen zu vermeiden.<div class="copyright">Copyright:  © Haslauer GmbH</div>]]></description><guid isPermaLink="false">46</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Regividerm - Wundermittel gegen Neurodermitis?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel45-Regividerm___Wundermittel_gegen_Neurodermitis.html-r45/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/regividerm-neurodermitis.jpg" /></p>
Was ein Fernsehbeitrag nicht alles auslösen kann – das zeigt derzeit die Geschichte des „verhinderten Medikaments“, der <a href="http://www.neurodermitisportal.de/blog/rezeptur-regividerm-b12-creme/">Regividerm</a> B12 Creme. Zwei Studenten hatten die Creme vor mehr als 20 Jahren entwickelt. Hintergrund war eine Freundin, die unter einer Hautkrankheit litt. Nachdem die beiden Studenten erfuhren, dass Vitamin B12 die Hirnzellen erneuern sollte, überlegten sie, ob es nicht auch möglich sei, dass das Vitamin die Hautzellen erneuert, so dass von Neurodermitis oder Psoriasis betroffene Haut sich regenerieren kann. Bei der betroffenen Freundin wirkte die Creme sehr gut, so dass die beiden Studenten sich daran machten, die Creme weiter zu entwickeln. 

Nachdem sie noch Studien in Auftrag gegeben haben, um die Wirksamkeit der Creme untersuchen zu lassen und diese positiv ausfielen, machten sie sich auf die Suche nach einem Partner für die Herstellung und den Vertrieb der Creme, die heute unter dem Namen Regividerm für Furore sorgt. Doch die Pharmakonzerne lehnten die Herstellung der Creme ab, das Patent hätten sie gerne gekauft, nur herstellen wollte niemand die Regividerm Creme. In besagter Fernsehsendung wurde das Ganze als ein Skandal dargestellt, der deutlich zeige, dass die Pharmakonzerne nur profitorientiert arbeiten würden. 

Sicher ist, die Regividerm B12 Creme wird aus einfachen Zutaten hergestellt, sie basiert auf dem Vitamin B12, sowie Avocadoöl. Durch diese einfachen Zutaten und die leichte Zusammenmischung kann die Creme nicht gewinnbringend verkauft werden. Das bedeutet, die Erlöse aus einem Verkauf wären deutlich niedriger, als bei herkömmlichen Mitteln gegen Neurodermitis und Schuppenflechte. Zudem hat die Regividerm B12 Creme keine Nebenwirkungen, was ebenfalls den Verkauf ankurbeln würde. Insofern kann es fast nachvollzogen werden, dass die Pharmakonzerne Angst um ihre Gewinne hatten. 

Doch ebenso interessant ist, dass kurz nach der TV-Sendung ein Schweizer Unternehmen angab, die Regividerm B12 Creme auf den Markt bringen zu wollen. Nachdem die Creme gegen <a href="http://www.neurodermitisportal.de/" id="nolink">Neurodermitis</a> und andere Hautkrankheiten über 20 Jahre ein unbekanntes Dasein fristete, soll sie nun kurz nach der TV-Sendung auf den Markt kommen. Experten und Kritiker gehen davon aus, dass die Markteinführung lange Zeit geplant war, die Hersteller hätten nur auf die Ausstrahlung der Sendung gewartet, um den Bekanntheitsgrad der Creme noch vor der Markteinführung zu erhöhen. Mittlerweile ist klar, dass die Einführung der Regividerm B12 Creme tatsächlich lange geplant ist, doch von den Vorwürfen die Fernsehsendung als Marketing-Coup zu nutzen, spricht sich das Schweizer Unternehmen frei. Es sei ohnehin geplant gewesen, die Creme Mitte November einzuführen, dass die Sendung nun ausgerechnet kurz vor der Markteinführung gezeigt wurde, wusste man im Voraus nicht, was auch der Filmemacher bestätigt. Der Film hätte schon seit Monaten beim Fernsehen vorgelegen und auf einen Sendeplatz gewartet.<div class="copyright">Copyright: Moritz Mehrlein | aboutpixel.de</div>]]></description><guid isPermaLink="false">45</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Schweinegrippe - Imfpung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel44-Schweinegrippe___Imfpung.html-r44/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/schweinegrippe-impfung.jpg" /></p>
Auch dank des großen Medieninteresses, ist die Schweinegrippe in aller Munde. Weltweit sorgte die Krankheit für Aufsehen und das ein oder andere Todesopfer. Nun hat die Regierung reagiert und einen neuen Grippeimpfstoff gegen die Schweinegrippe zur Verfügung gestellt. Doch das Thema erhitzt die Gemüter. Kontrovers wurden in letzter Zeit in den Medien über dieses Thema diskutiert. Viele Menschen sind unsicher und wissen nicht, ob sie sich und ihre Familie impfen lassen sollen oder nicht. Eine schwierige Entscheidung.

Zuerst einmal ein paar Fakten. Die Schweinegrippe verläuft bislang bei den meisten Erkrankten harmlos, allerdings erwarten Experten ein weiteres ausbreiten des Virus im Herbst und im Winter. Die Impfung ist natürlich freiwillig. Als besonders gefährdet gelten Berufsgruppen, welche viel mit anderen Menschen zu tun haben, chronisch Kranke und junge Menschen bis 24 Jahre. Bei älteren Menschen über 60 Jahre, tritt die Schweinegrippe so gut wie gar nicht auf. Der Impfstoff, der der Allgemeinheit zur Verfügung steht, heißt Pandemrix und kommt von der Firma Glaxo Smith Kline. Dieser Impfstoff enthält Virenbestandteile und Adjuvanzien, das sind Wirkstoffverstärker. Diese wurden zwar an 4000 Probanden getestet, doch gibt es keine Langzeitstudie zu diesen. Das könnte ein Risiko bedeuten. Denn manche Nebenwirkungen treten erst auf, wenn mehr Menschen geimpft werden. Das Risiko starker Nebenwirkungen, wie Fieber und Schüttelfrost kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Grippeimpfung wird vor allem für Kinder ab drei Jahren empfohlen. Zehn Prozent der 400 getesteten Kinder zeigten leichte Nebenwirkungen. Bei Kindern unter 3 Jahren lagen noch keine Ergebnisse vor. Kinder unter sechs Monaten wurden nicht getestet. Hier fehlt ebenfalls eine Langzeitstudie. Schwangere haben es noch schwerer, eine Entscheidung zu treffen, da Wirkstoffverstärker und abgetötete Viren zu Fieber führen können. Anders als in den USA, wo es mit Vakzin einen Impfstoff nur mit Virenanteilen und ohne Wirkstoffverstärker gibt, enthalten alle drei in Deutschland zugelassenen Produkte entweder Wirkstoffverstärker oder abgetötete ganze Viren. Schwangere sollten sich auf jeden Fall mit einem Arzt beraten.
Die Brisanz dieses Thema ergibt sich aus den nicht immer ersichtlichen Verbindungen so genannter Experten zur Pharmaindustrie. 

Zu Recht haben viele Menschen bedenken, wenn ein Experte, der zur Impfung rät, sein Geld von den Leuten bezieht, die den Impfstoff verkaufen wollen. Da es bei dieser Impfstofflieferung um hohe Beträge geht, kommt schnell der Verdacht auf, bezahlte Meinungen zu hören. Eine unabhängige Meinung zu finden, ist schwierig. Da der Impfstoff sehr schnell auf den Markt gebracht wurde, liegt der Verdacht nahe, dass die Wirkung an den jetzt Geimpften getestet werden soll. Wer sich richtig informieren will, sollte sich die einzelnen Experten also ganz genau ansehen. 

Außerdem sollte man auf jeden Fall mehrere Meinungen zum Thema einholen. Es empfiehlt sich auch, in Ruhe mit seinem Hausarzt über die Impfung zu sprechen. Menschen mit geringen Risikofaktoren können getrost auf eine Impfung verzichten. Letzten Endes muss jeder für sich Nutzen und Risiko zur Schweinegrippeimpfung abwägen. In Panik zu Verfallen ist nicht angebracht. In den Medien wird ein solches Thema gerne aufgebauscht. Wichtiger ist es, auf seine innere Stimme zu hören und sich Zeit zu nehmen für eine solche Entscheidung.<div class="copyright">Copyright: tommyS | pixelio.de</div>]]></description><guid isPermaLink="false">44</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>&#xDC;bers&#xE4;uerung - der S&#xE4;ure / Basen Haushalt</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel43-Uebersaeuerung___der_Saeure___Basen_Haushalt.html-r43/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/uebersaeuerung.jpg" /></p>
Im Körper sollte ein gutes Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen bestehen. Die Basen sorgen dafür, dass die Säuren neutralisiert werden, so dass zum Beispiel der pH-Wert des Blutes im Normbereich bleibt. Die Säuren sind Bestandteil der Abfallprodukte, die bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper anfallen. Im menschlichen Körper gibt es mehrere Regulationsmechanismen, die im Normalfall dafür sorgen, dass der Körper nicht übersäuert. Einige Faktoren können jedoch dafür sorgen, dass dieses Gleichgewicht gestört wird, so dass die Säuren nicht mehr ausreichend neutralisiert und im Bindegewebe eingelagert werden. 

Lange Zeit merken die Betroffenen davon nichts, doch irgendwann werden sich die ersten Symptome der Übersäuerung bemerkbar machen. Wenn die Übersäuerung chronisch ist, so können in der Folge Schmerzen entstehen, oder verschiedene Erkrankungen begünstigt werden. Neben der chronischen Übersäuerung gibt es auch eine akute Variante, die so genannte Azidose, die sogar lebensbedrohlich sein kann, da der pH-Wert im Blut sich stark verändert. Hauptsächlich der Lebensstil in den Industrienationen führt zu einer Übersäuerung des Körpers. Die meisten Menschen essen zuviel Fleisch, dafür aber zu wenig Gemüse und Obst, außerdem mangelt es sehr vielen an Bewegung. 

Säuren werden neben Fleisch vor allem durch den Verzehr von Käse, Fisch, Süßigkeiten, Teigwaren, Fette, Zucker, Kaffee, Hülsenfrüchte, Innereien und Eiweiß gebildet. Deswegen sind diese Lebensmittel jedoch nicht schlecht für den Körper, sondern es muss für einen Ausgleich durch Basen gesorgt werden. Eine Übersäuerung wird darüber hinaus noch durch Stress, Alkoholkonsum, Rauchen, eine geringe Trinkmenge, wenig Bewegung und die Einnahme bestimmter Medikamente begünstigt. Der akuten Übersäuerung liegen dagen häufig Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen, ein Lungenemphysem oder Asthma zugrunde. 

Die ersten Symptome eine Übersäuerung sind meistens Schmerzen in den Muskeln und teilweise auch Muskelkrämpfe. Gerade bei starkem Schwitzen oder nach körperlicher Anstrengung, machen sich diese Beschwerden bemerkbar. In der Folge kann es auch zu einer Infektanfälligkeit, ständiger Müdigkeit, Sodbrennen und Kopfschmerzen kommen. Eine Übersäuerung des Körpers kann jeder ganz einfach feststellen, indem er den pH-Wert des Urins misst. Dafür gibt es in der Apotheke spezielle Teststreifen, die man in eine Urinprobe hält. Da die Werte nicht immer gleich sind, muss eine Messung an fünf aufeinanderfolgenden Tagen erfolgen. An jedem Tag sollte der pH-Wert fünf Mal zur gleichen Uhrzeit ermittelt werden. Idealerweise sollte dieser Wert zwischen 4,5 und 8,5 liegen, wobei die Werte morgens und abends in der Regel wesentlich niedriger sind. 

Eine akute Übersäuerung muss immer von einem Arzt behandelt werden. Bei einer chronischen Übersäuerung reichen eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, mehr Bewegung und eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr. Im Handel gibt es zahlreiche Basen-Präparate, die über einen gewissen Zeitraum eingenommen werden können, um die Säuren im Körper zu neutralisieren. Die Übersäuerung sollte unbedingt frühzeitig bekämpft werden, damit keine Folgeerkrankungen wie Gicht, Rheuma, Migräne, Arteriosklerose, Neurodermitis oder eine koronare Herzerkrankung entstehen. 
<div class="copyright">Copyright:  	Stephanie Hofschlaeger | pixelio.de</div>]]></description><guid isPermaLink="false">43</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Borderline - Wenn der Druck zu gro&#xDF; wird</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel42-Borderline___Wenn_der_Druck_zu_gross_wird.html-r42/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/borderline-krankheit.jpg" /></p>
Etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung leidet unter der Persönlichkeitsstörung Borderline. <a href="http://www.borderline-community.de" title="Borderline">Borderline</a> ist eine schwere psychische Krankheit, die sich durch negatives, zerstörerisches und extrem auffälliges Verhalten kennzeichnet. Borderline Patienten sind in ihrem Selbstbild, in ihren Stimmungen und im sozialen Umfeld absolut instabil, und in ihren Reaktionen unangemessen. Etwa 70% der Patienten sind Frauen. Da lange nicht klar war, ob diese Persönlichkeitsstörung in den neurotischen oder psychotischen Bereich der Medizin fällt, gab man ihr den Namen Borderline (deutsch= Grenzlinie). Auch herrscht jedoch die Meinung, Borderline Patienten hätten Schwierigkeiten, ihre eigenen Grenzen zu erkennen.

Viele Patienten mit Borderline Symptomen haben in der Regel übermächtige Angst vor dem Verlassenwerden. Sie schätzen sich oft selbst als böse ein, fühlen sich nicht wert geliebt zu werden und empfinden ihr Selbstbild als äußerst negativ. Andere Patienten wechseln jedoch häufig und schnell die Partner, aufgrund der Annahme dieser könne die Erwartungen nicht erfüllen. Auch Berufswünsche, Zukunftspläne, Wertvorstellungen werden in rasantem Tempo immer wieder neu festgelegt und geändert.
Die Einschätzung zur eigenen Person wird vielfach soweit hinunter geschraubt, dass von innerer Leere und vom Gefühl des -Nicht mehr existierens- gesprochen wird. Hinzu kommen oftmals selbstzerstörerisches Verhalten, extreme Wut und Selbstverletzungen als sogenannte Strafe für die eigene Unzulänglichkeit.

Die Ursachen für das Ausbrechen einer Borderline Störung konnten bisher nicht ausreichend geklärt werden.
Genetische Veranlagungen, traumatische Erlebnisse und ungünstige Umwelteinflüsse scheinen maßgebliche Gründe für diese Persönlichkeitsstörung zu sein. Viele Patienten sind in ihrer frühkindlichen Entwicklung stehengeblieben, sind nicht in der Lage objektiv zu reflektieren, unterscheiden nur schwarz und weiß und gut und böse. Auch empfinden sie im Übermaß Neid- und Hassgefühle.
Etwa 80% aller Patienten wurden in ihrer Kindheit sexuell oder körperlich missbraucht. Da die Täter meist enge Bezugspersonen der Patienten waren, vermischen sich beim Borderline-Syndrom Wut und Liebe gleichermaßen. Eine Reflektion und Unterscheidung ist durch die Widersprüchlichkeit der Gefühle nicht mehr möglich.

Mit fortschreitender Krankheit treten bei den Patienten meist weitere Krankheitsbilder auf. Depressionen, sozialer Rückzug, multiple Angstzustände und Phobien, sowie Zwangssymptome und Suchttendenzen.

Als eine typische Zwangshandlung ist das "Ritzen" bekannt. Viele der Borderline Patienten unterliegen dem Zwang, sich bei Stress und psychisch hoher Anspannung selbst zu verletzen. Dies tun sie meist, indem sie sich mit Messern die Arme blutig einschneiden oder Rasierklingen schlucken. Durch den Schmerz der entstandenen körperlichen Wunde, wird seelischer Schmerz und Druck abgebaut, bzw. überlagert.

Depressionen treten gehäuft auf, da den Patienten ihre eigene Unfähigkeit für ein glückliches Leben klar wird, und eine Heilung für sie aussichtslos erscheint. Durch den sozialen Rückzug und die daraus folgende Einsamkeit, fallen viele Patienten in ein tiefes Loch der Verzweiflung, welches nicht selten in einen Suizid oder Suizidversuch mündet.

Angehörige von Patienten mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung stehen der Erkrankung meist hilflos gegenüber. Schuld, Angst, Verzweiflung, Vorwürfe und Fürsorge wechseln sich ab. Oft betrifft es Familien, die nie gelernt haben über seelische Probleme zu sprechen. Hier wird die Krankheit ignoriert, verschwiegen und verleumdet. Der Patient steht demzufolge weiterhin alleine mit seinen Schwierigkeiten und den Schuldgefühlen.
Auch wenn Missbrauch ein Thema innerhalb der Familie ist, wird es sehr problematisch. Hier kann meist nur Hilfe von außerhalb der Familie erfolgen.

Eine vollständige Heilung der Borderline Patienten ist nach heutigem medizinischem Stand schwierig. Vielfach wird durch spezielle Verhaltensweisen gelernt, das soziale Miteinander besser zu gestalten, Schwierigkeiten adäquat lösen zu können, Stress abzubauen und mit Probleme des täglichen Lebens besser fertig zu werden. <div class="copyright">Copyright: schmidt.koeln "schacht" | aboutpixel.de</div>]]></description><guid isPermaLink="false">42</guid><pubDate>Tue, 06 Oct 2009 10:00:47 +0000</pubDate></item><item><title>Weintrends</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel41-Weintrends.html-r41/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/weintrends-2009" /></p>
Der Wein hat dem Bier in den letzten Jahren den Rang abgelaufen, welches das beliebteste alkoholische Getränk der Deutschen ist, doch ist Wein nicht gleich Wein.
Die Menschen wissen genau die Qualitäten und die verschiedenen Geschmäcker der Weine zu unterscheiden und sich ihren Lieblingswein heraus zu suchen. Doch, wie eine Analyse jetzt ergeben hat, bevorzugen die Deutschen nicht immer auch deutsche Weine; nur jeder zehnte Bundesbürger bevorzugt deutschen Wein.

Sieger dieser Analyse, die jetzt in einem bekannten Magazin für die Gastronomie vorgestellt worden ist, ist eindeutig der Wein aus Frankreich: sowohl die Franzosen, wie auch die Weintrinker aus Großbritannien und Deutschland bevorzugen die französischen Weine. In Deutschland trinken 40 Prozent der Bürger am liebsten Weine aus Frankreich, gefolgt von italienischen Weinen (27 Prozent) auf Rang zwei und spanischen Weinen (12 Prozent) auf Rang drei. Deutscher Wein landet hingegen mit 11 Prozent nur auf dem vierten Rang. Jeder, der französische Weine hört, denkt sofort an den Bordeaux, und das ist auch der beliebteste Wein. Diese Weine, die in der größten Weinregion der gesamten Welt dem Bordeaux angebaut und hergestellt werden, haben weltweit einen guten Ruf. Es werden jedoch viele Weine im Bordeaux angebaut, und das Weinetikett lässt es Laien gar nicht erkennen, dass der Wein von dort stammt. Denn das Gebiet ist noch in die verschiedenen Untergebiete unterteilt. Ein Wein, der als Bordeaux verkauft wird, kann aus dem gesamten Anbaugebiet ihre Rebsorten haben, der Bordeaux ist ein Wein, an dem nicht die spezifischen Merkmale, wie an andere Weine aus dem Gebiet Bordeaux, gestellt werden. Die Weine, die auch im Bordeauxgebiet angebaut werden, die aber ihre Rebsorten nur aus bestimmten kleinen Regionen haben dürfen, ist zum Beispiel der Medoc, der bei den Deutschen auch recht beliebt ist. Die Rebsorten, die bei der Verarbeitung zu den Weinen für einen Bordeaux verwendet werden dürfen sind Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet France. Die Weine aus Frankreich sind in Klassen eingeteilt worden, und man erkennt die besten Bordeaux Weine daran, dass sie die Bezeichnung Grand Cru tragen. Die Preise, die man für eine Flasche Bordeaux zahlt, schwanken sehr. Denn es kommt immer auf die Nachfrage an und auch auf den Jahrgang und damit auf die Masse der Herstellung an. Teure Weine lassen immer darauf schließen, dass der Ertrag aus diesem Anbaujahr recht klein ist.

Beliebte Weine aus Italien sind als Rotwein der Barolo und der Chianti. Der Barolo ist seit 1860, als er als Wein der Könige bezeichnet wurde, ein sehr beliebter Wein. Seine Rebsorte ist die Nebbiolorebe. Das der Wein nur aus einer einzigen Rebsorte hergestellt wird, unverschnitten, wie der Fachmann sagen würde, ist sehr selten für wirklich gute Rotweine. Dieser Rotwein ist immer trocken und vom Geschmack her kräftig und gehaltvoll. Sein Aussehen kommt auf die Reife der Trauben an, von rubinrot bis zu blass orange sind alle Nuancen möglich. Der Chianti wird auf dem Gebiet der Toskana abgebaut, vor allem der Wein, der zwischen Florenz und Siena angebaut wird, und als Chianti Classico verkauft wird, gehört zu den besten Weinen. Seine Trauben stammen aus den Reben der Sangiovese. Seine Farbe geht vom rubinrot der jungen Weine bis hin zu einem granatrot. Der Chianti schmeckt herb und würzig.

Der in Deutschland häufig getrunkene Wein Pinot Grigio ist kein wirklich richtiger, reiner Wein. Denn die Bezeichnung Pinot Grigio steht nur für die Rebsorte. Jeder Wein, der aus dieser Rebsorte hergestellt ist, darf sich so nennen. Der Wein schmeckt lecker und leicht, manchmal auch süß. Vor allem Frauen bevorzugen diesen Wein.

Der einzige deutsche Wein, der den Deutschen so gut schmeckt, wie die ausländischen ist der Riesling. Dieser Weißwein, der rund um die Flusstäler der Mosel am besten wächst, überzeugt die Weintrinker wegen seinem spritzigen, an Apfel erinnernden Geschmack. Der Riesling ist auch im Ausland der beliebteste deutsche Wein.
Die Weintrends für das Jahr 2009 sind also deutlich erkennbar; die Deutschen bevorzugen trockene, Rotweine, die kräftig im Geschmack sind. Bevorzugt werden deshalb Rotweine aus Frankreich und Italien, und Spanien.<div class="copyright">Copyright: Fred Fokkelman | sxc.hu</div>]]></description><guid isPermaLink="false">41</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Herzinfarkt / Schlaganfall - Erkennen und reagieren</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel39-Herzinfarkt___Schlaganfall___Erkennen_und_reagieren.html-r39/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/herzinfarkt-schlaganfall-notfall.jpg" /></p>
Der Schlaganfall und der Herzinfarkt gehören zu den häufigsten Todesursachen in den Industrieländern. In beiden Fällen ist eine schnelle Hilfe erforderlich, um den Betroffenen zu retten und um Spätfolgen zu vermeiden. Ganz selten treten der Herzinfarkt und der Schlaganfall aus heiterem Himmel auf. Meistens gibt es bereits einige Zeit vorher erste Anzeichen, die man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. In diesem Fall tut Aufklärung Not, damit Betroffene rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, so dass Schlimmeres verhindert werden kann. 

Mehrere Risikofaktoren können zu einem Schlaganfall führen, dazu gehören das Rauchen, Bluthochdruck, Arteriosklerose und Übergewicht. Die Symptome können nur sehr schwach ausgeprägt sein, so dass sie von vielen gar nicht bewusst wahrgenommen oder verdrängt werden. Ein Schlaganfall kann sich durch <b>Taubheit</b> und <b>Gefühlslosigkeit</b> an verschiedenen Regionen des Körpers bemerkbar machen oder durch <b>Lähmungen</b> an einem Arm, einem Bein oder im Gesicht, wobei diese in der Regel nur halbseitig sind. Es kann auch zu einer <b>Verschlechterung des Sehvermögens</b> bis hin zum Sehverlust kommen, häufig sehen die Betroffenen alles verschwommen oder doppelt. 

Ein weiteres Anzeichen können darüber hinaus ein plötzlicher Hörverlust sein oder starke <b>Probleme beim Sprechen</b>. Die Zunge ist schwer zu kontrollieren, so dass es zum Lallen, Silbenverdrehungen oder sinnlosem Gerede kommen kann. Viele Betroffene haben einen unsicheren Gang und neigen zu Stürzen, da sie unter <b>Schwindel</b>, Benommenheit oder einer Störung des Gleichgewichtssinnes leiden. In einigen Fällen verändert sich das Bewusstsein und manchmal kommt es in der Folge sogar zu epileptischen Anfällen. Auch plötzlich auftretende Kopfschmerzen, Übelkeit und Bewusstlosigkeit können zu den Alarmzeichen für einen drohenden Schlaganfall gehören. 

Ein Herzinfarkt kann dagegen auch sehr plötzlich auftreten, ohne dass er sich vorher angekündigt hat. In den meisten Fällen macht sich ein drohender Herzinfarkt durch <b>Schmerzen hinter dem Brustbein</b> bemerkbar. Die Schmerzen sind meistens im Ruhezustand zu spüren und halten in der Regel länger als 20 Minuten an. Dabei strahlen die Schmerzen häufig in den <b>linken Arm</b>, den Oberbauch, den Unterkiefer oder die Schulter aus. Die Schmerzen im Brustkorb sind oftmals sehr heftig, so dass die Betroffenen sich fühlen, als würde er eingedrückt werden. In der Folge kann es zu einer <b>Atemnot</b> und starker <b>Unruhe</b> kommen, die Betroffenen schwitzen sehr stark und müssen sich häufig übergeben.

Bei einem drohenden Herzinfarkt sind die Symptome nicht immer gleich, vor allem bei Frauen äußert er sich ein wenig anders. Es gibt auch den so genannten „stummen Infarkt“ bei dem der Herzinfarkt aus heiterem Himmel eintritt und keine weiteren Symptome vorhanden sind. In den meisten Fällen wird der Infarkt erst bei einer Routineuntersuchung diagnostiziert. Jeder sollte die Anzeichen für einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall kennen, damit er frühzeitig einen Mediziner aufsuchen kann. Auch Angehörige von Risikopatienten sollten sich mit der Symptomatik auskennen, damit sie bei Bedarf rechtzeitig Hilfe holen können.]]></description><guid isPermaLink="false">39</guid><pubDate>Tue, 22 Sep 2009 16:27:52 +0000</pubDate></item><item><title>Jukari - Trainieren wie beim Zirkus</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel37-Jukari___Trainieren_wie_beim_Zirkus.html-r37/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/jukari.jpg" /></p>
Jukari ist eine neue Trendsportart, welche der Hersteller Reebok sich in Zusammenarbeit mit dem Cirque Du Soleil ausgedacht hat. Wenn man an diesen einzigartigen Zirkus denkt, dann kann man sich vorstellen, dass dabei etwas ziemlich Außergewöhnliches herausgekommen ist. Es entstand ein tolles Programm, bei welchem die Überwindung der Schwerkraft ein zentrales Thema ist. Jukari richtet sich vor allem an Frauen und wird von einzelnen Fitnessstudios angeboten. 

Trainiert wird an einem so genannten Fly Set, das fest an der Decke montiert ist. Es handelt sich dabei um eine Art Trapez, an dem verschiedene Übungen ausgeführt werden. Bei der so genannten Fly Bar handelt es sich um eine Stange aus Stahl, die mit Neopren verkleidet wurde. An beiden Enden verfügt sie über eine Schlinge, das ganze Gerät hängt an starken Seilen und kann um 360 Grad gedreht werden. Das Workout dauert etwa eine Stunde und trainiert den ganzen Körper. Mit Jukari hat man ein Krafttraining, ein Cardiotraining, ein Training der Rumpfmuskulatur und ein Gleichgewichtstraining in einem. 

Die Bewegungen, die am Fly Set hängend ausgeführt werden, sind von den Artisten des Cirque Du Soleil inspiriert, so dass das Training sehr anmutig wirkt. Das Workout ist nicht nur äußerst effektiv, sondern das Fliegen macht auch noch richtig Spaß. Bisher hatten viele Frauen, laut einer Umfrage, nur wenig Spass an den Angeboten der Fitnessstudios. Mit der Einführung von Jukari wird sich das ändern, denn Frauen sollen auch Spaß am Training haben. Bisher ist es noch etwas schwierig, ein Studio zu finden, in welchem Jukari angeboten wird, denn bislang verfügen weltweit nur 12 Städte über die entsprechenden Möglichkeiten. In Deutschland wird es bisher lediglich in einem Fitnessstudio in München angeboten, in Zukunft werden jedoch sicher noch viele weitere folgen. 

Bei den Übungen ist zu erkennen, dass Elemente aus dem Yoga und Pilates mit eingeflossen sind. Während des Trainings müssen die Frauen vor allem auf eine gute Körperspannung und das Gleichgewicht achten. Trainiert wird immer mit einer Gruppe von zwölf Personen und unter der Anleitung einer ausgebildeten Trainerin. Teilweise finden auch Übungen im Schaukeln statt oder es werden Drehbewegungen mit dem Fly Set durchgeführt. Um das Programm durchzuziehen, muss man nicht artistisch begabt sein, und die einzelnen Übungen variieren auch in ihrer Schwierigkeit. Auf diese Weise kann ganz langsam mit einfachen Übungen begonnen werden, die dann im Verlauf des Kurses immer weiter gesteigert werden. 

Der Körper wird zunehmend gestrafft, und auch eine Gewichtsabnahme wird nach einiger Zeit des Training zu verzeichnen sein. Der Körper wird bei Jukari jedoch nicht überlastet, da bei den verschiedenen Übungen auch das Dehnen der Muskulatur nicht zu kurz kommt. Der neue Fitness-Trend steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen, doch es ist davon auszugehen, dass viele Studios in Zukunft einen entsprechenden Trainingsraum einrichten werden.]]></description><guid isPermaLink="false">37</guid><pubDate>Tue, 22 Sep 2009 15:39:01 +0000</pubDate></item><item><title>Bundestagswahl 2009 - Informiere Dich! Geh W&#xE4;hlen!</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel40-Bundestagswahl_2009___Informiere_Dich_Geh_Waehlen.html-r40/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/bundestagswahl-2009.jpg" /></p>
Morgen ist Bundestagswahl. Physiowissen.de und die Bundesanstalt für politische Aufklärung fordern euch auf, morgen zur Wahl zu gehen und eure Stimme abzugeben.

Da viele selbst heute noch nicht genau wissen, was und wen sie morgen wählen sollen, haben wir die Kernaussagen der wichtigten Parteien noch einmal kurz zusammengefasst.

Alternativ steht euch der <a href="http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/main_app.php">Wahl-o-Mat</a> zur Verfügung, mit dem ihr in 38 Grundsatzfragen prüfen könnt, welche Partei eure Meinung am besten vertritt.

<b>CDU</b> <a href="http://cdu.de/portal2009/27804.htm">Kurzwahlprogramm</a>
Kandidatin: Angela Merkel
<ul>
<li>Haushaltsausgleich, Investitionen in Bildung und Forschung</li>
<li>Steuerentlastung der Bürgerinnen und Bürger</li>
<li>Arbeit für alle</li>
<li>Bildung ohne Frage der sozialen Voraussetzungen</li>
<li>Stärkung von Ehe und Familie, Ausbau der Wahlmöglichkeiten zwischen Famile und Beruf</li>
<li>Faire Rahmenbedingungen für Landwirte und Versorgungssicherheit durch faire Preise</li>
<li>Bekämpfung des Klimawandels</li>
<li>Gleichstellung der Frau; ausgewogene Berücksichtigung von Frauen in Führungsfunktionen</li>
<li>gutes Zusammenleben von Einheimischen und Migranten unter annahme der Werte der deutschen Gesellschaft</li>
<li>Sicherheit im Land; keine Angst sich auf Straßen und Plätzen frei bewegen zu können</li>
<li>Stärkung der Selbständigkeit von Europa unter Vorantreibung der sozialen Marktwirtschaft und klare Regeln für die Märkte</li>
</ul>


<b>SPD</b> <a href="http://www.spd.de/de/pdf/parteiprogramme/Regierungsprogramm_2009_KF.pdf">Kurzwahlprogramm</a>
Kandiat: Frank-Walter Steinmeier
<ul>
<li>Durchsetzung eines Mindestlohnes</li>
<li>Bildung ohne Gebühren von der KiTa bis zur Uni</li>
<li>Ausstieg aus der Atomkraft</li>
<li>Unterstützung der Familien von der Kita bis zum hohen Alter</li>
<li>Gleichstellung der Frauen</li>
<li>Tolerantes Deutschland – alle gemeinsam</li>
<li>Klare Regeln für die Finanzwirtschaft</li>
<li><b>Fortschritt durch Arbeit, Bildung und Nachhaltigkeit</b></li>
</ul>


<b>FDP</b> <a href="http://www.deutschlandprogramm.de/files/1219/Kurzwahlprogramm_web.pdf">Kurzwahlprogramm</a>
Kandidat: Guido Westerwelle
<ul>
<li>Mehr Nettolohn – einfache, niedrige und gerechte Steuern</li>
<li>Alle Sozialleistungen nur noch von einer Behörde</li>
<li>Abbau von Bürokratie für Unternehmen für mehr Handlungsfreiheit</li>
<li>klare Regeln für den Finanzmarkt</li>
<li>Modernes Datenschutzrecht – keine Online-Durchsuchungen und Zensur – keine Verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung</li>
<li>Stärkung der Familien und gleiche Rechte für Lebenspartnerschaften</li>
<li>Sicherung von Bildung ohne Frage der sozialen Herkunft</li>
<li>Umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energie</li>
<li>Abschaffung der Wehrpflicht und Aufbau einer Berufsarmee</li>
</ul>


<b>GRÜNE</b>
<a href="http://www.gruene.de/no_cache/einzelansicht/artikel/das-wahlprogramm-in-stichworten.html">Kurzwahlprogramm</a>
<ul>
<li>1 Mio. neue Jobs in Klimaschutz, Umwelttechnik, Bildung und Gesundheit</li>
<li>konsequenter Klimaschutz – Erderwärmung maximal 2 Grad</li>
<li>Mindestlöhne von €7,50</li>
<li>Bürgerversicherung im Gesundheitssystem</li>
<li>Einsatz gegen Hunger in der Welt durch Globalisierung, fairer Handel</li>
<li>Atomausstieg</li>
<li>Frauengleichstellung</li>
<li>Gleiche Bildungschancen für alle soz. Schichten; keine Studiengebühren</li>
<li>Freiheit des Internets; Abschaffung von Vorratsdatenspeicherung</li>
<li>keine Gentechnik in der Landwirtschaft</li>
<li>Abschaffung von Atomwaffen weltweit und Abschaffung der Wehrpflicht</li>
</ul>

<b>LINKE</b> <a href="http://die-linke.de/fileadmin/download/wahlen/pdf/485513001_LinkePV_BTW_2009_Kurzwahlprogr_090720.pdf">Kurzwahlprogramm</a>
<ul>
<li>Finanzhilfen für Banken und Unternehmen nur mit Gegenleistung von Anteilen in staatl. Hand</li>
<li>Steuer für Vermögende</li>
<li>Mindestlohn auf später bis €10</li>
<li>Gesundheitssicherung durch Bürgerversicherung</li>
<li>Gegen Rente erst mit 67</li>
<li>gebührenfreie Bildung für alle</li>
<li>Abzug aus Afghanistan</li>
</ul>

GEHT WÄHLEN!  - Danke -

Euer Physiowissen-Team :)
<div class="copyright">Copyright: Mark Neuburger | sxc.hu</div>]]></description><guid isPermaLink="false">40</guid><pubDate>Mon, 21 Sep 2009 11:19:19 +0000</pubDate></item><item><title>Kopfschmerzen haben viele Ursachen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel35-Kopfschmerzen_haben_viele_Ursachen.html-r35/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/kopfschmerzen.jpg" /></p>
Nahezu jeder Mensch leidet von Zeit zu  Zeit an Kopfschmerzen, denn sie gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden überhaupt. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Erscheinungsformen, und es wird zwischen akuten und chronischen Kopfschmerzen unterschieden. Außerdem gibt es primäre und sekundäre Kopfschmerzen, das bedeutet, dass die Schmerzen in manchen Fällen als Folge einer anderen Erkrankung oder Störung auftreten, oder eben ein eigenständiges Krankheitsbild darstellen. 

Rund drei Prozent der Bevölkerung hat sogar täglich mit diesen lästigen Beschwerden zu kämpfen. Als Begleichterscheindung können Kopfschmerzen zum Beispiel bei Bluthochdruck, einer Hirnhautentzündung oder einer einfachen Erkältung auftreten. Die Migräne oder der Spannungskopfschmerz haben jedoch keine organische Ursache und gelten somit als primäre Kopfschmerzen. Wer immer wieder an Kopfschmerzen leidet, der sollte irgendwann einen Arzt konsultieren, um ernstere Krankheiten ausschließen zu lassen. Obwohl die meisten Betroffenen entweder unter Migräne oder Spannungskopfschmerzen leiden, gibt es mehr als 200 Auslöser und Formen von Kopfschmerzen. 

Zum Beispiel kann ein übermäßiger Konsum von Schmerzmitteln zu Kopfschmerzen führen, so dass man dann von Schmerzmittelkopfschmerzen spricht. Der so genannte Cluster-Kopfschmerz tritt anfallsmäßig auf und macht sich durch starke, einseitige Schmerzen bemerkbar. Es kann über den Tag verteilt zu bis zu acht Attacken kommen, die zu Schmerzen hinter dem Auge führen. Auch Alkohol und andere Rauschmittel können Kopfschmerzen auslösen, vor allem wenn die Wirkung nachlässt. Kopfschmerzen können jedoch auch einfach ein Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel sein, was gerade an sehr heißen Sommertagen häufiger vorkommt. An heißen Tagen können Kopfschmerzen auch auf einen Hitzeschlag oder einen Sonnenstich hinweisen. 

Eine Grippe, Erkältung oder eine Entzündung der Nasennebenhöhlen bringen auch oftmals Kopfschmerzen mit sich. Kopfschmerzen treten auch häufig als Nebenwirkung bei der Einnahme zahlreicher Medikamente auf, so dass sie nach dem Absetzen rasch wieder abklingen sollten. In vielen Fällen rühren die Kopfschmerzen auch von Verspannungen im Nackenbereich her, oder sie sind die Folge von Problemen mit der Wirbelsäule. Wenn solche Schmerzen häufiger und über einen längeren Zeitraum auftreten, dass sollte der Mediziner auch abklären, ob eine Blutarmut, eine Stoffwechselstörung, eine Erkrankung der Augen oder gar ein Hirntumor vorliegen. Es müssen auch unbedingt eine Hirnhautentzündung, eine Entzündung des Gehirns, Hirnblutungen oder ein drohender Schlaganfall ausgeschlossen werden. 

Oftmals entstehen Kopfschmerzen nur dadurch, dass die Augen permanent überanstrengt werden. In vielen Fällen bessern sich die Beschwerden, wenn der Betroffene eine Brille trägt. Auch äußere Faktoren wie ein zu enger Motorradhelm oder ein zu straff gebundener Pferdeschwanz können zu Kopfschmerzen führen. Viele Menschen sind auch wetterfühlig und berichten gerade bei Wetterumschwüngen über derartige Beschwerden. In sehr vielen Fällen sind Kopfschmerzen lediglich ein Zeichen für Stress und eine psychische Belastung. Eine exakte Diagnose ist nicht ganz einfach und erfordert viel Geduld und zahlreiche Untersuchungen. Teilweise müssen mehrere Fachärzte aufgesucht werden, um die Ursache für die quälenden Beschwerden herauszufinden. <div class="copyright">Copyright:  	  aboutpixel.de / das netz © Sabrina Baranek </div>]]></description><guid isPermaLink="false">35</guid><pubDate>Mon, 14 Sep 2009 11:27:10 +0000</pubDate></item><item><title>Pulsmesser f&#xFC;r optimales Training</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel33-Pulsmesser_fuer_optimales_Training.html-r33/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/pulsmesser-pulsuhr.jpg" /></p>
<p>Dem Pulsschlag kommt beim Sport eine ganz besondere Bedeutung zu, denn zum einen zeigt er uns die Effektivität des Trainings an, und zum anderen zeigt er dem Sportler an, wenn er seinen Körper überfordert. Der Puls ist somit ein guter Gradmesser, wenn es darum geht, optimal zu trainieren. Früher musste der Pulsschlag mühsam am Handgelenk gefühlt werden, doch heute gibt es auf dem Markt verschiedene Pulsmesser, die eine gute Kontrolle während des kompletten Trainings ermöglichen. Auf diese Weise kann man sichergehen, dass man intensiv genug trainiert, aber einer Überbelastung wird effektiv vorgebeugt. 
<iframe src="https://www.physiowissen.de/applications/core/interface/index.html" marginwidth="0" marginheight="0" width="468" height="336" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no" data-embed-src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=pulsuhr-21&amp;o=3&amp;p=16&amp;l=st1&amp;mode=sporting-de&amp;search=Pulsuhr&amp;fc1=000000&amp;lt1=_blank&amp;lc1=3366FF&amp;bg1=FFFFFF&amp;npa=1&amp;f=ifr"></iframe>


Im Grunde kann man bei den meisten Modellen nicht von einem Pulsmesser sprechen, da nicht der Puls sondern die Herzfrequenz gemessen wird. Vor allem der Hersteller Polar hat sich auf diesem Gebiet einen Namen gemacht, denn er bietet eine Vielzahl an verschiedenen Pulsmessern auf dem Markt an. Es gibt Modelle mit ganz unterschiedlichen Funktionen, wobei Hobby-Sportlern in der Regel eine einfache Ausführung mit der Anzeige der Pulsfrequenz ausreicht. Teurere Pulsmesser können auch programmiert werden, so dass man in verschiedenen Herzfrequenz-Bereichen trainieren kann. Die Luxus-Ausführungen ermöglichen eine genaue Analyse des Trainings und verfügen über viele zusätzliche Funktionen. Bei einigen Modellen ermöglicht ein Datenspeicher die Kontrolle des Trainingsfortschrittes. 

Um Fett zu verbrennen sollte man möglichst nicht mit einem allzu hohen Puls trainieren, anders sieht dies dagegen aus, wenn man das Herz-/Kreislaufsystem in Schwung bringen möchte. Die meisten Pulsuhren führen die Messungen mit Hilfe eines Brustgurtes durch, der unterhalb der Brust festgeschnallt wird. Die Pulsuhr selbst hat einen Empfänger, während sich der Sender im Brustgurt befindet. Dieser misst die Herzfrequenz und sendet diese Daten dann an die Pulsuhr. 

Wen der Brustgurt allerdings beim Training stört, der kann sich auch für eine andere Variante des Pulsmessers entscheiden. Hierbei wird die Herzfrequenz jedoch nicht dauerhaft gemessen, sondern die Finger müssen zum Messen auf den Armbandempfänger aufgelegt werden. Man muss jedoch beachten, dass diese Form der Messung wesentlich ungenauer ist, da lediglich der Puls gemessen und nicht die exakte Herzfrequenz ermittelt wird. Sie eignet sich vor allem für Wanderer und Walker, da sie nicht dauerhaft über ihren Pulsschlag informiert sein müssen. Die Firma Beurer hat kürzlich eine neuartige Pulsuhr auf den Markt gebracht, bei welche die Herzfrequenz über einen Fingersensor misst. Somit haben Sportler nun eine gute Alternative, falls sie beim Training keinen Brustgurt tragen möchten. 

Die einfachsten Pulsmesser gibt es schon ab etwa 40 bis 50 Euro, für wahre Allrounder muss man dann allerdings zwischen 150 und 200 Euro hinblättern.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">33</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:52:24 +0000</pubDate></item><item><title>N&#xE4;chtliche Wadenkr&#xE4;mpfe</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel32-Naechtliche_Wadenkraempfe.html-r32/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/wadenkrampf.jpg" /></p>
Die meisten Menschen haben schon einmal mitten in der Nacht Wadenkrämpfe gehabt. In vielen Fällen vergehen sie wieder von alleine, doch wer häufiger darunter leidet, der sollte der Ursache unbedingt auf den Grund gehen. In der Regel treten die Wadenkrämpfe vor allem in den frühen Morgenstunden auf. Die Ursachen für diese Beschwerden können sehr vielfältig sein, so dass eine Abklärung nicht immer ganz einfach ist. Es kann sich zum Beispiel um Durchblutungsstörungen, eine Überlastung des Beines, eine Muskelerkrankung, eine Reizung der Nervenwurzeln bei einer bestehenden Bandscheiben-Problematik oder sogar eine Nierenfunktionsstörung handeln. 

Da die Wadenkrämpfe äußerst schmerzhaft sein können, ist vor allem schnelle Hilfe gefragt. Am besten stellt man sich mit dem Gesicht zu einer Wand, und stützt sich mit beiden Händen an dieser ab. Das Bein mit dem Wadenkrampf wird einen Schritt zurückgesetzt, so dass die Muskulatur sanft gedehnt wird. Wenn das Bein ausreichend lange durchgedrückt wird, kann sich die Muskulatur nach und nach entspannen, so dass die Schmerzen nachlassen. Wer häufiger unter nächtlichen Wadenkrämpfen leidet, der sollte regelmäßig Magnesium einnehmen, da dieses entspannend auf die Muskulatur wirkt. Wenn die Beschwerden sehr stark sind, kann der Arzt auch für den Notfall krampflösende Arzneimittel verordnen. Es ist jedoch wichtig, die Ursache herauszufinden, da durchaus ernsthafte Erkrankungen dahinter stecken könnten. 

In den meisten Fällen sind Wadenkrämpfe jedoch harmlos, da sie einfach ein Zeichen von Überbelastung oder einem Magnesium-Mangel sind. Weniger harmlos sind dagegen Durchblutungsstörungen, die zum Beispiel bei einem Diabetes mellitus auftreten können. Durchblutungsbeschwerden können durch eine Angiographie oder ein EKG nachgewiesen werden. Die Funktion der Nieren sollte ebenfalls durch einen speziellen Funktionstest überprüft werden. In vielen Fällen liegt die Ursache jedoch gar nicht so nahe, nämlich wenn es sich um Nervenwurzelreizungen im Bereich der Bandscheiben handelt. Hier müssen zahlreiche Untersuchungen erfolgen, um den Ort der Entstehung genau zu lokalisieren. Auch viele alkoholkranke Menschen haben mit nächtlichen Wadenkrämpfen zu kämpfen. 

Man kann Wadenkrämpfen sehr gut vorbeugen, indem man regelmäßig Sport treibt, um die Muskulatur zu kräftigen. Wer Sport treibt muss jedoch auf eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit und eine optimale Versorgung mit den Mineralstoffen Kalium, Natrium, Kalzium, Chloriden und Magnesium achten. Kälte fördert die Entstehung von nächtlichen Wadenkrämpfen, so dass man die Beine in der Nacht durch Zudecken ausreichend wärmen sollte. Es kann auch helfen, ein Kissen unter die Knie zu legen, um Wadenkrämpfen vorzubeugen. In der Regel ist nur immer ein Bein von den Krämpfen betroffen, aufstehen und laufen bringt normalerweise innerhalb kurzer Zeit eine Linderung der Schmerzen. Bei anhaltenden Beschwerden kann auch eine Bewegungstherapie bei einem Physiotherapeuten helfen.]]></description><guid isPermaLink="false">32</guid><pubDate>Tue, 08 Sep 2009 15:27:36 +0000</pubDate></item><item><title>Fit werden mit Gyrotonic</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel34-Fit_werden_mit_Gyrotonic.html-r34/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/" /></p>
Bei Gyrotonic handelt es sich um einen neuen Trend aus den USA, der bisher nur wenig bekannt ist. Bei dieser Variante des Fitnesstrainings wird der Körper gemäß den fernöstlichen Heilmethoden als Einheit angesehen. Das ganzheitliche Bewegungskonzept betrachtet die menschliche Wirbelsäule als zentralen Träger, und dreidimensionale Bewegungsabläufe sollen den Körper wieder in Einklang bringen. Das Programm besteht aus unzähligen Bewegungen, die jedoch fließend ausgeführt werden und nicht nur einzelne Körperpartien isoliert ansprechen. 

Um den Trainingseffekt zu verstärken, wird ein gleichförmiger Widerstand aufgebaut. Dazu kommt noch ein bestimmtes Atemmuster, damit eine melodisch-rhytmische Ausführung der Übungen gelingt. Der besondere Augenmerkt bei Gyrotonic liegt auf der Wirbelsäule, die in ihrer Funktionalität verbessert werden soll, um als Säule des Körpers einwandfrei zu funktionieren. Bei dieser neuen Form des Fitnesstrainings kann nicht nur der Körper geformt werden, sondern auch ein guter Beitrag zur körperlichen Gesundheit geleistet werden. 

Um das Programm durchzuführen ist ein spezielles Trainingsgerät notwendig, das im Grunde wie eine normale Fitness-Station aussieht. Der Unterschied zu den herkömmlichen Geräten besteht jedoch darin, dass dieses dreidimensionale, kreis- und spiralförmige Bewegungsabläufe ermöglicht. Die Muskulatur kann auf diese Weise zugleich gekräftigt, entspannt und gedehnt werden, so dass Gyrotonic ein ganzheitliches Trainingskonzept darstellt. Bei dieser Form des Fitness werden nicht nur die herkömmlichen Muskelgruppen trainiert, sondern auch die tiefer liegende Muskulatur und auch die inneren Organe werden sanft massiert. Die Wirbelsäule erfährt ebenfalls eine Lockerung, indem Blockaden gelöst werden und eine höhere Flexibilität erzielt wird. Zeitgleich können Verspannungen gelockert werden, da während des Trainings verschiedene Meridiane im Körper angesprochen werden. 

Bisher war Gyrotonic vor allem im Bereich der Rehabilitation ein Begriff, und auch Sportler und Tänzer profitierten davon. Erfunden wurde diese Form des Trainings von einem ehemaligen Tänzer, der an einer schweren Wirbelsäulenverletzung litt, so dass er gezwungen war, seine Karriere zu beenden. Er nutzte seine Kenntnisse in den Bereichen Yoga, chinesische Medizin und Akupunktur, um ein besonderes Trainingsgerät zu entwickeln. Bisher ist das Gerät noch nicht in vielen Fitnessstudios verfügbar, was sich in der Zukunft jedoch ändern dürfte, da mit dieser Form des Trainings sehr positive Effekte erzielt werden können. 

Bei Gyrotonic wird der ganze Bewegungsapparat aktiviert, so dass die Energie den Körper ungehindert durchströmen kann. Auch das Nervensystem kann von den Übungen profitieren, und Stress wird gezielt abgebaut. Die Bewegungsabläufe des Körpers wurden bei der Konstruktion des Gerätes berücksichtigt, so dass die Bewegungen sehr natürlich und geschmeidig sind. Gyrotonic richtet sich an Menschen aller Altersstufen, sogar an Kinder, und selbst Schwangere können davon profitieren. Rückenproblemen kann auf diese Weise gezielt vorgebeugt werden, und falls sich Probleme bereits manifestiert haben, kann der Wirbelsäule zu mehr Beweglichkeit verholfen werden. Es wurden auch Therapieerfolge bei Menschen mit Tinnitus, Herz-/Kreislauferkrankungen, Bein-Ödemen, Hyperaktivität und Nervenerkrankungen erzielt. Wichtig ist, dass das Training unter Anleitung einer erfahrenen Person erfolgt.]]></description><guid isPermaLink="false">34</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Beauty-Food - Essen macht sch&#xF6;n</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel30-Beauty_Food___Essen_macht_schoen.html-r30/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/beauty-food.jpg" /></p>
Dass die Ernährung eine Auswirkung auf die Gesundheit des menschlichen Körpers hat, das dürfte wohl jedem bekannt sein. Der Organismus benötigt ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, um gesund zu bleiben und alle wichtigen  Funktionen aufrechtzuerhalten. Die Ernährung spielt jedoch nicht nur im Hinblick auf unser Wohlergehen eine wichtige Rolle, sondern bestimmte Nahrungsmittel haben auch einen positiven Effekt auf unser Aussehen. Vor allem unsere Haut, die Haare und die Nägel brauchen verschiedene Nährstoffe, um gut und gesund auszusehen. Natürlich gibt es im Handel eine Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln, die genau diesen Zweck erfüllen sollen. Wenn man jedoch auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achtet, dann kann man auf diese Präparate getrost verzichten und sich einfach schön essen. 

Vor allem die Vitamine A, B, C und E gehören zu den Schönmachern, und sollten dem Körper in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Der menschliche Körper kann diese Vitamine nicht selbst produzieren und ist somit auf eine Zufuhr angewiesen. Diese Vitamine sorgen dafür, dass die Haut straff bleibt, und das Bindegewebe gefestigt wird. Wichtig für die Schönheit ist auch, dass der Stoffwechsel gut funktioniert, damit Schlacken und Giftstoffe schnellstmöglich abtransportiert werden können. Damit der Körper schön und fit bleibt, sind neben den Vitaminen vor allem die Spurenelemente Zink, Kupfer und Eisen notwendig, und darüberhinaus noch Carotinoide, die in vielen Obst- und Gemüsesorten als natürliche Farbstoffe enthalten sind. Natürlich nutzt das Beauty Food nur etwas, wenn man für ausreichend Bewegung sorgt, denn dadurch wird der Körper zusätzlich gestrafft. 

Die Auswahl an verschiedenen Obst- und Gemüsesorten ist riesengroß, so dass man sich sein Beauty Food auch ganz nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen kann. Die meisten wichtigen Inhaltsstoffe sind vor allem in grünem und rotem Obst und Gemüse enthalten. Besonders gute Vitaminlieferanten sind unter anderem Karotten, Erdbeeren, Tomaten, Kräuter, Aprikosen, Pfirsiche, Orangen, Papayas, Mangos, Äpfel und Hülsenfrüchte. Mageres Fleisch, Fisch sowie Vollkorn- und Milchprodukte sind auch wahre Schönmacher von innen. Wenn man Karotten zu sich nimmt, muss dies immer in Verbindung mit etwas Öl geschehen, da das Vitamin A zu den fettlöslichen Vitaminen gehört, die der Körper nur so verwerten kann. Die Möhren sind reich an Beta Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und die Haut besonders vor Sonnenschäden schützt. 

Tomaten enthalten eine Menge Inhaltsstoffe, welche die Haut gegen vorzeitige Alterung schützen. Das darin enthaltene Lycopin kann der Körper am besten aufnehmen, wenn die Tomaten zuvor erhitzt wurden. In der Avocado ist besonders viel Vitamin E enthalten, das der Hautalterung vorbeugt und vor Pigmentflecken schützt. Das Biotin sorgt für einen frischen Teint, während das Vitamin D die Gesundheit der Zähne erhält. Kräuter enthalten wertvolle ätherische Öle, die das Hautbild klären und darüberhinaus auch noch entzündungshemmend wirken. Das Bindegewebe kann man im Sommer durch den reichlichen Genuß von Erdbeeren straffen, da diese sehr viel Vitamin C enthalten und zudem noch den Körper entschlacken. Salat ist eine regelrechte Frischekur für die Haut, da er neben Vitaminen auch viele Mineral- und Balaststoffe enthält. Wenn man noch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten in Form von Wasser, achtet, dann kann man über die Ernährung sehr viel für sein Äußeres tun.]]></description><guid isPermaLink="false">30</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
