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<rss version="2.0"><channel><title>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/?d=1</link><description>Physiotherapie Magazin: Physiotherapie Magazin</description><language>de</language><item><title>Verspannt in der kalten Jahreszeit - was l&#xE4;sst sich dagegen unternehmen?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/verspannt-in-der-kalten-jahreszeit-was-lasst-sich-dagegen-unternehmen-r4508/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2024_11/a00045e9d369d3a726c4460aadd1b58efa2908b5.jpg.842608474aa879e5c0d8b3280aa89f23.jpg" /></p>
<p>
	Der Winter kommt in großen Schritten auf uns zu und man sieht die Menschen wieder mit hochgeschlagenen Mantelkragen, zu Fäusten geballten, fröstelnden Fingern und hochgezogenen Schultern. Es ist somit nur eine logische Folge, dass viele Menschen in dieser Jahreszeit über Verspannungen bis hin zu schmerzhaften Verhärtungen im Bereich des Nackens, der Schultern und des gesamten Rückens klagen. Solche weit verbreiteten muskulären Verspannungen lassen sich jedoch ganz gut verhindern, indem einige Regeln für die kalten Monate befolgt werden. Zudem helfen einige Tipps dabei, ein wohliges Entspannungsgefühl in den betroffenen Körperpartien herbeizuführen. Welche das sind, erfahren Sie hier.
</p>

<h2>
	Wo und warum treten Verspannungen typischerweise auf?
</h2>

<p>
	Wie Kollegen der <a href="https://physiotherapie-andrukonis.at/physiotherapie-wien/" rel="external">Physiotherapie Wien</a> und anderer Praxen immer wieder feststellen, wiederholen sich die Muster dieser jahreszeitlichen Verspannungen stark: Zumeist liegt bei Patienten ein merklich verkrampften Schulter-Nackenbereich vor, der durch verkürzte Muskeln zwischen den Schulterblättern und dem Hinterkopf entsteht. Oftmals tritt eine empfundene Steifheit in der Halswirbelsäule auf, doch dabei alleine muss es nicht bleiben.
</p>

<p>
	Stattdessen kann sich die so entstandene Blockade die komplette Wirbelsäule hinunterziehen oder beispielsweise auch bis in die Arme ausstrahlen und mitunter dort sogar Taubheitsgefühle auslösen. Auch lange anhaltende Kopfschmerzen sind bekannte Begleiterscheinungen. Da der Schulterbereich stark in unsere Mobilität integriert ist, kann so zuweilen der gesamte Bewegungsapparat eingeschränkt sein.
</p>

<h2>
	Was spielt sich dabei im Körper ab?
</h2>

<p>
	Durch dauerhafte Anspannung bestimmter Muskeln werden diese nicht in ausreichendem Maße durchblutet, was die Versorgung mit Sauerstoff erschwert und obendrein die Entstehung von Entzündungen begünstigt. Zudem fehlt ihnen die nötige Erholungsphase, um in ihren Originalzustand zurückzufinden. In der Folge verhärten und verkürzen sich die einzelnen Muskelfasern und erzeugen Schmerzen. Diese wiederum führen nicht selten dazu, dass man ganz automatisch eine Schonhaltung einnimmt, die ihrerseits weitere Beschwerden auszulösen vermag.
</p>

<h2>
	Wodurch werden solche Verspannungen zumeist verursacht?
</h2>

<p>
	Grundsätzlich sind Fehlhaltungen in den meisten Fällen dafür verantwortlich. Durch zu langes, mitunter auch falsches Sitzen inklusive eines Rundrückens und eingefallener Schultern werden beispielsweise Muskelpartien im Oberkörper, aber ebenfalls im Hüftbeuger überbeansprucht und falsch belastet.
</p>

<p>
	Auch das stundenlange Wischen am Handy mit extrem nach unten gekipptem Kopf zieht eine ganze Reihe an körperlichen Folgeerscheinungen nach sich. Daneben treten leicht Überlastungen bestimmter Körperpartien auf, etwa durch zu schweres Heben, zu intensiven Kraftsport oder zu einseitige körperliche Arbeit – zum Beispiel beim Umgraben des Gartens in gebückter Haltung.
</p>

<p>
	Ein weiteres bekanntes Phänomen sind <a href="https://www.br.de/radio/bayern1/besserleben/wohlbefinden/zaehneknirschen-106.html" rel="external follow">Verspannungen durch nächtliches Zähneknirschen</a>, wodurch nicht nur die Kiefer-, Hals- und Gesichtsmuskulatur in Mitleidenschaft gezogen, sondern aufgrund des anhaltenden Drucks oder des Aneinanderreibens der Zahnoberflächen überdies auch Schäden an der Zahnstruktur verursacht werden.
</p>

<h2>
	Welche Faktoren spielen im Herbst und Winter eine Rolle?
</h2>

<p>
	Nicht nur Gelenkbeschwerden treten verstärkt auf, sobald es draußen ungemütlich wird, da diese Wetterbedingungen beispielsweise rheumatische Erkrankungen oftmals verstärken. Die sinkenden Temperaturen bringen leider ebenfalls die folgenden Auslöser für klassischen Verspannungsschmerz mit sich:
</p>

<h3>
	Bewegungsmangel
</h3>

<p>
	Keine Frage – wenn es stürmt und regnet, lädt das nicht geradezu zu ausgedehnten Spaziergängen an der frischen Luft ein. Stattdessen nutzen wir wann immer möglich das Auto oder die Bahn. Alles in allem bewegen wir uns damit in dieser Zeit schlichtweg viel zu wenig. Das an sich stellt unseren Organismus vor Herausforderungen, da sämtliche Muskeln und Bänder kontinuierliche trainiert werden müssen, um elastisch sowie kräftig und damit top funktionsfähig zu bleiben.
</p>

<h3>
	Empfundene Kälte
</h3>

<p>
	Sie sorgt dafür, dass die Muskulatur sich zusammenzieht und die Durchblutung abnimmt. Vor allem der Rücken ist höchst kälteempfindlich, was Verspannungen bereits begünstigt. Darüber hinaus gehen und schlafen wir zum Beispiel in verkrampfter Haltung, um weniger zu frieren.
</p>

<h3>
	Psychische Faktoren
</h3>

<p>
	Diese können zwar zu jeder beliebigen Zeit auftreten, Studien zufolge fühlen sich Menschen hierzulande jedoch während der kalten, dunklen Jahreszeit vermehrt mit negativen Gefühlen wie Einsamkeit, Ängsten und Hoffnungslosigkeit konfrontiert. Auch Depressionen treten in diesen Monaten häufiger auf. Wer starken Kummer empfindet, nimmt dadurch ganz unbewusst eine natürliche Schutzhaltung ein, indem die inneren Organe mithilfe von eingesunkenen Schultern und einem Rundrücken vor äußeren Angriffen geschützt werden.
</p>

<p>
	Man igelt sich förmlich ein, wobei diese Reaktion noch aus der grauen Vorgeschichte stammt, als externe Gefahren tatsächlich Leib und Leben der Menschen bedroht haben. Auch wenn das in unserer modernen Zeit längst nicht mehr der Fall ist, spult unser Organismus dennoch weiterhin die gleichen Verhaltensstrategien ab, die ihrerseits zu Verspannungen und Verhärtungen führen.
</p>

<h2>
	Welche Präventionsmaßnahmen sollten umgesetzt werden?
</h2>

<p>
	Richtige Kleidung ist das A und O, um vor allem die Nieren und Gelenke warmzuhalten. Beim Sport sollte Unterwäsche mit Funktionsfasern getragen werden, die den Schweiß von der Haut abtransportiert und den Körper damit deutlich wärmer hält.
</p>

<p>
	In den Alltag eingebaute Lockerungsübungen wirken Verspannungen entgegen. Dazu zählen beispielsweise Schulter- und Hüftkreisen, entspannende Kopfbewegungen und Haltungen, die den Brustraum öffnen, indem die Schulterblätter gezielt zueinander gezogen werden.
</p>

<p>
	Gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Qigong oder Yoga kräftigen die innenliegende Muskulatur und fördern eine gesunde Körperhaltung.
</p>

<p>
	Progressive Muskelentspannung oder Feldenkrais sind Methoden, die das Körperbewusstsein unterstützen und Verspannungen effektiv vorbeugen.
</p>

<p>
	Leichtes <a href="https://www.physiowissen.de/uebungen/sporttherapie/konditionstraining/" rel="">Konditionstraining</a> führt regelmäßig ausgeführt dazu, den ganzen Körper geschmeidig zu halten.
</p>

<p>
	Bei allen sportlichen Aktivitäten muss das Aufwärmen definitiv verpflichtend dazugehören, um nach und nach die Durchblutung anzukurbeln, die Atem- und Herzfrequenz zu steigern und sanft ins Training zu starten. Das ist erst recht von Bedeutung, wenn man sich vom warmen Zuhause hinaus in den kalten Wind, Nieselregen oder Schnee bewegt.
</p>

<h2>
	Wie lässt sich wohltuende Entspannung herbeiführen?
</h2>

<p>
	Ist eine Verspannung bereits eingetreten, so hilft Wärme in Form von Wärmflaschen, Wärmesalben oder -pflastern weiter. Man kann sich zudem per Rotlichtlampe bestrahlen, um so die Durchblutung zu fördern und Verhärtungen zu lockern. <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/ratgeber/gesundheit/richtig-saunieren-sauna-anfaenger-100.html" rel="external nofollow">Auch ein warmes Vollbad oder ein Saunabesuch</a> können sehr willkommene Linderung bringen und den ganzen Körper in einen angenehm relaxten Zustand versetzen, der sich zudem positiv auf die Schlafqualität niederschlägt. Sanfte Dehnungsübungen mit vielen Drehungen unterstützen ebenfalls die Regeneration.
</p>

<p>
	Da unangenehme Verspannungen mitunter zu dauerhaften Blockaden führen können, ist es oftmals ratsam, diese professionell behandeln zu lassen, bevor man sich weitere Schäden zuzieht oder das Verletzungsrisiko aufgrund einer zu hohen Muskelspannung ansteigt. Die richtigen Ansprechpartner hierfür sind Physiotherapie- und Massagepraxen. Im Zweifelsfall kann auch der Hausarzt eine erste Diagnose stellen und anraten, welche Art der Therapie am sinnvollsten ist.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4508</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>5 &#xDC;bungen bei Wirbelgleiten</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/5-ubungen-bei-wirbelgleiten-r4507/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2023_09/wirbelgleiten-bungen.png.33a8e14013ce1d158107bdddc94fab8b.png" /></p>
<p>
	Bei Wirbelgleiten, auch Spondylolisthesis genannt, handelt es sich um eine Wirbelsäulenverletzung, bei der ein Wirbelkörper gegenüber dem darunterliegenden Wirbelkörper verschoben ist. Es ist wichtig, bei einem Übungsprogramm für Wirbelgleiten vorsichtig zu sein und keine Übungen durchzuführen, die die Wirbelsäule übermäßig belasten könnten. Einige Übungen können jedoch dabei helfen, die umgebende Muskulatur zu stärken und die Wirbelsäule zu stabilisieren. Hier ist ein Beispiel für ein solches Übungsprogramm:
</p>

<p>
	Hinweis: Bevor du dieses Übungsprogramm beginnst, solltest du unbedingt mit einem qualifizierten medizinischen Fachpersonal sprechen, um sicherzustellen, dass diese Übungen für deinen speziellen Fall geeignet sind. Die Intensität und das Volumen der Übungen sollten individuell angepasst werden.
</p>

<p>
	 
</p>

<ol>
	<li>
		<strong>Bauchmuskelaktivierung: Übung:<br />
		Transversus Abdominis Kontraktionen</strong><br />
		Anleitung: Lege dich auf den Rücken, die Knie gebeugt. Ziehe den Bauchnabel zur Wirbelsäule hin ein, um die tief liegende Bauchmuskulatur (Transversus Abdominis) zu aktivieren. Halte die Kontraktion für 5-10 Sekunden, während du normal weiteratmest. Wiederhole 10-15 Mal.
	</li>
	<li>
		 <strong>Rumpfstabilisation:<br />
		Übung: Unterarmstütz (Plank) auf den Knien</strong><br />
		Anleitung: Gehe in die Position eines Unterarmstützes, stütze dich auf die Unterarme und die Knie. Halte den Körper in einer geraden Linie von Kopf bis zu den Knien. Halte die Position für 20-30 Sekunden und steigere die Zeit allmählich.
	</li>
	<li>
		<strong>Beinstärkung:<br />
		Übung: Glute Bridge (Beckenheben)</strong><br />
		Anleitung: Lege dich auf den Rücken, die Knie gebeugt, die Füße hüftbreit aufstellen. Hebe das Becken an, sodass eine gerade Linie von den Knien bis zu den Schultern entsteht. Halte die Position kurz und senke das Becken wieder ab. Wiederhole 12-15 Mal.
	</li>
	<li>
		<strong> Rückenmuskelstärkung:<br />
		Übung: Bird-Dog</strong><br />
		Anleitung: Gehe in den Vierfüßlerstand. Strecke gleichzeitig das rechte Bein nach hinten und den linken Arm nach vorne aus. Halte die Position kurz und kehre dann zur Ausgangsposition zurück. Wechsle die Seite. Führe 10 Wiederholungen pro Seite durch.
	</li>
	<li>
		<strong>Dehnung der hinteren Oberschenkelmuskulatur:<br />
		Übung: Liegende Oberschenkeldehnung</strong><br />
		Anleitung: Lege dich auf den Rücken und hebe ein Bein gestreckt nach oben. Greife hinter dem Oberschenkel oder der Wade und ziehe das Bein vorsichtig in Richtung Brust, bis du eine angenehme Dehnung in der hinteren Oberschenkelmuskulatur spürst. Halte die Dehnung für 20-30 Sekunden pro Bein.
	</li>
</ol>

<p>
	 
</p>

<p>
	Denke daran, dass das Übungsprogramm auf deine individuellen Bedürfnisse und Einschränkungen abgestimmt sein sollte. Falls du Schmerzen oder Unwohlsein während der Übungen verspürst, solltest du sofort aufhören und professionellen Rat einholen. Ein Physiotherapeut oder ein Arzt kann dir bei der Entwicklung eines sicheren und effektiven Übungsplans für Wirbelgleiten helfen.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4507</guid><pubDate>Sat, 02 Sep 2023 20:21:05 +0000</pubDate></item><item><title>Osteochondrose - wie Physiotherapie helfen kann</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/osteochondrose-wie-physiotherapie-helfen-kann-r4471/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4471-Osteochondrose___wie_Physiotherapie_helfen_kann.jpg" /></p>
<p>
	Volkskrankheit Rückenschmerzen - und Osteochondrose ist dabei nur eine von vielen Erkrankungen, die lebenslanger Bewegugsmangel oder etwa ein Bürojob mit sich bringen können. Was passiert genau im Rücken, wenn eine Osteochondrose vorliegt?
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, die aufgrund von Verschleiss im Alter als Folge einer Knochenbildungsstörung entstehen kann. Sie betrifft zu 95% die Bandscheiben. Knochen werden bekanntlich aus Knorpel gebildet. Die Störung liegt vor, wenn dieser Umwandlungsprozess nicht rasch genug erfolgt. Da Knorpelgewebe keine eigenen Blutgefäße hat, droht es abzusterben und sich frei im Gelenk zu bewegen, was die Beschwerden verursacht. Eine Ursache kann auch die lebenslange Fehlbelastung sein.
</p>

<p style="text-align:center;">
	<a href="https://www.herbano.com/de/ratgeber/osteochondrose/" rel="external nofollow"><span>/uploads/oldthema/osteochondrose.png</span></a><br />
	Infografik: Herbano.com 
</p>

<h2>
	Mögliche Therapieansätze bei Osteochondrose
</h2>

<p>
	Erstes Behandlungsziel der bewegungsmäßig eingeschränkten Person ist die Verringerung der Schmerzen. Hier sind <strong>herkömmliche Schmerzmittel</strong> möglich, damit sich das Gewebe entspannen und der Patient zur Ruhe kommen kann. Auch die gängigen Entzündungshemmer finden hier Anwendung. Bei besonders heftigen Schmerzen kann auch eine Injektion des Medikaments direkt in das Gelenk erfolgen. Leider hat dieser Weg bei langzeitlicher Anwendung häufig <strong>Auswirkungen auf die Leber- und Nierenfunktion</strong> und sollte daher so gering wie möglich gehalten werden. Darüber hinaus kann man sogar über seine Ernährung (Zuckerarm, Weißmehlarm) seinen Körper zusätzlich stärken. 
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Zusätzlich zur medikamentösen Therapie ist Physiotherapie hilfreich. Der Therapeut kann durch <strong>gezielte Massage</strong> Verbesserungen der häufig sehr stark verspannten Muskulatur erreichen. Elektro- und Wärmetherapie fördern die Durchblutung im Gewebe und erzielen ebenfalls Linderung.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Jede Therapie sollte darüber hinaus mobilisierende sowie <strong>kräftigende Krankengymnastik</strong> bzw. Maneulle Therapie beinhalten. Da Osteochondrose auch zu dauerhafter Immobilität führen kann, führt der/die Therapeut/in ggf. auch muskelstärkende Übungen durch. Damit soll langfristig die Beweglichkeit erhalten werden. Partien in der Nähe der betroffenen Stelle werden gekräftigt, um das Gelenk zu entlasten.
</p>

<h2>
	Rückenschule bei Osteochondrose angebracht
</h2>

<p>
	Damit sich die Situation dauerhaft nicht verschlechert, ist es ratsam, an speziellen Kursen der Rückenschule teilzunehmen. Hier wird eine richtige Körperhaltung trainiert sowie ein <strong>optimalerer Umgang im Alltag</strong> zB beim heben und tragen von Lasten geschult. Falls gewünscht, kann das Rückentraining auch eizeln abgehalten werden. Es ist das Ziel der physiotherapeutischen Behandlungen insgesamt, dass <strong>alle Bereiche um die Wirbelsäule gestärkt</strong> werden, damit die Lastenverteilung in der Zukunft insgesamt ausgeglichener (physiologischer) ist und es nicht zu weiteren Fehlbelastugen kommt.
</p>

<h2>
	Yoga kann Therapie bei Osteochondrose unterstützen
</h2>

<p>
	Auch Yoga-Übungen könen den Betroffenen helfen. Es sollte jedoch ein Orthopäde dazugezoge werden, der bei der Auswahl der richtigen Übungen mitwirkt. Ein spezielles "<strong>Rücken-Yoga</strong>" gibt es dazu bereits. Übungen, die zur spürbaren Verbesserung führen, sollten dann auf jeden Fall in den Alltag integriert werden.
</p>

<p>
	 
</p>

<p>
	Auch eine <strong>säurearme Ernährung</strong> ist bei Problemen mit Osteochondrose dringend zu empfehlen. Mineralstoffmangel begünstigt die Übersäuerung des Körpers. Auch wenn viele die Litanei vom "bösen" Kaffee und Alkohol nicht mehr hören können, so kommen diese als Mit-Verursacher von Osteochondrose einfach in Frage. Wasser und Kräutertee sind in jedem Fall besser, weil säurearm.
</p>

<p>
	 
</p>

<div>
	Copyright: Bildquelle: Picutre-Factory #105324281 @ fotolia.com
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4471</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Tanzen gut gegen Schmerzen und f&#xFC;r den Geist</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/tanzen-gut-gegen-schmerzen-und-fuer-den-geist-r4190/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/tanzen-gegen-schmerz.jpg" /></p>

<p>
	Tanzen ist eine ideale Sportart oder Freizeitbeschäftigung, um Körper und Geist gleichermaßen zu trainieren. Sogar Menschen, die viele andere Sportarten nicht mehr ausüben können, weil sie zum Beispiel an Arthrose oder Rheuma leiden, können sich durchs Tanzen fit halten. Untersuchungen haben gezeigt, dass beim Tanzen Glückshormone ausgeschüttet werden, die so genannten Endorphine, welche einen sogar Schmerzen vergessen lassen. So gibt es Arthrose-Patienten, die nahezu bei jeder Bewegung Schmerzen verspüren, die aber problemlos und mit viel Freude tanzen können.
</p>

<p>
	Auch bei der Ausübung anderer Sportarten werden natürlich Glückshormone freigesetzt, doch geschieht dies erst nach einiger Zeit. Das Tanzen ist eine Kombination aus Bewegung und Musik, was sofort zu einer Freisetzung der Glückshormone führt. Unzählige Studien haben bewiesen, dass dies der Fall ist, und genau deshalb gewinnt die <strong>Tanztherapie</strong> immer mehr an Bedeutung, gerade auch für ältere Patienten. Der Körper wird schön geschmeidig gehalten, die Schmerzen werden vergessen, außerdem werden auch das Gedächtnis und der Gleichgewichtssinn trainiert.
</p>

<h2>
	Tanzen im Alter hält auch das Gehirn fit
</h2>

<p>
	In New York haben Wissenschaftler fast 500 Personen im Alter von über 75 Jahren über mehrere Jahre beobachtet und sie immer zu ihren Freizeitaktivität befragt. Außerdem wurde noch die Hirnleistung überprüft, und die Untersuchungen haben offenbart, dass herkömmliche Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Jogging sich nicht so gut auf die geistige Fitness auswirkten wie das Tanzen. Bei den rhythmischen Bewegungen zur Musik werden anscheinend auch die grauen Zellen auf Trab gebracht, bei anderen körperlichen Aktivitäten wird das Gehirn nicht im gleichen Maße angesprochen. So konnten die Wissenschaftler feststellen, dass das Tanzen die Zerstörung von Nervenzellen im Gehirn verhindern kann. Da das Tanzen auch die Kreativität fördert und viel Freude bringt, wirkt es sich auch überaus positiv auf die Psyche aus.
</p>

<h2>
	Tanzen in der Physiotherapie
</h2>

<p style="text-align:center;">
	<em>"Der Tanz kann unmittelbare Äusserung dessen sein, was den Menschen innerlich bewegt.<br />
	Jedes Gefühl, Liebe oder Hass, Sehnsucht oder Ärger,<br />
	zeigt sich bei einem spontan lebenden Menschen, in der Bewegung."</em>
</p>

<p>
	Genau in diesen Zeilen von T. van Baaren (1964) liegt der Schlüssel zum therapeutischen Ansatz, sind körperliche Beschwerden häufig Zeichen innerer / seelischer Beschwerden. Besonders im Rahmen der Psychotherapie werden Patienten animiert, ihre Innere Gefühlslage durch Bewegung und Aktivität zum Ausdruck zu bringen. Im "Ausdruckstanz" wird gezielt darauf verzichtet, Bewegungsabläufe und Handlungen vorzugeben. Vielmehr drückt sich der Patient selbst aus. Dies kann von ganz verhaltenem mitwippen mit dem Fuß bis zu explosionsartigen, stark raumgreifenden Bewegungen alles sein, doch egal in welcher Form, werden Glücksgefühlt mit dieser selbstgewählten Freiheit verknüpft. 
</p>

<p>
	 
</p>

<div style="text-align:right;">
	<span style="font-size:8px;">Foto: Stockbyte | Thinkstock Images</span>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4190</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Wege aus dem Pflegenotstand</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/wege-aus-dem-pflegenotstand-r4488/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/monthly_2017_08/24h-pflege-aus-polen.jpg.851766563f8b5d7ec9c66db90fffd27c.jpg" /></p>
<p>
	Die Zahl der Menschen, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind, steigt in den nächsten Jahren rapide weiter an. Dagegen ist bereits jetzt ein <strong>Mangel an entsprechenden Einrichtungen</strong> und vor allen Dingen <strong>an fähigem Personal</strong> zu verzeichnen. Die meisten älteren Menschen, die auf Hilfe, Betreuung und Pflege angewiesen sind, scheuen jedoch den Aufenthalt in einem Altenheim. Vielmehr möchten sie den Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung beibehalten. Nicht immer sind Angehörige in der Lage, diese Betreuung und Pflege zu gewährleisten. Nicht nur durch den eigenen Beruf und die Familie, sondern auch durch die psychische Belastung ist diese Aufgabe oft nicht aus dem familiären Umfeld zu stemmen.
</p>

<h2>
	24 Stunden Pflege in den eigenen 4 Wänden
</h2>

<p>
	Hier die passende Lösung zu finden, ist oft für alle Betroffenen nicht gerade leicht. In den letzten Jahren haben sich viele für die Unterstützung einer Pflegerin aus Polen entschieden, um die häusliche Betreuung sicherzustellen.Mittlerweile ist der Begriff „<em>polnische Pflegekraft</em>“ ein gängiger Ausdruck für Betreuerinnen aus den unterschiedlichsten osteuropäischen Staaten geworden.
</p>

<p>
	Der Grund, die Betreuung ihrer Angehörigen durch polnische Kräfte abzusichern hat auf der einen Seite ganz klar einen finanziellen Hintergrund. Eine Rundum-Versorgung als 24 Stunden Pflege mittels Haushaltshilfen und Betreuerinnen aus Deutschland in für die meisten Angehörigen finanziell gar nicht tragbar. Auch wünschen sich oft die alten Menschen selbst, dass die <strong>Betreuung rund um die Uhr</strong> gesichert ist.Erfahrungsgemäß sind die Haushaltshilfen aus Polen und den anderen osteuropäischen Ländern eher dazu bereit, diesen recht hohen Aufwand zu bewältigen. <a href="http://www.actiovita.de/" rel="follow">In der 24 Stunden Pflege</a> sollte das größte Ziel sein, den älteren Menschen mit einer besonderen Empathie und Respekt gegenübertreten und eine Verantwortung für deren Wohlergehen empfinden.
</p>

<p>
	Die meisten dieser Hauswirtschaftskräfte sind <strong>keine ausgebildeten Pflegekräfte</strong>. Sie können jedoch die <strong>sogenannte Grundpflege</strong> durchaus sicherstellen. Besteht darüber hinaus ein Pflegebedarf muss dieser durch eine dafür ausgebildete Pflegekraft gewährleistet werden.
</p>

<h2>
	Mehr erreichen mit Hilfe der Physiotherapie
</h2>

<p>
	Häufig wird unterschätzt, was die Physiotherapie als Prävention bereits im Vorfeld besonders bei Senioren leisten kann. Sie kann die Mobilität bei älteren Menschen erhalten oder auch wiederherstellen. Ebenfalls bietet sie durch die Erhaltung der Beweglichkeit einen großen Teil der Selbständigkeit.
</p>

<p>
	Auch können verschiedene Hilfsmittel die Unabhängigkeit eines älteren Menschen deutlich verbessern, wobei der Physiotherapeut dem Patienten auch bei der Wahl der Mittel und dessen Anwendung unterstützt. Vom Gehstock, über angepasstem Schuhwerk, Rollator [<a href="http://amzn.to/2wILd2n" rel="external nofollow">jetzt bei Amazon kaufen</a>] oder dem passenden Rollstuhl, bei all diesen Dingen steht der Physiotherapeut beratend zur Seite.
</p>

<p>
	Besonders das Thema Sturzprävention bei Senioren ist ein wichtiger Punkt innerhalb der Physiotherapie. Hier kann man durch bestimmte Übungen und Trainingsformen diesen Unfällen entgegenwirken. Bei gemeinsamen Kursen werden häufig auch soziale Kontakte geknüpft und dies wiederum hält die Leistungsfähigkeit im körperlichen als auch im geistigen Bereich auf Trab. Besonders im höheren Alter tragen ein aktiver Körper und ein noch wacher Geist sehr intensiv zu einer guten und ausgeglichenen Lebensqualität bei und schützen auch vor Isolation und Einsamkeit der Senioren.
</p>

<p style="text-align:right;">
	<em>Foto: ginasanders #8271959 depositphotos.com</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">4488</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Patientenwissen: Wie wirkt ein Kinesiologisches Tape?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/patientenwissen-wie-wirkt-ein-kinesiologisches-tape-r4465/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4465-Patientenwissen__Wie_wirkt_ein_Kinesiologisches_Tape.jpg" /></p>
<p>
	Jeder kennt die bunten Klebebänder; oftmals kleben sie an den Beinen der Fußballer oder werden im Schwimmbad auf den Schultern oder am Rücken gesehen. Die Rede ist von Kinesiotapes. Die bunten Klebebänder helfen nicht nur bei Verspannungen oder Gelenks- wie Muskelverletzungen, sondern können auch bei der Behandlung von lymphatische Stauungen unterstützend wirken. Wie und warum das Tape aber hilft, ist noch nicht zu 100 Prozent geklärt. Fakt ist: Tapen funktioniert.
</p>

<h2>
	Helfen die bunten Klebestreifen tatsächlich?
</h2>

<p>
	Es gibt sie in blau, gelb, rot, schwarz, pink und vielen weiteren <a href="https://www.physiowissen.de/disc-beitrag469171-Kinesio_Tape_Farben.html" rel="" title="Kinesiotape Farben Forum">Farben bei Kinesiotapes</a>. Der Name Kinesiotape hat sich mittlerweile fest eingebürgert, wenngleich er nur eine Handelsmarke des Erfinders ist (vergleichbar mit "Tempo"-Taschentüchern o.ä.). Aus diesem Grund führen viele vergleichbare Marken sehr ähnliche Namen wie <a href="http://www.physiotape.de/" rel="external nofollow" title="PhysioTape">PhysioTape</a>, Meditape, CureTape, Kintape usw.. 
</p>

<p>
	Was noch zu Beginn an einen neuen modischen Trend erinnerte, gilt heute als Geheimwaffe für Sportler, die mit Schmerzen zu kämpfen haben. Denn die Tapes fördern die Durchblutung. So wird der "getapte" Bereich etwa vor Ermüdung oder Verletzungen geschützt. Tapes bestehen aus einem hautfreundlichen Klebstoff und setzen sich aus Baumwolle mit Elastin zusammen. Liegen Einschränkungen vor, welche die Beweglichkeit betreffen, werden die Tapes angebracht. Doch nicht nur bei Muskel- oder Gelenksschmerzen kommen die bunten Streifen zum Einsatz. Auch bei Kopfschmerzen, Verspannungen und Menstruationsbeschwerden sind die Tapes kleine Wundermittel.
</p>

<h3>
	Der Druck erzeugt die Linderung
</h3>

<p>
	Doch wie und warum die medizinisches Tapes genau wirken, ist noch nicht zu 100 Prozent bekannt. Experten gehen davon aus, dass der Druck den akuten Schmerz lindert. Der Physiotherapeut bzw. Mediziner klebt das Tape entlang des Muskels, erzeugt einen Zug, der sodann einen Druck ausübt. Die Haut befindet sich unter Spannung. Außerdem werden durch das Tapen die Durchblutung gefördert und das Lymphsystem aktiviert. Wer etwa nur eine lymphatische Wirkung erzeugen will, muss darauf achten, dass das Tape ohne Zug angelegt wird. So wirkt es wie eine Bandage nach einer Lymphdrainage.
</p>

<h2>
	Taping als Therapieunterstützung, nicht als Therapieersatz
</h2>

<p>
	Bevor jedoch das Tape zum Einsatz kommt, muss zuerst die Ursache für die Beschwerden feststehen. So testet der Physiotherapeut/in oftmals die Halswirbelsäule, wenn etwaige Probleme im Nacken-Kopf-Bereich auftreten. Ebenfalls muss die Muskelkraft überprüft werden; nur nach diesen Vorkehrungen ist es möglich, dass das Tape auch richtig angelegt wird. Nachdem das Kinesiotape unter Zug angebracht wurde, können Betroffene eine relativ schnelle Wirkung verspüren. Die Muskeln entspannen sich, der Schmerz lässt mit der Zeit nach und die Beweglichkeit wird deutlich besser. Doch Kinesiotape ersetzt keine Therapie. Das beste Ergebnis wird vorwiegend dann erzielt, wenn neben dem Tapen, auch eine aktive oder manuelle Therapie durchgeführt wird.
</p>

<h3>
	Es gibt keine Nebenwirkungen
</h3>

<p>
	Die Tapes halten nicht ewig. Wer schwitzt oder duscht, wird die Tapes nach einigen Tagen verlieren bzw. sollte sie abziehen und neue anlegen lassen. Während der durchschnittlichen Behandlungsdauer von sechs Wochen, sollten die Tapes etwa vier bis sechs Mal erneuert werden. Nebenwirkungen der Tapes ansich sind bisher nicht bekannt. Möglich sind etwaige Rötungen bei sehr empfindlicher Haut. Kinesiotapes sind nicht zu verwenden bei Neurodermitis, offenen Wunden oder auch Ödemen.
</p>

<h2>
	Kinesiotapes als vorbeugende Maßnahme
</h2>

<p>
	Kinesiotapes können aber nicht nur verwendet werden, wenn bereits Beschwerden aufgetreten sind, sondern auch <strong>zur Vorbeugung</strong>. Immer mehr Sportler setzen auf den Tape-Effekt und bekleben die Muskulatur, noch bevor etwaige Schmerzen auftreten. So können die Muskeln nämlich vor Überlastung und Müdigkeit geschützt werden. Somit entsteht ein geringeres Verletzungsrisiko.
</p>

<div>
	Copyright: 90269057 | Dmitri Lobanov @ fotolia.com
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4465</guid><pubDate>Mon, 23 Nov 2015 11:38:29 +0000</pubDate></item><item><title>Wie Physiotherapie bei Brustkrebs helfen kann</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4463-Wie_Physiotherapie_bei_Brustkrebs_helfen_kann.html-r4463/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4463-Wie_Physiotherapie_bei_Brustkrebs_helfen_kann.jpg" /></p>
<p>Nach einer Brustkrebs-OP kann es zu unterschiedlichen Komplikationen kommen, was allerdings von der Art des Krebses abh&auml;ngt und in gewisser Hinsicht auch davon, welche OP-Methode angewandt wurde. Hier ist Physiotherapie ein empfehlenswerter Ansatz, um die Schmerzen zu lindern und den K&ouml;rper wieder an Beweglichkeit zu gew&ouml;hnen. Haupts&auml;chlich soll Physiotherapie dazu beitragen, die Beweglichkeit am Arm der jeweiligen K&ouml;rperseite wiederherzustellen und der Neubildung von &Ouml;demen entgegenzuwirken. So kann beispielsweise auch parallel zur Physiotherapie noch eine Atemtherapie in Anspruch genommen werden. Sie kann dazu beitragen, die Lungenaktivit&auml;t zu optimieren und den K&ouml;rper insgesamt besser mobilisieren. Nicht selten haben Frauen nach einer Operation mit Atembeschwerden zu k&auml;mpfen.</p>
<h2>Physiotherapie bei Brustkrebs - mit gezielten &Uuml;bungen zum Erfolg</h2>
<p>Bei der Physiotherapie kann mit &Uuml;bungen zur Entspannung, Dehnung und sanften Massagen dazu beitragen werden, Beschwerden und Schmerzen zu lindern. Nach dem erfolgreichen Abheilen der OP-Wunde kann zudem eine Nachbehandlung der Narbe erfolgen, welche die Flexibilit&auml;t des Gewebes verbessert, Beschwerden mildert und das insgesamte Wohlgef&uuml;hl der Patientin positiv beeinflusst.</p>
<p>F&uuml;r die Patienten ist eine einf&uuml;hlsame, vorsichtige Behandlung besonders wichtig, da die Narben unmittelbar nach dem Abheilen noch stark schmerzen k&ouml;nnen. Deshalb sollte der Physiotherapeut besonders vorsichtig sein und Verst&auml;ndnis f&uuml;r eventuelle &Auml;ngste haben. Auf diese Weise wird aktiv dazu beigetragen, dass die Patientin wieder ein gest&auml;rktes Selbstvertrauen erlangt und sich in ihrem K&ouml;rper wieder wohl f&uuml;hlen kann. <br />M&ouml;chte man als Patientin in dieser sensiblen Zone lieber von einer Frau behandelt werden, dann kann dies nat&uuml;rlich so gew&auml;hlt werden.</p>
<h2>Optimierungen f&uuml;r Haltung und Mobilit&auml;t durch Physiotherapie</h2>
<p>Wenn sich im Laufe der Behandlung wieder eine Verbesserung der Mobilit&auml;t einstellt, kann das &Uuml;bungsspektrum langsam gesteigert werden, nat&uuml;rlich stets individuell und im Rahmen der gesundheitlichen Situation der Patientin. Physiotherapeuten k&ouml;nnen hier B&auml;lle, St&auml;be oder auch T&uuml;cher f&uuml;r ein besonders sanftes Training mit in die Behandlung einbinden. Besonders wichtig ist dar&uuml;ber hinaus, gemeinsam mit der Patientin an ihrer Haltung zu arbeiten, um das K&ouml;rpergef&uuml;hl wieder auszubalancieren. Nicht selten nehmen Frauen nach einer Brustoperation eine v&ouml;llig asymmetrische Haltung ein, ohne dies zu bemerken.</p>
<p>Diese Fehlhaltung l&auml;sst sich durch gezielte &Uuml;bungen wieder korrigieren, bevor sie langfristig zur Gewohnheit wird. Insbesondere nach einer Versorgung mit Prothesen ist dieses Training zu empfehlen, da hier am h&auml;ufigsten Haltungsver&auml;nderungen auftreten.</p>
<h2>Darauf sollten Brustkrebs Patientinnen achten</h2>
<p>Patientinnen sollten sich stets dar&uuml;ber im Klaren sein, dass auch nach dem erfolgreichen vollst&auml;ndigen Abheilen der Operationswunde noch Gefahren bestehen. So kann sich beispielsweise ein Lymph&ouml;dem entwickeln. Daher sind krankengymnastische &Uuml;bungen &uuml;ber einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten nach der Operation besonders sinnvoll. Auch f&uuml;r den Alltag gibt es einige Regeln, die dabei helfen k&ouml;nnen, die Bewegungsfreiheit, Haltung und das eigene K&ouml;rpergef&uuml;hl wieder zu optimieren.</p>
<p>So sollte zum Beispiel auf enge, einschn&uuml;rende BHs verzichtet werden, auch den Blutdruck sollte man nur auf der anderen, "gesunden" Seite messen. Patientinnen sollten zudem streng auf eine &Uuml;beranstregung der betroffenen Seite verzichten und vor sportlichem Training zun&auml;chst mit dem Arzt absprechen, in welchem Umfang dies in Ordnung sei. Die vollst&auml;ndige Genesung nach einer Brustkrebs-Operation ben&ouml;tigt Zeit und viel Geduld - diese sollte man sich und seinem K&ouml;rper unbedingt zugestehen.</p><div class="copyright">Copyright: 68428913 Eskymaks | fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4463</guid><pubDate>Fri, 06 Nov 2015 12:16:36 +0000</pubDate></item><item><title>So hilft Physiotherapie bei Kopfschmerzen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/so-hilft-physiotherapie-bei-kopfschmerzen-r4454/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4454-physiotherapie-bei-kopfschmerzen.jpg" /></p>
<p>
	Lange Arbeitstage vor dem Computer, familiäre Anforderungen, unregelmäßiger Schlaf und Autofahren im Stau sind einige der täglichen Stressfaktoren, die Kopfschmerzen begünstigen können.
</p>

<h2>
	Vier Kategorien von Kopfschmerzen
</h2>

<p>
	Generell können Kopfschmerzen in vier Kategorien unterteilt werden: 
</p>

<ol>
	<li>
		Kopfschmerzen, die durch virale Erkrankungen ausgelöst werden (Grippe und andere Erkrankungen der Atemwege)
	</li>
	<li>
		Zervikogene Kopfschmerzen die mit einer Irritation der Gelenke, Muskeln und Nerven im Hals/Nacken verbunden sind.
	</li>
	<li>
		Migräne-Kopfschmerzen, die auf einen Wechsel des Drucks in denjenigen Blutgefäßen zurückzuführen sind, die die Blutzufuhr zum Kopf gewährleisten.
	</li>
	<li>
		Spannungskopfschmerzen, die mit Muskelkontraktionen im Kopf, Kiefer, Nacken und Schultern zu tun haben.
	</li>
</ol>

<h3>
	Mögliche Ursachen
</h3>

<p>
	Kopfschmerzen, die von den Schultern oder dem Hals ausgehen, werden normalerweise als ein konstanter, dauerhafter und dumpfer Schmerz beschrieben. Dieser kann einseitig sein oder in beiden Kopfhälften auftreten.
</p>

<p>
	Man verspürt zumeist ein ziehendes, angespanntes Gefühl im Nacken oder sogar ein Druckgefühl wie ein Band rund um den Kopf.
</p>

<p>
	Die Symptome werden generell durch Halsbewegungen und anhaltende Positionen ausgelöst. Hängende Schultern, ein gedehnter Hals, ein vorstehendes Kinn durch unergonomische Sitzmöbel bei der Arbeit können verantwortlich für eine übermäßige Belastung der Gelenke an der Schädelbasis sein und für die Überdehnung von Bändern und Verspannung/Überaktivität der Muskeln. Spannung in den Weichteilen und die eingeschränkte Mobilität in den Gelenken können die Nerven und die versorgenden Blutgefäße des Kopfes und Halses noch weiter reizen.
</p>

<p>
	Neben den schlechten Haltungsgewohnheiten können auch Verletzungen oder Belastungen der Halsstrukturen durch Schleudertraumata nach Verkehrsunfällen, Stürzen beim Skifahren oder Snowboarden und Zweikämpfen beim Fußball zu Kopfschmerzen beitragen.
</p>

<h2>
	Physiotheraie - erste Schritte
</h2>

<p>
	Ein erster Besuch beim Physiotherapeuten beinhaltet in der Regel eine umfassende Untersuchung, die einen <strong>gründlichen <a href="doc-bereich45-1-Befundung.html" title="Physiotherapie Befund" rel="">Befund</a></strong> über Ihre Kopfschmerzen (Beginn, Art, Intensität, Fortschreiten, erschwerende Faktoren, die damit verbundenen Symptome, Familiengeschichte, etc.) beinhaltet. Der Therapeut wird Ihnen Fragen stellen, um sich ein Bild von den Kopfschmerzen zu machen. Dies kann einem Arzt zur weiteren Untersuchung dienen.
</p>

<p>
	Die <strong>körperliche Untersuchung</strong> beinhaltet eine detaillierte Analyse der Gelenke, Muskeln und Nervenstrukturen in der Wirbelsäule sowie eine Beurteilung der Körperhaltung. Das Ziel der körperlichen Untersuchung ist es, Ihre Symptome und fehlerhafte Bewegungsmuster ausfindig zu machen, die Kopfschmerzen verursachen oder eine unangemessene Belastung für den Nacken darstellen.
</p>

<h2>
	Therapie-Methoden
</h2>

<p>
	Eine Reihe von Techniken steht zur Verfügung, je nach Ursache der Kopfschmerzen und der Erfahrungen und Präferenzen vergangener Behandlungen.<br />
	<br />
	<strong>Weichteil-Therapie für die Muskeln und Faszien</strong> der HWS zielt auf das Loslassen der verspannten Muskeln und Faszien. In der Folge hat sich eine Mobilisierung bzw. Manipulation der oberen Segmente des Halses, des Kiefers und des Beckens gezeigt und als wirksam erwiesen.<br />
	<br />
	<strong>Haltungstraining</strong> ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Kopfschmerz-Managements. Es kann notwendig sein, die Haltung um Schultergürtel und Brust mit Mobilisation, Manipulation und Schulter-Übungen zu verbessern. Die Position des Beckens beeinflusst auch stark die Brust- und Halshaltung.<br />
	<br />
	<strong>Craniosacrale Therapie</strong>, die auf die Wiederherstellung der Bewegung zwischen den Knochen des Schädels und die Befreiung der zugrunde liegenden Membranen, Faszien und Nervengewebe abzielt, hat sich auch als vorteilhafte Ergänzung zu herkömmlichen manuellen Therapietechniken herausgestellt. Ungleichgewichte im cranialen System können aus einer schwierigen Geburt, aus Gehirnerschütterungen und zahnärztlichen Behandlungen mit Zahnextraktionen/Wurzelkanälen herrühren.<br />
	<br />
	<strong>Manuelle Therapie</strong> bietet eine sanfte, nicht-invasive Alternative zur Behandlung von Kopfschmerzen. Die Reaktionen eines Patienten auf die Behandlung hängen auch von seiner/ihrer Ernährung und ihren Lebensgewohnheiten sowie von ihrem aktuellen Gesundheitszustand und der Harmonie innerhalb des Körpers ab.
</p>

<div>
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</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">4454</guid><pubDate>Tue, 12 May 2015 06:47:50 +0000</pubDate></item><item><title>Vegetarier haben keine h&#xF6;here Lebenserwartung</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4433-Vegetarier_haben_keine_hoehere_Lebenserwartung.html-r4433/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4433-Vegetarier_haben_keine_hoehere_Lebenserwartung.jpg" /></p>
<p>Der Glaube daran, dass sich Vegetarier gesunder ern&auml;hren und eine h&ouml;here Lebenserwartung haben als Fleischesser, ist weit verbreitet. Besonders rotes Fleisch galt lange Zeit als Verursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Eine Studie unter Leitung der University of Manchester widerlegte jedoch den Mythos, dass der Verzehr von Fleisch ungesund ist und Vegetarier tats&auml;chlich l&auml;nger leben. Von mehr als 180.000 Teilnehmern wurden die Ern&auml;hrungsgewohnheiten und deren Folgen unter die Lupe genommen und das Ergebnis lieferte neue und sehr interessante Erkenntnisse.</p>
<h2>Fleisch oder Pflanze?&nbsp; Die Ern&auml;hrung auf dem Pr&uuml;fstand</h2>
<h3>Studien sprechen eine deutliche Sprache</h3>
<p>Die Manchester-Studie befasste sich in Einzelstudien mit der normalen Bev&ouml;lkerung und einer streng gl&auml;ubigen Gruppierung &ndash; den Sieben-Tage-Adventisten. Diese Religionsgruppe ist im Gegensatz zur normalen Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine besonders gesunde Lebensweise mit einer vegetarischen Ern&auml;hrung bekannt. Das Ergebnis der Studie liefert den Beweis: Zwischen der Normalbev&ouml;lkerung &ndash; den Allesessern - und den Vegetariern gibt es rein statistisch gesehen keine Anhaltspunkte f&uuml;r koronare Herzkrankheiten und einer erh&ouml;hten Mortalit&auml;tsrate. Der unbedeutend geringe Anteil von gl&auml;ubigen Menschen mit einer h&ouml;heren Lebenserwartung ist nicht auf den Fleischverzicht, sondern eher auf den besonders religi&ouml;sen und strengen Lebensstil zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Die Schlussfolgerung ist: Eine vegetarische Ern&auml;hrung hat weder auf Hirndurchblutungsst&ouml;rungen noch auf koronare Herzkrankheiten positive Auswirkungen.</p>
<p>In einer zweiten internationalen Studie amerikanischer und deutscher Wissenschaftler wurde beobachtet, dass die Quellen der tierischen und pflanzlichen Proteine in der Nahrung &uuml;berhaupt keine Auswirkungen auf koronare Herzkrankheiten haben. Das Ergebnis macht klar, dass zwischen den koronaren Herzkrankheiten und dem Nahrungseiwei&szlig; kein Zusammenhang besteht. Ganz gleich, woraus die Proteine bezogen wurden, der K&ouml;rper verwertete das tierische Eiwei&szlig; aus der Milch und dem Fleisch genauso, wie die Proteine aus dem Gem&uuml;se und den Fr&uuml;chten.</p>
<h3>Vegetarier kontra Allesesser</h3>
<p>Dass eine Ern&auml;hrung mit viel Obst und Gem&uuml;se eine Art Schutz gegen Krebs bietet, hat sich ebenfalls nicht best&auml;tigt. Das medizinische Fachmagazin &bdquo;Cancer Con-trol&ldquo; berichtet &uuml;ber eine Studie, in deren Ergebnis zwischen dem Verzehr von Obst und Gem&uuml;se und der Erkrankung an Darmkrebs kein Zusammenhang besteht. Die Verbreitung dieser These wird mittlerweile als Propaganda der Vegetarierlobby angesehen.</p>
<p>Was den Fleischkonsum betrifft, ist es wie so oft: Weniger ist auch hier mehr. Fleisch liefert neben hochwertigem Eiwei&szlig; viele Mineralstoffe und Vitamine. Der Verzehr von Gefl&uuml;gelfleisch &uuml;berzeugte in den Studien, denn durch den hohen Eiwei&szlig;- und dem niedrigen Fettgehalt besteht kaum ein Risiko, an koronaren Herzkrankheiten zu erkranken. Es ist deshalb auch nicht sinnvoll, komplett auf Fleisch zu verzichten. Wer &ouml;fter mal fleischlose Tage in den Ern&auml;hrungsplan einbaut, ist auf der sicheren Seite. Die Ergebnisse der Studien weisen sogar darauf hin, dass Vegetarier h&auml;ufiger an psychischen Erkrankungen wie Angstst&ouml;rungen und Depressionen leiden.</p>
<p><strong>Physiowissen Kommentar: Nat&uuml;rlich ist solch eine Studie nicht das letzte und &uuml;berzeugende Argument f&uuml;r oder gegen eine Ern&auml;hrung. Hier sind sicher noch viel mehr Parameter und Lebensumst&auml;nde zu beachten. In einem sind sich die Studien jedoch einig: Ausschlaggebend f&uuml;r die Lebenserwartung sind in hohem Ma&szlig;e Bewegung und k&ouml;rperliche sowie geistige Gesundheit. Und daran kann man arbeiten.</strong></p><div class="copyright">Copyright: Thinkstock Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4433</guid><pubDate>Tue, 21 Oct 2014 10:51:50 +0000</pubDate></item><item><title>Sport bei Bluthochdruck - das richtige Ma&#xDF; entscheidet</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4415-Sport_bei_Bluthochdruck___das_richtige_Mass_entscheidet.html-r4415/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4415-Sport_bei_Bluthochdruck___das_richtige_Mass_entscheidet.jpg" /></p>
<p>Leidet ein Patient unter Bluthochdruck, so wir dies h&auml;ufig mit Medikamenten behandelt. Doch auch durch verschiedene Sportarten kann der Blutdruck gesenkt werden. Dabei muss man noch nicht einmal Hochleistungssportler sein, denn sobald der K&ouml;rper auf eine leichte Sportart umgestellt wird, bedeutet dies einen Gewinn f&uuml;r die Gesundheit.</p>
<h2>Welche Sportart ist bei Bluthochdruck die Richtige?</h2>
<p>Dieses Thema war bereits Gegenstand von zahlreichen wissenschaftlichen Studien, denn das Thema Bluthochdruck gilt mehr denn je als Volkskrankheit. Durch eine ausreichende Dosis an Sport kann erreicht werden, dass Bluthochdruck gar nicht erst entsteht bzw. deutlich verringert wird. Nat&uuml;rlich sind die Erfolge bei jedem Menschen anders einzusch&auml;tzen, dabei spielt auch die Sportart und die Art des Trainings eine wichtige Rolle. Zur Regulierung des Herz-Kreislauf-Systems ist eine ausdauernde Belastung sehr wichtig. Dazu geh&ouml;ren z. B. Sportarten wie Wandern, Radfahren, Skilanglauf oder Joggen.</p>
<h3>Was sollten Sie bei Bluthochdruck vermeiden?</h3>
<p>Vermieden werden sollten Spitzenbelastungen bei einzelnen Sportarten. Auch ein moderates Krafttraining mit geringen Gewichten und vielen Wiederholungen bietet sich an, um den Bluthochdruck zu regulieren. Durch das Training wird zum einen die Muskelmasse verbessert, was nicht nur Muskelaufbau, sondern auch optimalere Durchblutung (Kapillarisierung) zur Folge hat. So kann auch eine Insulinresistenz verringert werden, mit dem positiven Nebeneffekt das Diabetesrisiko zu minimieren. Allerdings ist es auch wichtig, dass Krafttraining nicht zu h&auml;ufig ausge&uuml;bt wird. Bodybuilding und Fitnessstudio mit schweren Gewichten k&ouml;nnten einen eher negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesundheit haben, vor allem f&uuml;r Menschen mit Bluthochdruck. Au&szlig;erdem sollte man sich bei einem Krafttraining immer vorher ausreichend beraten lassen. Denn durch falsche Atmung kann es schnell passieren, dass man den Blutdruck ungewollt in die H&ouml;he treibt. So muss das Herz deutlich schnell und mit h&ouml;herem Druck das Blut pumpen. Wenn die Atemtechnik passt, dann tut dem K&ouml;rper diese Art von Sport gut. Durch einen erfahrenen Trainer kann eine gute Technik beim Training verwendet wird.</p>
<h2>Wie oft sollte man Sport betreiben?</h2>
<p>Bei der H&auml;ufigkeit des Trainings l&auml;sst sich sagen, dass zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche optimal sind. Bei der Dauer ist es ratsam nicht weniger als eine halbe Stunde zu trainieren. Wer mit kurzen Trainingseinheiten beginnt, kann versuchen das Training &uuml;ber mehrere Wochen zu steigern, um schlie&szlig;lich bei dem Optimalzustand anzukommen. Dies gilt vor allem f&uuml;r Menschen, die &uuml;ber viele Jahre keinen Sport mehr betrieben haben. Auch die Intensit&auml;t des Sportes sollte am Anfang eher nicht so hoch gew&auml;hlt werden. Wer z. B. Joggen m&ouml;chte, sollte zu Beginn eher mit schnellem gehen beginnen und dann immer wieder kurze Laufinvervalle zu integrieren. Sonst l&auml;uft man Gefahr, dass der Puls zu schnell ansteigt.</p>
<h3>Maximalpuls selbst berechnen</h3>
<p><strong>Eine Regel besagt, dass der Puls 180 abz&uuml;glich des Lebensalters betragen sollte</strong>. Ein h&ouml;here Puls ist zun&auml;chst nicht empfehlenswert. So wei&szlig; man genau, welche Belastungsst&auml;rke ideal f&uuml;r einen pers&ouml;nlich ist. Die Belastung ist dann gut, wenn man sich beim Joggen auch noch mit dem Anderen unterhalten kann. <strong>Fazit:</strong> Viele Menschen untersch&auml;tzen den Vorteil von Sport. Er tr&auml;gt nicht nur zu einer ges&uuml;nderen Lebenseinstellung, sondern hilft den Blutdruck nachhaltig zu reduzieren und zu stabilisieren. Dies ist vor allem wichtig f&uuml;r Menschen, die kaum oder wenig Sport treiben und von Bluthochdruck betroffen sind. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Physiotherapeuten oder &Uuml;bungsleiter. Geben Sie sich bitte nicht kampflos Medikamenten hin.</p><div class="copyright">Copyright: © Picture-Factory - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4415</guid><pubDate>Tue, 15 Apr 2014 08:37:14 +0000</pubDate></item><item><title>ADHS - Umgang mit Ritalin wird kritischer betrachtet</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4413-ADHS___Umgang_mit_Ritalin_wird_kritischer_betrachtet.html-r4413/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4413-ADHS___Umgang_mit_Ritalin_wird_kritischer_betrachtet.jpg" /></p>
<p>Die Modekrankheit ADHS besteht schon seit langer Zeit, doch werden oft schon etwas lauter werdende oder unruhige Kinder mit dieser Krankheit abgestempelt und mit dem Psychopharmaka Ritalin ruhig gestellt. Viele &Auml;rzte oder Therapeuten nehmen sich nicht die Zeit um in mehreren Therapiesitzungen die genaue Diagnose bei einem Kind festzustellen und greifen somit auch viel &ouml;fter zum Rezeptblock um dem Kind ein starkes Psychopharmaka zu verabreichen.</p>
<h2>Hauptziel sollte ein Leben ohne Tabletten sein</h2>
<p>Doch sollte genau diese Tatsache ge&auml;ndert werden um den Kinder ein Leben frei von Tabletten zu erm&ouml;glichen. Doch werden viele Kinder und Jugendliche f&auml;lschlicherweise mit dieser Krankheit betitelt und zu Unrecht mit Tabletten versorgt. Denn gerade Ritalin hat viele dunkle Nebenwirkungen. So fand man heraus dass der Leistungsprozess vieler Sch&uuml;ler durch die Einnahme von Ritalin deutlich schlechter geworden ist und in Langzeitf&auml;llen wurden einzeln Probanden, die schon von Kindheit an Ritalin nehmen mussten Drogenabh&auml;ngig.</p>
<p>Viele Eltern geben zu schnell auf wenn es darum geht das Kind auf nat&uuml;rliche Art und Weise zu beruhigen und haben auch oft einfach neben dem beruflichen Stress nicht die n&ouml;tige Zeit und somit stieg besonders der Ritalin Bedarf und die Ausstellung des Medikamentes relativ schnell in die H&ouml;he.</p>
<p>Erst ab dem Jahre 2013 hat man einen R&uuml;ckgang der immens hohen Ritalin Zahlen bemerkt. Noch bis zu Jahr 2008 gab es j&auml;hrlich drastische Anstiege bis 2010 j&auml;hrlich "nur" mehr 3 Prozent dazukamen und ab 2013 ein leichter Abstieg bemerkt wurde. Dies kann daran liegen dass vor allem die Diagnosem&ouml;glichkeiten besser geworden sind und es sch&auml;rfere Vorgaben f&uuml;r &Auml;rzte f&uuml;r die Ausstellung von Ritalin geben w&uuml;rde.</p>
<h3>Erwachsene im Selbstversuch mit Ritalin</h3>
<p>Jeder Mensch wei&szlig; das Medikament stets mit Vorsicht einzunehmen sind und man sollte nicht alles zu sich nehmen was man verschrieben bekommt. So testeten auch Erwachsene Personen die Wirkung von Ritalin am eigenen K&ouml;rper und waren teilweise schockiert wie sehr dieses Psychopharmaka auf den K&ouml;rper einwirkt dass bestimmt viele Eltern in solchen Momenten umdenken und ihrem Kind auf eine andere Art und Weise zur Seite stehen. F&uuml;r Kinder mit ADHS braucht man ausgiebig Zeit, so ist es auch besonders wichtig genau herauszufinden ob das Kind an ADHS leidet oder dies nur ein hormoneller Umschwung ist der sich bald wieder legt.</p>
<h2>Therapiem&ouml;glichkeiten bei ADHS</h2>
<p>Sollte tats&auml;chlich die Diagnose nach mehreren Sitzungen bei Diagnostikterminen gestellt worden sein, sollte man sich als Elternteil genau dar&uuml;ber informieren welche Therapiem&ouml;glichkeiten bestehen. Eines sollte man nie vergessen - eine Krankheit muss man nicht immer mit starken Medikamenten behandeln. Wichtig ist nach wie vor das Wohl der Kinder und auch das Wohl der Eltern. Der Familie sollte geholfen werden und dies sollte nicht immer in Form von teuren Medikamenten geschehen sondern sollte man vermehrt auf eine Tablettenfreie Therapie zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen um die Lebensqualit&auml;t nicht zu gef&auml;hrden.</p><div class="copyright">Copyright: © djama - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4413</guid><pubDate>Mon, 07 Apr 2014 11:23:20 +0000</pubDate></item><item><title>Eingeklemmter Nerv - wenn der Schmerz in den Arm einschie&#xDF;t</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4410-Eingeklemmter_Nerv___wenn_der_Schmerz_in_den_Arm_einschiesst.html-r4410/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4410-Eingeklemmter_Nerv___wenn_der_Schmerz_in_den_Arm_einschiesst.jpg" /></p>
<p>Einer der h&auml;ufigsten Gr&uuml;nde warum Patienten uns Physiotherapeuten aufsuchen, ist ein eingeklemmter Nerv im Nackenbereich. Dies wird durch eine oder mehrere Bandscheiben verursacht, die aufgrund vorgesch&auml;digte Strukturen mehr Fl&uuml;ssigkeit einlagern und dadurch anschwellen. Somit wird Druck auf den, den Arm versorgenden Nerv ausge&uuml;bt. Vorsch&auml;digungen k&ouml;nnen zum Beispiel durch Einrisse, Bandscheibenvorw&ouml;lbungen oder einem Bandscheibenvorfall ausgel&ouml;st werden. H&auml;ufiger sind allt&auml;gliche Bewegungen und daraus resultierende Abnutzungserscheinungen. Aus diesem Grund erscheint es oftmals so, als treten Bandscheibenprobleme ohne offensichtliche Ursache auf oder in Verbindung mit T&auml;tigkeiten, bei der die Wirbels&auml;ule f&uuml;r l&auml;ngere Zeit eine unnat&uuml;rliche Position einnimmt wie beispielsweise beim Streichen einer Decke. Der Schmerz ist gew&ouml;hnlich diffus und wird h&auml;ufig als vom Nacken in den Unterarm ziehend beschrieben. Oftmals tritt auch Beschwerden wie ein Taubheitsgef&uuml;hl oder Kribbeln in der Hand und den Fingern auf. Der nervenaufreibende Teil dieses Zustandes besteht darin, dass der Schmerz nicht immer gleichbleibend stark sein mag, aber doch konstant zu sp&uuml;ren ist. Dies bringt Probleme bei Entspannung und Schlaf mit sich.</p>
<h2>Behandlung bei eingeklemmtem Nerv</h2>
<p>Generell sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen, wenn andere Symptome wie Brustschmerzen oder Atemnot, Sprachst&ouml;rungen oder L&auml;hmungserscheinungen hinzukommen, wie es z.b. typisch f&uuml;r einen <a href="thema-artikel39-Herzinfarkt___Schlaganfall___Erkennen_und_reagieren.html">Herzinfarkt oder Schlaganfall</a> sein kann. Bei einer orthop&auml;dischen Diagnose wird h&auml;ufig Physiotherapie vom Arzt verordnet. Eine dieser physiotherapeutischen Behandlungsm&ouml;glichkeiten ist der mechanische Zug (in der medizinischen Fachsprache Traktion genannt), welcher bei den meisten Patienten eine deutliche Entlastung darstellt. Diese Therapie hilft dabei, den Druck der Bandscheibe auf den Nerv zu verringern. Der Zeitraum der Schmerzerleichterung variiert und dauert mindestens solange, wie die Behandlung und bis zu 24 Stunden danach an. Bei wiederholter Behandlung ist zu erwarten, dass die Dauer des schmerzfreien Zeitraums steigt.</p>
<h3>Selbsthilfema&szlig;nahmen</h3>
<p>In der Zwischenzeit sind die Betroffenen oft auf der Suche nach schmerzlindernden Ma&szlig;nahmen, die zwischen den einzelnen Behandlungssitzungen Erleichterung verschaffen. Dieser Zustand ist durch Eigenma&szlig;nahmen nur schwer zu verbessern. Dennoch beschreibt die untenstehende Liste die besten Ma&szlig;nahmen zur regelm&auml;ssigen, kurzfristigen Schmerzlinderung:</p>
<ol>
<li>Versuchen volle <strong>Beweglichkeit des Nackenbereichs</strong> zu unterst&uuml;tzen. Falls die Bewegungsfreiheit in einer oder mehreren Richtungen eingeschr&auml;nkt sein sollte, so &uuml;ben Sie Bewegungen aus, die <strong>die Schmerzgrenze nicht &uuml;berschreiten</strong>.</li>
<li>Finden Sie <strong>Positionen, die keine Schmerzen bereiten</strong> und nutzen Sie diese als Ruhepositionen. Eine typisch erleichternde Position ist es, auf dem R&uuml;cken mit angestellten Beinen auf dem Boden zu liegen und die Arme &uuml;ber dem Kopf abzulegen.</li>
<li>Unterst&uuml;tzen Sie das Gewicht des Arms im Sitz mit einem Kissen oder nutzen Sie die Armlehne. Dies reduziert die Belastung des Nackens und des Nervs.</li>
<li><strong>Strecken Sie sich</strong> um Spannungen der Muskeln und Nerven im R&uuml;cken zu entlasten.</li>
<li>Unterst&uuml;tzen Sie die muskul&auml;re <strong>Entspannung mit W&auml;rme</strong>, z.B. mit einem W&auml;rmek&ouml;rnerkissen, Heizdecke, warme Dusche/ Badewanne.</li>
</ol>
<p><strong>Vorsicht:</strong> Falls die W&auml;rme die Beschwerden nicht lindert oder gar unangenehm ist, eher &uuml;ber kalte Kompressen/ Umschl&auml;ge leicht k&uuml;hlen! Da dann der Nerv leicht entz&uuml;ndet sein kann. Auch hier wieder der unbedingte Verweis einen Arzt aufzusuchen. Gute Besserung w&uuml;nscht Ihr Physiowissenteam!</p><div class="copyright">Copyright: © absolutimages - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4410</guid><pubDate>Mon, 17 Mar 2014 12:28:01 +0000</pubDate></item><item><title>Bandscheiben H&#xF6;henverlust</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4408-Bandscheiben_Hoehenverlust.html-r4408/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4408-Bandscheiben_Hoehenverlust.jpg" /></p>
<p>Im Laufe der Jahre kommt es durch Bewegungsmangel, zu kurzen Regenerationszeiten, Zwangshaltungen, manuelle Handhabung von Lasten zur Dehydrierung (Wasserverlust) der Bandscheiben. Diese nun an H&ouml;he deutlich reduziert, lassen die L&auml;ngsb&auml;nder erschlaffen, die Wirbelk&ouml;rper werden zueinander &uuml;berbeweglich oder gar instabil. Durch altersbedingten H&ouml;henverlust bei Bandscheiben entstehen der akute Bandscheibenvorfall oder die Bandscheibenvorw&ouml;lbung.</p>
<h2>Welche Folge hat ein Bandscheiben-H&ouml;henverlust</h2>
<p>Mit zunehmendem Alter verliert die Bandscheibe immer mehr die F&auml;higkeit Wasser zu speichern - vereinfacht gesagt: sie trocknet gewisserma&szlig;en aus. Im Zuge dieser Entwicklung bewegen sich die angrenzenden Wirbel aufeinander zu und der dazwischen liegende Faserring der Bandscheibe wird nach au&szlig;en oder nach hinten gew&ouml;lbt mit dem Resultat einer Einengung des Neuroforamens.</p>
<h2>Warum betrifft es nicht alle Patienten?</h2>
<p>Die individuell <strong>anatomischen Gegebenheiten</strong> spielen hierbei eine wichtige Rolle. So hat ein Patient, bei dem der Abstand zwischen den Pedikeln gro&szlig; ist viel mehr Platzreserve, als ein Patient mit angeboren engen Nervenwurzelaustrittsl&ouml;chern und wird dadurch erst viel sp&auml;ter Beschwerden entwickeln. Ein Verschlei&szlig; der Wirbels&auml;ule tritt beim Menschen regelm&auml;&szlig;ig im Alter auf. Bedingt wird er durch die statische Belastung bei aufrechtem Gang und durch die hohe Lebenserwartung. Durch altersbedingten H&ouml;henverlust der Bandscheiben, kn&ouml;cherne Ausw&uuml;chse und Verschlei&szlig; der Wirbelgelenke kann es in zunehmendem Alter zu einer Verengung des Wirbelkanals (Stenose) kommen. In vielen F&auml;llen kann aber ein Training die Operation vermieden werden. Die Wirbels&auml;ule wird aufgerichtet und die Engstelle entlastet. Der Patient muss sich an die Wand stellen und kippt das Becken, so wird die Lendenwirbels&auml;ule entlastet. Diese Stellung h&auml;lt man f&uuml;nf Atemz&uuml;ge durch, ruht sich dann zwei Atemz&uuml;ge aus und das wiederholt man f&uuml;nf Mal und mehre Male am Tag. Man kann durch konsequentes Training, im Stehen und im Liegen, aber auch durch ein gezieltes Aufbautraining der R&uuml;ckenmuskulatur, Entspannungstraining und Elektrotherapie die Schmerzen und die Beschwerden lindern.</p>
<h3>Alternative Therapie?</h3>
<p>Wenn das nicht gelingt, muss der Wirbelkanal chirurgisch erweitert werden, um Nervensch&auml;den zu verhindern. Bei diesem Verfahren beseitigt der Chirurg unter dem Mikroskop von einer Seite kommend die Nervenkompression beidseits, die Stabilit&auml;t der Wirbels&auml;ule wird dabei bewahrt. Bei &auml;lteren Patienten, f&uuml;r die eine solche Operation zu belastend w&auml;re, kann eine Stabilisierung und Entlastung der Bandscheiben mit Rumpfbandagen oder einem Stoffkorsett eine schnelle Linderung bringen. R&uuml;ckenschmerzen k&ouml;nnen immer mehrere Gr&uuml;nde haben und sollten immer von einem Arzt untersucht werden. Selbstdiagnosen sollten nicht durchgef&uuml;hrt werden.</p><div class="copyright">Copyright: © beermedia - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4408</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Kommt mein Kopfschmerz vom Nacken?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4404-Kommt_mein_Kopfschmerz_vom_Nacken.html-r4404/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4404-Kommt_mein_Kopfschmerz_vom_Nacken.jpg" /></p>
[Patientenwissen] Kopfschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem und bringen viele Menschen an den Rand der Verzweiflung. Die Suche nach den Ursachen für die Kopfschmerzen beginnt in der Regel beim Allgemeinmediziner. Diese raten oft zu wenig hilfreichen Veränderungen des Lebensstils, zum Gebrauch von Schmerzmitteln, und sehr oft mit dem Hinweis, dass man "<i>damit leben muss</i>". Weitere Untersuchungen und die Überweisung an einen Facharzt wird der Arzt nur veranlassen, wenn er Hinweise auf eine ernste Erkrankung feststellt.

In sehr vielen Fällen sind die Kopfschmerzen einfach die Folge von Muskelverspannungen und Gelenksteife im Nacken. Bei Kopfscherzen dieser Art handelt es sich um „Spannungskopfschmerzen“ oder „Zervikogene Kopfschmerzen“. Diese Schmerzart reagiert in den meisten Fällen sehr gut auf physiotherapeutische Maßnahmen. Durch Haltungskorrekturen, Muskeltechniken und Traktion im Halswirbelsäulen- und Schulterbereich, kann oft schon mit wenigen Behandlungen spürbar geholfen werden.

Es handelt sich höchstwahrscheinlich um Spannungskopfschmerzen, wenn die Kopfschmerzen <b>einseitig auftreten und Nacken und Schultern auf dieser Seite sehr verspannt sind</b>. Typisch sind Schmerzen im Bereich der Schädelbasis, hinter der Stirn oder hinter einem Auge. 

Wenn die Kopfschmerzen am Morgen gleich nach dem Aufwachen auftreten, kann auch eine ungünstige Schlafposition oder nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus) die Schmerzen verursacht haben. Die Gewohnheit mit zwei oder mehr Kissen zu schlafen führt sehr oft zu Verspannungen. Bei leichten Beschwerden kann eine vorsichtige Selbstmassage an der Schädelbasis oder hinter dem Ohr die Schmerzen lindern. Wer danach seine Schlafgewohnheiten ändert und sich mit einem Kissen begnügt, ist seine leichten Spannungskopfschmerzen vielleicht sogar dauerhaft los. Bei Ursachen am Kiefer (Oberbegriff: CMD - Craniomandibuläre Dysbalance) lohnt der Weg zum Zahnarzt, der im Idealfall im Team mit einem Physiotherapeuten nach der Grundursache suchen kann. 

Verspannungen können aber auch sehr schwere Symptome auslösen. Neben starken Kopfschmerzen treten, ähnlich wie bei einer Migräne, jedoch tendenziell noch intensivere Beschwerden auf. Schwere Symptome wie Sehstörungen, Ohrensausen, Schwindel, Schluckbeschwerden oder Kribbeln führen die meisten Patienten sehr schnell zu einem Arzt. Oft diagnostiziert der eine Form der Migräne oder führt weitere aufwändige Untersuchungen durch, um ernsthafte Erkrankungen, wie einen Tumor, ein Aneurysma oder Blutungen im Gehirn, auszuschließen. <div class="copyright">Copyright: © vgstudio - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4404</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Fahrradfahren im Winter</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4402-Fahrradfahren_im_Winter.html-r4402/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4402-Fahrradfahren_im_Winter.jpg" /></p>
<p>Fahrradfahren ist f&uuml;r viele Menschen nicht nur Hobby, sondern auch Verkehrsmittel und die t&auml;gliche Dosis Sport in einem. Das macht das Fahrrad auch so beliebt, denn es hat viele gesundheitliche Vorteile. Zum Einen wird nat&uuml;rlich der Stoffwechsel verbessert und die Fettverbrennung angeregt. Weiterhin profitieren Radfahrer von einer guten Fitness, f&uuml;r die keine endlose Strecke pro Tag zur&uuml;ckgelegt werden muss, um diese zu halten. Hinzu kommt, dass sich auch der Blutzuckerspiegel durch regelm&auml;&szlig;iges Fahren verbessert und damit auch die Gesamtgesundheit. Leider ist das Radfahren aber auch viel von der Witterung abh&auml;ngig, allerdings lassen es sich viele Menschen nicht nehmen, auch im Winter mit ihrem Drahtesel unterwegs zu sein, was bei den vielen Vorteilen auch nicht verwunderlich ist.</p>
<h2>Das Augenmerk liegt auf der Ausr&uuml;stung</h2>
<p>Gerade im Winter gibt es beim Radfahren einige Dinge zu beachten, um den Winter auch unbesch&auml;digt zu &uuml;berstehen. So ist erst einmal eine solide und wintergeeignete Ausr&uuml;stung n&ouml;tig, zu der unweigerlich auch passende Reifen z&auml;hlen, die in Schnee, Matsch und Eis einen sicheren Halt bieten. Das vermeidet unn&ouml;tige Unf&auml;lle, die vor allem bei der Stra&szlig;enbeschaffenheit sehr b&ouml;se enden k&ouml;nnen. Auch die Bekleidung ist besonders wichtig und es empfiehlt sich, mehrere Kleiderschichten &uuml;bereinander zu ziehen, die sp&auml;ter unkompliziert wieder ausgezogen werden k&ouml;nnen, um nicht unn&ouml;tig zu Schwitzen. Auch Wechselsachen sind bei einer Fahrt im Winter n&uuml;tzlich, um nicht den ganzen Tag in der durch Schwei&szlig; klammen Bekleidung ausharren zu m&uuml;ssen.</p>
<h3>Schutz f&uuml;r die Atemwege</h3>
<p>Nat&uuml;rlich sollten auch die Temperaturen beim Radfahren nicht untersch&auml;tzt werden, denn vor allem der Fahrtwind macht dem Radfahrer im Nachhinein oft schwer zu schaffen. Neben dem zus&auml;tzlichen K&auml;lteempfinden, das sich durch den Fahrtwind einstellt, kann man sich hier sehr schnell erk&auml;lten. Betroffen sind hier in erster Linie die Atemwege und darunter nat&uuml;rlich die Bronchien. Vor allem, wenn die Belastung so gro&szlig; ist, dass ausschlie&szlig;lich durch den Mund geatmet wird, k&ouml;nnen die Bronchien sehr schnell unterk&uuml;hlen und den Fahrer somit f&uuml;r einige Tage bis Wochen au&szlig;er Gefecht setzen. Deswegen sollte die Belastung beim Fahren so gehalten werden, dass der Fahrer bequem durch die Nase einatmen kann, da die Luft hier bereits etwas vorgew&auml;rmt wird.</p>
<h2>Schuhe f&uuml;r H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e</h2>
<p>Wer schon einmal im Winter Rad gefahren ist, der wird sich vor allem an die kalten H&auml;nde erinnern k&ouml;nnen, die sich unweigerlich und oft bereits nach den ersten Minuten einstellen. Das liegt daran, dass die H&auml;nde am Lenker kaum bewegt werden und die K&auml;lte hier somit eine gro&szlig;e Angriffsfl&auml;che hat. Handschuhe sind hier die Pflicht und wem dazu der n&ouml;tige Halt am Lenker fehlt, der kann auch spezielle Handschuhe mit Gumminoppen erwerben, die verhindern, mit den H&auml;nden <a href="http://www.fahrradlenker.org/">vom Lenker abzurutschen</a>. Zu guter Letzt sind auch die F&uuml;&szlig;e schnell abgek&uuml;hlt und verursachen ein unangenehmes Frieren. Deswegen sollte hier sehr auf entsprechendes Schuhwerk geachtet werden. Dabei ist allerdings nicht das Motto, so dicke Socken, wie m&ouml;glich anzuziehen und den Schuh damit gut auszuf&uuml;llen. Vielmehr ist es wichtig, dass der Fu&szlig; noch etwas Bewegungsfreiheit im Schuh hat, damit die Durchblutung optimal Verlaufen kann und durch zu enge Schuhe nicht beeintr&auml;chtigt wird. Ist das gew&auml;hrleistet, steht dem Fahrvergn&uuml;gen auch bei Wind und Wetter im Winter nichts mehr im Wege.</p><div class="copyright">Copyright: © alextan8 - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4402</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Trainieren mit SpO2 Pulsoximeter</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4392-Trainieren_mit_SpO2_Pulsoximeter.html-r4392/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4392-Trainieren_mit_SpO2_Pulsoximeter.jpg" /></p>
Sicher habt ihr bei der Arbeit im Krankenhaus Patienten mit Sauerstoffmessgerät, dem so genannten Pulsoximeter, am Finger gesehen. Während diese Geräte früher ausschließlich zu medizinischen Zwecken (zB. im Rahmen der Intensivüberwachung) eingesetzt wurden, haben sie inzwischen auch die Sportbranche erobert. Mit Hilfe spezieller Pulsoximeter ist es Sportlern möglich, während des Trainings selbst die wichtigen Vitalfunktionen wie Puls und Sauerstoffgehalt (SpO2 =  saturation of peripherial blood with oxygen - Peripherer Sauerstoffgehalt) zu überprüfen.
 
In das kleine Gerät, wird einfach der Zeigefinger hinein gesteckt, schon können Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigung des Blutes innerhalb weniger Augenblicke bestimmt werden. Da die meisten Geräte vollkommen ohne Kabel auskommen, sind sie auch wunderbar für Outdoor-Sportarten geeignet.

Gerade für Sportler, die Probleme mit der Lunge oder dem Herzen haben, sollten nicht auf einen Pulsoximeter beim Training verzichten, um bei eventueller Gefahr rechtzeitig informiert zu sein. Steht der Peripherie nicht mehr genügend Sauerstoff zur Verfügung droht eine Überlastung des Herz-Kreislaufsystems.


<h2>Wie funktioniert ein Puls-Oximeter?</h2>

Beim Pulsoximeter handelt es sich um einen Clip, der wie eine Klammer funktioniert. An der Innenseite des Clips befindet sich auf der einen Seite eine Lichtquelle, auf der gegenüberliegenden Seite ist ein spezieller Sensor eingebaut. Nun wird der Clip an den Finger oder das Ohrläppchen geklemmt und der Körperteil von der Lichtquelle durchleuchtet.
 
Der feine Sensor kann nun die Lichtmenge bestimmen, die durch den Finger gelangt und kann daraus den Anteil an rotem Blutfarbstoff ableiten. Das ist deshalb möglich, weil Hämoglobin, welches mit Sauerstoff beladen ist eine höhere optische Dichte aufweist als Hämoglobin, welches keinen Sauerstoff transportiert. Anhand dieser Werte wird dann die Sauerstoffsättigung ermittelt und auf einem angeschlossenen Display oder Bildschirm angezeigt.

Außer der Sauerstoffsättigung wird noch die Pulsfrequenz vom Pulsoximeter ermittelt und ebenfalls auf dem Display angezeigt. Weil diese Geräte häufig auf Intensivstation eingesetzt werden, kann man bestimmte Grenzwerte für den Puls eingeben, sobald dieser über- oder unterschritten wird, ist ein Alarm zu hören. Es gibt auch Geräte, welche die Beiden Werte als grafische Kurven auf dem Display darstellen können. Die Messung der Werte mit dem Pulsoximeter ist vollkommen risikofrei und für den Patienten schmerzfrei, da ja kein Eingriff in den Körper stattfinden muss.<div class="copyright">Copyright: © mykeyruna - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4392</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Mit Sport anfangen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4390-Mit_Sport_anfangen.html-r4390/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4390-Mit_Sport_anfangen.jpg" /></p>
Jeder kennt die Situation, wenn beim Gang auf die Wage plötzlich ein paar Kilos mehr drauf stehen oder sich die körperliche Fitness auf dem Tiefpunkt befindet. Antriebslosigkeit und ständige Müdigkeit sind meist die Folgen. Das ist dann häufig der Zeitpunkt, wo sich dazu entschlossen wird, mit sportlichen Aktivitäten zu beginnen.

Wer jedoch lange keinen Sport mehr gemacht hat, oder kaum Zeit für ein geeignetes Hobby hat, steht im ersten Moment vor einer großen Hürde. Neben dem Zeitproblem fehlt dann auch die richtige Sportart um seinen Körper langsam wieder in Schwung zu bringen. Jedoch gibt es einige Tipps und Tricks, wie mit vergleichbar geringem Aufwand der Körper wieder an den Sport gewöhnt werden kann.

<strong>Grundvoraussetzung ist die richtige Einstellung und Motivation</strong>. Nur wer den absoluten Willen hat, etwas für seinen Körper zu tun, wird diesen Weg auch über längeren Zeitraum gehen können. Es sollte sich immer vor Augen gehalten werden, was das Ergebnis dieser Anstrengung ist. Hilfreich ist in jedem Fall ein klar formuliertes Ziel. Dieses Ziel kann ein angestrebtes Gewicht, eine Strecke die in einer bestimmten Zeit gelaufen wird oder die Vorstellung des eigenen Körpers sein. Nur wer sich dieses Ziel ständig vor Augen hält, wird den inneren Schweinehund auch auf längere Sicht überwinden.

Weiterhin ist es wichtig, einen Sport zu wählen, der einem auch Spaß macht. <strong>Es bringt nichts, mit Schrecken an die täglichen Übungen zu denken</strong>. Es ist empfehlenswert den Körper langsam wieder in Schwung zu bringen und sich dann täglich zu steigern. Bereits Kleinigkeiten können am Anfang den Unterschied machen und führen dazu, dass sich der Körper langsam an die Anstrengungen gewöhnt. 
Denkbar ist es, den Sport in den Alltag zu integrieren. 
Wer beispielsweise mehrere Stunden täglich im Büro sitzt braucht in jedem Fall einen geeigneten Ausgleich. Zwischendurch können kleinere Übungen durchgeführt werden. Zum Beispiel sich von seinem Stuhl erheben und dann die Hand zur Decke strecken. Dies fünf Mal hintereinander, jede Stunde wiederholen. 

<strong>Die Pause zu nutzen kann ebenfalls ein guter Ansatz sein.</strong> Wer die Pause bislang damit verbracht hat, schwere Kost zu sich zu nehmen, sollte darauf weitestgehend verzichten. Wem dies schwer fällt, kann anfangs ein Kompromiss mit sich selber eingehen. Jeden zweiten Tag, wird die Pause wie gewöhnlich abgehalten und die anderen Tage lediglich ein Obstsalat zu sich genommen. Zudem wird an diesen Tagen ein kleiner Spaziergang unternommen. 
Es wird schnell klar werden, an welchen Tagen Antriebslosigkeit herrscht und an welchen Tagen sich Elan breit macht.

Wer sich dazu entschlossen hat, mit dem Sport anzufangen, <strong>sollte dies, wenn möglich nicht alleine tun.</strong> Im optimalen Fall, kann man die beste Freundin oder den besten Freund davon überzeugen regelmäßig mit einem Partner Laufen oder Schwimmen zu gehen, oder sonstige Sportarten auszuüben, die einem gefallen. Das hat den Vorteil, dass sich beide gegenseitig motivieren können und der Spaßfaktor deutlich gesteigert wird.

<strong>Beispiel</strong>
<h2>Mit laufen anfangen</h2>

Laufen oder joggen setzt Körper und Gelenke enormen Belastungen aus, worunter besonders Knie und Füße leiden können. Auch der den ganzen Körper betreffenden Umfang der Belastung bringt Ungeübte schnell an ihre Kreislauf und Atemgrenzen. Wir empfehlen am Anfang unbedingt <strong>im Intervalltraining</strong> unter der eigenen Leistungsgrenze zu bleiben um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Das kann durchaus bedeuten, dass man 3 Minuten gehend verbringt nur um dann 30 Sekunden zu joggen. <strong>Der Puls gibt einem eine sehr gute Rückmeldung, je schneller er steigt und je länger er nach Ende der Joggingeinheit hoch bleibt umso untrainierter ist der Körper. Generell sollte man eine Frequenz von 160 Schlägen/Minute nicht überschreiten.</strong>
Ein weiterer <strong>häufiger Anfängerfehler</strong> liegt in zu häufigem Training. Ideal sind 2-3 Einheiten pro Woche, damit der Körper Regenerieren kann und sich ein Trainingseffekt einstellt (der Fachmann spricht hier von Superkompensation). 

Normalerweise empfehlen wir Physiotherapeuten einen Sport erst einmal anzufangen bevor man sich häufig teure Ausrüstung zulegt. In diesem Fall gehe ich davon jedoch ab. Die hohe Belastung für Füße und Sprunggelenke machen gute Laufschuhe unverzichtbar. <a href="http://www.mysportworld.de/laufschuhe/">Die unterschiedlichen Modelle der Hersteller</a> machen es möglich auf die individuelle Fußstellung einzugehen. Da für viele Lauf-Anfänger anatomische Begriffe wie "Pronation" oder "Supination" im Fuß unbekannt sind, sollte dies in einem Shop für Läufer auf dem Laufband ausgetestet werden. <div class="copyright">Copyright: Hemera | Thinkstock Images</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4390</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>GKV Patienten erhalten 1,5 Medikamente am Tag</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4384-GKV_Patienten_erhalten_15_Medikamente_am_Tag.html-r4384/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4384-GKV_Patienten_erhalten_15_Medikamente_am_Tag.jpg" /></p>
<p>Arzneimittel werden zu Haufen produziert. Rund 633 Millionen Verpackungen wurden im letzten Jahr von &Auml;rzten &uuml;ber die gesetzlichen Krankenkasse verschrieben. Damit haben knapp 70 Millionen Versicherte ein Rezept bekommen. Doch es kommt noch besser, unter den zugelassenden Arzneimitteln sind allein schon 37,9 Millionen f&uuml;r Tagesdosen an den Erkankten oder Arzneimittelkonsument gegangen. Wenn das alles einmal ausgerechnet wird, kommt der Durchschnitt auf einen t&auml;glichen Konsum von rund 1,5 Arzneimitteln am Tag.</p>
<h2>Werden die Deutschen immer h&auml;ufiger krank?</h2>
<p>Wenn man der Tendenz trauen kann, dann schon. Eine der h&auml;ufigsten Krankheiten wird mit Blutdruck verbunden, entweder ist dieser zu hoch, oder zu niedrig, daher muss es Bluthochdruckmittel geben, die diesen nach Bedarf senken und so waren es auch jene Mittel, die am meisten verordnet wurden. <strong>Seit dem Jahr 2004 ist der Bedarf rapide gestiegen. Um satte 35 Prozent</strong>, dies wurde jetzt in einer Studie festgestellt. Damals reichte diese fast halbierte Menge mehr als aus, um den gleichen t&auml;glichen Konsumbedarf zu decken. Der Kosum ist ganz einfach zu erkl&auml;rer, der deutliche Anstieg der Erkrankungen ist besonders sichtbar und nicht mehr unter den Teppich zu kehren. Besonders &auml;ltere Menschen und vor allem Frauen sind davon betroffen. Die Wissenschaft hat bei der Analayse dieser Auswertungen eine ganz einfache Methode entwickelt. Hierbei werden einfach die Verpackungen genommen, welche verschrieben worden sind und aus diesen die insgesamt 2.500 Wirkstoffe genau untersucht.</p>
<h2>Auswirkungen von mehr Medikamenten</h2>
<p>Vielleicht sind es ja wirklich die Medikamente, die f&uuml;r diesen rasanten Anstieg der Krankheiten sorgen, da ja jedes Medikament tats&auml;chlich nie ganz ausgereift erscheint und f&uuml;r Nebenwirkungen sorgen kann. Herzkreislauferkrankungen, oder Erkrankungen im Magen-Darm geh&ouml;ren zu den Krankheiten, welche auch als Volskrankheiten bezeichnet werden. Au&szlig;erdem z&auml;hlt der Fachmann noch Diabetes mit dazu. In diesen Krankschaftsbildern gibt es run 20 Wirkstoffklassen, die 841 Wirkstoffe beinhalten. Dabei ist aufgefallen, dass die Menge der Wirkstoffe deutlich dem Normalwert entgegenspielt und eine erh&ouml;hte Kombination von bis zu 86 Prozent festgestellt wurde. Dabei sind vor allem ACE Hemmer, oder Sartanen, die in Bluthochdruckmitteln zu bleibenden Sch&auml;den f&uuml;hren k&ouml;nnen. Es muss also in Zukunft noch mehr darauf geachtet werden. Dies geht nur durch konsequente Aufkl&auml;rung, damit der Verbraucher auch wirklich in Zukunft nicht noch weiter erkrankt.</p><div class="copyright">Copyright: © Smileus - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4384</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Aminos&#xE4;uren bei Arthrose - Helfer gegen die Volkskrankheit?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4380-Aminosaeuren_bei_Arthrose___Helfer_gegen_die_Volkskrankheit.html-r4380/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4380-Aminosaeuren_bei_Arthrose___Helfer_gegen_die_Volkskrankheit.jpg" /></p>
Kennen Sie das auch? Morgens kommen sie nur mühsam in die Gänge. Ein ungewohntes Steifigkeitsgefühl legt sich erst nach einiger Zeit. Damit gehören sie zu den vielen Menschen, die arthrose-gefährdet sind. Fünf bis acht Millionen Menschen in Deutschland (andere Quellen sagen sogar zehn bis 15 Millionen)leiden heute an der Volkskrankheit Arthrose - der degenerativen Gelenkerkrankung, die oft mit großen Schmerzen und weiteren entzündlichen rheumatischen Erkrankungen einhergeht. Am häufigsten titt Arthrose in Knie- und Hüftgelenken auf, aber auch Finger-, Fuß- und Handgelenke sind betroffen. 

<h2>Arthrose - was ist das?</h2>

Bei einer Arthrose wird der Knorpel eines Gelenkes (Knorpel ist die elastische Schicht zwischen zwei Knochen im Gelenk) mit fortschreitender Erkrankungsdauer immer dünner (degenerativ) bis hin zur völligen Auflösung. Dann reiben die Knochen bei Bewegung des Gelenks direkt aufeinander, das Knochengewebe beginnt sich krankhaft zu verändern und verursacht Schmerzen. Es entstehen Verhärtungen und die Beweglichkeit des Gelenks wir immer weiter eingeschränkt. In aller Regel ist die Arthrose von Schwellungen und entzündlichen Prozessen - der Arthritis - begleitet.

<h3>Aminosäuren als unterstützende Behandlung</h3>

<strong>Während die traditionelle Medizin sich bei aktuten Arthrose-Erkrankungen sinnvollerweise in erster Linie auf eine schmerzlindernde Therapie konzentriert und versucht, durch immununterdrückende Substanzen die Entzündungen zu lindern, bleiben die Ursachen für die Erkrankung dabei unbehandelt.</strong>

Hier setzt die orthomolekulare Medizin an. In diesem Fachbereich beschäftigt man sich mit der Wirkung gesunder Ernährung und der gezielten Aufnahme von Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen, als unterstützende Therapie der konventionellen Behandlung. Dabei geht es insbesondere um nachgewiesene präventive und therapeutische Wirkungen der als Nahrungsergänzung gezielt eingenommenen einzelnen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelenten oder essentiellen Fettsäuren. 
Nahrungsergänzungsmittel mit einzelnen Aminosäuren (hier finden Sie eine <a href="http://xn--aminosure-02a.org/arthrose/">gute Zusammenfassung über Aminosäuren und natürliche Arthrosemittel</a>) können den natürlichen Prozess der Knorpelregeneration wieder in ein Gleichgewicht bringen und dazu beitragen, auf lange Sicht wieder beschwerdeärmer oder sogar beschwerdefrei ohne Arthrose zu leben.
Voraussetzung dazu ist, dass die Ernährung generell umgestellt wird, man Lebensmittel mit hohem Anteil der entzündungsfördernden Arachidonsäure (z.B.Wurst, Fleisch, Innereien)weitgehende vermeidet und die ernährungsphysiologische Therapie frühzeitig beginnt. Dabei ist darauf zu achten, das die Nahrungsergänzug den gesamten Komplex wichtiger Mikronährstoffe beinhaltet.

Regelmäßige Bewegung und Gymnastik sind in diesem ganzheitlichen Therapiekonzept der dritte wichtige Faktor. Die Gründe dafür sind schnell erläutert: Knorpelmasse ist nicht durchblutet und wird so durch die Blutgefäße auch nicht mit Nährstoffen versorgt. Die oft geäußerte Behauptung, Knorpel könne sich nicht regenerieren, ist falsch. Für die Knorpelregeneration notwendige Nährstoffe (wie schwefelhaltige Aminosäuren und Spurenelemente wie Mangan) finden über die Knorpelflüssigkeit ihren Weg zur Knorpelmasse. Damit diese Stoffe den Knorpel aber wieder aufbauen können, müssen sie in die flexible Knorpelmasse quasi einmassiert werden. Und dazu ist Bewegung unabdingbar.

Regelmäßige Spaziergänge und die Bewegung aller Gelenke ist hier im besten Wortsinn Medizin. Lange steif am Fernseher oder am Büroschreibtisch sitzen ist kontraproduktiv. Regelmäßige Gymnastik, einfach mal die Treppe anstelle des Fahrstuhls nutzen - das ist die richtige Methode, um dem Körper zu helfen, die richtigen Nährstoffe an die richtige Stelle zu transportieren. Und fangen Sie am besten gleich damit an, damit Arthrose gar nicht erst ausbricht und sie sich die Bewegungsfreiheit möglichst lange schmerzfrei erhalten können. <div class="copyright">Copyright: © apops - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4380</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Simple Tricks f&#xFC;r mehr Power im Alltag</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4372-Simple_Tricks_fuer_mehr_Power_im_Alltag.html-r4372/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4372-Simple_Tricks_fuer_mehr_Power_im_Alltag.jpg" /></p>
Wer kennt das nicht? Man sitzt müde und träge an seinem Schreibtisch und gähnt. Das muss nicht sein, wenn ein paar einfache Ratschläge befolgt werden. Denn damit verwandelt sich der Körper im Handumdrehen in eine Müdigkeits-Bekämpfungs-Maschine:

Dabei ist <b>Gähnen</b> gar nicht so falsch: "Gähnen ist die Art und Weise Ihres Körpers, das Gehirn abzukühlen, eigentlich um es aufzuwecken" erklärt Dr. Andrew Gallup, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Princeton Universität. Ebenso müdigkeitshemmend verhält es sich mit <b>Bewegung</b>. Denn Studien zufolge fühlt man sich schon nach einem zehnminütigen Spaziergang für nahezu zwei Stunden "auf Touren gebracht". Das Onlinemagazin <i>health.com</i> liefert Zahlen für diese These: 58 Prozent aller Frauen gaben an, nach einem Workout am energiegeladensten zu sein.

Doch nicht nur die aktiven Muskeln müssen beansprucht werden, auch unsere <b>Lachmuskeln</b> reagieren auf Signale. Ganz offiziell: Es bringt wirklich Erfolge, sich auf YouTube das <i>Video von tollpatischigen Kätzchen oder eines tanzenden Hamsters</i> während der Arbeitszeit anzusehen! Wenn man Dr. Robert Provine - Autor des Buchens "Laughter" - Glauben schenken darf, "erhöht Lachen den Blutdruck und steigert die Herzfrequenz, wenn man sich träge fühlt." 
Noch weitere Sinne sind gefragt: Unsere Augen! <b>Etwas Scharlachrotes</b> anzusehen kann wirklich beschleunigen. Feurige Farben lassen, einer Studie der Rochester Universität zufolge, die Muskeln schneller und härter arbeiten, was einem regelrechten Energieschub für den Körper ausmacht. Es ist also gut, eine purpurfarbene Blumen im Blickwinkel zu haben, um den rappelvollen Arbeitstag ein bisschen aufzupeppen.

Dass <b>Kaffee</b> wach macht, ist allgemein bekannt. Was aber, wenn man kein Fan von Espresso ist? Ganz einfach, man holt sich die Energie aus Chia-Samen. Vollgepackt mit einer wiederbelebenden Mischung aus Vitamin B, Ballaststoffen und Eiweiß muntern sie auf, ohne nervös zu machen. Bleiben wir noch ein bisschen bei den Gaumenfreuden, denn Studien zeigen, dass <b>Omega-3-Säuren</b> Stimmung und Gehirnaktivitäten verbessern. Gut, um die Mittagsflaute zu verhindern. 

Nach langen Stunden am Schreibtisch ist es wichtig, zwischen drin nochmal ein bisschen Bewegung ins Spiel zu bringen. Am effektivsten funktioniert das mit einer einfachen <b>Dehnübung</b>. Dabei stellt man sich in einen Türstock, die Blickrichtung nach draußen. Die Füße sollten dabei mehrere Zentimeter voneinander entfernt stehen, während die Finger nach dem Rahmen des oberen Türstocks greifen und sich dort festhalten. Wenn nun gleichzeitig der Brustkorb nach vorne geschoben wird, sollte sich ein leichtes Ziehen im Oberkörper und Rücken bemerkbar machen. Diese Postion für etwa 30 Sekunden halten.
"Die Dehnung stimuliert das sympathische Nervensystem," erläutert Timothy McCall, Arzt und Yogalehrer aus Oakland, Kalifornien, "also ist es anregend für Körper und Geist."

Wach sein kann also sehr einfach sein und gleichzeitig auch noch anregend, schön und lecker. Egal ob mit Chia-Samen, Bewegung oder einem herzhaften Lachen - Spaß machen diese Methoden allemal.<div class="copyright">Copyright: © Klaus Eppele - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4372</guid><pubDate>Mon, 21 Jan 2013 13:08:08 +0000</pubDate></item><item><title>Rheumatoide Arthritis - Besserer Therapiezugang gefordert</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4371-Rheumatoide_Arthritis___Besserer_Therapiezugang_gefordert.html-r4371/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4371-Rheumatoide_Arthritis___Besserer_Therapiezugang_gefordert.jpg" /></p>
<strong>Berkshire</strong>: Die Stiftung NRAS (National Rheumatoid Arthritis Society) fordert einen besseren und schnelleren Zugang zu Behandlungs- und Präventionsmaßnahmen für Patienten, die an Rheumatoider Arthritis (RA) leiden. Laut der Stiftung, sind die jetzigen Behandlungsmethoden nicht auf dem neusten Stand der Möglichkeit, weshalb keine optimale Behandlung für RA-Patienten zu erwarten sei.

Als Gründe für die Notwendigkeit einer Generalüberholung, nannte die Gesellschaft unter anderem die Tatsache, dass die Bedrohung durch Folgeerkrankungen für RA-Patienten besonders hoch sei. Solche Folgeerkrankungen können Depressionen, Krebs oder Herz/Kreislaufprobleme sein. Die Stiftung bemängelt, dass gegen die genannten Folgeerkrankungen weder Aufklärungs- noch Präventionsmaßnahmen unternommen werden.

Die wichtigsten Empfehlungen der Stiftung, sind Ganzheitliche Jahresuntersuchungen sowie der Zugang zu einem Team, das aus verschiedenen Fachleuten besteht. Diese Empfehlungen sollen durch ein klinisches Netzwerk für Muskel- und Gelenkerkrankungen verwirklicht werden. Durch ein solches Netzwerk wäre, laut einer separaten Empfehlung, eine bessere Behandlung für RA-Patienten möglich.

Die genannten Punkte seien auch durch die möglichen Einsparungen wichtig, so die NRAS. Durch diese Maßnahmen wäre eine schnellere und effektivere Behandlung möglich, die durch das genannte Netzwerk günstiger ist als die bisherigen Behandlungsmaßnahmen. Das National Audit Office (NAO) berichtet, dass sich die Kosten für die RA-Behandlungen auf etwa 560 -millionen Pfund jährlich belaufen. 

<strong>Die Stiftung:</strong> Die National Rheumatoid Arthritis Society ist eine, von Alisa Bosworth gegründete, britische Stiftung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bessere Behandlungsmöglichkeiten für RA-Patienten zu erreichen. 
Auch wenn die Stiftung zum größten Teil nur im vereinigten Königreich agiert, so sind ihre Erfolge auch in Übersee zu spüren.
Die NRAS arbeitet mit verschiedenen Laboren, Kliniken und Wissenschaftler zusammen, um ihre Ziele zu erreichen.
Des weiteren unterstützt die NRAS Familien, deren Mitglieder an RA erkrankt sind.
Als Unterstützung erhält die Stiftung Hilfe von britischen Prominenten, die Spenden zahlen oder Werbekampagnen für die NRAS durchführen.
Einer der bekanntesten Promis, die die Stiftung unterstützen, ist der Fernsehkoch Aimsly Harriot.

<div class="copyright">Copyright: Bernd Brägelmann - Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Martin Steinhoff</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4371</guid><pubDate>Thu, 17 Jan 2013 10:22:12 +0000</pubDate></item><item><title>Wof&#xFC;r kommt eine Pflegeversicherung auf?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4370-Wofuer_kommt_eine_Pflegeversicherung_auf.html-r4370/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4370-Wofuer_kommt_eine_Pflegeversicherung_auf.jpg" /></p>
Mit dem steigenden Alter überlegen immer mehr Menschen, ob es sich lohnen kann, eine Pflegeversicherung abzuschließen, um für alle Eventualitäten abgesichert sein zu können. Dabei ist die Frage, was so eine Versicherung bringt und wie sie sich finanziert. 

<h2>Die Leistungen einer Pflegeversicherung</h2>
Grundsätzlich deckt eine Pflegeversicherung fünf Bereiche ab, nämlich die ambulante Pflege, die Pflege im Verhinderungsfall, die Tag- und Nachtpflege und die beiden stationären Pflegeformen (Kurzzeitpflege und Vollstationäre Pflege). Wer eine Pflegeversicherung beanspruchen möchte, der wird von einem Gutachter nach bestimmten festgelegten Kriterien einer sogenannten Pflegestufe zugeteilt, nach der sich auch die monatlichen Beiträge richten, die einem Versicherten dann zustehen. Pflegestufe 1 bedeutet dabei, dass ein Mensch mindestens 90 Minuten pro Woche auf Hilfe angewiesen ist, um beispielsweise seinen Haushalt zu versorgen oder sich an- und auszuziehen. Bei Pflegestufe 2 beträgt der Mindestzeitraum 3 Stunden täglich und eine nahezu komplette Übernahme der Haushaltspflichten. Wer mehr als 5 Stunden täglich und aus nachts Hilfe benötigt, der fällt in Pflegestufe 3. Darüber hinaus gibt es noch die Stufe der Härtefälle, in der Leute fallen, die stark dement sind oder aufgrund einer schweren Erkrankung wie beispielsweise Krebs nahezu immobil sind.

<h3>Wofür zahlt die Pflegeversicherung</h3>
Je nachdem welcher Pflegestufe man zugeteilt ist und welche Form von Pflege man beanspruchen muss, zahlt die Pflegeversicherung einen bestimmten monatlichen Betrag für die Pflegedienste oder Pflegesachleistungen. Das kann der Aufenthalt in einer Einrichtung für Pflegebedürftige sein, oder auch beispielsweise ein Beatmungsgerät für zuhause. Da auch viele Patienten, die ambulante Pflege benötigen, auf einen Pflegedienst verzichten und sich von ihren Angehörigen betreuen lassen, zahlt die Pflegeversicherung auch deren Unkosten zu einem gewissen Teil. Dazu müssen die Angehörigen jeden Monat eine genaue Auflistung der zusätzlichen Kosten wie Einkäufe, Spritkosten und dergleichen einreichen.

<h3>Zusätzliche Aufgaben</h3
Übersteigen die monatlichen Kosten die Beiträge der Pflegeversicherung, ist diese dazu verpflichtet, den Betroffenen eine Kostenberatung anzubieten und mögliche Alternativen aufzuzeigen. Auch eine Überprüfung der Pflegestufe in regelmäßigen Abständen ist eine Pflicht, da es immer wieder zu Änderungen bei den Pflegeansprüchen von Patienten kommen kann. Wenn beispielsweise ein Krebs-Patient mit Pflegestufe 2, der ambulant betreut wird, aufgrund einer Verschlimmerung seiner Krankheit eine stationäre Betreuung benötigt, muss seine Situation neu beurteilt werden, um die Änderung der Beiträge festzustellen.

<h4>Wie finanziert sich die Pflegeversicherung</h4>
Die Pflegeversicherung wird von den sogenannten Pflegekassen bezahlt, die ein Teil der gesetzlichen Krankenkassen sind. <a href="https://ergodirekt.de/de/produkte/pflegeversicherung.html">Durch den Abschluss einer Pflegeversicherung</a> zahlt man monatliche Beiträge an seine Krankenkasse, die dann an die zuständigen Pflegekasse weitergeleitet werden. Dabei gibt es allerdings keinen gesetzlich geschriebenen Monatssatz, sodass die Krankenkassen selber entscheiden können, wie hoch die monatlich zu zahlenden Beiträge sein sollen.<div class="copyright">Copyright: Ablestock.com | Hemera Images | Getty</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4370</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Gesundheit: Neuerungen 2013</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4369-Gesundheit__Neuerungen_2013.html-r4369/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4369-Gesundheit__Neuerungen_2013.jpg" /></p>
<p>So wie jedes Jahr, wird es auch im Jahr 2013 wieder einige Neuerungen im Gesundheitswesen sowie neue Beitragsbemessungsgrenzen geben.</p>
<h2>Praxisgeb&uuml;hr</h2>
<p>Seit dem 1. Januar 2004 wurden gesetzlich Versicherte Kassenpatienten aufgefordert, pro Quartal beim Arztbesuch 10,00 &euro; zu zahlen. In einigen Situationen musste der Patient in einem Quartal mehr als ein Mal 10,-- &euro; zahlen, beispielsweise, wenn er zwecks einer schweren Verletzung in die Notaufnahme eines Krankenhaus gekommen ist. Daf&uuml;r fiel eine Extrageb&uuml;hr in der selben H&ouml;he an. Mit dem 1. Januar findet die Praxisgeb&uuml;hr f&uuml;r alle Versicherten ein Ende. Gesetzlich Versicherte werden somit um etwa 2 Milliarden im Jahr erleichtert.</p>
<h2>Pflegeversicherung</h2>
<p>Etwas Neues gibt es auch bez&uuml;glich der Neuausrichtung in der Pflegeversicherung. Der Beitragssatz wird zum 1. Januar 2013 von 1,95 auf 2,05 % und bei kinderlosen Versicherten von 2,2 auf 2,3 % erh&ouml;ht. Bis zum Jahr 2015 flie&szlig;en also 3,5 Milliarden Euro mehr in die Pflegekassen, durch den erh&ouml;hten Beitrag, ein. Genutzt werden soll das Geld f&uuml;r die Verbesserung von Seniorenwohngemeinschaften sowie demenzkranken Patienten. Ebenfalls sieht das Gesetz vor, dass B&uuml;rger zuk&uuml;nftig selbst auch privat vorsorgen sollen; die Kassen bieten einen Zuschuss von j&auml;hrlich 60,-- &euro; f&uuml;r Jeden an, der sich zus&auml;tzlich privat versichern l&auml;sst.</p>
<h2>Organspende &amp; Transplantationen</h2>
<p>Auch bei dem Thema Transplantation und Organspende gibt es Neuerungen. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen vor, ab 2013 Ihre gesetzlichen Versicherten, die mindestens 16 Jahre alt sind, &uuml;ber die Organspende schriftlich aufzukl&auml;ren, um diesen die Entscheidungen, beispielsweise zu einem Organspenderausweis, zu erleichtern.</p>
<h2>Patientenrechtegesetz</h2>
<p>Das neue Patientenrechtegesetz wird ab dem 1. Januar 2013 mehr Rechte bei Behandlungsfehlern durch &Auml;rzte, f&uuml;r die Versicherten bringen. Au&szlig;erdem werden die derzeit verschiedenen Patientenrechte zu dem Patientenrechtegesetz zusammen geb&uuml;ndelt. Die Stellung des Patienten im Gesundheitssystem soll durch dieses neue Gesetzt gest&auml;rkt werden; beispielsweise m&uuml;ssen die behandelnden &Auml;rzte Ihre Patienten &uuml;ber m&ouml;gliche Kosten schriftlich aufkl&auml;ren. Dem Patienten wird auch per Gesetz nunmehr gestattet, unverz&uuml;glich Einsicht in die eigene Patientenakte zu erhalten.</p>
<h2>Unisextarife</h2>
<p>Bei den privaten Krankenzusatzversicherungen m&uuml;ssen ab dem 21. Dezember 2012 geschlechtsneutrale Tarife, sog. Unisex-Tarife, angeboten werden. Dies betrifft auch Neuvertr&auml;ge privater Krankenzusatzversicherungen, welche den gesetzlichen Versicherungsschutz erg&auml;nzen. Mit der Angleichung der Tarife wird erreicht, dass die Frauen in der Privatversicherung entlastet werden (Hier finden Sie zB. <a href="http://check24.de/zahnzusatzversicherung/">zahlreiche Anbieter von Zahnzusatzversicherungen im Vergleich</a>).</p>
<h2>Krankenversicherung</h2>
<p>Der gesetzliche Beitragssatz von 15,5 % bei der Krankenversicherung bleibt auch im Jahr 2013 erhalten.</p>
<h2>Bemessungsgrenzen</h2>
<p>Die Beitragsbemessungsgrenzen f&uuml;r die Sozialversicherungen belaufen sich ab dem 1. Januar 2013 auf: Krankenversicherung: der einheitliche Beitragssatz von 15,5 % bleibt auch im neuen Jahr bestehen. Davon werden 7,3 % vom Arbeitgeber und 8,2 % vom Arbeitnehmer gezahlt. Pflegeversicherung: in der Pflegeversicherung betr&auml;gt der Beitragssatz 2,05 %, bei Kinderlosen ab 23 Jahren 2,3 %. Rentenversicherung: der Beitragssatz in der Rentenversicherung betr&auml;gt 18,9 %. Arbeitslosenversicherung: hier betr&auml;gt der Beitragssatz 3,0 %.</p><div class="copyright">Copyright: © Pixel - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4369</guid><pubDate>Thu, 13 Dec 2012 15:42:13 +0000</pubDate></item><item><title>Hobbysport oder Risikosport - ausreichend abgesichert?</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4359-Hobbysport_oder_Risikosport___ausreichend_abgesichert.html-r4359/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4359-Hobbysport_oder_Risikosport___ausreichend_abgesichert.jpg" /></p>
Ein Handicap ist nur beim Golf gut, doch selbst bei diesem scheinbar harmlosen Ballsport kann schnell ernst werden. Jeder der einem Hobbysport nachgeht, oder generell viel Sport betreibt, hat das leidige Problem, sich auch verletzen zu können. 

Damit das Verletzen, bauen von Unfällen und Schaden erleiden erspart werden kann, sollte sich Jeder Gedanken über ausreichend Versicherungsschutz machen. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Sport ausgeübt wird. Für Sportler jeder Art eignet sich eine Unfallversicherung. Diese werden von vielen bekannten Versicherungen angeboten und auch hier lohnt sich der Vergleich immer zB ein Angebot der Ergo). Diese Versicherungen werden vor allem durch Kunden, aber auch Fachzeitschriften bewertet. Somit ist es nahezu unmöglich, nicht das passende Produkt zu finden. Je nach dem, welche Versicherungsstufe dann gewählt wird, werden einzelne Punkte abgedeckt, aber generell ist Jeder mit solch einer <a href="https://ergodirekt.de/de/produkte/unfallversicherung/unfallschutz.html" title="hier finden Sie">Unfallversicherung</a> gegen Sportunfälle gesichert. Der Preis für solch einen Schutz ist recht niedrig und somit kann sich Jeder diesen Schutz leisten. Doch es gibt auch negative Seiten. Wer seinen Sport als Beruf betreibt, damit Geld verdient, wird leider diesen Versicherungsschutz nicht in Anspruch nehmen können und wird daher ausgeschlossen. Wer also in irgendeinem Sportvertag steht, sollte sich die Rahmenbedingungen gut vorlesen, um eventuell eine Sonderstellung zu bekommen, sodass eine Versicherung wirksam werden kann. In der Regel hat der jeweilige Verein aber einen zuständigen Arzt, der dann für die ausreichende Verpflegung sorgen kann. Wer nicht mehr arbeiten kann, aufgrund eines Sportunfalles, der darf vom Arbeitgeber weitere sechs Wochen Geld verlangen, andererseits wird der Versicherungsschutz fällig, wenn dieser nicht vorhanden ist, könnte es schwierig werden.


Am Besten frägt Jeder hierbei einen Versicherungsmakler, der findet in den meisten Fällen immer das passende Angebot. Auch die natürliche Erkrankung ist nicht ganz ausgeschlossen. Ein ärztlicher Attest kann vor dem Sport gerade bei Anfängern sehr hilfreich sein, bevor Beschwerden beim Herz oder anderweitig auftauchen. Auch hängt das Alter und Geschlecht, davon ab, wie belastbar Jeder ist. Die Ernährung sollte auch nicht unterschätzt werden. Eine Falschernährung oder die Klassiker wie Rauchen oder Alkohol sind wahre Fitnesskiller. Daher lautet die Devise, dass Jeder seine Ziele schriftlich festlegt und kleine Schritte geht. Gerade Übergewichtige sind sehr oft übermotiviert und übertreiben daher auch sehr. Dafür kann eine sogenannte Managementtheorie helfen. Diese funktioniert so, dass zuerst die Problemerkennung an erster Stelle steht, gefolgt von Problemanalyse und Umsetzung der Problemlösung. Guter Sport beginnt schon beim Aufwärmen. Diese Übungen helfen nicht nur den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen, sondern schützen auch vor Muskelkater und möglichen Verletzungen, dennoch gilt auch hier die Richtlinie, nur auf einem angemessenen Niveau trainieren, dann kann auch nichts passieren. Mit speziellen Messgeräten kann auch gemessen werden, wie hoch zum Beispiel der Cholesterinspiegel ist, oder der Blutdruck. Eine Pulsuhr kann beim Sport ein hilfreicher Freund sein. Auf Fitnessbänder oder Powergetränke etc. sollte nicht so viel Wert gelegt werden, diese können zwar die Leistung steigern, sind aber kein Garant dafür, dass sich der Sportler verausgaben kann. Wer ein wenig auf sich achtet und für ausreichend Vorsorge sorgt, kann seinem Hobbysport ohne Bedenken weiter nachgehen.<div class="copyright">Copyright: © charly_lippert - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4359</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>5 leichte Sommersalatideen</title><link>https://www.physiowissen.de/magazin/patientenwissen/thema-artikel4358-5_leichte_Sommersalatideen.html-r4358/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.physiowissen.de/uploads/oldpw_thema_header/4358-5_leichte_Sommersalatideen.jpg" /></p>
<p>Die aktuellen hochsommerlichen Temperaturen machen Appetit auf kreative Salate und andere gesunde Sachen. Wir haben euch 5 kreative und leichte Salatideen zusammengestellt:</p>
<h2>1. Glasnudelsalat (954.9 kcal)</h2>
<p><strong>Salatmarinade:</strong></p>
<ul>
<li>4 El Sesam&ouml;l oder Distel&ouml;l</li>
<li>50 ml Wasser</li>
<li>3 Tl Sojaso&szlig;e</li>
<li>2-3 El Obstessig</li>
<li>1 Pr Pfeffer und Ingwer</li>
<li>1 El Sesamsamen</li>
</ul>
<p>Alle Zutaten mischen. <strong> Glasnudeln</strong></p>
<ul>
<li>2 El Speise&ouml;l</li>
<li>1 El Salz</li>
<li>100 gr Glasnudeln</li>
<li>100 gr Champions</li>
<li>20 gr Butter oder Margarine</li>
<li>180 gr Bambussprossen</li>
<li>&frac12; rote Paprika</li>
<li>140 gr Erbsen (1 kleine Dose)</li>
</ul>
<p>Wasser, Speise&ouml;l, Salz zum Kochen bringen. Glasnudeln zugeben, ca. 10-12&nbsp;Minuten garen, kalt abschrecken, abtropfen lassen. Champions s&auml;ubern und in Streifen schneiden. Die Champions in Butter and&uuml;nsten, erkalten lassen und zu den Glasnudeln geben. Die Bambussprossen in kleine W&uuml;rfel schneiden und ebenfalls dazu geben. Die Paprika waschen, entkernen, den Strunk entfernen, in kleine W&uuml;rfel schneiden und zum Salat geben. Die Erbsen abtropfen lassen und zu den Glasnudeln geben. Die Marinade &uuml;ber den Salat tr&auml;ufeln.</p>
<h2>2. Italienischer Salat mit toskanischem Flair (542.1 kcal)</h2>
<p><strong>Toskanisches Dressing</strong></p>
<ul>
<li>200 gr Cocktailtomaten</li>
<li>2-3 El Essig (Balsamicoessig)</li>
<li>2-4 El Wasser</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>4-6 El kaltgepresstes Oliven&ouml;l</li>
<li>1 El Basilikum</li>
</ul>
<p>Die Tomaten waschen, den Strunk entfernen, halbieren oder vierteln. Essig, Wasser, durchpresste Knoblauchzehe, klein geschnittene Zwiebel und Oliven&ouml;l unter die Tomaten mischen. Basilikum waschen, zerkleinern und dazu geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. <br /> <strong>Italienischer Salat</strong></p>
<ul>
<li>100 gr gekochter Schinken</li>
<li>100 gr Artischocken</li>
<li>100 gr Karotten</li>
<li>&frac14; Salatgurke</li>
<li>&frac14; Kopfsalat</li>
<li>&frac12; Radicchio</li>
<li>4 Cocktailtomaten</li>
</ul>
<p>Den Schinken in kleine W&uuml;rfel schneiden. Die Artischocken vierteln oder achteln. Die Karotten waschen, sch&auml;len und grob raspeln. Die Salatgurke waschen, sch&auml;len und in halbe Scheiben schneiden. Den Kopfsalat und den Radicchio putzen, Bl&auml;tter waschen und in mundgerechte St&uuml;cke teilen. Die Cocktailtomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und vierteln. Alle Zutaten kurz vor dem Anrichten mischen und abschmecken.</p>
<h2>3. Griechischer Salat in Essig-&Ouml;l-Marinade (787.7 kcal)</h2>
<p><strong>Essig-&Ouml;l-Dressing</strong></p>
<ul>
<li>1 Tl Senf mittelscharf</li>
<li>3 Tl Essig</li>
<li>8 El Wasser</li>
<li>4 El kaltgepresstes &Ouml;l</li>
<li>1 El Kr&auml;uter</li>
<li>&frac12; Zwiebel</li>
<li>Kr&auml;utersalz, Pfeffer, Zucker</li>
</ul>
<p>Senf, Essig, Wasser mit einem Schneebesen glatt r&uuml;hren. Das &Ouml;l langsam einr&uuml;hren. Kr&auml;uter waschen, zerkleinern, abtropfen lassen und dazu geben. Die Zwiebel sch&auml;len, in feine W&uuml;rfel schneiden und dazu geben. Mit Salz, Pfeffer, Zucker abschmecken. <br /> <strong>Griechischer Salat</strong></p>
<ul>
<li>1 Salatgurke</li>
<li>10 Cocktailtomaten</li>
<li>200 gr Schafk&auml;se</li>
<li>1 Schalotte</li>
<li>10 Oliven (schwarz)</li>
</ul>
<p>Die Salatgurke waschen und in grobe St&uuml;cke schneiden. Die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Den Schafk&auml;se in ca. 1,5 cm dicke W&uuml;rfel schneiden. Die Schalotte putzen, halbieren und in d&uuml;nne Scheiben schneiden. Alles mit der Marinade mischen. Die Zutaten d&uuml;rfen nicht zerfallen. <strong> Garnieren:</strong> Petersilie oder Thymian&nbsp;</p>
<h2>4. Gurkensalat mit Joghurttraum (532.55 kcal)</h2>
<p><strong>Joghurtdressing</strong></p>
<ul>
<li>20 g Banane&nbsp;</li>
<li>1 El Apfelsaft</li>
<li>200 g Naturjoghurt&nbsp;</li>
<li>8 El Kefir</li>
<li>2 El Essig&nbsp;</li>
<li>Salz, Kr&auml;uter, Pfeffer</li>
<li>1 Zwiebel</li>
</ul>
<p>Die Banane mit der Gabel im Apfelsaft fein zerdr&uuml;cken und mit dem Joghurt mischen. Den Kefir zusammen mit dem Essig dazu geben. Die Marinade mit Salz, Kr&auml;uter und Pfeffer abschmecken. Die Zwiebel sch&auml;len, in kleine W&uuml;rfel schneiden und in die Marinade mischen. <br /> <strong> Salat</strong></p>
<ul>
<li>7 Gurken</li>
</ul>
<p>Die Gurken sch&auml;len und in d&uuml;nne Scheiben schneiden. Die Marinade mit den Gurkenscheiben vermischen. Zur Verfeinerung Dill dazu geben.</p>
<h2>5. Tomaten-Mozzarella-Salat in einer Essig-&Ouml;l-Mischung(691.8 kcal)</h2>
<p><strong>Essig-&Ouml;l-Mischung</strong></p>
<ul>
<li>4-5 El kaltgepresstes Oliven&ouml;l</li>
<li>2 El Balsamicoessig</li>
<li>1 El Wasser</li>
<li>2 El Kr&auml;uter</li>
<li>&frac12; Zwiebel</li>
<li>1 Knoblauchzehe</li>
<li>Kr&auml;utersalz, Pfeffer</li>
</ul>
<p>&Ouml;l, Essig, Wasser mit einem Schneebesen glatt r&uuml;hren. Kr&auml;uter waschen, abtropfen, zerkleinern und dazu geben. Die Zwiebel sch&auml;len, in kleine W&uuml;rfel schneiden und zugeben. Die Knoblauchzehe pressen und ebenfalls dazu geben. Mit Salz, Pfeffer abschmecken. <br /> <strong> Tomaten-Mozzarella</strong></p>
<ul>
<li>250 gr Tomaten (Cocktailtomate,Strauchtomate, Fleischtomate)</li>
<li>120 gr Mozzarella</li>
</ul>
<p>Tomaten waschen, den Strung entfernen, vierteln oder achteln und mit der Essig-&Ouml;l-Mischung mischen. Den Mozzarella in 1,5 cm dicke W&uuml;rfel schneiden und unterheben.Wir w&uuml;nschen euch einen gute Appetit.</p><div class="copyright">Copyright: © Lucky Dragon - Fotolia.com</div>]]></description><guid isPermaLink="false">4358</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
