Jump to content

Leaderboard


Besonders beliebte Inhalte

Showing content with the highest reputation since 18.05.2019 in allen Bereichen

  1. 3 points
    Das sehe ich auch so. Die Chandra leistet uns hier eine hervorragende Unterstützung, vor allem mit ihren psychologischen Hintergrundwissen. Außerdem hat sie, gerade als Patientin, viel Erfahrung in bestimmten Gebieten. Denn ein Patient der selber die Erfahrung gemacht hat, kann dir mehr Tipps und Infos geben als mancher Arzt. Wir haben ja auch nicht auf alles eine Antwort. Wenn du wirklich alle ihre Posts gelesen hättest liebe Kati, dann hättest du auch festgestellt, dass sie in den meisten ihrer Antworten auch angibt keine Physiotherapeutin zu sein. Also kann auch jeder für sich entscheiden, ob man das lesen will was sie schreibt oder lieber überliest! Trotzdem, wir (Moderatoren) lesen die Posts ja auch, und wenn wir gravierende Fehlinformationen lesen, greifen wir natürlich ein. Da braucht sich keiner Sorgen zu machen! Also, ich bin sehr froh unsere Chandra hier zu haben . Danke!!!
  2. 2 points
    Ein in meinen Augen gutes Video zu dem Thema:
  3. 2 points
    ...ich glaube eher der Radiologe hat sich die alten Bilder gar nicht angesehen. Natürlich besteht die Stenose immer noch, sie hat sich aber weder verschlechtert, noch hat sie eine bedrohliche Enge! Sie ist hat sich meiner Meinung nach sogar etwas verbessert bzw. stabilisiert. Es ist auch nicht zu erwarten, dass sich der Zustand verschlechter, du musst halt gut darauf aufpssen. Ein Schleudertrauma z.B. hätte böse Folgen! Ansonsten schließe ich mich der Chandra an und interpretiere den Befund als "relativ positiv" Also mach dir keinen Kopf und arbeite an dir weiter. Du bist auf einem guten Weg!!!
  4. 2 points
    Wahrscheinlich spendet Dir das nur wenig Trost, was ich jetzt schreibe. Du hast jetzt eine Bildgebung gemacht mit einem Befund, in dem schwarz auf weiß Deine "Einschränkungen" stehen. Ändert der Befund aber etwas an Deiner körperlichen Verfassung? Wie sähe Dein Rücken jetzt aus, wenn Du den Befund nicht hättest? Bzw. wenn man krank ist: Woran leidet man tatsächlich? An dem Wort der Diagnose oder an den Symptomen und den damit verbundenen Einschränkungen? Eine Diagnose hat eigentlich nur den Zweck, körperliche Verfassungen zu kategorisieren. Symptome x,y,z in Kategorie A, m,n,o und p in Kategorie B. Um abschätzen zu können, wie die Prognose aussieht und um es gezielter behandeln zu können. Diagnosen sollen uns eigentlich Handlungsmöglichkeiten und Sicherheit verschaffen. In dem Moment, in dem sie das nicht tun, schadet Diagnostik mehr als sie nützt. Das Wichtige ist ja, wie es Dir geht und nicht, was die Diagnostik sagt, wie es Dir gehen sollte... Aber ich weiß, das ist Theorie. Ich weiß, wie ich mich fühle, wenn ich ein schlechtes EMG-Ergebnis bekomme. Auch wenn das nichts an meinen Beschwerden per se ändert. Übrigens (zumindest als Laie) finde ich, dass der Befund ansonsten nicht so schlecht klingt. Das Meiste, was drinsteht wie die Myelopathie wusstest Du mehr oder weniger schon, aber es sind bspw. keine Bandscheibenvorfälle oder Sonstiges zu finden.
  5. 2 points
    Es gibt eine Eselsbrücke für die Innervation der kurzen Handmuskeln (die ich ehrlich gesagt auch eher dürftig finde, aber besser als nix): der N. ulnaris innerviert alle Handmuskeln außer OLAF; M. opponens pollicis M. lumbricalis I und II M. abductor pollicis brevis M. flexor pollicis brevis (Caput superficiale) —> OLAF wird vom N. medianus innerviert. Den Rest muss man wahrscheinl. einfach lernen... (?)
  6. 2 points
    Hallo, ein Stabilisationstest kann mithilfe eines Blutdruckkissens ausgeführt werden und funktioniert so: Zuerst muss man auf die Ohr-Ohr-Achse hinweisen (Die Achse um die sich die Bewegung abspielt) Der Patient liegt dann in Rückenlage und das Druckkissen wird unter die HWS gelegt und auf 20mmHg aufgepumpt. Danach erfolgt eine Palpation des M.sternocleidomastoideus um wirklich nur die Stabilität zu testen. Nun werden kleine Nickbewegungen auf dem Druckkissen ausgeführt, dabei soll sich der Druck auf das Kissen um mind. 6mmHg erhöhen und für 10 Sekunden gehalten werden können (das dann auch in 10 Wiederholungen)
  7. 2 points
    Hallo Evi, die Chandra hat dir ja schon einige tolle Tipps gegeben, und wenn ich nicht wüsste, dass sie keine Physio ist, hätte sie sofort bei mir angestellt . Wenn das tatsächlich der Fall ist, dass du schon Stenosen und Retrospondylosen in der HWS hast, musst du bestimmt schon über 50 sein ansonsten kann diese Diagnose kaum möglich sein - stimmt´s ? Ich würde mich aber ganz gerne vorher selber von dem Zustand der HWS überzeugen, bevor wir dir einen Tipp geben können. Hast du Bilder vom MRT oder einen Befund, den du hier hochladen kannst? Bedenke aber, dass du dich erst bei uns anmelden musst, als Gast hast du diese Möglichkeit leider nicht! Und noch was, das klopfen an der Schläfe hat nichts mit der HWS zu tun, eher mit der Aufregung und ein eventuelles, nächtliches knirschen oder pressen der Zähne, dass sich über den Kiefer auf den Schläfenmuskel überträgt.
  8. 2 points
    Hi zusammen, im Grunde geht mich das Ganze nichts an, aber ich muss zugeben, mittlerweile nervt es mich ziemlich, ständig schwachsinnige oder völlig einsilbige Beiträge zu lesen - nicht nur hier, auch in anderen Threads! Am besten noch ein 3-Wort-Satz, verteilt auf 3 Beiträge. JEDER kann vernünftige Beiträge leisten, natürlich ist es leichter, wenn man Ahnung von Physiotherapie hat, aber sicher keine Voraussetzung. 1.) Ihr könnt selbst ein Thema eröffnen und fragen, was Euch vielleicht schon immer mal interessiert hat - mir fallen da schon einige Fragen ein! 2.) Dann könnt Ihr Euch in der Vorstellungsrunde vorstellen, 3.) Ihr könnt im Off-Topic-Bereich Beiträge verfassen und beantworten, für die Ihr gar kein Fachwissen braucht und zu guter Letzt 4.) auch auf Beiträge von anderen antworten. Wenn Ihr zu wenig Fachverständnis habt, ists schon super, bspw. Verständnis oder Mitgefühl zu zeigen - alles besser als Nonsense-Beiträge! Oder, gerade, wenn Ihr in Ausbildung seid, recherchiert doch auch ruhig mal und antwortet dann auf Fragen- dabei könnt Ihr zudem noch nen Haufen lernen! Danke Euch, viel Erfolg und liebe Grüße!
  9. 2 points
    Guten Morgen Chandra, also prinzipiell kann man jede Übung leichter oder schwerer bzw anspruchsvoller machen. Nehmen wir doch mal den Ausfallschritt. Den könnte ich frei machen, im Stand nur hoch und runter. Man könnte das dynamisch machen, laufen im Ausfallschritt. Du kannst noch Gewichte dazunehmen um mehr Widerstand zu haben und Kraft aufzubauen. Ich kann dir anstatt des Gewichtes auch eine labile Unterlage unter den/die Füße legen wodurch du viel mehr Gleichgewicht ausgleichen musst. Könnte dir dazu auch noch Matheaufgaben stellen und deine Konzentration stören, sodass du viel konzentrierter rangehen musst. Es gibt verschiedenste Reize die eine Übung eben leichter oder schwerer machen. Gewicht, Unterstützungsfläche, Koordination, Zeit (eine Übung sehr langsam ausführen oder schneller werdend), kann dir auch die Kontrolle nehmen und die Augen schließen lassen. Wie du schon sagtest, ich kann auch Hebel nutzen - strecke deinen Arm aus, ist der Hebel lang und du musst mehr halten - als wenn du den Arm anbeugen würdest. Der Situp z.b. Du kannst ihn mit aufgestellten Beinen machen, du kannst die Beine angehoben haben, du kannst die Knie mit ranziehen, du kannst vom Rücken auf etwas labilem liegen, du kannst dir Gewichte nehmen, du kannst die Übung langsam oder schnell machen, du könntest auch einen diagonalen Situp machen. Ist etwas zu schwer, muss man sich angucken was daran zu schwer ist - und diesen Punkt einfacher machen. I.d.R. zerlege ich die Übung/Bewegung in ihre Einzelteile und dann guckt sich an was da nicht stimmt bzw harmoniert. Dann gäbe es noch Isometrisch, Konzentrisch und Exzentrisch - das sind die Arten und Weisen wie ein Muskel arbeiten kann. Ich weiß nicht ob dir das eine wirkliche Hilfe war. Aber kannst ja nochmal nachfragen LG
  10. 2 points
    Hallo Bud, Ja, würde auch sagen, dass es individuell ist und dass es von der Ursache und auch der Prognose abhängt. Gespräche über einen Erkrankungsverlauf, Prognose etc. sollten eigentlich die behandelnden Ärzte führen, die sich leider oft davor drücken. Und zum jetzigen Zeitpunkt ist es wahrscheinlich auch sehr schwer absehbar. Deshalb diskutier ich jetzt einfach mit Dir die beiden Möglichkeiten: Ist das nur ein vorübergehender Reizzustand, weil Du z.B. zu viel auf dem Bau gearbeitet oder zu viel Sport gemacht hast (akut) oder ist es eine Nervenkompression, die sich zwar durchaus therapeutisch beeinflussen lässt, bei der aber die Möglichkeit besteht, dass man sie nicht vollständig heilen kann (chronisch)? Leider kann ich Dir aber natürlich nicht sagen, wie der Verlauf bei Dir aussehen wird. Ist es ein akuter Reizzustand, mit dem Du im Büro auf keinen Fall arbeiten kannst (Du merkst also, dass es durch die Bürotätigkeit schlechter wird), lässt Du Dich solange krankschreiben, bis es Dir deutlich besser geht - dafür muss man eine AU ggf. immer wochenweise verlängern, was natürlich saublöd für den Arbeitgeber ist. Wenn es sich um ein chronisch-verlaufendes Sulcus-Ulnaris-Syndrom handelt, wäre halt die Frage bzgl. der AU, wenn Du Dich jetzt 2 Wochen bspw. krankschreiben lässt, was danach besser ist, dass Du dann wieder arbeiten gehen kannst. Bei chronischen Beschwerden ist es manchmal sogar kontraproduktiv, sich viel oder oft krankschreiben zu lassen. Aber ich würde generell sagen AU, Medikamente und OPs nur, wenns absolut nicht anders geht. Alle drei Faktoren tragen letztlich zur Chronifizierung bei. Quintessenz: Sprich mit Deinem Arzt! Auch mit dem Hausarzt, wenn der Neurologe nicht da ist. Im Forum sowas aus der Ferne zu beantworten, ist super blöd. Man muss sich immer ein Stück aus dem Fenster lehnen, aber das Schlimmste ist eigentlich, dass man nicht sehen kann, wie der Gesprächspartner reagiert, da immer wieder viel geschrieben wird, was zwar alles stimmt, aber erstmal Angst machen kann. Also akut oder chronisch sind beides Möglichkeiten - wie es bei Dir genau aussieht, kann ich Dir nicht sagen. Aber auch das versäumen leider viele Ärzte: Zu erwähnen, dass die Möglichkeit besteht, dass es chronisch verläuft. Und dann lesen Patienten im Internet und fallen aus allen Wolken... Also ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen, gute Besserung!
  11. 2 points
    Chanda, keine Sorgen - ich kann alles was du schreibst voll unterstützten. Du machst hier (auch als Patient) einen super Job, nur weil so manche Gäste daneben verhalten, dafür kannst du ja nichts. Dazu hast du auch schon was über deinen Job geschrieben und ich finde es auch super interdisziplinär Dass die MS als Beispiel genannt wurde, kam auch deutlich rüber um Ionewolf aufzuzeigen, dass neurologische Symptome eben nicht 24h/7d/W gleich sind. zu Ionewolf wenn du deine Übungen regelmäßig machst, ist das schonmal gut - zuviel/zuwenig - darüber liese sich bestimmt streiten, wichtig, dass du was machst. Wie Chandra schon sagte, wenn du damit Probleme hast, probier doch mal andere Wege - Entspannungsübungen gibt es hunderte. Damit kann dem Muskel auch geholfen werden sich zu entspannen. LG
  12. 1 point
    Hallo Bud! Ich finde das Video nicht schlecht. Es zeigt ganz gut, welche Übungen du selber anwenden kannst, um deine Haltung gegebenenfalls zu ändern und zu stabilisieren. Wenn dein Problem ein rein ästhetisches ist, kann das durchaus reichen. Häufig steckt hinter Fehlhaltungen des Kopfes( am Ende einer Fehlstatik des gesamten Bewegungsapparates) auch der Atlas, der erste Halswirbel. Als Bindeglied zwischen Kopf und dem restlichen Körper spielt er( im wahrsten Sinne des Wortes) eine tragende Rolle für viele Abläufe im Körper. Eine Fehlstellung in diesem Bereich kann vielseitige Beschwerden verursachen. Solltest du an Kopfschmerzen, Migräne oder Tinnitus leiden, Schmerzen im Kiefer oder Nacken haben, Bewegungseinschränkungen im Bereich der Schulter, vielleicht sogar Rücken- oder Hüftschmerzen, würde ich persönlich, bevor du mit den Übungen aus dem Video beginnst, einen Besuch beim Physiotherapeuten( o. ä.) empfehlen, der dich auf eine mögliche Fehlstellung untersucht und diese korrigiert. Ich selber finde eine adäquate Mobilisation( oder eben Manipulation, wenn sie vom Behandler durchgeführt werden darf) vor einer Stabilisation immer sinnvoll. So wird eine ökonomische und physiologisch "richtige" Bewegungsausführung möglich...
  13. 1 point
    Ich schreibe hier mal noch ein paar Ergänzungen zur Behandlung vom muskulären Schiefhals beim Säugling: Zwei Übungen, die von den Eltern mehrmals täglich durchgeführt werden sollten, wenn der M. sternoclaidomastoideus auf der linken Seite betroffen ist: 1. Mobilisation des Kopfes nach links (dahin, wo das Baby ihn nicht drehen kann) Dazu wird der Kopf des Kindes auf die linke Seite gedreht und dort mind. 10 Sekunden gehalten Dabei ist darauf zu achten, dass das Kinn nicht zur Schulter geneigt, der Kopf also nicht gebeugt, sondern gerade ist 2. Dehnung des M. sternoclaidomastoideus Dazu wird der Kopf auf die rechte Seite gedreht, also auf die vom Baby bevorzugte Seite Der Kopf wird leicht gebeugt, sodass das Kinn in Richtung der rechten Schulter geht Nun wird der Muskel zwischen Daumen und Zeigefinger genommen und "Z-förmig" bewegt, also oben begonnen, so weit wie möglich nach rechts gezogen, dann nach links unten und wieder nach rechts Wichtig: Eltern sollten sich diese Übungen vor der Durchführung von einem Physiotherapeuten, Arzt oder Osteopath zeigen lassen Was ich noch hilfreich finde: Das Baby muss durch die Behandlungen nicht unbedingt zum Weinen gebracht werden. Ablenkung kann hier hilfreich sein. Mir hat es geholfen, die Übungen zu machen, während das Baby schläft. Die Übungen sollten schmerzfrei und vorsichtig durchgeführt werden. Es ist empfehlenswert die Physiotherapie bei Therapeuten zu machen, die auf die Behandlung von Babys spezialisiert sind. Durch das einseitige Liegen des Köpfchens, kann sich die Kopfform des Babys verändern. Hier kann man entgegen wirken, indem man das Baby auf der anderen Seite lagert, tagsüber viel in der Bauchlage spielen lässt und trägt (zB. im Tragerucksack). Außerdem kann ein Dormkissen hilfreich sein. Sollte sich das Köpfchen sehr stark verformt haben, gibt es noch die Helmtherapie. Gut zu wissen ist, dass sich das meiste von alleine wieder verwächst. So, ich hoffe, das ist möglichst einfach geschrieben. Falls ihr Fragen, Ergänzungen oder Anmerkungen habt, gerne her damit ;)
  14. 1 point
    Ganz klar NEIN! Denn auf der Rückseite des Rezeptes haben die Therapeuten die Möglichkeit das Abweichen der verordneten Frequenz zu begründen! Und danach geht´s ganz normal weiter....
  15. 1 point
    Nun, wir sind hier nur außerhalb und können alles nur aufgrund deiner Schilderungen deuten. Wenn jetzt zwei Experten sagten du sollst ins KH gehen, widerspreche ich dem nicht. Denn gut klingt das alles nicht wirklich - auch wenn es für dich unglaublich bedrückend sein muss. Nun ist es operiert worden, weil es ja anscheinend dringend notwendig war, wenn ich mir das vorherige von dir so angucke. Aber ich würde das schon nochmal überprüfen lassen. Natürlich kann es auch andere Ursachen haben. Ich denek du solltest die Übungen weiter machen wenn es dadurch besser wird und trotzdem das abchecken lassen. Immerhin wird es durch die Übungen erstmal besser was ja irgendwo schon ein Erfolg ist. Wünsche dir erstmal weiterhin alles Gute.!
  16. 1 point
    Ja, bei einer Kompression ist es normalerweise wohl auch so, dass es eher progredient (voranschreitend) verläuft. Umso schöner, dass es bei Dir anscheinend besser geworden ist, super! Na klar, Du bist Patient und da kommt jemand und sagt Dir, dass da mit Deinem Rückenmark etwas nicht in Ordnung ist und dass Du das dringend kontrollieren und am besten operieren lassen solltest. Das stelle ich mir sehr beängstigend vor und kann es total gut nachvollziehen, dass Du zur Sicherheit lieber eine MRT zuviel als zu wenig machen möchtest. Die Chirurgen sind es, die m.M.n. bei vielen Pat. etwas sparsamer mit Diagnostik und OPs umgehen sollten - dem Pat. kann man überhaupt keinen Vorwurf machen. Für die Behandler ist es natürlich bequemer - je mehr Bildmaterial sie zur Verfügung haben, desto weniger Risiko müssen sie eingehen, nur wenns überhand nimmt, kann es für den Pat. und das Gesundheitssystem auch Nachteile haben. Ist schwer zu sagen, welche Untersuchung wann noch gerechtfertigt ist und welche nicht mehr.
  17. 1 point
    Hallo, ja... danke. Da finde ich mich sehr gut wieder! Leider quasi. Irgendetwas oder irgendwer (ich!) hat ja dazu beigetragen, dass es besser geworden ist, was ich ja nie gedacht hätte, zumal mir auch gesagt wurde, dass eine Myelopathie ein nicht aufzuhaltender Prozess wäre. Es gab sogar in den vielen Jahren immerhin 2 Wirbelsäulenchirurgen, die mich am liebsten gleich gestern operiert hätten. Für mich sind die neuen Bilder natürlich super. Ich freue mich sehr. Dieses MRT wurde vom aktuellen Wirbelsäulenchirurgen veranlasst i. R. einer engmaschigen Untersuchung, die wohl bei mir indiziert wäre. Mal sehn, was er sagt! Befund liegt mir noch nicht vor. Was mich nämlich auch interessiert, inwieweit der Wirbelkanal evtl. schmaler geworden ist. Auf jeden Fall werde ich weiterhin so oder so ähnlich leben und Sport machen, wie die letzten 1,5 Jahre, einfach achtsamer! Gruß Bud
  18. 1 point
    Da hast du aufjedenfall recht Jan! Vom theoretischen Hintergrund gesehen wenn das Fundament nicht passt, gibts Schwierigkeiten im Dachstuhl oder Obergeschoss ist einleuchtend. Entweder die Fussfehlstellung wurde bei meinen Pat. schon von einem Orthopäden behandelt mittels Einlagen so dass das Fundament wieder passt oder der Fokus lag immer bei anderen Funktionsstörungen die einfach in dem Moment mehr Gewichtung hatten so dass ein Hohl oder Senkfuß nur Ein Nebenbefund war und die Zusammenhänge für den Rückenschmerz die der Pat. In dem Moment hatte nicht eindeutig waren. Bei Einen Senkfuß kann man ja versuchen das längsgewölbe wieder aufzubauen durch Fussübungen. Chandra hat da ein tolles Video reingestellt. Ob das halt wirklich funktioniert wenn das fussgewölbe komplett durchgesappt ist und man nicht als Jugendlicher das schon trainiert hat ist halt die Frage. Kann man das Längsgewölbe wirklich nach so langer Zeit wieder aufbauen? Das kann ich leider auch nicht beantworten. Aber hier ging es ja um den Hohlfuss
  19. 1 point
    Guten Morgen, Also, warum in meinen Augen keine Diagnostik. Nicht wundern, ich muss dafür leider ein bisschen ausholen. Eine MRT ist super, wenn jemand nen schweren Unfall hat - da sieht man auf einen Blick, was alles kaputt ist. Auch, wenn jemand lange Zeit starke Schmerzen irgendwo hat, kann man mal gucken, woran es liegt und es entsprechend behandeln. Ich seh im Alltag aber oft Patienten (ich meine im Folgenden also nicht immer nur Dich ), bei denen weder noch gegeben ist und denen viel Diagnostik mehr schadet als nützt. Oft sind sie ziemlich verzweifelt, wissen selber gar nicht mehr, wie sie sich noch helfen sollen und haben aus dem Grund das Gefühl, nur Ärzte und Physiotherapeuten können ihnen weiterhelfen (sogenannte "externale Krankheitskontrollüberzeugung" ). Leider sind diese Pat. aus dem Grund ihr ganzes Leben abhängig von Behandlern, haben ständig Termine bei Ärzten, Physios usw., und fragen diese vor fast jedem Schritt, den sie tun, ob das gut für sie ist, weil nur das ihnen ein Gefühl von Sicherheit gibt - auf sich selbst können sie sich nicht verlassen. Das Problematische daran ist zum einen, dass es oft eine Illusion ist, dass diese Behandler einem besser helfen können, da sie auch mit modernsten Verfahren nur sprichwörtlich in Dich reinschauen können, aber die meisten der Faktoren, die ich Dir gestern aufgelistet habe, können sie gar nicht mit erfassen, die wären für einen Therapieplan aber auch wichtig zu berücksichtigen. Die kannst Du allenfalls selbst beisteuern. Darum ist eine Zusammenarbeit mit bspw. Physios super, in der sie Dich auf der Grundlage Deiner Angaben mit ihrer Fachkompetenz behandeln und beraten können. Ich habe jedoch oft den Eindruck, dass eben keine Zusammenarbeit stattfindet, sondern von vielen Pat. die Erwartungshaltung kommt "Sag mir einfach genau, welche Übung ich wie oft wann machen soll" und ich traue Physios sehr viel zu, aber das können sie m.M.n. nicht leisten. Wie könnten sie auch - es ist ja nicht jeder Tag gleich und das ist ein Punkt, den der Pat. berücksichtigen muss. Das ist das, was Jan Dir glaube ich oft vermitteln möchte, wenn Du nach ganz konkreten, rezeptartigen Vorgaben fragst. Dein Körper wird Dir schon sagen, was wann gut ist und was wann eher nicht. Und er ist auch der Einzige, der sowas kann. Da kann Dir kein Arzt, kein Physio und auch keine MRT in der Genauigkeit Auskunft drüber geben. Leider haben die meisten Menschen es völlig verlernt, sich auf ihr Körpergefühl zu verlassen und wandern stattdessen vom Hausarzt zum Orthopäden, vom Orthop. zum Radiol. und Physio und wieder zurück zum Hausarzt und machen damit ungewollt ihre Erkrankung zum Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Ich gebe zu, das ist eher ein psychologischer als ein physiotherapeutischer Grund, aber eine MRT gibt Dir in Deinem Fall keine Auskunft, die Du nicht schon hättest, sondern nur kurzzeitig eine Illusion von Kontrolle von Außen und damit von Sicherheit, wobei eigene Kontrolle über einen selbst das wäre, was Patienten nicht nur die Illusion, sondern tatsächlich Sicherheit geben kann. Diese Diagnostiksuche ist ein Teufelskreis, der sich selbstständig aufrecht erhält: Ein Patient hat Schmerzen, meinetwegen im Rücken, macht sich deswegen Sorgen, lässt eine MRT machen, bekommt eine Diagnose, ist dann kurzzeitig beruhigt. Durch die MRT lässt also die Angst kurz nach, also lernt der Mensch "Das ist was Gutes" und wenn ein Pat. nochmal wegen etwas Ähnlichem Angst hat, denkt er immer schneller an die Lösung, doch einfach nochmal nachzuschauen und eine wirkliche Indikationsstellung wird leider immer unwichtiger. Damit schadet sich der Patient, weil er immer mehr Kontrolle abgibt und sich immer hilfloser fühlt, der Patient schadet jedoch auch dem Gesundheitssystem, weil dieses in Deutschland solidarisch ist und einfach nicht darauf ausgelegt ist, dass soviele unnötige, sehr teure Verfahren eingesetzt werden (so ne MRT gibts übrigens ab 500 Euro aufwärts ). Übrigens nicht nur bei Diagnostik, auch bei Operationen! Das ist meine Meinung dazu, wie immer dürfen mich die Physios gerne ergänzen. Aber auch meine (zugegeben begrenzten) Physiokenntnisse halten eine erneute Untersuchung nicht für notwendig - es ist doch besser geworden! Das ist etwas Gutes!!
  20. 1 point
    Hi Bud! Da die Physios momentan anscheinend ganz schön eingespannt sind, antworte ich Dir mal. Ja! Deutlich besser auf jeden Fall. Sämtliche Systeme und Gewebe in unserem Körper befinden sich in einem permanenten Umbauprozess, um sich an die sich verändernden Lebensumstände anzupassen. Also nicht nur die Muskeln, auch die Nerven, die Knochen, die Gelenke, Herz, Lunge usw. Wir hatten mal einen Pat., der nach einem schweren Unfall sofort nen tiefen Querschnitt hatte, also die Beine gelähmt, ausgeprägte Myelopathie. Nach der ersten Not-OP hat man ihm sofort gesagt, dass er nie wieder aus dem Rollstuhl kommt, aber er wollte das nicht glauben. Er hat 2 Jahre sehr hart gearbeitet, danach kam er zu uns und konnte tatsächlich wieder laufen! Zwar mit deutlichen Spastiken, aber dennoch eine Zunahme der Lebensqualität um 500% Ich will damit keinesfalls sagen "Du musst nur hart arbeiten, dann ist alles möglich." Das ist leider nicht ganz wahr. Es hängt von verflucht vielen Faktoren ab, inwieweit man sich von so etwas erholt: Natürlich davon, was und wieviel man trainiert, aber auch, ob man sich Pausen gönnt, auf seinen Körper hört, von der Einstellung, vom psychischen Befinden, von genetischen Dispositionen für alles Mögliche (Muskelaufbau, Körpergröße, Stoffwechsel, Immunsystem,...), natürlich auch von Lokalisation und Schwere der Läsion und vom Glück und es gibt bestimmt noch 1000 andere Faktoren! Lange Rede, kurzer Sinn. Bei ihm war die Myelopathie läsionsbedingt, bei Dir liegt es an einer Kompression, wenn ich das richtig verstanden habe? Auch das ist natürlich wieder etwas anderes. Aber eine Rückbildung einer Myelopathie ist generell möglich. Ich muss jetzt weg, zu der Frage schreib ich Dir morgen ausführlicher was. Aber vorab: In meinen Augen ist weniger Diagnostik oft mehr (nicht immer), begründe ich dann noch.
  21. 1 point
    Das allerwichtigste sind gute Klebeeigenschaften! Wenn es sich nach paar Stunden wieder abrollt, kommt kein Patient wieder. Es sollte wirklich halten, möglichst auch die Antiallergenen Tapes sollten lange halten. Danach kommt die Handhabung, soll schönes Material sein, welches sich gut schneiden lässt und welches nicht auf der Klebefläche verrutscht. Was mich immer sehr nervt, sind die Klebchen die das Tape als Rolle zusammen hält, die Kleber darauf sind so eklig, dass ich mir damit schon 40cm Tape verschwende um es ordentlich abzulösen. Auf den Messen erzählt eh jeder Hersteller, seine Tapes sind die einzig wahren. Fand die Nylontapes ganz interessant, da sie echt kein Wasser aufgenommen haben. Das ist so für mich das wichtigste auf den ersten Gedanken. LG
  22. 1 point
    ...nein Bud, funktioniert alles gut. Ich habe nur nicht so viel Zeit allen zu antworten Die aktuellen Bilder sehen sehr gut aus. Ich bin der Meinung, dass sich da einiges getan hat und eine deutliche Verbesserung eingetreten ist. Der Wirbelbruch hat sich auch stabilisiert. Ich habe das gefühl, dass auch die Steilstellung der HWS zurückgegangen ist. Hast viel daran gearbeitet - oder? Gruß, Gianni
  23. 1 point
    Chandra, Danke. Wahrscheinlich habe ich mich falsch ausgedrueckt, aber du bestaetigst gerade, was ich geschrieben habe. Hier geht es um Lernschwierigkeiten - verstehen bedeutet nicht, dass man nie mehr Sachen auswendig lernt, sondern dass man sich darueber klar wird, wie man die Fakten am besten lernt. Z.B. wird es einem ja meist so beigebracht, dass man erst den Ursprung und Ansatz eines Muskels lernen muss, bevor einem dessen Funktion klar wird. Und genau damit scheint HoelkeHan Schwierigkeiten zu haben. Deshalb empfehle ich, das ganze auch anders herum zu lernen - ich verstehe die Funktion eines Musklets = dies gibt mir Aufschluss darueber , wo Ursprung und Ansatz sein muessen. Gruss, Anna
  24. 1 point
    Natürlich, Stichwort Time under Tention - Zeit unter Spannung. Sollten so 30sek - 60sek sein. Der Muskel erhohlt sich in der Zeit ja, das darf er ruhig zu einem gewissen Maße. Bei wirklich schweren Sätzen - also Maximalkraft unter 5 WDH kannst du auch 5min Pause machen.
  25. 1 point
    Danke Gianni, für diese ausführliche und hilfreiche Antwort. Nachdem ich mich etwas durch die von dir zur Verfügung gestellten Links gelesen habe, bin ich der Überzeugung, es ruhigen Gewissens, nach entsprechender individueller Abwägung, ausprobieren zu können. Wenn die Zeit gekommen ist, gebe ich mal einen persönlichen Erfahrungsbericht ab
  26. 1 point
    Na dann erkläre dich doch auch mal bitte, teile dein Wissen mit uns. Behauptungen aufstellen kann jeder schnell.
  27. 1 point
    ...also ich sehe da generell kein Problem aber man muss natürlich sehen, wie der "individuelle Patient" darauf reagiert. Ich habe hier ein Fallbericht bwz. Erfahrungsbericht von einem betroffenen Patienten gefunden: http://www.triggerpunkt-akademie.de/trigger/images/pdf/Erfahrungsbericht_02.pdf Außerdem habe ich für dich mal nach "Kontraindikationen" gesucht: Kontraindikation Triggerpunkt-Massage – Wann sollte auf eine Triggerpunkt-Massage verzichtet werden? Auf eine Triggerpunkt-Massage sollte laut Experten bei noch nicht verheilten Wunden und bei Verdacht auf Knochenbrüche verzichtet werden. Knochenkrebspatienten sollten aufgrund der erhöhten Frakturgefahr an den betroffenen Knochen nicht mittels Triggerpunkt-Massage behandelt werden. Das gilt auch bei einer Thrombose in der Wade. Durch die Triggerpunktbehandlung könnte im schlechtesten Fall der Thrombus auf diese Art gelöst werden. Leidet man unter der bakteriellen Entzündung eines Muskels, sollte dieser auch nicht mit der Triggerpunkt-Massage behandelt werden. Frauen, deren Schwangerschaft durch Komplikationen erschwert ist, müssen die Behandlung durch Triggerpunkt-Massagen im Bereich der Lendenwirbelsäule mit ihrem Gynäkologen abklären. Eine Teilkontraindikation besteht bei Patienten, die Marcumar oder Aspirin zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen müssen. Bei ihnen wird zu größter Vorsicht bei der Durchführung gewisser Triggerpunktbehandlungen geraten, da diese als Begleiterscheinung die Entstehung von Hämatomen aufweisen können. Eine Teilkontraindikation betrifft auch Patienten, die ,aufgrund einer Langzeitmedikation zum Beispiel mit Kortison, eine geplante Triggerpunktbehandlung unbedingt mit ihrem Arzt besprechen sollten. Das ist ein Außzug aus dieser Seite, hier findest du evtl. noch mehr Infos: https://www.bach-blueten-portal.de/bachblueten-blog/triggerpunkte-triggerpunkt-therapie-triggerpunkt-massage/ Viel Erfolg, Gianni!!!
  28. 1 point
    Habe nächste Woche einen Termin beim Orthopäden und bin auf der Suche nach einem Ostheopathen, dann berichte ich weiter. merci und lg Anna
  29. 1 point
    Hallo Andreas, da wir weder Deine Mutter noch das Physio-Team kennen, sind wir wahrscheinlich nicht die Richtigen, diese Karte zu schreiben. Generell: Je persönlicher Ihr das formuliert, desto netter würde ich es finden - eben kein Standard-Gerede. Setzt Euch doch mal hin und überlegt Euch, wofür ganz konkret Ihr dankbar seid? Für die kompetente Behandlung? Den Humor? usw. Vielleicht könnt Ihr auch konkrete Situationen benennen.
  30. 1 point
    Einen wunderschönen guten Tag ich nehme mal an, du bist noch in der Ausbildung/Studium. Diese Zeit ist dafür da, dein denken einzuspielen - wenn du möglichst wenig ASTEn wechseln möchtest. Überleg dir doch mal was du am besten machen könntest. Dazu weiß ja noch nichtmal jemand was dein Patient hat? Ich Prüfe ein Bein doch auch anders als die Wirbelsäule. Oder eine konservative gegen operative Fraktur. Mach dir deine eigenen Gedanken, trage die hier ruhig zusammen und wir ordnen das mit dir. LG und viel Erfolg.
  31. 1 point
    ...das würde ich auch so sehen. Operieren kann man immer noch. Meine Vermutung für deine Nackenschmerzen geht eher in eine ausgeprägte "CMD" (Craniomandibuläre Dysfunktion)! Alleine schon der Hinweis auf deine pulsierende Schläfe.... ...könnte auf ein Kieferproblem hin deuten. Und lass mich raten.... am schlimmsten ist es morgens!? Eine CMD entwickelt sich im laufe der Jahre unbemerkt, man presst oder knirscht unbewusst mit den Zähnen während man schläft. Das nutzt der Körper meistens als Ventil um Stress abzubauen oder verarbeitet dadurch irgendwelche Ängste. Das wirkt sich bei jedem Menschen unterschiedlich aus: Der eine bekommt Migräne, der andere Nackenprobleme bei einem weiteren kann das Rücken-, Hüft- oder sogar Knieschmerzen auslösen. Vielleicht solltest du dich mal bei einem Zahnarzt vorstellen, der aber auf CMD spezialisiert ist!!! Das kann ja nicht schaden und es könnte dir unter Umständen eine OP ersparen! Hier hast du schon mal was zu lesen. Und wenn du in der Googlesuche das Schlagwort "Craniomandibuläre Dysfunktion" eingibst, bekommst du mehr infos. https://www.gzfa.de/diagnostik-therapie/cmd-craniomandibulaere-dysfunktion/cmd-symptome/ Ich hoffe wir konnten dir etwas helfen ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen
  32. 1 point
    Hallo Evi, vorab, Physiotherapie selbst ist für mich auch fachfremd, deswegen werden wir auf jeden Fall abwarten, was die Physio-Experten zu dem Thema beisteuern können. Da ich aber trotzdem einige Erfahrung im medizinischen/ schmerztherapeutischen Bereich hab, geb ich Dir vorab meine Antwort, die sehr gerne von den Physios ergänzt werden darf. Erstmal find ich es von Deinem Arzt völlig verantwortungslos, Dir einfach diese Diagnose an den Kopf zu knallen und Dich damit stehen zu lassen! Wahrscheinlich hast Du Dich mittlerweile selbst schon informiert. Unter einer Spondylose versteht man verschleißbedingte Veränderungen der Wirbelsäule, die im Fall der Retrospondylose den hinteren Bereich der Wirbelsäule betreffen und damit leider auch häufig den Spinalkanal einengen, in dem die Nerven verlaufen. Diese Diagnose wird recht häufig gestellt, manchmal sogar als Zufallsbefund, weil sie nicht immer Beschwerden verursacht. Auch, wenn Beschwerden wie Schmerzen vorhanden sind, kann man sie oft konservativ behandeln, also ohne OP, mithilfe von Physiotherapie und ggf. Schmerztherapie. Leider kann es gerade bei einer Retrospondylose schon sein, dass tatsächlich operiert werden muss. Aus der Diagnose alleine kann man aber keine OP-Indikation stellen. Hast Du zufällig den ganzen Befund für die Physios hier? Und, wenn es mein Rücken wäre, würde ich mir definitiv vor einer Wirbelsäulen-OP eine zweite Meinung einholen, und zwar bei einem Arzt, der nicht selbst operiert. Leider tendieren viele Orthopäden/ Chirurgen dazu, alles zu operieren, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Wie gesagt, es kann sein, dass eine OP notwendig ist, aber ich würde mich nicht leichtfertig unters Messer legen. Und wo genau liegen die Schmerzen? "Nur" im Nacken/ Kopf, oder strahlen sie aus, in bspw. Arme oder Hände? Wann treten die Schmerzen meistens auf? Wie fühlen sie sich an (brennend? Oder eher dumpf oder drückend?) Und dann ist da die Frage nach der Schmerztherapie: Werden, einmal abgesehen von dem gescheiterten Akupunktur-Versuch, Deine Schmerzen behandelt? Neben Medikamenten, die meiner Meinung nach ebenso wenig leichtfertig eingenommen werden sollten (aber in Einzelfällen dennoch erforderlich und hilfreich sein können), zählen zu einer guten Schmerztherapie auch Bewegung, Stabilisierung durch gezielten Muskelaufbau, Schulung der Körperwahrnehmung, physikalische Therapie, TENS, Kinesiotapes, Massagen/ Faszienmobilisation, Schmerzbewältigungstraining, ggf. alternative Verfahren wie Akupunktur, Aromatherapie und viele viele mehr. Gute Besserung und liebe Grüße Chandra
  33. 1 point
    Guten Abend Gast Chrissi. Also das mit den Bandscheibenvorfällen kann man schon mal als Grund für deine Beschwerden wegstreichen. Die Beschwerden mit dem Kleinfinger kommen Nämlich vom letzten Halswirbel Übergang zur BWS und nicht c6, c7.Auch die Vorfälle in den höheren Etagen haben nichts mit deinen Schulterbeschwerden zu tun. deshalb tippe ich eher auf eine Blockade. Dehnen der Bicepssehne würde Ich bei Bicepssehnen Reizungen erstmal sein lassen. Auch Kühlen ist leider nicht so förderlich. Bei akuten Entzündungen ist es ok. Aber jetzt ist es wichtig den Stoffwechsel und die Durchblutung in der sehne zu verbessern wenn es sich um eine Reizung handelt. Was hier immer gut ist, ist Ultraschallsnwendung auf der Sehne. Was Ich mir aber noch vorstellen könnte. Eine Irritation des N. Musculocutaneus. Dieser führt auch zu Bicepssehnenschmerzen und kann an bestimmte Engstellen zwischen Schulter und Nacken,u.a kleiner Brustmuskel irritiert werden. Hier kann sich auch ein TOS entwickelt haben (thoracid Outlet Syndrom) engstellen ebenfalls zw.schulter und Nacken. Eine Arterienkompression kann zb. Zu deinen oben beschriebenen Symptomen im Arm führen. Eine Irritation des n.musculocut. kann aber auch bis in den Arm gehen. Auch andere Muskeln die Rotatoren können natürlich Mitbeteiligen sein, gerade wenn Schulterrotationrn schmerzhaft sind. In diesen Muskel. Können sich dann immer auch Triggerpunkte entwickeln die in den Arm ausstrahlen können. Ein Problem kann auch schonmal komplexer sein. Übungen gibt es leider erstmal wenig wenn man nicht weis wo das Problem genau herkommt. Aber vieles muss man sagen ist auch Therapeuten Arbeit. L.g
  34. 1 point
    Weil du ja nicht nur die Plastizität des Muskels ändern möchtest, sondern auch die Struktur - nicht nur größere Fasern, auch kräftigere - flexiblere - ausdauernde. Das positive ist, dass du es dir aufsplittest - dann wird das etwas besser verträglich - aber nichts deto trotz muss auch dein ZNS viel steuern - dem würde ich auch mal eine Pause geben. Wenn du gut klarkommst ist das fein - aber 2-4x ist doch gut . Immer auf den Körper hören, er sagt dir meist genau das was er braucht
  35. 1 point
    Dass keine Veränderung mehr auftritt bzw keine Verbesserung mehr. Die HWS ist äußerst empfindlich und trägt wichtige Last - da kann etwas zuviel Druck auch größer Auswirkungen als in den unteren Extremitäten. LG
  36. 1 point
    Vielen Danke.
  37. 1 point
    Danke für deinen enorm hilfreichen Beitrag! Das kann man nicht pauschal sagen, ich würde langsam anfangen und mich dann steigern. Drauf zu achten, dem Muskel/Körper Pausen zu geben - 1 Tag Übungen 1 Tag Pause. Wenn man merkt, es wird schlimmer, ruhig mal runterfahren und einen Tag mehr Pause machen. Anfangs kann es auch erstmal schlimmer werden, da auch im Hals ein Muskel, Muskelkater bekommen kann. Eher mit dem Physio besprechen der einen kennt.
  38. 1 point
    Schön, dass Du die Entspannung ausprobiert hast! Wie Jan schon geschrieben hat, es gibt so viele verschiedene Arten von Entspannungsübungen. Da kannst Du ziemlich aus dem Vollen schöpfen und einfach für Dich ausprobieren, was am besten passt. Ist ein bisschen wie mit Muskelübungen, da liegt oder gefällt auch nicht jedem alles. Viel Erfolg damit!
  39. 1 point
    Hallo Zusammen! Nun, aufgrund der Vorgeschichte Rebbecca (Schleudertrauma) könnte Ich mir vorstellen dass eine dadurch verursachte Instabilität die chronischen Spannungskopfschmerzen verursacht. Daher gab chandra schonmal hier oben gute Tipps. Ob tatsächlich eine Instabilität vorliegt muss getestet werden. Da Ich aber eher zu einer Instabilität tendiere würde Ich dazu abraten die Nackenmuskulatur zu sehr zu entspannen, da ein muskulärer Hypertonus im Nacken eher auf eine reflektorische Muskelverspannung aufgrund der HWS Instabilität zurückzuführen ist. Versucht man Diese Schutzspannung zu lösen hat der/die Pat. Oft noch mehr Probleme. Ich könnte mir aber auch durch das Trauma eine Verschiebung der ersten beiden Halswirbel (Atlas und Axis) vorstellen und dass es dadurch zb. Zu Einer venösen Stauungsproblematik führt, was ebenfalls Kopfschmerzen verursacht. Dann fällt mir noch ein dass sich bei Verletzung später häufig sog. Triggerpunkte in der Nacken und Halsmuskulatur entwickeln können die in den Kopf ausstrahlen. Diese werden mit einer Druckpunktbehandlung Bearbeitet. L.g
  40. 1 point
    ...auf jeden Fall. Lieber jetzt richtig und gut, als später schlecht und mit Problemen. Vorbeugen ist ja bekanntlich besser als heilen!!! Da das Schultergelenk eine nur kleine Pfanne hat, im gegensatz zur Hüfte, gibt es kaum gelenkige Stabilität. Die Schulter wird zu 80% neben dem Kapsel-Bandapparat von Muskeln gehalten und stabilisiert. Also wäre es sehr wichtig diese ein Lebenlang kräftig zu halten. Hier hast du schon mal eine PDF-Datei über die Schulter und wie du sie am Besten beüben kannst: http://sport1.uibk.ac.at/lehre/lehrbeauftragte/Huber Reinhard/Schulterzentrierung SS07.pdf Der wichtigste Stabilisator ist die Rotatorenmanschette und es gibt hunderte von Übungen wie du sie trainieren kannst. Bis dann, Gianni
  41. 1 point
    Bei YouTube findest du super Videos zu dem Thema, Durchführung des Testes und wie man mit der 2/3 Regel danach üben kann.
  42. 1 point

    2.057 Downloads

    PNF Skript zusammengefasst
  43. 1 point
    Moin, solche Aussagen finde ich schwierig. Es wird weit weniger ein Problem sein wenn ich das 2-3x/Woche mache als täglich. Das Risiko kann natürlich erhöht sein. Wüsste jetzt spontan aber nicht wieso es nicht gemacht werden sollte. Die HWS ist auch mal dafür gemacht nach oben zu gucken - und so lange dauert der TGU auch nicht - zusätzlich ändert sich die Position ja auch laufend, in Rückenlage sehe ich die Hantel ja auch ganz gut. Müsste mal gucken ob es dafür Literatur gibt. Wenn jedoch schon Probleme vorhanden sind, würde ich immer auf Nummer sicher gehen. Vielleicht dient das hochgucken auch nur als optische Sicherheit, falls die Hantel doch mal runter kommt, kann man schnell genug reagieren. Oder durch Mind Muscle Connection lässt es sich besser ausführen. Sind auch nur Hypothesen, habe mich damit noch nicht soviel theoretisch beschäftigt. LG
  44. 1 point
    Komplett entnervt von Elektro am Vortag hatte ich auch echt keine große Motivation mehr mir Massage angucken – wir haben damals alles mit anderen Abläufen gelernt – und mir jeden kleinen Unterschied reinzuprügeln war es mir nicht wert und mMn nicht nötig - ich kann massieren, kann auch BGM nach Elisabeth Dicke und die modifizierte Version von Teirich-Leube - habe mir im Laufe der Zeit, meine eigene Technik angewöhnt - die auch super wirkt und ankommt - naja was solls, ich muss da durch. Hab mir dann die Sachen zusammengepackt und bin zum Sport, musste den Kopf frei bekommen. Hat so semi geklappt, hab dann um 0 Uhr mich nochmal hingesetzt und durchgeblättert und merke einfach wie nichts mehr ankommt, also zugemacht – wieder unters Kopfkissen geschoben und Zähne putzen gegangen. Heute früh das selbe Spielchen wie am Vortag, Notizen rausgekramt und nochmal durchgelesen, mich über die ganze Sache aufregt. Und diesmal ging es 1h früher los, also weniger Zeit als für Elektro. Dann los, hin, war miese Stimmung weil die meisten unzufrieden waren – hier und da hört man einiges aber es kommt gar nicht mehr richtig an, weil ich einfach so im Film bin. Eine geraucht, weiter irre gemacht und dann runter. Haben unsere Probanden kurz vorher kennengelernt aber niemand wusste, wer zu wem geht. Wir Prüflinge durften schonmal rein, körperliche & geistige Leistungsfähigkeit unterschreiben, Karte ziehen und dann erstmal erzählen. Ich hatte BGM Obstipationen. Sollte vorher den Plan erklären – brauchte nochmal 5min, in denen ich im Raum rumgelaufen bin und mir alles wieder vor Augen gerufen habe. Wie immer: Kreuzbein – Becken Trochanter Tractus und ventraler Rumpf. Ich hatte noch dorsalen Rumpf genannt, war auch richtig aber man muss dort nicht noch behandeln. Also ich den Probanden informiert was gleich passiert, wenn was ist, gleich Bescheid geben, es kann sein, dass es Kreislaufproblematiken gibt – daher immer kommunizieren wenn was ist. Dann einfach angefangen – sie guckte mir auf die Hände, ich am Striche ziehen und ausfüllen, nachdem sie alles gesehen hatte, zur nächsten Struktur weiter und als ich dann den Trochanter behandelt hatte, meinte sie: in welcher ASTE ich jetzt Tractus und ventralen Rumpf machen würde – "RL". „Okay danke, mehr will ich nicht sehen – Sie sind fertig“ Keine 5min – ich stand erst etwas ungläubig da – aber gut, hab meinem Probanden noch informiert – wenn Kreislaufbeschwerden, trinken und mal hinsetzen. Dann raus und hoch zum Hydro lernen.
  45. 1 point

    1.044 Downloads

    Hi, hier ein paar Fragen mit Antworgen vom diesjährigen Examen :-) LG nicca
  46. 1 point

    Version 1.0.0

    123 Downloads

    Hier eine Klausur der allgemeinen Krankheitslehre aus meiner Schule!
  47. 1 point

    832 Downloads

    viel spaß mit dem Skript
  48. 1 point
    Vielen Dank, an euch beide. Hab gestern erfolgreich mit einer Klassenkameradin am skelett gelernt. wollte mir selbst ein zulegen sind aber leider ein wenig teuer ;-)) könnt ihr mir vielleicht einen geheimtipp geben??? Liebe Grüße Natalie
  49. 1 point
    Am besten geeignet dabei ist wohl das Lernen am Skelett. Da kannst du mit einem Gummiband bzw. Wollfaden den Verlauf der Bänder und Muskeln direkt darstellen und du hast eine 3D Ansicht des Ganzen. LG Eva
  50. 1 point

    420 Downloads

    alles wissenswerte
This leaderboard is set to Berlin/GMT+02:00

Physiotherapie Jobbörse

Jetzt neue Mitarbeiter finden - auf Physiotherapie-Jobs.com

(*) Klicks auf die gekennzeichneten
Textlinks leiten zu Amazon weiter
×
×
  • Neu erstellen...