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Physio werden in Berlin. Jobsituation, Finanzierung, Studium


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Geschrieben

Hallo liebe Physio´s und Forenmitglieder!
Ich bin 22 Jahre alt und habe den kühnen Wunsch Physiotherapeut werden zu wollen! Ich will euch kurz meine Geschichte erzählen, wie ich drauf gekommen bin und habe dann ein paar Fragen - ich hoffe ihr könnt mich erleuchten.

Wohne derzeit im schönen Wien und versuchte dort vor einem Jahr die Aufnahmeprüfung der Physiotherapie einer großen, staatlich finanzierten, FH zu bestehen. Bei 1500 Bewerbern auf 110 Plätzen waren die Chancen astronomisch gering und mein Können Zahlenreihen rückwärts im Kopf zu berechnen - nebst anderen Intelligenztests- zu schlecht. Die Sinnhaftigkeit solcher Prüfungen sei mal dahingestellt...Ich scheiterte frustriert und entschied mich für ein anderes Studium, welches ich kürzlich abgebrochen habe. Da ich gerne nach Berlin ziehen will, sah ich mir das Ausbildungsangebot dort an und siehe da...is ja mehr los als in Wien! Private Unis soweit das Auge reicht, ohne Zahlenreihen als Aufnahmekriterium ;)

So nun komme ich zu meine Fragen. Es gibt ja einige Hürden zu nehmen um, irgendwann mal, als glücklicher Physio im Arbeitsleben zu stehen. Ich habe selber mit Physio´s gesprochen und durfte ein paar Tage in einer Praxis zuschauen. Für mich steht fest, das ist ein Beruf der mir gefällt! Und mit den klar vorhanden und teilweise eklatanten Schattenseiten des Berufs kann ich mich anfreunden -glaube ich jedenfalls...die sind ja zum größten Teil finanzieller Natur. Ich habe eine Schulausbildung zum Informatiker und 2 Jahre Berufserfahrung als Software-Entwickler und kann mir dadurch die Ausbildung und Fortbildung finanzieren. Zumindest ist dies mein, abermals kühner, Plan. Ich werde wahrscheinlich noch 1-2 Jahre als Entwickler arbeiten um auf sicheren Beinen stehen zu können.

Erste Frage: Teilzeit-Arbeit scheint sehr verbreitet zu sein in der Physiotherapie, ist man da noch in der Lage was "lässiges" nebenbei zu arbeiten(10h-Job) ohne mit Burnout-Syndrom von der Brücke zu springen?
Und weiß einer wie die derzeitige Jobsituation in Berlin, oder allgemein in deutschen Großstädten, aussieht? Also wenn ich das WWW bemühe dann komme ich in Berlin auf 300 Jobinserate in den letzten 20 Tagen...das ist ordentlich! Also ich habe nicht die größten Gehaltsvorstellungen und will nicht reich werden aber einen Job will ich recht zügig finden, ich fände es witzlos da noch Monate lang suchen zu müssen, schließlich braucht man die Praxiserfahrung. Bin ja kein Psychologie-Student ;)
Letzte Frage: Ja welche FH/Ausbildung würdet ihr den in Berlin wählen? Da gibst ne staatliche FH mit sage und schreibe 40 Plätzen pro Jahr, es gibt private Uni´s die den Bachelor anbieten und ne Menge privater Einrichtungen mit der klassischen Ausbildung. Ich habe gehört die klassische Ausbildung ist bei Arbeitsgebern beliebter als ein Bachelor Abschluss, wobei die Ausbildung eigentlich ein "Auslaufmodel" sein soll und in Zukunft der Bachelor stärker gefördert wird. Ist da was dran? Mich verwirrt das noch etwas, in Österreich gibt es meines Wissens nur mehr den Bachelor. Ich tendiere eher zum Bachelor, da ich für den eine Studienförderung bekommen würde, ein großes finanzielles Plus.

Abschließend bedanke ich mich mal schon fürs Durchlesen, ist ja fast ein Roman geworden ;D Wenn ich irgendwo totalen Stuss geschrieben habe, lade herzlich zur Korrektur ein!


Geschrieben

Hey,
die Ausbildung ist Praxisorientierte als das Bachelor was sehr Theorie lästig ist.
Der Deutsche Bachelor hat im Ausland nur einen Geringen Wert!
Ich habe selbst hier die normale Ausbildung genossen und parallel das Niederländisches Studium Ausbildungsbegleitend absolviert! Kann ich nur empfehlen da die Holländer uns einige Jahre im Voraus sind.
Gruß

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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