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kribbeln in den beinen nach langem stehen


mrseb

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Geschrieben

eigentlich habe ich hier eine sehr allgemeine frage mit einem sehr allgemeinen Befund, aber vielleicht is ja ritzdem jemand so nett und gibt mir ein paar tipps:
Befund: 24-jährige junge Dame, bekommt immer nach langem stehen kribbeln in den Beinen, denkt es wäre nervlich bedingt.
welche mechanismen könnten da greifen, dass das kribbeln auftritt und was könnte ich ihr raten oder dagegn tun.
gymnastik fällt mir auch ein, aber vielleicht habt ihr ja noch andere und mehr ideen. würde mich freuen, vielen dank im voraus


Geschrieben

Ich hab den Beitrag schon heute morgen gelesen und grüble seither nebenbei.

Ist in beiden Beinen ja?
Geht beim Bewegen wieder weg?
Hat sie auf irgend eine Art Schmerzen?

Wie wäre es mit einer Kompression eines Nerven im LWS Bereich? - aber dann müsst sie eigentlich eher Schmerzen haben imho. Oder ein Gefäß wird im Stand so weit komprimiert, dass es keine ausreichende Versorgung der Beine mehr aufbringen kann. Dann müssts, wenns beide Beine betrifft, aber die Aorta noch vor der Bifurcation sein

=> ich hab keinen Plan - lass mich aber gern auf ne Diskussion ein :)

  • 1 month later...
Geschrieben

schmerzen hat sie nicht, ich hab vielleicht gedacht es kommt irgendwie dazu, dass das blut absackt - und es dadurch zumm kribbeln kommt. kann das sein?

Geschrieben

ich hatte auch eine patientin,bei der das ähnlich war und sich MS herausstellte. hat sie schon untersuchungen hinter sich?

Geschrieben

Hey Leute!

Also meine erste eingebung war auch eine Kompression der Nerven. Interessant wäre wirklich sehr, ob das Kribbeln bei Bewegung weg geht.

Geschrieben

das kribbeln geht bei bewegung weg. ms können wir glaub ich ausschliessen. oder ist kribbeln in den beinen sowas wie ein frühzeichen?

Geschrieben

hi,

CAVE mit euren Verdachtsdiagnosen!!!! Vor allem MS, die Multiple Sklerose oder auch korrekterweise gesagt ED/Enzaphalomyelitis disseminata zeigt eine Vielzahl von Symptomen und muss durch ärztliche Diagnostik untermauert werden. Kribbeln in den beiden kann vielerlei Ursachen haben. Würde erstmal versch. Systeme in Betracht ziehen bevor mit Krankheitsbildern losgelegt wird. Nahe liegt eine Erkrankung des Gefäß oder Nervensystems, als Verdacht.

-

Nimmt deine Bekannte momentan irgendwelche Medikamente?
Ist diese Symptomatik in der Familie schon mal aufgetreten?
Geht das Kribbeln mit Wärmegefühl und schmerzähnlichen Zuständen einher?
Bestehst ein Kraftverlust?
Kommen weitere Symptome die parallel laufen hinzu?
Hatte sie in der letzten Zeit medizinische Eingriffe hinter sich?
Persisistiert das Gefühl oder ist es reversibel, sprich bleibt es wenn Madame´ sich setzt?

Wenns mit der Zeit nich besser wird oder sogar schlimmer ab zum Hausarzt mit ihr! (großes Blutbild etc.???) oder mit ner Überweisung zum Neurologen.

nice day and best greets,
matthias

Geschrieben

Hallo!

Um nochmal auf mrseb`s Frage zu antworten: ja, kribbeln/Parästhesien KANN ein Frühzeichen für MS sein. Aber wie aktin schon sagt, mit solchen Verdachtsdiagnosen sollte man , v.a. beim Patienten hinter der Hand halten.

Da die sachmerzen bei Bewegung nachlassen, tippe ich verstärkt auf eine Nervenkompression. Da kann ich ein wenig aus Selbsterfahrung sprechen. Kenn das Problem, wenn ich lange Stehe.

Lg Mela

Geschrieben

also in der familie hatte noch keiner ms -
natütlich müsste sie dann auch zum arzt oder so, aber trotzdem frage ich hier jetzt mal reine interesse halber: was sind massnahmen bei solchen nervenkompressionen?
ok. gute nacht
danke an alle hier

Geschrieben

hi,

schade das du nicht auf meine fragen geantwortet hast, hatte vor die Sache ein wenig mehr einzugrenzen, aber so etwas geht halt nur mit INFORMATIONEN. :-)
naja nix für ungut!

nun ja es KÖNNTE eine Nervenkompression sein. also wenn wir nun mal pauschal davon ausgehen dann würde ich mal an deiner Stelle ein paar Nervendehntests der unteren Extremität durchführen! Hinzukommen auch Krafttests nach der MFP Einteilung! So bewegst du dich auf der neuromuskulären Ebene!
-
Nun klassischerweise versucht man bei Nervenkompressionssyndromen wie z.B. beim TOS (Thoracic outlet Syndrom) im Bereich der oberen Extremität, Schultergürtel und Rumpf die Räume welche Nervenkompressionen verursachen zu erweitern. Beispielsweise eine Mobilisation der 1.Rippe und eine Nervenmobilisation. (je nach Befund, sprich wenn indiziert) TOS ist aber ein anderes Thema.

Mehr kann ich momentan auch net dazusagen, wie gesagt check mal die Nerven im Bereich der U.E. ab und schau dir auch mal die segmentale Zuordnung an und ob in dem Bereich irgendwas nicht stimmt! (vorrausgesetzt ihr hattet das schon in der Ausbildung)

mfg,
mathias

Geschrieben

ach so äh ja sorry,
irgendwie hab ich das verrafft die antworten zu geben. ich hab deine mail gelesen und die fragen innerlich für mich beantwortet, aber irgendwie habe ich es nciht hinbekommen - die antworten hier hin zu schreiben
sorry nochmal. sehr unhöfflich von ir
egal jetzt wird nachegliefert:

Nimmt deine Bekannte momentan irgendwelche Medikamente? -> NEIN
Ist diese Symptomatik in der Familie schon mal aufgetreten? -> nochmal nachhaken
Geht das Kribbeln mit Wärmegefühl und schmerzähnlichen Zuständen einher? -> nochmal nachhaken
Bestehst ein Kraftverlust? ->nochmal nachhaken
Kommen weitere Symptome die parallel laufen hinzu? -> nochmal nachhaken
Hatte sie in der letzten Zeit medizinische Eingriffe hinter sich? -> nein
Persisistiert das Gefühl oder ist es reversibel, sprich bleibt es wenn Madame´ sich setzt? -> nochmal nachhaken


oh my gasch, ne ganz schön schwache leistung meinerseits. das mit der befunderhebung muss ich nochmal üben.
krass
ich werde fehlende daten nachtragen.
soweit
bis denn gruss seb

Geschrieben

hi,

ah nett das du das doch noch aufklärst! :-)
witzig das du die fragen innerlich beantwortest hast, so hab ich ja schonmal einen Teil den ich erreichen wollte erreicht! Hast dir quasi schön Gedanken drum gemacht umd darum ging es mir in erster linie!
-
Ja dann hak doch einfach nochmal das ein oder andere nach wenn es sich anbietet!
Und hey mach dir keinen kopf wegen dem Befunddefizit....das kommt alles mit der Zeit, keine Panik! Is doch schonmal nen guter Schritt wenn du dir der Schwäche bewusst bist!

also denn ich bin gespannt.
gruss matthias

Geschrieben

Hat sie vielleicht irgendwelche venösen oder Arterielle erkrankungen in den Bein.Wenn ja dann kann ich Elektro oder Hydrotherapie(Güsse) empfehlen. Empfinden Pat. häufig als angenehm

Geschrieben

ok, bekannte hat raus gefunden, dass mit anderen schuhen der problematik auch abhilfe geschaffen werden kann
o-ton: mit ein bischen absatz ist dass alles weg

naja, vielen dank euch allen, aber vielleicht hilft diese info ja auch euch weiter.
an was mensch nicht alles denken muss

ok gruss und dank nochmal an alle

den befund hab ich jetzt zwar auch fertig gemacht, aber wenn die problematik nicht mehr besteht, dann ist das ja auch nicht mehr sinnig

ok tschö

und gruss

Geschrieben

und was hat die Schuhart mit dem Kribbeln zu tun? :-)
Auf welche Systeme und Strukuren wirkt der Schuh sodass ein Kribbeln entsteht?



ps: behalt den befund mal in der schublade griffbereit
, wer weiss obs langfristig wirklich am schuh gelegen hat.

bye matthias

Geschrieben

vorher trug sie flache turnschuhe nun so klogähnliche geräte mit leichtem absatz.
das kann doch schon ne andere belasrung weiterführend nach oben in die gelenke bringen, oder?

aber den befund behalt ich trotzdem weiterhin hier, gute idee.

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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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