Recommended Posts

Hallo liebe Physios,
seit langen ist es mein Traum Physiotherapeut zu werden. Ich habe mich daher auch schon an Schulen beworben und habe an einer sehr guten Schule (die hat halt einen guten Ruf) einen Ausbildungsplatz bekommen.
Problem ist ja, dass es relativ viele Physios auf dem Markt gibt, obwohl ein Nachwuchsproblem besteht. Meine Frage ist daher an euch: Wie schwierig ist es wirklich Karriere zu machen? Ist es wirklich so schwer sich einen Namen zu machen? Wie schwer ist es im Profisport zu kommen? Benötigt man ein Grundtalent? Oder einfach nur Geld? Und wie baue ich Beziehungen zu solch bekannten Vereinen auf? Die suchen ja nicht, sondern finden nur welche durch Zufall.
Mein Traum ist es bekannt zu werden und mit meiner sehr ehrgeizigen Natur hoffe ich, dass ich es bestimmt schaffen werden. Aber wie realistisch ist es überhaupt?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wird sehr schwer werden im Profisport unterzukommen, es sei denn Du bist der beste in der Richtung. Das erfordert Wissen, Berufserfahrung, viele viele Weiterbildungen und daher eine Menge Geld und Zeit.
Im Sportverein kannst Du als freiwilliger Helfer anfangen und spaeter als qualifizierter Physio Arbeit suchen. Dann kannst Du Dich von Verein zu Verein hocharbeiten.
Moeglich? Sicherlich.
Realistisch? Ist doch voellig egal. Stell Dir mal vor Deiner Oma haetten sie vor 50 Jahren erzaehlt, dass ihr Enkel spaeter mit einem Telefon, das so gross ist wie seine Hand und das er mit sich herumtragen kann, Photos schiessen und zu einer anderen Person schicken kann, egal in welchem Land diese lebt. Haette sie gesagt, dass das realistisch ist?

Nur zu. Wo ein Wille....
Gruss,
Anna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wie Annajule schon sagt, klar kostet es Geld, Kraft und Zeit sich einen Namen zu machen, aber einen Weg gibt es immer. Du musst ein Gefühl dafür entwickeln welche Richtung dir liegt. Ob dir dieser Beruf liegt findest du nur raus wenn du dann in der Ausbildung bist, man sollte schon zupacken können und wirklich gut werden ist machbar, wie im Leistungssport. Nicht jeder der z.B. Weltmeister ist/war hat super Voraussetzungen, klar helfen diese enorm das meiste aber ist Übung und routine.
Nicht so den Kopf darüber zerreisen ;)

PS: In diesem Beruf sollte man nicht arbeitsscheu sein, wenn man Erfolg haben möchte. In diesem Sinne viel Glück und Spaß bei der Ausbildung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja und dazu möchte ich noch sagen das ein Studium keine schlechte Idee wäre. Damit kannst du später in die Wissenschaft und halt auch in anderen Ländern gut arbeiten wo meistens der Bachelor standard ist

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Klar die Ausbildung ist oft nicht umsonst. Materialien und Wohnung etc. musst Du bezahlen. Reich wird man in der Regel auch nicht mit dem Beruf (nur ein kleiner Teil). Du musst viel Idealismus, Kraft und auch eine standfeste Charaktere mitbringen.
Wenn Du richtig Karriere machen möchtest, bist Du bestimmt im Sportbereich am Besten aufgehoben. Physiotherapie ist ein extrem breitgefächerter Beruf, aber Du musst auch den Kontakt zum Menschen (dauerhaft) aushalten können. Wir können uns nicht hinter einem Schreibtische und auch hinter keinem Telefon verstecken, wir müssen anpacken .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Warum willst du bekannt werden? Hast du einen Minderwertigkeitskomplex? Arbeite ordentlich, bilde dich weiter und deine gute Arbeit wird sich rumsprechen. Wenn du in die Öffentlichkeit willst, gehe in die Politik. Das ist einfach und kostet nichts.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Um karriere zu machen sollte man sich nen anderen Beruf suchen, wie oben schon erwähnt. Man kann sich klar einen Namen machen, wenn die leute zufrieden sind und jemand gut ist. Durch Mundpropaganda, u.a. wenn man selbständig ist spricht sich das rum und man bekommt immer mehr zulauf. Die Frage ist, ist das eine richtige Karriere? Was versteht man drunter karriere zu machen? Viele physios machen ihre Arbeit gut und sind auch gut, die pat. zufrieden, darauf kommts doch an. Aber für ne richrtige karriere dafür muss man BWL studieren in großen firmen reinkommen, irgendwann vielleicht Firmenchef werden, ect. Sowas ist bei uns nicht möglich. Und bei den großen vereinen wie bundesliega kommt man kaum rein. DA zählt ja oft die Connection. Also lieber weng auf dem Boden bleiben, und erstmal berufserfahrung sammeln, dann sieht man ja was einen liegt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich bin der Meinung das man gut in dem sein muss was man macht! Man muss überzeugt & selbstsicher sein, dann kommst du auch weiter, aber es stimmt es ist sehr schwer viel Geld zu verdienen Vorallem in der relatation wie viel Geld du in die Fortbildungen etc reinstecken musst ..

Meine Leidenschaft ist es & verdienen tu ich somit eig sehr gut

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



  • Gleiche Inhalte

    • Von das mediABC
      Dozenten der OSD informieren über die Ausbildungsinhalte und –ziele der osteopathischen Ausbildung in Teilzeit. Zudem besteht die Möglichkeit mit TeilnehmerInnen, die aktuell die Ausbildung absolvieren, ins Gespräch zu kommen.
      Anmeldungen gerne telefonisch unter: 0911 – 95763010 oder jederzeit per Mail an: kurse@dasmediabc.de.
      Wir freuen uns auf Sie!
    • Von Linchen123
      Hallo ihr Lieben!
      Schon seit sehr langer Zeit möchte ich eine Ausbildung zur PT machen. Mich hat allerdings immer meine innere Aufregung und das daraus entstehende schwitzen davon abgehalten. Habe nun schon beruflich in ein paar Sachen geschnuppert (Gastro, Studium etc.) und immer wieder gemerkt dass mir PT nicht aus dem Kopf geht und eigentlich das ist was ich gern machen würde. Ich habe aber halt ein großes Problem mit schwitzigen Händen. Also eigentlich liegt dem eher eine ziemliche Aufregung zugrunde. Dachte dass es sich mit der Zeit ja legen müsste allerdings habe ich nun bemerkt, dass ich schon allein bei dem Gedanken an die Ausbildung und an das anfassen/angefasst werden schon anfange zu schwitzen. Mich macht das ziemlich traurig und ratlos. Ich weiß einfach nicht was ich nun machen soll. Was meint ihr denn? Wie war das bei euch ? Hattet ihr auch schwitzige Hände ? Glaubt ihr dass ich es trotz der Aufregung probieren sollte ?
      Liebe Grüße
    • Von Haaanni97
      Hallo :-) 
      Ich hab gerade meinen letzten praktischen Einsatz vom ersten Praktikumsblock und wir haben jede Woche eine Vorbehandlung. Ich hab so eine Prüfungsangst und in den letzten Praktikas hatte ich kaum vorbehandlungen und wenn ich welche hatte, dann war ich selber so unzufrieden mit mir und ich hab dann auch immer Angst was falsch zu machen. Es zeigt mir, dass Patienten immer anders reagieren und drauf sind, wenn mein Anleiter dabei ist. Habt ihr Tipps für mich wie ich ruhig bleiben kann? Ich bin dann immer so nervös dass ich die grundlegenden Sachen vergesse und anfange mich zu versprechen. Ich hab echt so prüfungsangst und das merkt der Patient auch und genau das sollte er ja nicht. Ich soll mich ja auf ihn konzentrieren. 
    • Von chrissi_w
      Hallo ihr Lieben,
      Ich bin jetzt gerade im Orthopraktikum und meine Schule gibt vor, dass wir in einem operativen und einem konservativen Praktikum zusätzlich zu dem Befund ein Protokoll schreiben müssen. Ich muss dies nun also jetzt zu einer Patientin mit Hüft- TEP machen.
      Wie der Befund (ca. 10 Seiten) an sich auszusehen hat weiß ich ja, aber hat hier vielleicht irgendwer Erfahrungen mit einem Protokoll. Uns wurde nur gesagt, dass wir dies über 3-5 Behandlungen schreiben müssen und danach noch einen Abschlussbefund verfassen sollen. Dann sollen wir bei jeder Behandlung noch einen Prä- und Posttest (muss ein messbaren "Erfolg" aufzeigen) durchführen, hier fehlen mir leider auch ein paar Ideen. Wenn mein Behandlungsziel für eine Behandlung z.B. Muskelaufbau bestimmter Muskulatur ist, dann wird sich am Ende der Behandlung oder am nächsten Tag wohl kaum ein Erfolg zeigen. Ebenso bei einigen anderen Zielen..
       
      Hat hier also irgendwer schon Erfahrungen mit einem solchen Protokoll und kann mir vielleicht helfen? 
      Viele liebe Grüße!
    • Von Cage
      Hallo zusammen 
       
      Wahrscheinlich wurde diese Frage auch bereits 100x gestellt, aber ich würde mich trotzdem sehr über Meinungen freuen.
      Also ich habe 2015 Abitur gemacht und bin seit Sommer 2016 Mutter. Nun möchte ich ab Sommer/Herbst 2018 eine Ausbildung bzw ein Studium  zur Physiotherapeutin beginnen.
      Doch was ist besser? Ein Studium oder eine Ausbildung? Was bietet bessere Perspektiven und Chancen? Was ist von Arbeitgebern lieber gesehen? Wie sind Eure Erfahrungen bzw Empfehlungen? Ich bin noch sehr unentschlossen.
      LG
  • Beiträge

    • Hallo Sunshine! Physiojan hat da recht. Auch wenn die Fäden entfernt sind und die Fraktur mehrere Wochen alt ist. Das hat bezüglich der Frakturheilung noch nichts zu sagen. Die Belastung, auch ob man mit Manuellen Therapie oder am Bewegungsende mit einer hohen Intensität   Ran kann orientiert sich primär daran ob die Fraktur zugeheilt ist. Das sind. i.d.R. 6-8 Wochen. 100 Prozentige Gewissheit bietet immer eine Röntgenaufnahme oder bei zusätzlicher Weichteilverletzung eine MRT Aufnahme. Da kann dann nur der Arzt grünes Licht geben. Ich mache zwar bei der oberen Extremität wie Schulterptoblematiken ab und zu PNF Aber bin leider kein PNF Fan, was die untere Extremität angeht da oft zu kompliziert und ich finde dass simplere Methoden Hier einfach effektiver sind. Du kannst wie Physiojan schon geschrieben hat sehr schön Fascial an der Wade arbeiten um Verklebungen zu lösen. Mobilisierende Weichteiltechniken an der Wade in Bauchlage sind ebenfalls sehr gut. Hier liegt der Pat in BL , Fuß hängt frei über Be.bank rüber. Mit deinem Oberschenkel mobilisierst du über den Fußballen des Pat. Das Obere Sprunggelenk in Extension und deinen Händen massierst du gleichzeitig die Wade. Aktive Bewegungen. Der Pat.und du müssen einfach noch Geduld haben. Bei einer verheilten Fraktur kann man dann auch effektiv an der Bewegungseinschränkung arbeiten. Ist es soweit kannst du dich als Therapeutin austoben da alles erlaubt ist. Also MT, PIR, anguläre Bewegungen, aktive Bewegungen wie zb. Kniebeugen sind sehr gut für die OSG Extensionsverbesserung. Solange du nichts von der Frakturheilung weist und die Pat.immer noch 20 kg T.b hat sind leider nur aktive Bewegungen erlaubt und Weichteiltechniken. Ist die Stellschraube noch drin muss man sowieso aufpassen mit der Mobi L.g
    • Hallo Walley,

      Naja, ich kenn mich minimal mit Erkrankungsbildern aus, weshalb ich auch schon wieder die Dreistigkeit besitze, meine Meinung kundzutun - nur wenns an die Physio-Behandlungen geht, muss ich leider passen.  Ich bin diejenige, die sich ungenau ausgedrückt hat.  Ich meine sowohl die ärztliche als auch die physiotherapeutische Behandlung. Da die Erkrankungsbilder sich in der Pathophysiologie sehr ähnlich sind, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass sie auch auf ähnliche Behandlungsansätze ansprechen. So wird MMN bspw. auch mit Immunglobulinen behandelt. Jetzt weiß ich leider nicht (und da hört meine Ahnung dann immer auf), was Ihr Physios mit MS-Patienten normalerweise anstellen würdet, aber ich könnte mir vorstellen, dass Deine Patientin davon auch profitiert - wenns wirklich MMN ist.  Was mich wirklich wundert, ist dass tatsächlich nur der eine Arm betroffen ist. Das Wort "multifokal" lässt ja bereits die Vermutung zu, dass normalerweise mehrere Motoneurone davon betroffen sind. Kann natürlich sein, dass sie noch in einem frühen Stadium ist... (?). Kennst Du die Ergebnisse der neurologischen Untersuchungen, v.a. der Elektrophysiologie? Oder weißt Du, ob man bei ihr entsprechende Antikörper (Gangliosid-GM1-Antikörper) nachweisen konnte? Muskuläre Symptome ja, Atrophien eher weniger. Ein Zitat aus meiner Lieblingsquelle "Wikipedia" (Ähnliches findet man aber auch in anderen Quellen):
      "Die MMN macht sich durch eine in 94 % der Fälle asymmetrische Muskelschwäche distal an den Extremitäten bemerkbar, wobei die oberen Extremitäten anfangs häufiger betroffen sind als die unteren Extremitäten. Die MMN betrifft vor allem den Nervus ulnaris und den Nervus medianus. Trotz der Muskelschwäche kommt es selten zu Muskelatrophien. jedoch können auch Muskelkrämpfe und Faszikulationen auftreten."

      Wie gesagt, beide Symptome (nur eine Lokalisation und Muskelatrophien) können bestimmt auch bei einer MMN auftreten, da sie aber nicht charakteristisch dafür sind, wunder ich mich ein bisschen. 
    • Hallo Chandra, Wobei ich persönlich da beachtlich weite Grenzen ziehen würde. Da habe ich mich wohl zu ungenau ausgedrückt. Ich habe alles aus meiner, also physiotherapeutischer Sicht, erläutern wollen. Die MMN wird oft fälschlicherweise als MS diagnostiziert und ärztlicherseits, medikamentös, so behandelt. Zu den herkömmlichen Methoden komme ich gleich, wenn es bei gianni weitergeht. Meines Wissens ist die Muskelatrophie an der distalen Peripherie sogar charakteristisch für diese Erkrankung. Ja, ein Arm weist einen normalen Tonus auf und der andere ist deutlich dünner und schwächer. Selbst das Schreiben fällt mit der Hand schwer.   Hallo gianni, mit den herkömmlichen Methoden ist meine physiotherapeutische Vorgehensweise gemeint, wenn es sich hierbei um ein orthopädisches Problem handeln würde. Sprich Muskelaufbau, Koordination. Es ist nicht so, dass ich auf diese Aspekte verzichte, sondern auch ergänzend mit einbeziehe. Ich sehe sie nur nicht als DIE Lösung. Aber du sagtest ja schon, dass eine Einflussnahme auf die Ursache aus physiotherapeutischer Sicht nicht möglich ist. Und genau auf solche Hinweise habe ich gehofft. Seien es auch nur Dinge, die ich "nur" austesten kann. Danke dafür. Ich weiß, dass sie regelmäßig ihr Medikament per Tropf bekommt, aber ich hake nochmal wegen der Alpha-Liponsäure nach!   Danke schon Mal an euch beiden für die interessierte Mitbeteiligung! 
    • Was heißt denn mehrere Wochen?
      Ein Knochen braucht min  6 Wochen zum regenerieren.

      Wenn es ein Muskuläres Problem ist, würde ich detonisierende Methoden anwenden.
      Kannst dir ja noch die Faszien angucken und versuchen mit ihm so physiologisch zu laufen wie möglich
      Angrenzende Gelenke mobilisieren. Spannungsübungen für Resorbtion wenn noch ein Ödem drin sein sollte.
      Wenn das noch nicht fest genug zum vollbelasten ist, ists auch zu frisch zum dehnen würde ich sagen.
    • Die Wundheilung ist abgeschlossen weil Fäden raus sind und die OP schon mehrere Wochen her ist.  Habe die Beweglichkeit getestet und der Patient zeigte ein Ziehen im Gastrognemius. Sicherlich ist die Kapsel auch betroffen.  Aber wenn ich nicht dehnen darf, was bleiben mir noch für Möglichkeiten um die Beweglichkeit zu verbessern? Kontralateral PNF würde ich mir noch vorstellen können aber dann hört es auch schon auf.