Dieses Thema bewerten

Recommended Posts

Sehr geehrte Therapeuten und Kollegen,

ich verkaufe mein großes Lymphdrainage-Set, welches ich mal erworben aber noch nie benutzt habe! Dieses Angebot richtet sich eher an Therapeuten, welche viel mit der manuellen Lymphdrainage arbeiten!

Das Set besteht aus folgenden Komponenten:

1x Rosidal soft Schaumstoffbinde 15cm x 2,5m x 0,4cm (Neupreis 15,36€)
1x Rosidal soft Schaumstoffbinde 10cm x 2,5m x 0,3cm (Neupreis 10,69€)
20x Mollelast Elastische Fixierbinde 6cm x 4m (Neupreis 11,86€)
20x Mollelast Elastische Fixierbinde 4cm x 4m (Neupreis 11,50€)
1x Mepore Wundschnellverband 5m x 7cm (Neupreis 11,73€)
1x Dauerbinde K Langzugbinde 12cm x 7m (Neupreis 33,96€)
1x Dauerbinde K Langzugbinde 10cm x 7m (Neupreis 21,90€)
1x Dauerbinde K Langzugbinde 6cm x 7m (Neupreis 18,99€)
1x Cellona Synthetikwatte (Neupreis 12,17€)
1x Komprex Schaumgummi Kompresse 9cm x 1cm Größe 0 (Neupreis 3,47€)
1x Komprex Schaumgummi Kompresse 9cm x 6,5cm x 1cm Größe 00 (Neupreis 4,95€)
2x Braune Kurzzugbinde groß 12cm (Neupreis 12,85€)
3x Braune Kurzzugbinde klein 10cm (Neupreis 10,85€)
3x Elastische Fixierbinde weiß 8cm x 4m (Neupreis 2,10€)
1x Rudaplasto Fixierband (Neupreis 2,75€)
1x Ödemgradmesser

Somit beträgt der Gesamtpreis neu 185,13€ (Artikelpreis wurde jeweils bei großen Versandhäusern im Internet entnommen).

Würde das Set gerne für 99€ abgeben oder ihr macht mir ein Gegenangebot.

Bei weiteren Fragen oder wenn ihr Fotos sehen möchtet könnt ihr mir jederzeit eine Nachricht hinterlassen unter meiner Emailadresse: barbellboyz@gmail.com

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



  • Gleiche Inhalte

    • Von Lean
      Hallo ihr Lieben,
      bitte entschuldigt wenn das Thema hier fehl am Platz ist aber ich dachte hier passt das am besten rein.
      Ich habe jetzt echt viel herumgesucht aber bisher noch keine befriedigende Antwort bekommen. Ich hoffe ihr könnt schnell helfen!
      Ich habe eine Anfrage für eine Lymphdrainage bekommen. Sie hat entweder eine „normale“ Fettabsaugung oder eine Lipödem Entfernung hinter sich(Verständigung geht nur auf englisch und sehr verzögert, deshalb bin ich bisher nicht sicher.. gibt evtl. noch einen Nachtrag)
      Jetzt zu meinem Problem:
      Ich bin Masseurin und med. Bademeisterin, bin selbständig ohne Praxis(überwiegend BGM) und habe keinen MLD-Kurs gemacht. In der Ausbildung hatten wir jedoch einige Stunden Lymphdrainage und auch in den Praktikas musste ich immer Lymphdrainage machen. Es hieß immer: MLD Post-Op ohne schwere Grunderkrankung ist kein Problem, nur von MLD bei Krebspatienten müssen wir die Finger lassen... Jetzt bin ich mir nicht Sicher ob ich die Dame behandeln darf oder nicht. Wie sieht das rechtlich aus?
       
      LG
      Lean
    • Von physiowissen
      Die manuelle Lymphdrainage gehört seit den 60-er Jahren zu den Therapieformen der Physiotherapie. Die Lymphdrainage darf nur von Therapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung durchgeführt werden. In erster Linie wird die Lymphdrainage zur Entstauung von geschwollenem Gewebe durchgeführt. Meistens handelt es sich um Ödeme an Armen und/oder Beinen, welche entstaut werden müssen, um dem Patienten Erleichterung zu verschaffen. Der Therapeut massiert dabei das betroffene Gewebe mit leichtem Druck, so dass die Flüssigkeit in Richtung Lymphgefäße verschoben wird.
      Ödeme bringen häufig starke Schmerzen mit sich, so dass der manuellen Lymphdrainage eine besondere Rolle bei der Schmerztherapie zukommt. Auch nach der operativen Entfernung von Lymphknoten kann eine manuelle Lymphdrainage Sinn machen. Vor allem nach Operationen kann die manuelle Lymphdrainage sehr hilfreich sein, wenn das Gewebe durch den Eingriff angeschwollen ist. Der Heilungsprozess kann auf diese Weise beschleunigt, und häufig kann auch der Einsatz von Schmerzmitteln enorm verringert werden. Bei Entzündungen oder Fieber darf auf keinen Fall eine Lymphdrainage durchgeführt werden, auch nicht bei Herzproblemen.
      Wenn die Stauungen sehr massiv sind, wird zusätzlich zur manuellen Lymphdrainage auch ein Kompressionsverband angelegt und eine Bewegungstherapie verordnet. Diese Art der Behandlung wird dann als Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, kurz KPE, bezeichnet. Vor allem in Deutschland und in Österreich sind die Vorteile der manuellen Lymphdrainage bekannt, in den USA ist sie längst nicht so weit verbreitet. Immer wieder wurde versucht, entsprechende Geräte für die Lymphdrainage zu entwickeln. Diese konnten jedoch nicht einmal annähernd mit den positiven Ergebnissen der manuellen Lymphdrainage mithalten.
      Auch wenn die manuelle Lymphdrainage einer Massage ähnelt, so gibt es doch gravierende Unterschiede. Das Gewebe wird mit minimalem Druck bearbeitet, außerdem gibt es besondere Grifftechniken. Die Bewegungen sind kreisend und pumpend, so dass die gestaute Flüssigkeit aus dem Gewebe verschoben werden kann. Die Hände werden dabei flach aufgelegt und üben nur einen sehr leichten Druck aus. Obwohl die Funktion des Lymphsystemes sehr früh bekannt war, wird die Lymphdrainage in vielen Ländern auch heute noch sehr vernachlässigt.
      Copyright: © Brigitte Bohnhorst - Fotolia.com
    • Von moritzalbrecht
      Hallo Ihr Alle, 
      Hat jemand Erfahrung, welche Lymphknoten nach Prostata CA noch erhalten sind ?
      Dann würde ich gerne Wissen wie ich Lymphe, wenn angenommen 1) nur eine Seite "hinfällig" ist - also die Inguinalen entfernt wurden
      und wenn 2) beide Iliacalen entfernt wurden ?
      Würde ich bei 1) in die erhaltenen Inkunabeln und die gleichseitige Axillären Lymphen und bei 2) beide in die gleichseitigen Axillären oder habe ich eine Chance die Cisterna mit einzubinden ? 
       
      Bin leider ein wenig Hilflos - habe keinen Patienten - muss die Situation jedoch trotzdem einmal durchspielen.
    • Von sandib
      Hallo ihr Lieben,
      ich bin nun im Dritten Jahr meiner Physiotherapie Ausbildung, stehe kurz vor dem Examen und vor der Entscheidung die Lymphdrainage Fortbildung zu absolvieren..
      Ich persönlich bin jedoch Zwiegespalten diese Fortbildung zu machen, denn 1. das viele Geld das man dafür zahlt und 2. lohnt es sich?! 
      Habt ihr vielleicht Erfahrungen, ob man nach absolvierter Lymphdrainage Fortbildung mehr Gehalt bei seiner Arbeitsstelle als Berufsanfänger fordern kann oder ob man trotzdem das Berufsanfänger Gehalt bekommt. 
       
    • Von Stephan
      Was ist unter einem Lymphödem zu verstehen
      Bei einem primären oder sekundären Lymphödem handelt es sich um eine proteinreiche Flüssigkeitsansammlung im Interstitium, den Zellzwischenräumen, die medizinisch als chronisch eingestuft wird. Diese Flüssigkeitsansammlung ist optisch sichtbar und auch zu ertasten. In der Regel sind bestimmte Teile des Körpers wie Arme, Beine, Brust bzw. Brustwand betroffen. Allerdings kann ein Lymphödem auch am Kopf sowie dem Hals und den Genitalien auftreten. 
      Unterteilt wird in Lymphödem in vier Schweregrade:
      Grad I latent Grad II reversibel Grad III irreversibel Grad IV Elephantiasis Häufig erfolgt die Manifestation über Jahre verteilt besonders bei Mädchen und jüngeren Frauen auf.  Bei den Manifestationen wird unterschieden zwischen: 
      dem manchmal mit anderen Missbildungen in Verbindung stehenden angeborenen Lymphödem  dem pubertären Lymphödem dem häufigsten zwischen dem 2. bzw. 3. Lebensjahrzehnt sowie während einer Schwangerschaft dem seltener auftretenden späten Lymphödem (nach dem 35. Lebensjahr) Welche Ursachen können vorliegen
      Eine angeborene Störung (34 % der Erkrankungen) gilt als Ursache für ein primäres Lymphödem. Zu 80 % sind Frauen betroffen. An den Armen tritt es einseitig auf. An den Beinen hingegen in 60 % der Fälle beidseitig, wobei die Ödeme nicht zwingend zeitgleich auftreten. Zuerst tritt die primäre Form an den Zehen und Vorderfüßen auf. Erst mit Fortschreiten der Erkrankung sind auch die Unterschenkel und folgend die Oberschenkel betroffen. 
      Meistens basiert das Lymphödem auf einer Aplasie (zu wenige Lymphgefäße) oder einer Hypoplasie (zu enge Lymphgefäße). Allerdings kann es sich auch um eine Lymphangiektasie (Erweiterung von Lymphgefäßen mit einer Störung der Klappen) handeln. Abzuklären ist auch, ob ursächlich eine Lymphknotenfibrose (Fehlanlage von Lymphknoten) vorliegt. 
      Bei Schädigungen durch eine Operation, Strahlentherapie oder Fillariosis (Parasiten) bzw. einem Trauma ist die Rede von einem sekundären Lymphödem (Erkrankungsrate verdoppelt zur primären Form). Auch die Bildung von Metastasen oder eine Selbstschädigung kann für ein sekundäres Lymphödem verantwortlich sein. 
      Wie entsteht ein Lymphödem
      Verantwortlich ist eine mechanische Insuffizienz des Lymphgefäßsystems, die dazu führt, dass die interstitielle Flüssigkeit mit Eiweißen und Gewebeflüssigkeit über die Lymphgefäße nicht mehr ausreichend abtransportiert wird. Infolge dessen verbleibt sie im Gewebe, das zwischen den Zellen liegt. 
      Welche Behandlungsformen kommen zur Anwendung
      Damit ein Fortschreiten der Erkrankung vermieden wird, ist eine Behandlung so früh wie möglich zu beginnen. 
      Die Behandlung des primären Lymphödems
      Den zentralen Punkt bildet eine konservative Behandlung, die auf einer physikalischen Entstauungstherapie basiert. Diese wirkt auf die Lymphbildung wie auch den Lymphtransport und die Lymphknoten. Mit einer physiotherapeutischen Lymphdrainage kann eine Verbesserung des Lymphtransports erzielt werden. 
      Das Ziel ist die Lymphverschiebung in Bereiche, die frei von Ödemen sind und somit ein Abtransport durch normale Lymphkollektoren erfolgen kann. Der so erzielte stärkere Abtransport basiert auf einer Sogwirkung. Diese wird durch eine Anastomose (eröffnete sowie erweiterte Verbindungen) erzielt, die nun zwischen den Lymphabflussgebieten erfolgen kann. 
      Ergänzt wird diese Behandlungsform durch eine Kompressionstherapie. Im Rahmen dieser Therapieform wird mit einem Kompressionsverband die erzielte Entstauung konserviert und im weiteren Verlauf optimiert. Nach Erreichen einer Endödematisierung reicht meistens ein Kompressionsstrumpf bzw. eine Kompressionshose. 
      Die Behandlung des sekundären Lymphödems
      Vom Prinzip her verläuft die Behandlung des sekundären Lymphödems identisch mit der eines primären Lymphödems. Die Dauer der Behandlung legt der verordnende Arzt für den Physiotherapeuten mit 30 bis 60 Minuten (je nach Stärke des Ödems) fest und wird in der Regel zweimal pro Woche erfolgen. 
      Besteht ein einseitiges Ödem, ist die Behandlung hin zur gesunden Seite zu empfehlen, weil so die Anastomose gefördert werden kann. 
      Kennzeichnend ist der zweiphasige Behandlungsablauf. In der ersten Phase wird das Ödem reduziert. Dafür werden Bandagen so angelegt, dass in Ruhe und bei Bewegung das Druckgefühl verschwindet. In der zweiten Phase steht der Erhalt der Minimierung im Vordergrund. Die individuell nach Maß angefertigte Kompressionsbestrumpfung erfolgt für die Arme mit Klasse II und für die Beine mit Klasse III. 
      Bei der primären wie auch der sekundären Behandlung ist zu beachten, dass durch ein Lymphödem Komplikationen wie ein Erysipel, ein Lymphangiosarkom oder auch die Entstehung von Dermatomykosen nicht ausgeschlossen werden können. 
      Die kombinierte physikalische Therapie (KPE) nach Asdonk 
      Für diese Behandlungsmethode erhielt Dr. Asdonk 1978 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Sie vereint die manuelle Lymphdrainage mit der Kompressionstherapie und der Bewegungstherapie.
      Das Behandlungsprogramm gestaltet sich folgendermaßen:
      1-2-mal täglich manuelle Lymphdrainage über 30 bis 60 Minuten Kompressionsbandagierung Gymnastik und Bewegung  Die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK)
      Hierbei werden geringgradige Lymphödeme mit einem Kompressionsgerät behandelt, wenn der Lymphabfluss noch funktioniert. Das setzt voraus, dass noch keine Operation oder Radiatio von Leisten- oder Beckenlymphen durchgeführt wurde. 
      Darüber hinaus ist eine manuelle Lockerung der Fibrosen bei schwergradigen Lymphödemen mit gleichzeitiger manueller Lymphdrainage erforderlich, damit die durch das Kompressionsgerät zum Körper hin gepumpte Lymphflüssigkeit wieder abfließen kann. 
      Die Operation der Lymphgefäße
      Die erste Lymphgefäßoperation, bei der Lymphgefäße des gesunden Beines für die Überbrückung einer Abflussblockade in Lokalanästhesie an die ödematöse Extremität gesetzt werden, erfolgte 1980. Das Verfahren wird als lymphovenöse Anastomosenoperation bezeichnet. Das Verfahren ist in seinen bisherigen Ergebnissen umstritten. 
      Die Behandlung in einer lymphologischen Klinik 
      Diese ist erforderlich, wenn sich die Entstauungstherapie durch kardiale Begleiterkrankungen, Erysipel oder Ulcus cruris (chronische Wunden) erschwert. 
      Über die Ödembehandlung hinaus zu beachten
      Über die genannten Therapieformen hinaus sollte bei Übergewicht eine Gewichtsreduktion erfolgen, die ggf. von einem Arzt und einem Ernährungsberater begleitet wird. Auch eine angepasste ph-neutrale Hautpflege mit hocheffizienten Wirkstoffen ist unerlässlich.
      Foto: Fotolia #61095870 | tibanna79
  • Beiträge

    • Grüßdich Jochen,
      es kann natürlich auch sein, dass es von Bundesland zu Bundesland verschieden ist. Aber wenn man die Heilmittelrichtlinien (HMR) der Physiotherapeuten durchsucht findet man keine Iontophorese mehr. Das wurde meines Wissens vor einiger Zeit (ca. 10 Jahren) gestrichen. Das Thema wurde schon mal vor vielen Jahren in einem anderen Therapeutenforum diskutiert:
      https://www.physio.de/forum/abrechnung/iontophorese/8/5056/5056/&v=f Soweit ich weiß dürfen das nur noch Physiotherapeuten mit der Zusatzausbildung in SH (Sektoraler Heilpraktiker) und da auch nur als private Leistung oder vielleicht noch von den BG (Berufsgenossenschaften)!
      Ich würde mich vorher genauer informieren, vielleicht bei deiner KK bevor du das machen lässt. Denn wenn was passiert
      (allergischer Schock, Kreislauf, Reizungen, schmerzhafte Überreaktionen usw... ) sind die Therapeuten nicht Versichert!!!
    • Hallo gianni hatte am Freitag wg. DMSO und Sonophorese während meiner manuellen Behandlung in der Physiopraxis ein Gespräch mit meiner Physiotherapeutin. Diese wusste nichts davon das es verboten ist. Hast Du da eine Quelle? Jochen
    • ....wie gesagt Jochen, du kannst das gerne versuchen, wenn du jemanden findest der das macht. Ich habe keine Erfahrung damit. Du wirst wahrscheinlich diese Therapie von einem Heilpraktiker oder Arzt machen lassen müssen, da den Physios und Ergos das Einschleusen von Medikamenten durch die Haut, Sonophorese und Iontophorese seit einigen Jahren verboten wurde.
    • Hallo gianni Im Forum der Deutschen Dupuytren-Gesellschaft e.V fand ich Narbenbehandlung mit DMSO und Sonophorese. https://www.dupuytren-online.de/Forum_deutsch/board/dupuytren/erforderliche-massnahmen-nach-operation-0_1543066446_3.html Es ist leider mühsam im Krankenhaus, beim Hausarzt, den Therapeuten optimale Nachbehandlungen bzgl. MD herauszufinden. Evtl. Ist das aber auch bei mir die Ausnahme? Jochen