chris95

Ist Radfahren nach einem Bandscheibenvorfall produktiv??

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Hallo,
hab mal eine Frage an alle Therapeuten. In dem Forum lese ich oftmals, dass viele Radfahren nach einem Bandscheibenvorfall empfehlen. Mir ist klar, dass Radfahren in einer aufrechten Position vorallem die untere Rückenmuskulatur im laufe der Zeit stärkt, jedoch bin ich der Meinung wenn ein Patient mit Bandscheibenvorfall selbstständig Radfahren geht, spätestens nach ein paar Minuten in einen ordentlichen Rundrücken geht, da die Stützmuskulatur zu schwach ist und das müsste doch dann Kontraproduktiv für die Bandscheiben sein.
Irre ich mich mit dieser denkweise??

lg christopher

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Hallo!! Also Radfahren glaube Ich nicht daß es die Rückenmuskulatur stärkt. Aber Ich gebe dir vollkommen recht. Radfahren ist für die Bandscheibe oder einen akuten Bandscheibenvorfall nicht das optimale. Aber nicht unbedingt weil die Stützmuskulatur zu schwach ist. Der Grund ist ein anderer. Die ungünstige druckbelastung auf die Bandscheib. Flexionsstellung auf Dauer kommt vornenauf die BS druck und der inner kern wird nach hinten gequetscht, eigentlich genau das verkehrte, denn das produziert nen BSV. Genauso wie auch die STufenbettlagerng immer bei akuten BSV gemacht wird. Es ist richtig das erstmal die Nervenwurzel entlastet wird, aber gleichzeitig wird immer wieder einBSV provoziert. Hier wäre es am besten ins hohlkreuz zu arbeiten damit die Bandscheibe dahingeht wo sie herkommt. Auserdem braucht die Bandscheibe eine gute Ernährung, da sie wie ein schwamm ja funktioniert. Und diese bekommt sie durch Bewegung, druck und entlastung.
Ich kann mir vorstellen daß dies beim fahrradfahren zu einseitig ist, ständig einseitiger Druck auf den vorderen Anteil der Bandscheibe. Besser wäre Nordic walking oder Schwimmen, meiner Meinung nach.

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    • Von physio_butterfly
      Hallo :-)
      Ich bin 19 Jahre alt, Kraftsportlerin und Flugbegleiterin, also körperlich sehr aktiv. Nebenbei noch Pilotin und Paragleiterin.
      Vor ca zwei Wochen habe ich beim Training des unteren Rückens und Bauchs ziemliche Kreuzschmerzen bekommen,
      wodurch ich fast keine Bauchmuskelübungen mehr machen konnte.
      (Zuerst lag der Verdacht am Ischias-Nerv, da ich mich nie gedehnt oder aufgewärmt habe, also machte ich entsprechende Dehnübungen und es verbesserte sich innerhalb von einer Woche.)
      Einmal musste ich wegen ziemlichem Stress fast in die Arbeit laufen, wobei ich mir auch noch irgendwie das Kreuz linksseitig ,,verrissen'' habe. 

      Daher war ich beim Orthopäden, um all dies anschauen zu lassen. 
      Er hat mich zum Radiologen geschickt und der Befund sagt Folgendes:
      .) Bandscheibenverschmälerung zwischen L5/S1 : ,,Der Bandscheibenraum ist fast aufgebraucht"
      .) Diskret linkskonvexe Streckfehlhaltung
      .) 6mm Beckenschiefstand (rechts höher als links)
      .) Abgeflachte Lordose (Wirbelsäulenkrümmung fast nicht vorhanden = ,,Flachrückenskoliose")

      Die Bandscheibenverschmälerung schockte mich extrem, da JEDER meiner Vorgänger und in meiner Familie zwischen 30 und 50 Jahren schon mal einen Bandscheibenvorfall hatte und ich Angst habe, das auch zu bekommen. 
      Als ich den Orthopäden nach möglichen Ursachen löcherte, sagte er, es liege weder am Training, noch am Job (Hin- und Herrennen, Bücken, Heben, Ziehen, Tragen, Stöckelschuhe- PFLICHT! , etc.)
      sondern es gäbe sogenannte Bandscheibenfamilien und es wäre schlichtweg nur eine genetische Disposition. 
      Aber in meinem Alter???
      Ich überlegte, mir noch eine zweite Meinung einzuholen, da ich mir das nicht so ganz vorstellen konnte.
      Er überwies mich zur Physiotherapie, nur haben die frühestens erst wieder Mitte/Ende Jänner Termine, ich muss also  noch über 1 Monat warten - mit der Sorge, dass sich das ganze verschlechtert.
       
      Kann mir jemand Tipps geben bzw. Übungen empfehlen, die diese Bandscheibenverschmälerung verbessern und die Auffüllung mit Blut und Flüssigkeit wieder fördern und der Austrockung der Bandscheibe entgegenwirken?
      Bis jetzt mache ich Dehnübungen (mit ausgestreckten Beinen die Zehen berühren, dabei Kreuz gerade halten), Bauchmuskelmaschine (empfehlenswert?) , ganz langes Strecken des Körpers usw.
      Was ist da besonders förderlich? 
      (PS: Schmerzmittel Norgesic habe ich auch verschrieben bekommen)
       
      Vielen Dank im Vorraus

      Physio_Butterfly
       
       

       
    • Von annabananni
      Die wichtigsten Fakten zum Bandscheibenvorfall
    • Von sunshiine
      Hallo zusammen,
      Ich habe mal eine Frage zum Slump-Test.
      Das man diesen Test durchführt wenn man einen Bandscheibenvorfall vermutet ist mir klar aber behandel ich diesen auch dann damit? Ich habe mal gehört, dass die "Slump-Behandlung" bei Bandscheibenpatienten kontraindiziert ist.

      Wie seht ihr das?
    • Von pantau
      Ich hatte gestern direkt nach dem Aufstehen ein taubes Gefühl im linken Bein und teilweise auch im Fuß, dass nicht mehr weggegangen ist. Daraufhin bin ich zum Arzt, der mich dann direkt ins Krankenhaus geschickt hat und wo ich neurologisch untersucht wurde. Der Verdacht war Bandscheibenvorfall, da ich die letzten Tage auch leicht Rückenschmerzen hatte, aber nicht sonderlich stark und mir das gar nicht richtig aufgefallen ist.

      Der Arzt hat mich schon drauf vorbereitet, dass ich wahrscheinlich operiert werden muss. Es ist dann ein MRT gemacht worden. Der Verdacht hat sich bestätigt, Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich. Allerdings wohl nicht so schlimm wie angenommen. Der Faserring sei wohl angeschwollen und das drückt auf einen Nerv. Jedenfalls hat mir ein anderer Arzt dann mitgeteilt, dass es erst mal nicht operiert wird und konservativ behandelt werden soll und ich jetzt erst mal Schmerzmittel bekomme. Das war so gegen 12 Uhr.

      Nachdem klar war, dass es wohl „nicht ganz so schlimm ist“, hat sich kein Arzt mehr für mich zuständig gefühlt. Um 15 Uhr habe ich dann bei einer Schwester mal nachgefragt, wann ich noch mal einen Arzt sprechen kann, wie es weiter geht, ob und wie lange ich da bleiben soll, wie ich mich verhalten soll, etc. Sie wollte einen Arzt vorbeischicken, der aber nicht kam. Abends war wohl dann doch noch mal ein Arzt da, da hab ich geschlafen, wohl von der Infusion die ich bekommen habe und war wohl nicht richtig ansprechbar.

      Heute früh bei der Visite dann das erste mal wieder einen Arzt gesprochen. Ich hab dann gefragt was denn nun gemacht wird und er meinte ich bekomme jetzt die nächsten Tage noch Schmerzmittel und am Montag soll dann wohl Krankengymnastik losgehen. Ich fragte dann, ob ich aufstehen kann oder wie ich mich beim Bewegen verhalten so. Der Arzt war ganz erstaunt, ob ich den Laufen könnte. Als ich dann aufgestanden bin und mehr oder weniger normal rumgelaufen bin (Fuß ist immer noch etwas taub), war er total erstaunt und meinte nur, wenn mir Bewegung gut tut, soll ich das machen.

      Danach hat er mich dann mehr oder weniger abgewürgt und ist weitergezogen. Das hat mich dann so geärgert, dass danach zur Schwester bin und meinte ich möchte entweder diesen Arzt oder einen anderen Arzt noch mal sprechen und sie wollte dem Arzt Bescheid geben. Um 12 Uhr war immer noch keiner da, trotz dass ich mehrfach nachgefragt hab. Dann habe ich mich entschlossen das Krankenhaus auf eigenen Wunsch zu verlassen. Dann hatte wohl doch ein anderer Arzt Zeit, der mich allerdings nur auf die Risiken hingewiesen hat, wenn ich jetzt gehe. Was jetzt konkret an Therapie gemacht werden soll, konnte oder wollte er nicht sagen. Ich soll mich am Montag mal melden. Super, hab ich mir gedacht. Ich meld mich dann mal woanders.

      Entschuldigung, dass der Text bis hierhin schon so lange geworden ist. Bin einfach frustriert. Aber jetzt zumindest Zuhause bei meiner Familie. Bewegen kann ich mich eigentlich ganz gut. Schmerzen habe ich auch fast keine. Leichtes Ziehen im Hintern und im Oberschenkel und der Fuß ist noch licht Taub. Gehen geht gut, nur rennen etc. geht natürlich nicht, da merke ich dann doch ein starkes ziehen im Fuß.

      Jetzt zu meinen eigentlichen Frage:
      Kann ich jetzt schon Zuhause bestimmte Übungen machen?
      Soll ich bestimmte Bewegungen vermeiden, z.B. sitzen? (Sitzen geht eigentlich gut, hab da keine Schmerzen).
      In das Krankenhaus möchte ich eigentlich nicht mehr, kann ich mir einfach einen anderen Arzt, Neurologe oder Orthopäde, suchen? Einen Arztbericht habe ich nicht mit bekommen, die Bilder vom MRT habe ich allerdings auf CD bekommen.

      Vielen Dank fürs „zuhören“!

    • Von sambalino
      Hallo wie würdet ihr hier Vorgehen?
      Angaben zur Person:
      Mann, 38 Jahre alt, Größe: 183 cm, Gewicht: 91 Kg, Körperfettanteil: 36%
      Beruf: Bankkaufmann
      gesundheitliche Einschränkungen: hatte vor zwei Jahren einen akuten Bandscheibenvorfall auf Höhe L4 / L5. Der Bandscheibenvorfall wurde konservativ behandelt. Seit einigen Wochen klagt der Kunde über unspezifische Rückenschmerzen und Ausstrahlungen ins linke Bein.
      Des Weiteren klagt der Kunde über starke Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich.
      sportliche Aktivitäten: keine - der Kunde hat seit Jahren keinen regelmäßigen Ausgleichssport betrieben

      Gute Übungen?!

      Liebe Grüße

  • Beiträge

    • Gast Frederik
      Hallo, Nein, Kopfweh hab ich eigentlich nie. Vielleicht alle paar Jahre mal. Danke dir Gruß, Frederik.
    • JA, habe Ich😉 Trotzdem ist es natürlich aus dem Stehgreif immer etwas schwierig zu sagen was da tatsächlich im Busch ist. Hast du eigentlich zusätzlich noch Spannungskopfschmerzen? Sorry Ich habe heute keine Zeit mehr versuch dir aufjedenfall morgen zu schreiben. Kinder warten Gruß Thomas  
    • Guten Abend solange er mit UA Gehstützen laufen kann, soll er das machen - Rollator ist ganz nett, aber die verstärkte BWS Kyphose und das adaptieren daran finde ich ganz unschön - wenn er sich einmal daran gewöhnt hat, ist das aufrichten wieder ein neuer Kraftakt.
      Um die ersten Schritte zu laufen okay - aber würde es ihm nicht unbedingt antrainieren wenn er es nicht braucht.

      COPD muss er halt alles tun um möglichst mobil zu bleiben. Wenn er das noch kann, was er ja vor dem Sturz offensichtlich konnte - weiter so, nicht nachlassen - 61 ist ja auch noch kein Alter - kann er noch lange Zeit vor sich haben, wenn er mobil bleibt.
      Wer rastet der rostet. Ich hoffe ich konnte helfen.
      Liebe Grüße
       
    • Gast PT87
      Hallo zusammen! Ich zerbreche mir schon den ganzen Tag über folgende Patientensituation den Kopf: Männlicher Patient, 61 Jahre Z.n. PFN am 20.7.18 aufgrund eines Sturzes, schmerzadapt. VB erlaubt Patient ist nun bei uns auf Reha und derzeit mit seinem Rollator mobil. Den Rollator erhielt der Patient von seinem Hausarzt schon Wochen vor dem Sturz, da er zstzl. an COPD Gold IV leidet. Laut Hausarzt, soll ihm der Rollator wegen der COPD den Alltag erleichtern. Der Patient nahm den Rollator kaum her, erst jetzt seit der OP als Gehhilfe. Er stützt sich stark auf den Rollator ab. Nun meine Gedanken: wären Unterarmgehstützen nicht besser? Ich würde ihn gerne an den Gehstützen mobilisieren, um : -  bald die Belastbarkeit der Hüfte/des Beines zu steigern - in den diagonalen Gang überzugehen - letzten Endes auch ganz von den Gehhilfen weg zu kommen / langsames Abtrainieren der Gehhilfe wie seht ihr diese Situation?   Vielen Dank im Voraus
    • Hi, man es wirklich Sinn Ewigkeiten die Hintere Partie der OS zu dehnen? Dadurch werden doch die festen Muskeln nicht locker.Nach den Übungen spürt man,das man was getan hat.An manchen tagen sind es Stunden bis alles nachlässt. lg
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