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Gast MelK

Schambein-, Leisten- und Oberschenkelschmerzen

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Gast MelK

Hallo, ich, weibliche, 40 Jahre alt, leide seit 4 Monaten unter starken Schmerzen im Schambereich, in den Leisten sowie in den Innenseiten der Oberschenkel, manchmal auch Vorderseiten und im Unterbauch. Habe eine Ärzteodysee und mehrere Krankenhausaufenthalte hinter mir. Sämtliche MRT-Befunde passen wohl nicht zu meinen Beschwerden. Seit einigen Tagen habe ich nun starke Schmerzen im linken Unterbauch, kann aber durch Drücken den Punkt nicht wirklich finden. Ich habe außerdem das Gefühl, dass die Schmerzen nach dem Essen stärker werden. Nun wurde eine Knochensinzigraphie durchgeführt, den genauen Termin habe ich leider noch nicht, aber es gibt wohl irgendeine Entzündung in meinem Becken. Ich bin verzweifelt und die Schmerzen werden immer schlimmer...haben sie eine Hilfestellung für mich? Zu erwähnen ist noch, dass die Schmerzen im Liegen verstärkt werden. Vielen Dank vorab und beste Grüße

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Welche Diagnosen hat man denn alles ausschließen können? Hat man bei den Untersuchungen denn nichts gefunden oder nur nichts, was zu den Beschwerden passt? Wenn man was gefunden hat, was denn? Woher weiß man, dass Du eine Entzündung im Becken hast? Von der MRT? Labor ist wahrscheinlich auch mehrfach gemacht worden, gibts da Ergebnisse, die Hinweise darstellen? Bist Du gynäkologisch auch schon mal durchgecheckt worden?

Nimmst Du gegen die Schmerzen denn Medikamente? Wenn ja was und helfen die? Hast Du schon mal Physiotherapie gehabt? Wenn ja, was haben die nach ihrer Untersuchung dazu gesagt?

bearbeitet von Chandra

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Guten Abend! Vielen Dank chandra dass du uns so fleißig vertrittst wenn mal jemand von uns mod‘s nicht anwesend ist😉!

Ich würde natürlich ebenfalls zur Abklärung zu einem Urologen und gasteroenterologen. Ist da alles ok würde Ich es mal mit Osteopathie probieren oder ein Physiotherapeut/in die/der auch organische  Zusammenhänge kennt. Wäre von den Fachärzten alles in Ordnung würde Ich zb. Auf eine Stauung im Becken oder Instabilitäten tippen die diese Symptome hervorrufen können und dadurch kann es auch zur nervenirritstion kommen. Gab  es Mal eine Bauch op bei dir? 

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Gast MelK

Hallo zusammen. Vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ich hatte im Januar eine Darmspiegelung, bevor die Beschwerden Lösungen, da war alles in Ordnung.

Im Zusammenhang mit diesen Beschwerden wurde ich auch gynäkologisch untersucht. Man fand tatsächlich eine geplatzte Zyste, die durch eine Laparoskopie entfernt wurde. Ich glaubte, dass nun die Ursache der Beschwerden beseitigt wurde, dem war leider nicht so. War wohl eher ein Zufallsbefund. Eine Knochensinzigraphie ergab nun, dass irgendwelche Beckenansätze entzündet seien. Genaues erfahre ich heute. Kann dies meine Beschwerden erklären und kann dies durch zu intensives Bauchtraining kommen?

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Gast MelK

Sorry, etwas vergessen. Ich habe sowohl mit Physiotherapie, wie auch Osteopathie versucht. Leider erfolglos. Die MRTs schließen wohl entsprechende Bandscheibenvorfälle aus, die zu den Schmerzen passen...

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Am 26.6.2019 um 22:41 schrieb bbgphysio:

Guten Abend! Vielen Dank chandra dass du uns so fleißig vertrittst wenn mal jemand von uns mod‘s nicht anwesend ist😉!

Danke, das mach ich gerne, werde die nächsten Wochen aber wahrscheinlich auch nicht so viel dazu kommen.;-)

Am 27.6.2019 um 08:54 schrieb Gast MelK:

Eine Knochensinzigraphie ergab nun, dass irgendwelche Beckenansätze entzündet seien. Genaues erfahre ich heute. Kann dies meine Beschwerden erklären und kann dies durch zu intensives Bauchtraining kommen?

Deine Beschwerden kann es sicher erklären, zumal man nicht weiß, warum da was entzündet ist im Becken. Nimmst Du denn Entzündungshemmer oder Schmerzmittel ein? Hast Du irgendwelche anderen Vorerkrankungen? Das mit dem Bauchtraining kann ich Dir leider nicht beantworten, das muss Dir einer der Physios sagen. Aus dem "Bauch raus" würde ich es für möglich, aber unwahrscheinlich halten, z.B. wenn Du Übungen gemacht hast, die das Becken sehr stark belasten. Aber wie gesagt, darauf keine Gewähr. 😉 Was hast Du denn für Bauchmuskelübungen gemacht? Und was haben die Physios/ Osteopathen mit Dir gemacht?

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Gast MelK

Sorry für die späte Antwort, aber ich bin derzeit mental ziemlich am Boden. Der Arzt im Krankenhaus hat wohl Mist erzählt. Der Befund der Knochensinzigraphie zeigt keine Entzündungen im Becken. Es gibt also keine orthopädische Ursache für meine Beschwerden. Nun läuft es natürlich auf die psychosomatische Schiene hinaus. Zum kotzen. Mir ging es blendend, bis diese Schmerzen anfingen.

Zu den Bauchübungen: ich habe irgendwann täglich morgen und abends die Bauchübungen gemacht und nahm eine Übung dazu, die schon einen externen zug auf den Unterbauch verursachte...

Ich weiß nicht mehr weiter...kann dies eine Überlastung von Sehnen und Bändern und der Muskulatur sein, die zu solch starken Schmerzen führt?

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Guten Abend Gast MeiK! Das tut mir leid dass du so eine Odyssee machen musstest. Ich glaube nicht dass das alles psychosomatisch ist. Nur weil durch Darmuntersuchung und Gynäkologisch kein positiver Befund rauskam heißt das nicht dass es keine Ursache gibt. Auch wenn du schon osteopathie probiert hast und es nichts gebracht hat, muss das nicht bedeuten das die nix bringt. Es ist wie bei uns physios es gibt eben gute und nicht so gute. Da würde Ich ehrlich gesagt nochmal recherchieren. Oft gibt es auch Bewertungsportale was einen die Entscheidung leichter macht. Ich hatte übrigens  schon Patienten die ähnliche Symptome wie du beschrieben, und wir haben diese in den Griff gebracht. Es gibt da aufjedenfall Behandlungsmöglichkeiten da bin Ich überzeugt. Ich denke dass es u.amit dem zu tun hat was Ich oben beschrieben hab. Das müsste aber nochmal genauer untersucht werden. 

Wo kommst du eigentlich her Gast Melk wenn Ich fragen darf?  Ich denke dass Ich dir helfen kann da Ich mit den Beschwerden die du hast schon Erfahrung habe. L.g.

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Also, wenn ihr mich fragt, dann ist das definitiv ein Nerv, der von der LWS koprimiert wird (N.Femoralis). Zudem passen die Symptome der Innenschenkel, Leiste und dem Schambein auf den Beckenring. Das ganze läuft auf Insabilitäten von der LWS und dem Beckenring hinaus. Das würde auch erklären warum die Osteopathie nichts gebracht hat, sie lockern eher Faszien und Bänder.
Die Schmerzen bei einer Beckeringinstabilität können bis in die Leisten oder die Innenseiten der Oberschenkel – und speziell bei Frauen bis zur Scheide ziehen. Die Lockerung des Beckens kann auch eine ISG-Reizung mit Schmerzen in den Iliosakralgelenken hervorrufen. Verstärkt wird das ganze tatsächlich im Liegen, vor allem auf dem Bauch, da die Haltemuskeln entspannen und die Bänder zu schwach sind um gegen zu steuern. Mit anderen Worten, es verrutschen die Gelenke und können auf die Nerven drücken. Hattest du Schwangerschaften?

In der Regel wird das bei den Untersuchungen übersehen bzw. sind Instabilitäten schlecht zu diagnostizieren, da man sie beispielsweise nur durch Lageveränderung im MRT sehen würde. Man müsste die Ärzte darauf hinweisen und sich nochmal speziell darauf untersuchen lassen.

Viel Glück!!!
 

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Hallo Gianni! Schön dass du dich hier auch zu Wort meldest. Dann sind wir also beide der Meinung dass die Beschwerden durch eine Instabilität und Femoralisreizung hervorgerufen werden kann.Ich bin mir auch ziemlich sicher dass dieser irritiert ist. Das Problem scheint sehr komplex zu sein und aus mehreren puzzleteilen/Ursachen zu bestehen. Ich würde fast sagen dass der n.obturatorius da noch an dem Problem dranhängt. Das würde die Schmerzen auf der Oberschenkelinnenseite erklären. Der verläuft ja zudem ziemlich knapp am ISG vorbei. Wäre also gut möglich dass durch eine ISGblockade oder Instabilität der auch irritiert wird. Ich hatte auch schon Pat mit ISG Blockaden die Schambein und Leistenschmerzen hatten. Aber auch Pat. Die fast exakt die selben Beschwerden hatten wie Melk was für mich auch nach einer plexus Lumbaliskompression klingt und die Ursache zb im m.psoas oder auch wieder Fascial/visceral liegt. Dass die Beschwerden vermehrt nach dem Essen auftreten könnte für eine Stauung sprechen, durch Druck im Unterbauch könnte ebenfalls der plexus irritiert werden. Obwohl die parietale Osteopathie genauso dazu gehört. Arbeiten einige eher fascial und visceral. Und verlieren vielleicht den Blick fürs ganze. Aber all das kann man behandeln. Auch ISG Instabilitäten kann man in der durch Tests herausfinden und durch gezielte Übungen versuchen wieder stabil zu kriegen. Was es aufjedenfall nicht ist, etwas psychosomatisches. Lass dich nicht in diese Schiene drängen Melk. Das machen Ärzte manchmal gern wenn sie diagnostisch nichts rausfinden oder nicht mehr weiterwissen. 

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Gast MelK

Hallo zusammen,

 

erstmal vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen. Die letzte Nacht war wieder ein Alptraum. Die einschießenden Attacken im Genitalbereich waren heftig.

Könnt ihr mir konkret schreiben, was ihr mir nun ratet zu tun? Ich bin wirklich am Ende und habe Angst diese Schmerzen gehen nie wieder weg. Ich komme übrigens aus Saarbrücken...ich danke von ganzem Herzen!

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Gast MelK

Schwangerschaften hatte ich übrigens keine. Zu meiner Person: ich bin 40 Jahre alt, kinderlos, sehr zierlich, hatte vor 10 Jahren Probleme mit den Bandscheiben, auch eine OP, aber die letzten Jahre kaum noch Probleme, bis Ende Februar diese Problematik los ging. Der Orthopäde sagte mir, dass die MRTs und die Knochensinzigraphie keinen Befund ergaben, alles okay soweit, bis auf Prolaps L4/L5, der aber keine Nervenwurzel komprimiert oder so...auch das ISG sei unauffällig, allerdings könne eine Blockade Beschwerden verursachen...

Was soll ich nun tun, bevor ich vom Balkon springe 😞

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....nun, ich würde zunächst versuchen diese Instabilität des Beckenrings mit einem speziellen Grut zu stabilisieren. Das sieht so aus:
https://www.mikros-medical.de/Professionelle-Orthopaedische-Produkte/Rueckenbandagen/Serola-Iliosakral-Gurt.html

Bevor du ihn aber kaufst, teste das erst einmal mit einem Gürtel, den du dir ein paar Nächte ziemlich stramm, zwischen Beckenkamm und Hüftknochen (so dass er über der Mitte des Po´s liegt)anlegst, so wie dort abgebildet.  Schauen wir mal ob das was bringt, dann sehen wir weiter....;)

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Morgen, da fällt mir noch was ein! Die einschießenden Schmerzen in den Genitalbereich können ebenfalls von einer Instabilität Becken, ISG kommen da das Gelenk vorne vom Schambein (Knorpel) zusammengehalten wird. Bin gespannt ob der vorgeschlagene Beckengurt von Gianni Wirkung zeigt, dann würdest du wenn es sich um eine Instabilität handelt einige schweren Steine weniger mit dir rumtragen Melk😉Eine Instabilität hätte auch eine Reizung des Schambeines zur Folge. Was somit die Beschwerden erklären würde.  Genitalschmerzen würden aber auch wieder auf eine Nervenreizung des n.genitofemorale hindeuten. Dann hätten wir schon 3 Nerven die sich die selbe Durchtrittsstelle teilen. Der n.obturatorius (Oberschenkelinnenseite), n.femoralis (Vorderseite Oberschenkel) und die Genitalnerven. Alle ziehen durch das Leistenband. Da wäre dann im Bereich Unterbauch, Hüftbeuger (m.iliopsoas) ,Leistenband auch eine Kompression möglich. Ich würde jetzt auch erstmal abwarten was die Symptome machen durch Tragen des Korsetts. Sind die Symptome immer nach da kann man eine Ursache als Instabilität ausschließen. Wenn sie besser sind dann weis man nun dass es wichtig ist stabilisierende Übungen zu machen. Schönen Tag noch

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Gast MelK
vor 1 Stunde schrieb bbgphysio:

Morgen, da fällt mir noch was ein! Die einschießenden Schmerzen in den Genitalbereich können ebenfalls von einer Instabilität Becken, ISG kommen da das Gelenk vorne vom Schambein (Knorpel) zusammengehalten wird. Bin gespannt ob der vorgeschlagene Beckengurt von Gianni Wirkung zeigt, dann würdest du wenn es sich um eine Instabilität handelt einige schweren Steine weniger mit dir rumtragen Melk😉Eine Instabilität hätte auch eine Reizung des Schambeines zur Folge. Was somit die Beschwerden erklären würde.  Genitalschmerzen würden aber auch wieder auf eine Nervenreizung des n.genitofemorale hindeuten. Dann hätten wir schon 3 Nerven die sich die selbe Durchtrittsstelle teilen. Der n.obturatorius (Oberschenkelinnenseite), n.femoralis (Vorderseite Oberschenkel) und die Genitalnerven. Alle ziehen durch das Leistenband. Da wäre dann im Bereich Unterbauch, Hüftbeuger (m.iliopsoas) ,Leistenband auch eine Kompression möglich. Ich würde jetzt auch erstmal abwarten was die Symptome machen durch Tragen des Korsetts. Sind die Symptome immer nach da kann man eine Ursache als Instabilität ausschließen. Wenn sie besser sind dann weis man nun dass es wichtig ist stabilisierende Übungen zu machen. Schönen Tag noch

...lieben Dank für die ausführliche Antwort. Habe eben schon geschrieben, aber irgendwie ist alles weg. Wie können diese Nerven denn gereizt werden...?

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Einmal natürlich wie der Gianni schon schrieb über die Lendenwirbelsäule, durch z.b. Blockaden, oder die Strukturen selbst die in dem Bereich sind. Leistenband, hypertoner Hüftbeuger (m.iliopsoas), Eine Stauung im Bereich unterbauch, Becken, Fasciale Verklebungen, Unterbauchorgane, die in Verbindung mit den Nerven stehen, auch die Niere hängt da dran, das kann sehr komplex sein. Um festzustellen ob es da einen Zusammenhang gibt könnte man z.b. sich in Rl legen, ein Bein gestreckt und das andere in der Hüfte anbeugen, als Knie richtugn nase ziehen,  wobei du mit einer Hand widerstand in die Hüftbeugung am Oberschenkel des Beines gibst. Lassen sich die Symptome reproduzieren gibt es da einen Zusammen hang. Oder du legst dich wieder auf den Rücken oder/und stellst dich hin. und ziehst deinen Unterbauch mit beiden Händen etwas nach oben, lassen die Beschwerden nach oder verstärken sich besteht ebenfalls ein Zusammenhang Du kannst auch versuchen in Rl mal richtig druck in den Bauchraum pressen, ohne den Oberkörper wie bei sit ups einzurollen, passiert da was, werden die symptome stärker gibt es ebenfalls einen zusammenhang, werden sie besser könnte dies wieder auf eine Instabiliät deuten da durch das pressen die rumpfstabilisierende Muskulatur aktiviert wird

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Gast MelK
vor 2 Stunden schrieb bbgphysio:

Einmal natürlich wie der Gianni schon schrieb über die Lendenwirbelsäule, durch z.b. Blockaden, oder die Strukturen selbst die in dem Bereich sind. Leistenband, hypertoner Hüftbeuger (m.iliopsoas), Eine Stauung im Bereich unterbauch, Becken, Fasciale Verklebungen, Unterbauchorgane, die in Verbindung mit den Nerven stehen, auch die Niere hängt da dran, das kann sehr komplex sein. Um festzustellen ob es da einen Zusammenhang gibt könnte man z.b. sich in Rl legen, ein Bein gestreckt und das andere in der Hüfte anbeugen, als Knie richtugn nase ziehen,  wobei du mit einer Hand widerstand in die Hüftbeugung am Oberschenkel des Beines gibst. Lassen sich die Symptome reproduzieren gibt es da einen Zusammen hang. Oder du legst dich wieder auf den Rücken oder/und stellst dich hin. und ziehst deinen Unterbauch mit beiden Händen etwas nach oben, lassen die Beschwerden nach oder verstärken sich besteht ebenfalls ein Zusammenhang Du kannst auch versuchen in Rl mal richtig druck in den Bauchraum pressen, ohne den Oberkörper wie bei sit ups einzurollen, passiert da was, werden die symptome stärker gibt es ebenfalls einen zusammenhang, werden sie besser könnte dies wieder auf eine Instabiliät deuten da durch das pressen die rumpfstabilisierende Muskulatur aktiviert wird

Wieder herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich war heute beim Physiotherapeuten. Der hat mir bestimmte Stellen behandelt, die den Beckenboden betreffen, diese waren kaum schmerzhaft. Aber als er mir den Unterbauch abtastete, war alles schmerzhaft. Die schlimmste Stelle lag direkt links auf dem Schambein, also auf dem "Dreieck" links. Diese Stelle war auch geschwollener, als die rechte. Ich hab aufgeschrieen vor Schmerz. Er erklärte mir dabei sehr viel, da ich aber so mit dem Schmerz beschäftigt war, weiß ich nicht mehr so viel davon...er sprach auf jeden Fall von Sehnen und Bauchmuskulatur...und nach der Behandlung kamen die einschießenden Attacken vermehrt...

Was kann das nun bedeuten? 

Zu der Beckenring-Instabilität: es wurde zweimal ein MRT vom Becken gemacht, ein "normales" und ein spezielles mit Kontrastmittel. Hätte man da dies nicht sehen müssen? 

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Das die Beschwerden nach einer Behandlung vermehrt kommen ist normal. Klar kann es auch eine Schambeinreizung sein die vom Bauchmuskel kommt. Hast du das Korsett eigentlich schon bestellt Melk? Das Problem scheint aber sehr komplex zu sein. Trotzdem wäre es gut wenn dich dein Therapeut auf eine Mitbeteiligung der Oben genannten Nerven untersucht. Es gibt auch Instabilitätstests in der manuellen Therapie für das ISG. Im mrt oder Röntgen ist eine Instabilität nicht sichtbar da es nur eine Standbildaufnahme ist. Eine Instabilität ist eine sog. Funktionsstörung. Das ist etwa so wenn Ich ein Bild von Jemanden mit großen Ohren aufnehme. Ob er mit diesen Riesen Lauschern wirklich gut hört kann Ich anhand des Bildes nicht beurteilen. Ob die Ohren funktionieren geht nur mit Hörtests. Oder anders Beispiel. Ein Gelenk zb.kniegelenk lässt sich nich beugen ist in der Bewegung also eingeschränkt, es hat eine Funktionsstörung. Auch das sehe Ich nicht im Röntgen oder MRT. Vielleicht die Arthrose, aber nur durch das durchbewegen des Knies kann man das Problem herausfinden

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vor 2 Stunden schrieb Gast MelK:

Die schlimmste Stelle lag direkt links auf dem Schambein, also auf dem "Dreieck" links.

...das ist genau das, was wir dir die ganze Zeit erklärt haben. Hier befinden sich nämlich Ansätze der geraden Bauchmuskeln und Adduktoren (Muskulatur der Oberschenkel-Innenseiten) Da das Schambein mit dem Darmbein und dem Sitzbein verbunden ist, gilt es als Teil des Beckenrings. Dieser wiederum steht unmittelbar mit der Wirbelsäule in Verbindung, das die Nerven reizen kann - ein Teulskreis. Ein instabilier Beckenring bringt Dysbalncen in den verschiedenen Systemen. Hast du einen sitzenden Beruf? Was für eine Sportart machst du?
Ich überlege gerade, ob nicht noch ein verkürzter Bauchmuskel deine Symptome zusätzlich verstärkt. Das würde auch die Schmerzen nach dem Essen erklären...🤔 Hast du Entzündungshemmer bekommen? Oder hast du eine Schmerzsalbe, die du auftragen kannst?

vor 2 Stunden schrieb Gast MelK:

Zu der Beckenring-Instabilität: es wurde zweimal ein MRT vom Becken gemacht, ein "normales" und ein spezielles mit Kontrastmittel. Hätte man da dies nicht sehen müssen? 

...nicht unbedingt. Solange es sich nicht um eine Entzündung, sondern nur eine Reizung des Gebietes handelt, hast du keine Chance etwas zu erkennen.
Und wie der Kollege schon sagt, das sind Momentaufnahmen ohne jegliche Bewegung. Ähnlich wie bei einem Wackelstuhl, den ich fotografiert habe und am Foto nicht erkenne, dass er instabil ist.

Auf jeden Fall ist eine Überlastungsreaktion des Schambeins bzw. des Schambeinknochens sehr langwierig und erfordert eine mehrmonatige Therapie und viel Geduld. Die Erkrankung wird auch deshalb von Fußballern und anderen Hochleistungssportlern so gefürchtet, da sie mitunter lange Trainingspausen und Ausfallzeiten nach sich zieht.

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...ich habe deinen Beitrag gelöscht Melk. Anscheinend hast dein eigenes Zitat kopiert. Als Gast hast du kaum Möglichkeiten etwas geschriebenes zu verändern oder zu löschen. Wenn du dich aber im Forum anmeldest, hast du mehr Freiheiten ;).

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    • Lieber Gianni, lieben Dank für Deinen Input und vorab schonmal sorry für meine nervenden Fragen, aber ich will immer alles verstehen 🙂 Du hast es schon super erklärt, dennoch meine Frage: diese Sehnenansätze und die Beckeninstabilität hängen zusammen? Oder tendierst Du aufgrund meines falschen Trainings zu der Entzündung der Sehnenansätze? ...dass die Leisten und Oberschenkel schmezen liegt daran, dass dies vermutlich ein zusammenhängendes System ist? Ich bekomme bereits seit 3 Wochen wöchentlich eine Kortisoninfusion... Ich frage so viel, weil ich es einfach verstehen will und Angst habe, dass es nicht mehr weg geht. Ich will, nach den vielen Monaten und den vielen unnötigen Krankenhausaufenthalten und viel falschem Dehnen nun alles richtig machen, um endlich keine Schmerzen mehr zu haben...5 Monate sind eine lange Zeit und ich habe Angst vor chronischen Schmerzen 😞
    • 👍 Kein Problem, fragt mich ruhig 🤣
    • Du bist auf dem richtigen Weg MelKr, du musst dem ganzen einfach mehr Zeit geben. Wenn eine Entzündung dermaßen aufgeflammt ist und schon länger besteht, dann dauert es dementsprechend länger bis sich das ganze beruhigt. Schneller würde es mit Kortison gehen, klar. Das kann man aber immer noch machen wenn es nicht besser werden sollte. Ein paar Wochen solltest du dich aber schon gedulden. Vergiss nicht regelmäßig die Salbe aufzutragen ☝️ Sehenansätze sind einfach schlecht durchblutete Körperteile das nennt man die "hypovaskuläre Zone", deshalb dauert es so lange. Bestes Beispiel ist die Sehnenentzündung beim Fersensporn, da kann es oft 9-12 Monate dauern bis sich das beruhigt hat. Das der Schmerz durch aufblähen des Bauches sich verstärkt, bekräftig nur unsere Vermutung, dass es sich um den Sehnenansatz der Bauchmuskeln handelt. Vergleichbar mit der Sehne des Pfeil und Bogen. Je mehr man daran zieht um so stärker spannt sich die Sehne an. Also, steck den Kopf nicht in den Sand und bleib dran. Du kannst uns gerne auf dem laufenden halten MelKr

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