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Was tun nach der Ausbildung??

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Hallo Liebe Physio´s,

ich bin gerade in meinem letzten Jahr in der Ausbildung und stehe kurz vor meinem Examen. Ich möchte in die Fachrichtung der Orthopädie/ Chirurgie wählen. Mein Gedanke war es in einer Praxis zu beginnen, doch einige Lehrer und fertige Therapeuten empfohlen mir in einer Reha zu beginnen. Was sind eure Erfahrungen? Was ratet ihr mir?

Danke schon mal im vorraus

Einen schönen Abend noch

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Hallo,

ich rate Dir, Deine Entscheidung nicht nach Ort oder Art der "Firma" zu treffen, sondern nach den Rahmenbedingungen.

Denk daran, dass das eigentliche und intensivere Lernen vor allem nach Abschluss der Ausbildung beginnt. Ich finde es enorm wichtig, dass Du sowohl sehr viel praktische Erfahrung sammelst (der Schubs ins kalte Wasser), wie auch theroretische. Beides nuetzt dir allerdings sehr wenig, wenn sich niemand daraum kuemmerst, dass du davon auch lernst. Ein paar Denkanstoesse:

  • Wie lange ist ein Einarbeitungszeit und wie genau gestalltet sie sich?
  • Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger innerhalb der Firma? z.B. Supervision, woechentliche/ monatliche Gespraeche mit dem Chef/ Supervisor, Zeit fuer Dokumentation, formelle Lernzielsetzung, ...
  • Inwiefern wird Reflektion gefoerdert und unterstuetzt? Und von wem?
  • Wie oft werden eigene und Firmen - Ziele besprochen und geprueft?
  • Welche Unterstuetzung bekommt ein Berufsanfaenger fuer Fortbildungen? intern/ extern - und was passiert nach der Fortbildung?
  • Wie werden Fragen, die du hast, gehandhabt? waehrend der Behandlung/ nach der Behandlung

Viel Glueck,

Jule

 

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  • Beiträge

    • Hey Leute,   Ich erfahre seit ca 5-6 Wochen intervallartige Schmerzen im Rücken,im Nacken und besonders im Hoden.Plus sehr starke Übelkeit bes. nach dem Essen. Beidseitig,Leichte Tendenz eher Rechts. Ich bin Gärtner von Beruf und hab am Abend davor ruckartig (unterschätztes Gewicht) gehoben. Am Morgen danach zeigte sich ein seltsames aber für mich noch unbedenkliches Ziehen im rechten Innenschenkel. Der nächste Tag ein unerträglicher Schmerz im Hoden. Ich also zum Urologen-> Am Hoden ist nichts.Es ist auch keine Geschlechtskrankheit. Zum Mrt-> An der Bandscheibe ist auch nix. Blutwerte Top.Keine Bakterien.Weder im Blut noch im Sperma. Das wirklich einzige was gesehen werden konnte ist eine Blockade an der Hws.Er meinte das kann gut sein dass das bis in den Rücken strahlt. Aber das mit dem Hoden und dem Innenschenkel wär dann spanisch. Jener schleuderte meine Beine 2 mal nach Rechts und nach links und meinte mit der Leiste sei auch nix. Ca 2 Wochen danach erfuhr ich eine auch Intervallweise sehr starke Übelkeit ohne Erbrechen. Magenspiegelung auch gemacht.Sieht auch alles okay aus. Die mit den Hodenschmerzen bis heute anhält. Dazu kommen kleine Sachen wie kurzweilig Schwindel und leichtes Kopfweh,Kribbeln am rechten Schienbein und am Fuß. Rücken und Nacken hält sich gerade in Grenzen. Seelischen Stress hab ich übrigens so gut wie keinen würd ich behaupten. Bis auf das jetzt. Ich hoffe mir kann jemand helfen. Vielen lieben Dank.   M      
    • Hallo Phys,
      ich glaube das sind zwei verschiedene paar Schuhe was du da meinst. Das eine ist das Feedback bzw. "Rückmeldung"
      (auf gut Deutsch ) was dir z.B. das Handy/Joystick gibt, um eine Bestätigung für deine Eingabe zu bekommen.
      Das andere ist die 3-Dimensionale Wahrnehmung, die du beim Training mit z.B. einer Vibrationsplatte hast.
      Für das Training mit dieser Gerätegruppe haben sich die Begriffe Whole Body Vibration (WBV), Vibrationstraining, Beschleunigungstraining und stochastisches Resonanztraining etabliert.
      Aber die Wahrnemung von einem Vibrierendem Gerät über die Vibrationsrezeptoren der Gelenke, Sehnen und Muskulatur wird tatsächlich als "Haptische Wahrnehmung" bezeichnet! Das sagt Wikipedia dazu:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Haptische_Wahrnehmung  
    • ...das ist natürlich auch davon abhängig, welche Fortbildungen und Erfahrungen der jeweilige Therapeut mit sich bringt ☝️
      Das ist so ähnlich wie bei manchen Ärzten
    • Gast Antwort
      Ach, das können die Therapeuten feststellen? Das wäre ja mal ein Fortschritt. 😊das Cortison wird immer wieder gerne als günstige und sicherlich auch hilfreiche "Zugabe" zu den Basismedikamenten angepriesen. Leider ist das kurzsichtig gedacht. Der Augenarzt hat dann innerhalb eines halben Jahres beginnenden grauen Star festgestellt. Nun, es soll hier nicht über die Nebenwirkungen gejammert werden. Vielen Dank für die Antworten.
    • ...da haben sie dir einen ganz schönen Cocktail zusammengestellt. Aber ich denke du bist damit gut eingestellt und wie ich sehe, bekommst du das Beste was der Markt zur Zeit hergibt 👍. Für mich ist es sehr wichtig die Patienten danach zu befragen, gerade bei Rheumapatienten. Das Predni z.B. beeinflusst die Muskeln und Sehnen sehr stark, da Cortison bekanntermaßen für das ausdünnen dieser Fasern verantwortlich ist. Vor allem wenn man es gespritzt bekommt!
      Bei deiner Sehnengeschichte würde ich auf jeden Fall versuchen, zusätzlich über Nacht, Salbenverbände mit z.B. (Proffsalbe) oder Zinkleimverbände anzulegen: https://www.zink-portal.de/zinkverband/

      Physiotherapie würde ich auf alle Fälle machen lassen um Bewegungseinschränkungen bzw. Versteifungen der Gelenke vorzubeugen.
      Die Therapeuten können durch ein paar Tests auch feststellen, ob die RA selbst der Ausöser dafür ist oder z.B. durch eine Fehlstellung der Gelenke (Handgelenk, Handwurzeln, Ellbogen) die Sehnen gereizt/überlastet werden!