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Gast Anna

Anwendungen für Fibromyalgie

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Gast Anna

Es ist sehr sehr schwer und ich könnte nur weinen. Doc sagt, daß ich die negativen Gedanken los lassen soll. Geht nicht immer. Dann soll man den Schmerz als Freund ansehen. Never! 

Hat man ne Schub, sagen wir  auf der Schmerz Skala 8 - 10 und dann soll man Übungen machen? Da machen die Übungen keinen Sinn und Spaß. 

Ich muss zur Zeit nur funktionieren und alles bei Seite schieben. 

Sicher mag keiner auf Dauer schmerzen haben. Habe jetzt auch meine Schmerz Medikation abgesetzt. Mag nicht meine Organe abschießen. 

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Wenn die Medikamente erstmal eingestellt sind und wirken, wirst du auch etwas runterfahren.
Schmerzfreier hast du nochmal einen anderen Blick auf die Situation.
Dein Gehirn soll nicht die ganze Zeit in Alarmstellung sein - wann kommt der nächste Schub?
Bei dem Stress den du dir da aussetzt tust du deinem Körper auch keinen Gefallen. Stress ist Gift für den Körper.
Ich weiß, schön ist ganz anders - aber jetzt nicht zu ändern.
Schmerzmedikamente sind nicht ohne Grund da, bevor du kein Leben wegen Schmerzen hast, hast du lieber ein lebenswertes Leben und musst Medikamente nehmen.
Wenn du dann auf der Skala auf 8-10 bist und dann nichts machst oder Medikamente nimmst und auf 5 bist und dann was machst ist mir das definitiv lieber.
Es tut mir wahnsinnig für dich leid, aber ohne Therapie wird das nicht besser. Auch wenn sich das alles sehr anstrengend und weit anhört, verliere nicht dein Ziel.

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Anna, du darfst weinen und an bestimmten Tage verlieren. Mund abwischen und wieder aufstehen. 

Was die Schmerz Therapie angeht. Die meisten setzen Media ein, damit dein Körper etwas zur Ruhe kommt. Bei dem einen funktioniert es und beim anderen nicht. Und als Prophylaxe würde ich die Chemie nicht einnehmen. Ich habe eine Schmerz Therapie hinter mir. Es war vergoldete Zeit, weil ich wusste vorab schon, daß man den Schmerz akzeptieren muss und damit umzugehen habe. Du musst eine Mischung finden. Ob du dein Ziel in einem Jahr oder in 3 Jahren erreichst. Probiere es bitte aus. 

Hier habe ich ein Clip. Schaue es in Ruhe an. Suche dir am Anfang für dich das leichte heraus. Ist nicht schlimm, wenn du es auf Anhieb nicht alles schaffst. 

Wenn du Probleme damit hast, ja dann melde dich einfach hier. 

Lg Lonewolf

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vor 4 Stunden schrieb lonewolf:

Anna, du darfst weinen und an bestimmten Tage verlieren. Mund abwischen und wieder aufstehen. 

Was die Schmerz Therapie angeht. Die meisten setzen Media ein, damit dein Körper etwas zur Ruhe kommt. Bei dem einen funktioniert es und beim anderen nicht. Und als Prophylaxe würde ich die Chemie nicht einnehmen. Ich habe eine Schmerz Therapie hinter mir. Es war vergoldete Zeit, weil ich wusste vorab schon, daß man den Schmerz akzeptieren muss und damit umzugehen habe. Du musst eine Mischung finden. Ob du dein Ziel in einem Jahr oder in 3 Jahren erreichst. Probiere es bitte aus.

Lg Lonewolf

 

Ich gebe dir erstmal Recht, hinfallen ist okay . solange du aufstehst, Dreck abschütteln und weiter laufen.

Als Prophylaxe würde ich auch keine Medikamente nehmen, wenn nichts indiziert ist.
Das Problem ist, soweit ich das verstanden habe, geht es hier nicht um Prophylaxen.
Wenn Anna angibt an manchen Tagen auf 8-10 in der Schmerzskala zu sein, nehme ich sie Ernst und finde nicht, dass sie das akzeptieren sollte.
Akzeptieren sollte sie, dass sie nun diese Krankheit hat und damit leben muss.
Es einfach hinzunehmen ist der falsche Weg, damit arbeiten.
Wenn Dauerhaft Schmerzsignale zum ZNS geschickt werden, wird das chronisch und dann können Schmerzen sein, obwohl kein Signal aus dem Körper zum Kopf geschickt wird.
Daher ist eine Schmerztherapie durchaus sinnvoll, wenn der Alltag enorm von Schmerzen eingeschränkt ist.
Wenn es aber möglich ist, deine Form mit Medikamenten zu stabilisieren und du kannst den Alltag besser meistern und bist motivierter Sport und deine Übungen zu machen, bin ich voll dafür.

Hier geht es wieder um Gebrauch und Missbrauch.
Wenn Anna dann anfängt sich die Dinger wie Smarties einzuwerfen und dann trotzdem nichts macht, ists relativ sinnlos.
Oder wenn man anfängt wegen jeder Kleinigkeit Medikamente zu nehmen ist das ein Missbrauchen.
Darum gehts mir aber nicht, mir wäre es viel lieber wenn sie einen Weg für sich findet.
Da gibt es hunderte, aber das alles akzeptieren muss man nicht. Man kann immer etwas tun.

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Leider verordnen die Ärzte zu schnell Schmerzmedikation. 

Und ist vorerst kostengünstiger. Schmerzmittel helfen nur begrenzt. Bei vielen haben sie keinen Nachweis. Und einfach nur betäuben ist keine Lösung. Schmerzen können Menschen in die Verzweiflung treiben. Man kann den Schmerzauslöser nicht meiden. Helfen kann dagegen ein rationaler Umgang mit den Schmerz. Alles was länger als 3 Monate da ist bezeichnet man als chronisch. Jeder FMS Pat hat andere Symptome zusätzlich. Führt meistens zum Dauerstress weil man muss das alles verarbeiten. Untersuchungen, Umgang vom Doc zum Pat usw. Man ist dann überfordert... Stress, Muskelanspannung, Bewegungseinachränkungen und Verspannung, Erschöpfung, Sorgen und Unruhe, Schmerz, sozialer Rückzug. Für FMS Menschen ist Sport kein Leistungstraining. Die Schmerzsenibiltät verhindert teilweise an die Belastungsgrenze. Ist ein grosses Thema. Jeder muss für sich das beste herausfinden. Ich habe heute 2x30 min Sport gemacht. Sogar einmal mit meiner Frau. 

Haben Mucke angeworfen*Schlagerhits* ?

Und dann ging die Post ab. Hat richtig Spaß gemacht. 

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Es muss ja kein "entweder Akzeptanz oder medikamentöse Schmerztherapie" sein. Ich halte eine multimodale Schmerztherapie nach wie vor für am sinnvollsten, bei der Physios mit Ärzten, Psychologen und ggf. Sport- und Ergotherapeuten zusammenarbeiten. Die Ärzte sind für die medikamentöse Einstellung zuständig - und das sollten meines Erachtens nach welche tun, die sich damit auskennen: Fachärzte für Anästhesie und/ oder Spezielle Schmerztherapie. Leider doctorn zu viele Hausärzte mit hochwirksamen BTM herum, ohne wirklich Ahnung zu haben, was sie da verschreiben und warum.

Die nächste Frage ist dann (da gebe ich lonewolf Recht) ob Medikamente überhaupt wirken. Denn sehr viele Fibro-Patienten erzählen, dass ihnen Medikamente überhaupt nicht helfen, in dem Fall würde ich mir  die Nebenwirkungen nicht noch zusätzlich antun. Wenn Dir aber die Medis gut und auch über längere Zeit helfen, können sie gute Unterstützung leisten, denn wenn Du weniger Schmerzen hast, wirst Du bspw. motivierter an die Physio-Übungen herangehen und Dir fällt es leichter, die Gesamtsituation zu akzeptieren. Und es ist wichtig, einem Schmerzgedächtnis vorzubeugen, wie Jan auch schreibt. Schmerzmittel sind aber nicht das Einzige, was Schmerzen reduzieren kann und das sollten sie auch nicht sein, weil ansonsten eine starke psychische Abhängigkeit entstehen kann.

Akzeptanz halte ich für mindestens ebenso wichtig und es ist gut, wenn Du weißt, dass Du Deine Erkrankung akzeptieren sollst - noch besser ists, wenn Dir jemand erklärt, wofür das gut ist, was der Unterschied zum "Aufgeben" oder zur "Resignation" ist und Dir konkrete Hifestellungen gibt, wie Du das mit der Akzeptanz anstellen kannst. ? Auch, wenn sich das verrückt anhört, aber Akzeptanz führt tatsächlich zu einer erheblichen Schmerzreduktion, weil einfach wahnsinnig viel Stress und Sorgen dadurch wegfallen, die man sich vorher immerzu macht.

Und zu guter Letzt ist ja auch die Bewegung wichtig, die Dir Lebensqualität genauso wieder geben soll wie sie Deine Muskeln fit hält und Sekundärschäden (z.B. Rückenbeschwerden) vorbeugt. Zur Motivation st mir noch eingefallen: Was mir wahnsinnig geholfen hat, sind meine beiden Hunde, die sich ein Loch in den Bauch freuen, wenns endlich ans Gassi geht und die mich regelmäßig vor die Tür zwingen, egal wie stark meine Beschwerden sind. Jetzt weiß ich natürlich nicht, ob Du Hunde magst, genug Zeit hast und Dir das vorstellen könntest. Aber die Bewegungsfreude, die die Tierchen ausstrahlen, finde ich extrem ansteckend! ?

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Nabend.

Irgendwo hat jeder hier Recht und alle wollen dir helfen Anna.
Du siehst, Kopf in den Sand stecken und abwarten geht nicht.
Es gibt viele Wege - welcher dein Weg ist, musst du nun rausfinden.
Wie du dein Problem in den Griff bekommst, musst du sehen, aber es ist möglich.
Gib nicht auf und mach weiter.

LG

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Gast Anna

Danke sehr für die lieben Worte und Unterstützung. 

Wenn ich darf  melde ich mich zwischendurch. Muss erst meine Gedanken sortieren. Da sie Achterbahn fahren. 

Lg Anna

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Gast Anna

Seid gegrüßt, ich hatte vor 3 Tagen KG gehabt. Wir sind mal an die Geräte gegangen. Zuerst auf dem Rad 10 Minuten zum aufwärmen. Dann das nächste Gerät, für die Oberschenkel vorne. Da drückt man mit den Unterschenkel die Presse nach oben. 12 Wiederholungen, mit ne Gewicht zum Anfang 5 kg. 

3 Sets. Dann würde das Gewicht erhöht auf 10 kg. 

Danach ne Gerät für die aussenseite des Oberschnekls. Wiederholungen und Gewicht, wie beim Vorgänger. Abends spürte ich Anspannung und eine leichte Dehnung in den Oberschenkel. Nächsten Tag morgens keine Probleme, aber ab mittags, wo ich spazieren war, spürte ich jeden Muskel. Prall und drückte an verschwinden Stellen. Ist wohl ne Muskelkater? Da ja meine Muskeln, diese Tätigkeiten an den Geräten nicht gewöhnt sind. Nun dieser Kater ist schon den 2 Tag. Ist das normal? Wielange dauert so was an? Das normale Laufen ist eingeschränkt. Nehme wieder meine Wärmeflasche, um den Schmerz bzw Kater zu vertreiben. Ist die nächste Frage, ob ich weiterhin an diese Geräte soll? Habe erst in 3 Wochen die nächste KG. 

Werde nach diesen Beschwerden mein Programm machen. 

Sry, das ich euch Physiotherapeuten, mit mein Anliegen belastet und nerve. 

Lg Anna

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Guten Tag Anna,

du nervst uns nicht.
Das was du beschreibst, klingt ganz nach Muskelkater - zwei Tage sind auch normal - ich hab teils bei meinen Gruppen Leute, die eine Woche lang Muskelkater haben.
Ist natürlich nicht der Sinn dahinter. Aber so 2-3 Tage sind anfangs ganz normal.
Du kannst aktiv dagegen vorgehen, weiter Spaziergänge machen, aktiv bleiben - das bringt Blut in die Muskeln und sie können sich besser regenerieren.

Was mir hingegen nicht gefällt, dass du erst in 3 Wochen wieder KG hast, ich weiß auch, dass das mit den Terminen nicht so das wahre ist - aber für die Zukunft versuchen aufeinander folgende Termine zu bekommen.

LG

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Gast Anna

Ja, dass ist nicht einfach. Die ich bisher hatte die wurden versetzt und müssen woanders arbeiten. Jetzt habe ich zwei feste, je ich auch vertraue, die auch meine Krankheitsgeschichte kennen.Und im  Monat November sind beide ausgebucht. Sonst sind 2 Termine innerhalb einer Woche. 

Ich hoffe sehr, dass es nur ein Kater ist. Voll Angst, dass dies die FMS ist. Und ich war voller Elan und hatte voll Lust meine Anwendungen zu machen. Kaum Schmerzen gehabt. Nur bissel lws, der Klassiker. 

Ich finde es super heil, dass ihr eure Freizeit, für uns opfert. 

Lg

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Guten Abend

okay, dann gehts im Dezember ja wieder los! :)

Ich meine es klingt nach einem klassischen Muskelkater.
Alles was du dafür tun kannst ist aktiv sein - also spazieren gehen z.B.
Du kannst dich etwas auflockern, Schulter locker kreisen lassen, die Hüfte etwas kreisen lassen - sowas.
Alles was die Muskulatur nicht stark belastet.
Die Muskeln sollen aber schon gut durchblutet sein - kannst auch schön warm duschen gehen, ein Vollbad nehmen.
Genauso wichtig ist deine Regeneration.
Iss gesund und ausgewogen - viel Gemüse und Eiweiß, Nüsse, Eier, gute Öle, Kartoffeln
Dein Körper braucht Nährstoffe um zu funktionieren, gibst du sie ihm nicht - zieht er sie sich von woanders und vermindert die Regeneration. Viel Wasser oder Tee trinken pro 20kg körpergewicht 1l wasser ca. je nach Aktivität und Schweißverlust.
Was ich neu für mich rausgefunden habe ist die Infrarotsauna - drinnen merkst du nicht viel - aber wenn du rauskommst ist dir von innen her warm und wird dann kalt, als in der klassischen Sauna. Kannst aber auch eine Sauna deiner Wahl nehmen.
Und jeder weiß es, keiner hält sich dran - schlafen!! 7-8h sollten ca drin sein. Ich überbrücke mir die Zeit mit 20-30min Powernaps.
Lang genug einmal runter zu fahren, kurz genug um nicht in den Tiefschlaf zu fallen und dann total gerädert zu sein. Hilft mir sehr und das einschlafen ist nur eine Übungssache, selbst wenn du nur die Augen geschlossen hast und ruhig liegst, ist das mehr Wert als weiter Aktion zu machen. Alles davon ausgewogen und dann sollte es schnell wieder gut laufen :D
PS: Massagen natürlich - das ich da nicht gleich dran gedacht habe ;)


Ich weiß jetzt nicht genau welche Übungen du machst - die in der Physio nehme ich mal nicht an.
Die Gruppengymnastik oben verlinkt? Kannst alles machen was dich nicht zu sehr belastet aber in schwitzen bringt.
Dehnen würde ich auf Muskelkater nicht - das sind kleine Mikroeinrisse im Muskel und wie bei einem Gummiband, wenn da kleine Risse drin sind und du dran ziehst... weißt du ja was passiert.

Höre wie immer auf deinen Körper. Weniger auf deinen Kopf :) ist schwer, ich weiß.

 

vor einer Stunde schrieb Gast Anna:

Ich finde es super heil, dass ihr eure Freizeit, für uns opfert.

 

Das Helfersyndrom halt ?
Ich tu es gern, wenn es angenommen wird.
Außerdem festigt sich das bei mir nur umso mehr.

LG



 

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Gast Anna

Wow, vielen Dank. Ich meine die Übungen, die hier genannt wurden. Bzw ich daheim mache. Ja ich hege und Pflege mich. Diese harten, ziehenden Schmerzen, der Kater, besiege ich. Nee, die Geräte fasse ich nimmer an. 

Finde deine Einstellung klasse, weiter so. 

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Gast Anna
vor 44 Minuten schrieb PhysioJan:

 Viel Wasser oder Tee trinken pro 20kg körpergewicht 1l wasser ca. je nach Aktivität und Schweißverlust.

Woher beziehst du die Infos über das Trinken? Dann müsste ich ja 3,5 l pro Tag trinken. 

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Das ist eine Faustformel.
Nahrungsmittel haben ja auch Flüssigkeit enthalten.
Sodass du 2,5-3l trinken solltest.
Ist auch eine gute Menge würde ich behaupten.

Du willst garnicht wissen wie viel ich am Tag so trinke ;)
Sind locker bei 4-5l + Nahrung
Mal mehr mal weniger, aber das ist so Durchschnitt.
Natürlich über den Tag verteilt - immer mal kleine Schlücke
Und beim Sport sind 2l locker weg.

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Gast Anna

Hi, habe da eine Frage

Wenn man nie richtig seine Muskeln trainiert hat, ja dann werden sie ja kleiner. Und diese wieder aufzubauen kostet sehr viel Geduld. 

Werden die verkuemmerten Muskeln jemals wieder etwas besser? 

Ich esse 2500 kcal und manchmal mehr. Jeden Tag verschiedene Gericht und ich nasche gerne noch was. Nerven Nahrung. Nur ich spüre das minimal eine kleine Besserung. Durch das ganze Training habe ich ne Knack Popo bekommen. 

Das nervt. Ich mag schon bisschen mehr Masse haben

Lg

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Das ist das schöne am Körper, er will sich immer anpassen.
Wenn du also Reize für den Muskel setzt wird er auch wachsen, ein Muskel der bereits trainiert wurde "merkt" sich das.
Memory Cells - Gedächtniszellen. Kann dann auch schneller wieder wachsen.

Wenn du mit 2500kcal abnimmst, iss mal 2800/3000 und guck was dann passiert

Wieder die Faustformel
Isst du mehr als du verbrauchst, nimmst du zu
Isst  du weniger als du verbrauchst, nimmst du ab

Muskeln können auch in einem Energiedefizit wachsen, wie gut hängt von Trainingszustand und dem Reiz ab.
Als Trainingsanfänger wirst du viel mehr Veränderung bemerken, als wenn du schon seit 10 Jahren trainierst.

Also immer Kopf hoch und weiter machen.
Es ist nie zu spät.#

 

LG

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Hallo seid gegrüßt, 

Habe da ein Anliegen. Wollte dafür kein neuen Beitrag eröffnen. 

Folgendes: In den letzten Monaten habe ich meine Anwendungen für den Hals, Rücken und Beine tgl gemacht. Dehnen und etwas stärken der Muskelaltur. Bin auch tgl zwischen 4 bis 6 km spazieren gegangen. War alles anstrengend, aber man soll ja nicht den Kopf im Sand stecken. Alles ohne Druck bzw Stress. Der Kopf war frei. Mensch war das herrlich. 

Nun seit 14 Tage plagt mich dies. An manchen Tagen, fängt es morgens an. Gerade wach geworden und 10 Minuten später vibrieren meine Waden. Dazu sind sie angespannt. Und OS hinten ebenfalls. Der Gang durch die unwillkürlich erhöhte Anspannung der Beinmuskelatur ist verlangsamt. Und es braucht eine Ewigkeit bis es sich entspannt. Zb heute bei dem herrlichen Wetter spazieren gewesen, weil ich das wollte. 

Ja, gehe ganz locker und alles wird gut. Nur nicht immer gelingt es. Kann ja nicht sagen:umkehren und wieder hinlegen. Also lief ich weiter. Daheim war man fix und fertig. Ob man ne Marathon mit Gepäck gemacht hätte. 

Dann fiel mir ein, dass ich die halbe Nacht auf dem Bauch geschlafen habe. Hat es damit zu tun? Das alles sich a spannt? Oder Klemme ich ne Nerv ein bzw wird dieser gereizt? Was mache ich da falsch? 

Ich bin ja immer noch der Meinung dass ich keine FMS habe. Da diese Patienten einen Dauerschmerz jeden Tag haben. 

 

Liebe Grüße Lonewolf

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Gast Anna

Hallo, 

Ich habe da ein Anliegen. Bisher hat mir keiner eine Antwort darauf gegeben. 

Wir FMS Patienten müssen ob wir wollen oder können bewegen. Gerade die letzten Wochen ist das extrem. Ich gehe spazieren, ohne Druck und Stress. Und wenn ich 2 km spazieren gehe. Verspüre ich nur während des gehen, das meine Füße müde werden. Unterschenkel aussenseite und Oberschenkel aussenseite und Gesäß Muskeln fest sind. Und bei jeden Schritt es schwerer wird. Ich kann ja schlecht stehen bleiben. Wenn ich daheim bin bin ich müde und muss mich hinlegen. Ich verstehe dies alles nicht. Was ist das bloss? Ich mag so gerne, wie ein Jungens Mädchen laufen. Mein Hausarzt meint, das es die Psyche ist. Ich höre zu sehr auf meinen Körper. 

Ich habe es satt, so behandelt zuwerden. Ich Kämpfe jeden Tag und mache meine Anwendungen. Für jeden Bereich 10 Wiederholungen und dies 3 x mit Pausen dazwischen. 

Was soll ich noch tun? Wohin soll ich mit mein Anliegen noch hin? 

Lg Anna

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Hallo Anna, :)

das klingt ziemlich verzweifelt und als ob Du schon Einiges ausprobiert hättest... Das Sinnvollste bei chronischen Schmerzpatienten ist ein multimodales Team, was bedeutet, dass zumindest ein Arzt, ein Physio und ein Psychologe zusammenarbeiten, und zwar unabhängig von der Ursache des chronischen Schmerzes, also bei Krebspatienten genauso wie bei chronischen Rücken-, Kopfschmerz oder Fibro-Patienten. In einem ambulanten Setting bekommt man sowas leider nie wirklich hin, aber es gibt einige teilstationäre oder stationäre Programme, die so arbeiten, also Schmerzkliniken/ Schmerztageskliniken. Vielleicht wäre das für Dich noch eine Möglichkeit. 🤔

Ansonsten bist Du der Experte für Deinen Körper. Jede Schmerzerkrankung verläuft unterschiedlich und man kann auch keinen Fibro-Patienten mit einem anderen vergleichen, was die Leistungsgrenzen betrifft. Deshalb kannst Du Dir natürlich Hilfe und Unterstützung bei Physios suchen, die Dir bspw. Übungen zeigen oder Triggerpunkte behandeln, aber welche Übung Dir langfristig gut tut, musst Du für Dich herausfinden. Es ist super, dass Du ein regelmäßiges Übungsprogramm machst! :) Jetzt musst Du es noch an Deine Belastungsgrenze anpassen, zu viel zu machen kann für Dich ebenso schlimm sein, wie zu wenig. Also sind auch Pausen und Erholung wichtig. Und nicht nur Übungen, wenn die Muskeln zu fest sind, sind v.a. Entspannungsverfahren hilfreich.

Und zu guter Letzt: Das möchte immer niemand hören, aber selbst wenn Du alles zu 100% richtig machst (was in der Praxis nicht möglich ist, nur mal angenommen) ist es leider bei chronischen Erkrankungen so, dass Restsymptome zurückbleiben können. Und auch, wenn die wieder stärker werden, ist das nicht unbedingt ein Zeichen davon, dass Du etwas falsch gemacht hast. Manchmal ist das einfach so. Es gibt immer bessere und schlechtere Phasen. Da ist, so schwer das sein mag, Akzeptanz gefragt! Akzeptanz bedeutet in dem Zusammenhang übrigens nicht, dass Du alle Hoffnung aufgeben sollst, wird oft falsch verstanden. Hoffen darf man immer! Aber ein ständiger Kampf gegen Windmühlen kostet einfach endlos viel Kraft, die man sich sparen kann. ;)

Liebe Grüße
Chandra

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Gast Anna

Ja danke für deine Gedanken. 

Schmerzklinik kommt nicht in Frage. Da ich von Klinken die Nase voll habe. Zu viel erlebt! 

Ich komme mit den Schmerz bisher zurecht. Die Krankheit ist nun ein Teil von meinem Leben. Ja, man muss das beste daraus machen. Standardsätze, gähn. 

Es geht mir darum weil ich dünn bin und nicht viel Polster habe. Wenn ich meine Beine ansehe, ja dann meine ich, ich hätte Fussball Beine. Wie ich oben schon beschrieben habe. Beim spazieren gehen... Dies kann ich nicht begreifen. Ich tue alles, das es mir gut geht. Was die Psychologen an geht, ja hier Wartezeit bis zu 1 Jahr. War bei eine und sie war überfordert. Tun die dies und das, was ihr Körper schafft. Dies wusste ich selber. Sinnlose Zeit dort verloren

 

Lg Anna

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Ich habe nicht mehr Deinen ganzen Text im Kopf, aber soweit ich mich erinner, hast Du uns am Anfang schon mal gefragt, was Du machen kannst. Daraufhin haben wir Dir unsere Gedanken mitgeteilt, alles, was uns eben so eingefallen ist. Wenn Du die Frage jetzt wieder stellst, und wir in der Zwischenzeit leider kein Allheilmittel gefunden haben, werden wir Dir zwangsläufig das Gleiche nochmal erzählen. :) Ich verstehe total, dass das nicht das ist, was Du hören möchtest. Du weißt gar nicht, wie gerne ich Patienten sagen würde: geh zu diesem Facharzt, der gibt Dir die Pille xy oder führt die OP xy durch und dann bist Du geheilt. Das gibt es leider nicht. Es gibt immer mal wieder Scharlatane, die sowas behaupten, aber nur, um die Pat. auszunehmen. Da es keinen Wunschweg gibt, können wir Dir nur raten, was möglich ist. Und das sind regelmäßige Übungen, nicht zu viel, nicht zu wenig, Entspannungsverfahren und Anwendungen bei versch. Fachdisziplinen und noch ein paar andere Bausteine, die wir hier aber alle schon mehr oder weniger aufgeführt haben. Das ist alles, was wir da tun können. Das tut mir Leid.

Es ist überhaupt nicht fair, dass manche Menschen sich Tag für Tag durchbeißen und vorwärtsquälen müssen, während andere scheinbar fröhlich und ungehindert durchs Leben hüpfen können. Leider hat das Leben nie auch nur die Andeutung gemacht, dass es gerne fair sein möchte. Gerechtigkeit ist ein Konstrukt, das sich Menschen ausgedacht haben. In der Natur gibts sowas nicht. Und es ist auch subjektiv. Wenn man sich immer mit den pfeifenden, fröhlichen, unbeschwerten Menschen vergleicht, bekommt man zwangsläufig das Kotzen. Ich weiß, dass es ein schwacher Trost ist, aber es gibt auch immer Menschen, denen es deutlich schlechter geht. Ich weiß nicht, ob Du mal zu Besuch oder gar als Pat. auf ner Intensiv-Station warst. Aber ich bin danach jedes Mal froh, dass ich gehen, sprechen, essen, trinken, und eigenständig atmen und auf Klo gehen kann, ohne auf Hilfe und/ oder Geräte angewiesen zu sein. Dein Schicksal mag hart und ungerecht sein, trotzdem solltest Du, wie Du selbst schon geschrieben hast, lernen, Deine Erkrankung anzunehmen und trotz ihr glücklich leben zu können. Momentan habe ich eher das Gefühl, Du weißt Dir selbst nicht zu helfen und bist sauer und gefrustet, weil alle Ärzte und Therapeuten Dir auch nicht helfen können und Du bei einem Psychologen keinen Termin bekommst.Natürlich ist das blöd und scheiße und auch wenn ich Dich damit langweile, aber das A und O ist, damit umgehen zu lernen. und realistische Erwartungen an Deine Umwelt zu entwickeln. Das ist leider alles, was ich Dir dazu sagen kann, tut mir Leid! :(

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    • Lieber Gianni, lieben Dank für Deinen Input und vorab schonmal sorry für meine nervenden Fragen, aber ich will immer alles verstehen 🙂 Du hast es schon super erklärt, dennoch meine Frage: diese Sehnenansätze und die Beckeninstabilität hängen zusammen? Oder tendierst Du aufgrund meines falschen Trainings zu der Entzündung der Sehnenansätze? ...dass die Leisten und Oberschenkel schmezen liegt daran, dass dies vermutlich ein zusammenhängendes System ist? Ich bekomme bereits seit 3 Wochen wöchentlich eine Kortisoninfusion... Ich frage so viel, weil ich es einfach verstehen will und Angst habe, dass es nicht mehr weg geht. Ich will, nach den vielen Monaten und den vielen unnötigen Krankenhausaufenthalten und viel falschem Dehnen nun alles richtig machen, um endlich keine Schmerzen mehr zu haben...5 Monate sind eine lange Zeit und ich habe Angst vor chronischen Schmerzen 😞
    • 👍 Kein Problem, fragt mich ruhig 🤣
    • Du bist auf dem richtigen Weg MelKr, du musst dem ganzen einfach mehr Zeit geben. Wenn eine Entzündung dermaßen aufgeflammt ist und schon länger besteht, dann dauert es dementsprechend länger bis sich das ganze beruhigt. Schneller würde es mit Kortison gehen, klar. Das kann man aber immer noch machen wenn es nicht besser werden sollte. Ein paar Wochen solltest du dich aber schon gedulden. Vergiss nicht regelmäßig die Salbe aufzutragen ☝️ Sehenansätze sind einfach schlecht durchblutete Körperteile das nennt man die "hypovaskuläre Zone", deshalb dauert es so lange. Bestes Beispiel ist die Sehnenentzündung beim Fersensporn, da kann es oft 9-12 Monate dauern bis sich das beruhigt hat. Das der Schmerz durch aufblähen des Bauches sich verstärkt, bekräftig nur unsere Vermutung, dass es sich um den Sehnenansatz der Bauchmuskeln handelt. Vergleichbar mit der Sehne des Pfeil und Bogen. Je mehr man daran zieht um so stärker spannt sich die Sehne an. Also, steck den Kopf nicht in den Sand und bleib dran. Du kannst uns gerne auf dem laufenden halten MelKr

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