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Hallo zusammen!

Zuerst einmal möchte ich sagen, ich finde es toll, dass es dieses Forum gibt! Und auch wenn mir bewusst ist, dass eine Ferndiagnose immer schwierig ist, möchte ich doch die Hoffnung nicht aufgeben und hoffe vielleicht auf einen Austausch, der mich ein Stück weiterbringt 🙂

Zu meiner Person:
Ich bin weiblich, 28 Jahre alt, schlank, Laborantin, sehr gelenkig, stressanfällig, starkes Hohlkreuz, nicht die sportlichste, gehe 1x pro Woche zur Rückenschule und mache die Übungen auch zu Hause, im Sommer wandere ich gerne, fahre Fahrrad oder geh skaten.
Momentan ist das alles aber eher schwierig, da ich mich nicht viel bewegen kann…

Meine Schmerzen (links mehr als rechts):
…begannen vor ca. 5-6 Jahren als ich von einer stehenden/bewegten Tätigkeit in einer weitestgehend sitzenden Tätigkeit gewechselt habe. Es fing an mit Schmerzen hinten im Bereich des Darmbeins / ISG, Schmerzen im Gesäß und Schmerzen, die seitlich am Oberschenkel entlang zum Knie zogen. Mit regelmäßiger Bewegung konnte ich das allerdings einigermaßen in Schach halten.
Vor 2-3 Jahren kamen dann Schmerzen vorne am Oberschenkelansatz hinzu. Der Schmerz befindet sich mittig auf dem Oberschenkel, von der Leiste ein kurzes Stück den Oberschenkel runter und tritt besonders beim bergauf gehen auf oder wenn sich beim Gehen das Bein hinterm Körper befindet und ich es wieder nach vorne ziehe. Manchmal auch nach langem Sitzen. Oft zieht der Schmerz auch bis in den Beckenboden. Irgendwann fiel mir auf, dass der Schmerz bis tief in den Bauch reicht und aus Richtung Beckenschaufel kommt (Iliopsoas?). Das kann teilweise so heftig weh tun, dass ich mich schon zweimal auf eine Blinddarmentzündung hab untersuchen lassen. Wenn man an der Beckenschaufel in den Bauch drückt und die richtige Stelle findet, ist es wie ein Messerstich.

Nun habe ich vor ca. 1 Monat von meinem Arbeitgeber einen hochfahrbaren Schreibtisch bekommen und naiv wie ich war drei Tage fast ausschließlich im Stehen bzw. Gehen verbracht. Am Wochenende davor war ich noch 9km wandern und hatte keine Probleme. Mir ging es damit drei Tage lang super, ich hatte so gut wie keine Schmerzen. Am vierten Tag merkte ich auf einmal wie ich mich nicht mehr gut auf den Beinen halten konnte. Mittags konnte ich noch nicht mal mehr meine übliche Runde spazieren gehen. Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in der Kniekehle, die von der LWS/Gesäß scharf brennend auf der Rückseite des Oberschenkels in einer geraden Linie zur Kniekehle liefen, sich dort verzweigten und in krampfähnlichen Wadenschmerzen endeten. Teilweise zieht es sogar bis zur Ferse und in den Fuß. Sie treten vor allem bei gestrecktem Bein auf (Ischias?). Taubheitsgefühle habe ich nicht.

Ich erspare Euch die Details meiner ganzen bisherigen Arztbesuche, denn außer das man mir sagte, dass meine Gesäßmuskulatur stark verspannt wäre und ich zu ISG-Blockaden neige, bin ich nicht viel weitergekommen. Meine Beine wurden auch in alle möglichen Richtungen gedreht und getestet, aber der Arzt sagte, es sei alles unauffällig
Zuletzt wurde nun ein MRT der LWS gemacht und im Befund steht:
„Beiderseitig lateroforaminale Protrusion in den Segmenten LWK 4/5 und LWK 5/SWK 1 (Mediobilaterale Protrusion mit foraminalem Wurzelkontakt links mehr als rechts, betont im Segment LWK 4/5). Kein Prolaps.“
Mein Orthopäde fand das aber erstmal nicht so dramatisch und hat außerdem noch eine rheumatologische Untersuchung veranlasst. Auf das Ergebnis warte ich noch.

Momentan kann ich weder lange sitzen, noch lange stehen oder gehen.
Mir ist bewusst, dass ich ein starkes Hohlkreuz habe und man sagte mir mal, ich solle meine Bauchmuskeln trainieren, um das auszugleichen. Bisher mit keinem großen Erfolg.
Zur Zeit bin ich mir auch unsicher mit den Bauchübungen, da ich das Gefühl habe, dass mir der Hüftbeuger dann noch mehr weh tut.
Alle Übungen mit gestreckten Beinen fallen momentan auch weg, so dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Übungen ich machen soll, um mir ohne Schmerzen etwas Gutes zu tun.

Was ich noch vergessen habe: Ich habe zwischenzeitlich herausgefunden, dass ich ein starkes Problem mit verklebten Faszien habe. Mein Gesäß und meine Oberschenkel sind so fest, dass man die Haut kaum greifen kann und es tut höllisch weh, wenn man es versucht. Seit 2 Jahren bearbeite ich sie nun und habe schon gute Erfolge erzielt, aber ganz weg ist das Problem noch nicht. Auch mein restliches Bindegewebe (angefangen von der Wange bis hin zur Wade) ist sehr schmerzhaft, verbessert sich aber unter intensiver Bearbeitung.

So, das ist meine Geschichte und ich entschuldige mich dafür, dass es so ein langer Text geworden ist…
Falls noch Fragen offen geblieben sind, beantworte ich sie gerne 🙂
Ich wäre Euch dankbar für alle Gedanken, Tipps und Übungen, die Euch einfallen, damit ich wieder auf die Beine komme. Denn momentan weiß ich nicht weiter und wünsche mir nichts mehr, als mich einfach wieder schmerzfrei bewegen zu können.

Vielen Dank und beste Grüße!

Granuaile

P.S.: Ich habe Euch Bilder angehangen von meiner LWS. Zuerst von 2018 linke und rechte Seite, dann von 2013 linke & rechte Seite und zum Schluss eine bildliche Darstellung meiner Schmerzen (bei den MRT-Bildern bin ich mir über linke und rechte Zuordnung nicht hundertprozentig sicher...).
Ich hoffe, ich habe Euch mit allen diesen Infos nicht erschlagen... O:-)

2018-LWS-rechts2.jpg.8d8c48ca28fd419354f49f742d05efcf.jpg2018-LWS-links2.jpg.3e48fcb45deb8aef29ab66b78679fd01.jpg

2013-LWS-rechts.JPG.8c788482436eb6440c20436bf7f5a929.JPG2013-LWS-links.JPG.1ccf63cc161b638e6871b55df22f3f05.JPG

Schmerzen Iliopsoas-Piriformis-Ischias.jpg

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Hallo Granuaile! Eine Ferndiagnose ist immer recht schwierig das stimmt. Aber Anhand Deiner Anamnese und den Bildern kann man doch schon einiges damit anfangen😉! Oft ist es nicht die eine Ursache sondern kommen mehrere Bausteine zu einem komplexen Beschwerdebild zusammen. Du hast mit vielen Dingen recht. Einiges kann miteinander in Verbindung stehen. Es kommen sogar 5  Sachen für deine Schmerzen in Frage.

1.eine Irritation der Peripheren Nerven

2.Ein Muskulär, Fasciales Problem

3.Triggerpunkte die Ausstrahlen

4.Eine Ansatzreizung (z.b. Trochanter) Bild Seite links und rechts. Das ist der Knochen wo an der Ausenseite vom Oberschenkel zu spüren ist

5.Blockade

Fangen wir mal an

kommen die Probleme auch vermehrt nach dem Essen?

Schmerzen hinten im Bereich des Darmbeins / ISG, Schmerzen im Gesäß und Schmerzen, die seitlich am Oberschenkel entlang zum Knie zogen. 

Hier könnte tatsächlich eine ISG-blockade für eine Verkettung der anderen Symptome sorgen. Das ISG ist blockiert, dadurch wird die Gesäßmuskulatur  fest, und auch der M.tensor, und Tractus Iliotibialis macht somit Probleme. Auch ohne eine ISG-blockade ist die Kombination von Gesäßschmerzen  und Tractusprobleme durch Überlastungen keine Seltenheit, da diese Muskeln fascial miteinander verbunden sind. Des weiteren Kann über eine ISG blockade auch der M.Periformis hyperton werden und  dadurch Nerven und Gefäße irritieren was unterschiedliche Symptome verursacht. Krampfende Schmerzen im gesäß deuten auf die Kompression von Gesäßversorgenden Arterien hin. Brennende, ziehende Schmerzen u.a. auch krippeln und Taubheitsgefühle ins Bein liegt die Ursache an eingeklemmten Nerven, va. der Ischiasnerv und hintere Oberschenkelnerv (N.cutaneus femoralis posterios.) der nur bis zum Knie zieht.

Der Schmerz seitlich am Oberschenkel kann aber auch von einem Irritierten Nerv kommen. Hinweis wäre zb. auch ein Brennen und Taubheitsgefühle an der Oberschenkelausenseite. Es ist der N.cut.femoralis lateralis, also äußerer Hautnerv des Oberschenkels. Dieser Könnte z.b. in der Leiste und v.a Iiopsoas (Hüftbeugemuskel) irritiert sein. Besser gesagt der M.iliacus der im Bereich der Bauchmuskulatur unter dem Beckenkamm palpierbar ist. Der M.iliopsoas besteht ja aus dem M.psoas mayor und M.iliacus.

 

Vor 2-3 Jahren kamen dann Schmerzen vorne am Oberschenkelansatz hinzu. Der Schmerz befindet sich mittig auf dem Oberschenkel, von der Leiste ein kurzes Stück den Oberschenkel runter und tritt besonders beim bergauf gehen auf oder wenn sich beim Gehen das Bein hinterm Körper befindet und ich es wieder nach vorne ziehe.

Hier könnte es sich um eine Ansatzreizung der Oberschenkelmuskulatur oder eine Verletzung, Überlastung des Quatriceps handeln. Gerade bei Bergaufsteigen ist dieser ja aktiv, auch die lokalisation passt.

Manchmal auch nach langem Sitzen. Oft zieht der Schmerz auch bis in den Beckenboden. Irgendwann fiel mir auf, dass der Schmerz bis tief in den Bauch reicht und aus Richtung Beckenschaufel kommt (Iliopsoas?). Das kann teilweise so heftig weh tun, dass ich mich schon zweimal auf eine Blinddarmentzündung hab untersuchen lassen. Wenn man an der Beckenschaufel in den Bauch drückt und die richtige Stelle findet, ist es wie ein Messerstich.

Da könnte Ich mir auch den M.iliopsoas vorstellen der da Probleme macht. Wie oben beschrieben kann dieser auch Nerven irritieren. Durch ihn laufen u.a. der vordere Oberschenkelnerv (m.femoralis) was einen Schmerz im Verlauf des Quatriceps provoziert und der seitliche Oberschenkelnerv (m.cut.fem.lat) Laut deinem Bild ist der Schmerz aber nicht im ganzen vorderen Oberschenkel vorhanden.Natürlich kann auch hier ein Triggerpunkte die Ausstrahlenden Schmerzen ins Bein hervorrufen.

Ich hatte plötzlich starke Schmerzen in der Kniekehle, die von der LWS/Gesäß scharf brennend auf der Rückseite des Oberschenkels in einer geraden Linie zur Kniekehle liefen, sich dort verzweigten und in krampfähnlichen Wadenschmerzen endeten. Teilweise zieht es sogar bis zur Ferse und in den Fuß. Sie treten vor allem bei gestrecktem Bein auf (Ischias?). Taubheitsgefühle habe ich nicht.

Also Hier hat man doch wieder einen klaren anamnestischen Hinweis auf ein Nervenproblem. Brennende Schmerzen auch wenn keine Taubheitsgefühle vorhanden sind und v.a. der Verlauf sind ein klarer Hinweis für einen Peripheren Nerv der gedrückt wird. Die Rückseite des Beines bis in den Fuß ist definitiv der Ischiasnerv. Der Ischiasnerv kann auch Wadenkrämpfe hervorrufen. Auch daß die Symptome schlimmer werden wenn du dein Bein streckst sind aufjedenfall der Ischias da du diesen somit noch mehr auf Spannung bringst. Die Vorwölbung kann man schon erkennen auf den Bildern aber Ich vertraue Ihnen immer nicht so sehr, da sie oft keine Aussage treffen ob die Beschwerden der Pat. wirklich daherkommen. Jemand der auf einem Bild große Ohren hat hört auch nicht unbedingt besser.😉 Nur durch Hörtests kann man dies rausfinden. So ist es auch nur ein Bild. Um festzustellen ob die Probleme wirklich daherkommen muss man auch bestimmte Funktionstests machen. So müsste von einem Physiotherapeuten getestet werden durch sog. Provokationsstests der LWS ob sich Ischiassymptome über die LWS und der Bandscheibe auslösen lassen. Ist hier alles o.k dann kann eine Etage tiefer wieder das ISG blockiert sein, und  über den m. Periformis der Ischiasnerv eingeklemmt sein. Zusätzlich könnte auch der N.cut.fem.post über den M.periformis irritiert sein der nur bis zum knie zieht. Aber auch ohne eine ISG-blockade kann der Ischiasnatürlich über den M.periformis  zu  krämpfen und symptomen führen.

Durch den M.iliopsoas laufen aber nicht nur der N.femoralis und N.cut femoralis lat.wie oben beschrieben denn auch der Ischiasnerv kann durch einen hypertonen Iliopsoas komprimiert werden

 

Mir ist bewusst, dass ich ein starkes Hohlkreuz habe und man sagte mir mal, ich solle meine Bauchmuskeln trainieren, um das auszugleichen. Bisher mit keinem großen Erfolg.

Die Frage ist ob diese wirklich notwendig ist. Warum willst du dein Hohlkreuz  wegtrainieren? Bei Frauen ist es sowieso stärker ausgeprägt wie bei uns Männer. Das ist deine Haltung. Natürlich ist ein Bauchmuskeltraining gut, als Gegenspieler Aber man muss sich immer fragen ob das Hohlkreuz wirklich für die momentanen Beschwerden verantwortlich ist. Wenn jemand z.b. Rückenschmerzen hat durch das Hohlkreuz dann ist es aufjedenfall der richtiger Weg, aus dem Hohlkreuz herauszuarbeiten. Sollten deine Ischiasbeschwerden von der Protrusion kommen oder von einem BSV, dann macht man oft sogar übungen ins Hohlkreuz hinein damit sich das ausgetretene BS material wieder zurückverlagert (übung  nach mckenzy) Ist deine Wirbelsäule in Ordnung, also keine Auffälligen LWS tests, dann kannst du natürlich Bauch und Rückenmuskeln trainieren aber es wird keinen großen Erfolg geben bezüglich deiner momenten Beschwerden,  da hier eine anderen Ursache vorliegt.

Zur Zeit bin ich mir auch unsicher mit den Bauchübungen, da ich das Gefühl habe, dass mir der Hüftbeuger dann noch mehr weh tut.
Alle Übungen mit gestreckten Beinen fallen momentan auch weg, so dass ich einfach nicht mehr weiß, welche Übungen ich machen soll, um mir ohne Schmerzen etwas Gutes zu tun.

Wie machst du denn deine Sit ups wenn Ich fragen darf? Manchmal macht man die Übung nicht korrekt und geht mit dem ganzen Körper nach oben statt nur die WS einzurollen. Auch das sog. Klappmesser würde Ich weglassen. Hier liegst du ja auf dem Rücken und die Beine sind gestreckt in der Luft. Nun beugst und streckst du die Beine und den Oberkörper im wechsel wie ein Klappmesser. Dadurch kommt viel Streß zum einen auf die Wirbelsäule und vorallem auf den M.iliopsoas. Bei Schmerzen würde Ich die Übungen wirklich lassen.

 

Ich würde mir ehrlich gesagt ein Rezept für 6xManuelle Therapie (MT) beim Onkel Doktor holen für Behandlungen bei einem Physiotherapeuten. Nur durch Übungen bekommst du die Sachen  nicht in den Griff. Womöglich müssen auch mehrere Sachen gemacht werden.  Die Behandlung deiner Fascien ist ja schon mal super. Wenn dir das gut tut und die Beschwerden etwas gelindert hat kannst du dies ruhig weiter machen. Ein Physiotherapeut kann dir dann selbstverständlich auch noch Übungen, z.b. gezielte Dehnungen für zu Hause zeigen.

Gruß Thomas

 

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Hallo Thomas,

vielen lieben Dank für Deine lange Antwort und die ausführlichen Erklärungen!
Ein Rezept für MT steht bereits auf dem Plan, das Problem ist nur, dass ich Mitte Mai in Urlaub fahre und dazwischen nur noch 6-8 Werktage liegen. Aufgrund von Wartezeiten werde ich daher vermutlich erst Ende Mai / Anfang Juni einen Physiotherapeuten zu Gesicht bekommen...

Kommen die Probleme auch vermehrt nach dem Essen?

Nein, einen Zusammenhang mit den Mahlzeiten habe ich bisher nicht feststellen können.
Die Ischias-Schmerzen sind am stärksten beim Stehen/Gehen/Bücken. Im Sitzen sind sie am besten aushaltbar, alle anderen Schmerzen werden durch langes Sitzen schlimmer. Zusätzlich wird der Schmerz am Oberschenkelansatz durch längeres Gehen stärker.

Wie machst du denn deine Sit ups wenn Ich fragen darf?

Ich habe tatsächlich das "Klappmesser" oft gemacht. Früher ging das gut, aber momentan lasse ich es ganz.


Eine Frage hätte ich noch zur Gesäßmuskulatur. Ich bearbeite sie seit ca. 2 Jahren regelmäßig mit einem Tennisball, um die Faszien zu behandeln. Mittlerweile ist das Bindegewebe auch etwas weicher geworden, so dass ich dabei nicht mehr das Bedürfnis habe vor Schmerzen zu schreien 😉 Aber zurzeit finde ich dort zusätzlich vermehrt schmerzhafte Punkte, die vermutlich den Ischiasnerv reizen, da dann meine mir bekannten Schmerzen auf der Rückseite des Oberschenkels in die Kniekehle ziehen. Ich schätze, ich reize damit den Nerv nur noch mehr, oder? Sollte ich das lieber lassen?

Und kannst Du mir vielleicht einen Tipp geben, wie ich den Ischiasnerv etwas entlasten kann, damit ich halbwegs gut durch den Urlaub komme..? Vor allem die Schmerzen auf der Oberschenkelrückseite und in der Kniekehle brennen sehr unangenehm...
Oder gibt es eine Möglichkeit meinem M.Iliopsoas oder M.Piriformis etwas Gutes zu tun?

Die Übung nach McKenzie habe ich bei youtube gefunden, das werde ich definitv ausprobieren.

Vielen Dank für Deine Hilfe und die Zeit, die Du Dir für die vielen Hilfesuchenden hier nimmst!

Liebe Grüße

Granuaile
 

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Morgen! ich denke daß deine Beschwerden vorallem vom m.periformis kommen. Der brennende Schmerz bis zum Knie auf der Rückseite des Oberschenkels ist typisch für den N.cut.fem.posterios der in der unteren Periformisloge eingeklemmt wird. In der Physiotherapie sollte dann nicht nur der Periformis entspannt sondern auch diese untere Loge durch Maßnahmen aus der Manuellen Therapie geöffnet werden. Du kannst diesen Muskel klar mit einem Massageball oder Fascienrolle bearbeiten, dann kann man auch mal richtig rein. Die Schmerzen müssen aber immer noch erträglich sein. Wenn sich dein Ischias bemerkbar macht würde Ich aber weng vorsichtiger sein, diesen würde Ich nicht noch mehr ärgern😉 Nun verlinke Ich dir noch 2 Übungen für  den Periformis und eine für den Iliopsoas dann müsstest du erstmal versorgt sein bis zum Beginn deiner Physiotherapie. Denk bitte daran daß wenn du dir ein Rezept holst daß es innerhalb 2 Wochen angefangen werden muss damit es nicht verfällt.

 

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Hallo Granuaile, 

habe eben deinen Post gelesen bzgl deiner Gesässmuskelschmerzen und deinen ISG-Blockaden. 

Habe aktuell, und das schon seit langem, ganz genau die gleichen Schmerzen, die du beschreibst. Ein längeres Sitzen ist kaum möglich, Stehen ebenso. Sobald ich aufstehe bekomme ich extreme Schmerzen in der Gesäßmuskulatur (rechts schlimmer wie links). Ebenso habe ich dann immer Schmerzen im iSG Bereich und es hieß so wie bei dir „ich neige zu ISG-Blockaden“. 

Diese Schmerzen sind echt heftigst und ich es muss endlich eine Linderung geben. 

Deswegen würde ich gerne von dir erfahren, wie du diese Schmerzen in den Griff bekommen hast. Ps. Schmerzen an Oberschenkeln (seitlich und oben) habe ich auch. Physio mache ich schon sehr lange bzw nun Myoreflextherapie. Hast du einen Tipp für mich, was diese fürchterlichen Schmerzen lindert? 

Vielen Dank und liebe Grüße 

Redrose844

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    • Von physio_butterfly
      Hallo :-)
      Ich bin 19 Jahre alt, Kraftsportlerin und Flugbegleiterin, also körperlich sehr aktiv. Nebenbei noch Pilotin und Paragleiterin.
      Vor ca zwei Wochen habe ich beim Training des unteren Rückens und Bauchs ziemliche Kreuzschmerzen bekommen,
      wodurch ich fast keine Bauchmuskelübungen mehr machen konnte.
      (Zuerst lag der Verdacht am Ischias-Nerv, da ich mich nie gedehnt oder aufgewärmt habe, also machte ich entsprechende Dehnübungen und es verbesserte sich innerhalb von einer Woche.)
      Einmal musste ich wegen ziemlichem Stress fast in die Arbeit laufen, wobei ich mir auch noch irgendwie das Kreuz linksseitig ,,verrissen'' habe. 

      Daher war ich beim Orthopäden, um all dies anschauen zu lassen. 
      Er hat mich zum Radiologen geschickt und der Befund sagt Folgendes:
      .) Bandscheibenverschmälerung zwischen L5/S1 : ,,Der Bandscheibenraum ist fast aufgebraucht"
      .) Diskret linkskonvexe Streckfehlhaltung
      .) 6mm Beckenschiefstand (rechts höher als links)
      .) Abgeflachte Lordose (Wirbelsäulenkrümmung fast nicht vorhanden = ,,Flachrückenskoliose")

      Die Bandscheibenverschmälerung schockte mich extrem, da JEDER meiner Vorgänger und in meiner Familie zwischen 30 und 50 Jahren schon mal einen Bandscheibenvorfall hatte und ich Angst habe, das auch zu bekommen. 
      Als ich den Orthopäden nach möglichen Ursachen löcherte, sagte er, es liege weder am Training, noch am Job (Hin- und Herrennen, Bücken, Heben, Ziehen, Tragen, Stöckelschuhe- PFLICHT! , etc.)
      sondern es gäbe sogenannte Bandscheibenfamilien und es wäre schlichtweg nur eine genetische Disposition. 
      Aber in meinem Alter???
      Ich überlegte, mir noch eine zweite Meinung einzuholen, da ich mir das nicht so ganz vorstellen konnte.
      Er überwies mich zur Physiotherapie, nur haben die frühestens erst wieder Mitte/Ende Jänner Termine, ich muss also  noch über 1 Monat warten - mit der Sorge, dass sich das ganze verschlechtert.
       
      Kann mir jemand Tipps geben bzw. Übungen empfehlen, die diese Bandscheibenverschmälerung verbessern und die Auffüllung mit Blut und Flüssigkeit wieder fördern und der Austrockung der Bandscheibe entgegenwirken?
      Bis jetzt mache ich Dehnübungen (mit ausgestreckten Beinen die Zehen berühren, dabei Kreuz gerade halten), Bauchmuskelmaschine (empfehlenswert?) , ganz langes Strecken des Körpers usw.
      Was ist da besonders förderlich? 
      (PS: Schmerzmittel Norgesic habe ich auch verschrieben bekommen)
       
      Vielen Dank im Vorraus

      Physio_Butterfly
       
       

       
    • Von Stephan
      Das Kreuzdarmbeingelenk oder auch Iliosakralgelenk (ISG) ist ein häufiger Grund für Schmerzen im unteren Rücken sowie Gesäßschmerzen, welcher dem klassischen Ischiasschmerz so stark ähnelt, dass es häufig zu einer falschen Diagnose kommt. Für Physiotherapeuten ist es ist wichtig zwischen den beiden Schmerzursachen zu unterscheiden, da die Ursache natürlich die Grundlage für die richtige Behandlung ist. Während die Ursache für Ischiasprobleme hauptsächlich in einem Nervenproblem liegt, bei Anschwellungen im Bereich der Lendenwirbel Spannung verursacht, so besteht bei Schmerzen im Kreuzbein-Darmbeingelenk oftmals ein Problem im Gewebe, das das Gelenk umgibt.
      Was verursacht Schmerzen im ISG Bereich?
      Eine klassische Ursache ist das versehentliche Versetzen eines Schrittes, bei dem man falsch auftritt, beispielsweise bei einer Stufe oder der Sprosse einer Leiter. Wiederholtes Bücken und Strecken bei dem eine Seite des Körpers stärker belastet wird als die andere, wie zum Beispiel beim Graben eines Loches, sind ein weiterer, klassischer Auslöser. Es ist besonders deutlich beim Aufstehen aus der sitzenden Position, insbesondere nach einer längeren Sitzphase. Der Schmerz kann sich ebenfalls verschlimmern, wenn das Bein beim Treppenabsteigen verstärkt belastet wird.
      Anatomie - Wo ist das Kreuzdarmbeingelenk (ISG)?
      Das Kreuzdarmbeingelenk befindet sich seitlich und oberhalb des Gesäßknochens. Von außen ist es sichtbar durch leichte Dellen am oberen Ende des unteren Rückenabschnitts - unterhalb der SIAS. Um die Stelle am Körper zu finden würde man die Hände auf den Hüften platzieren und sie dann knapp oberhalb der Daumenspitzen fühlen. Schmerzen in diesem Bereich treten normalerweise an einer Seite auf. Ausnahmen hierzu gibt es oft während der Schwangerschaft durch erweichen des Bindegewebes und der Bänder, bei Reitern oder in Fällen, in denen der oder die Betroffene direkt auf das Gesäß gefallen ist. Oftmals zieht sich der Schmerz sogar ein Stück bis ins Bein, da das betroffene Gelenk sehr nah an den Nerven des Beines liegt (insbesondere des unteren Teils). Auch bei längerer Chronifizierung ist eine Zunahme der Ausstrahlung häufig zu beobachten. Die Ausstrahlung erstreckt sich jedoch dorsal nicht weiter als bis ca. Mitte des Oberschenkels.
      ISG Schmerzen von Ischiasschmerzen unterscheiden
      Die Unterscheidung basiert auf mehrere Befundkriterien Anamnese – Häufig bekommt man schon während der Anamnese erste Hinweise auf die Schmerzherkunft. So treten ISG Probleme häufiger bei Frauen als bei Männern auf, der Altersbereich liegt häufig zwischen 18 und 45 Jahren, da das Gelenk im höheren Alter zur Verknöcherung neigt. Häufigere LWS Diagnosen in der Vergangenheit schwächen natürlich den ISG Verdacht. Befund / Tests – der typische Ischiasschmerz strahlt einseitig bis ins Bein, sogar oft bis zum Fuß während das ISG einen zentraleren Schmerz im Gesäßbereich auslöst. Weiterhin kann man als Physiotherapeut den Ischias über Nerventests sowie Reflextests provozieren. Liegt kein positiver Schmerztest für den Ischias vor UND tritt der Schmerz niemals mittig und unbedingt unterhalb einer gedachten Linie der SIAS auf, liegt die Diagnose ISG sehr nahe. Vorlauftest / Nachlauftest – in der Vergangenheit wurden häufig Tests durchgeführt, bei denen der die Beweglichkeit des Gelenks durch Vor-/Nachlauftests bei Rumpfflexion bewertet wird. Anatomisch bedingt gleicht jedoch keine Gelenkform einer anderen, nicht einmal links/rechts. Hierdurch wird physiologisch automatisch eine Seitenunterschiedliche Bewegung ausgeführt, was den Test so stark verfälscht, dass zwischen mehreren Testern häufig eine komplett unterschiedliche Bewertung der Beweglichkeit entsteht. Der Test ist also nicht aussagefähig. Provokationstests – Diese Tests sind nach heutiger Ansicht die wohl verlässlichste Möglichkeit ein ISG auf Blockierungen in Nutation oder Gegennutation einzuschätzen. Durch mehrere Tests wird das Gelenk in jede Richtung bewegt und versucht den typischen Schmerz zu provozieren. Ist ein Test positiv, wird das ISG als Ursache verbindlich angenommen.
      ISG - Physiotherapeutische Behandlung
      Natürlich ist hier immer die Ursache entscheidend. Treten ISG Beschwerden während der Schwangerschaft auf, so wird dies häufig durch das vom Körper ausgeschüttetete Relaxin verursacht, was den gesamten Bandapparat des Körpers auf eine Geburt vorbereitet. Linderung kann dabei durch Spannungs- oder Muskelstärkungsübungen oder durch das Tragen eines Gürtels erreicht werden. In anderen Fällen geht man von einer Blockierung aus. Die Behandlung stützt sich auf 3 wesentliche Säulen
      Weichteiltechniken an den Gelenkumgebenden Bändern sowie eventuell verspannter Muskulatur im Gebiet Mobilisierung der eingeschränkten Bewegung zb. Durch Techniken der Manuellen Therapie sowie Anleitung zur Eigenmobilisation Stabilisierung durch Muskelkräftigung. Besonders stark wird das Gelenk durch die schrägen Bauchmuskeln, Rückenstrecker und Glutealmuskulatur stabilisiert. Eine aufrechte Haltung ist am hilfreichsten in der Behandlung des Schmerzes, so dass es empfohlen wird, regelmäßig zu laufen und zu stehen und möglichst in einer erhöhten und aufrechten Position zu sitzen. Eine solche Position, bei der die Hüfte höher als die Knie liegt, kann beispielsweise durch das Unterlegen von Kissen erzielt werden.
      Copyright: © CLIPAREA.com - Fotolia.com
    • Von Melanie L.
      Hallo ihr alle,
      Ich habe große Probleme und zwar starke Schmerzen seid ihr jetzt schon einem Jahr. Ursächlich ist wahrscheinlich ein Ereignis beim Reiten wo ich meine Muskulatur überanstrengt und vielleicht geschädigt habe.
      Zu diesem Zeitpunkt war ich Anfang des dritten Monat schwanger ich bin mir aber sehr sicher dass die Schwangerschaft nicht ursächlich es mit den Schmerzen zu tun hat. Die Geburt war durch Kaiserschnitt am 14. Juli 2016.
      Nun zum Problem. Nach dem Reiten hatte ich damals über eine Woche lang starken Muskelkater da raus gingen dann diese Schmerzen hervor. Zunächst handelte es sich um leichte Schmerzen die mich nicht weiter beunruhigt haben. Nach etwa einem Monat und Verschlechterung der Schmerzen bin ich dann das erste Mal zu einem Orthopäden gegangen der mich zwei Minuten untersucht hat und der Meinung war das wäre die Bandscheibe und mit viel Glück müssten wir in der Schwangerschaft nicht operieren. Er hat Akupunktur ausgeführt und mir Krankengymnastik verschrieben. Die Akupunktur war ohne Erfolg wobei ich auch glaube dass das an der Ausführung selbst lag. Die Krankengymnastik in Form von Massage und starken Druck auf die schmerzenden Punkte führte zwar zu einer Erstverschlechterung dann aber zu leichter Linderung. Im Laufe der Zeit und der Schwangerschaft habe ich mehrere Orthopäden Chiropraktiker Osteopathen Physiotherapeuten und ähnliches hinter mich gebracht. Was herausgefunden wurde und mir geholfen hat war, dass mein Becken anscheinend schief steht und eine Verbringung hat also gekippt ist. Die Erklärung für meine Schmerzen lautete das durch diesen Schiefstand quasi das Becken an den Muskeln sieht mitbeteiligt ist auch ein blockiertes Iliosakralgelenk und dadurch die Muskeln einen Ausgleich schaffen wollen und ständig anspannen und nicht mehr richtig locker lassen.
      In den ersten Monaten der Schwangerschaft konnte ich Paracetamol und Ibuprofen nehmen mit den Ärzten abgesprochen natürlich, und kam so einigermaßen über die Tage mit stehst starken Schmerzen aber auszuhalten. Im letzten Trimenon der Schwangerschaft durfte ich kein Ibuprofen mehr nehmen sondern nur noch Paracetamol ab diesem Zeitpunkt wurde das Ganze zu einer riesengroßen Katastrophe. Mir wurde Morphin gegeben mir wurden harte Medikamente gegeben sogar varium et cetera trotz Schwangerschaft weil ich heulend und schreiend vor den Leuten stand und mir keiner helfen konnte oder wollte. Niemand hat sich die Zeit genommen mir wirklich zuzuhören. Oft habe ich gehört dass das Problem ursächlich durch die Schwangerschaft ist oder dass es nach der Schwangerschaft von allein besser wird und dass man in der Schwangerschaft nun mal ein paar Schmerzen noch aushalten müsste.
      Meine Schmerzen würde ich von der Stärke so beschreiben dass ich dort liege mich nicht bewegen kann das Bein nicht nach rechts nach links nach oben nach unten oder drehen kann es ist als ob das Bein aufgeschlitzt wäre und ich habe einfach nur heftigste Schmerzen gegen die mir keiner helfen kann. Schmerzmedikamente bringen kurze Linderung und das ist auch heute nach der Geburt noch so aber einen dauerhaften Erfolg kann ich nicht erziehen. Ich hatte einen sehr guten Physiotherapeuten der zuletzt durch Trägern, und viel Massage, durch die Wärme Creme, und viele neue Ideen helfen konnte. Er hat die Betroffene Muskel und Muskulatur behandelt. Er hat den piriformis Muskel überarbeitet er hat den Gesäßmuskel bearbeitet wer hat den Hüftbeuger bearbeitet außerdem die gesamte Oberschenkelmuskulatur und Faszien und Wade und Schienbein. Auch am Fuß hat er gearbeitet und dort ein großes knacken verursacht wonach ist tatsächlich etwas besser wurde aber ebenfalls nur für einen ganz kurzen Moment. In der Regel bekommt man ja Rezepte so ausgestellt dass ich nur zweimal die Woche für 30 Minuten behandelt werden kann. Dies ist natürlich ein Witz. Bei solch starken Schmerzen bräuchte ich am Tag 3 Behandlungen damit ich irgendwie klar kommen kann ich habe das Gefühl diese Behandlungen helfen mir. 
      Zwar gibt es zuerst eine Verschlimmerung aber dann eine Linderung an manchen Tagen brauche ich nur noch zwei oder drei Mal Schmerzmedikamente Einnehmen an anderen Tagen ist es auf einmal wieder viel schlimmer. Ich kann nicht ausmachen was geht die Probleme verschlimmert. Gleichbleibende Haltung sowie zum Beispiel sitzen erhöht den Schmerz zeitverzögert. Ich kann dich Schmerzen nicht adhoc auslösen. Ich weiß nun dass die Behandlung der Muskulatur in der Faszien mir hilft aber niemand findet den Verursacher dieser Schmerzen. Ich war in einem Krankenhaus für Rückenprobleme und dort wurde alles knöcherne kontrolliert. Wirbelsäule sowie Bandscheiben Gelenke et cetera sind in Ordnung. Es gibt leichte Verschleiß Erscheinungen, die aber nicht Ursache dieser starken Schmerzen sein können. Dort waren sich mehrere Ärzte sicher. Auch wurde hier erneut die Verschiebung des Becken festgestellt. Mir wurde einen Teil für den Schuh verpasst um die Becken Schieflage auszugleichen. Dies hat zwei Tage zu Erfolg geführt vielleicht war das aber auch nur Zufall. In der letzten Nacht hatte ich wieder solche Schmerzattacken wie schon lange nicht mehr. Ich nehme so viele Schmerzmedikamente dass ich Magenschmerzen habe. Und ich habe ein kleines Baby dass ich durch meine Schmerzen nicht richtig versorgen kann. Ich brauche dringend hilfe und gute Ideen Punkt wer kann mir sagen was ich noch behandeln kann und was die Ursache dieser Probleme sein kann.
       ich rede hier wirklich von der stärksten Schmerzen, einem kleinen Baby, einer verzweifelten Mama. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalten kann.
      Vielen Dank im voraus für euer intensives lesen eure Gedanken und eure Ideen.
      LG Melanie
    • Von djtroyers
      Hallo zusammen 
      vielleicht könnte mir einer helfen und ein paar behandlungs ideen geben :
      habe grad einen Pat (77) mit Schmerzen am Gesäß (Glut Max) , vermehrt in Ruhephasen 
      Schmerz zieht vom Gesäß über Oberschenkel hinten bis Knie und vorne am Schienbein ( nicht in Zehen oder Fuß)
      er beschreibt den Schmerz als diffus , so wie ein "Pferdekuss" 
      laut Arzt , KEIN Ischias (was ich als erstes dachte)
      habe versucht die Muskeln zu detonisieren (Glut + piriformis) und mobi 
      nach der Behandlung hat der Pat keine Schmerzen für 1-2 Tage danach wieder
      weiss einer eine Idee was ich noch machen könnte? 
      Danke 
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    • Ein Denkanstoss: Hat denn einer von euch ein Zertifikat zur Fachkraft als Hippotherapeut? Ich nehme an, dort lernt ihr alles, was es zu wissen gibt. In Bezug auf Arbeiten mit Patienten, wie auch auf den "Buerokram". Ich arbeite zwar nicht in Deutschland, aber wir gehen mit unseren Studenten (bin u.a. klinische Lehrkraft eines BSc Programmes fuer Physios) auch ein Mal woechentlich zum therapeutischen Reiten. Viel Spass. Gruss, Anna  
    • Die Idee finde ich klasse, wie das versicherungstechnisch ist kann ich dir allerdings nicht sagen.
    • Hallo ihr lieben, meine Frau ( Reitpädagogin) und ich ( Physiotherapeut ),betreiben gemeinsam eine Praxis und dazu gehört auch ein Therapiehof mit 6 Ponys. Noch arbeiten wir unabhängig voneinander, möchten dies nun aber ändern. Das Grundstück auf dem die Ponys stehen , ist Betriebseigentum und natürlich auch über die Physiotherapie betriebshaftpflichtversichert. Die Ponys sind ebenfalls Betriebseigentum und selbstverständlich auch versichert. Nun möchten wir gern mit Patienten meiner Praxis an den Hof um ( besonders mit Kindern ) motivierter zu arbeiten. Die Übungen bleiben die gleichen , wie in der Praxis aber wir sind eben draußen und  meine Frau motiviert mit Pony , die Patienten, zu mehr Bewegung. Es geht dabei nicht um reiten, nur darum die Therapie von der Praxis auf den Hof zu verlegen. Wir möchten das ganzheitliche Spektrum erweitern. Die VDEK, IKK usw. können keine vernünftige Antwort geben, solch eine Anfrage hatten sie noch nicht. Der VPT ist sich nicht sicher und fragt jetzt auch weiter. Was ist euer Gedanke dazu? Uns ist klar, dass die Arbeit mit Pferd keine Abrechnungsposition ist. Das wollen wir ja gar nicht. Wir wollen, die normale KG , draußen bei den Ponys machen. Mit Pony über Stangen laufen, etc. Ich bin gespannt auf eure Meinung! LG Janika und Marco          
    • Danke halbtitan für deine Antwort,  Ich freue mich dieses forum zum Austausch gefunden zu haben!  Das entspricht auch meinen Eindruck dass fresenius evtl. kommerzieller ist.  Vielleicht als Ergänzung zu meiner obigen frage: was ist euch in der Ausbildung an eurer Schule besonders wichtig geworden?  Ich bin noch so ratlos was die richtigen Auswahlkriterien betrifft und freue mich über eure Tipps!  Liebe Grüsse  Joooiy
    • Ich habe damals das Bewerbungsgespräch auf eine Dozentenstelle bei Fresenius beendet als der Personaler sagte:
      ,,Physiotherapie ist eines unserer bestlaufensten Produkte."