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Chr. OSG-Blockade


ZauberlehrlingP

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Geschrieben

Ich kenne einen Patienten mit einer chr. OSG-Blockade, die Blockade ist erstmals nach einer Kleinzehenfraktur aufgetreten. Prolongierter Frakturheilungsverlauf, über 10 Wochen Vorfußentlastungsschuh, ohne Schuh Gehen in Überpronationsstellung. Seit Monaten leidet der Patient unter einer rez. OSG-Blockade + Fibulaköpfchenblockade. USG und Metartasale I waren auch über Monate rezidivierend blockiert, zuletzt jedoch ohne Blockade. Es bleibt jedoch die OSG-Blockade + Fibulaköpfchenblockade (mit Schmerzen am Knie außen beim Bergabgehen und leicht eingeschränkter Dorsalextension).

Hat jemand eine Idee, woher die chr. OSG-Blockade/Fibulaköpfchenblockade kommen und wie man sie (außer manueller Therapie) vielleicht auch kausal angehen oder noch therapieren könnte?


Geschrieben

Hallo Zauberlehrling! Ich denke Dass du mit der Manuellen Therapie das beste Werkzeug für dieses Problem hast ! Durch den Vorfussentlastungsschuh kommt es nach so langer Zeit leider zu Verkürzungen und verklebungen der Gelenkskapsel was Vorallem zur Einschränkung der d'ext führt. Natürlich kann auch das tibio-fibulargelenk oder andere Gelenke dadurch eingeschränkt sein, was man am effektivsten mit der MT behandeln kann. Da ja ein richtiges Abrollen durch den vorfussentlastungsschuh nicht möglich ist könnte ich mir vorstellen dass sich auch Gelenke wie fusswurzelknochen verkeilen können. Auch nachdem der Pat.die Schuhorthese nicht mehr trägt, wäre es gut sich mal das Gangbild anzuschauen und ggf.eine Gangschule zur Behandlung noch ergänzen

gruss Thomas ?

Geschrieben

Danke! Meinst du, dass auch ein Dehnen des Sprunggelenks im Stehen durch Flexion im Knie (so dass es über der Talusrolle zieht) hilfreich sein könnte?

Geschrieben

Es gibt verschiedene Methoden um ein Gelenk zu mobilisieren, natürlich kann man das OSG auch über den proximalen Hebel mit einer aktiven Übung mobilisieren wenn der Pat.belastungsstabil ist.

L.g

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Gast
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    • feechen
      Liebe Physio-Kolleg*innen, mein Name ist Felicitas und ich studiere im Masterstudiengang Health Professions Education an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Ich schreibe gerade meine Masterthesis zum Thema Kompetenzentwicklung durch Weiterbildungen in der Physiotherapie.   Dafür suche ich Physiotherapeut*innen, die bereit sind, in einem Interview über ihre Erfahrungen mit beruflichen Weiterbildungen zu sprechen. Mich interessiert, ob und wie sich Weiterbildungen aus eurer Sicht auf die Arbeit mit Patient*innen auswirken. Im Mittelpunkt stehen eure persönlichen Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Ziel meiner Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie sich euer Handeln am Patienten durch Weiterbildungen entwickelt und welche Bedingungen diese Entwicklung fördern oder erschweren. Teilnehmen könnt ihr, wenn ihr mindestens 7 Jahre Berufserfahrung als Physiotherapeut*in habt, mindestens 3 fachbezogene Weiterbildungen absolviert habt, darunter mindestens 1 Zertifikatsweiterbildung (z. B. KG-Gerät, MT, MLD, KG-ZNS), und eure letzte Weiterbildung mindestens 3 Monate zurückliegt. Zum Interview   Zeitraum: 04.05.–29.05.2026 Dauer: ca. 30–60 Minuten innerhalb Berlins: persönlich an einem Ort Ihrer Wahl außerhalb Berlins: online über Microsoft Teams Die Teilnahme ist freiwillig. Alle im Interview erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich im Rahmen der Masterarbeit verwendet. Bei Interesse oder Fragen freue ich mich über eine Kontaktaufnahme bis zum 30.04.2026 unter: felicitas.calliess@charité.de   Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse. Felicitas Calließ Masterstudentin Health Professions Education Charité - Universitätsmedizin
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      ...ich denke du bist der richtige Kandidat für Osteopathen. So wie ich das sehe, kann man bei dir muskulär (Kräftigung/Dehnungen/Mobilisationen) nichts ausrichten. Da müsste man über das Fasziensystem und der Gelenkkette, angefangen bei den Füßen bis zur Problematik, mal alles durcharbeiten!
    • Gast gasthws
      Guten Tag,    ich bin vor gut 7 Jahren eines morgens mit einer extremen HWS-Blockade aufgewacht. Bewegungseinschränkung nach links so stark, dass allein ein paar Grad drehen in die Richtung nicht möglich waren. Da ich dachte es wäre ein steifer Nacken natürlich erwartet, dass es weggeht. Ging es nicht.  Röntgen und MRT damals unaufällig (C6C7 Bandscheibenwölbung ohne Auswirkungen auf Nerv o. Ä.). Steilstellung der HWS, die ich vermute akut war, da bei einem späteren Röntgen diese nicht mehr aufgetreten ist.    Bis heute habe ich tägliche Verspannungen auf der linken Nackenseite und das Gefühl, dass mein ganzer Körper nach rechts rotiert ist. Im oberen Rücken ist direkt neben dem rechten Schulterblatt zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule eine dauerhaftes Steifigkeitsgefühl.   Ich mache seit Jahren Kraftsport, bin nicht übergewichtig, laufe regelmäßig.  Sobald ich den Kopf nach vorne über beuge ist das gesamte Verspannungsgefühl im Nacken weg. Der Kopf fühlt sich oft schwer an, wobei Instabilitäten ausgeschlossen wurden. Mein Nacken ist muskulär sehr stark. Direkte Nackenübungen erzeugen stärkere Verspannungen bis hin zu brennenden Schmerzen.    Kurz vor der Verspannung hatte ich mich im rechten ISG verletzt beim Kniebeugen (Überlastung und zu weiter vorgelehnt). Das rechte ISG fühlt sich bis heute komprimiert an.  Im Liegen keine Beschwerden. Abstützen der Arme auf dem Schreibtisch lindert auch die Beschwerden. Vorgebeugt sitzen oder Planks auch für den Moment.   Rückenschmerzen regelmäßig, aber diffus, kompletter rechter Erector Spinae trotz guter Kraftwerte im Rücken. Es ist zum verzweifeln, da ich erst Ende 20 bin und täglich damit kämpfe sobald ich das Bett verlasse.    Ich würde mich über jeden Input freuen.    -CMD Diagnose negativ -Instabilität negativ -MRT/Röntgen unauffällig -sportlich -jung -HWS kräftig   Letzte Vermutung eines Orthopäden war ISG und globales Problem.  Bin für jeden Input dankbar!

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