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Leistungssportler - Verdrehung des Beines im Hüftgelenk


Philipp12997

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Geschrieben

Hallo,

ich bin neu im im Forum. Ich habe mich unter anderem angemeldet, da ich grundlegende Probleme bei meinem Laufstil erkennen kann. Ich bin Leistungssportler im Langstreckenlauf und absolviere ein Laufpensum von 60-120 Wochenkilometern. Ich bin 19 Jahre alt und konnte ich innerhalb von 3 Jahren Leistungssport in der Laufzene Thüringen und Hessen einen Namen machen. Meine Laufzeiten konnte ich nahezu kontinuierlich steigern. Das Training steigere ich seit langer Zeit nur sehr langsam, sodass keine Überlastungssyndrome entstehen.

Dennoch gibt es ein grundlegendes Problem bei meinem Laufstil. Seit Juli ärgere ich mich wieder mit einem medialen Schienbeinkantensyndrom herum, welches mich zur gleichen Zeit vor einem Jahr zu einer Laufpause zwang.

Im Anhang habe ich Bilder von meinem Laufstil hinzugefügt. Hier sieht man vor allem im rechten Bein bei der Kniestreckung eine Verdrehung des Fußes, welche meiner Meinung nach schon in der Hüfte beginnt. Könnte dies in Zusammenhang mit einer Abschwächung von bestimmten Muskelgruppen stehen? Oder ist dies eher eine koordinative Geschichte? Gibt es dabei auch ein Bezug zur Überlastung des Tibialis Posterior, welcher das mediale Schienbeinkantensyndrom auslöst?

Würde mich über ein paar hilfreiche Tipps und Informationen freuen!

Zu den Bildern: Ich habe einen Zwillingsbruder, der auf gleichem Niveau läuft. Mich erkennt man auf dem hinteren Bild (Nummer 644)14079863_686343648183116_2515534446185149377_n.jpgKönigseer Stadtwaldlauf 2016 2.JPG

Hier einige einzelne Bilder:

RI16RA000673.jpgRI16RA006345.jpgRI16RA006349.jpg

RE16ST020482.jpgRE16ST020486.jpg

Viele liebe Grüße Philipp


Geschrieben

Hallo Phillip!

Eine Lauf und Ganganalyse  ist halt über ein paar Bildern schwer zu beurteilen. Die Belastungssyndrome kommen ja eher in der standbeinphase vor und nicht in der Spielbeinphase wo das Bein in der Luft ist. Bei  dem ersten und 4. Bild wo du meinst dass der Fuß bei der Kniestreckung verdreht ist, kann Ich dies leider nicht feststellen. Für mich sieht die Standbeinphase auf dem Foto völlig normal aus. So wie Jeder Mensch ein anderes Gangbild hat, hat auch Jeder Läufer seinen ganz Persönlichen Laufstil. Deshalb denke Ich sollte man nicht versuchen irgendwie seinen Laufstil zu ändern. Dass du bisher vieles richtig gemacht hast sieht man ja daran dass du ein guter Läufer bist und schon einiges durch regelmässiges Training erreicht hast??! Sowie in jeder anderen Sportart auch bleibt auch das laufen nicht immer ohne Blessuren. D.h irgendwann so sehr man auch trainiert kann es auch mal zu Verletzungen kommen, die zwar durch das regelmäßige Training minimiert aber nicht ganz ausgeschlossen werden können. Trotzdem gibt es natürlich auch Zusammenhänge inBezug auf Reizungen und Schienbeinkantensyndrom. Ich könnte mir zB. vorstellen dass durch die Überbeanspruchung der Wade durch das viele laufen, der Gegenspieler, also Fußheber gehemmt werden. Rezibroke Hemmung nennt man dies. Da kannst du ja mal Googlen. Dies würde dann zu unangenehmen Reizung an seinen Ansätzen und schließlich zum schienbeinkantensyndrom führen.  So könnte regelmäßiges Wadendehnen helfen. Die Reizungen selbst könnte ein Physiotherapeut selbst mit lokalen Methoden behandeln um die Heilung zu verbessern. Am besten wäre es dies von einem Physiotherapeuten in deiner Nähe mal anschauen zu lassen. Hol dir doch mal ein Rezept am besten für Manuelle Therapie vom Arzt.?

L.g Thomas 

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Gast
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  • Beiträge

    • bbgphysio
      Guten Morgen! Ein Schwindel der vom Gleichgewichtsorgan im Innen Ohr kommt, wo auch der Lageschwindel dazugehört geht eigentlich immer mit einem Drehschwindel einher. Dabei kann das Organ durch entzündungen direkt betroffen sein einschließlich seinem dazugehörigen nerv oder die sog. Bogengänge sind das Problem. D.h. kleine steinchen haben sich gelöst und schwimmen nun in diesen Röhrchen rum wo sie nicht hingehören. Flimmerhärchen werden gereizt was zu lageabhängigem Schwindel führt da  die Bogengänge Kopfbewegungen dem Gehirn regiestrieren. V.a. beim Hoch und runterschauen kommt es dann zu einem Drehschwindel. Das klinische Bild pass hier aber nicht rein.   Hast du schon einmal ein Kopf CT gemacht Matze? WEnn ja vielleicht hab Ich das überlesen Wenn hier alles in Ordnung ist dann Tippe Ich eher auf ein Problem der oberen HWS. Hattest Du schon einmal ein Schleudertrauma gehabt oder ähnliche Traumatas am Kopf? Die Symptome sind typisch für eine Irritation der Art.Vertebralis. Es kann sein daß dein Atlas (1.Halswirbel) verschoben ist, oft ist er nach vorne geglitten. Auch das Herzrasen spricht dafür daß es sich eher um eine Kompression von Nervenstrukturen handel. Das Herz wird unter anderem von der Brustwirbelsäule vegetativ versorgt, aber auch oben an der HWS durch eingeklemmte Wirbel kann es zu Beschwerden kommen
    • Gast Matze
      Hallo zusammen. ich leide seit ca. 6 Jahren an einem Problem das sich wie folgt äußert. Dauerhaftes Wirr Gefühl/Watte im Kopf/Kopfenge das Gefühl das sich im Kopf alles zusammen zieht  , in schlimmeren Fällen auch mit Schüben das bei mir sogar Herzrasen auslösen kann. Speziell beim Sport aber auch beim Einschlafen manchmal.    Bei mir fing es vor 6 Jahren damit an , als ich aus einer Wirtschaft herausgelaufen bin und plötzlich ein extrem komisches gefühl in meinem Kopf bemerkte . Es war nicht direkt ein Schwindel , eher so ich nenne es immer extremes Wirr Gefühl , Benommenheit Watte im Kopf. Das Gefühl wurde so stark das ich dachte gleich gehen die Lichter aus. Danach habe ich mich auf den Boden gesetzt und auf den RTW gewartet. Im KH wurden ein paar Tests gemacht , aber alles schien in Ordnung.   Ich habe eigentlich alles schon ausprobiert Ärtzlich gesehen. Schädel MRT + Hirnströmen messen + Elektronen an beinen und Kopf , dazu wurde das schnelle aufstehen getestet was mein Blutdruck sagt. (Alles war in Ordnung) HNO Lagerschwindel Test und ein weiterer Test mit Wasser in den Ohren. (Alles war in Ordnung) Lungenarzt Lungenfunktionstest durchgeführt . Lungenvolumen lag bei 130% also sehr gut. Lungen geröngt (Alles war in Ordnung) Augenarzt spezieller Test wo ich mit den Augen an einem Gerät folgen musste. Sehstärke überprüft (Alles war in Ordnung) Extrem viele Blutwerte Testen lassen gegen so ziemlich alles . (Alles war in Ordnung) Kardiologe Herzultraschall und 24/7EKG (Alles war in Ordnung) MRT von Halswirbelsäule (Alles war in Ordnung) Trotzdem mehrfach schon Physio gemacht , bringt alles nichts.   Bestimmt noch einiges mehr . Mir fällt es nur gerade nicht ein.   Jetzt bin ich auf eine Diagnose selbst gestoßen , die es meiner Meinung nach zu 95% beschreibt. Und zwar ist das "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt".   "Funktioneller Schwindel, auch PPPD genannt". ------------------------------------------------------- Häufige Symptome im Kopf Benommenheit & Wattegefühl: Der Kopf fühlt sich oft benebelt, wie betrunken oder „wie in Watte gepackt“ an. Druck- oder Kappengefühl: Viele Betroffene berichten von einem Druckgefühl im Kopfbereich, das sich anfühlt wie eine zu enge Kappe oder ein Schraubstock. Visueller Schwindel: Die Beschwerden nehmen beim Betrachten von Mustern (z. B. Streifen) oder sich bewegenden Objekten zu. [1, 2, 3]"   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]   Typische Auslöser PPPD entsteht oft nach einem akuten Schwindelereignis, wie etwa einem Lagerungsschwindel, entzündlichen Gleichgewichtsstörungen oder Panikattacken. Danach bleibt die Unsicherheit bestehen, selbst wenn die ursprüngliche Ursache abgeklungen ist. [1, 2, 3, 4]     Vorallem bei dem Punkt "Typische Auslöser"  Genau das war eingetroffen , und seit dem das passiert ist , lebe ich mit diesem schrecklichen Gefühl im Kopf. Es vaiert gibt besser und schlechtere Tage. Allerdings ist Watte Gefühl bzw benommenheitsgefühl immer da!   Ich wollte mir einfach mal eine weitere Meinung einholen. Ich bin echt schon am verzweifeln.   liebe Grüße Matze
    • Alex Inspire
      Hallo zusammen,   ich möchte gern eine fachliche Frage in die Runde geben: Welche physiotherapeutischen Ansätze haltet ihr bei Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) langfristig für sinnvoll?   Mich interessieren vor allem Erfahrungen zu Beweglichkeit, Dehnung, Atemphysiotherapie, Erhalt von Funktionen und der Frage, wo Therapie eher unterstützt und wo sie möglicherweise überfordert. Gerade bei einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung finde ich spannend, wie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten hier den richtigen Rahmen einschätzen.   Ich beschäftige mich mit dem Thema auch auf meiner Website alexinspire.de und möchte dazu gern fundierte Perspektiven und Erfahrungen sammeln.   Danke euch. Alex

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