Alle Aktivitäten

Dieser Verlauf aktualisiert sich automatisch     

  1. Today
  2. Gestern
  3. Vielen Dank für die ausführliche Antwort und den Youtube Links. Ich werde mich auch kommende Woche noch einmal melden, nachdem das MRT stattgefunden hat. Jedoch war ich am Freitag, also gestern bei meiner Physio und nach Bewegungsabläufen und Schmerztests schien die Schulter sehr in Ordnung zu sein. Jedoch ist die Kraft katastrophal (Was man aber auch bei einer so exzessiven Schonung wie ich es angestellt habe auch erwarten kann, sehr wahrscheinlich). Konnte Bsp bei Gegendruck nur schwer mit der rechten Schulterseite mithalten.
  4. Hallo Walley, wow, ich hab mir gerade mal was über Kupfermangel durchgelesen - Du hast Recht, das passt tatsächlich perfekt. Würde auch die Anämie erklären und weshalb Eisen bei mir nur als Infusion wirkt. Nur die vergrößerten Mitochondrien würde es wahrscheinlich nicht erklären... Ich werd da definitiv mal meinem Hausarzt auf den Zeiger gehen, dass er das mal nachschaut - Kupfer wurde mein ich damals nämlich auch nicht getestet. Ja, das fällt kaum auf! Ich wollte eigentlich schon fragen ("Wisst Ihr eigentlich alles?"), aber das wär viel unfreundlicher rüber gekommen als es gemeint ist - darum hab ichs wieder gelöscht. Im Grunde genommen spricht das meine Bewunderung aus. Oh, keine Angst. Mir schwirren noch viele dumme Fragen im Kopf rum, aber immer eine nach der anderen. Fürs erste habt Ihr genug Zeit für mich geopfert - danke dafür!
  5. Kann vieles sein. Was ist mit dem Gleichgewicht? Da alles ok? Würde es neurologische auch abklären lassen. Schwindel kann auch bei Kreislauf Probleme auch auf treten. Würde auch ein Hörtest beim HNO gemacht? Könnte auch am Innenohr die Ursache liegen. Zu viel Druck. Ist der Schwindel dauerhaft? Oder nur bei bestimmten Bewegungen.. Beim Tinnitus kann auch Stress oder die Durchblutung die Ursache sein. Ich würde dir empfehlen : Neurologe, Psychosomatik und Entspannumgsübungen
  6. Hallo, na traut sich keiner mehr dran? Lg
  7. Dann unbedingt umhören nach einem Therapeuten der das auch kann. Habe schon viele MT Patienten gehabt, die "nur" massiert wurden. Sagen mir auch viele Kollegen. Es wird nur massiert und bin darüber empört. Kannte es eigentlich nur so, dass nur ein Physiotherapeut Atlastherapeut werden kann und sich darauf spezialisiert hat.
  8. Hallo Zusammen ! Sorry hab momentan viel um die Ohren. Ich habe das ganze auch nur kurz überflogen. Mich stört ehrlich gesagt immer der Name Atlasttherapeut. Jeder Physiotherapeut der eine Ausbildung zur Manuellen Therapie hat ist ein Atlasttherapeut und ein Spezialist auf das Lösen von Blockaden im Atlas. Auserdem hat dieser mehr Ahnung wie ein reiner Atlasttherapeut. Wie der Name schon sagt behandelt ein Atlastherapeut nur den Atlas. Auserdem kann Ein Physiotherapeut mit Ausbildung zur MT, sieht vielmehr zusammenhänge und kann über den Tellerrand hinaausblicken. So kommen die Beschwerden häufig aus einem Mix von vielem. Das Kiefergelenk, da nähe zum Ohr kann def. Auslöser sein, genauso der Atlas der mitbehandelt werden müsste. DAs Taubheitsgefühl daß im Arm dazukommt, kommt vielleicht von einem TOS. Einem Engpasssyndrom von NErven die zwischen HWS und Schulter kompremiert werden. EIn TOS kann auch schwindel, Tinnitus und Kopfschmerzen verursachen, v.a. wenn der Plexus Cervicalis irritiert ist. DIes sollte alles von einem physio befundet werden. Ich würde ehrlich gesagt von einem Atlasttherapeuten abraten. Hier ist eine ganzheitliche Therapie gefragt mit allem Mosaiksteinen um das problem zu lösen und kann nicht auf den einen übeltäter der Atlas herumreiten. Dieser löst das problem sicherlich mit aus, aber all die anderen Funktionsstörungen müssen mit behandelt werden. l.g.
  9. Ja Gast Chandra die Psychosomatik wird von vielen nicht Ernst genug genommen - da gebe ich dir Recht. Hier hingegen haben wir eine gesicherte Diagnose - wenn der Atlas blockiert ist, kann das zu ordentlichen Problemen führen. Das Rückenmark tritt dort aus der Schädelbasis aus - eine kleinste Verschiebung des Atlas kann zu Nervendruck führen. Wie Claus bereits mitteilte haben viele Therapeuten rumgedrückt und meiner Erfahrung nach, werden genug versucht haben die Muskulatur zu detonisieren. Hat wohl nicht geklappt - hätte klappen können. Es sollte ganzheitlich gekräftigt werden, sowohl die großen wie auch die "kleinen" bzw autochtonen (tiefen) Muskeln. Damit würde ich aber warten bzw wenn die Schwindelsymptomatik besser ist um Stürze etc. zu vermeiden. Ja Claus, ich kann mir auch gut vorstellen - dass du da etwas zuviel wolltest und durch die Übung dir das Problem geholt hast. Was da vorher war, kann jetzt keiner mehr sagen. Wie gesagt, ich würde mir auch einen Atlastherapeuten suchen. Entspannen kannst du zusätzlich auch - ist ja auch ne feine Sache und unterstützt die Therapie LG
  10. Hallo Ihr beiden, vielen lieben Dank. Mit dem Kieser Training hatte ich eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht, zumindest hatte ich die letzten Jahre keinerlei Schmerzen oder größere Verspannungen. An Verspannungen von Nacken oder Kaumuskulatur kann ich mich überhaupt nicht erinnern. Aber diese Übung zur Halsbeugung ist bestimmt nicht so ungefährlich, das weiß ich leider erst heute. Es kann natürlich Zufall sein. Aber dass ich Ende März mit solch einer Übung anfange (und leider auch ziemlich schnell das Gewicht gesteigert habe, blödsinnigerweise in Richtung Maximalkraft) und dann ab Mai in dieser Region starke Probleme bekomme, spricht aus meiner Sicht schon für irgendeinen Zusammenhang. Vielen Dank auch für Eure Tipps zur Entspannung. Am meisten belastet momentan dieses ständige Rauschen im linken Ohr. Wenn es besonders laut ist, kann ich es durchaus positiv etwas beeinflussen, wenn ich mit einer Blackroll am Hinterkopf, direkt unterhalb des Schädels drücke. Es geht aber davon nicht ganz weg, es wird nur leiser. Aber immerhin kann ich es lokalisieren. Dass ich so etwas (genauso wie das Klingeln im Ohr, wenn ich auf Höhe des Atlas-Querfortsatzes drücke) besser keinem Arzt mehr erzähle, habe ich inzwischen auch gelernt. Die können damit nichts anfangen und schauen einen mit einem vielsagenden Blick an... Ich hatte schon zwei, drei Besuche bei Heilpraktikern, die auf ihrer Homepage ausloben, dass sie sich mit dem Atlas auskennen, das war dann aber doch eher theoretischer Natur. Vielleicht sollte ich doch einen "richtigen" Atlastherapeuten aufsuchen. LG Claus
  11. Hallo Claus, das klingt für mich alles nach seeehr hoher Muskelspannung. Schwindel und Tinnitus begleiten den ganz gerne mal. Hohe Muskelspannung kann unterschiedliche Ursachen haben. Die wohl häufigste ist eine Überaktivierung des sympathischen Nervensystems, also Stress. Ich kann Dich verstehen, dass Du das nicht gerne hörst, das tut seltsamerweise niemand. Dabei ist es doch besser, als einen bösartigen Tumor zu haben oder sonst irgendeine andere blöde körperliche Ursache wie MS oder sowas... Ist dagegen Stress nicht eine eigentlich gute Nachricht? Man kann sogar etwas dagegen tun - im Gegensatz zu den meisten schwerwiegenden chronischen Erkrankungen sind Stresssymptome sehr gut behandelbar. Wie ich schon in dem Beitrag von Deiner Leidensgenossin geschrieben habe, hat leider kaum jemand Verständnis dafür, weder Familie, noch Freunde oder Ärzte bzw. andere Behandler. Und dass, obwohl wir das alle kennen. Wenn man sich z.B. auf eine sehr schwere Prüfung vorbereiten muss, sei es Abitur oder irgendeine Berufsabschlussprüfung, liegen die meisten Menschen danach erstmal richtig flach. Manche Menschen haben eben mehr Stress, andere weniger und manche reagieren mit Magengeschwüren, andere mit Kopfschmerzen, aber die grundlegende Tendenz zum Somatisieren haben wir alle. Und natürlich kann man das aus der Ferne auch nicht genau sagen, woher die Beschwerden kommen und möchte auch nicht alles nur auf den Stress herunterbrechen. Nur von Atlas und Axis habe ich wenig Ahnung, ich weiß grad noch wo die liegen und den Rest überlass ich bei Dir den Physios. Was ich aber über Atlas und Axis weiß, ist dass ihre Funktionsweise von der sie umgebenden Muskulatur abhängt. Und damit meine ich nicht die, die beim Kieser-Training gestärkt wird (von dem ich persönlich im Übrigen auch kein großer Freund bin). Wenn Du wirklich Deine WS stabilisieren möchtest, solltest Du es mal mit Training für die autochthone Rückenmuskulatur probieren. Das ist eine sehr große Gruppe von RM, die direkt an der WS ansetzen. Trainiert werden sie v.a. über Balanceübungen, irgendwas Wackliges ausgleichen, Schwingungen standhalten, ... Bevor ich an Deiner Stelle aber Muskeltraining machen würde, würde ich Deine wahrscheinlich total verspannte und verhärtete Muskulatur erstmal lockern und lösen. Warum? Ein verspannter Muskel drückt sich seine eigene Blutzufuhr und damit Nachschub von Energie, Mineralien und Sauerstoff ab, die er allesamt benötigt, um anständig arbeiten zu können. Soll ein verspannter Muskel sich auch noch zusätzlich anspannen, wird er dazu nicht die benötigte Energie haben. Oder er treibt sie auf anaerobem Wege noch auf, dann wird er aber umso mehr Schwierigkeiten haben, sich hinterher wieder zu entspannen. Ist ein Teufelskreis. Also erst die Muskulatur lockern und dann erst mit Muskelaufbau beginnen. Zum Lockern gibts verschiedene Möglichkeiten: Dehnen, Faszienmobilisation, Wärme, Entspannungsübungen, hyperämisierende Salben und am besten ein Mischmasch aus allem. Liebe Grüße Chandra P.S.: Wie Du vlt merkst, bin ich kein Physio. Sollte ich groben Blödsinn geäußert haben, bin ich mir aber sicher, dass ich in diesem Forum sehr schnell und freundlich von welchen korrigiert werde.
  12. Hallo, oh Schwindel hatten wir doch gerade eben schon? Eine andere Userin hat ähnliche Symptomatiken wie deine. Dort ist meine Vermutung die gleiche, die bei dir nun diagnostiziert wurde. Durchaus können Fehlstellungen des Atlas zu Schwindel führen. Habe eben ein Forum gefunden wo genau dieses Thema thematisiert wurde. Schwindel besiegt, Nach 2 Jahren den Kampf gewonnen! https://www.patient-zu-patient.de/phpBB3/viewtopic.php?f=43&t=2547&sid=f97cd84a3263d82d0b1a12d30dfa9377 Wie du schon selbst getestet hast, merkst du die Symptomatik wird schwerer in dem Bereich. Ich an deiner Stelle würde einen Atlastherapeuten aufsuchen. In München gibt es einige - gerade mal gegoogelt und welche gefunden. Gleiches Spiel mit den Kieferngelenken die auch blockieren und Probleme machen können. Hast du den Sport wegen des Schwindels aufgegeben? ich würde die Übung der HWS streichen und versuchen indem du das Kinn auf die Brust legst und leicht nach links und rechts kreist deine HWS etwas zu entlasten, ist in der Regel ganz angenehm Ich hoffe ich konnte dir erstmal helfen Gute Besserung
  13. PhysioJan

    Dauerschwankschwindel

    Hallöchen, schöne Worte von unserem Gast Chandra, melde dich doch auch bei uns an - das kannst du auch, wenn du keine Physiotherapeutin bist. Ist dann auch etwas persönlicher. Finde den Denkanstoß auch ganz richtig, je mehr du dich reinsteigerst, desto mehr wird dein Körper dagegen arbeiten. Der Ansatz der Homöopathie ist, gleiches mit gleichem zu bekämofen. Im Endeffekt will dir dein Körper mit dem Schwindel etwas sagen. Was das ist, ist die Frage. Das kann sowohl eine körperliche Ursache als auch eine psychosomatische und dafür braucht sich niemand schämen. Der Stress heutzutage ist enorm - alles muss sofort und gleich, am besten schon gestern fertig sein und Höflichkeiten sind selten geworden. Lass dich davon, wenn möglich, nicht mitreißen - wenn du merkst - ist zuviel, such dir eine Möglichkeit dich runter zu fahren. Bei mir ist es der Sport. Ohne den würde ich total am Rad drehen und wäre mir alles zuviel, oder Waldspaziergänge. Ich bilde mich gerade zu Heil und Vitalpilzen weiter und es gibt nichts schöneres als allein (oder mit dem Hund und/oder besten Freund - in deinem Fall mit Kind und/oder Mann) im Wald zu sein, Ruhe zu haben, die gesunde Luft zu atmen und für sich zu sein. Das muss man aber auch erstmal lernen Zeit für sich zu nehmen und ja, mit Kind ist das ganze sehr viel schwerer, aber nicht unmöglich. Meditation am Abend wäre möglicherweise auch eine gute Wahl. Das wäre für mich die ganze psychische Schiene erstmal. Jedoch wirkt sich das Psychische gern auf das Physische aus. Möglicherweise kann man mit einer Protrusion leben - der Körper checkt das und reagiert indem er reflektorisch die Muskulatur anspannt um Stabilität zu haben. Gleiches Phänomen bei Stress - um sich zu "schützen" werden die Schultern hochgezogen und u.a. der m. trapezius descendens wird angespannt. Das ganze dann über Zeitspanne x - besser wirds jedenfalls nicht von allein. Dein Job trägt auch nicht unbedingt dazu bei deinen Körper zu entlasten. Da setzt dann die Physiotherapie an und arbeitet eben dagegen. Du kannst die Hausaufgaben von ihm machen - wie das Dehnen verkürzter Muskeln bspw. Und gemeinsam könnt ihr daran arbeiten die Symptomatiken in den Griff zu bekommen. Gibst ja selbst an noch eine "Steilstellung" in der HWS zu haben. Atlas/Axis deine obersten beiden Halswirbel können gern mal blockiern und einen Schwindel auslösen. Dafür gibt es nochmal spezielle Therapeuten. Genausogut könnte es eine Blockade in der HWS sein. Ich habe gerade einmal gegoogelt und wenn ich "Steilstellung HWS" eingebe - ist der erste Vorschlag für meine Eingabe "Schwindel" Da gibt es ein Forum etc. wo sie genau deine Problematiken schildern - vielleicht liest du dich dort mal ein. https://www.patient-zu-patient.de/phpBB3/viewtopic.php?f=43&t=2547&sid=f97cd84a3263d82d0b1a12d30dfa9377 Schwindel besiegt, Nach 2 Jahren den Kampf gewonnen! Ich denke eine körperliche Komponente ist gegeben.
  14. Ja, das Problem bleibt dass man letztendlich nie genau bescheid weiss und die ganzen Kontrollen unglaublich Geld und Zeit kosten. Melde dich gern, wenn es was neues gibt oder wieder Hilfe im Bereich des Bewegunsappates benötigt wird. Das Stoffwechselthema war jetzt zufällig ein Steckenpferd meinerseits.
  15. Hallo Walley, Erstmal vielen Dank für Deine Gedanken! Ich habe mich ganz normal von Schokoriegeln und Gummiebärchen ernährt, bis man nach etlichen Untersuchungen und zu guter Letzt eben dieser Muskelbiopsie den Verdacht einer mitochondrialen Myopathie äußerte (ok, es gab auch mal Obst und Gemüse... ). Das bedeutet, die vermehrten Glykogen- und Lipideinlagerungen beruhen noch auf dem alten Ernährungsverhalten mit vielen KH und (relativ) wenig Fett. Die Auffälligkeiten (Glykogen-/ Lipideinlagerungen, vergrößerte Mitochondrien) waren nur Beispiele, man hat durchaus noch mehr geschrieben, aber ich hab nicht mehr alles zu 100% im Kopf nur, dass Ihr Euch nicht zu sehr auf diese Einzelbefunde versteift. Zink gibts nur, wenn ich erkältet bin. Kupfer? Ok, muss ich mal googlen. Eisen und Hb sind tatsächlich auch immer mal was niedrig, wie sich das für Frauen im gebärfähigen Alter gehört. Damit einhergehend bestehen auch Blässe und Müdigkeit. Wenns zu doll wird, gibts immer mal wieder ne Eiseninfusion zwischendurch. Nieren sind top. Nach der "Diagnosestellung" hatte ich eine Ernährungsberatung, die mir eben auch meine Schokolade verboten hat. Sie meinte, dass sie bei Vorliegen einer Stoffwechselerkrankung nicht mehr sagen könne, welche Ernährung zu guten Werten führt, das sei ein bisschen Rumprobieren, woraufhin das Alibi-Blutbild damals erstellt wurde. Was einem auch nur so halb was nützt, wenns keine Kontrolle dafür gibt.
  16. Mir geht hierbei die Mitochondrienweitung nicht aus dem Kopf. Wenn du sagst, du ernährst dich überwiegend von fetthaltigen Lebensmitteln sowie Aminosäuren, dann erklärt das womöglich die Lipide. Glycogen ist ja nur die Speicherform von Glucose, welche als Reserve dient. Nimmst du eigentlich Zink? Das Mineral, an das ich hier besonders denke ist Kupfer. Besser gesagt ein Spurenelement. Ein Mangel wird meist nicht erkannt. Wenn du mal nach den Symptomen eines Kupfermangels suchst, findest du dich wieder. Es sei denn es ist keiner. Dann wäre das Eisen verdächtig, aber das wird häufiger kontrolliert, von daher bezweifle ich es. Gehts den Nieren gut und ist die Hämoglobinmenge normal? Selen, was du schon nanntest, ist auch einen Gedanken wert. Sind denn Nagelveränderungen, Flecken, Blässe an dir zu beobachten? Halte ich aber trotzdem nicht so wahrscheinlich wie etwa Kupfer. Ist jetzt eher exotisch, aber vielleicht eine Untersuchung wert. Nicht unbedingt laboratorisch; Eine Ernährunganalyse bei einem guten Berater könnte reichen.
  17. Hallo Walley, Jip. Knie- und Sprunggelenke. Wobei man mit Kinesiotapes wahrscheinlich sogar etwas an der Muskelproblematik reißen könnte (?) Danke, werde das mal mit meinem Hausarzt besprechen. Der zwar sehr gut ist, aber er spart sich ganz gern sein nicht vorhandenes Laborbudget für dringende Fälle auf - unverschämt sowas... Darum war ich auch beim Thema Mineralienkontrolle ein wenig zurückhaltend. Vorstellen könnte ich mir das mit der Übersäuerung auch - zumal ich dadurch, dass ich mich ähnlich ernähren soll wie ein Diabetiker, sehr viel Fett- und Aminosäuren zu mir nehmen muss - ist ja mehr oder weniger meine einzige Energiequelle... Naja und das Lactat, das ständig gebildet wird. Wie genau kommst Du darauf? Substituier ja wie gesagt. Und hast Du bestimmte Mineralien im Verdacht? Lg
  18. Wenn es immer die selben Stellen sind die ein Tape brauchen, kannst du es dir tatsächlich auch einmal richtig zeigen lassen. In deinem Fall würde ich wirklich abklären lassen, ob eine Basenkur keine Nachteile mit sich bringen würde, da dein Stoffwechsel bereits gestört ist. Es wäre ansonsten aber eine Möglichkeit den Körper zu entsäuern und ein neues Gleichgewicht herzustellen. Mein Verdacht auf einen Mineralmangel besteht weiterhin.
  19. Hallo zusammen, Ende Mai bekam ich plötzlich einen Dauerschwindel und ein leichtes Rauschen im linken Ohr. Über den Hausarzt und HNO-Arzt kam ich in die Krankenhaus Notaufnahme und wurde für fünf Tage stationär aufgenommen. Neurologisch (CT Kopf, CT Angiographie Hals, MRT Kopf) wurde nichts gefunden, auch die weiteren HNO-Untersuchungen waren ohne Befund („Nein, Schwindel kann nicht von der HWS kommen“, bekam ich als Antwort auf meine entsprechende Frage). Damals fiel mir schon auf, dass ich meinen Kopf nicht ganz nach links drehen kann, das ist auch heute noch so. In den folgenden Wochen kamen Verspannungen im Nacken hinzu, das Rauschen im Ohr (links) wurde immer stärker, der Schwindel hingegen besser. Hinzu kamen Spannungskopfschmerzen, leichte Taubheitsgefühle in den Fingern und im Sommer dann noch massive Schlafstörungen. Insbesondere der Tinnitus wurde zunehmend belastend. Wenn ich auf der linken Kopfseite ungefähr an der Stelle drücke, wo sich der Querfortsatz des Atlas befindet, dann „klingelt“ es im Ohr. Für mich ist dort, in dieser Region, der Auslöser für meinen Tinnitus. Vielleicht täusche ich mich aber auch. Seit einigen Wochen sind auch noch Verspannungen im Kiefer hinzugekommen, dort hatte ich zuvor noch nie Probleme gehabt. Der Orthopäde hat ein MRT von der HWS veranlasst, dabei wurden Protrusionen (HWK 4/5, HWK 5/6 und HWK 6/7) sowie Spondylose und Osteochondrose festgestellt. Der Orthopäde hat mich dann mit der Diagnose HWS-Syndrom und Blockade Kopfgelenke zu Physiotherapie und Osteopahie geschickt. Der einzige Erfolg aus diesen Terminen war, dass die Verspannungen im Nacken etwas besser wurden. Ein HNO Arzt hatte den Verdacht, dass die Beschwerden aus dem Bereich der Kopfgelenke (insbesondere Atlas) kommen könnten und eine DVT-Aufnahme anfertigen lassen. Dort kann man gut erkennen, dass der Atlas (nach rechts?) verschoben, in Rotation und gekippt ist. Eine weiterer Orthopäde konnte das auch ertasten. Aber wirklich helfen konnte er mir auch nicht. Außer, dass ich ein Gefühl habe, woher meine Beschwerden herkommen könnten. Ich mache seit 7 Jahren Kieser Training, Ende März hatte ich erstmals eine neue Übung gemacht: Kopf gegen Widerstand, Halsbeugung nach vorne (Übung G4). Begonnen hatte ich mich 26 Pfund, zuletzt war ich bei 40 Pfund. Inzwischen habe ich gelernt, dass bei dieser Übung unter anderem auch der M. longus colli angespannt wird, der ja auch am Atlas ansetzt. Ich habe den ganz schweren Verdacht, dass diese Übung, bei der ich wahrscheinlich viel zu schnell die Gewichte gesteigert hatte, zumindest der Auslöser meiner Beschwerden sein könnte. Inzwischen gehe ich dort nicht mehr hin. Es haben in den vergangenen Wochen und Monaten so viele unterschiedliche Menschen (Osteopathen, Physiotherapeuten, Chiropraktiket, Orthopäden) an meinem Kopf und Nacken herumgedrückt, aber nichts hat geholfen. Und jetzt fangen die Ärzt auch so langsam an, mich nicht mehr ernst zu nehmen oder versuchen mich davon zu überzeugen, dass ich mich damit abfinden müsse. Und das ist umso frustrierender. Hat von Euch vielleicht jemand einen Tipp für mich? LG Claus
  20. Gast

    Dauerschwankschwindel

    Guten Morgen, also ich bin keine Physiotherapeutin und möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Dass ein Großteil der Bevölkerung ab einem bestimmten Alter Veränderungen wie Protusionen (also Vorwölbungen) oder sogar Bandscheibenvorfälle im MRT zeigt, ohne dabei jedoch die geringsten Beschwerden zu haben, kann ich jedoch bestätigen. Ein Bandscheibenvorfall verursacht idR erst dann die klassischen Beschwerden, wenn es zu einer Kompression der Nervenwurzel kommt. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du auch muskuläre Verspannungen in der HWS hast und die können meines Wissens nach durchaus mit Schwindel einhergehen. Wie gesagt gibt es aber für sehr viele Erkrankungen nicht unbedingt 1:1 eine körperliche Ursache. Das Nachteile, die Du hast, wenn Du Dich sehr lange vergeblich auf die Suche nach einer körperlichen Ursache machst, die es unter Umständen gar nicht gibt, ist dass Du irgendwann (leider) von vielen Ärzten oder auch anderen Behandlern nicht mehr ernst genommen wirst. Du musst überlegen, Du gehst zu ihnen mit Beschwerden und der Frage, woher sie kommen. Die Behandler wollen Dir gerne helfen und checken alles ab, was ihnen so einfällt, nichts davon mit einem Ergebnis, das die Beschwerden erklärt. Die wissen schlicht und ergreifend irgendwann auch nicht mehr, was sie och machen sollen, stehen mit heruntergelassenen Hosen vor Dir und mit dieser Hilflosigkeit können sie nicht umgehen. Viele werden dann abweisend und unfreundlich. Und nehmen Dich ggf. nicht mehr ernst. Das nächste Problem besteht darin, dass wenn Du Dich (verständlicherweise) an jeden Strohhalm klammerst, der Dir doch eine körperliche Erklärung liefern könnte (wie die HWS-Protusion), bleibt die eigentliche Ursache weiterhin bestehen und wird nicht bearbeitet. Auch das Thema "Akzeptanz" wird dadurch nicht möglich, denn Du bist in Gedanken immer noch dabei, eine körperliche Ursache zu finden und wenn Du die einmal hast, kann man es ja ganz einfach heilen (was im Übrigen meistens auch nicht der Fall ist). Und ich kann mir vorstellen, dass auch die Angst dazu kommt, dass dahinter vielleicht doch etwas Gefährliches steht. Ich kenne diese Denkweise, mir gings ähnlich - ich kann auch keine genaue Diagnose angeben und habe sehr lange gebraucht, um mich damit abzufinden. Jetzt ist es natürlich nochmal 100mal schwieriger, wenn man Freunden und Verwandten, aber auch Ärzten und Physiotherapeuten gar nichts Körperliches angeben kann, weil dies wie gesagt in unserer Gesellschaft nicht so anerkannt wird. Deshalb schreibt sich das so leicht runter. "Akzeptier Deinen Schwindel (was tatsächlich die Situation wahrscheinlich um einiges besser machen würde) und akzeptier, dass es eben keine rein körperliche Ursache zu geben scheint und alles wird gut". Ich weiß schon, dass es um einiges komplizierter und schwieriger ist als das. Ist auch nur ein Gedankenanstoß. Ich wünsche Dir viel Kraft dafür! Liebe Grüße Chandra
  21. MiniMami30

    Dauerschwankschwindel

    Hallo , nein gab es eigentlich nicht. Hab per kaiserschnitt entbunden. Klar war Alles neu für mich mit einem Baby. Aber hab Alles gut gemeistert. Damals nahm ich nur aus unerklärlichen gründen an Gewicht ab. Bin 1.60 m groß und wog nur noch 42 kg. Nen Unterschied zur jetzigen krankschreibung gibt es nicht. Alles Wie zuvor auCh. Leider. Gegen die protrusion wurde noch nichts gemacht. . Die Ärzte sagen das dies nicht von der protrusion kommen kann. Naja ich weiß auch nicht mehr was ich noch glauben kann und was nicht. Die sagten steilstellung und protrusion hat jeder zweite .
  22. Letzte Woche
  23. Hallo Willow da bin ich wieder, folgendes: Ich würde auf jeden Fall mal die MRT und den Bericht abwarten und die wichtigsten Teile daraus hier posten. Gerne auch per PN. Es wäre schon interessant zu wissen, ob bei der Läsion weitere Schäden entstanden sind. Das wird zwar nichts an der Basistherapie ändern, nämlich die RM zu kräftigen, aber es sollte trotzdem abgeklärt werden ob z.B. ein Riss am Labrum der Pfanne (Gelenkslippe) entstanden ist = Bankart Läsion bzw. SLAP-Läsion. Dann steht eine andere Therapie im Vordergrund. Das wichtigste ist aber trotzdem die muskuläre Stabilisation und Koordination. Nach wie vor ist hierbei zu beachten, dass ich viele Wiederholungen mit wenig Gewichte mache. Neben der RM, die den Humeruskopf zentrieren, wären auch die Muskeln wichtig, die die Schulter in die Pfanne drücken. Das wären: Der Trizeps (beide Köpfe) Der Delta (alle drei Anteile) Der Pectoralis Major, aber den oberen, claviculären Teil Und der Bizeps aber den kurzen Kopf Hier hast du zwei Beispiele für die Koordination der Schulter: https://www.youtube.com/watch?v=TOWH6SPkBlQ https://www.youtube.com/watch?v=8eamamGPvWY ...und hier noch ein Beispiel für die Zentrierung mit Seilzug: https://www.youtube.com/watch?v=iJUIsbyhICI Übrigens, der Laxe Kapsel-Bandapparat regeneriert sich nach ca. 1-1,5 Jahren wieder allmählich, wenn keine genetische Disposition für schwaches Bindegewebe besteht!
  24. PhysioJan

    Dauerschwankschwindel

    Ja, das ist Stress pur. Gab es bei der Entbindung Komplikationen oder etwas, dass dich belastet? Wie war es in den ersten Wochen danach? Gibt es für dich einen Unterschied seitdem du krankgeschrieben bist? Du hast und jetzt gesagt welche Untersuchungen gemacht wurden. Welche Therapien wurden denn schon gemacht? z.B. Physiotherapie? "Mrt hws vorwölbung" Gibt x Faktoren die wir jetzt durchkauen könnten - ich würde mich mal um die Vorwölbung kümmern - ist schließlich das erste was auffällt in deiner Liste. Wurde da schon was gemacht?
  25. Lass dir gerne alle zeit der Welt, danke dir schon einmal vorab!
  26. MiniMami30

    Dauerschwankschwindel

    Hallo PhysioJan, vielen Dank für deine liebe Antwort... Ja wäre schön wenn da ganze bei mir auch so weg ginge wie bei dir. Also damals hab ich mein Sohn frisch zur Welt gebracht. Also er war ca 5 oder 6 Monate. Da wachte ich eines Morgens auf und hatte diesen schwankschwindel. Ja stressig is es hier in meiner Familie schon sehr. Im Moment bin ich krankgeschrieben seit Juli. Ich weiß echt nicht mehr was ich noch tun soll. Bzw zu welchen Ärzten ich gehen soll. Ich habe die ganze Palette doch schon durch. Mein neurologe hat mit antidepressiva und pregabalin verschrieben. Aber der Schwindel bleibt. Leider . Liebe grüße
  27. ...habe ich freigeschaltet. Ich werde mich später zu diesem Thema nochmal äußern. Habe leider gerade etwas Stress. Ach übrigens, wir sind hier alle per "Du" Es geht hier zum Glück nicht so förmlich zu!
  28. Guten Abend kann mich Walley nur anschließen Dehn dich mal - Piriformis, Glutean und Ischios - wenn du eh bei einem Therapeuten bist, lass dir von ihm die Dehnungen ruhig mal zeigen und kontrollieren - zusätzlich fänd ich den Illiopsoas auch ganz - wenn du viel sitzt kann es passieren dass er dir verkürzt. Das zwirbeln was du beschreibst, kann tatsächlich ein eingeengter Nerv sein. Evtl eine ISG Blockade. Das müsste man sich aber mal angucken. LG
  1. Ältere Aktivitäten anzeigen