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Mb. Parkinson

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Die Parkinson Krankheit (Morbus Parkinson) wird vor allem durch einen Mangel an Dopamin verursacht. Dopamin ist ein Botenstoff des Gehirns, der für die Funktion von zentralem Nervensystem und Muskulatur entscheidend mit verantwortlich ist. Bei Parkinson Patienten ist das Dopamin um bis 90 % vermindert. Das geschieht jedoch in einem langsamen Prozess, in dessen Verlauf sich immer mehr Hirn- und Körperfunktionen degenerieren. Zumeist werden Menschen ab 60 Jahre von der Krankheit befallen, jedoch gibt es durchaus auch jüngere Patienten. Männer sind anfälliger als Frauen. Die Krankheit ist nach heutigem medizinischem Standard nicht heilbar, jedoch gut zu therapieren.


Sichtbare Symptome der Erkrankung sind das bekannte Zittern im Ruhezustand, eine fortschreitende Beeinträchtigung der Feinmotorik, Verspannung der Muskulatur, die zur Steifigkeit bei allen Bewegungen führt. Für Erkrankte ist es schwierig in Bewegung zu kommen. Es braucht eine gewisse Zeit, bis sie aufstehen oder den ersten Schritt machen können. Durch eine stark vorgebeugte Körperhaltung und die Steifheit des Bewegungsapparats sind sie stark gefährdet zu stürzen.

Oft knüpft sich an häufiges Fallen eine Angstausprägung, die es fast bis ganz verhindert kleine Hindernisse wie Schwellen zu überschreiten oder überhaupt zu gehen. Im weiteren Verlauf der Krankheit verwischt die Sprache, Sprechen wird sehr mühsam, die Schrift ist kaum noch leserlich. Durch die eingeschränkte Feinmotorik können Patienten schlecht gezielt nach Dingen greifen, die Finger koordiniert bewegen.

Als Begleiterscheinung der schweren Beeinträchtigungen durch die Krankheit kommt es häufig zu psychischen Nebenerkrankungen, wie schweren Depressionen, Angststörungen, Suizidvorstellungen. Die Akzeptanz, unheilbar an einer Krankheit zu leiden, die fortdauernd abhängiger macht, ist für die Patienten schwer. Darum ist es besonders wichtig, dass an Morbus Parkinson erkrankte Menschen nicht nur medikamentös gut versorgt werden, sondern auch psychisch betreut. Die derzeitigen medizinischen Therapien, entsprechende medikamentöse Gaben, können den Krankheitsverlauf erheblich verzögern, so dass auch die Lebensqualität langfristig weniger eingeschränkt wird. Wichtig ist die Früherkennung.

im Lexikon zu finden als Thema: Mb. Parkinson, Parkinson Krankheit,


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