Physiotherapie Fortbildungen / Weiterbildungen
Das so genannte Bobath-Konzept ist ein fester Bestandteil der Physiotherapie. Erfunden wurde diese Therapieform von der Physiotherapeutin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Karel Bobath. Mit diesem Konzept sollen vor allem Patienten mit Gehirnschädigungen oder Schädigungen des Rückenmarks behandelt werden.
Bei der Krankengymnastik nach Brügger geht es darum, gestörte Körperstrukturen aufzuspüren und für eine Entlastung zu sorgen. Im Alltag wird unser Bewegungsapparat häufig überlastet, und es kommt zu diversen Fehlhaltungen.
Bei der Chiropraktik handelt es sich um eine besondere Variante der manuellen Therapie, meistens wird sie zur Behandlung von Wirbelsäulen-Problemen eingesetzt. Entwickelt wurde diese Therapieform vom US-Amerikaner Daniel David Palmer.
CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktionen. Diese umfassen eine Reihe klinischer Symptome der Kaumuskulatur oder des Kiefergelenks.
Synonyme: Funktionsstörung, Myoarthropathie
Englisch: „Temporomandibular Disorders“ (TMDs) und „Craniomandibular Disorders“ (CMD)
Die Cranio-Sacral gehört auch zu den gängigen Therapieformen auf dem Gebiet der Physiotherapie. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet Schädel-Kreuzbein-Therapie.
Die Elektrotherapie ist ein Feld der Physiotherapie, bekannt ist vor allem die Reizstromtherapie. Während der Behandlung durchfließt schwacher Strom einen bestimmten Körperteil oder auch den ganzen Körper des Patienten. Es kann sich dabei sowohl um Wechsel- als auch um Gleichstrom handeln.
In unserer hektischen und von privatem und beruflichem Stress geprägten Zeit, suchen die Menschen verstärkt nach Entspannung, um wieder neue Energie zu tanken. Ein Therapeut nimmt sich mit Hilfe verschiedener Techniken seiner Patienten persönlich an.
Die Schweizer Ärztin Dr. Susanne Klein-Vogelbach hat die Funktionelle Bewegungslehre entwickelt. Die Basis für ihr Konzept bilden die gesunden, normalen Bewegungsabläufe des Menschen. Dann legte sie bestimmte Abweichungen von der Norm fest, so dass Störungen eindeutig belegt werden können.
Begründet wurde die so genannte Feldenkrais-Methode durch den Physiker Dr. Moshé Feldenkrais. Durch eine eigene Verletzung stieß er auf einen engen Zusammenhang zwischen dem menschlichen Fühlen und Denken und seinen Bewegungen. Er entwickelte spezielle Übungen, durch welche die Beweglichkeit des Körpers und damit auch seine Haltung optimiert werden kann.
Bei der Fußreflexzonentherapie geht es darum, bestimmt Nervenenden am Fuß durch Massage oder Druck zu reizen, um eine Wirkung auf bestimmte Organe oder den ganzen Organismus zu erzielen. Sie soll nicht nur die Heilung von Krankheiten fördern, sondern auch Schmerzen lindern und für Entspannung sorgen.
Gesundheitsmanagement kann nur in einem umfassenden Qualitätskonzept, wie folgendes kleine Kompendium zeigt, dargestellt werden. Die enge Kooperation mit einer international anerkannten Qualitätsstelle ergibt messbare und somit nachvollziehbare Werte für so ein bewertbares Gesundheitsmanagement, wo sich auch die Kunden, also die Patienten, und MitarbeiterInnnen gerne sind und sich wohl fühlen.
Durch Kinesio-Tapes werden Nervenbahnen gereizt, was einerseits zur Anregung der Muskulatur, aber auch zur Entspannung der strapazierten Muskeln führen soll, je nachdem wie die Bänder gelegt sind. Ein Rückgriff auf die von Dr. Kenzo entwickelten speziellen Klebemuster für unterschiedliche Krankheitsbilder ist hierbei möglich.
Wenn von Physiotherapie die Rede ist, denken die meisten wohl am ehesten an Krankengymnastik, obwohl die Physiotherapie noch viele andere Bereich umfasst. Tatsächlich ist die herkömmliche Krankengymnastik das Haupttätigkeitsfeld der Physiotherapeuten.
Die manuelle Lymphdrainage gehört seit den 60-er Jahren zu den Therapieformen der Physiotherapie. Die Lymphdrainage darf nur von Therapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung durchgeführt werden. In erster Linie wird die Lymphdrainage zur Entstauung von geschwollenem Gewebe durchgeführt.
Die manuelle Therapie dient in erster Linie dazu, um Funktionsstörungen des Bewegungsapparates zu behandeln. Sie beschränkt sich also auf die Behandlung von Muskeln, Gelenken und Nerven. Die manuelle Therapie stellt jedoch nicht nur eine besondere Therapieform dar, sondern dient auch der Diagnostik.
Bei der medizinischen Trainingstherapie geht der Therapeut auf die individuellen gesundheitlichen Probleme seines Patienten ein und entwickelt ein spezielles Trainingsprogramm an verschiedenen Therapiegeräten oder mit anderen Hilfsmitteln.
Wenn ein Masseur oder Physiotherapeut den Körper und die Beschwerden seines Patienten kennt, so ist es ihm möglich, einen Behandlungsplan, der aus den verschiedenen passenden Techniken besteht, zusammenzustellen und ihm somit die für ihn günstigste Anwendung zu finden. Nur aufgrund seiner Fachkenntnisse können Beschwerden durch Massagetechniken behoben werden.
Das Behandlungskonzept nach McKenzie wurde in den 60er Jahren in Neuseeland vom Physiotherapeuten Robin McKenzie entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Methode, mit der man die Ursache von Wirbelsäulenschmerzen herausfinden und anschließend behandeln kann.
Der neuseeländische Physiotherapeut Brian Mulligan hat die so genannte Mobilisation with Movements in den 70er Jahren entwickelt, es handelt sich also um eine manualtherapeutische Mobilisation mit aktiver Bewegung. Die klassische manuelle Therapie wird bei diesem Konzept um aktive Bewegungen des Patienten erweitert, die allerdings sehr sanft und schonend sind.
Die Osteopathie ist zwar eine eigenständige Therapieform, wird jedoch häufig auch von Physiotherapeuten angeboten. Die Osteopathie stammt ursprünglich aus den USA, wo sie im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, Krankheiten auch ohne chirurgische Eingriffe und Medikamente zu heilen.
Die Krankengymnastik nach PNF gehört zu den Themen, die bereits während der Ausbildung zum Physiotherapeuten teilweise behandelt werden. Durch Reize über den Bewegungsapparat, das Gehör, das Auge oder die Haut soll das Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln verbessert werden.
Bei der Psychomotorik handelt es sich um ein Behandlungskonzept für verhaltensauffällige Kinder, sie sollen spielerisch an verschiedene Bewegungen herangeführt werden. Dadurch sollen die Kinder eine bessere Wahrnehmung für ihren Körper bekommen, denn die Bewegung ist eng damit verknüpft.
Bei der Rückenschule handelt es sich um spezielle Kurse, in denen es in erster Linie darum geht, die Haltung zu verbessern und Rückenschmerzen vorzubeugen oder sie zu mildern. Durch die Übungen kann gezielt chronischen Rückenschmerzen vorgebeugt werden, außerdem bekommen die Kursteilnehmer wichtige Hinweise für den Alltag, wie sie ihren Rücken schonen können.
Bei der Sportphysiotherapie handelt es sich um eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Physiotherapie. Sportphysiotherapeuten sind ausschließlich für die Behandlung von Sportlern zuständig, in der Regel sind sie bei großen Sportvereinen angestellt, damit die optimale Versorgung der Sportler jederzeit gewährleistet ist.
Die traditionelle chinesische Medizin, kurz TCM genannt, gibt es bereits seit mehr als 2.000 Jahren und umfasst viele verschiedene Therapieformen, wie zum Beispiel das Shiatsu, die Akupunktur, die so genannte Moxibustion, das Qigong, das Taijiquan und die Therapie mit asiatischen Arzneimitteln.
Der kanadische Osteopath Lawrence H. Jones ist der Erfinder der manuellen Triggerpunktbehandlung, die heutzutage oftmals in Therapiepraxen angewendet wird, um Menschen, die unter Schmerzen leiden, zu helfen. Die Triggerpunktbehandlung zählt zu den manuellen Therapien, auf neurophysiologischer Ebene. Triggerpunkte behindern die Flüssigkeiten im Körper, sowie die Nervenimpulse im Gewebe.
Die Vojta-Therapie wurde von dem tschechischen Professor Vaclav Vojta in den 50-er und 60-er Jahren entwickelt. Professor Vojta entdeckte während seiner Arbeit als Neurologe, dass man in die Steuerung des Gehirns eingreifen kann. Auf diese Weise können Bewegung und Haltung positiv verändert werden.